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Jugendliche und ihre Familien während der Transition von Adoleszentenpsychiatrien zu Erwachseneninstitutionen

Ein systematischer Literatur-Review

Bachelorarbeit 2017 75 Seiten

Pflegewissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Fragestellungen der Arbeit
1.4 Methodik

2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Definition und Abgrenzung von Transitionen
2.2 Entwicklungsprozesse in der Adoleszenz
2.2.1 Physische Entwicklung in der Adoleszenz
2.2.2 Psychosoziale Entwicklung in der Adoleszenz
2.2.3 Kognitiv-emotionale Entwicklung und Bindung in der Adoleszenz
2.3 Bedeutung chronischer Erkrankungen in der Adoleszenz
2.4 Folgen von chronischen Erkrankungen auf Entwicklungsaufgaben
2.5 Definition und Abgrenzung von Familie
2.5.1 Familiengesundheitspflege
2.5.2 Die Familie im Kontext psychischer Erkrankungen

3 Theoretischer Rahmen
3.1 Hintergründe und Entwicklung der Theorie
3.1.1 Das Calgary-Familien-Assessment-Modell (CFAM)
3.1.2 Das Calgary-Familien-Interventions-Modell (CFIM)

4 Methodologischer Rahmen
4.1 Design und Forschungsansatz
4.2 Methoden- und Instrumentenwahl
4.3 Ein- und Ausschlusskriterien
4.4 Datenanalyse
4.5 Ethische Überlegungen

5 Resultate
5.1 Bedürfnisse der Jugendlichen im Transitionsprozess
5.2 Einfluss der Eltern und des weiteren Bezugssystems
5.3 Erwartungen der Jugendlichen und Eltern
5.4 Unterstützungsmaßnahmen durch die Gesundheitsdienstleister

6 Schlussfolgerungen
6.1 Zusammenfassung und Diskussion
6.1.1 Elterliche Sensibilisierung für die Jugendlichenbedürfnisse
6.1.2 Pflegerische Interventionen auf der Familienebene
6.2 Limitation der Ergebnisse
6.3 Empfehlungen für die Forschung, Lehre und Praxis

7 Literaturverzeichnis

Appendix
Appendix I Abkürzungsverzeichnis
Appendix II Suchstrings
Appendix III Literaturübersicht schematisch

Abstract in deutscher Sprache

Hintergrund: Ein fehlender oder schlecht organisierter Transitionsprozess kann schwerwiegende Folgen haben. Die psychisch kranken Jugendlichen stehen aufgrund ihres Leidens und der soziopsychologischen Entwicklungsaufgaben unter einer Doppelbelastung. Zwar wird die familiäre Unterstützung grundsätzlich als wichtig erachtet, jedoch können im Kontext von Familie und Transition zusätzliche Problemfelder entstehen.

Forschungsziel: Durch diese Studie wird das Beziehungs- und Ablösungsverhalten zwischen Eltern und den Jugendlichen mit chronischen psychiatrischen Erkrankun- gen während der Transition analysiert. Dabei werden Interventionen zur Sensibilisie- rung der Elterngeneration auf die speziellen Bedürfnisse der Jugendlichen erhoben und daraus eine mögliche pflegerische Unterstützung auf der Familienebene abgelei- tet.

Methodologie: Zur Beantwortung der Fragestellungen kommt ein systematischer Literatur-Review zur Anwendung. Es wurden sowohl qualitative und quantitative Arbeiten berücksichtigt. Die Literaturrecherche erfolgte im August 2016 in den Datenbanken PubMed, CINAHL und PsycINFO.

Resultate: Im Rahmen der Literaturdurchsicht konnten 19 Studien zusammengefasst werden. Es zeigt sich, dass sowohl die Jugendlichen und Erwachsenen den Transi- tionsprozess mit starken Gefühlen verbinden. Die Beziehung zwischen ihnen hat dabei maßgeblichen Einfluss auf die zukünftige Anbindung im Erwachsenenbereich. Sowohl von den Jugendlichen als auch den Eltern wird für diesen Übergangsprozess eine Begleitperson gefordert. Dabei sollte ein mit Zielvereinbarungen versehenes und auf den Entwicklungsstand des oder der Jugendlichen zugeschnittenes Konzept abgearbeitet werden.

Konklusion: Pflegende sind im Gesundheitssystem gut positioniert, um den Transitionsprozess zu planen und gemeinsam mit der Familie auszuführen. Durch diesen Review kann nachgewiesen werden, dass die Theorie der Familienzentrierten Pflege nach Wright und Leahey (2014) für weite Bereiche der Transition anwendbar ist. Dabei bietet sie im Übergangsprozess einen generellen theoretischen Ansatz sowie pflegerische Sensibilisierungswerkzeuge für die Eltern und Jugendlichen. Außerdem ermöglicht sie dem oder der Pflegenden, das Gesamtsystem Familie im Rahmen der Familiengesundheitspflege zu unterstützen.

Abstract in englischer Sprache

Title: “Adolescents with Mental Health Issues and Their Families during the Transition to Adult Services: A Systematic Review”

Background: The lack of transitional care across the spectrum of healthcare professionals is associated with poor transitional outcomes. Adolescents with mental health issues may face additional challenges due to their health conditions and ageassociated developmental tasks. Although the families of these youth are supposed to be supportive, in some cases they are not.

Objectives: The purpose of this study is to systematically review the relationship between parents and adolescents during the transitional age and their associated behaviours. Thereby, nursing interventions ought to be deduced to sensitise the parents to the young people’s needs. The nurse’s role in the context of family-centred care is also examined in this study.

Methodology: The research questions were answered with a systematic review of qualitative and quantitative research papers; a systematic search of the PubMed, CINAHL, and PsycINFO databases was conducted in August 2016.

Results: Nineteen papers were identified for this review, which demonstrate that parents and their children may experience strong feelings during the transition to adult psychiatry-institutions. Moreover, the relationship between them seems to exert a profound influence during this transition. Both, parents and their children emphasise the importance of a mentor during this process. With the help of nursing professionals an age-appropriate transitional concept with a target agreement ought to be completed.

Conclusions: Nurses are well positioned in the health care system for planning, passing, and evaluating the transitional process. This review provides strong evidence of the broad applicability of family-centered care, as described by Wright and Leahey (2014), to the transition from youth services to adult institutions. It provides a general theoretical approach and tools to sensitise the parents for the adolescents´ needs. In addition, the theory and its concept of family-centred care enable nurses to support all family members during the transition process in the context of a family health nursing approach.

„ Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlusspunkt,

sondern mit Fragezeichen. “

Hermann Hesse

Danksagung

Meinen Dank richte ich an alle Menschen, die mir mit Rat und Tat beim Verfassen dieser Arbeit beigestanden haben.

Außerdem sollen die sehr hilfreichen und konstruktiven Gespräche mit meinen Kollegen und Kolleginnen nicht vergessen werden. Danke für eure Offenheit und Ehrlichkeit, ohne sie wäre an ein Vorankommen nicht zu denken gewesen.

Zuletzt möchte ich mich auch für das Verständnis und die Unterstützung durch meine Familie und Freunde bedanken. Danke für die Gespräche, den Mut und guten Zuspruch, damit diese Arbeit zu einem Ende gekommen ist.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung I Schematische Übersicht nach PRISMA Flow Diagramm

Tabellenverzeichnis

Tabelle I Kategorie der Schlüsselbegriffe

Tabelle II Übersicht Forschungsevidenz

Tabelle III Suchstrings CINAHL

Tabelle IV Suchstrings PubMed

Tabelle V Suchstrings PsycINFO

Tabelle VI eingeengte PsycINFO Suche

1 Einleitung

Der Problemanstoß erfolgte durch Beobachtungen im Arbeitsbereich des Autors, der auf einer kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung tätig ist. Im Besonderen wurde er auf den Umstand aufmerksam, dass es bei jungen Erwachsenen - die kürzlich in einem stabilisierten Zustand an die Abteilungen der zugehörigen Erwachsenen- psychiatrien übergeben wurden - schwere psychiatrische Exazerbationen auftraten beziehungsweise eine häufigere Frequenz von Suizidversuchen zu beobachten war. Außerdem berichten Eltern von ehemaligen Patienten und Patientinnen über Schwie- rigkeiten im Zuge des Überführungsprozesses und der Anbindung an die Erwachsen- eninstitutionen. Für den Autor stellt sich die Frage, ob solche Szenarien durch das Intervenieren von Pflegepersonen vermeidbar wären, da sie einerseits schwere persönliche Rückschläge für die Betroffenen und deren Familien bedeuten und andererseits tiefgreifende sozioökonomische Konsequenzen für das Gesundheits- system haben können.

Kurzvorstellung der Arbeit:

Im folgenden Teil dieses Kapitels erfolgt die literaturgestützte Problemdarstellung, um aus ihr ein Forschungsziel mit zughörigen Forschungsfragen abzuleiten und die Kurzerläuterung des methodischen Vorgehens. Das Kapitel 2 widmet sich der theoretischen Abrundung mit Definitionen und Eingrenzungen des für die Arbeit benötigten Hintergrundwissens. Im Kapitel 3 wird die Theorie der Familienzentrierten Pflege nach Wright und Leahey (2014) als der theoretische Rahmen dieser Studie vorgestellt. Anschließend erfolgt im Kapitel 4 die nähere Erläuterung des methodologischen Vorgehens. Das Kapitel 5 beinhaltet die Synthese und Auswertung der für den Literatur-Review herangezogenen Studien und Artikel. Abschließend erfolgt im Kapitel 6 die Zusammenfassung und die Beantwortung der Forschungsfragen. Zudem werden die Limitationen der Studie aufgezeigt und die Relevanz für Forschung, Lehre und Praxis diskutiert.

1.1 Problemdarstellung

Der Vorgang des Erwachsenwerdens kann durch viele Faktoren behindert werden. Eine besonders schwerwiegende Hürde ist dabei das Auftreten von psychiatrischen Erkrankungen im Jugendalter. Diese sorgen für zusätzliche Überforderung im Reifungsprozess der Betroffenen (Mehler-Wex, 2012). Bereits die Hälfte aller psychi- schen Störungen manifestieren sich vor dem 14. Lebensjahr. Des Weiteren treten bei rund 80 % der Erwachsenen mit psychiatrischen Krankheiten die ersten Symptome noch vor dem 17. Lebensjahr auf (Lambert et al., 2013). Ein zusätzlicher Faktor in diesem Zusammenhang ist, dass in westlichen wirtschaftlich hochentwickelten Ländern psychische Krankheiten bei Jugendlichen im Ansteigen begriffen sind und diese Störungen eine klare Chronifizierungstendenz ins Erwachsenenalter hinein zeigen (Gore et al., 2011). Ein weiterer Faktor im Zusammenhang von psychischer Krankheit und Chronifizierung ist, dass über 90 % der Jugendlichen, die ihr Leben durch einen Suizid beendet haben, mindestens eine oder mehrere psychische Störungen aufwiesen (Resch et al., 2012). Die Suizidalität zählt nach Unfällen zur zweithäufigsten Todesursache in der Bevölkerungsgruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Hauser & Schambeck, 2010). Die Statistik Austria (2014) bestätigt diese Erkenntnis durch ihre Erhebung aus dem Jahr 2014, laut der etwa 20 % der Todesfälle in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen durch beabsichtigte Selbstschädigung oder Suizid herbeigeführt wurden.

Durch die frühe Manifestation psychischer Krankheiten und die hohe Suizidalitätsrate in dieser Bevölkerungsgruppe kann abgeleitet werden, dass bei Adoleszenten mit chronischen psychiatrischen Erkrankungen besonderer Handlungsbedarf besteht. Dieser ist von drängender Relevanz für Gesundheitsprofessionalisten und Gesundheitsprofessionalistinnen, Politik und die Gesamtgesellschaft. Das österreichische Gesundheitssystem ist dahingehend organisiert, dass Adoles- zente, die das 18. Lebensjahr erreicht haben, nicht länger die Versorgungsangebote des Kindes- und Jugendalters in Anspruch nehmen können (Kern, 2015). Dadurch müssen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf Kinder- und Jugendlichenabteilungen adoleszente Patienten und Patientinnen sowie deren Familien in die zugehörige Erwachseneninstitution überführen. Im Rahmen dieses Transitionsprozesses werden zwei unabhängige Vorgänge abgehandelt. Einerseits kommt es zum Transfer von einer gesundheitlichen Versorgungsinstitution zu einer anderen. Andererseits voll- zieht sich ein begleiteter und individueller Entwicklungsprozess (Singh, 2009). Im internationalen Vergleich sehen sich die psychiatrischen Versorgungsinstitutionen durch diese Umstände mit dem Problem der Unterbrechung der Behandlungs- kontinuität dieser vulnerablen Patientengruppe und deren Angehörigen konfrontiert (Lindgren et al., 2013; Stagi et al., 2015; Findorff, 2014; Singh, 2009; Muñoz- Solomando et al., 2010). Pottick et al. (2007) kommen mit ihrer in den USA veröffent- lichten Studie zur Erkenntnis, dass es durch einen lückenhaften Transitionsprozess zu einem Rückgang der Inanspruchnahme von psychiatrischen Versorgungsangebo- ten von über 45 % gekommen ist.

Die unterlassene Begleitung im Transitionsalter von chronisch psychisch kranken Menschen kann des Weiteren für die Betroffenen soziale Isolation bedeuten (Singh, 2009). Außerdem stellen Jivanjee und Kruzich (2011) mit ihrer Studie fest, dass ein fehlender oder inadäquater Transitionsprozess bei jungen Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen häufiger zu Delinquenz, Arbeitslosigkeit, ungewollter Schwangerschaft oder Straffälligkeit führt.

Dabei muss außerdem beachtet werden, dass die oder der Jugendliche nicht als ein alleinstehendes Individuum verstanden werden kann. Er oder sie steht immer in einem Bezugs- und Betreuungssystem. Dieses wird zumeist durch die Familie repräsentiert. Für das Familiensystem kann die psychische Erkrankung eines Mit- glieds eine besondere und schwerwiegende Belastung darstellen (Friedemann & Köhlen, 2010). Der familienorientierte Versorgungsansatz hat bei Kindern und Jugendlichen eine zentrale Bedeutung und kann nicht mit dem Erreichen der Volljährigkeit zum plötzlichen Stillstand kommen. Jedoch ist es das Ziel eines jeden Transitionsprozesses, dass es zu einer Autonomieübertragung bezüglich aller gesundheitsbezogenen Kompetenzen an den jungen Erwachsenen kommt. Das Bezugs- und Betreuungssystem benötigt in den meisten Fällen ebenso wie der oder die Jugendliche professionelle Hilfe und Beratung, damit die Identifikation der Adoleszenten mit ihrer neuen Rolle in der Erwachseneninstitution gelingen kann (Lindgren et al., 2016).

In Österreich wurde aufgrund dieser Umstände das Projekt „Integrierte psychosoziale Versorgung von Kindern und Jugendlichen [...]“ die „Adoleszentenversorgung (Übergang ins Erwachsenenalter)“ als ein zukünftiges Herausforderungsfeld identifiziert (Kern, 2015: 11).

Zwar gilt der Transitionsprozess von psychisch kranken Jugendlichen in der Literatur als gut beforscht (Muñoz-Solomando et al., 2010; Singh, 2009), und bestimmte Transitionsbarrieren können dort ebenso identifiziert und nachgewiesen werden (Müther et al., 2012), jedoch legen die in Österreich bestehende hohe Suizidrate dieser Bevölkerungsgruppe und der Rückgang der Inanspruchnahme von psychiatrischen Versorgungsstrukturen nach dem Transfer an Erwachseneninstitu- tionen nahe, dass es erhebliche Defizite in der Umsetzung gibt. Des Weiteren besteht im österreichischen Kontext ein Mangel an Studien und wissenschaftlicher Publikationen im Zusammenhang von Transition und Psychiatrie. Außerdem ist nach Kenntnis des Verfassers die Thematik von Transitionspsychiatrie und Familie noch nicht durch eine Metastudie dargestellt worden. Im Besonderen wurde die Rolle der Eltern nach einem Transitionsprozess noch nicht ausreichend hinterfragt. Diese Umstände zeigen, dass im wissenschaftlichen Kontext und in der Praxis ein Erhebungs-, Bearbeitungs- und Umsetzungsbedarf besteht, um in Bezug auf die Transitionspsychiatrie verbesserte Lösungsansätze bereitzustellen und damit die Versorgungsqualität dieser vulnerablen Patientengruppe zu erhöhen.

1.2 Ziel der Arbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen aktuellen Überblick über den Forschungsstand zum Zusammenhang von Familie und Transitionspsychiatrie zu erstellen. Im Beson- deren wird das Beziehungs- und Ablösungsverhalten zwischen Eltern und den Jugendlichen mit chronischen psychiatrischen Erkrankungen analysiert. Dabei sollen mögliche Maßnahmen abgeleitet werden, die zur Sensibilisierung der Eltern auf die speziellen Bedürfnisse der Jugendlichen führen. Zudem wird die potenzielle pflege- rische Unterstützung im Rahmen der Familienzentrierten Pflege erhoben und Interventionsmöglichkeiten der kinder- und jugendpsychiatrischen Pflegeperson auf der Familienebene hinterfragt.

1.3 Fragestellungen der Arbeit

Anhand der bereits angeführten Problembereiche und der bisher zugrundeliegenden Informationen und Erkenntnisse ergibt sich für diese Arbeit folgende Hauptfrage- stellung:

- Welche aktuellen Forschungsergebnisse gibt es über die Zusammenhänge zwischen der Transition von Jugendlichen mit chronischen psychiatrischen Erkrankungen im Übergang von der Adoleszentenpsychiatrie zu Erwachse- neninstitutionen und deren Familien, und wie kann eine daraus resultierende pflegerische Unterstützung aussehen?

Aus dieser Hauptfragestellung sollen die folgenden Unterfragen durch den LiteraturReview abgehandelt und beantwortet werden:

- Welche pflegerischen Maßnahmen können gesetzt werden, um die Eltern auf die Bedürfnisse der Jugendlichen im Transitionsprozess zu sensibilisieren?
- Wie kann die kinder- und jugendpsychiatrische Pflegeperson während des Transitionsprozesses auf der Familienebene tätig werden?

1.4 Methodik

Die Fragestellungen wurden im Rahmen eines systematischen Literatur-Reviews beantwortet, wobei sowohl eine Berücksichtigung von qualitativen und quantitativen Arbeiten erfolgte. Die Literaturrecherche fand im August 2016 in den Datenbanken PubMed, CINAHL und PsycINFO statt. Im Zuge dessen wurden 19 Arbeiten zur Beantwortung der Fragestellung ausgehoben. Die nähere Erläuterung des methodologischen Rahmens, mit den genauen Ein- und Ausschlusskriterien und dem schematischen Selektionsvorgehen, erfolgt im Kapitel 4.

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Definition und Abgrenzung von Transitionen

Die Transition kann als ein Prozess verstanden werden, der zwischen zwei nahezu stabilen Zuständen oder Lebensumständen stattfindet. Die Zeitspanne für diesen Vorgang wird von der ersten Planung beziehungsweise dem ersten Beratungs- gespräch bis zur Ankunft im neuen stabilen Lebensabschnitt veranschlagt. Im Zuge dieses Prozesses lassen sich drei Phasen unterscheiden: Eingang, Passage und Beendigung. Des Weiteren ist die Transition im medizinischen und gesundheitsfürsorglichen Kontext ein individueller Entwicklungsvorgang und ist auf eine fortlaufende professionelle Begleitung und gegebenenfalls adaptive Eingriffe angewiesen. Eine wichtige Eigenschaft der Transition ist, dass sie ein positives Ziel verfolgt. Der oder die Betroffene soll nach Abschluss dieses Prozesses einen Lebensabschnitt von größerer Stabilität und Sicherheit erreicht haben (Chick & Meleis, 2010). Außerdem kann Transition nur dann als erfolgreich bewertet werden, wenn der oder die Adoleszente nicht nur an den Erwachsenenbereich transferiert wurde, sondern dort Anschluss gefunden hat und aktiv bei allen Entschei- dungen, seinen oder ihren Gesundheitszustand betreffend, teilnimmt (Betz & Telfair, 2007).

Das Wort Transition stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie etwas überqueren (Chick & Meleis, 2010). Im deutschsprachigen Kontext muss dieser Prozess differenzierter betrachtet werden. In den letzten Jahren wurde die Transition - im Sinne eines medizinischen und gesundheitsfürsorglichen Versorgungsangebo- tes - ein rasch gebräuchlicher Anglizismus. Meist wurde sie dabei als simpler Transfer oder Übergabe eines Patienten oder einer Patientin missverstanden. Das Konzept der Transition muss immer ganzheitlich und als ein individueller Entwick- lungsprozess angewandt werden. Bei dieser Betrachtung sollte zusätzlich beachtet werden, dass der Lebensabschnitt der Adoleszenz für sich selbst einen tief- greifenden Übergang oder Wechsel darstellt. Diese persönliche Transition des oder der Jugendlichen impliziert den Übergang von einem von seinen Eltern abhängigen Menschen zu einem für sich selbst sprechenden jungen Erwachsenen (Ullrich, 2016). Aufgrund dieser Umstände sind im konzeptionell-theoretischen Kontext verschiedene Arten und Typen von Transitionen zu unterscheiden. Sie können ebenso überschnei- dend verwendet werden. Aufgrund des soziopsychologischen Reifungsprozesses von Adoleszenten stellt die Entwicklungstransition einen möglichen Ansatz dar, um umfassender auf die Bedürfnisse dieser Personengruppe einzugehen. Mit dieser

Form von Transition werden der Fokus und die Ansatzebene auf die Rollen- veränderung gelenkt und die damit beeinflussenden Faktoren und Umstände (Hattar-Pollara, 2010). Um die entwicklungspsychologischen Charakteristika der Adoleszenz besser eingrenzen zu können, werden relevante Aspekte für diese Arbeit im folgenden Teil näher erläutert.

2.2 Entwicklungsprozesse in der Adoleszenz

Die Adoleszenz ist ein Lebensabschnitt, der mit großen Veränderungen einhergeht. Eine allgemeingültige Definition und die zeitliche Begrenzung dieser Lebensphase eines Menschen gibt es nicht. Das hat viele Ursachen wie beispielsweise individuelle Entwicklungsprozesse, regionale Unterschiede oder soziokulturelle Umstände. Jedoch wird verallgemeinernd mit der Adoleszenz die Alterspanne vom 16. bis zum 25. Lebensjahr verstanden (Ullrich, 2016). Im entwicklungspsychologischen Kontext bildet die Adoleszenz einen besonders sensiblen Lebensabschnitt. Diese Phase wird auch als eine Statuspassage angesehen. Dabei ist die Passage als ein Wechsel des Status oder der Rolle zu verstehen (Oldhafer, 2016). Damit dieser Übergang gelingen kann, sind durch den Adoleszenten oder die Adoleszente bestimmte Entwicklungsaufgaben zu lösen (Pfeiffer & Pinquart, 2013). Dies sind beispielsweise der Erwerb von Schul- oder Berufsausbildung, die Unabhängigkeit von der elterlichen Fürsorge oder die Identitätsfindung, um den Prozess des Erwachsenwerdens absolvieren zu können (Mehler-Wex, 2012). Die Adoleszenz ist aufgrund ihrer fundamentalen Veränderungen besonders anfällig für Störungen und Fehlentwick- lungen. Professionalisten und Professionalistinnen müssen bezüglich der normalen und abweichenden Entwicklungsveränderungen reflektiert vorgehen (Betz & Ayres, 2007). Aufgrund dieser Umstände wird im folgenden Teil die physische, psychosoziale, kognitive und emotionale Entwicklung der Adoleszenten näher betrachtet.

2.2.1 Physische Entwicklung in der Adoleszenz

Mit dem Eintritt der Pubertät kommt es aufgrund von hormonellen Umstellungen zu biologischen Veränderungen, die unter anderem in der Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale Niederschlag finden. Hier sind besonders das Längenwachstum und die Ausprägung männlicher oder weiblicher Körperschemata zu nennen. Zusätzlich kommt es zu Körper- und Schambehaarung, Wachsen und Entwicklung von Brust und Vulva beim Mädchen beziehungsweise dem Wachsen und Entwickeln von Penis und Testikel beim Jungen. Außerdem entsteht die Libido und es beginnt die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschlechtsrolle. Diese Umstände sind omnipräsent und zwingen die Heranwachsenden zur Reflexion ihrer körperlichen und psychischen Identität (Grüters-Krieslich, 2009). Während Neurobiologen und Neurobiologinnen in der Vergangenheit davon ausgegangen sind, dass die funktionelle Hirnentwicklung mit dem Kleinkindalter abgeschlossen ist, belegen neue Erkenntnisse aus der Gehirnforschung in diesem Zusammenhang einen notwendigen Paradigmenwechsel. Im Rahmen der Adoleszenz durchläuft das Gehirn eine komplette Reorganisation. Dabei reift das limbische System früher als der impulskontrollierende präfrontale Kortex des Großhirns heran. Es wird angenommen, dass dies ein treibender Faktor für die Risikoattitüde und das impulsive Verhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist (Konrad et al., 2013).

2.2.2 Psychosoziale Entwicklung in der Adoleszenz

Wird die Adoleszenz zwischen dem 16. und 25. Lebensjahr angenommen, so besteht dieser Lebensabschnitt nach Erikson (1973) aus zwei Phasen. Die erste ist die Jugendzeit, welche durch das Entwicklungskontinuum zwischen „Identität gegen IchIdentitätsdiffusion“ charakterisiert wird. Die anschließende Phase ist das junge Erwachsenenalter mit dem Entwicklungskontinuum von „Intimität und Solidarität gegen Isolation“ (Erikson, 1973).

Im Rahmen des Jugendalters sollen wichtige Entwicklungsaufgaben wie das Aufbauen und Erhalten von stabilen Beziehungen zu Gleichaltrigen, das Ausbilden eines Werte- und Normensystems, Akzeptanz der eigenen körperlichen Erscheinung, Loslösung von der elterlichen Fürsorge sowie Vorbereitungsaufgaben im Rahmen des zukünftigen Berufes absolviert werden. Alle Aufgaben zielen darauf ab, eine stabile Identität zu entwickeln. Wird diese Entwicklungsaufgabe nicht gemeistert, so kann es zu einer „Identitätsdiffusion“ kommen, der zufolge der oder die Jugendliche sich nicht für die nächsthöhere Entwicklungsstufe qualifizieren kann. Wird der Ent- wicklungsabschnitt jedoch gemeistert, so folgt die Stufe des frühen Erwachsenen- alters. Hier soll der Mensch fähig sein, adäquate und intime Beziehungen einzu- gehen. Kann der oder die junge Erwachsene diese Entwicklungsstufe absolvieren, so ist er oder sie in der Lage, sich in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen zu reflektieren, und kann sich somit an einen anderen Menschen binden. Bei einer Fehlentwicklung drohen sozialer Rückzug und die Selbstbezogenheit (Erikson, 1973).

2.2.3 Kognitiv-emotionale Entwicklung und Bindung in der Adoleszenz

Der oder die Jugendliche erreicht durch die Adoleszenz die höchste Stufe menschlicher Kognition. Es handelt sich um die Phase der „formalen Operationen“, in der das menschliche Denken im hypothetisch-ableitenden Kontext Situationen reflektiert und Probleme löst. Damit kann diese Entwicklungsstufe als das höchste Niveau des logischen Denkens verstanden werden (Piaget, 1975).

Zwischen Emotionen und Bindung besteht ein Zusammenhang. Dabei beeinflussen sich Beziehungs- und Bindungsverhalten sowie Emotionsregulation gleichermaßen. Die Bindung stellt dabei eine tiefgehende, auf lange Zeit angelegte und emotionale Beziehung dar. Es lassen sich drei organisierte Bindungstypen und ein desorgani- sierter Bindungstyp unterscheiden. Zur Erfüllung von Entwicklungsaufgaben sind sichere Bindungen von großer Wichtigkeit. Für Jugendliche und junge Erwachsene wird die bereitstellende Person für solche Beziehungen meist durch einen Elternteil oder beide Eltern repräsentiert. Sie bilden die sogenannte sichere Basis. Im frühen Erwachsenenalter werden Partner und Partnerinnen ausgewählt. Sie entsprechen im optimalen Fall dem elterlichen Vorbild und ermöglichen somit, dass eine sichere Bindung eingegangen werden kann (Lengning & Lüpschen, 2012). Während in allen früheren Altersstufen eine hohe Stabilität von Bindungsmustern zu beobachten ist, so gilt das für die Adoleszenz nicht mehr. In der Literatur spricht man von einem „Bindungsloch“. Mit Abgrenzung und offenen Konflikten fordern die Jugendlichen ihr Autonomiebestreben ein (Seiffge-Krenke & Ziegenhain, 2009). Damit zeigt sich, dass das Lebensalter Adoleszenz von vielen Störfaktoren beeinflusst werden kann. Erkrankungen können dabei besondere Hindernisse darstellen. Der folgende Teil der Arbeit widmet sich darum dem Thema Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit.

2.3 Bedeutung chronischer Erkrankungen in der Adoleszenz

Chronische Erkrankungen können nicht einheitlich definiert werden. Erschwerend ist dabei nicht nur die Vielzahl an unterschiedlichen Krankheiten, sondern auch die inhaltliche Abgrenzung selbst. So werden verschiedene Termini für solche Zustände benutzt, wie Einschränkung, Menschen mit besonderen Bedürfnissen bis hin zu Betroffenen mit bestimmten Gesundheitskonditionen. Die Konsequenzen und Beeinträchtigungen aufgrund von chronischer Erkrankung ähneln sich zwar bei den Betroffenen, jedoch finden sie in unterschiedlicher Ausprägung Niederschlag. Sie bedeuten unter anderem eine längere beziehungsweise eine lebenslängliche Abhängigkeit von Gesundheitsinstitutionen, kontinuierliche Einnahme von Medika- menten, dauerhafte Einschränkung von Anpassungskompetenzen in bestimmten Lebensumständen und tiefgreifende Beeinflussung von Lebensqualität und Lebens- führung (Warschburger, 2009). Jugendliche mit chronischen Erkrankungen unter- scheiden sich aufgrund von spezielleren Bedürfnissen von den Gleichaltrigen. Jedoch ist diese Lebensphase auf Konformität zur Peergruppe hin ausgerichtet. Das kann Belastung und Benachteiligung für die Adoleszenten bedeuten (Ullrich, 2016). Zudem sehen sich chronisch kranke Jugendliche und junge Erwachsene mit Einschränkungen in sozialer Aktivität, Problemen im Schulbesuch oder Berufsausbil- dung und sozialem Rückzug konfrontiert (Bachmann, 2014). Hinzu kommt bei dieser Patientengruppe, dass sie fehlende oder erst in Entwicklung befindliche Krankheits- konzepte haben, was sie in ihren Anpassungs- und Bewältigungsstrategien empfindlich einschränken kann (Lohaus, 2013). Im Besonderen stellen mögliche chronische psychiatrische Erkrankungen des oder der Adoleszenten - neben den generellen Entwicklungsaufgaben in dieser Lebensphase - noch zusätzliche und ein- schränkende Herausforderungen dar. Sie können im Reifungsprozess für Stress und Überforderung sorgen (Mehler-Wex, 2012). Neben diesen Faktoren stehen viele psychische Krankheiten in Verbindung mit der Störung von Merk- und Konzen- trationsfähigkeit. Die Auffassungsgabe kann ebenso beeinträchtigt sein, was in Störungen der Denkprozesse Niederschlag findet. Des Weiteren stehen mentale Einschränkungen in Verbindung mit sozialen Vorurteilen in Form von Stigmatisie- rungen. Außerdem kann das Beziehungs- und Bindungsverhalten aufgrund der psychischen Grunderkrankungen schwer gestört sein. Diese Umstände erschweren die therapeutischen Ansätze in der Versorgung von psychisch erkrankten Menschen (Paulitsch & Karwautz, 2008).

2.4 Folgen von chronischen Erkrankungen auf Entwicklungs- aufgaben

Das Erreichen des frühen Erwachsenenalters gilt erst dann als abgeschlossen, wenn die meisten der gestellten Entwicklungsaufgaben des Jugendalters durch die Adoleszenten erfüllt worden sind (Ullrich, 2016). Für chronisch kranke Jugendliche kann das Erfüllen dieser Anforderungen deutlich erschwert sein (Warschburger, 2009). Im Besonderen stellen die durch die Krankheit verursachten Abweichungen von der Peergruppe eine Belastung dar. Zusätzlich widerspricht die durch die Ent- wicklungsphase resultierende Impulsivität allen starren Therapievorgaben und Behandlungsplänen. Als besonders belastend wird durch die Jugendlichen die erhöhte und längere Abhängigkeit vom Elternhaus wahrgenommen. Sie steht im direkten Konflikt mit dem Bestreben nach Abgrenzung und umfassender Unabhän- gigkeit (Ullrich, 2016). Diese Gegebenheiten führen dazu, dass die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen erst später aus dem Elternhaus ausziehen und dass das Treffen von gesundheitsbezogenen Entscheidungen an die Zustim- mung und Rückversicherung der Eltern gekoppelt ist oder es den Betroffenen nicht möglich ist, ohne die Eltern zu verreisen (Pfeiffer & Pinquart, 2013). Zusätzlich muss im Kontext der psychosozialen Entwicklung und der elterlichen Fürsorge festgestellt werden, dass in der Adoleszenz ein intensiver Prozess von Aus- einandersetzung und Neudefinition der Rollenmuster zu Eltern und Peergruppe abläuft. Dabei sind die Beziehungsverhältnisse unterschiedlich angelegt. Während zu den Eltern eine asymmetrische Beziehung vorherrscht, bedingt durch ihre pädagogische und verantwortliche Funktion gegenüber den Jugendlichen, so ist das Verhältnis zur Peergruppe ein gleichberechtigtes. Die Entwicklungsaufgaben betreffen dabei nicht nur die oder den Jugendlichen, sondern ebenso die Eltern. Ihre Aufgabe besteht darin, Freiraum zu gewähren, Abstand zuzulassen und den Prozess des Erwachsenwerdens des Kindes zu akzeptieren (Flammer, 2009). Alle diese Veränderungsprozesse werden durch die Qualität früherer Entwicklungen mit- beeinflusst. Im Besonderen stehen dabei die Herausbildung von Bindungskompetenz und die Fähigkeit zu einer zwischenmenschlichen Beziehungsaufnahme im Vorder- grund. Sie sind für den Adoleszenten oder die Adoleszente eine nötige Entwick- lungsvoraussetzung, damit die Aufgaben wie das Übernehmen von Verantwortung und die Aufnahme und Gestaltung von neuen Beziehungen erfolgen kann (Resch & Freyberger, 2009). Gerade bei Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen kann dieses Bindungs- und Beziehungsverhalten schwer gestört sein. Im Zuge dessen sind im Bindungsverhalten zu den Eltern schwere Desorganisationen zu beobachten. Beispielsweise zeigen 80 % der Kinder mit Gewalt- oder Missbrauchserfahrungen Anzeichen des desorganisierten Bindungstyps und nur 8 % der Kinder psychisch kranker Eltern weisen einen sicheren Bindungstyp auf. Daraus kann abgeleitet werden, dass sich Eltern und Jugendliche in Bezug auf Bindung und Autonomie gegenseitig negativ beeinflussen können. Meist sind beide in früheren unan- gemessenen Bindungserfahrungen gefangen. Die Jugendlichen und jungen Erwach- senen können Gefahr laufen, die Eltern zu idealisieren oder sich ständig zu bemühen, deren Zuneigung und Anerkennung zu erhalten (Seiffge-Krenke & Ziegenhain, 2009). Diese Form von ungesunder Verlängerung oder Intensivierung einer zwischenmenschlichen Abhängigkeit, ob bewusst oder unbewusst, wird in der Fachliteratur als Co-Abhängigkeit bezeichnet (Heger, 2006). Im Sinne von chronischen Erkrankungen im Jugendalter bedeutet die Co-Abhängigkeit eine Verlängerung von unangemessener Fürsorge und Abhängigkeit durch die Eltern. Entweder zeigen die Eltern dieses Verhalten selbst oder die Adoleszenten. Aufgrund dieser gegenseitigen Beeinflussung von Jugendlichen und deren Bezugspersonen wird im folgenden Teil der Arbeit der Begriff Familie beleuchtet und die Auswirkungen von psychiatrischen Erkrankungen auf dieses System hinterfragt. Zudem wird ein möglicher pflegerischer Unterstützungsansatz auf der Familienebene präsentiert.

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Details

Seiten
75
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668452428
ISBN (Buch)
9783668452435
Dateigröße
748 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v366522
Note
A
Schlagworte
transition family psychiatric adolescent

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Titel: Jugendliche und ihre Familien während der Transition von Adoleszentenpsychiatrien zu Erwachseneninstitutionen