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Ausgewählte Aspekte von E-Shops. Kommunikationspolitik, Marketing und rechtliche Bedingungen von E-Shops

Hausarbeit 2017 21 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wesentliches zu E-Shops
2.1 Definition Elektronische Märkte und E-Commerce
2.2 Grundidee der E-Shop-Systeme
2.3 Vorteile und Nachteile der E-Shops und Produktarten im E-Shop
2.4 Übersicht über die Bezahlverfahren in E-Shops und Safe Shopping

3 Kommunikationspolitik und Marketing von E-Shops
3.1 Kommunikationspolitik
3.2 Ausgewählte Techniken des Marketings im Hinblick auf E- Shops

4 Rechtliche Bedingungen von E-Shops
4.1 Rechtliche Bestimmungen
4.2 Rechtslage bei Online-Shops

5 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 : Grundidee eines E-Shops 4

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Thema E-Shops. Ziel der Arbeit ist die Betrachtung ausgewählter Aspekte von E-Shops. Heutzutage spielt das Internet eine sehr wichtige Rolle. Im Jahr 2016 gab es in Deutschland rund 58 Millionen Internetnutzer. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 79%. Die Anzahl der männlichen Internetnutzer in Deutschland liegt im Jahr 2016 bei rund 29,7 Millionen. 28,3 Millionen Internetnutzer sind weiblich.[1]

Elektronischer Handel, auch Internethandel, Onlinehandel oder E-Commerce, bezeichnet Ein- und Verkaufsvorgänge mittels Internet (oder anderer Formen von Datenfernübertragung). Frühe Ausprägungen des elektronischen Handels fanden sich in den Online-Portalen der 1980er-Jahre, insbesondere in Form des Electronic Mall (elektronischen Einkaufszentrums) bei CompuServe.[2]

Im engeren Sinne umfasst der elektronische Handel die über das Internet abgewickelten Geschäftsbeziehungen zwischen Internethändlern, also Handelsunternehmen, die das Internet ausschließlich oder (als Multi-Channel- Händler) zusätzlich zum stationären oder zum angestammten Versandgeschäft nutzen, und Internet-Nachfragern.[2] Aus der Entwicklung des Internets entstammen die OnlineShops oder E-Shops.

In dieser Arbeit werden zunächst wichtige Grundlagen von Online-Shops und die unterschiedliche Systeme bzw. Geschäftsmodelle erläutert. Im Anschluss daran werden wichtige Aspekte der Kommunikationspolitik und des Marketings dargestellt sowie auf rechtliche Aspekte eingegangen. Die Arbeit wird von der Frage geleitet, inwieweit E-Shops der Handel der Zukunft sind.

2 Wesentliches zu E-Shops

2.1 Definition Elektronische Märkte und E-Commerce

Der E-Marketplace steht allgemein als Begriff für die marktliche Organisation des elektronischen Handels von Produkten bzw. Dienstleistungen durch einen Marktplatzbetreiber über digitale Netzwerke. Damit erfolgt eine Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung bzw. Abwicklung von operativen, taktischen und strategischen Aufgaben im Handels- bzw. Marktbereich. Während reale Marktplätze von örtlichen Gegebenheiten (z.B. Messe oder Wochenmarkt) gekennzeichnet sind, setzen elektronische Marktplätze als virtuelle Plattformen auf die digitale Vernetzung der Marktteilnehmer. [3]

Auf einem Markt sind verschiedene Teilnehmer, Anbieter und Nachfrager in unterschiedlichen Rollen aktiv. Das E-Commerce beschreibt die Nutzung des Internets zur Vorbereitung und Durchführung von Transaktionen.[4] Im E-Commerce können verschiedene Teilnehmer unterschieden werden:[5]

- Konsumenten
- Unternehmen
- Öffentliche Institutionen
- Mitarbeiter

Der Begriff E-Business ist breiter und umfasst jede Art von wirtschaftlicher Tätigkeit auf der Basis computergestützter Netzwerke.[6]

Im E-Commerce können sieben Kategorien unterschieden werden. Diese Kategorien sind abhängig von den Beziehungen der Parteien. Diese Kategorien sind folgende:[7]

- Business to Consumer (B2C)

- Business to Business (B2B)

- Consumer to Consumer (C2C)

- Consumer to Business (C2B)

- Government to Business (G2B)

- Government to Consumer (G2C)

- Government to Government (G2G)

B2C sind Beziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.[7] Die elektronischen Marktplätze spielen eine wichtige Rolle für die Beziehung zwischen zwei Unternehmen also Business to Business (B2B). So können z.B. die Unternehmen die Rohstoffe einfach und schnell beschaffen. Außerdem können die elektronische Plattformen Beziehungen zwischen Konsumenten und Konsumenten (C2C) ermöglichen. Die Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen (C2B) können auch ermöglicht werden. Transaktionen im Bereich der öffentlichen Beschaffung und insbesondere bei formalisierten Ausschreibungsverfahren werden unter dem Bereich Government to Business (G2B) subsumiert. Der Einsatz von Informationstechnologien führt bei diesen Verfahren zu einer Transparenz- und Effizienzsteigerung.[8] Kommunizieren Öffentliche Institutionen, einzelne Ämter oder Staaten über das Internet, steht hauptsächlich die Unterstützung von Unternehmen beim Handel im Vordergrund dieses Government to Government (G2G) Leistungsaustausches.[9] Öffentliche Einrichtungen wie die Bundesagentur für Arbeit stellen im Rahmen von Government to Consumer (G2C) ihre Leistungen in Form von Vermittlungsbörsen, oder Informationen im Bereich Arbeitsrecht den Endkunden online zur Verfügung.[10]

Die Rollen bei den Anbieter-Nachfrager-Beziehungen sind nicht festgestellt. Ein Nachfrager kann zugleich Anbieter in einer anderen Beziehung sein.

2.2 Grundidee der E-Shop-Systeme

Der E-Shop steht allgemein als Begriff für den elektronischen Verkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen durch Person oder ein Unternehmen über digitale Netzwerke.

Damit erfolgt eine Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung bzw. Abwicklung von operativen, taktischen und strategischen Aufgaben im Absatzbereich.[11]

Die zunehmende Akzeptanz elektronischer Medien bei den Nachfragen geht mit einem wachsenden Angebot an Produkten und Dienstleistungen einher, die teilweise oder ausschließlich über das Internet durch diese ‘virtuellen Läden’ vertrieben werden. Ein E-Shop ist somit ein eigenständiges System aus Hard- und Software, das einem Händler erlaubt, seine Wirtschaftsgüter über Rechnernetze anzubieten, zu verkaufen und ggf. zu vertreiben.[12]

Man kann vereinfacht sagen, dass ein E-Shop ein virtueller Verkaufsraum eines Unternehmens ist, dessen Grundidee darin besteht, die Beziehung und die verkaufsrelevanten Abläufe zwischen einem Unternehmen (Anbieter) und einem Kunden (Nachfrager) über die mit Hilfe des Internet vernetzten Computer und den damit einhergehen Rahmenbedingungen des elektronischen Informationsaustausches abzuwickeln (s.Abb.1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1 : Grundidee eines E-Shops[11]

2.3 Vorteile und Nachteile der E-Shops und Produktarten im E-Shop

Heutzutage die Klienten wollen qualitativ hochwertige Produkte und Informationen schnell und einfach finden. Der Hauptvorteil des Internets ist, dass es Geschwindigkeit und Bequemlichkeit bietet. Es gibt die Möglichkeit durch Internet, um einen effizienteren Informationsaustausch und / oder Verkauf von Produkten und Dienstleistungen zu ermöglichen. E-Commerce hilft, das öffentliche Image eines Unternehmens zu verbessern.

Die Vorteile der E-Shops sind folgende.

Kontinuierliche Verkäufe und Verfügbarkeit überall in der Welt.

Die Benutzer müssen nicht im gleichen Bereich wie der Sitz des Geschäftes sein, da der Austausch von Informationen und die Transaktionen zu jeder Zeit, 24 Stunden am Tag, 7 Tage pro Woche, überall in der Welt mit Zugriff auf das Internet möglich ist.

[...]


[1] Vgl. ARD/ZDF (Onlinestudie 2016).

[2] Vgl. Schenk (E-Commerce und Internet - Handel 2002), S. 25-50

[3] Vgl. Kollmann (E-Business 2016), S.457 ff.

[4] Vgl. Fritz (Internet-Marketing 2004), S.27.

[5] Vgl. Wirtz (Electronic 2001), S. 35; Fritz (Internet-Marketing 2004), S.31.

[6] Vgl. BMWi/TNS Infratest (Innovationspolitik 2008), S.262.

[7] Vgl. Merz (E-Business 2002), S.22 ff.

[8] Vgl. Merz (E-Business 2002), S.22.

[9] Vgl. Merz (E-Business 2002), S.29.

[10] Vgl. Wirtz (Electronic 2001), S.35.

[11] Vgl. Kollmann (E-Business 2016), S.237ff.

[12] Vgl. Zwißler (Electronic Commerce - Electronic Business 2002), S. 32.

Details

Seiten
21
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668450943
ISBN (Buch)
9783668450950
Dateigröße
488 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v366071
Institution / Hochschule
Private Fachhochschule Göttingen
Note
1,7
Schlagworte
ausgewählte aspekte e-shops kommunikationspolitik marketing bedingungen

Autor

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