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Das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus in der russischen Literatur der Epoche der Romantik

Die Darstellung des Motivs in der Lyrik Aleksandr Puškins und Konstantin Batjuškovs

Hausarbeit (Hauptseminar) 2016 17 Seiten

Russistik / Slavistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung des Motivs der Freundschaft über den Tod hinaus

3. Das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus in der russischen Literatur der Romantik
3.1. Die Darstellung des Motivs in der Lyrik russischer Romantiker: Žukovskij, Del’vig, Baratynskij, Küchelbecker
3.2. Das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus in der Lyrik Konstantin Batjuškovs
3.3. Das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus in der Lyrik Aleksandr Puškins

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Freundschaft spielte im Leben von Aleksandr Sergeevič Puškin eine wichtige Rolle. Der bekannte russische Dichter hatte viele Freunde, und die zahlreichen Episteln, die er im Laufe seines Lebens an sie gerichtet hatte, zeigen, dass ihm seine Freunde viel bedeuteten, und er die Freundschaft mit ihnen sehr schätzte.[1]

Dafür, dass der „‘Meister’ der Freundschaften“,[2] wie Veresaev Puškin nennt, großen Wert auf das Thema Freundschaft legte, spricht auch die Tatsache, dass dieses Thema eines der wichtigsten Themen seiner Lyrik ist.[3] Im Schaffen von Aleksandr Puškin findet sich eine Vielzahl von Gedichten, die das Thema Freundschaft zum Gegenstand haben.

Ein gutes Beispiel für Puškins Freundschaftslyrik stellt sein Gedicht Moë zaveščanie. Druz’jam dar, welches der Dichter im Jahr 1815 verfasste.[4] In diesem Gedicht geht es um das Verhältnis zwischen Freundschaft und Tod. Puškin vertritt darin die Ansicht, dass der Tod eine wahre Freundschaft weder zerstören noch stoppen kann.

Der Gedanke, dass wahre Freundschaft über den Tod hinaus halten kann und nicht mit dem Tod endet, ist in der Weltliteratur weit verbreitet.[5] In der russischen Literatur wird dieses Motiv neben Puškin auch von Konstantin Batjuškov verwendet. Konstantin Batjuškov war, wie auch Vasilij Žukovskij, Puškins Lehrer und hatte großen Einfluss auf das Schaffen des berühmten russischen Dichters.[6]

In meiner Hausarbeit werde die Darstellung des Motivs der Freundschaft über den Tod hinaus in der Lyrik Puškins mit der Darstellung des Motivs in der Lyrik Batjuškovs vergleichen. Dabei werde ich versuchen, Ähnlichkeiten und Unterschiede herauszustellen. Da die beiden Dichter ihre Werke in der Epoche der Romantik schufen,[7] und Konstantin Batjuškov Puškins Lehrer und Vorbild war, gehe ich davon aus, dass die Darstellung des Motivs der Freundschaft über den Tod hinaus in der Lyrik der beiden Dichter viele Gemeinsamkeiten aufweisen wird.

Über diese Gegenüberstellung hinaus, werde ich in dieser Arbeit auf die Entwicklung des Motivs eingehen sowie einige Besonderheiten bei der Darstellung des Motivs in der Lyrik der russischen Dichter in der Epoche der Romantik erläutern. Die Epoche der Romantik spielt insofern eine Rolle, als die zu behandelnden Dichter, Aleksandr Puškin und Konstantin Batjuškov, zu dieser Epoche gehörten, und während dieser Zeit (Ende des 18. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts) das Thema Freundschaft seinen Höhepunkt erreichte und sehr präsent war.[8]

2. Die Entwicklung des Motivs der Freundschaft über den Tod hinaus

Das Interesse an dem Thema Freundschaft geht auf die Zeit der Antike zurück. Ob Sokrates, Plato oder Aristoteles - in vielen Werken der antiken Autoren wird Bedeutung und Wert der Freundschaft hervorgehoben.[9]

Als frühes Beispiel für das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus kann das philosophische Stück Laelius de amicitia (Laelius über die Freundschaft) gelten, das von dem herausragenden römischen Philosophen, Politiker und Redner Marcus Tullius Cicero verfasst wurde.

Nachdem Laelius geliebter Freund Scipio gestorben war, war die Freundschaft zwischen den beiden aus Sicht von Laelius nicht zu Ende. Laelius erinnerte sich oft an seinen verstorbenen Freund, und dieser lebte in seinen Erinnerungen weiter: „Was nun mich betrifft, so lebt Scipio für mich noch, obgleich ihn ein plötzlicher Tod dahingerafft hat, und er wird für mich immer leben“.[10] Freundschaft zwischen Laelius und Scipio hat nach dem Tod Scipios eine andere Form angenommen. Sie ist keine Freundschaft im eigentlichen Sinne des Wortes mehr, also eine Freundschaft, die man sich unter zwei lebenden Menschen vorstellt, sondern eine, die durch Erinnerungen stattfindet („friendship in memoriam“[11] ). Laelius liebte Scipio so sehr und war emotional so stark mit ihm verbunden, dass diese Verbindung für Laelius über den Tod Scipios hinaus präsent war, und die Freundschaft somit noch existierte.

Das Motiv der über den Tod hinaus andauernden Freundschaft findet sich auch in den Werken eines anderen Autors aus der Zeit der Antike, in den Werken Homers. In seinem Epos Odyssee zum Beispiel steigt Odysseus in den Hades herab, um seine verstorbenen Kameraden zu treffen.[12] In Ilias sieht Achilleus die Seele seines verstorbenen Freundes Patroklos im Schlaf. Dieser erzählt ihm von seinem Wunsch, zusammen mit ihm begraben zu werden und bittet um eine baldige Bestattung für seine Leiche:

Aber nachdem das Verlangen nach Trank und Speise befriedigt,

Gingen sie auszuruhen, ein jeder zum eigenen Zelte.

Peleus' Sohn aber lag am stürmisch brausenden Meere,

[...]

Als nun der Schlaf ihn gepackt und, des Herzens Beschwernisse lösend,

[...]

Siehe, da nahte sich ihm des armen Patroklos Seele,

Ganz in der großen Gestalt und den strahlenden Augen ihm ähnlich,

[...]

Jetzt begrabe mich gleich, daß ich Hades' Tore durcheile;

[...]

Lege doch nicht mein Gebein getrennt von dem deinen, Achilleus,

Sondern vereint, wie mit dir ich erwuchs in euerem Hause.[13]

Anders als in Laelius de amicitia, wo das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus eng mit dem Motiv der Erinnerung verknüpft ist, knüpft dieses Motiv in Ilias an das Traummotiv und Geistermotiv an. In Odyssee ist das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus mit dem Motiv der Hadesfahrt verbunden.

Im Kontext der Freundschaft in memoriam sollte auch das von Michel de Montaigne in 1563 geschriebene Essay Über die Freundschaft Erwähnung finden.[14] Im Unterschied zu Ciceros Laelius de amicitia, ist dieses Essay sehr persönlich und widmet sich dem verstorbenen Freund des Philosophen Étienne de La Boétie . Hier erzählt der Autor, wie schwer es ihm fehlt, sich mit dem Tod seines geliebten Freundes abzufinden, und dass er sich ständig an ihn erinnert und ihn sehr vermisst:

From the day that I lost him [...] I have only led a languishing life; and the very pleasures that present themselves to me, instead of administering anything of consolation, double my affliction for his loss.[15] There is no action or imagination of mine wherein I do not miss him.[16]

Das Essay Über die Freundschaft ist auch deshalb erwähnenswert, weil hier der Philosoph eine detaillierte Definition von wahrer bzw. vollkommener Freundschaft liefert. Laut Montaigne sind wahre Freudschaften nur zwischen zwei Menschen möglich, denn nur auf dieser Weise könne man sich seinem einzigen Freund mit völliger Hingabe widmen: „[...] the multitude of friends for the perfect friendship [...] is indivisible; each one gives himself so entirely to his friend, that he has nothing left to distribute to others“.[17]

Bei normalen Freundschaften (Alltagsfreundschaften) ist die Anzahl der Freunde eines Einzelnen jedoch irrelevant:

Common friendships will admit of division; one may love the beauty of this person, the good-humour of that, the liberality of a third, the paternal affection of a fourth, the fraternal love of a fifth, and so of the rest.[18]

Die in 1849 erschienene Elegie In Memoriam von Alfred Tennyson stellt ebenfalls ein gutes Beispiel für Freundschaft in memoriam dar.[19] Wie das Essay Über die Freundschaft ist die Elegie auch sehr persönlich und widmet sich dem verstorbenen Freund des Poeten Arthur Hallam.

Verfasst in der Epoche der Romantik zeichnet sich die Elegie In Memoriam jedoch durch eine stärkere Emotionalität und Offenheit aus. Tennyson gibt von seinem Gefühlszustand mehr preis als Montaigne:

Known and unknown; human, divine; Sweet human hand and lips and eye; Dear heavenly friend that canst not die, Mine, mine, for ever, ever mine;[20]

My Arthur, whom I shall not see Till all my widow'd race be run; Dear as the mother to the son, More than my brothers are to me.[21]

In der Epoche der Romantik war das Thema Freundschaft sehr präsent, und so ist Tennysons Elegie nicht das einzige Werk, in dem das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus vorkommt. In der russischen Lyrik der Romantik können zahlreiche Beispiele gefunden werden, in denen dieses Motiv vorhanden ist. Im folgenden werde ich aufzeigen, dass russische Romantiker Žukovskij, Del’vig, Baratynskij und Küchelbecker oft und vielfältig das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus in ihrer Lyrik verwendet haben. Diese haben wie die europäischen Romantiker dem Thema Freundschaft große Bedeutung beigemessen.

3. Das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus in der russischen Literatur der Romantik

3.1. Die Darstellung des Motivs in der Lyrik russischer Romantiker: Žukovskij, Del’vig, Baratynskij, Küchelbecker

Beinahe alle russischen Dichter der Epoche der Romantik haben sich mit der Freundschaftsthematik auseinandergesetzt,[22] doch für die Mitglieder der literarischen Gesellschaft Arzamas spielte Freundschaft eine besonders große Rolle. Die Dichter, die dieser Organisation angehörten,[23] waren alle gut befreundet und hatten somit einen unmittelbaren Bezug zum Thema Freundschaft. Ihre Freundschaft war laut Toporov das, was die Tätigkeit von Arzamas ausmachte:

Главным [...] было само дружество как особое состояние духа, [...] не просто дружество, но сознание и ощущение его отмеченности, той высшей степени его ценности (священная дружба), когда оно становится жизнеопределяющим и жизнестроительным элементом.[24]

Der Leiter und Gründer von Arzamas war der russische Dichter Vasilij Žukovskij, Puškins Lehrer und der Anführer der romantischen Bewegung in Russland.[25] Žukovskij verfasste eine große Anzahl von Gedichten, die das Thema Freundschaft zum Gegenstand haben. Einige davon sind zum Beispiel die in 1801 geschriebene Elegija, Na smert’ Andreja Turgeneva (1803) und Byl u menja tovarišč, das Gedicht, das im Jahr 1826 verfasst wurde. Die Gedichte Na smert’ Andreja Turgeneva und Byl u menja tovarišč enthalten das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus:

О друг мой! неужли твой гроб передо мною! [...]

Прости! не вечно жить! Увидимся опять;

Во гробе нам судьбой назначено свиданье![26]

А он... лежит, родимой,
В крови у ног моих.

[...]

В той жизни, друг, сочтемся;
И там, когда сойдемся,
Ты будь мне верный брат.[27]

In dem Gedicht Byl u menja tovarišč ist das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus mit dem Motiv des Elysiums verknüpft: „V toj žizni, drug, sočtemsja;/ I tam, kogda sojdemsja, / Ty bud’ mne vernyj brat.“[28]

Die Kombination dieser beiden Motive ist in der Lyrik russischer Dichter der Romantik weit verbreitet. Im Schaffen von Anton Del’vig findet sich dieser Motivkomplex zum Beispiel in den Gedichten V den’ moego roždenija (1819) und 19 oktjabrja (1825):[29]

О, тогда с земли без слез,

Смерти мирным покрывалом

Завернувшись, мы уйдем

И за мрачными брегами

Встретясь с милыми тенями,

Тень Аи себе нальем.[30]

В третий раз, мои друзья,

Вам пою куплеты я

На пиру лицейском.

О, моя, поверьте, тень

Огласит сей братский день

В царстве Елисейском.[31]

Evgenij Baratynskijs[32] Gedicht Ėlizijskie polja (1820) enthält auch diese Motivkombination:

И вам, чрез день или другой,

Закон губительный Зевеса

Велит покинуть мир земной;

Мы встретим вас у врат Айдеса

Знакомой дружеской толпой;[33]

Nachdem Baratynskij jedoch selbst mit dem realen Tod in Berührung kommt, verändert sich seine Einstellung. Als sein geliebter Freund Anton Del’vig im Jahr 1831 starb, verfasste Baratynskij das Gedicht Moj Ėlizij (1831). Darin zieht es vor, sich an die gemeinsamen Erlebnisse mit Del’vig zu erinnern, anstatt zu glauben, dass sie sich jemals wiedersehen würden:[34]

Не славь, обманутый Орфей, Мне Элизийские селенья: Элизий в памяти моей И не кропим водой забвенья. [...]

Там жив ты, Дельвиг! там за чашей Ещё со мною шутишь ты, Поёшь веселье дружбы нашей И сердца юные мечты.[35]

Wenn es um die Freundschaftsthematik und die Darstellung des Motivs der Freundschaft über den Tod hinaus in der russischen Literatur der Epoche der Romantik geht, sollte der Name Wilhelm Küchelbecker Erwähnung finden. Puškins Freund aus der Lyzeumszeit, der bei manchen seiner Zeitgenossen wenig Anerkennung fand,[36] empfand großes Interesse an dem Thema Freundschaft und verfasste eine Vielzahl von Gedichten, die dieses Interesse nachvollziehbar machen. Unter den Gedichten Küchelbeckers, die das Motiv der Freundschaft über Tod hinaus enthalten, sind folgende Gedichte zu nennen: Poėty (1820), K bratu (1833), More sna (1832) und Pamjati Griboedova (1829).

In dem Gedicht Poėty tritt dieses Motiv als Einzelmotiv auf: „Tak! ne umrët i naš sojuz,/ Svobodnyj, radostnyj i gordyj,/ I v sčast’e i nesčast’e tverdyj,/ Sojuz ljubimcev večnych muz!“.[37]

[...]


[1] Beispiele einiger solcher Episteln sind K Puščinu, K Del’vigu, Küchel’bekeru. In: Puškin, Aleksandr Sergeevič: Polnoe sobranie sočinenij v šestnadcati tomach. Moskva 1937–1959. Bd. 1, S. 119-120, 142-143 und 263.

[2] Veresaev , Vikentij V.: Puškin: sein Leben und Schaffen. Berlin 1947, S. 24.

[3] Vgl. Smirnov, A.A.: „Romantika družby v lirike Puškina. “ In: Rossijskij literaturovedčeskij žurnal 8 (1996), S. 13-23, hier S.14.

[4] Puškin, Band.1, S. 126-128.

[5] mehr dazu im folgenden Kapitel

[6] Am stärksten hat Batjuškov Puškins Lyzeumslyrik beeinflußt. Unter dem Einfluss Batjuškovs verfasste Puškin folgende Verse: K Natal’e, Osgar, K molodoj aktrise, Knjazju A.M. Gorčakovu, Moë zaveščanie. Druz’jam, Naezdnik, Mečtatel’, etc. (vgl. Belinskij,V.G.: Polnoe sobranie sočinenij. Moskva 1955. Bd. 7, S. 280). Puškins Gedicht Gorodok wurde als Nachahmung zu Batjuškovs Gedicht Moi penaty geschrieben (ebd., S. 283).

[7] Puškin verfasste seine Werke in zwei Epochen: Romantik und Realismus. Als Realist war er jedoch weiterhin stark mit der Romantik verbunden (mehr dazu Gukovskij, G. A.: Puškin i russkie romantiki. Moskva 1965, S. 133.)

[8] Vgl. Mittner, Ladislao: „Freundschaft und Liebe in der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts.“ In: Fuchs, Albert; Motekat, Helmut (Hgg.). Stoffe, Formen, Strukturen: Studien zur deutschen Literatur. München 1962, S. 97-138, hier S.124.

[9] Vgl. Daemmrich, Horst S. & Daemmrich, Ingrid G.: Themen und Motive in der Literatur. Tübingen 1995 unter Freundschaft, S. 168. Auch Nikitina, D.V.: „Družba: paradigmy issledovanija“, S.135 und 136.

[10] Cicero, Marcus Tullius: Laelius de amicitia. Lat.- Dt. Hg. u. übers. v. Max Faltner. München 1980, S. 115.

[11] Jusdanis, G.: A tremendous thing : friendship from the Iliad to the Internet. Ithaca 2014, S.81.

[12] Vgl. Ebd., S. 90.

[13] Homer: Ilias. Griech. - Dt. Hg. u. übers. v. Hans Rupé. Berlin 2013, S. 773 und 775. Auch Belinskij, S. 151 und 152.

[14] Vgl. Jusdanis, S. 76 und 77.

[15] Montaigne , Michel de: „ Of Friendship“. In: Montaigne, Michel de. Essays. Hg.v. William Carew Hazlitt. Waiheke Island 2009, S. 434-460, hier S. 455.

[16] Ebd., S. 457.

[17] Ebd., S.451.

[18] Ebd.

[19] Vgl. Jusdanis, S.81.

[20] Tennyson, Alfred: Poems of Tennyson. London [u.a.] 1910, S.398.

[21] Ebd., S.323.

[22] Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die Freundschaftsthematik in die russische Dichtung von Nikolaj Karamzin, dem bekannten russischen Historiker und Literaten der Epoche des Symbolismus, eingeführt wurde (vgl. Smirnov, A. A.: „Romantika družby v lirike Puškina.“, S.13).

[23] Die Mitglieder von Arzamas waren V.A. Žukovskij, A.F. Voejkov, P.A. Vjazemskij, D.V. Daškov, D.V. Davydov, A.I. Turgenev, A.S. Puškin, K.N. Batjuškov und andere (vgl. Košelev, V.A.: Konstantin Batjuškov: stranstvija i strasti. Moskva 1987, S 228).

[24] Toporov,V.N.: „Vetchij dom i dikij sad: obzar utračennogo sčast’ja (stranička iz istorii russkoj poėzii).“ In: Oblik slova. Sbornik statej. Moskva 1997 (Zitiert nach: Annenkova, E.I et al.: Istorija russkoj literatury XIX veka. Moskva 2012. Bd. 1, S.37).

[25] Vgl. Belinskij, S. 144.

[26] Žukovskij, V.A.: Polnoe sobranie sočinenij i pisem v dvadcati tomach. Moskva 1999. Band.1, S. 59.

[27] Žukovskij, Band 2, S. 249.

[28] Ebd.

[29] Vgl. Četvertnych, E.A.: „Tema Ėliziuma poėtov v russkoj lirike.“ In: Čeljabenskij gosudarstvennyj universitet (Hg.). Filologičeskie proėkcii bol’šogo Urala: tezisy studenčeskoj konferencii. Čeljabinsk 2007. S. 44-45, hier S.44.

[30] Del’vig, A.A: . Polnoe sobranie stichotvorenij. Hg. v. B.V. Tomaševskij. Leningrad 1959, S. 128.

[31] Ebd., S.187.

[32] Evgenij Baratynskij war zwar ein Romantiker, doch nur wenige seiner Gedichte behandeln das Thema Freundschaft. Liebe und Freundschaft spielten im Leben des russischen Dichters eine wichtige Rolle, zählten aber nicht zu den Haupthemen seiner Lyrik (vgl. Semenko, I.M.: Poėty puškinskoj pory. Moskva 1970, S. 222).

[33] Baratynskij, E.A.: Stichotvorenija i poėmy. Moskva 1971, S. 53.

[34] Vgl. Četvertnych, E. A.: „Ėlizium v poėzii russkogo romantizma: sotvorenie mifa.“ In: Ural’skij institut (Hg.). : Romantizm vs realizm: paradigmy chudožestvennosti, avtorskie strategii. Ekaterinburg 2011, S. 36-47, hier S. 42 und 43.

[35] Baratynskij, S. 81.

[36] Vgl. Korolëva, N.V.: „V.K. Küchelbecker. Vstupitel’naja stat’ja.“ In: Küchelbecker, V.K. Izbrannye proizvedenija v dvuch tomach. Moskva 1967. Band 1, S. 5 - 61, hier S.7.

[37] Küchelbecker, V.K.: Izbrannye proizvedenija v dvuch tomach. Band 1, S.133.

Details

Seiten
17
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668447738
ISBN (Buch)
9783668447745
Dateigröße
627 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v365344
Institution / Hochschule
Universität zu Köln – Slavisches Institut
Note
1,3
Schlagworte
Puškin Batjuškov Romantik Russland Freundschaftsmotiv Dichter Motiv Freundschaft

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Titel: Das Motiv der Freundschaft über den Tod hinaus in der russischen Literatur der Epoche der Romantik