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Der Geist von 1914. Analyse der Berichterstattung und Propaganda zum Augusterlebnis in der Berliner Presse

Hausarbeit 2013 30 Seiten

Kulturwissenschaften - Europa

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Vorwärts: Berliner Volksblatt
2.1.Julikrise und Burgfriedensschluss
2.2. Kriegsbeginn und Mobilmachung
2.3 Weitere Berichterstattung

3. Berliner Tageblatt
3.1. Julikrise und Burgfriedensschluss
3.2. Kriegsbeginn und Mobilmachung
3.3. Weitere Berichterstattung

4. Vossische Zeitung
4.1. Julikrise und Burgfriedensschluss
4.2. Mobilmachung und Kriegsbeginn
4.3. Weitere Berichterstattung

5. Zusammenfassende Betrachtung zum “Geist von 1914” und dem Augusterlebnis in der vorgestellten Presse sowie der Propaganda und Zensur in der Öffentlichkeit

6. Fazit

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

8. Abkürzungsverzeichnis

1.Einleitung

Im kommenden Jahr nähert sich der Beginn des Ersten Weltkrieges seinem hundertsten Jahrestag. Das Deutsche Historische Museum in Berlin wird zu diesem Anlass erneut eine große Ausstellung präsentieren. Dies zeigt, dass die Beschäftigung mit dem Thema und die Aufarbeitung der Thematik nichts von seiner Aktualität verloren hat. Die Rolle Deutschlands im Ersten Weltkrieg und vor allem vor Beginn des Ersten Weltkrieges hat vielfach Anlass zu Diskussionen unter Historikern gegeben, wobei die sogenannte FischerKontroverse in den sechziger Jahren die Triebfeder einer neuerlichen Beschäftigung mit der Schuldfrage Deutschlands war.1

Thomas Raithel verweist in seiner Studie „Das ‚Wunder‘ der inneren Einheit. Studien zur deutschen und französischen Öffentlichkeit bei Beginn des Ersten Weltkrieges“ auf die langfristige, bereits seit 1912 bestehende Vorbereitung eines Feindbildes von Russland als Gegner.2 - Generalstabschef von Moltke formulierte in einem Brief an den österreichisch-ungarischen Chef des Generalstabs von Hötzendorf, dass die Opferbereitschaft der Bevölkerung ein ausschlaggebender Aspekt im Krieg sei und ein casus belli daher so formuliert werden muss, dass die Bevölkerung begeistert und einstimmig zu den Waffen greift.3 Bereits am 01.08.1914 verkündete Kaiser Wilhelm II., er kenne keine Parteien mehr, er kenne nur noch Deutsche.4 Wie der anschließende Burgfriedenschluss - die Zustimmung der sozialdemokratischen Partei zum Eintritt in den propagierten Verteidigungskrieg gegen den Erzfeind Russland mit der Bewilligung der Kriegskredite in der Reichstagstagssitzung vom 04.08.1914 zu bewerten ist und wie dies in der Berliner Presse dargestellt wird, soll in der folgenden Hausarbeit ebenfalls analysiert werden.

Die Forschungsliteratur zur Thematik ist vielfältig und außerordentlich breit gefächert. Die Forschungsdiskussion zu Ursachen und Verlauf des „Großen Krieges“ ist es ebenfalls. Daher bildet die Metaphorik zum „Geist von 1914“, der aus dem sogenannten „Augusterlebnis“ entstanden ist beziehungsweise diesem gleichgesetzt wird, den Rahmen für die vorliegende Hausarbeit, die sich zudem lokal auf die Stadt Berlin begrenzen soll und sich thematisch auf die Berichterstattung zu Kriegsbeginn anhand einer vergleichenden Quellenanalyse ausgewählter Tageszeitungen stützt. Alle drei Tageszeitungen sollen im Schwerpunkt der Berichterstattung zur Julikrise und zum Burgfriedensschluss untersucht werden sowie in der Darstellung der Mobilmachung und der ersten Kriegswochen. Es werden dabei nicht ausschließlich Leitartikel untersucht, sondern auch Beiblätter, Beilagen und Sonderausgaben, wobei aufgrund der Fülle des vorhandenen Materials jeweils lediglich eine Auswahl getroffen werden konnte. Abschließend werden Darstellungen zur Metaphorik zum „Geist von 1914“ zusammengefasst und in die Rolle der zielgerichteten Propaganda und die Anwendung und Rolle von Zensur für die deutsche Presse und insbesondere für die analysierten Zeitungen eingeführt. Wie werden Propagandastrategien von der Regierung eingesetzt und inwieweit wird die Presse für die Manipulation der Bevölkerung eingesetzt? Wie geht das öffentliche Publikum mit den Medien um und wie wirken die Medien auf die Öffentlichkeit? Welche Rolle spielte die Verfälschung von Berichterstattung? Was sind die Gründe für die Mythenbildung vom „Geist von 1914“ und welche Bedeutung spielt gerade der August 1914 und die politischen Entscheidungen in den Anfangstagen des August 1914?

Ziel der Hausarbeit ist es, Originalquellen zum Augusterlebnis anhand einer Lokal-Studie Berliner Tageszeitungen mit ausgewählter Literatur zur aktuellen Forschungsdiskussion zu analysieren und eventuelle Unterschiede in der Berichterstattung herauszuarbeiten.

2. Vorwärts: Berliner Volksblatt

Die Berliner Tageszeitung „Vorwärts“ vertritt die sozialistische Anschauungsweise und ist das offizielle Presseorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands5. Die Artikel beziehungsweise die Betrachtungsweise der Themen im „Vorwärts“ stehen oft im Gegensatz zur bestehenden Meinung der Regierung.6

Die folgenden drei Abschnitte des Gliederungspunktes sollen keine in sich geschlossene zeitliche Einheit bilden, sondern vielmehr die Schwerpunktsetzung für eine Analyse der umfangreichen Themen bilden, die allerdings fließend ineinander übergehen oder zahnradähnlich ineinander greifen können.

2.1. Julikrise und Burgfriedensschluss

Der zeitliche Rahmen, der für die Analyse der beiden Themenabschnitte bearbeitet wird, beginnt mit dem 25.07.1914, der Teilmobilmachung Österreich-Ungarns nach dem Ultimatum an Serbien vom 23.07.1914 und schließt mit dem 05.08.1914, der Kriegserklärung Englands an Deutschland und der Bewilligung der Kriegskredite in der Reichstagssitzung vom 04.08.1914 unter Zustimmung der SPD.

Der Leitartikel des „Vorwärts“ vom 25.07.1914 startet mit einem einseitigen Aufruf des Parteivorstandes zu Massenprotesten und Massendemonstrationen gegen den bevorstehenden Krieg. Er klagt eindeutig die österreichisch- ungarische Regierung als Kriegsprovokateure an und spricht sich im Namen des gesamten deutschen Proletariats gegen einen Krieg und für die Aufrechterhaltung des Friedens aus.7 Bereits am 25.07.1914 spricht der „Vor- wärts“ von einem drohenden Weltkrieg: „Eine ernste Stunde ist gekommen, ernster als irgend eine der letzten Jahrzehnte. Gefahr ist im Verzuge! Der Weltkrieg droht!“8

In den folgenden Tagen bis einschließlich zum 31.07.1914 ruft der „Vorwärts“ konsequent zu Massenprotesten gegen den Krieg auf und ächtet die Versammlungen beziehungsweise Demonstrationen für den Krieg als „Kriegshetze“ und die Demonstranten als „unreifen patriotischen Mob“.9 Am 28.07.1914 wird Österreich-Ungarns Agieren noch als eine größere Kriegsgefahr eingestuft als der Zarismus.10

Bis zum 29.07.1914 nimmt der „Vorwärts“ eine uneingeschränkt ablehnende Haltung gegenüber der politischen Entwicklung Österreich-Ungarns und der Haltung der Regierung Deutschlands gegenüber seinem Bündnispartner ein. Die deutsche Regierung wird als „direktionslos“ und „uneinig“ beschrieben.11 Einen Tag später wird zum ersten Mal von Kaiser Wilhelm II. als ein „aufrichtiger Freund des Völkerfriedens“12 gesprochen. Allerdings sind diese Zeilen auch ein Einzelfall. Vorrangig wird bis zum 01.08.1914 die Thematik der Antikriegshaltung und Protestaktionen gewahrt.

Die Zeitspanne zwischen der sogenannten „Julikrise“, die mit dem Ultimatum Österreich-Ungarns an Serbien vom 23.07.1914 ihren terminus a quo findet und dem Kriegseintritt Deutschlands am 01.08.1914 ist minimal. Thomas Raithel macht deutlich, dass das politische Mittel der Wahl in der Endphase der Julikrise zur möglichen Beeinflussung der Öffentlichkeit über deren Mobilisierung in Form von Aufrufen zu Massendemonstrationen, Massenkundgebungen und Protestveranstaltungen gegen den Krieg erfolgte.13

Er legt dar, wie sehr die SPD zusätzlich zu ihrer versuchten politischen Positionierung in der Julikrise durch die Veranstaltung von derartigen Massenkundgebungen verdeutlichen wollte, dass durchaus ein großer Teil der Bevölkerung nicht der „Kriegshetze“ erlegen war, sondern ein überwiegender Teil ebenfalls gegen den Krieg vorgehen wollte und die vaterländischen Straßenzüge keinerlei politisches Gewicht darstellten.14

Jeffrey Verhey verweist zusätzlich auf die politische Kultur in Deutschland, die zu diesem Zeitpunkt noch keine einheitliche Kultur war - dieser Umstand zog sich ebenfalls durch die Bevölkerung, die folglich ideologisch gespalten war.15 Die Berichterstattung des „Vorwärts“ verwendet daher auch für die Aufrufe zu ihren Massenkundgebungen vornehmlich Begriffe wie „das arbeitende Volk“16 oder „Proletariat“17. Es wird konsequent zwischen Bürgertum und Proletariat unterschieden.18 Die Vielzahl der Proteste versucht der „Vorwärts“ mit Berichten über Demonstrationen in den verschiedenen Städten Deutschlands zu veranschaulichen19 und kritisiert dabei die unterschiedliche Behandlung der Demonstranten seitens der Polizei, die verstärkt aggressiv gegen die Protestteilnehmer der Arbeiterklasse vorging, während die lauthalsen Bekundungen für den Krieg und gegen die Sozialdemokratie gelassen hingenommen wurden.20

Mit diesem Eingangsbild erscheint die Akzeptanz und Zustimmung zu den Kriegskrediten in der Reichstagssitzung vom 04.08.1914 und dem daraus hervorgehenden Burgfrieden zunächst kaum nachvollziehbar. Wolfgang Kruse charakterisiert die „Politik des 4. August“ der SPD als eine Neuorientierung in zweifacher Hinsicht. Zum einen sollte durch die Hinwendung und Befürwortung des proklamierten Verteidigungskrieg die nationale und gesell- schaftspolitische Anerkennung erfolgen21, die zu der Etablierung der Volksgemeinschaft geführt haben mag, die Jeffrey Verhey in seiner Analyse über den „‘Geist von 1914‘ und die Erfindung der Volksgemeinschaft“ herausgearbeitet hat. Der zweite Aspekt, der von Wolfgang Kruse angeführt wird, ist die längerfristige, durch die gefestigte nationale Integration erhoffte, Durchsetzung sozialdemokratisch-politischer Vorstellungen gegenüber der bisher vorherrschenden Politik.22

Der Schwerpunkt der Berichterstattung verlagerte sich zum 01.08.1914 vom Aufruf zu Massendemonstrationen und Protestaktionen hin zur moderateren Berichterstattung, bei dem Artikel zum aktuellen politischen Geschehen im Vordergrund stehen.23

Am 01.08.1914 teilt der Parteivorstand der SPD im „Vorwärts“ mit, dass der Kriegszustand erklärt sei. Der Artikel ist direkt an die „Parteigenossen!“ gerichtet und verweist bereits inhaltlich auf eine sich in den nächsten Wochen herauskristallisierende Wandlung in der Berichterstattung. Es wird zwar Wert darauf gelegt, dass man „seiner Sache treu bleibt“24 und mit Voraussicht darauf hingewiesen, dass das Kriegsrecht große Einschränkungen mit sich bringen wird, allerdings klingen auch mahnende Töne an, die eher an eine Rücknahme von Unruhen oder Kritik erinnert, wenn der „Vorwärts“ schreibt: „Unbesonnenheiten, nutzlose und falsch verstandene Opfer schaden in diesem Augenblick nicht nur dem Einzelnen, sondern unserer Sache.“25

Die Redaktion des „Vorwärts“ folgt dem Parteivorstand in der gleichen Ausgabe im nachfolgenden Artikel und weist auf die Einschränkungen der Presse- und Versammlungsfreiheit hin. Sie gibt ein Stück weit Verantwortung über die folgenden Inhalte der Berichterstattung ab, wenn sie schreibt: „Die Entscheidung über Inhalt der Zeitungen wie über Versammlungsrecht usw. liegt jetzt in den Händen der Militärbefehlshaber.“26 Allerdings verweist Wolfgang Kruse auch hier auf eine Doppelbedeutung im Zusammenhang des Zuspruchs der Partei und Parteipresse zur Kriegsführung, wenn diese nicht nur auf die nationale Integration setzt, sondern sich auch vor den Zensurfolgen und der damit verbundenen Begrenzung und Ausgrenzung schützen wollte.27 So erscheint der Burgfriedensschluss und die Zustimmung zu den Kriegskrediten vielleicht nicht so überraschend, wenn sich die Partei nach gescheiterter Antikriegspolitik auf die Antipathie gegenüber Russland besinnt und auf den Grundsatz, das Vaterland in einer erforderlichen Situation zu verteidigen.28 So heißt es dann auch am 03.08.1914 im „Vorwärts“:

[…]sucht man auf der anderen Seite umgekehrter Sozialdemokratie klarzumachen, daß der Krieg, der jetzt bevorstehe, eigentlich eine alte sozialdemokratische Forderung sei. Der Krieg gegen Rußland, der Krieg gegen den blutbefleckten, und,[…] gegen den treulosen Zarismus - ist er nicht eine alte sozialdemokratische Forderung seit Anbeginn?29

Die Zustimmung zu den Kriegskrediten ist folglich die Konsequenz der angestrebten Integrationspolitik und der Mobilmachung in Deutschland sowie des Vaterlandgedankens der Sozialdemokraten. Der „Vorwärts“ berichtet hierzu am 05.08.1914 in seinem Artikel über „Die historische Reichstagssitzung“, dass die sozialdemokratische Partei zwar die Verantwortung für die Kriegspolitik nicht trägt, sich aber nachdem es nunmehr um die Verteidigung des Vaterlandes geht, zur Unterstützung und Zustimmung zu den Kriegkrediten in Höhe von fünf Milliarden Reichsmark bereit erklärt.30

2.2.Mobilmachung und Kriegsbeginn

Die Berichterstattung bis einschließlich zum 31.08.1914 zeigt die prägnantesten Artikel und demonstriert die Entwicklung des „Vorwärts“ von einer dezidierten Kriegsablehnung in der Julikrise hin zur Kriegsberichterstattung mit minimalisierter Kritik nach dem Burgfriedensschluss in der Reichstagssitzung vom vierten August 1914.

Mit der Verhängung des Kriegszustandes vom 31.07.1914, veröffentlicht in der Ausgabe vom 01.08.1914, berichtet der „Vorwärts“ in mehreren Artikeln über die einsetzenden Maßnahmen und Konsequenzen bei „drohender Kriegsgefahr“. Die Leser werden ausführlich und ohne Verwendung von ausschmückenden und metaphorisch besetzten Phrasen über die Situation aufgeklärt.31 Auf der zweiten Seite wird die Verordnung zur Einschränkung der Presse vom Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg abgedruckt, die die Verbote und Repressalien des §10 des Gesetzes gegen den Verrat militärischer Geheimnisse vom 03.06.1914 darlegt.32

Die Menschen Unter den Linden sind in Erwartung weiterer Ereignisse, jedoch wird die Stimmung als gedrückt und ernst beschrieben.33 Jeffrey Verhey dokumentiert die öffentliche Reaktion als gedämpft und gerade nicht als kriegsbegeistert34 und weist darauf hin, dass gerade sozialdemokratische Journalisten die Meinung vertreten, dass die „Verhängung des Zustandes drohender Kriegsgefahr“ zu keinerlei Beigeisterung der Massen geführt hat.35 Am 02.08.1914, dem ersten Mobilmachungstag titelt der „Vorwärts“: „Ein Edelopfer des internationalen Blutrausches“ . und berichtet ganzseitig über den Mord des französischen Sozialisten Jean Jaurès.

[...]


1 Ein Buch wie ein Sprengsatz. Gespräch mit dem Historiker Konrad H. Jarusch über den Streit um die These von der deutschen Alleinschuld. In: Der 1.Weltkrieg. Die Ur-Katastrophe des 20.Jahrhunderts. Hg. v.: Stephan Burgdorff und Klaus Wiegrefe. München/Hamburg: Deutsche Verlags-Anstalt/Spiegel-Buchverlag 2004. S.258.

2 Raithel, Thomas: „Das ‚Wunder‘ der inneren Einheit. Studien zur deutschen und französischen Öffentlichkeit bei Beginn des Ersten Weltkrieges. Bonn: Bouvier Verlag Bonn 1996 (=Pariser historische Studien; Band 45). S.60-61.

3 Vgl. ebd., S.61.

4 Verhey, Jeffrey: Der „Geist von 1914“ und die Erfindung der Volksgemeinschaft. Hamburg: Hamburger Edition 2000. S.10.

5 wird nachfolgend in der Kurzform SPD geschrieben.

6 Paddock, Troy R. E.: A Call to Arms. Propaganda, Public Opinion, and Newspapers in tue Great War. Westport: Praeger Publishers 2004. S.116-117.

7 Vorwärts. Berliner Volksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands: Extra-Ausgabe. 25.07.1914. S.1.

8 Vorwärts: Extra-Ausgabe. 25.07.1914. S.1.

9 Vorwärts: 26.07.1914. Patriotischer Mob. S.2.; Vorwärts: 27.07.1914. Immer wieder gegen den Krieg! S.1. Bürgerliche Hetzer und die Antwort des Proletariats. S.2. Überall unreife Demonstranten. o. S.

10 Vorwärts: 28.07.1914. Krieg oder Frieden? Das Volk hat das Wort. S.1.

11 Vorwärts: 26.07.1914. Der Auftakt zum Weltkrieg. Die österreichische Kriegserklärung. S.1.

12 Vorwärts: 30.07.1914. Vor der Katastrophe. S.1.

13 Raithel: Das „Wunder“ der inneren Einheit. S.203-204.

14 Raithel: Das „Wunder“ der inneren Einheit. S.205.

15 Verhey: Der „Geist 1914“ und die Erfindung der Volksgemeinschaft. S.23-24.

16 Vorwärts: 28.07.1914. Krieg oder Frieden? Das Volk hat das Wort. S.1.

17 Vorwärts: 29.07.1914. Der Kriegsprotest des Proletariats. S.1.

18 Vorwärts:27.07.1914. Bürgerliche Hetzer und die Antwort des Proletariats. S.2.

19 Vorwärts: 30.07.1914. Protestkundgebungen gegen den Krieg. S.3.

20 Vorwärts: 29.07.1914. S.2.

21 Kruse, Wolfgang: Krieg und nationale Integration: eine Neuinterpretierung des sozialdemokratischen Burgfriedensschlusses 1914/15. Essen: Klartext-Verlag 1994. S.136.

22 Vgl. ebd., S.136.

23 Vgl. ebd., S.95.

24 Vorwärts: 01.08.1914. Parteigenossen! S.1.

25 Vg. ebd., S.1.

26 Vorwärts: 01.08.1914. An unsere Leser! S.1.

27 Kruse: Krieg und nationale Integration: eine Neuinterpretation des sozialdemokratischen Burgfriedensschlusses 1914/15. S.77.

28 Kruse, Wolfgang: „Welche Wendung durch des Weltkrieges Schickung“. Die SPD und der Beginn des Ersten Weltkrieges. In: August 1914: Ein Volk zieht in den Krieg. Hg. v. der Berliner Geschichtswerkstatt. Berlin: Verlag Dirk Nishen GmbH & Co. KG 1989. S.118.

29 Vorwärts: 03.08.1914. Der Kampf gegen den Zarismus. S.1.

30 Vorwärts: 05.08.1914. Die historische Reichstags-Sitzung. S.2

31 Vorwärts: 01.08.1914. Verhängung des Kriegszustandes. S.1; Bekanntmachungen des Oberbefehlshabers in den Marken. S.1; Wirkungen des Kriegszustandes. S.3.

32 Vorwärts: 01.08.1914. Einschränkung der Presse. S.2.

33 Vorwärts: 01.08.1914. Die Stimmung Unter den Linden. 2.Beilage des „Vorwärts“ Berliner Volksblatt. S.1.

34 Verhey: Der „Geist von 1914“ und die Erfindung der Volksgemeinschaft. S.106-107.

35 Vgl. ebd.: S.114-115.

Details

Seiten
30
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668444744
ISBN (Buch)
9783668444751
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v364686
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen – Geschichte der Europäischen Moderne
Note
1,7
Schlagworte
Erster Weltkrieg Augusterlebnis Propaganda Massenmedien Geist von 1914 Zensur Presse Zeitungen Julikrise Mobilmachung Burgfriedensschluss Öffentlichkeit

Autor

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Titel: Der Geist von 1914. Analyse der Berichterstattung und Propaganda zum Augusterlebnis in der Berliner Presse