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Nutzungsmotive und Nutzungserwartungen der Generation Y an eine Mobile Dating Plattform

Das Beispiel der Applikation Jaumo

Seminararbeit 2016 45 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Stand der Forschung
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Online-Dating
2.1 Interaktive Bedürfnisbefriedigung
2.2 Begriffserklärung
2.3 Geschichte Online-Dating
2.4 Geschichte Mobile Dating
2.5 Generation Y

3. Nutzungserwartungen und Nutzungsmotive
3.1 Nutzungserwartungen
3.2 Nutzungsmotive

4. Methode und Operationalisierung
4.1 Methodenwahl
4.2 Befragung - Methodenvorstellung
4.3 Operationalisierung Online-Umfrage
4.4 Operationalisierung des befragungsgestützten Experimentes

5. Untersuchungsgegenstand
5.1 Vorstellung aller gewählten Mobile-Dating-Plattformen
5.2 Genaue Vorstellung der Mobile-Dating-Plattform Jaumo
5.3 Profilerstellung

6. Befragung in Form einer Online-Umfrage
6.1 Ergebnisdarstellung
6.2 Interpretation

7. Experiment in Kombination mit einer Befragung
7.1 Ergebnisdarstellung
7.2 Interpretation

8. Bewertung der Ergebnisse

9. Fazit
9.1 Einzelfazit
9.2 Gesamtfazit aller vier Mobile-Dating-Plattformen im Vergleich

10. Anhänge
10.1 Umfrage
10.2 Umfrageergebnisse
10.3 Ergebnisse des befragungsgestützten Experimentes
10.4 Ergebnisse des Experimentes mit Tinder
10.5 Ergebnisse des Experimentes mit Lovoo
10.6 Ergebnisse des Experimentes mit Badoo

11. Abbildungsverzeichnis

12. Tabellenverzeichnis

13. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Die Bedürfnisse der Gesellschaft stehen zunehmend im Vordergrund, was sich deutlich durch die Forschungstheorie Uses & Gratifications Approach, die bereits seit den 1970ern besteht, zeigt. Hierbei spielen die Nutzungsmotive eine wichtige Rolle, denn laut dieser Theorie nutzen Menschen Medien, um unter anderem ihre Bedürfnisse zu befriedigen (Echterbruch, Lassen, & Tholen, 2016). Diese Bedürfnisbefriedigung kann kognitiv, affektiv, integrativ und interaktiv sein (Katz, Gurevitch, & Haas, 1973).

Allerdings soll die vorliegende Arbeit Anlass dazu geben, explizit tiefer auf die interaktive Bedürfnisbefriedigung einzugehen, bei der Mobile Dating Portale eine wichtige Rolle spielen. Auf dieser Basis ergibt sich die folgende untersuchungsleitende Forschungsfrage:

Wie sind die Nutzungserwartungen und Nutzungsmotive auf einer Mobile Dating Plattform?

1.2 Stand der Forschung

Bislang ist das Feld des Mobile-Datings noch relativ unerforscht. Allerdings haben sich einzelne Forscher bereits mit dem Thema beschäftigt. Hier tritt ein Artikel besonders in den Vordergrund, in dem mittels über 800 Probanden unter anderem die Nutzungsmotive der Applikation Tinder ermittelt wurden. Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2015 und wurde von Fr. Wera Aretz verfasst und ergab eindeutige Ergebnisse (Aretz, 2015).

Regelmäßig werden auch wissenschaftliche Artikel mit zahlreichen repräsentativen Statistiken über die Plattform Singlebörsen-Experten.de veröffentlicht.

Zum Themenfeld Online-Dating sind hingegen bereits wesentlich mehr wissenschaftliche Studien und Artikel veröffentlicht worden. Dabei stechen zwei Forscher des Öfteren in den Vordergrund. Zum Einen gibt es mehrere Artikel der Wissenschaftlerin Doreen Zillmann, die beispielsweise Lügner haben kurze Beine. Zum Zusammenhang unwahrer Selbstdarstellung und partnerschaftlicher Chancen im Online-Dating mit weiteren Autoren im Jahr 2011 (Zillmann, Schmitz, & Blossfeld, 2011) oder Das Internet als Heiratsmarkt - Ausgewählte Aspekte aus Sicht der empirischen Partnerwahlforschung im Jahr 2009 (Zillmann & Schulz, Das Internet als Heiratsmarkt Ausgewählte Aspekte aus Sicht der empirischen Partnerwahlforschung, 2009) veröffentlichte.

1.3 Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit umfasst neun Kapitel und ist in einen theoretischen und einen empirischen Teil gegliedert, sodass der Leser anfänglich einen Überblick über die Grundlagen der Thematik erhält. Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Grundlagen der ausgewählten Methoden. Das nun folgende Kapitel widmet sich der Erläuterung des Untersuchungsgegenstandes. In diesem Zusammenhang bilden sich dazugehörige Unterkapitel, die unter anderem die gewählten Mobile- Dating-Plattformen vorstellen und den Weg zur Profilerstellung beschreiben. Im Kapitel 6 und 7 stehen die durchgeführten Methoden im Mittelpunkt, die durch die Ergebnisdarstellung und der Interpretation umfassend vertieft werden. Hierbei handelt es sich um eine Online-Umfrage und ein befragungsgestütztes Experiment. Abschließend werden in den letzten beiden Kapiteln die Ergebnisse bewertet und ein Fazit bezugnehmend auf die Fragestellung, sowie im Vergleich zu anderen Mobile-Dating-Plattformen gezogen.

2. Online-Dating

2.1 Interaktive Bedürfnisbefriedigung

Der Begriff Interaktivität umfasst bezüglich neuer Medien zwei Bedeutungen. Einerseits beinhaltet dieser Kommunikationsformen in den neuen Medien, wie beispielsweise die E-Mail-Kommunikation oder Chatrooms und Foren. Andererseits zählt auch die Rezeption von Online-Angeboten zur Interaktivität (Hugger, 2008)(Bucher, 2001). Demnach sind Online Dating Portale ebenfalls interaktive Kommunikationsformen. Zu den Bedürfnissen der Interaktivität zählen laut (Katz, Gurevitch, & Haas, 1973) "Anschlusskommunikation und parasoziale Bedürfnisse" (Echterbruch, Lassen, & Tholen, 2016, S. 19).

2.2 Begriffserklärung

Um den Begriff Online-Dating erklären zu können, muss dieser zunächst in Online und Dating geteilt werden. Der Begriff Online stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und wird in der heutigen Zeit fast ausschließlich in einem Zusammenhang genutzt: sich mit dem Internet verbinden (SEO-Analyse - Suchmaschinenoptimierung mit Know-How). Dating findet seinen Ursprung ebenfalls in der englischen Sprache und hat vielerlei Bedeutungen. Bezugnehmend auf die vorliegende Arbeit tritt eine Bedeutung in den Vordergrund, in der Dating als ein Treffen mit einem romantischen Hintergrund definiert wird. Das bedeutet, dass entweder bereits eine romantische Beziehung besteht oder sich diese entwickeln kann (Dictionary.com). Der Begriff Online- Dating beschreibt also ein Treffen mit romantischem Hintergrund, welches durch das Internet herbeigeführt wird. Durch die zunehmende Verbreitung von internetfähigen mobilen Endgeräten, wie etwa Smartphones oder Tablets, hat das Online Dating eine neue Dimension angenommen. Sogenannte Dating-Seiten können mobil über Smartphones abgerufen werden und ermöglichen eine einfache und schnelle Kommunikation zu jeder Zeit, an jedem Ort. Diese Art der Kommunikation wird Mobile-Dating genannt (Singleboersen-Experten.de).

2.3 Geschichte Online-Dating

Schon Ende der 1980er Jahre wurden vereinzelt Chaträume genutzt, um Leute kennen zu lernen und zu flirten. Die Möglichkeit des Online-Datings besteht allerdings seit 1995. Zwei Jahre zuvor hatte ein Kalifornier namens Gary Kremen die Vermutung, dass sich Kleinanzeigenüberschriften der Zeitungen auf das Internet übertragen würden, sodass er mehrere einfache Domains kaufte, wie beispielsweise Jobs.com oder Sex.com. 1994 kaufte er die E-Mail-basierte Seite Match.com, die bereits zu diesem Zeitpunkt als Dating-Webseite angedacht war, und baute sie zu einer Profil-Datenbank um. Mit Erscheinen der neuen Seite von Match.com entstand 1995 die Online-Dating-Geschichte. Bereits zwei Jahre später erschienen weitere Dating-Seiten im Internet, unter Anderem Kiss.com und Friendfinder.com (Thieme, 2008).

Auch in Deutschland begann das Online-Dating Mitte der 1990er Jahre.

Allerdings geschah dies auf anderem Weg als in der amerikanischen Geschichte, denn in Deutschland wurden Zeitschriften auf Internetseiten projiziert und die Kontaktanzeigen übernommen. Erst 1998 erschien auch in Deutschland die erste Dating-Plattform, die noch heute besteht - Dating Cafe (Dating Café). Kurze Zeit später erschienen auch auf dem deutschen Markt weitere Anbieter, zu denen Neu.de und Friendscout24.de gehörten (Thieme, 2008).

2.4 Geschichte Mobile Dating

Bereits 2005 wurde das Mobile-Dating mittels zwei unterschiedlicher Lösungen umgesetzt. Zum Einen wurde das Mobile-Dating durch den WAP-Standard, Wireless Application Protocol, ermöglicht, welches "den Transfer von Internetinhalten auf das Mobilfunknetz" (Wolf, S. 3) übertrug. Da die Internetfähigkeit, der zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Telefone, nicht sehr ausgeprägt war, bot sich zum Mobile-Dating eine zweite Variante. Diese zeigte sich in Form der SMS, Short Message Service. Die SMS bot den Nutzern eine Art der Kommunikation, um zu Flirten oder Leute kennen zu lernen. Dieser Idee bedienten sich TV-Sender, sodass sie auf ihren Teletext-Seiten SMS-Chats anboten. Mit dem ersten Smartphone, dem IPhone, erschienen 2007 (areamobile) die ersten Mobile Apps und somit auch Mobile-Dating-Apps (M- VC).

Bereits im Jahr 2012 ist die Anzahl der Mobile-Dating-Apps und deren Nutzer auf ein vielfaches angestiegen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Verteilung nach Downloadzahlen 2012 (GooglePlay-Store & Apple-Store) (dating- vergleich)

Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden unzählige weitere Dating-Apps entwickelt und stellen den Nutzer vor eine große Auswahl:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Derzeitige Dating-Apps im Google Play Store (Google)

2.5 Generation Y

In der Literatur erscheint keine einheitliche Definition der Generation Y. Zum Einen hat der Begriff seinen Ursprung in der amerikanischen Sprache, in der der Begriff als Gen Y abgekürzt wird. Das Y steht hierbei für den englischen Begriff Why? und bedeutet, dass diese Generation vieles in Frage stellt und nichts einfach akzeptiert (Dahlmanns, 2014) (Bund, 2014). Auch bei der Altersdifferenzierung kann keine eindeutige Definition gefunden werden, sodass die Zeit Online eine Zeitspanne angibt, in der alle innerhalb der Jahre 1980 bis 1995 Geborene der Generation Y angehören (Bund, 2014). Allerdings wird die Generation Y in der amerikanischen Literatur auf eine andere Weise eingegrenzt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1 - Generationen in der amerikanischen Literatur (Dahlmanns, 2014)

Im Gegensatz zur amerikanischen Literatur differenziert die deutsche Literatur die Generationen wie folgt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2 - Generationen in der deutschen Literatur (Dahlmanns, 2014)

Da keine einheitliche Definition zur Altersspanne der Generation Y auftritt und die Mobile-Dating-Plattformen erst ab 18 Jahren freigegeben sind (Google Play), wird in Absprache der drei weiteren Gruppenmitglieder bezüglich des Themas Motive und Erwartungen von Nutzern der Generation Y einer Mobile Dating Plattform ein Alter von 18 bis 35 Jahren bestimmt.

3. Nutzungserwartungen und Nutzungsmotive

3.1 Nutzungserwartungen

Mit "Erwartung ist die subjektive Wahrscheinlichkeit gemeint, mit der man sein Ziel erreichen kann." (Psychologie Uni Heidelberg). Das heißt, die Nutzungserwartung ist per definitionem der Grund, der den Anstoß zur Nutzung einer Sache hervorgerufen hat und im Hinblick der Forschungsfrage ist die Nutzungserwartung der Grund, der die Anmeldung bei einer Online-Dating- Plattform hervorgerufen hat.

3.2 Nutzungsmotive

Der Begriff Motiv kann aus zwei Perspektiven hinsichtlich der vorliegenden Arbeit definiert werden. Im Alltag wird von einem Motiv gesprochen, wenn ein konkreter Beweggrund gemeint ist. In der Psychologie wird der Begriff hingegen etwas abstrakter beschrieben. So wird mit Motiv eine überdauernde Handlungsbereitschaft beschrieben und beinhaltet verwandte Wörter, wie "Instinkt, Trieb, Bedürfnis oder Interesse" (Psychologie Uni Heidelberg).

Somit kann unter Nutzungsmotiv der Beweggrund für die Nutzung einer Sache verstanden werden.

4. Methode und Operationalisierung

4.1 Methodenwahl

Im Fall der oben genannten Fragestellungen ist es empfehlenswert mittels zwei Methoden den Untersuchungsgegenstand zu operationalisieren. Um viele Antworten zu generieren und ein valides Ergebnis zu erhalten, bietet sich eine Befragung im Sinne einer Online-Umfrage an.

Eine gezieltere Befragung kann allerdings durch das Einsetzen eines

Experimentes generiert werden, welches die Ergebnisse der Online-Umfrage falsifizieren oder bestätigen könnte.

4.2 Befragung - Methodenvorstellung

Die Befragung ist mit Abstand die wichtigste Methode zur Datenerhebung. Sie ist ein formalisiertes Verfahren, um Objektivität und Systematik zu erlangen. Hierbei ist es notwendig den Strukturierungsgrad, den Standardisierungsgrad, das Medium, die Situation, die einbezogenen Personen und die Themen klar zu definieren, sodass die Untersuchung empirisch und validierbar wird.

Die Beeinflussung der Antworten des Befragten kann durch mehrere Faktoren hervorgerufen werden, sodass bei der Befragung beispielsweise darauf geachtet werden muss, dass die Fragen verständlich formuliert sind. Des Weiteren spielt das Umfeld eine große Rolle. Der Befragte verändert seine Antworten abhängig vom Fragenden oder auch von der sozialen Erwünschtheit. Sobald ein Dritter anwesend ist, beeinflusst auch dieser, wenn auch nur unbewusst, den Befragten.

Aufgrund dessen ist es von großer Bedeutung, dass vor Beginn der Befragung der Ablauf und die Situation, sowie die Fragen festgelegt sind (Kromrey, 2009).

4.3 Operationalisierung Online-Umfrage

Vor der Erstellung des Fragebogens ist es von großer Bedeutung ein Forschungsziel zu bestimmen und dementsprechend Kategorien anzulegen.

Da die Forschungsfrage Wie sind die Nutzungserwartungen und Nutzungsmotive auf einer Mobile-Dating-Plattform der Generation Y? lautet, sollten über den Fragebogen folgende Informationen bezogen werden können:

− Welche Nutzungsmotive haben Nutzer von Mobile-Dating-Plattformen?
− Welche Nutzungserwartungen haben Nutzer von Mobile-Dating- Plattformen?
− Welche Erwartungen haben die Nutzer bezüglich welcher App?
− Das Alter der Nutzer zur Eingrenzung der Generation Y.

Zusatzinformationen könnten hierbei sein, ob die beschriebenen Erwartungen erfüllt wurden und die Nutzer trotz fester Beziehung nach etwas anderem suchen. Um die Ergebnisse möglichst zeitig filtern zu können, empfiehlt sich bereits am Anfang eine Selektion durch die Angabe, ob der Befragte jemals eine Mobile-Dating-App genutzt hat. Dementsprechend entwickelte die Forschungsgruppe zum Thema Mobile-Dating einen Fragebogen (sh. Umfrage), der vorrangig auf dem sozialen Netzwerk Facebook verbreitet wurde, da diese Art der Verbreitung sehr viele Antworten generiert. Die Erhebung mittels der Online-Umfrage enthielt keine Eingrenzung nach Geschlecht, um neutrale und umfassende Ergebnisse zu erzielen. Mithilfe eines vorausgehenden Pre-Tests konnten bezüglich des Fragebogens noch vorhandene Fehler korrigiert und ein verbesserter Bogen veröffentlich werden.

4.4 Operationalisierung des befragungsgestützten Experimentes

Die zuvor beschriebenen Informationen können ebenfalls durch die Durchführung eines Selbstexperimentes erhalten werden. Allerdings können diese zum Teil auf eine andere Art erhoben werden. Bereits bei der Angabe über das Alter, sowie den Beziehungsstatus und die Nutzungserwartungen ergibt sich bei dem Experiment die Möglichkeit, diese Daten durch das Aufrufen des jeweiligen Profils zu erheben. Alle Daten werden bei Anmeldung des Profils angegeben, sodass bezüglich der Angabe "Auf der Suche nach" davon ausgegangen werden kann, dass es sich hierbei um das Nutzungsmotiv handelt. Im Verlauf des Experimentes können mittels der Chatfunktion zusätzlich die Nutzungserwartungen erfragt werden.

[...]

Details

Seiten
45
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668440609
ISBN (Buch)
9783668440616
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v358690
Institution / Hochschule
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Note
1.3
Schlagworte
nutzungsmotive nutzungserwartungen generation mobile dating plattform beispiel applikation jaumo

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