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Ludwig Wittgensteins Philosophie der Psychologie. Sprechen über mentale Zustände vor dem Hintergrund des "Tractatus logico-philosophicus"

von Jakob Krohnhagel (Autor)

Bachelorarbeit 2015 47 Seiten

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der philosophiehistorische Hintergrund
1.1 Die psychologistische Logik Benno Erdmanns
1.2 Der Logizismus Freges
1.3 Russell über Wahrheit und die Kritik an Frege

2. Philosophie der Logik, Sprache und Psychologie im Tractatus
2.1 Logik
2.2 Philosophie und Sprache
2.3 Psychologie

3. Die spätere Kritik am Tractatus
3.1 ,,Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache"
3.2 Kriterien des Regelfolgens
3.3 Wahrheit

4. Die Philosophie der Psychologie im Spätwerk – Wittgenstein über die sinnvolle Rede der eigenen mentalen Zustände
4.1 Solipsismus und Privatsprache
4.2 Das Problem des Käfers in der Schachtel – Die Kritik am privilegierten Zugang
4.3 Die Grammatik des Schmerzes

5. Die Philosophie der Psychologie im Spätwerk – Die Beziehung zwischen Innerem und Äußerem
5.1 Intentionalität
5.2 Seele
5.3 Fremdpsychisches

Schluss

Literaturverzeichnis

1. Primärquellen

2. Sekundärliteratur

Einleitung

Ziel dieser Arbeit ist es, herauszustellen, ob und falls ja, inwiefern wir mit Wittgensteins Philosophie der Psychologie sinnvoll von mentalen Zuständen sprechen können. Anders formuliert heißt das: Leistet Wittgenstein einen Beitrag zur Frage nach den notwendigen Bedingungen sinnvollen Sprechens über mentale Zustände, sowohl über die eigenen, als auch die anderer.

Dabei kann es, wie es dem Leser der Werke Wittgensteins bereits bei oberflächlicher Lektüre gewahr werden dürfte, in einem ersten Schritt nicht darum gehen, einem systematisch konstruierten Argumentationsverlauf mit ausgewiesener Methode zu folgen und nachzuvollziehen, um auf einer solchen Grundlage aufbauend zu einem tieferen Verständnis von so etwas wie einer Theorie Wittgensteins zu gelangen. Dies war dem Autor der Philosophischen Untersuchungen sehr wohl bewusst, wie er im Januar 1945 in seinem Vorwort anmerkt:

,,Ich übergebe sie [die ,,Bemerkungen" der Philosophischen Untersuchungen ] mit zweifelhaften Gefühlen der Öffentlichkeit. Daß es dieser Arbeit in ihrer Dürftigkeit und der Finsternis dieser Zeit beschieden sein sollte, Licht in das ein oder das andere Gehirn zu werfen, ist nicht unmöglich; aber freilich nicht wahrscheinlich.

Ich möchte nicht mit meiner Schrift Andern das Denken ersparen. Sondern, wenn es möglich wäre, jemand zu eigenen Gedanken anregen."[1]

Diese Bemerkungen sind vermutlich zuallererst die Manifestation der Selbstauseinandersetzung eines Menschen, der versucht die Welt um sich herum zu verstehen. Das Medium des Verstehens sieht er in der Sprache. Michael Fitzgerald bemerkt in seiner Psychobiographie zu Wittgenstein hinsichtlich dessen Art zu schreiben: ,,For his writing [...] this was possibly the only way he could write. It was [...] a kind of one-person psychology."[2]

Das Leben eines Wissenschaftlers, der Wissenschaftler als Person, sollte für seine Arbeit nicht von Relevanz sein, so könnte man es wohl als Ideal des Theoretikers formulieren. Doch erhalten wir im Falle Wittgensteins mit dem, was von Freunden und Bekannten (und in deren Nachfolge) der philosophischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist, kein für uns bestimmtes Theoriegebäude. Zu einem großen Teil, abgesehen vom Tractatus, der einzigen zu Lebzeiten publizierten Schrift und dem ersten Teil der Philosophischen Untersuchungen, die erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden, handelt es sich bei den in Wittgensteins Namen herausgegeben Werken größtenteils um private Aufzeichnungen. Dies ist bei der Interpretation zu bedenken, denn es erleichtert die Arbeit nicht gerade.

Mit dem Heranziehen von Sekundärliteratur verfolge ich hier zunächst im ersten, zweiten und dritten Teil der Arbeit vor allem das Ziel der ergänzenden Erläuterung. Die Autoren dieser Beiträge gelten dabei in dem Sinne als Autoritäten für den betreffenden Gegenstand der Wittgensteinforschung, als dass jene Beiträge im Rahmen dieser Arbeit kaum in ausreichendem Maße kritisch auf ihre Stimmigkeit in Bezug auf die Primärquellen und in vollem Umfang auf ihre Widerspruchsfreiheit im Einzelnen und untereinander untersucht werden können. Dies gilt vor allem für den ersten und zweiten Teil der Arbeit, wobei es sich um eine kurze Darstellung dessen handelt, worauf Wittgenstein seine spätere Kritik richtet. Denn ohne das Frühwerk, den Tractatus logico-philosophicus, wird die Spätphilosophie Wittgensteins nicht verständlich werden. Wie er selbst im Vorwort zu den Philosophischen Untersuchungen konstatiert, stellen diese zu einem großen Teil eine Beschäftigung mit seinen frühen Gedanken dar.

,,Vor zwei Jahren [1942/43] aber hatte ich Veranlassung, mein erstes Buch [...] wieder zu lesen und seine Gedanken zu erklären. Da schien es mir plötzlich, daß ich jene alten Gedanken und die neuen zusammen veröffentlichen sollte: daß diese nur durch den Gegensatz und auf dem Hintergrund meiner älteren Denkweise ihre rechte Beleuchtung erhalten könnten.

Seit ich nämlich vor 16 Jahren mich wieder mit Philosophie zu beschäftigen anfing, mußte ich schwere Irrtümer in dem erkennen, was ich in jenem ersten Buche niedergelegt hatte."[3]

Anthony Kenny bemerkt in seiner Geschichte der abendländischen Philosophie, worin einer dieser Mängel besteht:

,,Die im Tractatus dargestellte Philosophie des Geistes ist kärglich und nicht überzeugend. Wittgenstein hat dies später selbst erkannt, doch vielen [...] muss aufgefallen sein, dass es etwas ignorierte, was viele für den zentralen Aspekt der geistigen Akte und Vorgänge halten: d. h. die Intentionalität."[4]

Nachdem Kenny in diesem Abschnitt auf den Begriff der Intentionalität bei Brentano und Husserl eingeht, (letzterem stimme schon der mittlere Wittgenstein der Philosophischen Grammatik dahingehend zu, dass die Intentionalität wesentlich für die Konzeption des Verhältnisses von Sprache und Denken sei[5] ) zitiert er einen Auszug aus Russells Die Analyse des Geistes von 1921 mit dem Hinweis, dass dieser völlig auf den Begriff der Intentionalität verzichte.[6] Obwohl in dieser Arbeit nicht ausreichend auf die Bezugsquellen der kritischen Bemerkungen und Untersuchungen der Philosophie der Psychologie Wittgensteins eingegangen werden kann, sei hier erwähnt, dass es sich dabei vor allem um Wolfgang Köhlers Gestalt Psychology (1929) , John Stuart Mills An Examination of Sir William Hamilton's Philosophy (1867) und die Principles of Psychology (1890) von William James handelt.[7]

Der Tractatus muss zumindest in Ansätzen in seinem philosophiehistorischen Kontext verstanden werden, nämlich zum Einen vor dem Hintergrund seiner bedeutendsten Inspirationsquellen, den Principia Mathematica Whiteheads und Russells und dem Einfluss Freges und zum Anderen in diesem Zusammenhang ganz besonders vor dem der Debatte um das Wesen der Logik.

In Teil drei dieser Arbeit werde ich mich mit der späteren Kritik am Tractatus befassen , um darauf aufbauend ausführlich in zwei Teilen auf Wittgensteins späte Philosophie der Psychologie einzugehen und diese hinsichtlich der Themen des Inneren und des Äußeren in Bezug auf die Leitfrage zu untersuchen.

Um die Lesbarkeit der vorliegenden Arbeit zu erleichtern, habe ich sowohl die Nummerierung des Tractatus, als auch die der Philosophischen Untersuchungen sowie der weiteren Werke in den jeweils zitierten Text aufgenommen. Obwohl dies so nicht üblich ist, halte ich es gerade für die zum Teil sehr kurzen Sätze des Tractatus für die übersichtlichere Darstellung; auch für die weiteren zitierten Stellen aus anderen Werken halte ich es für die bessere Alternative.

1. Der philosophiehistorische Hintergrund

In diesem Kapitel werde ich einen Überblick geben zur Psychologismus-Logizismus-Debatte, die sich vor allem zwischen Benno Erdmann und Gottlob Frege vollzog. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Auseinandersetzung zwischen Frege und Russell, deren Gegenstand, die nach Russell benannte Antinomie, mit der Typentheorie aufgelöst werden sollte. Beides dient dabei der Einordnung des Tractatus in seinen philosophiehistorischen Kontext und damit, wie ich denke einem etwas besseren Verständnis der Abhandlung.

1.1 Die psychologistische Logik Benno Erdmanns

Um 1900 gab es eine große Debatte zum Thema des Wesens bzw. der Natur der Logik. Hans-Johann Glock identifiziert 3 Strömungen dieses Streits: die psychologistische Logik, Freges Logik und die Russells.

,,Nach psychologistischen Logikern wie Boole und Erdmann", so Glock, ,,beschreiben sie [logische Wahrheiten], wie menschliche Wesen (im großen und ganzen) denken, ihre grundlegenden geistigen Operationen, und sind bestimmt durch das Wesen des menschlichen Geistes."[8]

So begreift Benno Erdmann die Logik als eine zu erlernende Kunst zur Durchführung von Denk- bzw. Urteilsoperationen. Das Beispiel Erdmanns möchte ich an an dieser Stelle anführen, um die psychologistische Logik exemplarisch in Grundzügen darzustellen und darauf aufbauend die grundlegenden Unterschiede zwischen Frege und Russell hinsichtlich der jeweiligen Auffasssung von Logik zu klären. Zudem kritisiert Frege Erdmann im Vorwort zu den Grundgesetzen der Arithmetik scharf, was einen Eindruck davon vermittelt, wie Frege Erdmanns Theorie auffasst.

In der Einleitung zu seiner Logik I bestimmt Erdmann die Logik als ,,die allgemeine Wissenschaft von den Arten und der Geltung der Urteilsoperationen, d. i. den formalen Voraussetzungen, die allem wissenschaftlichen Denken zu Grunde liegen."[9] Des weiteren unterscheidet er formale von materialen Voraussetzungen des Denkens. Formal sei die Logik jedoch nicht dergestalt, ,,daß in ihr von allem Inhalt des Denkens abgesehen werden könnte. Den Inhalt des Denkens bilden dessen Gegenstände, deren Beschaffenheiten wir vergleichend und unterscheidend bestimmen."[10] In der formalen Logik Erdmanns wird also nicht von den Gegenständen des Denkens abstrahiert, sie ist auch nicht ihr eigener Gegenstand, vielmehr behandle sie Behauptungen als ihr Objekt. Schließlich erklärt er: ,,Die Logik lehrt demnach [...], wie wir denken sollen wie etwa die Ethik, die Gesetzgebung, [...] wie wir handeln sollen. Das richtige Denken ist also [...] ein Können, wie das richtige Handeln, und die Logik dementsprechend eine Kunstlehre."[11]

Die Logik ist somit Erdmann zufolge eine Lehre, eine Anleitung zum korrekten wissenschaftlichen Denken nach Gesetzen, deren theoretische Grundlage Erdmann vorzulegen beabsichtigt und die von einem denkenden Subjekt als Anwendung erlernt werden kann. Ohne, dass der Begriff der Wahrheit von ihm an dieser Stelle näher bestimmt wird, weist er ihm die Funktion zu, dem wissenschaftlichen Denken als ,, Richtschnur, Kanon oder [...] Norm" zu dienen.[12]

Im ersten Abschnitt des Ersten Buchs der logischen Elementarlehre befasst sich Erdmann in einer Vorbemerkung mit den Gegenständen des Denkens und erklärt diese in Rückgriff auf die Begriffe Descartes', besonders im Ausgang von dessen Begriff des Bewusstseins. ,,Die Gegenstände des Denkes [...] sind uns ursprünglich in der Sinnes- und Selbstwahrnehmung gegeben und weiterhin aus den Tatsachen der Wahrnehmung abgeleitet [...]."[13] Unter das Bewusstsein fasst er im folgenden geistige Vorgänge, die unmittelbar, also von einem denkenden Subjekt selbst erlebt werden und solche, die ,,[wir] bei Anderen durch Analogie als in ihnen unmittelbar wirklich erschließen [...]."[14] Wie dies im Einzelnen erfolgt, erklärt er hier nicht.

Aus diesen Erörterungen ergibt sich nun, was Erdmann zufolge unter ,,den Gegenständen des Denkens" zu verstehen ist, nämlich das, was dem denkenden Subjekt durch die innere und äußere Wahrnehmung gegeben ist (und Ableitungen dessen), womit sie subjektiv begründet sind.

1.2 Der Logizismus Freges

Frege kritisiert nun, dass logische Wahrheiten keineswegs erfahrungs- bzw. bewusstseinsabhängig seien, sondern, wie Glock anmerkt, ,,daß [sie] objektiv seien und daß diese Objektivität nur gesichert sei, wenn angenommen werde, ihr Thema – Gedanken und ihre Struktur – seien nicht private Vorstellungen, sondern abstrakte Entitäten in einem ,dritten Reich' jenseits von Raum und Zeit."[15] Die Wahrheit der Logik ist somit weder an Raum noch an Zeit gebunden, sondern besteht unabhängig davon und damit auch unabhängig von einzelnen Menschen und deren Erfahrungen, Wahrnehmungen und Empfindungen.

Im Vorwort zu Grundgesetze der Arithmetik greift Frege Erdmanns Theorie ausdrücklich an und weist darauf hin, dass sie nicht zwischen ,,Wahrsein", d. h. objektiver Wahrheit und ,,Fürwahrhalten", dem was von der subjektiven Wahrnehmung abhängig ist, unterscheide.[16] Insgesamt erstreckt sich die geradezu empört wirkende Auseinandersetzung Freges mit Erdmann auf circa elf Seiten und damit auf etwa die Hälfte des Vorworts im Ganzen. Darauf kann hier nicht soweit eingegangen werden, als dass damit die Menge der Einwände gegen Erdmann erschöpft wäre, weshalb es sich anbietet, eine andere Quelle der antipsychologistischen Kritik zu wählen, die darüber hinaus wichtige Einsichten in die logizistische Theorie ermöglicht.

In seinem Aufsatz ,,Der Gedanke" befasst sich Frege u. a. mit dem Wahrheitsbegriff. Zunächst beginnt er aber erneut mit einer Kritik an der psychologistischen Logik, die von ihm ähnlich auch schon im oben genannten Vorwort explizit an Erdmann gerichtet, formuliert worden ist[17].

In der Logik gehe es um die Gesetze des Denkens, so wie es bei der Ethik um Sittengesetze gehe. Allerdings warnt er davor, die Gesetze des Denkens als Vorschriften für seelische Vorgänge zu verstehen, d. h. als Vorschriften des Denkens.

,,Man versteht vielleicht das Wort ,Denkgesetz' ähnlich wie ,Naturgesetz' und meint dabei das Allgemeine im seelischen Geschehen des Denkens. Ein Denkgesetz in diesem Sinne wäre ein psychologisches Gesetz. Und so kann man zu der Meinung kommen, es handle sich in der Logik um den seelischen Vorgang des Denkens und um die psychologischen Gesetze, nach denen es geschieht."[18]

Logik und Psychologie seien streng zu trennen, denn die Gesetze des Wahrseins müssten unabhängig von subjektiven Vorgängen bestehen, was hier eben als deutliche Kritik an der Theorie Erdmanns aufzufassen ist. Frege unterscheidet zwischen Wahrsein und Fürwahrhalten:

,,Das Fürwahrhalten des Falschen und das Fürwahrhalten des Wahren kommen beide nach psychologischen Gesetzen zustande. [...] Um jedes Mißverständnis auszuschließen und die Grenze zwischen Psychologie und Logik nicht verwischen zu lassen, weise ich der Logik die Aufgabe zu die Gesetze des Wahrseins zu finden, nicht die des Fürwahrhaltens oder Denkens. In den Gesetzen des Wahrseins wird die Bedeutung des Wortes ,wahr' entwickelt."[19]

Die Logik wird hier von Frege also definiert als die Wissenschaft der Gesetze des Wahrseins. Was heißt nun aber Wahrsein bzw. Wahrheit? Diese Frage beantwortet Frege im folgenden damit, dass er argumentiert, Wahrheit sei keine Beziehung zwischen einem Bild und dem Abgebildeten, ebensowenig eine Eigenschaft und schließlich undefinierbar. Wahrheit komme allein in Sätzen vor, denn: ,,,Meine Vorstellung stimmt mit dem Kölner Dome überein' ist ein Satz, und es handelt sich nun um die Wahrheit dieses Satzes. So wird, was man wohl mißbräuchlich Wahrheit von Bildern und Vorstellungen nennt, auf die Wahrheit von Sätzen zurückgeführt."[20] Dieses Verständnis von Wahrheit, wird von Thomas Zoglauer als Redundanztheorie der Wahrheit bezeichnet und neben Frege auch Frank P. Ramsey zugeschrieben,[21] der ebenfalls großen Einfluss auf den mittleren und späten Wittgenstein hatte[22]. Glock zufolge ist auch der späte Wittgenstein ein Vertreter dieser Redundanztheorie, wohingegen er im Tractatus noch eine Korrespondenztheorie ausarbeite, welche die Probleme, an denen Frege scheiterte, lösen sollte . [23] (Zu Wittgensteins Auffassung von Wahrheit s. Kap. 2.2 und 3.2.)

Was ist gemeint, wenn Frege von der Wahrheit von Sätzen spricht? Er meint damit den Sinn eines Satzes. Doch auch hierbei kommt er zu keiner Definition, die bestimmen könnte, was ein sinnvoller Satz wesentlich ist. ,,Und wenn wir einen Satz wahr nennen, so meinen wir eigentlich seinen Sinn. Danach ergibt sich als dasjenige, bei dem das Wahrsein überhaupt in Frage kommen kann, der Sinn eines Satzes."[24] Daran anschließend negiert Frege erneut die Möglichkeit der Korrespondenz eines Satzes mit einer Vorstellung, da die Frage nach dem Wahrsein auf diese Weise, wie bereits ausgeführt, nicht gezeigt werden könne. Daraufhin führt er den Begriff des Gedankens ein und erläutert ohne diesen Begriff definieren zu wollen: ,,[...] der Gedanke ist der Sinn eines Satzes. [...]. Wir sagen, der Satz drücke einen Gedanken aus."[25] Sätze der Logik können aber nur solche sein, die eine Behauptung ausdrücken, Frage- und Befehlssätze gehören nicht dazu.

1.3 Russell über Wahrheit und die Kritik an Frege

Für Russell seien ,,die Sätze der Logik", so Glock ,,höchst allgemeine Wahrheiten über die verbreitetsten Züge der Wirklichkeit [...], eine Auffassung, die an die Konzeption von Metaphysik als allgemeinster Wissenschaft von Aristoteles erinnert."[26] In Probleme der Philosophie von 1912 äußert Russell sich zum Problem der ,,Wahrheit und Falschheit" folgendermaßen:

,,Ein Urteil ist [...] wahr, wenn es eine ihm entsprechende Tatsache gibt und falsch, wenn es keine solche Tatsache gibt.

Man sieht daraus, dass das Bewußtsein Wahrheit oder Falschheit nicht erschafft. Es bringt Urteile und Meinungen hervor; aber wenn es sie einmal hervorgebracht hat, kann das Bewußtsein sie nicht wahr oder falsch machen [...]."[27]

Wahrheit und Falschheit von Urteilen sind also von Tatsachen abhängig. Die Tatsachen wiederum entspringen Wahrnehmungen und diese können nicht wahr oder falsch sein. Diese Fähigkeit kommt lediglich Urteilen über Wahrnehmungen zu.

An anderer Stelle erläutert Russell seine Konzeption dergestalt, dass er Kohärenz als ,,eigentliche Bedeutung von Wahrheit"[28] verwirft, denn: ,,Die Gesetze der Logik bilden [...] das Skelett oder den Rahmen, innerhalb dessen wir Sätze auf ihre Kohärenz testen können, sie selber aber können nicht mehr durch einen solchen Test geprüft werden."[29] Der Satz vom Widerspruch ließe sich nicht anhand des Kohärenzkriteriums überprüfen. Stattdessen spricht er sich für eine Korrespondenztheorie der Wahrheit aus. ,,Und so kommen wir wieder zu der Ansicht zurück, daß die Übereinstimmung mit Tatsachen, die Korrespondenz zwischen Meinung und Tatsache, das Wesen der Wahrheit ausmacht."[30] Somit kann er, anders als Frege eine Definition der Wahrheit (und Falschheit) formulieren:

,,Urteilen, Glauben oder Meinen ist eine gewisse komplexe Einheit, zu deren Konstituentien ein Bewußtsein gehört; wenn die übrigen Konstituentien in der Anordnung, die sie im Urteil haben, eine komplexe Einheit bilden, ist das Urteil wahr; wenn sie keine solche komplexe Einheit bilden, ist das Urteil falsch."[31]

Die Funktion des Bewusstseins stellt Russell nun so dar, dass es auf die Wahrheitsbedingung keinerlei Einfluss hat, lediglich die Existenz eines Urteils ist bewusstseinsbedingt, die Wahrheit oder Falschheit des Urteils selbst nicht. Ihre Gültigkeit ist somit als objektive Gültigkeit aufzufassen und als bewusstseinsunabhängig. Eine ,,komplexe Einheit" (,,Urteilen, Glauben oder Meinen") besteht dabei in Russells Konzeption aus Objektgliedern, die in einer Relation zu einander stehen. Als Beispiel nennt er den Glauben Othellos, dass Desdemona Cassio liebt. Lieben ist die Objektbeziehung, Cassio und Desdemona sind die Objektglieder, die zueinander in der Relation des Liebens stehen.

Diese Ausführungen Russells sind allein aufgrund ihrer Erklärungslücken problematisch. Doch trotz des populärwissenschaftlichen Charakters dieser Schrift, erfüllen diese wiedergegebenen Textstellen ihren Zweck, indem er darin die Themen seiner Philosophie zwar oberflächlich, dabei aber durchaus prägnant, vorstellt.

Eine weitere wichtige Quelle der Kritik Wittgensteins sind, neben den oben dargestellten Positionen, von denen sich Wittgensteins eigene abgrenzt, Russells und Whiteheads Principia Mathematica, und in diesem Zusammenhang besonders Russells Typentheorie. Diese wird von Wittgenstein im Tractatus,,erledigt"[32], weshalb sie hier kurz dargestellt werden soll. Die Russellsche Antinomie, die mithilfe der Typentheorie umgangen werden soll, ist eine Darstellung der Problematik, die mit Freges fünftem Axiom seiner Grundgesetze der Arithmetik auftritt. Diesem Axiom zufolge ist es möglich, die Bedeutung eines Begriffs bzw. einer Aussage hinsichtlich des Wahrheitswertes zu bestimmen. Dabei gibt der Wertverlauf den Verlauf der Wahrheitswerte für ein Argument an. D. h. genau dann, wenn für p derselbe Wertverlauf gilt wie für q, haben beide Aussagen denselben Wahrheitswert und damit dieselbe Bedeutung, nämlich ,,das Wahre", für die entsprechenden Argumente.[33] Eine Aussage ist wahr bzw. falsch genau dann, wenn in der Funktion,,x ist eine Stadt" das Argument, z. B. London bzw. Australien eingesetzt wird; im Falle der Einsetzung des Arguments London ist die Aussage wahr, im Falle von Australien falsch.[34]

Die Antinomie, die Russell entdeckte, besteht nun darin, dass wir, wie Verena Mayer in ihrer Einführung zu Frege erörtert, dem fünften Axiom der Grundgesetze zufolge ,,zu einem Begriff den entsprechenden Wertverlauf oder Begriffsumfang [...] bilden [können], der dann wiederum als Gegenstand [z. B. London] in die Argumentstelle von Funktionen eingesetzt werden kann."[35] Dies führt nun dazu, dass es möglich ist ,,den zu einem Begriff gebildeten Begriffsumfang an die Argumentstelle des Begriffs selbst [zu] setzen"[36]. Das Axiom ermöglicht damit die Bildung falscher Sätze wie: Die Klasse der Menschen ist ein Mensch.[37] Die Klasse der Menschen ist hier der Begriffsumfang, die Klasse der Menschen ist der Begriff. Für den Begriff ,,,Klasse, die sich nicht selbst angehört'" gelte nun, dass es auch für ihn einen Begriffsumfang geben müsse.[38] Hieraus ergibt sich schließlich die Russellsche Antinomie. Denn entweder kann die Klasse der Klassen, die sich nicht selbst angehören sich selbst angehören; dann kann sie sich aber nicht selbst angehören. Oder sie gehört sich nicht an; dann gehört sie sich aber an.[39] So oder so geraten wir also in eine Antinomie. Russells Lösung für die sich daraus ergebende Problematik sieht nun so aus, dass er diese Konstruktionen schlicht verbietet, indem er sie als unsinnig bezeichnet.

2. Philosophie der Logik, Sprache und Psychologie im Tractatus

Im Vorwort zum Tractatus teilt Wittgenstein dem Leser mit, dass es sich bei seiner Abhandlung nicht um ein Lehrbuch handle.[40] Diesen Hinweis deute ich so, dass die Logik sich nach Wittgensteins Auffassung einer wissenschaftlichen Behandlung entzieht. Dies steht damit im Gegensatz zu den Positionen Erdmanns, Freges und Russells. Inwiefern, das soll im folgenden in Grundzügen anhand der Konzeptionen Wittgensteins von Logik, Philosophie und Sprache und Psychologie dargestellt werden. Das Ziel dieser Darstellung besteht darin, den Ausgangspunkt von Wittgensteins späterer Kritik zu liefern und damit ein tieferes Verständnis seiner späten Sprachphilosophie und Philosophie der Psychologie zu ermöglichen.

2.1 Logik

Wie Glock ausführt, schließt Wittgenstein sich keiner der drei oben angerissenen Konzeptionen von Logik an. Er erarbeitet vielmehr eine eigene sehr strenge Konzeption, die ihre historischen Wurzeln in der formalen Logik Kants habe. Damit beschränkt sich der Begriff von Logik im Tractatus auf analytische Wahrheiten a priori. Aussagen, denen der Charakter synthetischer Wahrheit a priori zukommt, wozu Kant zufolge auch mathematische Sätze gehören, fallen damit nicht mehr unter den Begriff der Logik.

,,Notwendige Sätze sind weder Aussagen darüber, wie Leute denken [Psychologismus], noch über die verbreitetsten Züge der Wirklichkeit [Russell], noch über eine platonistische Hinterwelt [Frege], vielmehr spiegeln sie die Bedingungen für die Möglichkeit empirischer Darstellung. Im Gegensatz zu Kant wohnen diese Bedingungen nicht länger einer geistigen Maschinerie inne. Die Logik untersucht das Wesen und die Grenzen des Denkens, weil wir die Wirklichkeit im Denken darstellen."[41]

Wittgensteins Logik-Begriff ist dabei ein rein syntaktischer, d. h. es geht ihm ausschließlich um die Regeln der Anordnung von Zeichen. Hierbei handelt es sich Anthony Kenny zufolge um eine Kritik an Russels Typentheorie, welche die Paradoxie, die bei Freges Versuch, die Mathematik bzw. die Arithmetik logisch zu begründen, auftritt, umgehen soll. Kenny bemerkt dazu:

,,Wittgenstein kam zu der Auffassung, das Abwegige an der Typentheorie sei, daß sie etwas Unsagbares zu sagen versuche. Nach der Typentheorie können gewisse Arten von Symbolen nicht sinnvoll kombiniert werden, z. B. ist ,Die Klasse der Menschen ist ein Mensch' Unsinn. Aber das ist selbst unsinnig; oder vielmehr leistet es nicht das, was es leisten möchte."[42]

Wittgensteins Kritik richte sich genauer darauf, dass Russell nicht streng genug zwischen formalen Bedingungen des Denkens und sprachlicher Bedeutung unterscheide; Syntax und Semantik würden miteinander vermengt werden. In dieser Weise unternehme die Typentheorie den Versuch, ,,etwas Unsagbares zu sagen"[43]. ,,Wir können keine semantischen Regeln formulieren, Regeln über die Bedeutung von Zeichen", so Kenny weiter,

,,auch können wir die syntaktischen Regeln nicht aufgrund der Bedeutung der Zeichen rechtfertigen (z. B. können wir nicht sagen: Jedes Zeichen für den und den Gegenstand muß den und den Regeln genügen) [...]. Um die logischen Eigenschaften der Sprache anzugeben, brauchte man eine Sprache ohne diese Eigenschaften (denn sonst würde man das voraussetzen, was man erklären soll). Doch eine Sprache ohne diese Eigenschaften, eine unlogische Sprache, ist unmöglich."[44]

Russells Typentheorie geht also nicht weit genug, wenn sie die Antinomie bloß durch das Verbot bestimmter Kombinationen umgeht. Wittgenstein bezeichnet das Problem im Tractatus folgendermaßen:

3.33 In der logischen Syntax darf nie die Bedeutung eines Zeichens eine Rolle spielen; sie muß sich aufstellen lassen, ohne daß dabei von der Bedeutung eines Zeichens die Rede wäre, sie darf nur die Beschreibung der Ausdrücke voraussetzen.

3.331 Von dieser Bemerkung sehen wir in Russell's ,Theory of types' hinüber: Der Irrtum Russell's zeigt sich darin, daß er bei der Aufstellung der Zeichenregeln von der Bedeutung der Zeichen reden mußte.

3.332 Kein Satz kann etwas über sich selbst aussagen, weil das Satzzeichen nicht in sich selbst enthalten sein kann, (das ist die ganze ,Theory of types').[45]

Beim Aufstellen einer Formel gemäß der logischen Syntax darf also die Bedeutung eines Zeichens nicht vorausgesetzt werden, sie erfolgt unabhängig von der Bedeutung der Zeichen. Für Russells Typentheorie sei dies aber erforderlich. Dass die Syntax unabhängig von der Semantik aufzufassen ist, ergibt sich Wittgenstein zufolge daraus, dass sie transzendental und a priori ist.

6.13 Die Logik ist keine Lehre, sondern ein Spiegelbild der Welt.

Die Logik ist transcendental.[46]

Spiegelbild meint hier, wie ich vermute, das Abbild bzw. das logische Bild der Welt, d. h. die Verbindung von Sachverhalten oder Tatsachen (s. z. B. 1.13: ,,Die Tatsachen im logischen Raum sind die Welt."[47] ). Indem die Logik die Sachverhalte und Tatsachen der Welt spiegelt, ist sie auch keine Lehre, da sie unveränderlich ist und keine Änderungen herbeiführen kann bzw. nicht direkt zu solchen Änderungen führen kann. Die Logik war schon immer so, wie sie ist und wird immer so bleiben. Damit ist sie für Wittgenstein auch keine Wissenschaft, denn es kann in der Logik keine Neuerungen bzw. neue Erkenntnisse geben beispielsweise im Sinne synthetischer Sätze a priori.

Was Wittgenstein unter ,,a priori" versteht, wird an folgenden Stellen deutlich:

6.3 Die Erforschung der Logik bedeutet die Erforschung aller Gesetzmäßigkeit. Und außerhalb der Logik ist alles Zufall.

6.31 Das sogenannte Gesetz der Induktion kann jedenfalls kein logisches Gesetz sein, denn es ist offenbar ein sinnvoller Satz. - Und darum kann es auch kein Gesetz a priori sein.[48]

Wenn außerhalb der Logik alles Zufall ist, dann können wir daraus schließen, dass innerhalb der Logik alles Notwendigkeit ist. Der Begriff des Zufalls ist, wie ich denke im Sinne der logischen Kontingenz zu verstehen, welche z. B. die Form ,,p ∧ q" hat, wobei diese Aussage genau dann wahr ist, wenn sowohl p, als auch q wahr sind; ein solcher Satz ist eben nicht notwendigerweise, sondern kontingenterweise wahr, unter der gerade genannten Voraussetzung. Sätze der Logik sind notwendige Sätze und zudem offenbar nicht sinnvolle Sätze. Die folgenden Stellen erläutern diesen Gedanken:

6.1 Die Sätze der Logik sind Tautologien.

6.11 Die Sätze der Logik sagen also Nichts. (Sie sind die analytischen Sätze.)[49]

Tautologien wie ,,p v→ p", ,,p → p" ebenso wie ,,p ∧ p" sind notwendigerweise wahr, indem sie analytische Sätze a priori sind. Kontradiktionen, so Wittgenstein, würden denselben Zweck erfüllen, nur dass diese nicht notwendig wahr, sondern notwendig falsch sind. Ihre Wahrheitswertverteilung im Sinne der Tautologie bzw. Kontradiktion lässt sich anhand der Wahrheitstafeln darstellen (analog zu 4.31 und 4.442). Was bedeutet es aber, dass die Sätze der Logik nichts sagen? Da notwendig wahre Sätze nur solche der Logik im Sinne analytischer Sätze a priori sind, lässt sich eine solche notwendige Wahrheit nicht auf bevorstehende Ereignisse in der Welt übertragen:

6.37 Einen Zwang, nach dem Eines geschehen müßte, weil etwas anderes geschehen ist, gibt es nicht. Es gibt nur eine logische Notwendigkeit.[50]

Kontingente Ereignisse befinden sich außerhalb der Logik und somit erfolgen sie zufällig. Denn:

6.36311 Daß die Sonne morgen aufgehen wird, ist eine Hypothese; und das heißt: wir wissen nicht, ob sie aufgehen wird.[51]

Die Logik erlaubt es damit nicht, notwendig wahre Sätze über die Zukunft zu formulieren. Die Sätze der Logik sind eben keine sinnvollen Sätze, sie teilen nichts mit und liefern keine neuen Erkenntnisse. Im folgenden bringt Wittgenstein diesen Gedanken noch einmal auf den Punkt:

6.121 Die Sätze der Logik demonstrieren die logischen Eigenschaften der Sätze, indem sie sie zu nichtssagenden Sätzen verbinden.[52]

[...]


[1] Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus. Tagebücher 1914-1916. Philosophische Untersuchungen. Frankfurt a. M. 1984. S. 232f. (Vorwort).

[2] Michael Fitzgerald: Autism and Creativity. Hove/New York. 2004. S. 65.

[3] Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen. S. 232. (Vorwort).

[4] Anthony Kenny: Geschichte der abendländischen Philosophie. Bd. IV. Moderne. 2. unveränderte Auflage. Übersetzt v. Manfred Weltecke. Darmstadt. 2014. S. 218.

[5] Vgl.: S. 221.

[6] Vgl.: S. 220.

[7] Vgl.: Michel ter Hark: ,,Wittgenstein und Russell über Psychologie und Fremdpsychisches." In: Wittgenstein über die Seele. Frankfurt. 1995. S. 84-106.

[8] Hans-Johann Glock: Wittgenstein-Lexikon. 2. unveränderte Aufl. Übers. v. Ernst Michael Lange. Darmstadt. 2010. S. 206.

[9] Benno Erdmann: Logik. Erster Band. Logische Elementarlehre. 2. völlig umgearbeitete Aufl. Halle a. S. 1907. S. 24.

[10] Ebd.

[11] Ebd. S. 25.

[12] Ebd.

[13] Ebd. S. 55.

[14] Ebd.

[15] Glock: Wittgenstein-Lexikon. S. 206.

[16] Vgl. Gottlob Frege: Grundgesetze der Arithmetik.Begriffsschriftlich abgeleitet. 2. unveränderte Auflage. Hildesheim.1962. S. XIVff.

[17] Vgl. Ebd. S. XV.

[18] Gottlob Frege: ,,Der Gedanke." In: Beiträge zur Philosophie des deutschen Idealismus I. Heft 2 (1918), S. 58-77. S. 58.

[19] Ebd. S. 58f.

[20] Ebd. S. 60.

[21] Vgl.: Thomas Zoglauer: Einführung in die formale Logik für Philosophen. 4. überarbeitete Aufl. Göttingen. 2008. S. 30f.

[22] Vgl.: Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen. S. 232. (Vorwort).

[23] Vgl.: Glock: Wittgenstein-Lexikon. S. 368.

[24] Frege: ,,Der Gedanke". S. 60.

[25] Ebd. S. 61.

[26] Glock: Wittgenstein-Lexikon. S. 368.

[27] Bertrand Russell: Probleme der Philosophie. Frankfurt. 1967. S. 114f.

[28] Ebd. S. 109.

[29] Ebd.

[30] Ebd.

[31] Ebd. S. 114

[32] Ludwig Wittgenstein: Logisch-philosophische Abhandlung. Tractatus logico-philosophicus. Kritische Edition. Hg. v. McGuinness, Brian/ Schulte, Joachim. 2. Aufl. Frankfurt. 2001. 3.333.

[33] Vgl. Verena Mayer: Gottlob Frege. München. 1996. S. 98f., 123f.

[34] Vgl. Anthony Kenny: Wittgenstein. Frankfurt a. M. 1974. S. 35ff.

[35] Mayer: Gottlob Frege. S. 126.

[36] Ebd.

[37] Vgl. ebd.

[38] Vgl. S. 127.

[39] Vgl. Kenny: Wittgenstein. S. 56

[40] Wittgenstein: Tractatus. S. 2. (Vorwort.)

[41] Glock: Wittgenstein-Lexikon. S. 206

[42] Kenny: Wittgenstein. S. 58.

[43] Ebd.

[44] Ebd. S. 60.

[45] Wittgenstein: Tractatus.

[46] Ebd.

[47] Ebd.

[48] Ebd.

[49] Ebd.

[50] Ebd.

[51] Ebd.

[52] Ebd.

Details

Seiten
47
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668432239
ISBN (Buch)
9783668432246
Dateigröße
1008 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v358256
Institution / Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,3
Schlagworte
Sprachphilosophie Analytische Philosophie Bertrand Russell Gottlob Frege Philosophie der Psychologie Philosophie des Geistes Philosophische Untersuchungen Tractatus logico-philosophicus Ludwig Wittgenstein

Autor

  • Jakob Krohnhagel (Autor)

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Titel: Ludwig Wittgensteins Philosophie der Psychologie. Sprechen über mentale Zustände vor dem Hintergrund des "Tractatus logico-philosophicus"