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Haben Sach- und Beziehungsebene Bedeutung für die Moderation? Kommunikationstheorien nach Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun

Hausarbeit 2014 28 Seiten

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikation
2.1 Definition von Kommunikation
2.2 Kommunikationstheorien

3. Angewandte Kommunikationstheorien
3.1 Kommunikationstheorie nach Paul Watzlawick
3.1.1 Zur Person Paul Watzlawick
3.1.2 Kommunikationstheorie nach Paul Watzlawick
3.1.3 Fünf Grundsätze der Kommunikation
3.2 Kommunikationstheorie nach Friedemann Schulz von Thun
3.2.1 Zur Person Friedemann Schulz von Thun
3.2.2 Kommunikationstheorie Friedemann Schulz von.. Thun
3.2.3 Die vier Ebenen der Kommunikation

4. Moderation
4.1 Definition und Anwendung von Moderation
4.2 Sach- und Beziehungsebene in der Moderation

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage: „Inwiefern sind die Sach- und Beziehungsebene in der Kommunikation bedeutend für eine Moderation“. Oftmals hört man in Hinsicht auf die zwischenmenschliche Kommunikation den Vorwurf, ein Gesprächspartner könne sein Gegenüber nicht verstehen. Der Sender ist verwundert, dass die Mitteilung nicht bei dem Empfänger ankommt, wie sie durch ihn oder sie intendiert war

Bereits in Antoine de Saint-Exupéry Roman „Der kleine Prinz“, trifft der Fuchs die Aussage: „Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse“.1 Basierend auf mögliche Missverständnisse in einer zwischenmenschlichen Kommunikation und in Hinblick auf die Problemfrage soll die vorliegende Arbeit diesen auf den Grund gehen um Klarheit zu schaffen

Zu Beginn soll der Begriff der Kommunikation definiert werden, um einen Einstieg in das Thema zu vermitteln. Demnach wird im ersten Teil dieser Arbeit erläutert, welche die Funktionen von Kommunikation sind, inwiefern sie angewendet wird und welchen etymologischen Ursprung der Begriff beinhaltet Anknüpfend an die Begrifflichkeit wird im nächsten Teil ein kurzer Ausblick zu Kommunikationstheorien gegeben, um in dem anschließenden Verlauf, näher auf zwei Kommunikationstheorien einzugehen. Hierbei beschränkt sich diese Arbeit auf die Kommunikationstheorien von Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun Zu Beginn der beiden Abschnitte werden zunächst einleitend die, für diese Arbeit bedeutsamsten, biographischen Daten zu den beiden Kommunikationsforschern benannt. Infolgedessen wird die Watzlawiksche Theorie und deren Entstehung kurz erläutert, um anschließend die fünf Axiome darzustellen, die dessen Kern bilden Gefolgt auf die Kommunikationstheorie von Watzlawick, wird im nächsten Abschnitt das „Kommunikationsquadrat“ von Friedemann Schulz von Thun dargestellt Nachdem die zwei Theorien umfassend vorgestellt wurden, wird ein Überblick geschaffen, der Moderation in ihren wesentlichen Aufgaben und Funktionen darstellt. Dieser Überblick beschreibt die Bedeutsamkeit der Sach- und Beziehungsebene und in wieweit diese zwei Ebenen in der Moderation umgesetzt werden Abschließend folgt das Schlusswort, welches die problemfragebezogenen Aspekte explizit rekapituliert

2.Kommunikation

2.1 Definition von Kommunikation

Die thematische Grundlage dieser Hausarbeit bildet die Kommunikation. Auf Grund dessen ist es zunächst notwendig, den Begriff der „Kommunikation“ näher zu definieren. Bereits Martin Buber bezeichnet den Menschen als ein dialogisches Wesen, welches die Kommunikation als ein wichtiges Lebenselement benötigt, um in der Gesellschaft bzw. der jeweiligen Gemeinschaft bestehen zu können.2 Wegen der hohen Bedeutung von Kommunikation im menschlichen Leben und der gesellschaftlichen Ordnung, beginnt der Mensch schon von den ersten Tagen seines Lebens an, deren Regeln zu erlernen.3 Kommunikation spielt somit eine existentielle Rolle im menschlichen Alltag. Verdeutlicht wird dies in vielen banalen Situationen, die für unser alltägliches Leben vollkommen natürlich erscheinen, wie beispielsweise sich zu begrüßen, über etwas berichten, zu verhandeln oder Arbeiten zu erledigen. Auch um in etwaigen kritischen Situationen Hilfe zu holen bzw. empfangen zu können, ist Kommunikation notwendig.4

Der Begriff „Kommunikation“ kann auf drei Bereiche aufgeteilt werden. Zunächst zu benennen ist der zwischenmenschliche Kontakt und Austausch, der auch als "soziale" bzw. "persönliche" Kommunikation bezeichnet wird.5 Des Weiteren bildet Kommunikation eine mögliche Verbindung zwischen verschiedenen Einheiten, bei denen es sich nicht unbedingt um Menschen handeln muss.6 Beispielsweise gehören die Ausdrucks-und Kommunikationsmöglichkeiten im Tierreich, zu den fest eingebundenen triebbedingten und instinktgeführten Verhaltensmustern. Im Gegensatz zum Tier, hat der Mensch wesentlich mehr Möglichkeiten sich zu verständigen; mit beispielsweise verbalen, nonverbalen, gestischen, mimischen und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.7

Kommunikation wird ebenfalls in zahlreichen Medien verwendet. Heute werden hiermit häufig elektronische Medien verbunden, jedoch kann es sich auch um die optischen Medien wie beispielsweise Licht, Papier und Folien oder akustische Medien wie zum Beispiel Trommeln handeln. Kommunikation arbeitet außerdem mit hautsensorischen Vermittlungszeichen, das heißt hier mit Blindenschrift oder mit Tasthilfen.8

Der Begriff „ Kommunikation“ bezieht sich demnach nicht nur auf die gesprochene Sprache zwischen Menschen, sondern schließt im weiten Sinne alle Prozesse der Informations- und Nachrichtenübertragung mit ein und wird durch Zeichen von sämtlichen Lebewesen wie Menschen, Tiere und Pflanzen, sowie von Maschinen übermittelt. Es existieren sowohl psychische, soziale, biologische als auch andere Informationsvermittlungssysteme.9

Der etymologische Ursprung des Begriffes stammt von dem lateinischen Ausdruck „communicare“. Zu übersetzen ist dies mit „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, sich beraten, besprechen“. Demnach geht es im weitesten Sinn um einen sozialen Sachverhalt, an dem mindestens zwei Beteiligte etwas gemeinsam unternehmen oder sich etwas mitteilen.10

2.2 Kommunikationstheorien

In der Auseinandersetzung mit den Grundprinzipien der Kommunikation trifft man häufig auf das „Informationsmodell von Kommunikation“. Dieses wurde im Jahr 1949 durch die Amerikaner Claude E. Shannon und Warren Waever entwickelt. Ursprünglich handelt es sich hierbei um ein mathematisches Modell, das für die technische Kommunikation entwickelt, dann jedoch von Medienwissenschaftlern entdeckt und zum Gesamtmodell für Kommunikation weiterentwickelt wurde. In diesem Modell werden ein Sender und ein Empfänger beschrieben. Diese beiden tauschen untereinander Informationen aus. Der Vorgang beschreibt die technische Kommunikation, im Sinn der Informationsübermittlung, deutlich. Es ist jedoch als ein Gesamtmodell für Kommunikation nicht ausreichend, da in diesem nur die sachliche Informationsübermittlung dargestellt wird. Es fehlen die Eindrücke und Gefühle der Menschen. Auf diese wird jedoch in den Kommunikationstheorien von Friedemann Schulz von Thun und Paul Watzlawick näher eingegangen, die im folgenden Verlauf dieser Arbeit vorgestellt werden.11

3. Angewandte Kommunikationstheorien

3.1 Kommunikationstheorie nach Paul Watzlawick

3.1.1 Paul Watzlawick

Paul Watzlawick geboren am 25. Juli 1921 in Villach, Österreich. Nach einem Psychologie- und Fremdsprachenstudium in Venedig, promoviert er im Jahr 1949 mit einer sprachphilosophischen Untersuchung an der Universität Venedig zum Dr. phil. Er ist ausgebildeter Psychotherapeut und lehrt ab dem Jahr 1957 als Professor für Psychotherapie an der Universität El Salvador. Im Jahr 1960 wechselt er als Forschungsbeauftragter an das Mental Research Institute in Palo Alto.12 Ab 1976 lehrt er als Professor an der Stanford University als Clinical Associate Professor in der Abteilung für Psychiatrie und Verhaltenswissenschaften.13 Bedeutend sind Watzlawicks Beiträge zum radikalen Konstruktivismus und seine Überlegungen, die er zusammen mit J.H Beavin und Don D. Jackson zur Theoriebildung der Kommunikation erbrachte. Watzlawick erhielt 2001 den Ehrenpreis der „Viktor Frankl- Stiftung“, der Stadt Wien. Paul Watzlawick verstarb am 31. März 2007 im Alter von 85 Jahren in seiner Wahlheimat Palo Alto.14

3.1.2 Kommunikationstheorie nach Paul Watzlawick

Die Grundlage von Paul Watzlawicks Kommunikationstheorie stammt aus der Verbindung von Aspekten der Sprachwissenschaft, der Wissenschaftslogik, der Kybernetik und der klinischen Psychologie, hier insbesondere der Familientherapie. Durch die Erforschung von Störungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation, entwickelt er seine Kommunikationstheorie. In dieser geht er besonders auf die Störungen ein, die zu Problemen oder Missverständnissen zwischen den Kommunikationspartnern führen - das heißt, das Gespräch dahingehend zu beeinflussen, dass es möglicherweise dazu führt, dass sich die Gesprächspartner nicht verstehen. Er interessiert sich für die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Sender und Empfänger und beschränkt sich nicht nur auf die Wirkung der gegebenen Information an den Empfänger.15

In seinem Buch mit dem Titel „Menschliche Kommunikation“ erläutert Paul Watzlawick dies näher und erklärt, wie Missverständnisse und Konflikte in der Kommunikation entstehen und erkannt werden können. Zudem erklärt er, wie diese weitestgehend vermieden werden können. Hierfür verwendet er seine fünf Axiome, die den wesentlichen Charakter zwischenmenschlicher Kommunikation erläutern und den Kern der Watzlawikschen Kommunikationstheorie bilden.16

3.1.3 Die fünf Grundsätze/Axiome der Kommunikation

(1) Axiom: „ Man kann nicht nicht kommunizieren“

Paul Watzlawick ist überzeugt, dass es unmöglich ist, nicht zu kommunizieren. Dies begründet er damit, dass ein jedes Verhalten bzw. Handeln eine Kommunikation beinhaltet.17 Watzlawick schreibt der Kommunikation zum einen die Grundaufgabe eines Wissensgebietes zu und zum andern die einer Verhaltenseinheit.18 Die Verhaltenseinheit wird von Watzlawick differenziert und definiert, indem er schreibt: „Eine einzelne Kommunikation heißt Mitteilung[], ein wechselseitiger Ablauf von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen wird als Interaktion bezeichnet.“19 Kommunikation beinhaltet sämtliches Verhalten, das in zwischenmenschlichen Situationen Mitteilungscharakter besitzt, da Menschen nicht nur durch die gesprochene Sprache, also verbal, kommunizieren, sondern beispielsweise auch durch Handzeichen oder Schweigen, also nonverbal.20

Als gleichbedeutend beschreibt Watzlawick die Kommunikation und das Verhalten, da durch den Prozess eine wechselseitige Wahrnehmung entsteht. Jedes Verhalten hat somit einen Mitteilungscharakter, demnach auch das „Nichthandeln“. Diesem Axiom schreibt Watzlawick die wichtigste Bedeutung zu und wird daher zuerst benannt.21

(2) Axiom: „Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt“

Die Erforschung der Kommunikation zeigt, dass der Inhalt einer Mitteilung hauptsächlich durch die weitergegebene Information gekennzeichnet ist. Paul Watzlawick betont hierbei, dass in einer Kommunikation nicht lediglich die Informationsweitergabe, hier bezeichnet als Inhaltsaspekt oder auch Sachverhalten, im Vordergrund steht, sondern auch das Definieren im Bezug auf die Beziehung des jeweiligen Gesprächspartners, dem sogenannten Beziehungsaspekt.22

Paul Watzlawick ist der Meinung, dass nicht der Gehalt der Information entscheidend ist - also ob sie wahr oder falsch, gültig oder ungültig ist - sondern gleichzeitig bedeutend ist, welche Hinweise der Sender an den Empfänger weitergibt und wie diese vom Empfänger verstanden werden sollen. Dieser Aspekt gibt Auskunft über die Beziehung zwischen Sender und Empfänger.23 Der Sender übermittelt in der Mitteilung seine persönliche Einstellung zu seinem Kommunikationspartner. Bei dieser Übermittlung spielt demnach die Mimik, die Gestik und die Stimmlage eine große Rolle. Watzlawick führt zudem aus, dass eine Mitteilung auf der Beziehungsebene keine Informationen über sachliche Aspekte enthält.24 Die Kommunikationspartner setzen sich „[...]im Beziehungsaspekt ihrer Mitteilungen nicht über Tatsachen außerhalb ihrer Beziehung auseinander, sondern tauschen untereinander Definitionen ihrer Beziehung und damit implizite ihrer selbst aus.“25 Der Beziehungsaspekt wird von Watzlawick definiert als „Kommunikation über eine Kommunikation“, auch als Metakommunikation bezeichnet.26

Wie bereits erwähnt, entstehen in einer Kommunikation häufig Missverständnisse zwischen den Gesprächspartnern. Im weiteren Sinne ist es jedoch der Fall, dass der Beziehungsaspekt weniger eine Rolle spielt je spontaner und gesünder die Beziehung ist. Im Gegensatz dazu rückt in „kranken“ beziehungsweise konfliktreiche Beziehungen der Inhaltsaspekt oftmals in den Hintergrund.27

In Bezug auf die Inhalts- und Beziehungsebene ist auch spannend zu erwähnen, dass bevor Verhaltenswissenschaftler mit der Erforschung der Ebenen begannen, bereits die Konstrukteure von Elektronenrechnern diesen begegneten. Sie fanden heraus, dass die Sach- und Beziehungsebene auch für die Kommunikation von einem künstlichen Organismus notwendig sind. Demnach sind sowohl Daten als auch Instruktionen in diesen vorhanden. Ein Beispiel hierzu ist das Multiplizieren zweier Zahlen durch den Computer. Der PC braucht um das Ergebnis errechnen zu können, sowohl die Daten als auch die Instruktion, also die Information, dass die Zahlen multipliziert werden sollen.28 In der menschlichen Kommunikation findet sich diese Relation zwischen dem Inhaltsaspekt und dem Beziehungsaspekt wieder. Der Inhalt übermittelt die „Daten“ und der Beziehungsaspekt zeigt, wie diese aufzufassen sind. Diese logische Relation ist bedeutsam für die zwischenmenschliche Kommunikation. Jedoch enthält diese meist einen „höheren logischen Typus“, als die eben erwähnten Daten. Watzlawick bezeichnet dies als „Metainformation“29: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt, derart, dass Letzterer den Ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist.“30

(3) Axiom: „Kommunikation ist durch die Ereignisfolgen und Gesprächspartner geprägt“

In der Erklärung zum ersten Axiom wurde bereits erwähnt, dass Paul Watzlawick der Kommunikation zwei Aufgaben zuschreibt. Nach der Kommunikation im zweiten Axiom, befasst er sich beim dritten Axiom mit der Interaktion. Während einer Betrachtung von Kommunikation wird diese als „[]ununterbrochener Austausch von Mitteilungen“31 wahrgenommen und von Watzlawick als kreisförmig verlaufender Prozess bezeichnet.32

Zu Beginn des Kommunikationsprozess setzen die Gesprächspartner eine Interpunktion, d.h. einen Anfangspunkt. Dieser enthält die jeweiligen Sichtweisen des jeweiligen Gesprächspartners. Dies bedeutet, dass die Kommunikationspartner selbst gewichten „wer schuld ist“ oder „wer angefangen hat“. In dieser Situation sehen beide Kommunikationspartner im Verhalten des Gegenübers die Ursache des eigenen Verhaltens. Die Interpunktion ist demnach auch wichtiger Bestandteil von Kommunikation und Beziehung, da Verhaltensweisen somit geordnet, organisiert und strukturiert werden.33 Watzlawick bezeichnet diesen Vorgang als „Interpunktion der Ereignisfolgen“.34

Die Kommunikationspartner beeinflussen sich gegenseitig, denn jedes Verhalten ruft sowohl eine Ursache, als auch eine Wirkung hervor. Die zwei voneinander abweichenden Deutungen und Interpretationen der Ereignisfolgen führen zu Störungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation.35 Beide Gesprächspartner können den Anfang und die Wahrnehmung der Kommunikation anders deuten, Aktion und Reaktion in einer anderen Reihenfolge sehen, dadurch sind Störungen vorprogrammiert. Für eine gelingende Kommunikation wäre es in diesem Zusammenhang hilfreich, wenn die Beteiligten diesen Kreislauf kennen und wahrnehmen.36

(4) Axiom: „Kommunikation geschieht auf digitale oder Analoge Art und Weise“

In dem Kommunikationsprozess ist es auf zwei Wegen möglich Objekte darzustellen und zum Gegenstand der Kommunikation zu machen. Zum einen durch die Analogie, zum Beispiel durch eine Zeichnung oder einen Namen.37 Namen bedeuten hier Wörter, also eine Abfolge von Buchstaben, auf dessen Bezeichnung man sich geeignet hat: „Ein Tisch ist eben ein Tisch, weil man sich darauf geeinigt hat, ihn so zu nennen.“38 Diese Kommunikation wird als digital bezeichnet. Digitale Kommunikation ist komplex und vielseitig in Bezug auf den Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen. Demnach ist sie für die Kommunikation, die Beziehung zum zentralen Thema hat unzulänglich.39 In der analogen Kommunikation geht es mehr in den Bereich der Beziehungen, da sie durch den direkten Ausdruck wie beispielsweise über Stimmfall, Gestik, Mimik, Geruch mehr Aussagekraft besitzt. Jedoch fehlt es bei der analogen Übertragung an Eindeutigkeit. Watzlawick beschreibt, dass der Inhaltsaspekt in der Mitteilung auf digitale Art und der Beziehungsaspekt auf analoge Art übermittelt wird.40

[...]


1 Vgl. de Saint-Exupéry, A., Der kleine Prinz, Düsseldorf, 1988, S.51

2 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.16

3 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D.D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.13

4 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.16

5 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.16

6 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.16

7 Vgl. Meyers Lexikonredaktion(Hrsg.), Schüler Duden, Die Psychologie, Mannheim, 1996, S.205.

8 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.17

9 Vgl.Brockhaus Lexikon, Band 10, Mannheim, 1989, S.56

10 Vgl.Stowasser et al., Lat.- dt. Schulwörterbuch, München, 1998, S.101f

11 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.18

12 Vgl. Watzlawick, P. , Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.373

13 Vgl. Watzlawick, P., Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.373

14 Vgl.http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-51132299.html

15 Vgl. Walter, S., GABALs großer Methodenkoffer. Grundlagen der Kommunikation, Offenbach, 2004, S.22

16 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.50f

17 Vgl. Walter, S.,GABALs großer Methodenkoffer. Grundlagen der Kommunikation, Offenbach, 2004, S.24

18 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.50

19 S. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.50

20 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.19

21 Vgl. Walter, S.,GABALs großer Methodenkoffer. Grundlagen der Kommunikation, Offenbach, 2004, S.24

22 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.19

23 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.53

24 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.54

25 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.83

26 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.55

27 Vgl. Watzlawick, P., Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.18

28 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.55

29 Vgl. Watzlawick, P., Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.18

30 S. Watzlawick, P., Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.18

31 S. Watzlawick, P., Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.20

32 Vgl. Watzlawick, P., Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.20

33 Vgl. Walter, S.,GABALs großer Methodenkoffer. Grundlagen der Kommunikation, Offenbach, 2004, S.27f

34 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.20

35 Vgl. Watzlawick, P., Man kann nicht nicht kommunizieren, Bern, 2011, S.20

36 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.58f

37 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.21

38 S. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.21

39 Vgl. Rogall- Adam, R., Joskus, H., Adam, G., Schleinitz, G., Professionelle Kommunikation in Pflege und Management, Hannover, 2011, S.21

40 Vgl. Watzlawick, P., Beavin, J. H., Jackson, D. D., Menschliche Kommunikation. Formen Störungen Paradoxien, Bern, 2007, S.64

Details

Seiten
28
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668419018
ISBN (Buch)
9783668419025
Dateigröße
856 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v356062
Institution / Hochschule
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Note
1,3
Schlagworte
Kommunikation Kommunikationstheorien Friedemann Schulz von Thun Moderation Paul Watzlawick

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