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Welche Vor- und Nachteile hat das Social-Media-Marketing auf Facebook für Unternehmer?

Hausarbeit 2016 29 Seiten

BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media

Leseprobe

Inhalt

Einleitung
1. Zielsetzung der Arbeit
2. Themeneingrenzung
3. Hypothesen
4. Generelle Fragen
5. Methode und Vorgehensweise

Hauptteil
1. Definitionen
1.1. Definition Web 2.0
1.2. Definition soziale Netzwerke
1.3. Definition Social Media Marketing
1.4. Definition Facebook
2. Bedeutung des Social Media Marketings
3. Klassisches Marketing vs. Social Media Marketing
4. Social-Media-Nutzung nach Unternehmensbereichen
5. Rahmenbedingungen für Facebook-Marketing
6. Entwicklung einer Marketingstrategie
6.1. Community-Building-Strategie
6.2. Promotions-Strategie
6.3. Werbeanzeigenstrategie
7. Schritte zur Einrichtung einer Facebook Page
8. Schritte zur Erstellung einer Werbeanzeige
9. Zielgruppen bei Facebook-Marketing
9.1. Zielgruppenspezifizierung
10. Facebook-Marketing-Ziele
10.1. Mehr Traffic auf der Homepage
10.2. Verbessertes Suchmaschinenranking
10.3. Krisen-PR
10.4. Höhere Umsätze
10.5. Steigerung des Bekanntheitsgrads
11. Facebook-Monitoring-Tools
11.1. Facebook Insights
11.2. Werbeanzeigenmanager
12. Vorteile des Facebook-Marketings
13. Nachteile des Facebook-Marketings

Schlussteil
14. Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse
15. Ergebnisse zu den Hypothesen
15.1. Fazit zur ersten Hypothese
15.2. Fazit zur zweiten Hypothese
15.3. Fazit zur dritten Hypothese
16. Beantwortung der Forschungsfrage
17. Ergebnisdefizite
18. Ausblick
19. Literaturverzeichnis
20. Abbildungsverzeichnis

Einleitung

1. Zielsetzung der Arbeit

Das Ziel wird es sein, die Vor- und Nachteile des Social Media Marketings auf Facebook aus der Sicht eines Unternehmers zu präsentieren und gegenüberzustellen, um ein Fazit darüber formulieren zu können.

2. Themeneingrenzung

Der Hauptaspekt dieser wissenschaftlichen Arbeit zum Themenfeld Web 2.0 ist das Social Media Marketing. In diesem Fall wird der Social-Media-Kanal Facebook untersucht. Das Thema wird durch die Sicht eines Unternehmers eingeschränkt, weil er für sein Unternehmen die Vor- und Nachteile des Social Media Marketings abwägen muss, um darüber urteilen zu können. Aus den genannten Faktoren resultiert die betitelte Forschungsfrage: Welche Vor- und Nachteile hat das Social Media Marketing auf Facebook für Unternehmer?

3. Hypothesen

(1) Wenn ein Unternehmer sich für das Social Media Marketing entscheidet, dann fokussiert er sich auf eine junge Zielgruppe von 18-30 Jahren.
(2) Wenn ein Unternehmen eine Facebook Page einrichtet, dann erhöht sich dadurch der Bekanntheitsgrad dieses Unternehmens.
(3) Je mehr Social Media Marketing ein Unternehmen auf Facebook betreibt, desto erfolgreicher ist das Unternehmen.

4. Generelle Fragen

(1) Worin unterscheidet sich Social Media Marketing vom klassischen Marketing?
(2) Welche Rahmenbedingungen muss ein Unternehmer erfüllen, um Social Media Marketing auf Facebook betreiben zu können?
(3) Wie wird dies umgesetzt?
(4) Welche Zielgruppen können auf Facebook erreicht werden?
(5) Welche Marketingziele kann ein Unternehmer dadurch erreichen?
(6) Wie wird bei der Erfolgsmessung vorgegangen?

5. Methode und Vorgehensweise

Es handelt sich hier um eine theoretische Arbeit, die wie folgt aufgebaut ist:

Zuerst werden die Forschungsgegenstände Social Media, Social Media Marketing und Facebook definiert. Danach wird die Bedeutung des Social Media Marketings erklärt. Diese Marketingform wird mit der klassischen Form verglichen.

Als Nächstes werden die Rahmenbedingungen für Social Media Marketing auf dem Social-Media-Kanal Facebook behandelt.

Die Umsetzung des Facebook-Marketings wird beschrieben und die verschiedenen Marketing-Strategien werden erläutert.

Es folgt eine Überprüfung der ersten Hypothese, indem Zielgruppen betrachtet werden. Bezüglich der zweiten Hypothese werden Marketingziele exemplarisch untersucht. Tools für die Erfolgsmessung werden für die Überprüfung der dritten Hypothese vorgestellt.

Die Vor-und Nachteile des Social Media Marketings auf Facebook für Unternehmer werden erläutert.

Die zentralen Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit werden resümiert und interpretiert. Die Forschungsfrage wird somit beantwortet. Der neue Wissensstand und damit verbundene Fragen werden notiert.

Hauptteil

1. Definitionen

Die Forschungsgegenstände Web 2.0, soziale Netzwerke, Social Media Marketing und Facebook werden definiert. Das Web 2.0 stellt das vorgegebene Themenfeld dar. Das Social Media Marketing wie in diesem Fall auf dem sozialen Netzwerk Facebook sind ein wichtiger Teil dieser Entwicklung. Sie geben Unternehmen und Konsumenten die Möglichkeit durch das Social Media Marketing den Vermarktungsprozess zu gestalten.

1.1. Definition Web 2.0

„Unter dem Begriff Web 2.0 wird keine grundlegend neue Art von Technologien oder Anwendungen verstanden, sondern der Begriff beschreibt eine in sozio-technischer Hinsicht veränderte Nutzung des Internets, bei der dessen Möglichkeiten konsequent genutzt und weiterentwickelt werden. Es stellt eine Evolutionsstufe hinsichtlich des Angebotes und der Nutzung des World Wide Web dar, bei der nicht mehr die reine Verbreitung von Informationen bzw. der Produktverkauf durch Websitebetreiber, sondern die Beteiligung der Nutzer am Web und die Generierung weiteren Zusatznutzens im Vordergrund stehen.“ [1]

1.2. Definition soziale Netzwerke

„Soziale Netzwerke sind Websites, in denen Sie sich ein Profil einrichten, um sich persönlich vor- und darzustellen und andere Leute mit ähnlichen Interessen zu finden. (...) Mit mehr als einer Milliarde Usern ist Facebook dabei der weltweite Marktführer. (…) Speziell im beruflichen Umfeld kommen dagegen häufig die Businessnetzwerke XING, und LinkedIn zum Einsatz. Alle großen Netzwerke bieten inzwischen auch Unternehmensprofile. Außer den ganz klassischen sozialen Netzwerken gibt es auch noch Mischformen wie Twitter, YouTube oder Pinterest.“[2]

1.3. Definition Social Media Marketing

„Unter Social Media-Marketing sind Marketingmaßnahmen zu verstehen, bei denen Personen, Unternehmen oder Organisationen mithilfe verschiedener Plattformen und Dienste in direkten Kontakt mit den Nutzern treten. Dazu gehören vor allem Blogs, Microblogging-Dienste wie Twitter und Präsenzen innerhalb sozialer Netzwerke wie Facebook und Google+. Ebenfalls zu Social Media zählen Bewertungsplattformen, Diskussionsforen und Bilder- sowie Videonetzwerke wie Flickr oder YouTube.

(...) Dabei können durchaus traditionelle Marketingmaßnahmen wie Produktvorstellungen, Gewinnspiele oder die Direktansprache von Nutzern Bestandteile des Social Media-Marketings sein.“ [3]

1.4. Definition Facebook

„Die wichtigste Funktionalität auf Facebook ist es, sich selbst mit einem Profil darzustellen und mit Freunden zu vernetzen. Auf dem eigenen Profil können Facebook-Nutzer zum Beispiel eintragen, wo sie geboren sind, welche Interessen sie haben oder welchen Beziehungsstatus sie haben. Um die eigenen Kontakte up-to-date (up to date/N.H.) zu halten, kann jeder Facebook-Nutzer eigene Posts verfassen, auf die andere User per Like-Button oder mit einem Kommentar reagieren können. (…) Auch sehr viele Unternehmen und Marken richten sich eine eigene Facebook-Fanpage ein. Diese ist für alle Facebook-Nutzer öffentlich einsehbar (...).“ [4]

2. Bedeutung des Social Media Marketings

Das gesellschaftliche Mediennutzungsverhalten führt dazu, dass Unternehmer Social Media besonders zur Vermarktung ihrer Marke, ihrer Produkte und ihrer Dienstleistungen nutzen, weil die klassischen Marketing- und Werbemaßnahmen nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen.[5] Viele Unternehmen arbeiten deshalb mit einem Kommunikationsmix. Der korrekte Umgang mit sozialen Medien ist für die Konkurrenzfähigkeit essenziell, da Unternehmer sich der Nachfrage und der Marktsituation anpassen müssen.[6]

3. Klassisches Marketing vs. Social Media Marketing

Die Abbildung 1 unten weist darauf hin, dass der Konsument durch das Web 2.0 bei der Entwicklung und bei der Positionierung eines Unternehmens einen entscheidenden Beitrag zum Vermarktungsprozess leistet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Klassisches Marketing vs. Social Media Marketing , vgl. Schwenke, T. (2012): S.6

4. Social-Media-Nutzung nach Unternehmensbereichen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Einsatz von Social Media nach Abteilungen

Planung-Analyse (2011): Welche Bereiche Ihres Unternehmens nutzen derzeit Social Media?, in Statista - Das Statistik-Portal, auf http://de.statista.com/statistik/daten/studie/190101/umfrage/einsatz-von-social-media-nach-unternehmensbereichen/, Zugriff: 28.12.15, 14.15 Uhr

5. Rahmenbedingungen für Facebook-Marketing

Für den Aufbau einer Unternehmenspräsenz können die folgenden Überlegungen wichtig sein.

Der Unternehmer muss prüfen, ob regelmäßiger publizierbarer Content über sein Unternehmen vorhanden ist oder auf relevanten Inhalten aus anderen Quellen Bezug genommen werden kann.[7] Es muss entscheiden werden, welche Abteilungen beim Vermarktungsprozess involviert werden sollen.[8] Die Facebook Page und die Facebook Ads sollten mit den anderen Kommunikationskanälen des Unternehmens korrespondieren.[9]

6. Entwicklung einer Marketingstrategie

Die folgenden drei Strategien können miteinander verknüpft werden:

(1) Community Building: Interaktion mit Usern und Entwicklung einer allgemeinen starken Unternehmenspräsenz[10]
(2) Marketing und Promotion: Bewerbung von Produkten, Leistungen und Events[11]
(3) Werbung: Bewerbung von Produkten, Dienstleistungen und Events mit Facebook als zusätzliche Anzeigenplattform[12]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: NIVEA kombiniert Marketingstrategien

Beiersdorf AG (2016): NIVEA, auf https://de-de.facebook.com/niveadeutschland/, Zugriff: 02.01.15, 10.17 Uhr

6.1. Community-Building-Strategie

Bei dieser Strategie geht es um eine Steigerung des Bekanntheitsgrads, um den Gewinn von Neukunden und um eine allgemeine Interaktion mit den Usern.[13]

Die Facebook Page kann bei den Kontaktdaten, bei der E-Mail-Signatur und auf Visitenkarten angegeben werden.[14] Unternehmen können mit einer Facebook Page Beiträge posten, diese kommentieren, Fotos und Videos hochladen, Feedback erhalten, verschiedene Applikationen und den Firmenblog importieren und einen RSS-Feed[15] als Abonnement einrichten.[16]

Unternehmer können auch eine eigene Applikation entwickeln lassen und diese ebenfalls in die Facebook Page integrieren.[17]

6.2. Promotions-Strategie

Die bereits genannten Ziele können hiermit ebenfalls befolgt werden. Besondres Ziel dieser Strategie ist es zielgerichtet Online- und Offline-Events, Produkte, Leistungen und Aktionen zu bewerben.[18] Es kann Traffic auf einer Landing Page [19] gelenkt werden.[20] Facebook Ads und Events können miteinander kombiniert werden.[21] Die Facebook Page können für die Promotionszwecke eingesetzt werden.[22] Tags [23] erhöhen deren Reichweite.[24]

6.3. Werbeanzeigenstrategie

Der Fokus dieser Strategie liegt auf die Verwendung Facebooks als ergänzende Werbeplattform.[25] Wie bei den bereits genannten Strategien werden hier On- und Offline-Events, Produkte, Leistungen und besondere Aktionen beworben.[26]

[...]


[1] Lackes, R.; Siepermann, M. (o.J.): Stichwort: Web 2.0, in Gabler Wirtschaftslexikon, auf http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/80667/web-2-0-v9.html, Zugriff: 13.12.15, 11.29 Uhr

[2] Ladwig, W.; Pahrmann, C.; Weinberg, T.; (2014): Social Media Marketing. Strategien für Twitter, Facebook & Co., 4. Auflage, Köln, S. 4

[3] Schwenke, T. (2012): Social Media Marketing & Recht [Lösungen für die häufigsten Rechtsfragen; Abmahnungen vermeiden; Checklisten und aktuelle Beispiele], 1. Auflage, Köln, S.2

[4] webculture GmbH (o.J.): Social Media, auf http://www.socialmediaakademie.de/social-media/, Zugriff: 13.12.15, 16.00 Uhr

[5] vgl. Lembke, G. (2011): Social Media Marketing - Analyse, Strategie, Konzeption, Umsetzung, [Marketing-Boosting mit Erfolgskontrolle], Berlin, S. 8

[6] ebenda

[7] vgl. Koch, B.; Pfeiffer, T. (2011): Social Media: Wie Sie mit Twitter, Facebook und Co. Ihren Kunden näher kommen, München, S. 39

[8] vgl. Krog, J. (2014): Facebook-Pages-Checkliste, auf http://allfacebook.de/einfuehrung-ueberblick, Zugriff: 19.12.15, 23.21 Uhr

[9] vgl. ebenda

[10] vgl. R. Levy, J. (2012): Facebook Marketing: Gestalten Sie Ihre erfolgreichen Kampagnen, München, S. 168

[11] vgl. ebenda, S. 168-169

[12] vgl. ebenda, S. 169

[13] vgl. ebenda, S. 168

[14] vgl. ebenda, S. 173-174

[15] „RSS (…) wird verwendet, um Nachrichten oder Inhalte von Webseiten miteinander zu verbinden. Die Inhalte werden als RSS-Feeds (dt. RSS-Futter) bezeichnet.“

Onlinemarketing-Praxis (o.J. a): Definition RSS-Feed, auf http://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/rss-feed, Zugriff: 27.12.15, 23.58 Uhr

[16] vgl. R. Levy, J. (2012): S. 189-193

[17] vgl. R. Levy, J. (2012): S. 139

[18] vgl. ebenda, S. 168

[19]Bezeichnung für die Webseite, auf der ein Besucher „landet“, wenn er ein Banner oder einen Textlink angeklickt hat. Ziel einer Landeseite (…) ist es, den Besucher direkt zu der Webseite zu leiten, auf der er eine gewünschte Aktion ausführen kann.“

Onlinemarketing-Praxis (o.J. b): Definition Landing Page (Landeseite), auf http://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/landing-page-landeseite, Zugriff: 27.12.15, 14.34 Uhr

[20] vgl. R. Levy, J. (2012): S.169

[21] vgl. ebenda, S. 176

[22] vgl. ebenda

[23] „Beim tagging werden Informationen mit passenden Schlagworten oder Kategorien (verknüpft. / Anm. NH).“

Onlinemarketing-Praxis (o.J. c): Definition Tag / tagging, auf http://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/tag-tagging, Zugriff: 27.12.15, 23.59 Uhr

[24] vgl. ebenda

[25] vgl. R. Levy, J. (2012): S. 169

[26] vgl. ebenda, S. 177

Details

Seiten
29
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668416123
ISBN (Buch)
9783668416130
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v355736
Institution / Hochschule
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Düsseldorf
Note
1,7
Schlagworte
Social Media Marketing Facebook Vorteile Nachteile

Autor

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