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Investitionsbeurteilung im Profifußball. Anwendung und Vergleich quantitativer und qualitativer Beurteilungsinstrumente

Bachelorarbeit 2016 81 Seiten

Gesundheit - Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
1.2 Problemstellung und theoretischer Rahmen
1.3 Forschungsstand
1.4 Zielstellung und methodisches Vorgehen

2 Investitionen im Profifußball
2.1 Abgrenzung des Investitionsbegriffs
2.2 Systematische Darstellung typischer Investitionen von Profifußballclubs

3 Zielsystem von Profifußballclubs

4 Quantitative Instrumente zur Investitionsbeurteilung
4.1 Kapitalwertverfahren unter Sicherheit
4.1.1 Prämissen des Kapitalwertverfahrens unter Sicherheit
4.1.2 Darstellung des Kapitalwertverfahrens unter Sicherheit
4.1.3 Kritische Würdigung des Kapitalwertverfahrens unter Sicherheit
4.2 Kapitalwertverfahren unter Unsicherheit
4.2.1 Darstellung der Sensitivitätsanalyse
4.2.2 Darstellung der Szenarioanalyse
4.2.3 Darstellung der Monte-Carlo-Simulation
4.2.4 Kritische Würdigung der Kapitalwertverfahren unter Unsicherheit
4.3 Entscheidungsbaumanalyse
4.3.1 Darstellung der Entscheidungsbaumanalyse
4.3.2 Kritische Würdigung der Entscheidungsbaumanalyse
4.4 Realoptionsansatz
4.4.1 Optionstypen im Fußball
4.4.2 Bewertung von Finanzoptionen
4.4.3 Analogie zwischen Finanzoptionen und fußballspezifischen Realoptionen
4.4.4 Kritische Würdigung des Realoptionsansatzes
4.5 Vollständiger Finanzplan (VOFI)
4.5.1 Darstellung des vollständigen Finanzplans
4.5.2 Kritische Würdigung des vollständigen Finanzplans

5 Qualitative Instrumente zur Investitionsbeurteilung
5.1 Scoring-Modelle
5.1.1 Darstellung eines Scoring-Modells
5.1.2 Kritische Würdigung der Scoringmodelle
5.2 Qualitative Instrumente zur Beurteilung von Spielerinvestitionen
5.2.1 Karrierephasenkonzept
5.2.2 Stellenbeschreibungen
5.2.3 Kritische Würdigung der qualitativen Instrumente zur Beurteilung von Spielerinvestitionen

6 Zwischenfazit

7 Anwendungsbeispiel Stadioninvestition

8 Anwendungsbeispiel Spielerinvestition

9 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Bücher

Internetquellen

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1. Klassifizierung von Instrumenten zur Investitionsbeurteilung (eigene Darstellung)

Abb. 2. Aufbau eines Entscheidungsbaums (eigene Darstellung in Anlehnung an Bieg & Kußmaul, 2009, S. 208)

Abb. 3. Binomialprozess (eigene Darstellung in Anlehnung an Cox & Rubinstein, 1985, p. 175)

Tabellenverzeichnis

Tab. 1. Analogie zwischen Aktienkaufoptionen und realen Kaufoptionen (eigene Darstellung in Anlehnung an Trigeorgis, 1996, p. 125)

Tab. 2. Aufbau eines vollständigen Finanzplans (eigene Darstellung in Anlehnung an Grob, 1989, S. 42)

Tab. 3. Aufbau eines Scoring-Modells (eigene Darstellung in Anlehnung an Littkemann et al., 2012, S. 183)

Tab. 4. Spieltagseinnahmen (eigene Darstellung)

Tab. 5. Spieltagsausgaben (eigene Darstellung)

Tab. 6. Vollständiger Finanzplan für das best-case-Szenario (eigene Darstellung)

Tab. 7. Vollständiger Finanzplan für das most-likely-case-Szenario (eigene Darstellung)

Tab. 8. Vollständiger Finanzplan für das worst-case-Szenario (eigene Darstellung)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Referat:Diese Bachelorarbeit thematisiert die Investitionsbeurteilung im Profifußball. Auf Basis eines Vergleichs verschiedener quantitativer und qualitativer Instrumente zur Investitionsbeurteilung im Profifußball werden Empfehlungen für die Praxis gegeben. Dabei wird auf die Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen dieser Instrumente für den Einsatz von Profifußballclubs eingegangen.

Nach einer Einordnung fußballspezifischer Investitionsobjekte folgt die Darstellung des Zielsystems von Profifußballclubs. Hierbei wird besonders auf die Abhängigkeitsbeziehungen zwischen sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg eingegangen.

Danach werden die relevantesten Instrumente zur Investitionsbeurteilung vorgestellt und auf den Einsatz im Profifußball geprüft. Dabei werden fußballspezifische Besonderheiten wie die institutionellen Rahmenbedingungen, das Zielsystem oder die in der Regel hohe Unsicherheit und hohe Flexibilität im Profifußball explizit berücksichtigt.

Es folgen Anwendungsbeispiele für Investitionsbeurteilung einer Stadion- und einer Spielerinvestition.

Zum Schluss werden die Ergebnisse zusammengefasst, Anwendungsempfehlungen gegeben und auf wünschenswerte weitergehende Forschungsschwerpunkte eingegangen.

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage

Seit dem Jahr 1998 sind neben Idealvereinen auch Kapitalgesellschaften berechtigt, am Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga teilzunehmen (Straub, Holzhäuser, Gömmel & Galli, 2002, S. 77). Seitdem gab es zahlreiche Ausgliederungen von Lizenzspielerabteilungen in Kapitalgesellschaften,[1] ehrenamtlich geführte Fußballvereine entwickelten sich zu hauptamtlich geführten Fußballunternehmen und die Gesamtumsätze der Bundesligisten erreichten Werte in Milliardenhöhe.[2] Aufgrund dieser Kommerzialisierung und Professionalisierung des deutschen Profifußballs gewannen klassische Instrumente der Betriebswirtschaftslehre an Bedeutung für die Steuerung von professionellen Fußballclubs.

Die vorliegende Arbeit thematisiert die Anwendbarkeit der betriebswirtschaftlichen Instrumente zur Investitionsbeurteilung im Profifußball. Diese dienen dazu, potenzielle Investitionsprojekte bezüglich monetärer und nicht monetärer Faktoren zu bewerten und unterstützen somit Investitionsentscheidungen. Dabei wird zwischen Einzelentscheidungen und Auswahlentscheidungen differenziert. Bei Einzelentscheidungen muss entschieden werden, ob das Projekt durchgeführt werden soll oder nicht. Bei Auswahlentscheidungen muss dagegen zwischen mehreren konkurrierenden Investitionsprojekten entschieden werden (Breuer, 2001, S. 193).
Die Ausführungen in dieser Arbeit beziehen sich auf Fußballclubs aus den drei höchsten Spielklassen im deutschen Herrenfußball. Dabei werden die wirtschaftlichen und institutionellen Rahmenbedingungen der 1. und 2. Bundesliga sowie der 3. Liga berücksichtigt.

1.2 Problemstellung und theoretischer Rahmen

Die Kommerzialisierung und Professionalisierung des deutschen Profifußballs führte nicht nur dazu, dass die Umsätze extrem gestiegen sind, sondern auch zu steigenden Ausgaben. Mit dem Ziel durch sportlichen Erfolg höhere Einnahmen und somit auch wirtschaftlichen Erfolg zu generieren, wurden teilweise unverantwortlich hohe Ablösesummen und Gehälter für Spieler bezahlt. Franck und Müller (2000, S. 3-26) erklären diese Überinvestitionsproblematik mit der Metapher des Rattenrennens. Wie bei einem Rattenrennen, bei dem die Siegerratte ein Stück Käse gewinnt, ist es auch in der Bundesliga der Fall, dass eine Inputsteigerung (schneller laufen bzw. mehr Geld ausgeben) zu einer unterproportionalen oder gar nicht stattfindenden Steigerung des Outputs (Käse bzw. vom sportlichen Erfolg abhängige Einnahmen) führt (Franck & Müller, 2000, S. 3). Da es für das Ansehen der Liga erheblichen Schaden bringen kann, sollte ein Club in Zahlungsschwierigkeiten geraten und deshalb den Spielbetrieb nicht fortsetzen können, prüft der Ligaverband die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Clubs im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens (Straub et al., 2002, S. 77). Die drohende Insolvenz und damit verbundene drohende Lizenzverweigerung von Borussia Dortmund aus dem Jahr 2005 gilt als warnendes Beispiel für die Gefahr von Überinvestitionen (Deutsche Presseagentur GmbH, 2015). Die Überinvestitionsproblematik und die wirtschaftlichen Bedingungen im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens verdeutlichen die Notwendigkeit des Einsatzes betriebswirtschaftlicher Instrumente zur Investitionsbeurteilung im Profifußball.

Allerdings sollten die Besonderheiten des Profifußballs bei der Investitionsbeurteilung berücksichtigt werden. So lassen sich klassische betriebswirtschaftliche Unternehmensziele nicht direkt auf Fußballclubs übertragen. Das Zielsystem von Profifußballclubs sowie die Abhängigkeitsbeziehung zwischen sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg werden in Kapitel 3 näher erläutert. Eine weitere Besonderheit ist die extrem große Unsicherheit bezüglich der Zahlungsströme. Vor allem die Einnahmen sind sehr schwierig zu kalkulieren. Die Haupteinnahmequellen der Profifußballclubs sind mediale Verwertung, Werbung, Spielbetrieb, Merchandising und Transfers (Keller, 2008, S. 3 f.). Gerade die Einnahmen aus der medialen Verwertung sind direkt an den unberechenbaren sportlichen Erfolg geknüpft und haben sprunghafte Unterschiede in ihrer Höhe. Des Weiteren sei die spezielle Bedeutung des Humankapitals im Fußball als besonderes Merkmal genannt. Für Fußballspieler und Trainer werden sehr hohe Ablösesummen und Gehälter bezahlt.[3] Diese lassen sich durch deren Hauptverantwortlichkeit für den sportlichen Erfolg und somit auch deren großen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg rechtfertigen. Durch die Möglichkeit, Fußballspieler vor Ende der Vertragslaufzeit zu verkaufen, besteht eine gewisse Flexibilität, die bei Investitionen in den Spielerkader und deren Beurteilung berücksichtigt werden sollte.

1.3 Forschungsstand

In der wissenschaftlichen Literatur haben sich bereits einige Autoren mit der Investitionsbeurteilung im Profifußball auseinandergesetzt.

So beschäftigt sich Crasselt (2004, S. 219-240) mit der Anwendbarkeit des Kapitalwertverfahrens und der Methode des internen Zinsfußes im Profifußball und stellt dabei Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Zahlungsströme und der Ermittlung des Kalkulationszinssatzes fest. Zusätzlich stellt er ein Scoring-Modell zur qualitativen Beurteilung vor. Den Einsatz des Realoptionsansatzes sieht er als verfrüht, da sich dieser bereits bei fußballfremden Unternehmen aufgrund der hohen Komplexität noch nicht durchsetzen konnte.

Littkemann, Fietz und Krechel (2012, S.165-186) prüfen nahezu sämtliche relevanten Instrumente zur Investitionsbeurteilung auf ihre Anwendbarkeit für Spielerinvestitionen. Auch sie sehen den Einsatz des Realoptionsansatzes als verfrüht und empfehlen, das Kapitalwertverfahren oder den vollständigen Finanzplan in Kombination mit Sensitivitätsanalysen einzusetzen.

Schulte (2009, S. 149-164) sowie Littkemann und Schulte (2012, S. 187-211) stellen qualitative Instrumente zur strategischen Planung von Spielerinvestitionen vor, diese sollten zusätzlich zu quantitativen Instrumenten eingesetzt werden.

Littkemann (2003, S.219-232) zeigt an einem Fallbeispiel die Anwendungsmöglichkeiten des vollständigen Finanzplans zur Beurteilung von Spielerinvestitionen.

Junker (2004) und Götz (2001, S. 103-135) zeigen Möglichkeiten und Grenzen für die Anwendung des Realoptionsansatzes zur Beurteilung von Spielerinvestitionen und kommen dabei zu dem Ergebnis, dass die berechneten Ergebnisse hauptsächlich einen qualitativen Erkenntnisgewinn bringen sollten.

Hopp (2005, S. 115-128) untersucht mit dem Realoptionsansatz optimale Investitionszeitpunkte für Stadionprojekte. Am Beispiel der WM-Stadien der Fußball-WM 2006 in Deutschland zeigt er, wie Subventionen die Zeit bis zum optimalen Investitionszeitpunkt verringern.

1.4 Zielstellung und methodisches Vorgehen

Ziel der Arbeit ist es, Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen verschiedener quantitativer und qualitativer Instrumente zur Investitionsbeurteilung im Profifußball darzustellen. Dabei soll auf die Vor- und Nachteile dieser Instrumente eingegangen werden und ein darauf basierender Vergleich stattfinden. Auf dieser Grundlage sollen situationsspezifische Empfehlungen für die Auswahl der Instrumente in der Praxis gegeben werden.

Die Ausführungen in dieser Arbeit basieren auf einer ausführlichen Literaturrecherche zur Investitionsbeurteilung im Profifußball. Nach einer Abgrenzung des Investitionsbegriffs und einer Klassifizierung fußballspezifischer Investitionen in Kapitel 2 wird in Kapitel 3 auf das Zielsystem von Profifußballclubs eingegangen. In den Kapiteln 4 und 5 werden quantitative und qualitative Instrumente zur Investitionsbeurteilung dargestellt und bezüglich eines Einsatzes im Profifußball kritisch gewürdigt. Nach einem kurzen Zwischenfazit in Kapitel 6 folgen in Kapitel 7 und 8 Anwendungsbeispiele für eine Stadioninvestition und für eine Spielerinvestition. Die Arbeit schließt mit dem Fazit und einem Ausblick auf sinnvolle weitere Forschungsschwerpunkte in Kapitel 9.

2 Investitionen im Profifußball

Zunächst erfolgt eine Abgrenzung des Investitionsbegriffs, danach werden typische Investitionen von Profifußballclubs systematisch dargestellt.

2.1 Abgrenzung des Investitionsbegriffs

Schulte (2009, S. 44 f.) stellt verschiedene Ansätze zur Definition von Investitionen vor. Für die vorliegende Arbeit wird der zahlungsbestimmte Investitionsbegriff zugrunde gelegt. Diesen definiert Schneider (1992, S. 20) wie folgt: „Eine Investition ist durch einen Zahlungsstrom gekennzeichnet, der mit Ausgaben beginnt und in späteren Zahlungszeitpunkten Einnahmen bzw. Einnahmen und Ausgaben erwarten lässt.“ Zur Vereinfachung wird in dieser Arbeit nicht zwischen Einnahmen und Einzahlungen, bzw. zwischen Ausgaben und Auszahlungen unterschieden. Der zahlungsbestimmte Investitionsbegriff bezieht sich also nicht auf Bilanzpositionen (Bilanzierungsfähigkeit spielt somit keine Rolle für das Vorhandensein einer Investition), sondern lediglich auf Zahlungsströme. Diese beginnen mit einem negativen Zahlungsstrom und lassen künftige positive und negative Zahlungsströme erwarten.

2.2 Systematische Darstellung typischer Investitionen von Profifußballclubs

Im Rahmen dieser Arbeit werden Investitionen von Profifußballclubs in Anlehnung an Crasselt (2004, S. 222 f.) nach Art des Investitionsobjekts systematisch dargestellt.

Das typischste Investitionsobjekt eines Profifußballclubs ist das Humankapital. Vereinswechsel von Spielern sind nur in den beiden Wechselperioden vom Saisonende bis zum 31.08. und vom 01.01. bis zum 31.01. eines jeden Jahres möglich (Schulte, 2009, S. 41). Diese Phasen werden von Profifußballclubs regelmäßig genutzt, um Investitionen in das Humankapital durchzuführen. Während Crasselt (2009, S. 222) sich lediglich auf spielerbezogene Investitionen bezieht, wird hier der Begriff des Humankapitals verwendet, da dieser auch Trainer und Manager miteinbezieht. Der sportliche Erfolg und somit auch der wirtschaftliche Erfolg besitzen nicht nur eine starke Abhängigkeit von den Fußballspielern, sondern auch von Trainern und Managern. Sie sind für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich und gerade Trainer haben durch Aufstellung, Taktik, Training und Ansprachen großen Einfluss auf den sportlichen Erfolg. Dementsprechend werden mittlerweile auch für Trainer und Manager große Ablösesummen und Gehälter bezahlt,[4] die aus Sicht der Investitionsbeurteilung analog zu spielerbezogenen Investitionen beurteilt werden können. Investitionen in das Humankapital sind durch Anfangsauszahlungen, wie Ablösesummen oder Handgeld gekennzeichnet und lassen in späteren Zeitpunkten Auszahlungen für Gehälter sowie Einzahlungen (z. B. durch höhere Einnahmen aus dem Trikotverkauf) erwarten (Junker, 2004, S. 4). Sie erfüllen somit die Kriterien einer Investition.

Eine weitere große Rolle spielen infrastrukturelle Investitionsobjekte. Sie werden zwar nicht mit der Regelmäßigkeit der Humankapitalinvestitionen durchgeführt, haben aber oftmals wirtschaftlich eine große Bedeutung. Beispiele für infrastrukturelle Investitionsobjekte sind Stadien, Trainingsstätten, Verwaltungsgebäude (Crasselt, 2004, S. 223) oder Fanshops.[5] Sie sind alle durch Anfangsauszahlungen für den Bau gekennzeichnet und lassen (z. B. durch Einnahmen aus dem Ticketing) zukünftige Einzahlungen erwarten. Auch Auszahlungen zu späteren Zeitpunkten sind z. B. durch Instandhaltungskosten zu erwarten.

Die letzte Kategorie der Investitionen wird von Crasselt (2004, S. 222 f.) als sonstige Investitionen bezeichnet. Sonstige Investitionsobjekte sind mit der Eröffnung neuer Geschäftsfelder verbunden. Dies beruht auf der Diversifikationsstrategie (Ansoff, 1957). Durch Diversifikation können Fußballclubs ihre Einnahmen unabhängiger vom sportlichen Erfolg machen (Haas, 2006, S. 79). Beispiele sonstiger Investitionsobjekte sind der Handel mit Sportbekleidung[6] oder die Eröffnung eines Reisebüros.[7] Auch sonstige Investitionen zeichnen sich durch Anfangsauszahlungen (z. B. für neues Personal oder neue Bürogebäude) und durch zu erwartende Einzahlungen und zu erwartende Auszahlungen in späteren Perioden aus.

Aufgrund der Fußballspezifität und der großen Bedeutung der Investitionen in Humankapital und der Investitionen in Stadionprojekte finden in den Kapiteln 7 und 8 beispielhafte Investitionsbeurteilungen für diese beiden Investitionsobjekte statt.

3 Zielsystem von Profifußballclubs

Bevor Instrumente zur Investitionsbeurteilung vorgestellt werden, muss zuerst ein Beurteilungsmaßstab aus dem Zielsystem von Profifußballclubs abgeleitet werden (Crasselt, 2004, S. 223).

Bei der Zielbildung unterscheidet man in der Betriebswirtschaftslehre grundsätzlich den Shareholder-Ansatz und den Stakeholder-Ansatz (Hungenberg & Wulf, 2007, S. 57-63). Während nach dem Stakeholder-Ansatz die Zielsetzung im Interesse aller Anspruchsgruppen eines Unternehmens (z. B. Lieferanten, Kunden oder Eigenkapitalgeber) sein soll, orientiert sich eine Zielsetzung nach dem Shareholder-Ansatz nur an den Interessen der Eigenkapitalgeber. Zur Investitionsbeurteilung wird üblicherweise von einer Zielbildung nach dem Shareholder-Ansatz ausgegangen (Crasselt, 2004, S. 223). Die Begründung für die Zielorientierung an den Eigenkapitalgeberinteressen ist, dass sie nur einen Residualanspruch auf den Gewinn haben, dieser wird vorher durch die Ansprüche der weiteren Stakeholder belastet (Hungenberg & Wulf, 2007, S. 57).[8] Eine Fokussierung auf Eigenkapitalgeberinteressen bedeutet jedoch nicht, dass die Interessen der restlichen Stakeholder nicht beachtet werden, da die Berücksichtigung der Interessen aller Stakeholder immanent für die Existenzsicherung eines Unternehmens ist und somit auch im Interesse der Eigenkapitalgeber ist (Hungenberg & Wulf, 2007, S. 60). Berücksichtigt man, dass Unternehmen viele Eigenkapitalgeber mit unterschiedlichen zeitlichen Präferenzen haben, stellt sich die Frage, wie man diese Interessen vereinen kann. Während manche Eigenkapitalgeber ein möglichst hohes Vermögen am Ende des Planungszeitraumes anstreben, zielen andere darauf ab, jährliche Konsumentnahmen zu maximieren (Bieg & Kußmaul, 2009, S. 34 f.) Geht man jedoch von funktionierenden Finanzmärkten aus, sind sich alle Eigenkapitalgeber bezüglich des Hauptziels einig: Der Unternehmenswert soll maximiert werden. Eigenkapitalgeber können Unternehmensanteile jederzeit verkaufen und somit Zahlungsströme nach ihren zeitlichen Präferenzen auslösen (Brealey, Myers & Marcus, 2007, p. 11).

Aufgrund von rechtlichen Rahmenbedingungen und der wechselseitigen Abhängigkeitsbeziehung zwischen sportlichem Erfolg und wirtschaftlichem Erfolg kann die reine Unternehmenswertmaximierung allerdings nicht das Hauptziel von Profifußballclubs sein.

Im deutschen Profifußball regeln § 8 der Satzung des Ligaverbandes sowie § 9 Nr. 1 des Statuts der 3. Liga i. V. m. § 16c Nr. 2 der Satzung des DFB, dass nur eingetragene Vereine und Kapitalgesellschaften, an denen ein Verein mehrheitlich beteiligt ist, eine Lizenz für die 1. oder 2. Bundesliga oder 3. Liga erhalten können.[9] Es sind also fast alle deutschen Profifußballclubs als nicht wirtschaftliche Vereine im Sinne von § 21 BGB organisiert oder zumindest zu mehr als 50 % im Besitz eines nicht wirtschaftlichen Vereins. Es gibt mit TSG Hoffenheim, VfL Wolfsburg und Bayer 04 Leverkusen lediglich drei in Kapitalgesellschaften ausgegliederte Lizenzspielerabteilungen in der 1. Bundesliga, die nicht mehrheitlich im Vereinsbesitz sind. Die Zielsysteme dieser Clubs unterscheiden sich durchaus von denen der restlichen Bundesliga-Clubs. So sieht die Bayer AG in Bayer 04 Leverkusen[10] kein „Teil unserer Sportförderung, sondern ein Instrument der Imagewerbung des Konzerns“ (2016). Da dies nur wenige deutsche Profifußballclubs betrifft und die Eigenkapitalgeber dieser Clubs über finanzielle Mittel in deutlich höheren Dimensionen verfügen, als sie ein Profifußballclub benötigt[11], ist die Bedeutung von Instrumenten zur Investitionsbeurteilung für diese Clubs deutlich geringer, da wirtschaftlicher Misserfolg problemlos von den Eigenkapitalgebern aufgefangen wird.[12] Aus diesen Gründen wird im Rahmen dieser Arbeit nicht näher auf das abweichende Zielsystem dieser Clubs eingegangen.

Zur Erlangung der Rechtsfähigkeit darf der Vereinszweck nach § 21 BGB nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet sein. Kontinuierliche Gewinne würden außerdem die Gemeinnützigkeit eines Vereins gefährden (Crasselt, 2014, S. 229). Somit scheidet eine reine Unternehmenswertmaximierung als Hauptziel von deutschen Profifußballclubs aus. Da eine in eine Kapitalgesellschaft ausgegliederte Lizenzspielerabteilung im Mehrheitsbesitz eines Vereins sein muss,[13] gilt dies sowohl für eingetragene Vereine als auch für Kapitalgesellschaften (Crasselt, 2004, S. 229 f.). Vereinszwecke, die auf sportlichen Erfolg ausgerichtet sind, stehen der Erlangung der Rechtsfähigkeit nach § 21 BGB nicht entgegen, außerdem wird die Förderung des Sports in § 52 Abs. 2 Nr. 21 AO explizit als gemeinnütziger Zweck genannt und legitimiert somit Steuervergünstigungen.

Crasselt (2004, S. 230 ff.) geht davon aus, dass ein Großteil der wichtigsten Stakeholder eines Fußballclubs in erster Linie am sportlichen Erfolg interessiert sind, wirtschaftliche Kriterien seien lediglich Nebenbedingungen für dauerhaften sportlichen Erfolg. Auch Haas (2002, S. 182) sieht die Wirtschaftlichkeit als Nebenbedingung für das Hauptziel sportlichen Erfolg, da eine Zahlungsunfähigkeit den Erhalt einer Lizenz vom DFB gefährden könnte und es starke Interdependenzen zwischen sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg gebe.

Keller (2008, S. 52 ff.) erläutert diese Interdependenzen näher. Er kritisiert die im Sportmanagement verbreitete Theorie der Zielkomplementarität zwischen wirtschaftlichem und sportlichem Erfolg (Keller, 2008, S. 53). Zwar gebe es eine positive Korrelation bezüglich der Einnahmen, wie z. B. bei Einnahmen aus der TV-Vermarktung, die direkt an Tabellenplatzierungen gekoppelt sind, allerdings werde den höheren Ausgaben in Verbindung mit dem sportlichen Erfolg zu wenig Beachtung geschenkt (Keller, 2008, S. 53). Einerseits gibt es mit dem sportlichen Erfolg positiv korrelierende Ausgaben, die zeitlich erst nach dem sportlichen Erfolg anfallen (z. B. variable Gehaltsanteile und variable Transferablösesummen), andererseits gibt es auch Ausgaben zur potenziellen Erhöhung des sportlichen Erfolges, die zeitlich vor dem sportlichen Erfolg und auch unabhängig vom sportlichen Erfolg anfallen (z. B. fixe Anteile der Gehaltszahlungen und der Ablösesummen). Auch auf der Einnahmenseite gibt es zeitliche Verzögerungen zwischen sportlichem Erfolg und einer Steigerung der Einnahmen (z. B. durch neue Sponsorenverträge) (Keller, 2008, S.53). Wer also durch hohe Investitionen versucht den sportlichen Erfolg zu erzwingen und hohe Ausgaben durch Zielkomplementarität von wirtschaftlichem und sportlichem Erfolg begründet, läuft Gefahr durch Unsicherheit des sportlichen Erfolges (und somit auch Unsicherheit der höheren Einnahmen) und durch zeitliches Auseinanderklaffen von Ausgaben und Einnahmen in Liquiditätsnöte zu geraten (Keller, 2008, 53). Da wirtschaftlicher Erfolg nicht nur von den Einnahmen, sondern auch von den Ausgaben abhängt, gibt es eine „gemischte Interdependenzrelation“ (Keller, 2008, S. 53) zwischen wirtschaftlichem und sportlichem Erfolg. Als Ziel für Fußballclubs schlägt Keller (2008, S. 57) die „Optimierung des sportlichen Erfolges auf der Basis einer Optimierung des wirtschaftlichen Erfolges“ vor. Konkretere Formulierungen zur Ausgestaltung dieser Zielsetzung müssen clubindividuelle Kriterien berücksichtigen (Keller, 2008, S. 59). So spielt z. B. der sportliche Erfolg für den FC Bayern München eine besondere Rolle in der Vermarktung. Sportlicher Erfolg ist für den FC Bayern München imageprägend, da sie als Champions-Marke wahrgenommen werden (Bühler, Nufer & Scheuermann, 2013, S. 11). Außerdem ist sportlicher Erfolg extrem wichtig für die geplante Umsatzsteigerung durch die Auslandsvermarktung (T-Online, 2015b). Mit liquiden Mitteln in Höhe von über 100 Millionen Euro und einer Eigenkapitalquote von 69 % zum 30.06.2015 (FC Bayern München AG, 2016) ist der Konzern in einer herausragenden wirtschaftlichen Position und kann somit auch wirtschaftliches Risiko eingehen, um den sportlichen Erfolg zu sichern. Betrachtet man hingegen die Situation des SV Werder Bremen, stellt man fest, dass eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation für den SV Werder Bremen elementar wichtig ist, um die seit Jahren andauernde wirtschaftliche und sportliche Krise zu überwinden. Somit muss die Zielsetzung des Vereins anders definiert werden als beispielsweise die des FC Bayern München. Nach den sportlich erfolgreichen Saisons zwischen 2003/2004 und 2009/2010, in denen man sechsmal auf einem der ersten drei Plätze in der Bundesliga landete und einmal Zehnter wurde, reichte es in den darauffolgenden sechs Saisons nur für Platzierungen zwischen Platz 9 und Platz 14 (Transfermarkt GmbH & Co. KG, 2016a). Mit liquiden Mitteln in Höhe von knapp unter 3 Millionen Euro und einer Eigenkapitalquote von 20 % zum 30.06.2014 und Verlusten in Höhe von über 10 Millionen Euro in der Saison 2013/2014 und über 8 Millionen Euro in der Saison 2012/2013 (SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA, 2015) ist eine wirtschaftliche Kehrtwende extrem wichtig für die Existenzsicherung des Clubs.

Haas (2002, S. 182) erwähnt neben sportlichem und finanziellem Erfolg auch Image als Teil des Zielsystems von Fußballclubs, da ein gutes Image finanziellen Erfolg unabhängiger vom sportlichen Erfolg machen kann. Da Image allerdings lediglich als Mittel zum Zweck des finanziellen Erfolges dient, wird es im Rahmen dieser Arbeit nicht als Hauptziel neben dem sportlichen Erfolg und dem finanziellen Erfolg genannt. So sollten Investitionen in die Internationalisierung von Profifußballclubs in erster Linie nach ihren finanziellen Auswirkungen beurteilt werden, Imageauswirkungen sollten nur unterstützend auf Basis qualitativer Instrumente der Investitionsbeurteilung dienen.

Im Rahmen dieser Arbeit wird die Zielformulierung Kellers (2008, S. 57) „Optimierung des sportlichen Erfolges auf der Basis einer Optimierung des wirtschaftlichen Erfolges“ als Maßstab zur Investitionsbeurteilung übernommen. Wie oben gezeigt, ist eine weitere Konkretisierung nur im Kontext des jeweiligen Clubs sinnvoll. Die von Crasselt (2004, S. 232) vorgeschlagene Investitionsentscheidungsregel von den Investitionsprojekten, die mindestens einen Kapitalwert von null haben, dasjenige durchzuführen, das maximalen sportlichen Erfolg verspricht, lässt sich also nicht allgemein anwenden. Der Kapitalwert von null bietet allerdings einen Orientierungswert mit dem man Kapitalwerte von Investitionsprojekten vergleichen sollte, da positive Kapitalwerte investitionstheoretisch eine Unternehmenswertsteigerung erwarten lassen.

4 Quantitative Instrumente zur Investitionsbeurteilung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1. Klassifizierung von Instrumenten zur Investitionsbeurteilung (eigene Darstellung)

Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Klassifizierung von Instrumenten zur Investitionsbeurteilung.

Diese unterscheidet man grundsätzlich in quantitative und qualitative Instrumente (Littkemann et al., 2012, S. 167). Während quantitative Instrumente lediglich metrisch messbare Daten verwenden, beruhen Auswertungen mittels qualitativer Instrumente auf nicht metrischen Daten. Diese können in pseudometrische Informationen transformiert werden, damit man sie im Anschluss quantitativ auswerten kann (Adam, 2000, S. 30). Somit können qualitative Instrumente auch finanziell nicht messbare Kriterien berücksichtigen, wohingegen die Bewertung mittels quantitativer Instrumente nur auf Basis monetärer Kriterien stattfindet (Crasselt, 2004, S. 224).

Die quantitativen Instrumente werden darüber hinaus in statische und dynamische Instrumente unterteilt (Littkemann et al., 2012, S. 167). Da statische Instrumente den Zeitwert des Geldes nicht berücksichtigen, sind sie den dynamischen unterlegen (Adam, 2000, S. 105 ff.) und finden somit im Rahmen dieser Arbeit keine weitere Berücksichtigung. Weiterhin unterscheidet man die dynamischen Instrumente danach, ob sie die Finanzierung berücksichtigen oder isoliert von der Finanzierung bewerten. Während kapitalwertbasierte Instrumente Investitionen isoliert von der Finanzierung bewerten, berücksichtigt der vollständige Finanzplan auch die Finanzierung (Adam, 2000, S. 118 f.). Darum werden erstere als Partialmodelle und der vollständige Finanzplan als Totalmodell bezeichnet (Aschauer & Purtscher, 2011, S. 31). Auf Basis des Kapitalwertverfahrens gibt es außerdem Instrumente zur expliziten Berücksichtigung von Unsicherheit und Flexibilität (Perridon & Steiner, 1999, S. 38 f.)

Im Folgenden werden dynamische Instrumente zur Investitionsbeurteilung zuerst vorgestellt und danach kritisch gewürdigt. Dabei wird auch auf die Anwendbarkeit und die Grenzen dieser Instrumente zum Einsatz zur Investitionsbeurteilung von Profifußballclubs eingegangen.

4.1 Kapitalwertverfahren unter Sicherheit

4.1.1 Prämissen des Kapitalwertverfahrens unter Sicherheit

Das Kapitalwertverfahren ist ein Partialmodell, das mit folgenden Annahmen von einigen realen Gegebenheiten abstrahiert: Alle Inputgrößen zur Berechnung des Kapitalwertes seien eindeutig bestimmbar und auch dem Investitionsobjekt zurechenbar. Des Weiteren gebe es keine Liquiditätsprobleme und die Zielfunktion sei durch den Kapitalwert treffend dargestellt. Diese beiden Prämissen erfordern einen vollkommenen Kapitalmarkt. Dieser geht von einem einheitlichen Soll- und Habenzinssatz und unbegrenztem Zugang zum Kapitalmarkt aus. Dadurch wären Liquiditätsprobleme ausgeschlossen und die Zielfunktion entspreche den Zielen der Eigenkapitalgeber (Perridon & Steiner, 1999, S. 84 ff.).[14]

[...]


[1] In der Saison 2015/2016 spielten nur vier Idealvereine in der 1. Bundesliga (T-Online, 2015a).

[2] In der Saison 2014/2015 konnten die Bundesligisten mit einem Umsatz in Höhe von 2,62 Milliarden Euro den elften Umsatzrekord in Folge aufstellen (DFL, 2016, S. 26).

[3] In der Saison 2014/2015 fielen 38,79 % der Aufwendungen der Bundesligisten für das Spielbetriebspersonal an (DFL, 2016, S. 27).

[4] Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung des BVB) verdiente in der Saison 2012/2013 beispielsweise über 3 Millionen Euro (Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, 2015) und für Roger Schmidt (Trainer von Bayer 04 Leverkusen) wurde 2014 eine Ablösesumme von ca. 1,5 Millionen Euro bezahlt (Transfermarkt GmbH & Co. KG, 2014a).

[5] Z. B. die BVB FanWelt mit Baukosten in Höhe von sieben bis acht Millionen Euro (Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, 2014).

[6] Z. B. durch die ehemalige BVB-Tochtergesellschaft Goool.de Sportswear GmbH (WeltN24 GmbH, 2000).

[7] Z. B. das Reisebüro des BVB (besttravel dortmund GmbH, 2013).

[8] Während die Dividende des Eigenkapitalgebers vom Gewinn abhängt, wird z. B. der Anspruch der Lieferanten durch vertraglich geregelte Entgelte gewinnunabhängig bedient.

[9] Mit Ausnahme von Clubs, die über mehr als 20 Jahre erhebliche Förderungen von Wirtschaftsunternehmen erhalten haben.

[10] Hundertprozentige Tochter der Bayer AG.

[11] Die Volkswagen AG, die 100 % der Anteile an dem VfL Wolfsburg besitzt, hatte zum 31.12.2014 Eigenkapital zum Buchwert von über 90 Milliarden Euro (Volkswagen AG, 2015).

[12] Die atypisch stillen Gesellschafter der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH haben den Verlust in Höhe von über 24 Millionen Euro aus dem Geschäftsjahr 2013/2014 nahezu komplett übernommen (TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH, 2015).

[13] Mit Ausnahme der Clubs, die über mehr als 20 Jahre erhebliche Förderungen von Wirtschaftsunternehmen erhalten haben.

[14] In Kapitel 3 wurde bereits auf das einheitliche Ziel aller Eigenkapitalgeber eingegangen.

Details

Seiten
81
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668418974
ISBN (Buch)
9783668418981
Dateigröße
918 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v355664
Institution / Hochschule
Universität Leipzig – Institut für Sportpsychologie und Sportpädagogik
Note
1,6
Schlagworte
Sportmanagement Fußball Investition Investitionsrechnung Investitionsbeurteilung Investitionscontrolling Controlling

Autor

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Titel: Investitionsbeurteilung im Profifußball. Anwendung und Vergleich quantitativer und qualitativer Beurteilungsinstrumente