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Goethes Reise nach Italien. Reisen zur Überwindung einer Lebenskrise?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2016 20 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Reisen im 18. Jahrhundert
2.1 Die Funktion
2.2 Das Reiseziel Italien

3. Die Motive seiner Reise

4. Das Inkognito

5. Die Zeugnisse der Italienreise

6. Goethes Veränderung durch seine Reise

7. Schlussbemerkung

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Reisen ist seit Beginn der Geschichtsschreibung ein Thema, das Menschen eines jeden Jahrhunderts bewegt. Es findet seinen Ursprung bei den Mythen und Sagen der Antike und erstreckt sich über die religiösen Reisen des Mittelalters bis hin zu den modernen Reiseblogs. Das Reisen steht im engen Zusammenhang mit der Literatur, durch welche ein Zeugnis der Erlebnisse und Erkenntnisse geschaffen werden kann. Ein berühmtes Beispiel dafür hat der deutsche Dichter und Denker Johann Wolfgang von Goethe, welcher in den 82 Jahren seines Lebens sehr viele und auch lange Reisen unternommen hat, im Rahmen seiner Reise nach Italien geschaffen. Durch die Betrachtung seiner schriftlichen Aufzeichnungen ist es nicht nur möglich, seine Motive, die ihn zu seinem Aufbruch nach Italien bewegt haben, sondern auch die Wirkung seiner Reise auf seine Persönlichkeit nachzuvollziehen. Nach seinem 37. Geburtstag brach Goethe in der Nacht des 3. Septembers 1787 heimlich in Richtung Italien auf, um sein Leben zu verändern. Denn dieses war in Weimar geprägt von Sorgen, welche den Dichter in eine tiefe Lebenskrise stürzen ließen. Demnach diente diese Reise nicht nur im klassischen Sinne als Bildungsreise des 18. Jahrhunderts, sondern stellte für Goethe die Möglichkeit dar, sich selbst zu finden und dadurch seine Krise zu überwinden.

Um zu erläutern, inwiefern die Reise sein Leben derart positiv beeinflussen konnte, wird als Grundlage die Bedeutung des Reisens im 18. Jahrhundert und damit die Differenzen zum heutigen Usus dargestellt. Dabei soll auch das Reiseziel Italien näher betrachtet werden. Die Herausarbeitung verschiedener Aspekte, welche Goethes Reisemotivation ausgemacht haben, bilden den Ausgangspunkt für die Analyse ausgewählter Textstellen. Darüber hinaus wird Goethes Inkognito als einflussreicher Faktor für seine Entwicklung erläutert. Um die zu betrachtenden Aussagen in Goethes italienisches Werk einordnen zu können, werden die Zeugnisse seiner Italienreise dargestellt. Im Zentrum der Betrachtung der Veränderung, welche Goethe durch seine Reise erfahren hat, stehen besonders Aussagen des Dichters über sein Befinden. Dadurch, dass diese anhand der Stilistik auf dessen Persönlichkeitsentwicklung hin analysiert werden, fungieren sie als Belege für die Überwindung seiner Lebenskrise. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in der Schlussbemerkung zusammengefasst.

2. Das Reisen im 18. Jahrhundert

2.1 Die Funktion

Unter Reisen versteht man „Das In-Der-Fremde-Sein, das Wegsein“[1], womit es sich besonders durch die Distanz zur Heimat auszeichnet, welche die Möglichkeit bietet, Neues kennenzulernen, sich und sein Leben zu reflektieren und sich dadurch weiterzuentwickeln.

Das Reisen im 18. Jahrhundert, der „Epoche des realen und mentalen >Aufbruchs<“[2], und die Berichte darüber „waren Folge und Ursache von Aufklärung“[3]. Man beabsichtigte, eine „vorurteilsfreie Weltansicht“[4] zu fördern, um die Menschen näher zueinander zu bringen. Zunächst war das Reisen eher in adligen Kreisen als sogenannte Grand Tour fest etabliert. Dabei handelte es sich um „die zielgerichtete Perfektionierung standesspezifischer Umgangsformen sowie die Initiation und Integration in die höfische Gesellschaft“[5]. Denn diese ermöglichte es dem jungen Adel, seine Sachkenntnisse zu exemplifizieren und zu einer Einsicht zu gelangen, wodurch dessen Bildung gefördert werden sollte.

Das Interesse an fremden Ländern und deren Kulturen nahm schließlich auch im Bürgertum zu. Im Rahmen ihrer Reise besuchten die Männer – Frauen als Reisende waren eine Ausnahme – Baudenkmäler, schauten sich aber auch die jeweiligen Landschaften an. Reisen wurde somit ästhetisch, da es nicht mehr nur auf praktischen Gründen, wie Geschäftsreisen, basierte: „wer sich der ästhetischen Möglichkeiten einer Ortsveränderung bewusst geworden war und sorgfältig die praktischen Erfordernisse einer ambulanten Existenz vorbedacht hatte, übte nun die Kunst des Reisens“[6].

Somit grenzt sich das Reisen im 18. Jahrhundert von dem Massentourismus des 21. Jahrhunderts ab. Zwar gibt es heute eine hohe Fluktuation des Begriffs Reisen, jedoch ist dies wohl besser als Urlaub zu bezeichnen. Die meisten Menschen setzen es sich zum Ziel, sich von ihrem stressigen Alltag zu erholen. Die Reisenden des 18. Jahrhunderts intendierten hingegen, sich als Ergänzung ihrer heimischen Bildung durch Privatlehrer mit fremden Kulturen auseinanderzusetzen und sich dadurch weiter zu entwickeln.

2.2 Das Reiseziel Italien

In diesem Rahmen hatte sich ein gewisser Kanon von Städten entwickelt, welche besonders beliebte Ziele der Bildungsreisen darstellten. Anhand deren kulturellen Reichtums sollten die Reisenden „durch eigene Anschauung“[7] lernen. Dazu zählten zum einen Florenz und Rom sowie Venedig in Italien und zum anderen Paris in Frankreich. Ein weiteres bedeutendes Ziel war auch das Heilige Land. Für Künstler war Italien ein Reiseziel von besonders hoher Attraktivität, da das ehemalige Zentrum des Imperium Romanum über besonders viel kulturelles Kapital verfügt.

Auch der junge Goethe wurde damit bereits in seiner Kindheit konfrontiert. Nicht nur die im Haus aufgestellten Mitbringsel von der väterlichen Italienreise, sondern auch die Lektüre des dazu gehörigen Reiseberichts Viaggio per l’Italia fatto nel anno MDCCXL [8] begründeten in ihm die Zuneigung zu Italien. Seine Mutter Catharina Elisabeth berichtete: „Rom zu sehen, [...] war von Jugend auf sein Tags Gedanke, Nachts sein Traum“[9]. Der von der Antike begeisterte Goethe sah allein in dieser Stadt die vollkommene Bildung begründet: „[...] es ist eine wahre Universität.“[10], hier wollte er sein negotium verbringen. Seine Sehnsucht nach Italien gipfelte sogar in einer „Art von Krankheit“[11], wie er selbst in seiner Italienischen Reise schrieb. Demnach wurde Italien und vor allem dessen Hauptstadt als Reiseziel Goethes durch die Erziehung seines Vaters bedingt. Dieses Land brachte ihm die „Erfahrung einer südlichen Alterität, welche ihm die Grenzen und Möglichkeiten seiner deutschen Identität bewußt“[12] machten. Denn dort, wo „die antike Tradition einer Einheit von Leben und Form noch lebendig“[13] war, konnte er sich seinem Interesse hingeben und Neues entdecken. Außerdem war besonders Rom eine Stadt voller Künstler, mit denen sich Goethe identifizieren und in deren Kreisen er seine Lebenskrise überwinden konnte.[14]

3. Die Motive seiner Reise

Reisen waren zu Goethes Lebzeiten in seinen Kreisen als Instrument zur Vollendung der Bildung keine Seltenheit.[15] Zwar wollte auch er sich weiterentwickeln, jedoch sind die Motive, welche ihn zu seiner Reise verleiteten eher psychologischer Natur.[16]

In Goethes Leben in Weimar wuchs eine gewisse Unzufriedenheit in ihm heran, welche sich zu einer Lebenskrise entwickelte und daher als Ursprung seines Aufbruchs nach Italien zu verstehen ist. Er war dort zu sehr von Geschäften eingenommen, und fand deshalb nicht genug Zeit, um sich dichterisch zu verwirklichen. Die „schwärmerische Predigerhaltung“[17] und die „niemals endende Routine in den Regierungs-Komissionen“[18] mit der Einbindung in die Außenpolitik und den damit einhergehenden Dienstreisen, brachten Goethe in einen „Zwiespalt zwischen politischer Rolle und dichterische Mission bedrohte Existenz“[19]. Er steckte in einer Lebenskrise, in der er nicht wusste, wie er sich selbst in der Zukunft sah: Als Politiker oder Schriftsteller?

Gern wollte sich Goethe wieder seiner literarischen Arbeit widmen, da er seit seinen jugendlichen Erfolgen nichts mehr erreicht hatte, und nahm deshalb diverse unvollendete Werke mit in sein Gepäck.[20] Torquato Tasso, Egmont sowie Faust wurden von ihm vernachlässigt, seine Iphigenie hatte er begonnen.[21] Außerdem eröffnete sich ihm durch die Reise die Möglichkeit, seine Beziehungen zu seinem Arbeitgeber Herzog Carl zu überarbeiten, wobei er ein „freiwillige[s] und freundschaftliche[s] Zusammenwirken von Dichter und Fürst“[22] intendierte, um „bedrängende Spannungen zu verarbeiten“[23], welche unter anderem zu seiner Lebenskrise geführt haben.

Ein weiterer, ausschlaggebender Punkt für Goethes Reise nach Italien war sein Verhältnis zu Charlotte von Stein, die mit einem anderen Mann verheiratet war. Somit war er auch in seinem Liebesleben stets Einschränkungen unterworfen. Dass sein heimlicher Aufbruch nach Italien ihr ohnehin schon schwieriges Verhältnis negativ beeinflussen könnte, verdrängt Goethe zunächst: „Und dann werde ich in der freien Welt mit dir leben und in glücklicher Einsamkeit, ohne Namen und Stand, der Erde näher kommen aus der wir genommen sind“[24]. Er ist von seinen Emotionen so eingenommen, dass er glaubt, die Beziehung nach einer Weile Abstand verbessern zu können.

Demnach lässt sich seine Italienreise als „Flucht, als ein notwendiges Desertieren, um zur Kunst und zur Dichtung, aber auch zu sich selbst zurückzufinden“[25] definieren, was Goethe auch selbst zugibt, da seine „Reise eigentlich eine Flucht war vor allen den Unbilden, die unter dem ein und funfzigsten Grade erlitten“[26]. Die Wortwahl Unbilden zeigt, unter welchem Leidensdruck der Dichter stand. Um diesen abbauen zu können, brauchte er Zeit zur Selbstfindung abseits von den zermürbenden Geschäften und der belastenden Liebesbeziehung. Die Reise stellte für ihn daher ein Mittel dar, um sich „den Freiraum [zu] verschaffen, in dem dieser Prozess[27] in Gang kommen, sich ungestört fortentwickeln und schließlich zum gewünschten Ergebnis führen konnte“[28]. Demnach verließ Goethe seine Heimat nicht, um seinen Problemen nur aus dem Weg zu gehen, sondern um sie durch die Distanz zu lösen.

4. Das Inkognito

Eine wichtige Voraussetzung, um seine Lebenskrise überwinden zu können, war für Goethe das Inkognito. Denn auch in Italien hatte sein Werther bleibenden Eindruck hinterlassen.[29] Der bekannte Dichter konnte sich durch dieses ganz auf seine Selbstfindung konzentrieren, ohne aufgrund seiner Berühmtheit von seinem Umfeld abgelenkt zu werden: „Er entzog sich der Welt um ihn, in einer Stimmung ähnlich derjenigen, mit der ein mittelalterlicher Mensch in einem Kloster verschwunden wäre“[30]. Dieser Vergleich verdeutlicht die Mission der Italienreise: Goethe wollte nicht nur Abstand von Weimar, sondern auch von seiner Prominenz gewinnen, um sich auf sich selbst zu besinnen und so neue Kraft schöpfen zu können. Dadurch, dass Goethe inkognito als ‚Signore Filippo Miller Protestante Pittore’ reiste, kam er auf eine ganz andere Weise mit Menschen in Begegnung. Sie war geprägt durch eine „Geselligkeit, bei der es möglich war, die Distanz aufzuheben, sich unter die anderen zu mischen und jene menschlichen Beziehungen herzustellen, welche die gesellschaftliche Hierarchie gewöhnlich verhinderte“[31]. In der Interaktion mit seinen Mitmenschen wird man dazu angeregt, sich selbst zu reflektieren und sich dadurch weiter zu entwickeln sowie das eigene Selbst zu stärken. Und genau dies hat Goethe zur Überwindung seiner Lebenskrise gebraucht.

5. Die Zeugnisse der Italienreise

Als ein Zeugnis über das Reisen fungiert die Reiseliteratur, welche intendiert, „ein Reales, also etwas, das sich wirklich zugetragen hat, einer symbolischen, das heißt sprachlichen Behandlung zu unterziehen“[32]. Denn nur so ist es dem Reisenden möglich, die Geschehnisse in Ewigkeit zu halten.[33] Neben diversen Briefwechseln gelten als wichtigste Zeugnisse von Goethes Italienreise zum einen Das Reisetagebuch an Charlotte von Stein und zum anderen Die Italienische Reise. Das Schreiben gab dem Reisenden die Möglichkeit, das Erlebte zu verarbeiten.

In dem Tagebuch der Italienischen Reise, welches eine Mischung zwischen „Reisebericht, Briefnachrichten und Kommentar“[34] ist, schreibt Goethe in fünf Teilen seine Reise bis zur Ankunft in Rom nieder. Dazu gehört nicht nur der genaue Ablauf, sondern auch seine Eindrücke von der Natur des Landes und dessen Bewohnern. Auch auf „geographische, kulturelle, geologische, agronomische, botanische und meteorologische Befunde“[35] hat Goethe nicht verzichtet. Dadurch wechseln sich detaillierte Beschreibungen mit individuellen, emotionalen Einschüben, welche im Zentrum dieser Arbeit stehen, ab. Der Dichter nutzte das Tagebuch nicht nur, um nach der Reise seine Eindrücke der Öffentlichkeit zu präsentieren, sondern zunächst auch um die Beziehung zu Frau Stein aufrecht zu erhalten.[36] Als Goethe sich jedoch darüber im Klaren wird, dass diese seiner Selbstfindung im Wege stehen würde, nutzt er das Schreiben als „ein Briefbekenntnis und Zwiesprache, um die Trennung aufzufangen“[37]. Darüber hinaus konnte er dadurch sein soziales Umfeld in Weimar auf seine Rückkehr als ‚Neugeborener’ vorbereiten.[38]

Die Italienische Reise, welche Goethe in den Jahren 1816 bis 1817 und 1828 bis 1829 verfasst hat, gilt als mittelbares Zeugnis seiner Erlebnisse.[39] Als Autobiographie verfasst, wirkt sie nach der Überarbeitung wie ein „Bildungsroman in Tagebuchform“[40]. Hier geht er expliziter auf die Motive seiner Reise als im Tagebuch der Italienischen Reise für Frau Stein ein und beschreibt dort seine Katharsis genauer, weshalb dieses Zeugnis das ertragreichere Werk für die Betrachtung seiner Veränderung durch seine Reise darstellt. Ebenfalls findet eine Veränderung im fortschreitenden Werk statt, als Goethe zum zweiten Mal in Rom verweilt.[41] Er verändert die Erzählperspektive bewusst, um diesen von seinem ersten Aufenthalt abzugrenzen.

[...]


[1] Norbert Haas: „Sehen und Beschreiben. Zu Goethes zweiter Schweizerreise“. In: Wolfgang Griep/Hans-Wolf Jäger (Hg.): Reisen und soziale Realität am Ende des 18. Jahrhunderts. Heidelberg 1983. S.1.

[2] Joachim Rees: „Als der König den Gänsen das Reisen verbot oder von der Kunst, >>mit gutem Endzweck und Nutzen andere Länder zu sehen<<“. In: Joachim Rees u.a. (Hg.): Europareisen politisch-sozialer Eliten im 18. Jahrhundert. Theoretische Neuorientierung – kommunikative Praxis – Kultur- und Wissenstransfer. Berlin 2002. S.8.

[3] Hans Erich Bödeker: „Reisebeschreibungen im historischen Diskurs der Aufklärung“. In: Hans Erich Bödeker u.a. (Hg.): Aufklärung und Geschichte. Studien zur deutschen Geschichtswissenschaft im 18. Jahrhundert. Göttingen 1986. S. 277.

[4] Rees: 2002, S.15.

[5] Hilmar Tilgner: „Die Adelsreise im Kontext aufgeklärter Reformpolitik (1765-1800): Funktionswandel und Erweiterung der kommunikativen Dimension“. In: Joachim Rees u.a. (Hg.): Europareisen politisch-sozialer Eliten im 18. Jahrhundert. Theoretische Neuorientierung – kommunikative Praxis – Kultur- und Wissenstransfer. Berlin 2002. S.41.

[6] Hartmut Schmidt: „Die Kunst des Reisens. Bemerkungen zum Reisebetrieb im späten 18. Jahrhundert am Beispiel von Goethes Italienreise“. In: Jörn Göres (Hg.): Goethe in Italien. Mainz 1986. S.9.

[7] Gabriele M. Knoll: Kulturgeschichte des Reisens. Von der Pilgerfahrt zum Badeurlaub. Darmstadt 2006. S.35.

[8] Weiterführende Literatur: Albert Meier: „Als Moralist durch Italien. Johann Caspar Goethes „Viaggio per l’Italie fatto nel anno MDCCXL””. In: Hans-Wolf Jäger (Hg.): Europäisches Reisen im Zeitalter der Aufklärung. Bd. 7. Heidelberg 1992. S.71ff.

[9] Ludwig Geiger: Frau Rat Goethe. Gesammelte Briefe. Leipzig: 1912. S.181, Z.14f.

[10] Johann Wolfgang Goethe: Von Frankfurt nach Weimar. 1764-1775. Frankfurt am Main 1997. S.208, Z.2.

[11] Johann Wolfgang Goethe: Italienische Reise. Frankfurt am Main 1993. S.134, Z.16f.

[12] Italo Michele Battafarano: Die im Chaos blühenden Zitronen. Identität und Alterität in Goethes ‚Italienischer Reise’. Bern 1999. S.8.

[13] Theo Buck: >>Der Poet, der sich vollendet<<. Goethes Lehr- und Wanderjahre. Wien 2008. S.169.

[14] Vgl. Goethe: 1993, S.479, Z.29ff.

[15] vgl. 2.1.

[16] Vgl. Peter Broerner: „Man reist ja nicht, um anzukommen, oder: Goethe als Reisender und Bleibender“. In: Hans Wolf Jäger (Hg.): Europäisches Reisen im Zeitalter der Aufklärung. Bd. 7. Heidelberg 1992. S.86.

[17] Norbert Miller: Der Wanderer. Goethe in Italien. Wien 2002. S.39.

[18] Ebd.

[19] Ebd.

[20] Vgl. Wolf von Engelhardt: Goethes Weltansichten. Auch eine Biographie. Weimar 2007. S.148.

[21] Vgl. Miller: 2002, S.39.

[22] Ebd. S.48.

[23] Broerner: 1992, S.88.

[24] Goethe: 1993, S.646, Z.29.

[25] Miller: 2002, S.45.

[26] Goethe: 1993, Z.24ff.

[27] Damit ist seine Selbstfindung gemeint.

[28] Schmidt: 1986, S.10.

[29] Vgl. Roberto Zapperi: Das Inkognito. Goethes ganz andere Existenz in Rom. München 19992. S.63ff.

[30] Broerner: 1992, S.88.

[31] Zapperi: 19992, S.34.

[32] Wolfgang Griep/Hans-Wolf Jäger: Reisen und soziale Realität am Ende des 18. Jahrhunderts. Heidelberg 1983. S.1.

[33] Vgl. ebd.

[34] Buck: 2008, S.171.

[35] Ebd.

[36] Vgl. Dieter Heimböckel: Von Karlsbad nach Rom. Bielefeld 1999. S.22f.

[37] Miller: 2002, S.56.

[38] Vgl. Christina Florack Kröll: „Vom Erlebnis >>Italien<< zur Veröffentlichung der >Italienischen Reise<“. In: Jörn Göres (Hg.): Goethe in Italien. Mainz: 1986. S.126.

[39] Vgl. Engelhardt: 2007, S.149.

[40] Andreas Rumler: Goethes Lebensweg. Wanderung durch Leben und Werk. Köln 1999. S.191.

[41] Eine Analyse der Erzählperspektive der Italienischen Reise geht über diese Arbeit hinaus, da hier eine Betrachtung von Aussagen Goethes im Hinblick auf seine Persönlichkeitsentwicklung anhand der Stilistik erfolgen soll.

Details

Seiten
20
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668396005
ISBN (Buch)
9783668396012
Dateigröße
786 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v353558
Institution / Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,7
Schlagworte
goethes reise italien reisen überwindung lebenskrise
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Titel: Goethes Reise nach Italien. Reisen zur Überwindung einer Lebenskrise?