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Suizidales Verhalten Jugendlicher im Kontext der Identität

Misslingende Identitätsarbeit unter Einbezug der Identitätstheorie nach Keupp. Ein mögliches Erklärungskonstrukt?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2015 28 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeiner Überblick über suizidales Verhalten
2.1 Begriffsbestimmung: suizidales Verhalten und Suizid(-versuch)
2.2. Faktischer Überblick
2.3. Anzeichen und Symptome der Suizidgefährdung
2.4 Risikofaktoren
2.5 Protektive Faktoren und Coping-Strategien

3. Erklärungsmodelle
3.1 Soziologische und psychologische Erklärungsmodelle
3.2 Das Krankheits- und das Krisenmodell
3.3 Weitere Erklärungsversuche und Einflussfaktoren

4. Identitätskonstruktionen nach Keupp
4.1 Definition des Identitätsbegriffs
4.2 Der Herstellungsprozess der Identität und Identitätsarbeit
4.3 Gefahren bei der Identitätskonstruktion
4.4 Benötigte Ressourcen bei der Identitätskonstruktion

5. Zusammenhang von nicht-gelingender Identitätsarbeit und suizidalem Verhalten
5.1 Zusammenhang von Identitätsentwicklung und Suizidalität
5.2 Parallelen zwischen Keupps Identitätstheorie und vorliegender Literatur

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Thema wurde gewählt, da die Auseinandersetzung mit suizidalem Verhalten von Jugendlichen und deren Identitätsbildung in dieser Form noch nicht untersucht wurde. Die vorliegende Arbeit fußt dabei auf dem Interesse der Skizzierung eines theoretischen Vorwissens für die pädagogische und therapeutische Praxis, da es wichtig erscheint sich mit der theoretischen Auseinandersetzung zu befassen, um in kritischen Situationen kompetent handeln zu können. Konkret bedeutet das, dass Pädagogen besser in der Lage sind, präventiv handeln zu können, da sie die Jugendlichen besser verstehen und kritisches Verhalten und Äußerungen schneller erkennen können. Außerdem können theoretische Grundlagen die Entwicklung von Präventionsprogrammen erleichtern.

Die zusätzliche Schwerpunktsetzung auf das Identitätskonzept von Heiner Keupp schien besonders interessant, da bisher in keiner der vorliegenden Literaturquellen zu Suizidalität von Jugendlichen Keupps Ansatz aufgegriffen wurde, sein Modell aber recht schlüssig und allumfassend zu sein scheint. Inwiefern Keupps Ansatz in Bezug auf suizidales Verhalten von Jugendlichen seine Gültigkeit behält, ist eine noch nicht beantwortete Frage und gilt es herauszufinden.

Die Arbeit lässt sich in groben Zügen in drei thematische Abschnitte untergliedern. Im ersten Abschnitt wird informativ auf vorrangig empirischen Daten und Fakten beruhend dargestellt, welchen Raum der Jugendsuizid in der Gesellschaft und in Deutschland einnimmt, durch was er gekennzeichnet ist und welche Faktoren ihn bedingen. Außerdem wird versucht erste mögliche Ursachen aufzuzeigen. Der erste Abschnitt dient als Vorarbeit für den darauffolgenden Abschnitt, der vor dem Hintergrund des zuvor gewonnenen Basiswissens Erklärungsmodelle und -ansätze für die Entstehung von jugendlichem suizidalem Verhalten aufzeigt. Anschließend wird das damit mehr oder weniger in Verbindung stehende Identitätsmodell von Keupp erläutert. Im abschließenden dritten Abschnitt werden bestehende Theorien zum Thema suizidales Verhalten von Jugendlichen in Verbindung mit Identität zusammenfassend dargestellt und im weiteren Verlauf mit Keupps Identitätstheorie verknüpft.

2. Allgemeiner Überblick über suizidales Verhalten

2.1 Begriffsbestimmung: suizidales Verhalten und Suizid(-versuch)

Die Begriffe suizidales Verhalten, Suizid und Suizidversuch stehen in einer engen Beziehung zueinander und sind schwer voneinander zu trennen. Deshalb wird versucht diese zu definieren und in einen gemeinsamen Kontext zubringen, damit in der Auseinandersetzung eindeutig damit gearbeitet werden kann. Sie sind außerdem wichtig, um verschiedene Theorien sinnvoll verknüpfen zu können.

Wenn eine Person suizidal ist, ist sie gefährdet einen Suizid zu begehen. Dabei ist laut der deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Suizidalität nicht als Krankheit sondern als Symptom zu sehen[1] (vgl. Bründel 2004, S. 35). Die Folge der Suizidalität sind suizidale Handlungen. Es sind Handlungen „die mit dem Ziel durchgeführt werden, sich das Leben zu nehmen, auch wenn dies im Resultat nicht gelingt“ (ebd., S. 36). Mit anderen Worten: es ist ein bewusster Entschluss das Leben aufzugeben und den Tod zu intendieren. Bründel sieht suizidale Verhaltensweisen auch als eine extreme Form der Risikobereitschaft durch extreme Verhaltensweisen. Nach ihrer Auffassung können sich diese suizidalen Handlungen in verschiedenen Verhaltensweisen ausdrücken. So könne man beispielsweise Magersucht auch als einen „chronischen Suizid“ (Bründel 2001, S. 251) bezeichnen[2]. Auf diese ausgedehnte Form der Definition wird in dieser Arbeit aber keinen Bezug genommen, da die vorliegende Literatur dann nicht mehr sinnvoll eingegrenzt werden könnte und die Differenzierung zwischen selbstverletzendem Verhalten, Anorexia Nervosa und Suizidalität schwer zu ziehen wäre. Vielmehr drückt sich das suizidale Handeln in den Folgen aus, nämlich dem Suizid bzw. dem Suizidversuch.

Die Unterscheidung zwischen Suizid und Suizidversuch ist ein in der Literatur viel und kontrovers diskutiertes Thema. Zum einen gibt es die Auffassung, dass der Suizidversuch eher als Hilferuf oder Appell an die Gesellschaft und als letztes Mittel zur Aufmerksamkeitserlangung genutzt wird. Allerdings wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein erfolgreicher Suizid unternommen wird, mit steigender Zahl der Suizidversuche immer höher (vgl. Wunderlich 2004, S. 9 und Bründel 2004, S.39). Zum anderen, wie hieran schon ersichtlich ist, kann aber auch konstatiert werden, dass der Übergang von Suizidversuch und Suizid fließend ist. Denn wann kann bestimmt werden, ob der Jugendliche nun ernsthaft die Absicht hatte zu sterben - wenn auch nur in diesem Moment - oder der Versuch als Hilferuf diente? Und welche Gewissheit liegt vor, ob nicht so mancher vollzogene Suizid nicht ein zu “erfolgreicher“ Suizidversuch war? Natürlich gibt es einige Datenbefunde, nach denen einige Handlungen recht einfach zugeordnet werden können; aber die Frage ist wohl eher, welchen Sinn diese Trennung im bestehenden Kontext ergibt.

Bründel (1993) hat sich auch mit dieser Gegenüberstellung ausführlich befasst und kommt zu dem Schluss, dass eine Unterscheidung pädagogisch nicht sinnvoll erscheint (vgl. S. 43). Denn ohne Zweifel sollte nach jeder erkennbaren Suizidhandlung eine therapeutische Intervention folgen, egal mit wie ernsthaften Motiven die Handlung vollzogen wurde. Bei einer Trennung der beiden Begriffe besteht die Gefahr, dass mit dem Anliegen des Jugendlichen nicht adäquat umgegangen wird, da möglicherweise auf Grund dessen beurteilt wird wie „ernsthaft“ die Handlung vollzogen wurde. Dem Jugendlichen wird dieses dann fälschlicherweise auch so vermittelt, was ihn dazu bringen könnte einen weiteren „ernsthafteren“ Suizidversuch zu begehen (vgl. ebd.). Dabei sollte jeder Suizidversuch gleich erst genommen werden, da wie oben bereits angesprochen, sich mit jedem Suizidversuch die Sterbewahrscheinlichkeit des Jugendlichen erhöht.

Als eine Suizidhandlung wird also ein aktives Verhalten - einschließlich konkreten Handlungsplänen - vor und während eines Suizids oder eines Suizidversuchs verstanden. Dabei werden die Begriffe suizidal, Suizidalität, Suizid und Suizidverhalten im jeweiligen Kontext gleichwertig verwendet.

2.2. Faktischer Überblick

Um die Intentionen der Jugendlichen verstehen zu können, wenn sie eine suizidale Handlung begehen, ist es wichtig einen groben Überblick über die Lage von jugendlichen Suiziden im Hinterkopf zu haben. Deshalb werden nun einige Fakten über Suizide von Jugendlichen vorgestellt.

Bei der Recherche fiel auf, dass in den letzten Jahren nur wenige Forschungsergebnisse zum Thema Jugendsuizidalität publiziert wurden. Dies könnte mit den in letzten Jahren stetig sinkenden Suizidzahlen[3] von Jugendlichen zusammenhängen. Ein sehr leichter Anstieg ist ab dem Jahr 2010 zu vermerken (vgl. Schmidtke 2012, S. 5ff und Fiedler 2015, S.10). Zwar steigt die Suizidrate mit wachsendem Alter stetig an, das heißt die Suizidrate der Jugendlichen ist vergleichsweise gering (vgl. ebd.), dennoch ist der Suizid bei Jugendlichen auf keinen Fall zu unterschätzen, denn sie ist nach Unfällen die zweithäufigste Todesursache im Jugendalter (vgl. Bründel 2001, S. 249). Außerdem ist die Rate der Suizidversuche bei Jugendlichen fünf bis 20 Mal höher als bei Erwachsenen. Dabei ist es schwierig die konkrete Suizidversuchsrate zu erfassen, weil nur ein Teil der Jugendlichen nach einem Suizidversuch ins Krankenhaus gelangt und nur dort Raten erfasst werden können (vgl. Chandler/Lalonde/ Sokol/Hallett 2003, S. 53 und Schnell 2005, S.458). Zudem muss die Verringerung der Suizidrate nicht zwangsläufig bedeuten, dass weniger Suizide stattgefunden haben. Es gibt eine hohe Dunkelziffer, da oftmals nicht unterschieden werden kann, ob es sich um einen Unfall oder einen Suizidversuch handelt und deshalb die Suizide nicht zuverlässig dokumentiert werden können. Auch der Drogenmissbrauch als Form eines Suizids ist nicht auszuschließen (vgl. Schnell 2005, S. 458).

Hawton, Rodham und Evans (2008) fanden bei Vergleichen von verschiedenen Studien heraus, dass es sehr starke Schwankungen in der Prävalenzrate für suizidale Phänomene bei Jugendlichen gab. Sie berichteten von Schwankungen von 3% bis 30% und führten dieses auf die unterschiedlichen methodische Vorgehen zurück. Bei konkreterer Betrachtung von Suizidversuchen im Vergleich von 32 internationalen Studien betrug die durchschnittliche Prävalenz für Suizidversuche im Schnitt für das vorhergehende Jahr etwa 7%, die Lebenszeitprävalenz lag bei etwa 10% (vgl. S. 42&45). Anderen Studien zu Folge hatten 12% der Jugendlichen einen Suizid im letzten Jahr und 16% im letzten Jahr oder den Jahren zuvor geplant (vgl. ebd., S. 47).

In einer repräsentativen Studie mit 6020 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern gaben 52,8% an bei einer Selbstschädigung die Absicht gehabt zu haben zu sterben. Bei der Umfrage wurden als häufigste Mittel „Schneiden“ und die Überdosierung mit Medikamenten genannt. Festgestellt wurde dabei, dass der Zusammenhang zwischen Überdosis und dem Drang sterben zu wollen, bedeutender war als beim Scheiden, welches zumeist auf eine spontanere Handlung zurückzuführen war (vgl. ebd., S. 52&60f).

Suizidales Verhalten allgemein wird bei Kindern ab dem 8. Lebensjahr beobachtet, davor sind Kinder bedingt durch die geistige Entwicklung noch nicht fähig den Tod zu begreifen. Zwischen 12 und 14 beginnen die Jugendlichen dann abstrakt zu denken und können Suizid als eine Handlungsoption fassen (vgl. Bründel 1993, S. 41).

Bei Kindern unter 10 Jahren wurde in Deutschland 2013, 2012 und 2011 keinen Todesfall durch Suizid vermerkt und bei Kindern zwischen 10 und 15 Jahren sank die Zahl von 1998 bis 2013 von 50 auf 18 Todesfälle kontinuierlich. Bei den 15- bis 20-Jährigen lag die Todesrate 1998 noch bei 294 während 2013 sich „nur noch“ 165 Jugendliche das Leben nahmen. Die häufigste Todesursache bei Jugendlichen in den letzten 15 Jahren war „sich erhängen“, gefolgt von „sich vor ein bewegendes Fahrzeug legen“ und „sich in die Tiefe stürzen“ (vgl. Gesundheitsberichterstattung des Bundes 2014). Interessant scheint noch, dass die vollzogenen Suizide drei bis vier Mal so häufig bei männlichen Jugendlichen erhoben wurden, da diese meist die „härteren“ Suizidmethoden, wie die drei oben genannten, anwenden (vgl. Bründel 2004, S. 46-52).

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass die Suizidrate bei Jugendlichen die vergangenen aufgezeichneten 15 Jahre zwar kontinuierlich gesunken ist, dennoch nicht zwangsläufig davon ausgegangen werden sollte, dass Jugendliche weniger suizidales Verhalten an den Tag legen. Das hängt damit zusammen, dass suizidales Verhalten nur schwer statistisch zu erfassen ist.

2.3. Anzeichen und Symptome der Suizidgefährdung

Für die pädagogische und therapeutische Praxis ist es wichtig mögliche Indikatoren zu erkennen. Wie bereits im vorhergehenden Abschnitt angedeutet gibt es große Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen. Männliche Jugendliche besitzen häufig eine größere Entschlossenheit den Suizid zu realisieren als weibliche. Sie wirken auch entschlossen, mutig und in ihrer Entscheidung endgültig. Häufig dient der Suizid als Mittel zur Ehrenrettung, zur Flucht vor Verantwortung, der Strafverfolgung oder dem Ruin. Auch von der Gesellschaft wird den männlichen Jugendlichen bei suizidalen Handlungen eine große Ernsthaftigkeit und Entschlusskraft zugeschrieben. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass Jungen meist einen Ort wählen, der weiter entfernt vom Zuhause liegt, während Mädchen sich häufig für einen Ort entscheiden, bei dem die Chance besteht noch gefunden zu werden, meist ein Ort nahe des Elternhauses. Die Suizidversuche weiblicher Jugendlicher stehen häufig in Verbindung mit weiblichen Stereotypen, sozusagen als kommunikativer Ansatz. Er wird damit verbunden ein Hilfe- und Notruf zu sein, sowie nach Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schreien (vgl. Bründel 2004, S. 53-55).

Mit suizidalen Personen werden ein geringes Selbstwertgefühl, ein instabiles Identitätsgefühl, eine verunsicherte sexuelle Identität und eine Aggressionshemmung verbunden (vgl. ebd., S. 54). In der Regel sind psychosoziale Krisen dafür verantwortlich, dass suizidales Verhalten an den Tag gelegt wird (vgl. Klosinski 1999, S. 59). Für suizidales Verhalten gibt es konkrete Warnsignale. Dazu gehören der subjektive Ausdruck nicht mehr ausreichend geliebt zu werden, Gefühle der Einsamkeit, Isolation, Zweifel und der Auswegs- beziehungsweise Sinnlosigkeit sowie Ängste und Grübelzwang. Weitere Anzeichen und die damit einhergehenden Symptome können sein: Lustlosigkeit und Teilnahmslosigkeit, Leistungsabfall in der Schule, Weglauftendenzen und Phantasien über das „danach“ und Sehnsucht nach dem „weg zu sein“ und „auszuschlafen“. Dabei zu beachten ist, dass die Symptome eher allgemein gehalten und keine zwangsläufige Voraussetzung für suizidales Verhalten sind (vgl. Klosinski 1999, S. 66). Außerdem kann das Verhaltensbild der Jugendlichen von Ärgerlichkeit, Kritikempfindlichkeit, Impulsivität, Aggressivität und Kriminalität geprägt sein (vgl. ebd., S.63).

2.4 Risikofaktoren

In der Sozialisation der Jugendlichen gibt es viele verschiedene Risikofaktoren, die auf die Suizidalität einwirken. Sehr wichtig dabei sind die Familie und die damit verbundenen Ablösungsprozesse. Dazu gehören frühkindliche Belastungsfaktoren zum Beispiel bei Verlusterlebnissen von der nahen Bezugsperson[4] (vgl. Wunderlich 2004, S. 37). Außerdem kann suizidales Verhalten Ausdruck einer Störung in Familiensystem sein. Destruktives Familienklima geprägt durch Gewalt, starke Autorität und Vorwürfe bis hin zu Misshandlungen und sexuellem Missbrauch stehen im engen Zusammenhang damit. Und auch versteckte Abwertungen und das Gefühl eine Belastung zu sein sowie suizidale Handlungen der Eltern als erlernte Problemlösestrategie können suizidfördernd wirken (vgl. Schnell 2005, S. 464). Weniger drastisch, aber auch ins Gewicht fallend können Ablöseprozesse sein. Jugendliche haben oft Probleme die elterliche Autorität zu verorten und eine Neufindung der sozialen Beziehung zu ihnen herzustellen. Außerdem wird die Ablösung von den Eltern durch rechtliche und finanzielle Abhängigkeit erschwert. Wenn in der schwierigen Ablösungsphase von den Eltern die neuen eigenen Werte und Normen des Jugendlichen nicht anerkannt werden und dies nicht durch Gleichaltrige ausgeglichen wird, kann es zu Insuffizienzgefühlen kommen, die möglicherweise auch ein Fluchtverhalten mit einschließen (vgl. Wunderlich 2004, S. 44). Des Weiteren können nicht-konstruktiv gelöste Familienkonflikte, in denen der Jugendliche nicht in Entscheidungen miteinbezogen wird, zu einem schlechten Selbstbild führen, da die Jugendlichen das Gefühl bekommen nicht wahr- und ernstgenommen zu werden (vgl. Bründel 2004, S. 77).

[...]


[1] die Aktualität konnte nicht bestätigt werden, es liegt aber noch keine neue Version einer Leitlinie vor. Vgl. hierzu Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 2010).

[2] Allerdings erwähnt sie selbst auch, dass die Grenze von suizidalen und nicht-suizidalen Risikoverhaltensweisen oftmals schwer zu trennen sind (vgl. Bründel 2004, S. 35).

[3] Stand 2013, neuere Statistiken wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht

[4] Im Sinne der Bindungstheorie nach Mary Ainsworth und John Bowlby (vgl. hierzu beispielsweise Grossmann 2003)

Details

Seiten
28
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668389205
ISBN (Buch)
9783668389212
Dateigröße
673 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v352707
Institution / Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,3
Schlagworte
suizidales verhalten jugendlicher kontext identität misslingende identitätsarbeit einbezug identitätstheorie keupp erklärungskonstrukt

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Titel: Suizidales Verhalten Jugendlicher im Kontext der Identität