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Die Neujahrsansprachen von Petro Poroschenko und Wladimir Putin zum Jahr 2016. Eine politolinguistische Analyse

Hausarbeit (Hauptseminar) 2016 19 Seiten

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Vorgeschichte

2. Neujahrsansprache in Russland und der Ukraine: Historischer Einblick
2.1. Sowjetunion und Russland
2.2. Ukraine

3. Textart der Neujahrsansprache

4. Funktionen der Neujahransprache

5. Die Textsorte „Neujahrsansprache“

6. Makrostruktur der Neujahrsansprache

7. Mikrostruktur der Neujahrsansprache

8. Fazit

Literatur

Anhang

Vergleich der Neujahrsansprachen von Petro Poroschenko und Wladimir Putin im Jahr 2016 Natalia Volvach

1. VORGESCHICHTE

Am Feierabend, 31.12.2015 sass ich mit meinem Bruder und seiner Frau sowie ihren Kollegen und Kolleginnen am voll bedeckten Tisch in einer Wohnung in Moskau. Kurz vor 00:00 Uhr wurde der Sekt eingeschenkt und alle waren in der Vorfreude darauf, die feierliche Rede des Landesvaters zu hören. Nun war es aber so, dass nicht für jeden, und zwar für jeden ausser mich, Wladimir Wladimirowitsch Putin kein Präsident und keine Person war, die ich gerne an solchen Feierabenden hören würde. Dennoch habe ich meine Zunge im Zaum gehalten und trank ruhig meinen Sekt.

Nun erschien endlich Wladimir Wladimirowitsch in dem Fernseher. Alle haben sofort mit Reden aufgehört und ihre Köpfe dem Präsidenten gerichtet. Nach wenigen Minuten, voller Begeisterung wurde auf das neue Jahr 2016 angestossen.

Kurz möchte ich erwähnen, dass bereits von Kindheit an die Gewohnheit besteht, in ehemaligen Sowjetrepubliken, und zwar auch in der Ukraine, zweimal auf das Neujahr anzustossen: Erst wird das russische und eine Stunde später das ukrainische neue Jahr gefeiert. So habe ich dieses Mal die Idee vorgeschlagen, das ukrainische Neujahr zu feiern. Alle haben das, zu meiner leichten Verwunderung, toleriert und schon in einer Stunde hörten wir den Glückswünschen des ukrainischen Präsidenten zu.

Erst hier fing alles an. Sobald Petro Poroschenko mit seiner Rede fertig war, hagelte es kritischen Anmerkungen. Wörter und Sätze wie etwa „Schande“, „Ich trinke, ohne anzustossen“, „Haben sich den Amerikanern verkauft“, „So ein Alptraum“, usw. waren zu vernehmen.

Sprachlos sass ich vor den Menschen und wusste nicht, was ich, wenn überhaupt, sagen sollǥ

Anstatt lange Diskussionen zu führen, habe ich entschieden, mir beide Neujahrsansprachen präzis anzuschauen und sie aus politolinguistischer Sicht zu analysieren. Die Fragen, die ich versuche, in dieser Arbeit zu beantworten, sind folgendermassen formuliert:

- Worin unterscheiden sich die beiden Neujahrsansprachen von Putin und Poroschenko?
- Welche der beiden Reden entspricht dem Genre der Neujahrsansprache mehr und welche weniger? Warum?

Zunächst einmal sollten die theoretischen Grundlagen über die Neujahransprache als eine Textart behandelt werden. Danach wird ein kurzer historischer Einblick in die Geschichte der Ansprachen zum Neujahr in der Sowjetunion und in der später unabhängigen Ukraine und Russland gewährt. Die Funktionen und strukturellen Besonderheiten einer Neujahrsansprache werden im nächsten Schritt beschrieben. Im praktischen Teil werden zwei Neujahrsansprachen von Petro Poroschenko und Wladimir Putin, die am 31. Dezember 2015 vorgetragen wurden, analysiert und mit einander verglichen. Im Rahmen dieser Arbeit werde ich mich auf die Wort- und Textebene zweier Neujahrsansprachen konzentrieren. Obwohl der diskursanalytische Ansatz einen umfassenderen Einblick in die politische Kommunikation bieten würde, wird hier, wegen dem beschränkten Umfang der Arbeit, vor allem die lexikonorientierte Analyse mit Einbeziehung der pragmatischen Faktoren fokussiert. Das heisst, der Schwerpunkt wird auf SprecherIn, AdressatIn, Redesituation, Textart und -funktion usw. gesetzt.

2. NEUJAHRSANSPRACHE IN RUSSLAND UND DER UKRAINE: HISTORISCHER EINBLICK

2.1 SOWJETUNION UND RUSSLAND

Eine Neujahrsansprache gehört heutzutage zum festen Bestandteil des Silvester-Rituals sowohl in Russland als auch in der Ukraine. Ihre Wurzeln gehen in die 1930er Jahre zurück. In der damaligen Sowjetunion hat Michail Kalinin, formelles Staatsoberhaupt der Sowjetunion, am

31. Dezember 1935 zum ersten Mal in der Geschichte der UdSSR einem Teil des Sowjetischen Volkes - den Polarforscher - durch das Radio zum Neujahr gratuliert. Sechs Jahre später, am Silvesterabend 1941, wurde das ganze sowjetische Volk angesprochen.

Seit 1943 bis 1954 wurde die Sendung der Neujahrsansprache abgebrochen und erst nach dem Tod von Joseph Stalin wiedereingeführt. Seit Ende der 1950er bis Anfang der 1970er Jahre wurden die Neujahrsansprachen, wegen der „Bekämpfung des Personenkults“ von Nikita Chruschtschow, von „Kollektiven“ gehalten: das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, der Ministerrat der UdSSR, der Oberste Sowjet der UdSSR usw. (Oslopowa 2009: 19-20).

Persönlich aufgetreten vor dem Land hat ist im Jahr 1970 Leonid Brezhnew. Mit kurzen Unterbrüchen ist seit dieser Zeit eine Tendenz der persönlichen Gratulation zu beobachten. Interessant ist, dass nicht nur hochrangige PolitikerInnen, sondern auch bekannte Kulturschaffende am Silvesterabend zu Wort kamen. Im Jahr 1991, aufgrund des Zerfalls der Sowjetunion, hatte das Land kein Staatsoberhaupt. Der alte UdSSR Präsident Michail Gorbatschow war zurückgetreten und der neue russische Präsident Boris Elzin hatte sein Amt noch nicht angetreten. Deswegen wurde die Neujahrsansprache von Michail Sadornow, einem russischen Schriftsteller und Satiriker, vorgetragen (www.aif.ru/ny/tellings/novogodnee _obraschenie_kak_pozdravlyali_narod_sovetskie_i_rossiyskie_lidery).

Am 31. Dezember 1999 haben die Russen und Russinnen an einem Tag zwei Neujahrsansprachen gehört. Am Nachmittag hat der Präsident Elzin seinen Amtsaustritt angekündet und am Abend, 5 Minuten vor Mitternacht, wurde die erste Neujahrsansprache von Wladimir Putin an die Bevölkerung Russlands gesendet.

2.2 UKRAINE

In der unabhängigen Ukraine wurde die erste Neujahransprache von Leonid Krawtschuk gehalten. In seinem Interview gibt er bekannt, er habe die Glückwünsche „mit eigenen Worten“ formuliert1. Leonid Kutschma gratulierte danach 10 Jahre lang den UkrainerInnen. Das machte er in einem früher ungewöhnlichen Setting: zu Hause neben dem Kamin, mit seinem Enkel und seinem Hund. Nach der Präsidentenzeit von Wiktor Juschtschenko, der seine Neujahrsansprachen unter Überwachung von Soldaten und in Gesellschaft von spielenden Kindern machte, kam Wiktor Janukowitsch. Janukowitsch war der einzige ukrainische Präsident, der eine Antwort auf seine Neujahransprache von der Bevölkerung bekam2. Der heutige Präsident Petro Poroschenko trat letztes Jahr 2015 vor ukrainischen ZuschauerInnen zusammen mit Soldaten und ihren Frauen auf. Das Neue, was in dieser Ansprache vorkam, war die Benutzung von drei Sprachen: dem Ukrainischen, dem Russischen und dem Krimtatarischen, mit dem Zweck, verschiedensprachige BürgerInnen des Landes anzusprechen und sie zu vereinigen.

3. TEXTART DER NEUJAHRSANSPRACHE

Eine Neujahrsrede ist eine „willkommene Gelegenheit, sich direkt, zu bester Sendezeit, über die sonst üblichen 20 Sekunden Statements hinaus, an breite und zu den aufnahmebereiten Bevölkerungskreisen zu wenden“ (Neumann 2006: 53). Wie die Meinungsumfragen zeigen, sind Weihnachts- und Neujahrstage dafür geeignete Zeiten, in welchen die Menschen im Gespräch mit der Familie oder mit FreundInnen „nachhaltige politische Einstellungen“ herausbilden können (ebd.: 53).

Diese politische Textart ist eine jährliche Ansprache von, in der Regel, hochrangigen PolitikerInnen, wie zum Beispiel dem Präsidenten an Bürgerinnen und Bürger. Die AdressatInnen bilden dabei eine „imagined community of nation“ (Anderson 2001).

Die Ansprache wird meistens am Fernseher gezeigt und gibt dadurch die visuelle und auditive Darbietung der Information (Reisigl 2008: 253). Zusammen mit konsensstiftenden Werten (Holly/Ruda 2012; Reisigl 2008) sind in einer Neujahrsansprache beratende Elemente zu finden, die „im Hinblick auf Entscheidungen für die Zukunft bestimmte Positionen argumentativ untermauern sollen“ (Holly/Ruda 2012: 265). Sie zielt darauf ab, eine öffentliche Meinung und persönliche Einstellungen zu bilden. Die Rede wird jeweils frei vorgetragen, um gute Publizität zu schaffen (Reisigl 2008: 253).

4. FUNKTIONEN DER NEUJAHRANSPRACHE

Nach der Klassifikation von Sprachfunktionen von Grünert (1984) könnte man folgende zwei Funktionen einer Neujahrsansprache besonders hervorheben: Als erstes die informativ- persuasive Sprachfunktion, die besagt, dass eine Neujahrssprache „auf Bewusstseinsbildung zielt und der Begründung, Motivation und Vorbereitung, der Analyse, Kritik und Rechtfertigung politischen Handelns dient“ (Grünert 1984: 36). Und zweitens ist die integrative Sprachfunktion zu nennen, die dazu führt, dass sich die einzelnen Gruppenmitglieder mit der Gruppe identifizieren können, was zu einer Abgrenzung nach aussen und einer Stabilisierung nach innen führt (Girnth 2002: 40).

Während der Untersuchung von Neujahrsansprachen der Bundeskanzler Helmut Kohl und Gerhard Schröder hat Neumann (2006: 54-55) weitere folgende funktionelle Dimensionen der Neujahrsansprachen zusammengefasst:

- Instrument politischer Führung;
- Spiegel politischer Strategien;
- Steuerungsrelevanz für definierte politische Prioritäten;
- Kommunikationsangebot der politischen Grundwertevermittlung;
- Werbung für eigene politische Lösungsansätze;
- Motivation von Sympathie und Loyalität;
- Ausrichtung auf Ansprache der gesamten Öffentlichkeit;
- Intention, langfristige Wirkung zu erzielen;
- Instrument der politischen Vertrauensarbeit;
- Vitalisierung des persönlichen Attraktionswertes.

Gleich wie die Kanzler der Bundesrepublik, die in ihren Neujahransprachen eine Bilanz aus den vergangenen zwölf Monaten ziehen und die Pläne für das kommende Jahr ankündigen, sieht man in ukrainischen und russischen Neujahrsansprachen ein ähnliches Muster. Es wird während der Rede versucht, „ausgehend von politischen Grundwerten eine moralische Wegweisung vorzunehmen, bei den RezipientInnen eine positive, optimistische Grundhaltung zu fördern und die politischen Ziele zu verkünden“. Genau aus dem Grund, dass eine Neujahrsrede von grosser Bedeutung ist, muss jedes Wort und jedes Komma auf die Goldwaage gelegt werden (Neumann 2006: 53).

5. DIE TEXTSORTE NEUJAHRSANSPRACHE

Der Neujahrsansprache als Textsorte ist wenig erforscht. Obwohl man verschiedene Textsortenklassifikationen finden kann (s. Klein 1991; Adamzik 2008; Brinker/Cölfen/Pappert 2014 usw.), wird eine ausführlichere Beschreibung von den jeweiligen Textsorten nur selten vorgenommen. Im Weiteren möchte ich eine durchgeführte Analyse von Holly und Ruda (2012) als Vorschlag zur präziseren Beschreibung der Textsorte „Neujahrsansprache“ als Beispiel geben.

Stützend auf zwei Neujahrsansprachen von deutschen Bundeskanzlern Brandt und Schmidt zum Jahreswechsel definieren Holly und Ruda (2012: 265-266) eine Neujahrsansprache als Textsorte oder „Kommunikationstyp“. Dabei benutzen sie die Klassifikation von Klein (1991) als Grundlage, in der eine Textsorte nach ihrer politischen Hauptfunktion bestimmt und nach weiteren Merkmalskategorien beschrieben wird: Kommunikationsrahmen, EmittentIn, AutorIn, AdressatIn, Kommunikationsmodus, Thema, Themenbehandlung, Themenentfaltung, Textart, Bauform, Syntax, Tempus, Personenbezug, Lexikon und rhetorische Mittel.

Daraus folgt, dass eine Neujahransprache grob dem Interaktionsrahmen „politische Werbung von Parteien“ zugeordnet werden kann. Diese Zuordnung ist aber nicht als vollständig anzusehen, weil, wie es früher in der Arbeit beschrieben wurde, eine Neujahransprache mehrere andere Funktionen erfüllt (dazu mehr Neumann 2006: 54-55). Dabei tritt der Emittent nicht als ein Parteisprecher auf, sondern als Kanzler, „der ständig zu leistenden Legitimationsarbeit, im „permanenten Wahlkampf“ - für seine Regierung(skoalition) und seine Person wirbt“ (Holly/Ruda 2012: 265-266). Hier dienen Regierungsmitglieder und -institutionen als „EmittentInnen“, die sich in einer öffentlich-monologischen Form an AdressatInnen, an die BürgerInnen eines Landes (oder an Nation als „imagined community“) richten.

Der Autor bzw. die Autorin einer Rede ist dabei keine einzelne Person, sondern das ganze AutorInnenteam von GhostwriterInnen, politischen BeraterInnen und dem Redner bzw. der RednerIn selbst (mehr dazu s. Reisigl 2011: 449-450). Der Kommunikationsmodus ist appellativ, sowohl orientierend als auch werbend.

Das Thema ist die politisch-wirtschaftliche Lage, die im Licht des abgelaufenen Jahres dargestellt wird. Dazu werden auch die Aussichten der Entwicklung des Landes in der Zukunft und die daraus folgenden Anweisungen für die BürgerInnen und Regierenden zum Thema einer Neujahrsansprache. Die Themenbehandlung ist mannigfaltig: sachbetont und wert- sowie willensbetont, meinungs- und emotionsbetont. Die Themenentfaltung ist durch beschreibend- bewertende und berichtende aber auch erklärende und argumentative Weise gekennzeichnet.

Als Bauform werden einfach gegliederte Strukturen verwendet: nach einer kurzen Einleitung, die den Anlass und die üblichen Schritte des Bilanz-Ziehens und Vorausschauens thematisiert, kommen kurze Abschnitte mit Lagedarstellungen, Berichten, Prognosen mit Absichtserklärungen und Aufforderungen. Am Ende stehen gute Wünsche und manchmal auch Passagen mit Gedenken und/oder Grüssen an einzelne Gruppen (ebd. 266).

Die Syntax ist eher konzeptionell schriftlich (mehr dazu s. Koch/Oesterreicher 2007), mit Satzlängen von durchschnittlich 16,6 Wörtern. Der Tempusbezug umfasst alle Zeitstufen. Der explizite Personenbezug kann variieren: Ein konfrontierender ich/Sie-Stil kann gleich oft vorkommen wie ein ausgesprochener wir-Stil. Das Lexikon enthält viele wertende Lexeme und fachsprachliche Ausdrücke; Rhetorische Mittel sind durch persuasive Kommunikationstechniken geprägt (ebd.: 266-267).

Da letztere Beobachtungen auf den Neujahrsansprachen von deutschen Bundeskanzlern basieren, ist es problematisch, diese textsortenspezifische Eigenschaften als Grundlage oder als Vorbild zu nehmen, um eine Neujahrsansprache für den ukrainischen oder russischen Präsidenten zu erfassen. Es ist anzunehmen, dass die Merkmalskategorien „AutorIn“, „EmittentIn“, „AdressatIn“ eher sprach- und kulturübergreifend sind und deshalb in Deutsch, Russisch und Ukrainisch ähnliche Merkmale aufweisen werden. Wie aus den Untersuchungen von Neumann (2006) und Holly und Ruda (2012) ersichtlich ist, wird eine Neujahrsansprache in der Regel an BürgerInnen gerichtet, vom Staatsoberhaupt vorgetragen, von einem AutorInnenteam konzipiert. Die anderen Kategorien aber, wie Thema, Themenbehandlung, Themenentfaltung, Personenbezug, Lexikon und rhetorische Mittel usw. haben mehr Veränderungspotential.

Aber auch diese drei Merkmalskategorien „AutorIn“, „EmittentIn“ und „AdressatIn“ sind nicht immer bei einer Neujahrsansprache strikt zu beobachten.

[...]


1 http://24tv.ua/istoriya_novorichnih_zvernen_prezidentiv_ukrayini_n527243

2 50 UkrainerInnen aus verschiedenen Regionen und sozialen Schichten wurden für die Neujahransprache aufgenommen. In einem ca. 4-minütigen Video haben sie ihre Unzufriedenheit mit der Politik von Wiktor Janukowitsch geäussert. Unter anderem haben sie seinen unbegründeten Reichtum, Gleichgültigkeit zum Schicksal des Landes und wirtschaftliche Rezession erwähnt (www.youtube.com/watch?v=A8YL-8aw1G4).

Details

Seiten
19
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668387621
ISBN (Buch)
9783668387638
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v352152
Note
Schlagworte
neujahrsansprachen petro poroschenko wladimir putin jahr analyse

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