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Die Kurzgeschichte in der Nachkriegsliteratur. Theoretische Annäherung und Analysen von Heinrich Bölls „Wanderer, kommst du nach Spa…“ und Luise Rinsers „Die rote Katze“

Bachelorarbeit 2016 24 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhalt

1.0 Einleitung.
1.1 Vorab: Eine kurze Geschichte.
1.2 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.3 Methodische Überlegungen und Vorgehensweise
1.4 Begriffe, Theorien und Methoden
1.5 Aufbau und Disposition

2.0 Die Epoche der Nachkriegsliteratur
2.1 Geschichtlicher Rahmen
2.2 Stunde null oder Kontinuität?
2.3 Einfluss, Inspiration und philosophische Grundlagen der Epoche
2.4 Unterepochen, ‚Fraktionen‘ oder ‚Kolonnen‘?
2.4.1 Innerlichkeit und Ästhetizismus
2.4.2 Die ‚junge Generation‘, ‚Kahlschlag‘ und ‚Trümmerliteratur‘
2.4.3 Experimentelle, groteske und dokumentarische Züge
2.5 Autorengruppen
2.6 Die Gattungen
2.7 Die Nachfrage.

3.0 Die Gattung Kurzgeschichte
3.1 Einleitung und Wurzeln der Gattung
3.2 Generationen deutscher Kurzgeschichten
3.3 Autoren und Autorenaussagen

1.0 Einleitung

1.1 Vorab: Eine kurze Geschichte

Wenn über Kurzgeschichten gesprochen wird, wird oft die Bedeutung im Unterricht, in der Schule und für Deutsch als Fremdsprache genannt. Deswegen ist es an dieser Stelle vielleicht passend zu erwähnen, dass der Verfasser erstmals im Gymnasium mit Kurzgeschichten konfrontiert wurde, von einem Lehrer vermittelt, der selbst die Blütezeit der deutschen Kurzgeschichten nach dem zweiten Weltkrieg miterlebt hatte.

1.2 Problemstellung und Ziel der Arbeit

Schon im Titel dieser Arbeit liegt die Behauptung, dass die Gattung Kurzgeschichten in der literarischen Epoche der deutschen Nachkriegsliteratur zu besonderer Bedeutung kam. Die zentrale Problemstellung dieser Arbeit ist auf die Frage ausgerichtet, ob und wenn ja, warum die Kurzgeschichte besonderes in der Epoche der Nachkriegsliteratur blühte, warum es zu einer fruchtbaren Symbiose kam und welche Perspektiven sich daraus entwickeln konnten. Der Fokus wird auf die Literatur der westlichen Besatzungszonen, beispielsweise der Bundesrepublik Deutschland gerichtet. Die kollektiv- politisch-, und aufbauorientierte Literatur der sowjetischen Besatzungszone und der DDR wird nicht behandelt.

1.3 Methodische Überlegungen und Vorgehensweise

Die Arbeit ist darauf ausgerichtet, die Gattung Kurzgeschichte der Nachkriegszeit zu verstehen und zu analysieren. Dabei geht es auch darum, die Nachkriegsliteratur zu untersuchen. Außerdem wird die Schnittstelle zwischen Nachkriegsliteratur und Kurzgeschichten in den Mittelpunkt gestellt. Schließlich werde ich auf der Basis der oben genannten Betrachtungen zwei Kurzgeschichten analysieren und kommentieren: „Wanderer kommst du nach Spa…“ von Heinrich Böll, sowie „Die rote Katze“ von Luise Rinser.

Zur Nachkriegsliteratur werde ich folgende Fragen beantworten: Wie wird die Epoche definiert? Gab es besondere relevante Unterepochen? Beispielsweise wird die sogenannte ‚Trümmerliteratur‘ in den Fokus genommen. Was ist der Hintergrund dieser Epoche? Wer sind die Vertreter? Was waren die Gattungsformen und Themen der Nachkriegsliteratur? Gab es sprachliche Besonderheiten? Was war die Bedeutung der verschiedenen Schriftstellergruppen - die inneren Emigranten sowie die heimkehrenden Schriftsteller? Welche Bedeutung hatte die Gruppe 47 für die Epoche? Was war deren angestrebte Poetik, Ästhetik und Erzählform?

Zur Kurzgeschichte möchte ich folgende Fragen beantworten: Woher stammt die Gattung? Was sind ihre Verwandten? Wie definiert man eine Kurzgeschichte? Welche Funktion bekommt die Kurzgeschichte? Welche strukturellen und inhaltlichen Merkmale haben die Kurzgeschichten der Nachkriegszeit? Gibt es zentrale Themen? Wie ist die Gattung von den Schriftstellern selber definiert? Wie hat die Gattung sich entwickelt und was sind die möglichen Erklärungen dieser Entwicklung?

Zur Schnittstelle Kurzgeschichte und Nachkriegsliteratur, wird folgende Fragen gestellt: Welche Rolle spielte die Kurzgeschichte in der Nachkriegsliteratur? Insbesondere mit Blick auf die Trümmerliteratur und die Zeit zwischen 1945 bis zur Publizierung der drei großen Romane der Nachkriegszeit. Was waren die Themen der Kurzgeschichten der Trümmerliteratur? In wieweit war die Gattung der Kurzgeschichte zugeschnitten auf Themen und Poetik der Nachkriegsliteratur und besonderes der Trümmerliteratur? Wie kam diese Symbiose zum Ausdruck? Wie ist es zu erklären, dass die Blütezeit der Kurzgeschichte relativ kurz und bereits nach 20 Jahren zu Ende war? War dies Anfang und Ende der Gattung?

Schließlich werden zwei Kurzgeschichten der Nachkriegszeit kommentiert und analysiert: Heinrich Bölls „Wanderer, kommst du nach Spa…“ sowie Louise Rinsers „Die rote Katze“: Basierend auf den Ergebnissen der gattungstheoretischen und epochentheoretischen Diskussionen stellt sich die Frage nach den literarischen Mitteln, Themen, der Symbolik, und der Sprache, die verwendet wurde? Welche Typen von Kurzgeschichten sind es? Was sagt die Literaturwissenschaft zu diesen zwei Erzählungen? Was wollen Böll und Rinser mit diesen Kurzgeschichten zum Ausdruck bringen?

1.4 Begriffe, Theorien und Methoden

Ich werde die literarischen Forschung zu Kurzgeschichten von Doderer, Durzak, Nayhauss und Marx studieren und verwenden. (siehe Quellen und Literatur am Ende der Arbeit). Das gilt für die sogenannte konstitutive Phase der Kurzgeschichte, von 1945 bis 1950, sowie für die Konsolidierungsphase der Kurzgeschichte in den fünfziger Jahren (1951-1956). Ich werde Epochenbegriffe wie ‚Trümmerliteratur‘, ‚Kahlschlag‘, ‚Kriegsliteratur‘, ‚Heimkehrer Literatur‘ sowie ‚Stunde null‘ diskutieren. Ich werde Stilrichtungen der Moderne berühren, wie magischer Realismus und Expressionismus. Ich werde Poetik, Ästhetik, Literaturthemen und Erzählformen der Zeit herausstellen. Im Zusammenhang mit dem Programm und den Zielsetzungen der ‚Trümmerliteratur‘, ‚Kahlschlag‘ und Kurzgeschichten, werde ich die Schriftsteller und Schriftstellergruppierungen, wie zum Beispiel ‚Gruppe 47‘, auf ihre Intension untersuchen, um festzustellen, was sie selbst damit zum Ausdruck bringen wollten.

1.5 Aufbau und Disposition

Die oben dargelegte Struktur spiegelt sich in der anschließenden Behandlung der Themen wider. Daraus ergibt sich nachfolgende Disposition:

Die Epoche Nachkriegsliteratur Die Gattung Kurzgeschichte Die Blütezeit der Kurzgeschichte in der Nachkriegszeit Bearbeitung und Analyse von zwei Kurzgeschichten Konklusionen und Perspektiven

2.0 Die Epoche der Nachkriegsliteratur

2.1 Geschichtlicher Rahmen

Als die Epoche 1945 begann, waren die deutschen Großstädte meistenteils zerstört. Millionen waren auf der Flucht und das Land lag physisch und seelisch am Boden. Es war besetzt und durch das Re-Education Programm durch Kultur-Lizenzen beeinflusst, bis zur Gründung der DDR und der BRD im Jahre 1949. Nun war Deutschland quasi durch den ‚Kalten Krieg‘ geteilt, was 1961 durch den Berliner Mauerbau noch stärker unterstrichen wurde. Die zunächst positiven Wahrnehmungen gegenüber der USA wichen ab 1965 negativen Wahrnehmungen aufgrund des Vietnam-Krieges. Hunger, Not und Verzweiflung wandelte sich in den kommenden 20 Jahren des Aufschwungs und Wirtschaftswunders in Zukunfts-Optimismus. Diese Epoche dauerte ungefähr 20 Jahre bis zur Auflösung der ‚Gruppe 47‘ im Jahr 1967[1] und wird auch hier so verstanden.

2.2 Stunde null oder Kontinuität?

Obwohl der Begriff ‚Stunde null‘ eine grundsätzliche gesellschaftliche und kulturelle Zäsur signalisiert, ist dies von Hoffmann[2], Algot Sørensen[3] und Wucherpfennig[4] in Frage gestellt. Wohl gab es nach dem Ende des zweiten Weltkrieges die Auflösung eines Schreibverbotes und es begann langsam eine gewisse Vergangenheitsbewältigung, aber vieles blieb auch Kontinuität. Die Zäsur war aber subjektiv unter den Autoren zu spüren und resultierte in einer inhaltlichen und formalen Neuorientierung; besonderes bei der sogenannten jüngeren Generation deutscher Autoren. Nur die Schweiz war geprägt durch eine starke Kontinuität. Klassiker waren wie immer populär.

2.3 Einfluss, Inspiration und philosophische Grundlagen der Epoche

Denkweise und Philosophie der Zeit, wurde unter anderem vom Existentialismus beeinflusst, besonders bei den sogenannten jungen deutschen Autoren. Die Quellen hierzu waren u.a. Kierkegaard, Sartre, Camus und Heidegger und die ‚Frankfurter Schule‘. Auch wurde Inspiration gesucht in der Literatur der westlichen Moderne und besonders auch in Amerika. Die jungen Autoren sahen eine geistige Verbindung zu der US ‚lost Generation‘ und deren lakonische Ausdrucksform in den im dritten Reich verbotenen ‚short stories‘. Auch waren sie von dem italienischen Neorealismus inspiriert.[5] Viele innere Emigranten blieben dem klassischen humanistischen Essentialismus treu und sahen die Dichter in der Rolle der geistigen Führer.

Außerdem gab es eine Rückkehr zu den im dritten Reich ‚entarteten Kunstidealen‘ wie dem Expressionismus, sowie Surrealismus und Dadaismus. Dies besonders bei den experimentellen Autoren. Das Denken der jungen Autoren war auch durch einen ‚new criticism‘ inspiriert. Die Literatur sollte frei von Politik sein.[6]

2.4 Unterepochen, ‚Fraktionen‘ oder ‚Kolonnen‘?

Um im Kontinuitätsdenken zu bleiben, argumentiert Horst Ohde[7], dass die naturmagische Lyrik ununterbrochen von 1930 bis 1965 aktuell war. Hoffmann stellt darüber hinaus fest, dass mehrere Grundzüge der literarischen Nachkriegszeit parallel bzw. nebeneinander liefen. Er befürwortet deshalb, statt ‚Epochen‘ den Terminus ‚Kolonnen‘ zu wählen.[8] Es gab nach seiner Meinung in der Periode keine Reihe von kontinuierlichen einander nachfolgenden ‚Kleinepochen‘. Eine sinnvolle Denkweise von Hoffmann, der ich mich anschließe. Die wichtigsten ‚Kolonnen‘ waren:

2.4.1 Innerlichkeit und Ästhetizismus: Die Autoren dieser Gruppe betrachteten das innere Leben als das entscheidende. Literatur sollte zeitübergreifend oder zeitunabhängig sein. Die Aufgabe des Dichters wurde darin gesehen, Trost und Heilung zu schaffen. Diese Autoren suchten keine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Sie sahen den Krieg als Schicksal oder Krankheit, der als eine sinnlose Kulisse benutzt wurde. Durch diese Logik war den Weg vom Täter bis zum unschuldigen Opfer leicht. Zu diesen Autoren zählten Hans Carossa, Hermann Kasack, Carl Zuckmayer und teilweise auch Ernst Jünger.

2.4.2 Die ‚junge Generation‘, ‚Kahlschlag‘ und ‚Trümmerliteratur‘: Der Begriff der ‚jungen Autoren‘ wird oft synonym mit den Mitgliedern der ‚Gruppe 47‘ benutzt (siehe unten). Diese Autorengruppe wendete sich gegen die ‚reaktionäre Poesie‘ der ‚inneren Emigranten‘. Der Terminus ‚Kahlschlag‘ wurde von Weyrauch konzipiert, um eine Sprachreinigung gegenüber der beschädigten ‚Pathos Sprache‘ des NS-Regimes zu initiieren. Man suchte hierbei in mehrere Richtungen die einfache, wahrhaftige, bescheidene und/oder freie Ausdrucksweise. Dies zog einige Experimente nach sich, wenngleich auch immer wieder betont wird, dass das Ideal nicht eins-zu-eins zu realisieren ist. Der Ausdruck ‚Trümmerliteratur‘ stammt von Heinrich Böll.

Auch wurde dazu der Begriff ‚Heimkehrer Literatur‘ verwendet. Es war ein Abrechnung mit der ‚Innerlichkeit‘ und deren ‚pseudoromantische Träumerei‘ aus den sogenannten ‚Elfenbeintürmen‘[9] Böll suchte die Themen in der Gegenwart und nicht in dem ‚Überzeitlichen‘: ‚Wir schrieben also vom Krieg, von der Heimkehr und dem, was wir im Krieg gesehen hatten und bei der Heimkehr vorfanden: von Trümmern; das ergab drei Schlagwörter, die der jungen Literatur angehängt wurden: Kriegs-, Heimkehrer- und Trümmerliteratur‘.[10]

Weiterhin hat Böll die Intention der Trümmerliteratur wie folgt beschrieben: ‚Es ist unsere Aufgabe, daran zu erinnern, dass der Mensch nicht nur existiert, um verwaltet zu werden – und dass die Zerstörungen in unserer Welt nicht nur äußerer Art sind und nicht so geringfügiger Natur, dass man sich anmaßen kann, sie in wenigen Jahren zu heilen‘.[11] Es geht also um den physischen, menschlichen, und gesellschaftlichen Zusammenbruch und um den existentiellen Alltag in der gegenwärtigen Wirklichkeit. Böll suchte einen authentisch stärkeren ‚kritischen Realismus‘, bei dem reale Zusammenhänge, falsche Werte und Einstellungen, anstelle der feierlichen, ideologischen Übertreibungen in der NS-Zeit, behandelt werden sollten. Obwohl die ‚Mini-Epoche ‚Trümmerliteratur‘ bis zum Anfang der 1950er Jahre dauerte, wird sie als Auftakt zu der Epoche ‚Nachkriegsliteratur‘ gesehen.[12] Burdorf bezeichnet die Zeit nach 1955 als ‚Gegenwartsliteratur‘.[13] Die Themen der ‚Trümmerliteratur‘ waren von der realen Gegenwart wie Kriegsende, Heimkehr, Gefangenschaft, Trümmer, Not, Schuld, Elend, Hunger, Heimatlosigkeit sowie Orientierungslosigkeit geprägt und sie waren zuerst weniger eine Auseinandersetzung mit dem Hitler-Regime. Später, beeinflusst durch den Aufstiegsoptimismus der 50er Jahren, erweiterten sich die Themen wesentlich und ‚Trümmer‘ wirkte plötzlich eher als Nostalgie.[14]

2.4.3 Experimentelle, groteske und dokumentarische Züge gab es auch, insbesondere durch die ‚Wiener Gruppe‘, die expressionistisch und surrealistisch mit der Sprache arbeitete. Zu ihr gehörten Autoren wie Hans Carl Artmann, Gerhard Rühm, Konrad Bayer, Oswald Wiener und Helmut Heißenbüttel. In den 60er wurden neue Elemente eingebracht. Günter Grass, Uwe Johnson und Herbert Musil brachten das Absurde, das Groteske, das Verrückte sowie neue Perspektiv- und Verknüpfungstechniken in ihre Romane ein.[15] Außerdem kamen viele neue Formexperimente in die Lyrik.[16] Am Ende der Nachkriegsepoche wurden auch dokumentarische Techniken in eine ‚operative und wirkungsorientierte‘ Literatur gebracht; u.a. von Günter Wallraff.[17]

2.5 Autorengruppen

Was die Autorengruppen betrifft, kann man zum einen von den ‚impliziten Gruppen‘ zum Kriegsende sprechen, zu denen die inneren Emigranten, Exilautoren, die junge Generation und NS-Sympathisierenden gehören und zum anderen, aufgrund der Epoche, von den etablierten Gruppierungen wie ‚Gruppe 47‘, ‚Gruppe 61‘, ‚Die Wiener Gruppe‘ sowie einige mehr radikale Gruppen. Die Exilautoren, wie Alfred Döblin und Thomas Mann, der letzte die der in Deutschland zwischen 1933 und 1945 publizierte Literatur als ‚weniger als wertlos‘ bezeichnete[18], waren kritisch eingestellte Autoren, die allerdings wenig Verständnis, sowohl bei den anderen Gruppierungen, als auch in der Bevölkerung auslösten.[19] Die Szene war überwiegend von den inneren Emigranten besetzt worden, die eine geistige Reifung hervorhoben, aber auch von der jungen Generation, die ihre Karriere mit Pioniergeist entwickelte. NS-Sympathisierende wie Edwin Dwinger, Ernst Loewy und Hermann Burte waren in den fünfziger Jahren durchaus noch anerkannt, was ein deutliches Zeichen für eine gewisse Kontinuität bedeutete. Besonders einflussreich war die ‚Gruppe 47‘, von Hans Werner Richter etabliert, nachdem er seine Rolle als Redakteur der Zeitschrift ‚Ruf‘ aufgab. Die Gruppe war liberal, demokratisch, unpolitisch und stand für Freiheit und Individualität. Sie veranstaltete Lesungen und bot eine Plattform für gegenseitige Kritik und Förderung. Die Gruppe vergab Preise, unter anderen an Heinrich Böll. Weitere Vertreter waren Ilse Aichinger, Wolfdietrich Schnurre und Günter Eich. Es waren keine Exilschriftsteller dabei.[20] Als die Literatur mehr und mehr politisch wurde[21], ist die ‚Gruppe 47‘ im Jahr 1967 aufgelöst worden. Die Gruppe hatte großen Einfluss und wurde von Martin Walser als ‚Literarischer Monopolpalast‘ bezeichnet.[22]

[...]


[1] Sørensen, Bengt Algot: Geschichte der deutschen Literatur 2. 3. Aufgabe. Verlag C. H. Beck. München 2010. Seite 285.

[2] Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. 1. Auflage. UTB. A. Francke Verlag GmbH. München 2006. Seite 13.

[3] Sørensen, Bengt Algot: Geschichte der deutschen Literatur 2. 3. Aufgabe. Verlag C. H. Beck. München 2010. Seite 270.

[4] Wucherpfennig, Wolf: Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfangen bis zur Gegenwart. Ernst Klett Verlag. Stuttgart 2010. Seite 266.

[5] Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. 1. Auflage. UTB. A. Francke Verlag GmbH. München 2006. Seite 97.

[6] Sørensen, Bengt Algot: Geschichte der deutschen Literatur 2. 3. Aufgabe. Verlag C. H. Beck. München 2010. Seite 272.

[7] Ohde, Horst. Aus Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. 1. Auflage. UTB. A. Francke Verlag GmbH. München 2006. Seite 17.

[8] Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. 1. Auflage. UTB. A. Francke Verlag GmbH. München 2006. Seite 19.

[9] Ebd. Seite 71.

[10] Böll, Heinrich: Bekenntnis zur Trümmerliteratur. Von 1952. Aus: „Werke. Kölner Ausgabe Band 6“ von Heinrich Böll. Herausgegeben von Àrpad Bernáth in Zusammenarbeit mit Annamária Gyurács. © 2007, Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co.KG, Köln. Seite 98.

[11] Ebd. Seite 100.

[12] Wortwuchs. Dein Deutschportal. Trümmerliteratur. http://wortwuchs.net/literaturepochen/truemmerliteratur/

[13] Burdorf, Dieter et al: Metzler Lexikon Literatur. 3. Auflage. Verlag J. B. Metzler. Stuttgart 2007. Seite 526.

[14] Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. 1. Auflage. UTB. A. Francke Verlag GmbH. München 2006. Seite 103.

[15] Ebd. Seite 251 und Seite 265.

[16] Sørensen, Bengt Algot: Geschichte der deutschen Literatur 2. 3. Aufgabe. Verlag C. H. Beck. München 2010. Seite 280.

[17] Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. Seite 402.

[18] Sørensen, Bengt Algot: Geschichte der deutschen Literatur 2. 3. Aufgabe. Verlag C. H. Beck. München 2010. Seite 278.

[19] Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. 1. Auflage. UTB. A. Francke Verlag GmbH. München 2006. Seite 42.

[20] Ebd. Seite 108.

[21] Wucherpfennig, Wolf: Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfangen bis zur Gegenwart. Ernst Klett Verlag. Stuttgart 2010. Seite 287.

[22] Hoffmann, Dieter: Arbeitsbuch deutschsprachige Prosa seit 1945; Band. 1., Von der Trümmerliteratur zur Dokumentarliteratur. 1. Auflage. UTB. A. Francke Verlag GmbH. München 2006. Seite 108.

Details

Seiten
24
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668385498
ISBN (Buch)
9783668385504
Dateigröße
578 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v352038
Institution / Hochschule
Københavns Universitet
Note
B
Schlagworte
kurzgeschichte nachkriegsliteratur theoretische annäherung analysen heinrich bölls wanderer spa… luise rinsers katze

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