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Wolfgang Herrndorfs "Arbeit und Struktur" im Spiegel der Kritik

Bachelorarbeit 2014 32 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil
2.1 Begriffsklärungen
2.1.1 Literaturkritik
2.1.1.1 Definition und Geschichte
2.1.1.2 Funktion und Kanonbildung
2.1.1.3 Stilebene und Wertung
2.1.2 Literaturkritische Rezension
2.1.3 Das Blog am Beispiel von Arbeit und Struktur
2.2 Profil der Zeitungen
2.2.1 Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
2.2.2 Süddeutsche Zeitung (SZ)
2.2.3 Die Welt
2.2.4 Die Zeit
2.2.5 die tageszeitung (taz)

3 Beschreibung des methodischen Vorgehens

4 Analyse der literaturkritischen Rezensionen
4.1 Überschriften und Einleitungstexte
4.2 Inhaltliche Schwerpunktsetzung
4.3 Darstellung des Autors Wolfgang Herrndorf
4.4 Darstellung seiner Krankheit
4.5 Unterschiede zwischen Blog und Buch
4.6 Einschätzung des Werkes Arbeit und Struktur
4.7 Fazit

5 Schlussbetrachtung

Quellen- und Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Am 26. August 2013 nahm sich der deutsche Schriftsteller Wolfgang Herrndorf am Ufer des Plötzensees in Berlin das Leben. Der Grund für seinen Freitod liegt knappe drei Jahre zurück, als Herrndorf durch seinen Arzt die Diagnose Hirntumor erhält: „Prof. Moskopp erklärt[e], es sei ein Glioblastom[1]. Das ist etwas Gehirneigenes […] und ist zu hundert Prozent tödlich.“[2] Mit dieser Diagnose und dem Bewusstsein, dass ihm im besten Fall noch ein bis zwei Jahre zu leben bleiben, begann er einen Weblog[3] zu schreiben – zu Beginn nur für seine Freunde und Familie, nach Anraten der Freunde dann auch für die Öffentlichkeit. Er nennt ihn Arbeit und Struktur. Dreieinhalb Jahre lang kann man den Autor im Internet auf seinem Weg im Kampf gegen den Krebs begleiten. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine „voyeuristische Mitleidslektüre“[4], sondern vielmehr um ein „beeindruckendes Zeitdokument.“[5] Herrndorf, der 2002 seinen Debütroman In Plüschgewittern und 2007 den Erzählband Diesseits des Van-Allen-Gürtels veröffentlicht, erschafft in dieser Zeit zwei weitere Werke. Im Jahr 2010 veröffentlicht er den Jugendroman Tschick, der zum Bestseller wird, nur ein Jahr später dann seinen Wüstenroman Sand, der 2012 den Leipziger Buchpreis erhält. Keine drei Monate nach seinem Freitod, im Dezember 2013, wird sein vorerst letztes Werk[6] publiziert. Es heißt Arbeit und Struktur und ist die Veröffentlichung seines Weblogs in Buchform, durch einige Passagen ergänzt, und ein letzter Wunsch des Autors gewesen.[7]

Die Entstehungsgeschichte des Buches ist deshalb so interessant, weil der Hintergrund, aus dem heraus es entstanden ist, so anders ist. Innerhalb weniger Wochen wurde das Buch ein Bestseller. Einen großen Teil tragen hierzu auch die Literaturkritiken bei, die zur Veröffentlichung des Buches entstanden sind. Die Feuilletons der großen deutschen überregionalen Zeitungen boten dem Schriftsteller ihre letzte Ehre und nutzen die Gelegenheit ihn ein letztes Mal zu würdigen. Die Entstehungsgeschichte des Buches, in Verbindung mit dem Freitod des Schriftstellers, dürfte wohl auch ein Grund für die sehr intensive Besprechung in der deutschen Literaturkritik sein. Arbeit und Struktur ist wohl ein Werk, dessen Erfolg immer mit dem Schicksal des Autors verknüpft sein wird.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie das Werk[8] Arbeit und Struktur von der Literaturkritik aufgenommen wurde und inwiefern die Krankheit und das daraus resultierende Schicksal[9] von Wolfgang Herrndorf im Vordergrund der Kritiken stehen. Um diese Frage beantworten zu können werden in einem ersten Schritt die Begrifflichkeiten Literaturkritik und literaturkritische Rezension näher betrachtet. In einer weiteren Begriffserklärung wird auf das Blog näher eingegangen und gezeigt, was das Blog von Wolfgang Herrndorf so besonders machte. Anschließend werden die einzelnen Profile der Zeitungen vorgestellt, aus denen die zur Analyse genutzten Literaturkritiken stammen. Dann folgt die Beschreibung des methodischen Vorgehens und im Anschluss daran werden die Literaturkritiken unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert. Den Abschluss der Arbeit bilden eine kurze Schlussbetrachtung, die die wichtigsten Punkte der Arbeit zusammenfasst, und die Beantwortung der Eingangsfrage.

Die Arbeit hilft dabei, sich mit dem Gegenstand der Literaturkritik intensiv auseinanderzusetzten. Durch ausgewählte literaturkritische Rezensionen wird, anhand eines konkreten Beispiels (hier: Arbeit und Struktur von Wolfgang Herrndorf), die Vielfältigkeit der literarischen Wertung aufgezeigt. Das kann dazu beitragen ein Werk aus neuen, unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und die Geschichte zu einem Werk zu verstehen. Denn erst die Geschichte macht ein Buch einzigartig.

2 Theoretischer Teil

2.1 Begriffsklärungen

Im Folgenden werden die Begrifflichkeiten Literaturkritik, literaturkritische Rezension und Blog näher erklärt, um in die Thematik der Literaturkritik hineinzuführen und Grundlagen für die spätere Analyse zu schaffen. Die Begriffsbestimmung des Weblogs bezieht sich hier auf das konkrete Beispiel, also auf das Blog Arbeit und Struktur von Wolfgang Herrndorf. Es wird geklärt, was ein Weblog ist und was im speziellen Fall von Arbeit du Struktur wichtig erscheint.

2.1.1 Literaturkritik

2.1.1.1 Definition und Geschichte

In der heutigen Zeit versteht man unter Literaturkritik im deutschsprachigen Raum die kritische Auseinandersetzung mit meist aktueller Literatur in den Medien.[10] Thomas Anz versteht unter dieser Auseinandersetzung vor allem die „informierende, interpretierende und wertende“[11] Behandlung mit dem Medium. Eine weitere Definition findet sich im Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, in dem Literaturkritik als „jede Art kommentierende, urteilende, denunzierende, werbende, auch klassifizierend-orientierende Äußerung über Literatur“[12] verstanden wird. Neuhaus sieht diese Definition als zu weit gefasst, da nach dieser Festsetzung jeder, der sich über Literatur äußert, auch literaturkritisch tätig wäre.[13]

Literaturkritik etablierte sich im 17. Jhd. in Folge von historischen Entwicklungen im Literatursystem als eine verhältnismäßig „eigenständige Institution im Medium zahlreicher neuer Zeitschriften“[14]. Aber erst im 19. Jhd. tritt die Kritik in den Kontext des Feuilletons[15] oder den mit Kultur benannten Teil der Zeitung[16] und wird somit einer größeren Leserschaft zugänglich. Seit diesem Zeitpunkt wurde die Literaturkritik in der Regel durch die Massenmedien an ein breites Publikum gerichtet.[17] Sie half dem Leser sich im immer größer werdenden Literaturangebot zu orientieren und ihm durch die kritische Auseinandersetzung mit der Literatur eine Hilfestellung beim Kauf zu geben.[18] Im weiteren Verlauf bildete sich die Literaturkritik „zunehmend [zu] ein[em] Gegenstand des Journalismus [heraus] und entwickelte eigene, ihrem Gegenstand angemessene Textsorten“[19]. Bis zum heutigen Tag ist die Literaturkritik an Zeitungen und Zeitschriften gebunden. Aufgrund des medialen Wandels finden sich Literaturkritiken heutzutage aber auch in Hörfunk, Fernsehen und im Internet wieder.

Im aktuellen Sprachgebrauch wird die Literaturkritik oft auch mit den synonymen Begriffen Buchkritik oder Rezension verwendet.[20] Diese Begrifflichkeiten stellen eine mögliche journalistische Gattung der Literaturkritik dar. Neben diesen Gattungen lassen sich weitere Texttypen der Literaturkritik voneinander unterscheiden, die laut Neuhaus nicht immer eindeutig voneinander abgegrenzt werden[21] und teilweise ineinander übergehen können.[22] So unterscheidet er neben der Rezension und Buchkritik zwischen Meldung, Bericht, Interview, Glosse und Feature oder Reportage.[23] Anz fügt diesen Gattungen zusätzlich das Personenporträt, den Brief, den fingierten Dialog, den Buchtipp, das Gespräch und das Essay hinzu.[24] Wenn im Folgenden von Literaturkritik gesprochen wird, meint dies im Sinne der belletristischen Literatur[25] insbesondere die Gattung der Buchkritik beziehungsweise der Rezension. Da die Rezension für die spätere Analyse eine wichtige Grundlage ist, erfolgt im nächsten Kapitel eine ausführlichere Betrachtung.

2.1.1.2 Funktion und Kanonbildung

Der Literaturkritik werden[26] bis heute verschiedene Funktionen zugeschrieben, die sich einerseits ergänzen aber auch im Gegensatz zueinander stehen können.[27] So unterscheidet Anz zwischen den folgenden sechs Funktionen:[28]

- In ihrer informierenden Orientierungsfunktion verschafft sie einen Überblick über eine zunehmend unüberschaubare Zahl von Neuerscheinungen.
- In ihrer Selektionsfunktion gibt sie, erstens, durch die Auswahl rezensionswürdiger Literatur und, zweitens, durch deren explizite Bewertung potenziellen Lesern eine Entscheidungshilfe.
- In ihrer didaktischen Funktion für das Publikum vermittelt sie Wissen und Fähigkeiten, die zur Lektüre solcher literarischer Texte notwendig sind, die – oft auch aufgrund ihres innovatorischen Abstands zu eingespielten Leseerwartungen – Verständnisschwierigkeiten bereiten.
- In ihrer sanktionierenden Funktion für Literaturproduzenten (Autoren, Verlage) weist sie auf qualitative Schwächen oder Stärken der publizierten Literatur hin, um damit die Qualität zukünftiger Buchproduktion zu verbessern.
- In ihrer reflexions- und kommunikationsstimulierenden Funktion fördert sie das öffentliche Räsonnement über Literatur und die selbstreflexiven Prozesse innerhalb des Literatursystems.
- In ihrer Unterhaltungsfunktion entspricht Literaturkritik einer der allgemeinen Funktionen des Journalismus und speziell des Feuilletons. Sie übernimmt damit auch eine der Funktionen, die ihr Gegenstand – die Literatur – selbst hat.

Die Auswahl belletristischer Literatur unterliegt bestimmten Kriterien, die nicht weiter beschrieben sind. Wichtigste Frage für den Rezensent bei der Auswahl ist hierbei immer, inwieweit die Literatur für die Leser von Interesse ist. Dieses Interesse ist abhängig davon, wieviel Aufmerksamkeit „das Buch, der Autor oder das Thema beanspruchen“[29]. Die Auswahl richtet sich somit nach den Erwartungen der erhofften Leserschaft. Es gibt ausgewählte Autoren (z.B. Christa Wolf) im deutschsprachigen Raum, die aufgrund ihrer Werke als kanonisiert gelten, somit eine zentrale Rolle in der deutschen Literatur eingenommen haben und immer besprochen werden.[30] „Durch ihre auswählende und wertende Funktion trägt Literaturkritik auch zur Bildung eines literarischen Kanons bei, also zur Konstitution einer Gruppe von Texten, die als wertvoll eingestuft wird.“[31]

Literaturkritik ist immer der Versuch, einen Maßstab anhand herausragender Werke zu setzten und spielt im weiteren Prozess der Kanonbildung eine wichtige Rolle[32]. „Literaturkritik im Singular in einem weiten Sinne als Berichterstattung über Literatur verstanden, macht je nach Medium in unterschiedlicher Weise die Bücher überregional sichtbar.“[33] Sie hat somit die Möglichkeit über den Stellenwert von Büchern zu entscheiden, sowohl in der gegenwärtigen Literatur als auch in der späteren Literaturgeschichte.[34]

2.1.1.3 Stilebene und Wertung

Für den deutschsprachigen Raum verwendet Neuhaus die Begriffe Mehrdeutigkeit und Deutungsoffenheit, wenn er von der Fähigkeit der Literatur zur Kanonisierung spricht.[35] Aufgrund dieser Eigenschaften ergibt sich für jeden literaturkritischen Text eine andere Lesart. „Eine Literaturkritik ist immer eine Lesart eines Textes, dessen Bedeutungsspielräume nicht vollständig ausgelotet werden können, schon gar nicht in einer einzelnen Kritik.“[36] So kann ein literaturkritischer Text über ein Werk in einer regionalen Zeitung eine andere Lesart skizzieren als ein Text über das gleiche Werk in einer überregionalen Zeitung. Daraus ergibt sich eine Abhängigkeit an die jeweilige Textzusammenstellung und damit auch an die Stilebene.[37]

Die Stilebenen der jeweiligen literaturkritischen Texte sind immer abhängig von der entsprechenden Zielgruppe, die mit dieser Buchkritik erreicht werden soll, dem Verlag, der diese Kritik veröffentlicht und der Themenauswahl des Kritikers. Dadurch kann es zu erheblichen Unterschieden zwischen den einzelnen Texten kommen. So kann die Kritik besonders komplex in ihrer Satzstruktur und ihrer Argumentation sein, einen hohen Fremdwortanteil aufweisen oder aber kurze Sätze und einen eher unterhaltsamen Stil aufzeigen.[38] Die Sprache literaturkritischer Beiträge „orientiert sich an den Merkmalen der journalistischen Textsorten und bemüht sich um Annäherung an die literarische Sprache (v.a. durch Originalität)“[39].

Wie bereits erwähnt, werden Literaturkritiken verfasst, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Je nach Medium (hier im speziellen die Zeitungen) wird die Literaturkritik an eine andere Zielgruppe gerichtet. Bei literaturkritischen Texten, die sich in regionalen Tageszeitungen wiederfinden, ist der Stil entsprechend einfacher gehalten als beispielsweise in einer überregionalen Zeitung wie der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).[40] Neuhaus geht davon aus, dass sich bei Lesern der FAZ mehr Wissen über Literatur voraussetzen lässt, da diese eher der gehobenen Bildungsschicht angehören und aus diesem Grund mehr Vorwissen mit sich bringen.[41]

Zeitungen leben von einer enormen Geschwindigkeit, die sich insbesondere durch ihre Aktualität und Periodizität kennzeichnet.[42] Durch diese Schnelllebigkeit kommt es bei der Veröffentlichung von literaturkritischen Texten in Zeitungen zu „relativ raschen Auswirkungen auf das literarische Leben.“[43] Dabei ist es die Aufgabe „des Literaturkritikers, nicht nur eine subjektive, sondern eine durch seine Leseerfahrung abgesicherte intersubjektive Interpretation anzubieten“.[44] Neuhaus schließt somit, wenn er über Literatur und hier explizit die Literaturkritik redet, die Objektivität aus.[45] Ein Literaturkritiker muss in der Lage sein, eine Kritik so zu verfassen, dass sie nicht nur seine Eindrücke über ein Werk widerspiegeln, sondern eben auch, dass sie versucht dem Eindruck zu entsprechen, den seine Leserschaft beim ersten Lesen des Werkes erhält.[46]

Literaturkritik umfasst neben der Intersubjektivität, an die die Ansprüche auf Überprüfbarkeit laut Anz kleiner sind als „die individuellen Spielräume des interpretierenden und wertenden Subjekts“[47], auch die Wertung. Dabei ist die kritische Auseinandersetzung mit Literatur immer dazu geneigt, entweder eine positive oder eine negative Beurteilung abzugeben. Dies führt dazu, dass es immer wieder zur Kritik an der Literaturkritik kommt.

Seit es Literaturkritik gibt, ist sie umstritten. Der Streit dreht sich vor allem um die Bewertungskriterien und –maßstäbe. Er kreist um die Frage, welche Literatur für die Behandlung durch die Literaturkritik auszuwählen und aus welchen Gründen die ausgewählte Literatur negativ oder positiv zu bewerten ist.[48]

Nach welchen Maßstäben Literatur bewertet wird, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren hab. Zum einen richtet sich die Literaturkritik an die Erwartungen der jeweiligen literaturkritischen Leserschaft[49], zum anderen werden meist aktuelle Bucherscheinungen von großen Verlagen besprochen, dabei „entscheidet der Verlag, welches Buch in den Blick fällt.“[50] Ob ein Buch in einer Zeitung besprochen wird, ist neben den bereits genannten Faktoren auch abhängig vom Umfang und Stil sowie der politischen Ausrichtung der Zeitung, sowie der Anzahl der Seiten, die beispielsweise dem Feuilleton zugesprochen werden.[51] Generell leistet eine gute Kritik einen Beitrag dazu, ein Buch bedeutsamer zu machen.[52]

2.1.2 Literaturkritische Rezension

Das Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft definiert Rezension als eine „[w]ertende Vorstellung von literarischen […] Neuerscheinungen“[53], deren Aufgabe es ist, neuerschienene literarische Werke „in die öffentliche Diskussion einzuführen.“[54]

[...]


[1] Ein Glioblastom ist ein bösartiger Hirntumor. (Vgl. Herrndorf, Wolfgang (2013): Arbeit und Struktur. Berlin, S. 444.)

[2] Vgl. Herrndorf 2013, S. 106.

[3] Ein Weblog ist eine Art Tagebuch im Internet. Mehr dazu später in Kapitel 2.1.3.

[4] Vgl. Killert, Peter (o.J.): „Arbeit und Struktur“. Das Vermächtnis des Wolfgang Herrndorfs. Online im WWW unter URL: http://kultur-magazin-de.blogspot.de/2014/01/arbeit-und-struktur-das-vermachtnis-des.html (Zugriff am 19.08.2014).

[5] Vgl. ebd.

[6] Herrndorf arbeitete an einem weiteren Roman Isa. Diesen konnte er aufgrund seiner Krankheit und seinem Tod nicht zu Ende stellen. Im September 2014 soll dieser unvollendete Roman unter dem Titel Bilder deiner großen Liebe veröffentlicht werden.

[7] Vgl. Herrndorf 2013, S. 444.

[8] Wenn in der Arbeit vom Werk Arbeit und Struktur die Rede ist, meint dies sowohl den Weblog als auch das Buch, da die zwei Medien schwer voneinander abgegrenzt werden können, denn das Buch wäre ohne den Blog nicht entstanden.

[9] Ein Ereignis im Leben, auf das man keinen Einfluss hat.

[10] Vgl. Neuhaus, Stefan (2009): Literaturvermittlung. Wien, S. 203.

[11] Vgl. Anz, Thomas (2007): Literaturkritik. In: Handbuch Literaturwissenschaft. Gegenstände und Grundbegriffe, hg. von Thomas Anz. Band 1. Stuttgart, S. 344.

[12] Vgl. Jaumann, Herbert (2007): Literaturkritik. In: Reallexikon der deutschen

Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte, hg. von Harald Fricke. Band II: H-O. Berlin, S. 463.

[13] Vgl. Neuhaus, Stefan (2004): Literaturkritik. Eine Einführung. Göttingen, S. 13.

[14] Vgl. Anz 2007, S. 345.

[15] Das Feuilleton eindeutig zu definieren fällt schwer. In der heutigen Zeit bezeichnet es ein Ressort in der Zeitung, welches sich mit der kulturellen Berichterstattung auseinandersetzt. Hinzu kommen Buchbesprechungen aber auch Theater-, Film-, Musik- und Kunstkritiken. (Vgl. Straßner, Erich (1999): Zeitung. 2., veränd. Aufl., Tübingen, S. 17.)

[16] Vgl. Neuhaus 2004, S. 131.

[17] Vgl. Neuhaus 2009, S. 203.

[18] Vgl. Plachta, Bodo (2008): Literaturbetrieb. Paderborn, S. 94.

[19] Vgl. ebd., S. 94.

[20] Vgl. Neuhaus 2009, S. 200.

[21] Vgl. ebd., S. 204.

[22] Vgl. Neuhaus 2004, S. 135.

[23] Vgl. Neuhaus 2009, S. 204.

[24] Vgl. Anz 2007, S. 352.

[25] Vgl. Neuhaus 2009, S. 227.

[26] In der Literatur bedeutet Kanonbildung die Zusammenstellung von Werken mit besonderer Bedeutung. Diese Werke werden als wertvoll eingestuft. (Vgl. Plachta 2008, S. 96.)

[27] Vgl. Anz 2007, S. 346.

[28] Vgl. Anz 2007, S. 346-347.

[29] Vgl. Neuhaus 2009, S. 228.

[30] Vgl. Neuhaus 2009, S. 229.

[31] Vgl. Plachta 2008, S. 96.

[32] Vgl. Neuhaus 2009, S. 54.

[33] Vgl. ebd., S. 54.

[34] Vgl. Neuhaus 2004, S. 162.

[35] Vgl. ebd., S. 158.

[36] Vgl. ebd., S. 82.

[37] Vgl. ebd., S. 158.

[38] Vgl. Neuhaus 2009, S. 204-205.

[39] Vgl. Neuhaus 2009, S. 220-221.

[40] Vgl. ebd., S. 225.

[41] Vgl. ebd., S. 225.

[42] Vgl. Stöber 2005, S. 61.

[43] Vgl. Anz 2007, S. 349.

[44] Vgl. Neuhaus 2009, S. 220.

[45] Vgl. ebd., S. 219.

[46] Vgl. ebd., S. 220.

[47] Vgl. Anz 2007, S. 348.

[48] Vgl. Neuhaus 2009, S. 221.

[49] Vgl. Zhong, Lianmin (1995): Bewerten in literarischen Rezensionen. Linguistische Untersuchungen zu Bewertungshandlungstypen, Buchframe, Bewertungsmaßstäben und bewertenden Textstrukturen. Frankfurt am Main u.a., S. 18.

[50] Vgl. ebd., S. 18.

[51] Vgl. ebd., S. 18.

[52] Vgl. Neuhaus 2009, S. 43-44.

[53] Vgl. Harms, Wolfgang (2007): Rezension. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturgeschichte, hg. von Jan-Dirk Müller. Band III: P-Z. Berlin, S. 281.

[54] Vgl. ebd., S. 281.

Details

Seiten
32
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668382770
ISBN (Buch)
9783668382787
Dateigröße
601 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v351930
Institution / Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,7
Schlagworte
Literaturkritik Zeitung literaturkritische Rezension Wolfgang Herrndorf Neue Deutsche Literatur

Autor

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