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Ehrkonzepte bei Pierre Bourdieu

Hausarbeit (Hauptseminar) 2016 29 Seiten

Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ehrkonzepte bei Pierre Bourdieu
2.1 Bourdieu – ein Aufsteiger
2.2 Die Spielregeln der Ehre bei den Kabylen
2.3 Das Ehrgefühl als Habitus
2.4 Die Ehre als symbolisches Kapital
2.5 Die kapitalistische Wirtschaftsweise und die Folgen für das Spiel der Ehre

3. Schluss

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Habitus- und Kapitaltheorie Pierre Bourdieus ist heute Teil jeder Einführungsvorlesung sozial- oder kulturwissenschaftlicher Studien. Früher oder später stolpert heutzutage jede/r, der sich mit sozialer Ungleichheit befassen will, über die Gesellschaftstheorie des französischen Soziologen. Bourdieu ist mittlerweile ein wahrhafter Klassiker der Sozial- und Kulturwissenschaften. Dass Bourdieu seine Theorie ausgehend von seiner Studie der kabylischen Gesellschaft in den 1960er Jahren formulierte, gerät dabei allerdings oft in Vergessenheit. Und noch viel mehr, dass sich Bourdieus Konzepte des Habitus und des symbolischen Kapitals auf seine Erkenntnisse zur Rolle der Ehre in der Kabylei stützen. Dies verschreckt den Studierenden von heute regelrecht, denn Ehre wirkt als Begriff zunächst einmal recht staubig. Ehre scheint etwas Gestriges, nicht etwas Gegenwärtiges zu sein. Doch spätestens, wenn Ehre in Form von Prestige, Ansehen, gutem Ruf, sozialer Anerkennung, Wertschätzung oder Menschenwürde, gedacht wird, scheint sie sehr wohl auch im 21. Jahrhundert in den Köpfen und Herzen der Menschen präsent zu sein.

Ziel dieser Arbeit ist es Bourdieus Ehrkonzepte vorzustellen und zu diskutieren. Da diese Darstellung allerdings nicht einem Monolog Bourdieus gleichkommen soll, wird es Interventionen geben. Diese Zwischenrufe und Seitensprünge stützen oder ergänzen Bourdieus Ausführungen. Sie bringen neue Aspekte ein und weiten Bourdieus Blick, der sich prinzipiell auf den Aspekt der äußeren Ehre beschränkt. Die zentrale Frage, die dabei im Mittelpunkt steht, ist, inwiefern Bourdieus Ehrkonzept und zugleich ältestes Werk auf die heutige Gesellschaft angewandt bzw. für eine Analyse derselben nutzbar gemacht werden kann?

Nachdem Bourdieu selbst festhält, dass die vom Menschen verfolgten Handlungen immer in Wechselwirkung mit dem jeweiligen sozialen Feld, in welchem er/sie sich befindet, und den darin geltenden Regeln, stehen, wird Bourdieus Schaffen eingangs zunächst kontextualisiert und verortet werden; also danach gefragt werden, wer Bourdieu ist, und in welchem politischen, sozialen und wissenschaftlichen Umfeld Bourdieu sein Ehrkonzept entwickelte. In Anschluss daran wird auf die Spielregeln der Ehre der kabylischen Gesellschaft eingegangen. Darauf aufbauend erfolgt die Auseinandersetzung mit Bourdieus Konzepten des Habitus und des symbolischen Kapitals. Im abschließenden Unterkapitel des Hauptteils wird veranschaulicht, dass die anfangs gestellte Frage der Ehre bei Bourdieu sein Ende in seiner Kapitalismuskritik findet. Zuletzt werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und beantwortet, inwiefern Bourdieus ältestes Werk nach wie vor ein aktuelles ist.

2. Ehrkonzepte bei Pierre Bourdieu

Um besser zu verstehen und zu begreifen, was Pierre Bourdieu mit seinem Werk aufzeigen, erreichen und hervorkehren wollte, muss der Blick zunächst auf den Lebenslauf des französischen Soziologen gerichtet werden. Anschließend wird auf die für ihn so prägende Feldforschungserfahrung bei den Kabylen in Algerien eingegangen, im Zuge derer er sich intensiv mit dem Thema der Ehre beschäftigte. In einem weiteren Schritt soll schließlich Bourdieus Konzept des Habitus und des symbolischen Kapitals erläutert werden, ehe abschließend diskutiert wird, inwiefern sich der Wandel der Wirtschaftsstrukturen zu Gunsten des Kapitalismus auf das Spiel der Ehre in Algerien und der Welt ausgewirkt hat.

2.1 Bourdieu – ein Aufsteiger

Pierre Bourdieu wuchs, geboren am 1. August 1930 in dem kleinen Dorf Denguin, in der südwestlichen Peripherie Frankreichs auf. Aufgrund überdurchschnittlicher schulischer Leistungen wurde er zunächst ans Gymnasium nach Pau geschickt und später an die renommierte Eliteschule Louis-Le Grand nach Paris, wo er auch die vorbereitenden Klassen für die spätere Aufnahme in die nicht weniger elitäre Bildungseinrichtung École Normale Supérieure absolvierte. Das Studium an letzterer Pariser Institution schloss er 1954 im Fach Philosophie als Jahrgangsbester ab.[1]

Wie es für AbsolventInnen der École Normale in Frankreich üblich ist, arbeitete Bourdieu anschließend für ein Jahr als Philosophielehrer an einem Gymnasium am Land, genauer gesagt in Moulins in der nördlichen Provinz Frankreichs. 1955 wurde er zum Militärdienst nach Algerien einberufen, welches sich damals in einem Kolonial- und Bürgerkrieg befand. Dank der Intervention eines Offiziers, welcher ein Verwandter seiner Mutter war, musste Bourdieu allerdings nicht in den Kampf ziehen, sondern konnte sich in der Schreibstube seinen ersten Feldstudien widmen. Schlussendlich verlängerte er seinen Aufenthalt in Algerien, indem er anschließend an seinen Militärdienst eine Stelle als Assistent für Philosophie an der Universität Algier annahm. Sein Aufenthalt in Algerien formte den Philosophen Bourdieu zu einem Ethnologen und später zu einem Soziologen.[2]

Nach seiner Rückkehr nach Frankreich war Bourdieu von 1961-1964 in Lille an der Faculté de Lettres als Assistent und durch seine Kontakte zu Raymond Aron als Assistent an der Pariser Sorbonne sowie als Ko-Direktor des Centre de Sociologie Européenne tätig. 1968 wurde er schließlich zum alleinigen Direktor des Centre de Sociologie Européenne ernannt, nachdem Aron Bourdieus kritische Studien missfielen. Rund zehn Jahre später erfolgte die Krönung Bourdieus akademischer Laufbahn als er 1981 nach dem Tod von Aron in das Collège de France gewählt wurde. In diesem Zusammenhang gilt es zu erwähnen, dass die Wahl in diese Institution so ruhmreich ist, weil sie nur eine/n ProfessorIn aus je einem Fach jeweils auf Lebenszeit aufnimmt.[3] Pascale Steiner wertet Bourdieus Berufung ans Collège de France „als Zeichen für die gelungene Anpassung [Bourdieus] an das Pariser Intellektuellen-Milieu“[4]. Somit deutet Steiner an, dass Bourdieu eben nicht aus einem französischem Eliten- oder Intellektuellenmilieu stammte. Im Gegenteil, Bourdieu wurde als Sohn eines Briefträgers geboren. Seine schulische sowie spätere akademische Laufbahn stellt eher eine Ausnahme für französische Verhältnisse dar, denn die Elite rekrutiert in Frankreich ihre NachfolgerInnen überwiegend aus der eigenen Nachkommenschaft. Dieser soziale Aufstieg den Bourdieu durchlebte, der ihn von der südwestlichen Provinz des Landes in die Hauptstadt Paris führte, war allerdings von vielerlei Schwierigkeiten gezeichnet und von Erfahrungen sozialer Ungleichheit sowie von Gefühlen der Scham begleitet.[5]

Hans Peter Müller spricht in seiner Schilderung von Bourdieus Lebensweg drei Aspekte an, die den Soziologen soziale Ungleichheit am eigenen Leib spüren ließen. Erstens ist dies die Tatsache, dass er als Sohn eines Briefträgers in einer bäuerlichen Gesellschaft, in welcher das soziale Ansehen über die Größe des Besitzes bzw. der Stückzahl des Viehs bestimmt wurde, von Kindsbeinen an erfuhr, was es bedeutet einen geringen Sozialstatus zu haben. Zweitens lernte Bourdieu als Internatsschüler am Gymnasium in Pau die feinen Unterschiede, wie er es selbst später formulierte, zwischen seinen aus bürgerlichen Familien stammenden Schul-kollegInnen und ihm kennen. Während Bourdieu die ganze Woche über im Internat lebte, konnten seine MitschülerInnen nach Unterrichtsende täglich nach Hause fahren, verfügten über bessere Kleidung und mehr finanzielle Mittel. Bourdieus Dasein im Gymnasium wurde im Endeffekt lediglich durch seine guten schulischen Leistungen geduldet, denn ansonsten, so fühlte es sich für ihn zumindest an, gehörte er nicht wirklich zu ihnen. Die dritte Ungleichheitserfahrung, die Bourdieu schon in seiner Jugend machte, steht im Zusammenhang mit der Sprache. Als Bourdieu nach Paris kam, schämte er sich regelrecht für seinen für französische Ohren unbeholfenen, ländlichen südfranzösischen Akzent und legte ihn später, ob dieses unangenehmen Gefühls, sogar ab.[6]

Die beschriebenen Ungleichheitserfahrungen im Laufe seiner Schul- und Studienzeit stellen in gewisser Weise die Quellen und die Motivation für Bourdieus späteres Werk dar. Den Zusammenhang von Bourdieus persönlichen Erfahrungen mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten macht auch Franz Schultheis in seiner Biographie Bourdieus deutlich:

Wenn er sich zeitlebens intensiv mit Fragen der sozialen Reproduktion, der Illusion der Chancengleichheit und Bildungselite befassen wird, so verweist dies immer auch auf diese bleibende persönliche Betroffenheit.[7]

Das Interesse sich mit diese persönlichen Erfahrungen in seinen soziologischen Arbeiten auseinanderzusetzen geht aber nicht nur auf die persönliche Betroffenheit zurück. Vielmehr tritt Bourdieu für eine Soziologie ein, die sich selbst reflektiert, für SoziologInnen, die ihre eigenen Erfahrungen reflektieren. In der Dokumentation „Soziologie ist ein Kampfsport“ hält Bourdieu in einem der Interviewzusammenschnitte fest:

Soziologen müssen sich selbst soziologisch analysieren. Sie müssen sich selbst einer Sozialanalyse unterziehen. Das ist sehr, sehr wichtig. Denn nur wenn man das tut, wenn man seine eigenen Erfahrungen analysiert, kann man sie für die Soziologie fruchtbar machen.[8]

Es geht Bourdieu darum, dass WissenschaftlerInnen ihre eigene Perspektive und Position gegenüber bzw. im Forschungsfeld erkennen; sie sollen sich quasi der Brille durch die sie die Realität erforschen bewusst werden. In diesem Sinne müssen sich die Forschenden auch selbst als Forschungsobjekt untersuchen, um sich nach dieser Distanzierung erneut dem eigentlichen Forschungsobjekt anzunähern. Weiters forderte Bourdieu im Laufe seiner Karriere WissenschaftlerInnen immer stärker dazu auf, den „akademischen Mikrokosmos“ zu verlassen, sich in die Politik einzumischen, eine engagierte Wissenschaft zu betreiben, sich jedenfalls nicht dem Diskurs der Machthabenden zu ergeben.[9]

Zudem sticht Bourdieus Werk dadurch hervor, dass es in seiner theoretischen Konzeption eine große Stabilität und Konstanz aufweist. Damit ist gemeint, dass sich die zentralen Bausteine seines Ansatzes bereits in seinem Frühwerk, in welchem er aufbauend auf seiner ethnologischen Forschungsarbeit bei den Kabylen seine Theorie der Praxis entwirft, finden. Bourdieus Interesse galt dabei von Anbeginn an nicht der Formulierung einer Gesellschaftstheorie des Exotischen, sondern einer des Alltäglichen sowie einer Loslösung von einer dualistischen Interpretation der Welt.[10] Seine Theorie der Praxis steht in einem Dazwischen, zwischen dem phänomenologischen und dem objektivistischen Erkenntnismodus. Bourdieu führt dafür den Begriff der praxeologischen Erkenntnisweise ein.[11] Im Grunde will er darin struktur- und handlungstheoretische Ansätze miteinander vereinen. Sein Erkenntnisinteresse gilt demnach insbesondere den dialektischen Beziehungen „zwischen den objektiven Strukturen und den von ihnen erzeugten kognitiven und motivationalen Strukturen“[12], wodurch seine Theorie der Praxis danach strebt, die Einseitigkeit des Objekt- bzw. Subjektivismus zu überkommen. Kristallisiert ausgedrückt wird der Kern von Bourdieus Theorie, also diese Bedingtheit, Verbundenheit und Wechselseitigkeit von objektiven Strukturen mit Primärerfahrungen von Subjekten, so viel sei hier vorweggenommen, im Begriff des Habitus. Auf diesen und weitere zentrale Begriffe von Bourdieus Theorie wird im Anschluss ausgehend von Bourdieus Ehrkonzept der kabylischen Gesellschaft hingeführt werden.

2.2 Die Spielregeln der Ehre bei den Kabylen

Die ethnologischen Forschungen bei den Kabylen in den 1960er Jahren waren eine prägende Erfahrung für Bourdieu, denn die Bedingungen unter welchen er dort forschte waren extreme, Entscheidungen über Leben und Tod inklusive.[13] Die Verhältnisse unter denen Bourdieu forschte und die damit verbundenen Erlebnisse warfen viele Fragen auf, denn das Verlassen der eigenen Komfortzone, das Kennerlernen der eigenen Grenzen, bringt es unweigerlich mit sich, sich nicht nur mit dem Fremden, sondern auch mit dem Eigenen auseinanderzusetzen. Doch bevor auf Bourdieus Erkenntnisse des Eigenen eingegangen wird, sollen hier die Spielregeln der Ehre der kabylischen Gesellschaft vorgestellt werden.

Bei den kabylischen Ehrregeln handelt es sich um Regeln, welche nicht vererbt werden, sondern im Zuge der Sozialisation verinnerlicht werden. Folglich verwundert es wenig, dass vor allem jene Akteure die Ehrregeln verletzen, welche für längere Zeit nicht in der Kabylei gelebt haben, da sie die ungeschriebenen Gesetze, so etwas wie die ortsüblichen Regeln, ob ihrer Abwesenheit nicht (mehr) beherrschen. Die Grammatik der kabylischen Ehre kann allerdings nicht etwa explizit in einem Lehrbuch erlernt werden, sondern sie kann lediglich durch das Zusammenleben in der Gruppe angeeignet werden, denn je nach den äußeren und inneren Bedingungen, tuen sich für den Einzelnen oder etwa die Gruppe unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten auf.[14] Die Grammatik der kabylischen Ehre ist durch Dynamik geprägt und wird im Endeffekt durch „learning by doing“ vermittelt und weitergegeben. Die sie benutzenden sind sich, ähnlich den Sprechenden einer Muttersprache, ihrer konkreten Strukturen und Regeln gar nicht bewusst, denn sie praktizieren die Ehre lediglich. Zudem unterscheiden sich die Regeln der Ehre je nach dem gesellschaftlichen Feld. Zwischen Verwandten, Fremden, Männern und Frauen gelten jeweils andere Verhaltensformen als ehren- bzw. unehrenhaft.[15]

Die schamhafte Frau und der ehrenhafte Mann

Die Träger der Ehre bei den Kabylen sind grundlegend die Männer. Frauen können in diesem Sinn kein Ehrkapital akkumulieren, sie können ihre Ehre bzw. jene ihres Mannes, ihrer Familie oder ihres Dorfes höchstens durch unehrenhaftes Verhalten verlieren.[16] Ähnliches stellt Andrea Petersen für die dörfliche türkische Gesellschaft fest. Auch dort wird das Verhältnis zwischen Mann und Frau, die räumliche und zeitliche Trennung der beiden Geschlechter, durch das Ehr- und Schamkonzept unterstützt.[17] Sowohl Petersen[18] als auch Bourdieu[19] halten fest, dass es in den von ihnen untersuchten Gesellschaften eines der obersten Gebote ist, den gesamten Bereich der Intimität zu verschleiern. Der Körper und seine Funktionen müssen kontrolliert und unsichtbar gemacht werden. Die Ehre der Frau besteht im Kern in ihrer sexuellen Zurückhaltung, ihrer Keuschheit, dem schamhaften und schüchternen Verhalten gegenüber Männern. Im Gegensatz zu den Männern, die ihre Ehrhaftigkeit unter sich gegenseitig angreifen können, können sich Frauen in ihrer Ehre gegenseitig nicht verletzen. Eine Frau kann eine andere Frau nicht entehren, sie kann durch Unkeuschheit oder Untreue in der Ehe aber die Ehre der Familie in Verruf bringen. Daraus wird auch verständlich, warum sich die Väter so sehr darum bemühen ihre Töchter möglichst früh zu verheiraten, denn sobald die von Natur aus schlechte, über unreine Kräfte verfügende Frau in den schützenden Händen eines Mannes ist, kann sie quasi nur mehr durch eheliche Untreue die Familienehre belasten.[20] Am besten ist es für die Frau, wenn sie sich stets von Frauen umgibt und vermeidet alleine am selben Ort mit Männern anwesend zu sein. Denn alleine diese Tatsache, die Anwesenheit am selben Ort zur selben Zeit mit dem anderen Geschlecht, genügt, um von den anderen unehrenhaftes Verhalten vorgeworfen zu bekommen. Während Bourdieu davon berichtet, dass die Frauen für den Gang zum Brunnen oft den Einbruch der Dunkelheit abwarten, um von keinem Mann gesichtet zu werden[21], beschreibt Denise L. Sweetnam in ihren Ausführungen zur kurdischen Kultur beispielsweise, dass ein Mann zur Wahrung seiner Ehre niemals in ein Haus eintritt, wo sich eine Frau alleine befindet, ausgenommen natürlich, es handelt sich dabei um seine Ehefrau.[22] Ebenso lassen sich Frauen beim Toilettengang von Frauen begleiten, um Vermutungen vorzubeugen, sich heimlich mit einer Person des anderen Geschlechts getroffen zu haben.[23]

[...]


[1] Vgl. Hans Peter Müller: Pierre Bourdieu. Eine systematische Einführung. Berlin 2014, S. 15f.

[2] Vgl. ebd., S. 18f.

[3] Vgl. ebd., S. 11.

[4] Pascale Steiner: Bourdieu lesen und verstehen. Arbeitsblatt Nr. 19, Institut für Ethnologie, Universität Bern 2001, S. 10. Online verfügbar: http://www.forschungsnetzwerk.at/downloadpub/bourdieu_lesen_anthropologie.pdf (Zugriff 14.5.2016).

[5] Vgl. Müller: Pierre Bourdieu, S. 16f.

[6] Vgl. ebd.

[7] Franz Schultheis: Bourdieus Wege in die Soziologie. Konstanz 2007, S. 29.

[8] Pierre Carles: Soziologie ist ein Kampfsport - Pierre Bourdieu im Portrait. Suhrkamp 2009, 00:36:00-00:38:00.

[9] Vgl. Pierre Bourdieu: Für eine engagierte Wissenschaft. In: Pierre Bourdieu/Franz Schultheis (Hg.): Gegenfeuer 2. Für eine europäische soziale Bewegung. Konstanz 2001, S. 34-42, hier S. 40f.

[10] Vgl. Müller: Pierre Bourdieu, S. 21f.

[11] Vgl. Pierre Bourdieu: Entwurf einer Theorie der Praxis auf der ethnologischen Grundlage der kabylischen Gesellschaft. Frankfurt am Main 1976, S. 146f.

[12] Ebd., S. 183.

[13] Vgl. Carles: Soziologie ist ein Kampfsport, 00:40:00-00:43:00.

[14] Vgl. Bourdieu: Entwurf einer Theorie der Praxis, S. 43.

[15] Vgl. ebd., S. 44.

[16] Vgl. ebd., S. 38ff.

[17] Vgl. Andrea Petersen: Ehre und Scham: Das Verhältnis der Geschlechter in der Türkei. Berlin 1988, S. 35.

[18] Vgl. ebd., S. 18.

[19] Vgl. Bourdieu: Entwurf einer Theorie der Praxis, S. 40.

[20] Vgl. ebd., S. 42.

[21] Vgl. ebd., S. 37.

[22] Vgl. Denise L. Sweetnam: Kurdish Culture: A Cross-Cultural Guide. Bonn 2004, S. 98.

[23] Vgl. ebd., S. 81.

Details

Seiten
29
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668381919
ISBN (Buch)
9783668381926
Dateigröße
630 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v351836
Institution / Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz – Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie
Note
1,0
Schlagworte
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