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Crowdinvesting. Eine Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen für professionelle Sportclubs?

Hausarbeit 2016 10 Seiten

Gesundheit - Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungen

1 Einleitung und Theorie

2 Diskussion

3 Fazit

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Ein Abgrenzungsversuch nach Tschesche

Abbildung 2: Bundesliga Einnahme-Mix

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung und Theorie

In Anbetracht der Banken- und Staatsschuldenkrisen zeichnet sich seit ca. einem Jahrzehnt eine neue Entwicklung am Finanzmarkt ab. Organisationen und Unternehmen stellen sich bewusst entgegen dem bestehenden Finanzsystem. In jüngster Vergangenheit setzen diese auf Eigenverantwortung, Transparenz, die Funktionalität neuer Medien und dadurch insbesondere auf die finanziellen Ressourcen des Schwarms - der Crowd. Dies geschieht vor dem Hintergrund sinnvolle Projekte nicht an der restriktiven Vergabepraxis der Banken oder an mangelndem Geld scheitern zu lassen.

Dadurch haben sich unter dem Dachbegriff „Crowdfunding“ diverse neuartige Finanzierungsmodelle errichtet. Dies beschreibt eine über das Internet laufende kollektive Finanzierung auf der Basis von variierenden Einzelbeträgen der Crowd.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Ein Abgrenzungsversuch nach Tschesche1

Wie in Abbildung 1 dargestellt, kann dabei eine weitere Finanzierungsart in Form des „Crowdinvestings“ differenziert werden.

Das Crowdinvesting beschreibt eine mittel- bis langfristige Kapitalbeteiligung oder Geld- leihe. Die Crowd investiert in Projekte oder Unternehmen, um deren Kapitalausstattung zu verbessern. Das gegebene Darlehen gewährt gleichzeitig Zinsen sowie eine Gewinn- beteiligung über einen festgelegten Zeitraum.2 Diese Finanzierungsform hat nun auch vermehrt im Sportbereich seine Anwendung gefunden - wie nachfolgend an Praxisbei- spielen verdeutlicht.

Dabei kann unterschieden werden zwischen einer typischen und atypischen stillen Be- teiligung. Aufgrund des vorgegebenen Rahmens dieser Arbeit und der Tatsache, dass die atypische stille Beteiligung die häufigste Anwendung in der Praxis findet, wird sich auf diese beschränkt und keine weitere Ausdifferenzierung vorgenommen. Hierbei sind die Investoren am Gewinn, am Verlust als auch am Vermögen des jeweili- gen - in diesem Fall - Sportclubs beteiligt. Bei einer Auflösung des Sportclubs oder bei einem Austritt des Investors hat dieser einen Anspruch auf Teilhabe von dessen Erlös bzw. Wertsteigerung. Des Weiteren erhalten diese lediglich wenige Informationsrechte und keinerlei Mitspracherechte.3

Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit diskutiert, ob bzw. inwiefern das Crowdinvesting eine Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen für einen professionellen Sportclub der 1. Fußball-Bundesliga darstellt.

Die Ausarbeitung ist unterteilt in drei Kapitel. In Kapitel 2 wird die oben erläuterte Frage- stellung diskutiert. Dabei werden die Chancen und Risiken abgewägt und die Meinung des Autors durch Praxisbeispiele verdeutlicht. Im letzten Kapitel wird ein Fazit aus den in dieser Ausarbeitung herausgestellten Erkenntnissen gezogen und ein Ausblick gege- ben.

[...]


1 Vgl. Orthwein, 2014, S. 15

2 Vgl. Orthwein, 2014, S. 15

3 Vgl. Beck, 2014, S. 200 ff.

Details

Seiten
10
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668381155
Dateigröße
729 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v351745
Institution / Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
2,0
Schlagworte
Sportmarketing Crowdfunding Crowdinvesting Fußball-Bundesligist Crowdlending Marketing Finanzierungsform Bank

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Titel: Crowdinvesting. Eine Alternative zu herkömmlichen Finanzierungsformen für professionelle Sportclubs?