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CSR-Reporting von Kooperationen. Eine Analyse der Risiken und Instrumente zur Compliance

Diplomarbeit 2010 85 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einführung
1.1 Aktualität und Relevanz der Thematik
1.2 Aufbau der Arbeit

2. Definitorischer und gesetzlicher Rahmen von CSR
2.1 Kommunikationspolitik der Unternehmungen
2.2 Corporate Social Responsibility (CSR)
2.2.1 Definition der EU-Kommission
2.2.2 Verantwortungsbereiche des CSR
2.3 CSR-Reporting
2.3.1. Aufbau des CSR Reporting
2.3.2. Umsetzung des CSR Reporting
2.4 Rechtlicher Rahmen zur Umsetzung von CSR
2.4.1 International Organization for Standardization (ISO).
2.4.2 Global Reporting Initiative (GRI)
2.4.3 Global Compact
2.4.4 WBCSD
2.4.5 EMAS
2.4.6 Corporate Governance Kodizes
2.4.7 OECD-Leitsätze

3. Maßnahmen zur Umsetzung von CSR
3.1 Unternehmensinterne CSR-Maßnahmen
3.1.1 Unternehmensinterne Leitkultur
3.1.2 Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter
3.1.3 Gleichstellung der Mitarbeiter
3.1.4 Förderung der Mitarbeiter
3.1.5 Interne Berichterstattung
3.2 Unternehmensexterne CSR-Maßnahmen
3.2.1 Primäres Arbeitsumfeld der Unternehmung
3.2.2 Gesellschaft
3.2.3 Region
3.2.4 Umwelt
3.2.5 Externe Berichterstattung

4. CSR-Umsetzung in Kooperationen
4.1 Kooperationsinterne Umsetzung von CSR
4.1.1 Das Kooperationsleitbild
4.1.2 Die Mitarbeiter der Kooperation
4.2 Kooperationsexterne Umsetzung von CSR
4.2.1 Das primäre Arbeitsumfeld der Kooperation
4.2.2 Das sekundäre Umfeld der Kooperation
4.2.3 Die Verantwortung für die Umwelt
4.3 Zusammenfassung der wichtigen Risiken

5. Kooperationsinterne CSR-Compliance
5.1 Der besondere Bedarf in Kooperationen
5.1.1 Informationsbedarf von Kooperationen
5.1.2 Abstimmungsbedarf von Kooperationen
5.1.3 Koordinationsbedarf von Kooperationen
5.1.4 Stabilisierungsbedarf von Kooperationen
5.2 Notwendige Instrumente zur Compliance
5.2.1 Schnittstellenmanagement
5.2.2 Informations- und Kommunikationssysteme
5.2.3 Balanced Score Card
5.2.4 Kennzahlensysteme
5.2.5 Rankings und Audits
5.2.6 Stabilität der Kooperation durch weiche Faktoren
5.2.6.1 Die Mitarbeiter als Team
5.2.6.2 Ein kooperationsinternes Berichtswesen

6. Kooperationsspezifische Merkmale
6.1 Relevante Merkmale von Kooperationen
6.2 Ausgesuchte Kooperationsformen
6.2.1 Die Partnerschaftliche Kooperation
6.2.2 Joint Venture
6.2.3 Die Genossenschaft
6.2.4 Das Franchise-System
6.2.5 Die Strategische Allianz

7. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Adressatenkreis von CSR

Abb. 2 CSR in der Kooperation

Abb. 3 Übersicht der Risiken, Bedarfe und Instrumente

Abb. 4 Zusammenwirken von CSR und Kooperationserfolg

1. Einführung

1.1 Aktualität und Relevanz der Thematik

Die letzten Jahrzehnte brachten eine Reihe von Veränderungen für die Gesellschaft mit sich.1 In Politik und Wirtschaft haben die stetige Vergrößerung der Europäischen Union (EU), die fortschreitende Globalisierung, die Weltwirtschaftskrise und der weltweite Klimawandel die Akteure der Wirtschaft und der Gesellschaft vor neue Herausforderungen gestellt.2 Dadurch entstehen neue Handlungsfelder für die Unternehmen. Im Fokus der Öffentlichkeit werden Firmen nicht mehr nur nach ihrem unternehmerischen Handeln, sondern vermehrt auch nach ihrem gesellschaftlichen Auftreten beurteilt.3 Sowohl für mittelständische Unternehmen, als auch für große, weltweit tätige Organisationen gehört vermehrt die Übernahme von Verantwortung gegenüber öffentlichen Belangen zum Tagesgeschäft. Dazu kommen die grundsätzlich zu erfüllenden, bilanziellen Ziele und die Berücksichtigung direkt beteiligter Interessen.4 Als neuer Wettbewerbsvorteil oder strategische Positionierung im Markt wird die übernommene soziale Kompetenz von Unternehmen zunehmend relevanter. "Tue Gutes und spreche darüber"5 gehört zum guten Umgangston. Je besser die Reputation, desto größer die Chancen auf positive Umsatzzahlen. Der Entwicklung geschuldet ist Corporate Social Responsibility (CSR) in aller Munde und wird für viele Maßnahmen als Oberbegriff herangezogen.6 Um auch den neuen wirtschaftlichen Herausforderungen gerecht zu werden, müssen Unternehmen zunehmend neue Wege beschreiten. Viele Märkte sind hart umkämpft und das wirtschaftliche Überleben keines Unternehmens sollte als sicher angenommen werden. Um dem Druck des Wettbewerbs Stand halten zu können, sehen viele Unternehmen die Zusammenarbeit mit Partnern als ein geeignetes Mittel. Die verschiedenen Kooperationsformen bieten vielfältige Möglichkeiten, um auf Marktgeschehnisse zu reagieren. Sowohl die Kooperation mit Mitbewerbern, der gemeinsame Aufbau neuer Unternehmenszweige, die Auslagerung von Teilen der Wertschöpfungskette als auch befristet gemeinsame Projekte sind gern gewählte Optionen. Die Organisationsform der Kooperation bringt, in ihrer jeweiligen Ausprägung, einige spezifische Merkmale mit sich, die den Informationsfluss beeinflussen. Dieser ist innerhalb einer Organisation, besonders auch in Kooperationen, ein relevanter Faktor für den Handlungserfolg von CSR. Über Maßnahmen und Wirkungen wird berichtet, das Reporting ist entsprechend das Sprachrohr der Unternehmung gegenüber den Stakeholdern der Unternehmung und den Interessenten der Kooperation. Zuerst sollte festgelegt werden, was die notwendigen Informationen für einen umfassenden Bericht sind, und im Anschluss daran eben diese von allen Beteiligten Akteuren zusammenzutragen. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe und eine besonders interessante Herausforderung für jedes Management, im Besonderen für das Management einer Kooperation. Das CSR-Reporting von Unternehmen ist aktuell und für Kooperationen relevant und wird in der vorliegenden Arbeit tiefer gehend untersucht.

1.2 Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich zuerst mit der grundlegenden Einordnung der Thematik, die für die weitere Analyse relevant ist. Ein allgemeiner Einstieg in die Kommunikationspolitik von Unternehmungen ordnet das Thema Corporate Social Responsibility innerhalb der Organisation ein. Danach werden ein definitorischer und ein rechtlicher Rahmen gesetzt, der die Begriffe CSR und CSR-Reporting sowie die dafür notwendigen Normen darlegen. Im Anschluss werden die Aufgaben für das Management von Unternehmen definiert. Dazu wird in Kapitel drei zwischen internen und externen Maßnahmen unterschieden. Einzelne Maßnahmen werden explizit vorgestellt, die die Umsetzung von CSR und damit die Grundlage für das CSR-Reporting stellen. Im Anschluss daran werden in Kapitel vier die Besonderheiten der Unternehmenskooperation dargestellt. Bei der Umsetzung von CSR auftretende Risiken innerhalb einer Kooperation werden herausgearbeitet, um anschließend ab Kapitel fünf den daraus abgeleiteten Bedarf an Instrumenten zur Compliance festzustellen. Die Besonderheiten einer gemeinsamen Umsetzung und die darauf aufbauende Berichterstattung innerhalb einer Kooperation werden ausgearbeitet. Zum Abschluss werden anhand von expliziten Kooperationsformen Besonderheiten vorgestellt, die für ein erfolgreiches CSR einflussreich sein können. Zusammenfassend werden noch einmal die wichtigsten Ergebnisse aufgegriffen, und ein Blick in die Zukunft gibt Aufschluss über künftige Forschungsfelder.

2. Definitorischer und gesetzlicher Rahmen von CSR

2.1 Kommunikationspolitik von Unternehmungen

Grundlage einer jeden Organisation ist die Kommunikation von Individuen.7 Für die Organisation von Unternehmen ist es demzufolge wichtig, die Kommunikation sowohl unternehmensintern als auch unternehmensextern als wichtigen Bestandteil des Erfolges zu erkennen. Die Unternehmenskommunikation ist eine der zentralen Aufgaben innerhalb einer Unternehmung.8 Sie erstreckt sich über sämtliche Bereiche einer Unternehmung und des Unternehmensumfelds.9 Sie sollte als eine wichtige Managementaufgabe erkannt werden und besonders in Krisensituationen, sowohl endogener als auch exogener Natur, mit Sorgfalt behandelt werden.10 Die Gesellschaft ist durch die Verbreitung neuer Techniken und die damit einhergehende schnellere und bessere Informationsgewinnung aufmerksamer geworden und soziale Ungleichgewichte werden schneller registriert.11 Interessensgruppen schließen sich zusammen und mobilisieren gegen vermeintlich starke Gegner, zu denen auch zunehmend große Konzerne gehören, um öffentliche Interessen zu schützen.12 Durch die zunehmende Nutzungsmöglichkeit des Internets werden Informationen unkontrollierter verbreitet und von einer größeren, kritischeren Öffentlichkeit wahrgenommen.13 Ein Unternehmen sollte also die interne und externe14 Kommunikation als Daueraufgabe15 ansehen, denn Erfolg und Misserfolg liegen dicht beieinander. Es kann in einer Branche durch ungeplante und fehlerhafte Kommunikation zu Wettbewerbsnachteilen kommen.16

Fusionierung, Kauf oder Verkauf von Unternehmen, Entwicklung globaler Strukturen, personelle Veränderungen, Neuausrichtung interner Arbeitsstrukturen oder institutionelle Veränderungen - beinahe jede Unternehmung ist irgendwann in der Unternehmensgeschichte davon betroffen.17 Für das Management ist es besonders wichtig, in solchen Situationen die Kommunikation richtig zu manifestieren.18 Mitarbeiter müssen in die veränderte Arbeitswelt geführt werden, die Motivation muss sich gegen Angst vor Neuem behaupten und der Glaube an das eigene Können gestärkt werden. Das funktioniert durch Transparenz, Offenheit und das Vorleben des Managements.19 Ebenso müssen den Unternehmensexternen die Veränderung bekannt gegeben und die damit einhergehenden Einschnitte oder Verbesserungen klar verdeutlicht werden. Andernfalls kann es zu Spekulationen und Missverständnissen kommen. Die Kommunikation sollte in die von der Unternehmung gelebte Unternehmenskultur integriert werden, entscheidend für eine positive Wirkung und damit ein positives Image ist ein stimmiges Bild, um Glaubwürdigkeit20 und Vertrauen zu vermitteln.21 Ein erfolgreiches Management von Kommunikation kann den wirtschaftlichen Erfolg einer Unternehmung maßgeblich beeinflussen.22 Das Image23 kann ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal sein, das durch die Kommunikation einer Unternehmung mit seiner Umwelt aufgebaut wird.24 Unter Kommunikation wird die Übermittlung von Informationen verstanden, die die Meinungen, die Einstellungen, die Erwartungen und die Verhaltensweisen der jeweiligen Adressaten in eine gewünschte Richtung lenken können.25 Übermittelt werden können Informationen unter anderem über die Branche, über die Firma selbst, über mögliche Zukunftspläne oder über das gesellschaftliche Engagement der Unternehmung. Dazu können Themen von Bedeutung sein, die schon im öffentlichen Fokus stehen, aber auch Themen, die man unabhängig von der aktuellen Diskussion für sich erarbeitet hat.26 Ein besonderes Augenmerk liegt aktuell auf der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, die von Unternehmen auch ohne rechtlichen Zwang übernommen wird. Je erfolgreicher ein Unternehmen, desto höher die Erwartungen der Bevölkerung an den Beitrag, der von den Unternehmungen geleistet werden muss, um das allgemeine Wohl zu verbessern. Diese Erwartungen unterliegen einem stetigen Wandel.27 Diese freiwilligen Aufgaben werden immer häufiger öffentlich thematisiert und in der Unternehmenskommunikation wird der Begriff CSR gern genannt.28 Durch die öffentliche Außenwirkung können die von der Unternehmung getroffenen Maßnahmen im Bereich des CSR durch eine effektive Unternehmenskommunikation zu einem besseren Image und damit zur Steigerung der Wertschöpfung beitragen.29 CSR-Maßnahmen unterstreichen die soziale Kompetenz der Unternehmen und sollten ein entscheidender Bestandteil der Unternehmenskommunikation sein.30

2.2 Corporate Social Responsibility (CSR)

Die strategische Ausrichtung von Unternehmen wird, neben dem Begriff der Nachhaltigkeit und der nachhaltigen Entwicklung, in der Diskussion zunehmend von der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung geprägt und dafür wird der Begriff CSR verwendet.31 Seine Bedeutung ist jedoch sehr vielfältig und nicht einheitlich.32 Für die vorliegende Arbeit, und im Hinblick auf die Bewertung der Berichterstattung der Unternehmen, ist eine einheitliche Definition notwendig.

2.2.1 Definition der EU-Kommission

Die Kommission der Europäischen Union definiert Corporate Social Responsibility noch weiter als die reine Übersetzung und damit nicht nur im Sinne von gesellschaftlicher Verantwortung, sondern sieht CSR als „Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren“33.34 Zwei Jahre später ergänzte die EU-Kommission diese Definition und wies darauf hin, dass verantwortliches Handeln auch heißt, mehr in Humankapital, in Umwelt und in Beziehungen zu anderen Stakeholdern zu investieren.35 Die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und das verantwortliche Handeln sollte von den Unternehmen stets ernst genommen werden und durch festgelegte, exakt definierte Aktivitäten in die gelebte Kultur, Strategie und Philosophie der Unternehmung eingebunden werden.36 Erst dadurch wird CSR tatsächlich gelebt.37 Der Erfolg der CSR-Aktivitäten ist Ergebnis enger Einbindung in den Unternehmensalltag und konsequent gelebter Verantwortung des Top-Managements.38

2.2.2 Verantwortungsbereiche des CSR

Der Verantwortungsbereich der Unternehmen und damit des Managements lässt sich in drei große Bereiche teilen. Zum einen in die ökonomische Verantwortung39, die als Grundlage jeder Unternehmung von den verantwortlichen Managern getragen werden muss. Ohne wirtschaftlichen Erfolg fehlt die Basis, um nach den verpflichtenden Aufgaben und den rechtlichen Vorgaben zusätzlich in freiwillige Aktivitäten zu investieren, „the business of business is business“ (Milton Friedman)40. Zu dem Bereich des CSR kann man die effiziente Nutzung knapper Ressourcen, die Erzielung von Gewinnen, die langfristige Sicherstellung der Existenz und die langfristige vorausschauende Planung zählen.41 Auch wenn man auf den ersten Blick denkt, dass es sich um selbstverständliche Positionen handelt, so ist eine Unternehmung nicht dazu verpflichtet. Zum anderen umfasst der ökologische Verantwortungsbereich alle freiwilligen Maßnahmen der nachhaltigen Produktion, die über die Mindestanforderungen hinaus von den Firmen getätigt werden.42 Alles was Unternehmen für die Gesellschaft und ihre Umwelt in der Gemeinde tun, fällt in den sozialen Verantwortungsbereich. Sowohl positive als auch negativ externe Effekte, die von der Gesellschaft wahrgenommen werden, zählen dazu.43 CSR umfasst die generelle Verantwortung von Unternehmen gegenüber ihrem gesellschaftlichen Umfeld.44 „The social responsibility of business encompasses the economic, legal, ethical and discretionary expectations that society has of organizations at a given point in time“.45 Nach Carroll bezieht sich die angesprochene gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen auch auf die Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die von der Gesellschaft gewünscht und zu fairen Preisen verkauft werden.46 Das entspricht dem oben genannten ökonomischen Verantwortungsbereich.47

Der rechtliche Verantwortungsbereich bezieht sich auf die Einhaltung von Vorschriften und Gesetzen.48 Sie ist zwar wichtig, zählt aber nach Definition der EU-Kommission nicht zu den CSR Aktivitäten. Die ethische Verantwortung bezeichnet die gesellschaftlichen Erwartungen, die nicht in Gesetzen kodifiziert sind.49 Der humane Verantwortungsbereich beinhaltet alles Freiwillige, was von den Unternehmen darüber hinausgehend ausgeübt wird.50 Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sieht das Kernelement von CSR-Aktivitäten in der Freiwilligkeit.51 Im internationalen Kontext, der auch für in Deutschland ansässige Unternehmen relevant ist, lassen sich verschiedene Stufen des CSR-Verständnisses festmachen.52 Zum einen eine ökonomische Perspektive, die auf den Erhalt der wirtschaftlichen Basis der Unternehmung abzielt und die Shareholder im Fokus hat.53 Des Weiteren eine betriebswirtschaftlich- lösungsorientierte Perspektive, in deren Mittelpunkt die Stakeholder stehen. Ein wichtiger Schritt hierbei ist das Reporting, um die Stakeholder auch darüber zu informieren.54 Die dritte Perspektive ist die Ethische.55 Die Motivation der Unternehmen liegt in dem Vorsatz, etwas Gutes zu tun, ohne direkt davon zu profitieren. Das Nachhaltigkeitskonzept gehört zu diesem Aspekt von CSR.56 Die politische Perspektive berücksichtigt den Umstand, dass die Unternehmen ein anerkanntes Mitglied der Region sein wollen. Die Rechenschaftslegung sowie die Transparenz von Unternehmensaktivitäten spielen eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Vertrauen auf dieser CSR-Ebene.57 Es kommt darauf an, dass die Investitionen in CSR aus der Strategie abgeleitet und auf die Ziele des Unternehmens abgestimmt werden, um erfolgreich zu sein.58

2.3 CSR-Reporting

Die Verbraucher interessieren sich zunehmend für die Aktivitäten der Unternehmen außerhalb der regulären Tätigkeit.59 Implementiert ein Unternehmen CSR-Aktivitäten in den Unternehmensalltag, berichtet aber über deren Ziele und Ergebnisse nicht, bleibt das Vorhaben auf halbem Wege stecken und erreicht wichtige Betroffene nicht.60 Berichte dienen im Rahmen der Unternehmenskommunikation der schriftlichen Information und Dokumentation unternehmensinterner und externer Sachverhalte, um damit die Unternehmensleistung gegenüber internen und externen Anspruchsgruppen darzulegen.61 Der Bereich der Berichterstattung von Unternehmen kann undurchsichtig sein. Für externe Leser ist es häufig unklar, welche Berichtsbezeichnung welchen Inhalt verspricht und ob Berichte mit der gleichen Benennung auch wirklich vergleichbar sind.62 In der Literatur und in der unternehmerischen Praxis sind eine einheitliche Bezeichnung der Berichte und eine Stringenz ihrer jeweiligen Inhalte zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird CSR-Reporting einheitlich verwendet. Der Begriff wird über seine Bestandteile definiert. Der Aufbau der Berichterstattung orientiert sich an dem vorgeschlagenen Rahmen der Global Reporting Initiative (GRI).

2.3.1 Aufbau des CSR-Reporting

Den wichtigsten Rahmen für das CSR-Reporting stellen die Richtlinien der GRI dar.63 Sie geben den Unternehmen eine Anleitung, um den Aufbau und die Struktur von Berichten übersichtlich und effizient zu gestalten. Dabei wird das 3-Säulen-Modell von Ökonomie, Umwelt und Sozialem aus dem vorherigen Abschnitt beibehalten.64 In die Berichterstattung werden sowohl Daten miteinbezogen, die innerhalb der Unternehmung gewonnen werden, als auch Projekte aus dem Bereich CSR.65 Darin berichten Unternehmen über geplante und schon umgesetzte Projekte ebenso wie über festgestellte Hürden und Probleme, die zukünftig gemeistert werden müssen.66 Die Übergänge innerhalb der drei Bereiche sind fließend, nach den Empfehlungen der GRI gibt es Indikatoren, die in jedem Bericht berücksichtigt werden sollten.67 Dazu zählen zu Beginn die direkt ökonomischen Indikatoren, die jeder weiteren Tätigkeit zu Grunde liegen.68 Als Indikator ebenfalls relevant sind alle Umweltfaktoren, die für einen ausführlichen Umweltbericht interessant sind.69 Die Säule des Sozialen wird über die Indikatoren Arbeitsbedingungen, Menschenrechte, Gesellschaft und Produktverantwortung berücksichtigt.70 Alle Indikatoren in der Berichterstattung werden von Prinzipien umrahmt, die die fehlerfreie Informationsübermittlung gewährleisten sollen. Anspruch für jeden Bericht der Unternehmung ist die Transparenz. Die Sachverhalte, die innerhalb der Berichterstattung Berücksichtigung finden, obliegen der Vollständigkeit, der Relevanz und der Nachhaltigkeit.71 Dazu sollten alle verfügbaren Informationen zu einem Sachverhalt wiedergegeben werden. Es sollten immer Sachverhalte gewählt werden, die eine langfristige und entscheidende Rolle im CSR-Engagement der Unternehmung spielen. Um die Qualität der Informationen zu garantieren, die in den Bericht einfließen, gelten hier die Prinzipien Genauigkeit, Neutralität und Vergleichbarkeit.72 Also sollten die Informationen sauber ermittelt, objektiv dargestellt und über mehrere Berichte immer dem gleichen Format unterliegen, um über mehrere Versionen hinweg vergleichbar zu sein. Nicht nur die Qualität der Informationen, sondern auch ihre Darstellung unterliegt bestimmten Anforderungen. Hier gilt das Prinzip der Klarheit und der Aktualität.73 Informationen müssen also allgemein verständlich aufbereitet und regelmäßig dokumentiert werden, um keine veralteten Informationen mit neuen zu vermischen.

2.3.2 Umsetzung des CSR-Reporting

Die GRI hat ebenfalls einen Leitfaden zur erfolgreichen Umsetzung von CSR-Reporting entwickelt, der den Unternehmen bei der effektiven Umsetzung hilft.74 Die im vorherigen Abschnitt dargestellten Berichterstattungsprinzipien helfen bei der Erstellung eines Berichtes. Der Leitfaden hilft den Unternehmen, ein tatsächliches Bild ihrer eigenen Organisation und der Fakten zu bekommen und diese zusammenfassend darzustellen, um mit den Stakeholdern in den Dialog zu treten.75 Dieser Leitfaden dient aber auch über die Grenzen der Unternehmung hinweg, einzelne Berichte verschiedener Unternehmen vergleichbar zu machen, ihre Leistung tatsächlich zu beurteilen und von erfolgreichen Unternehmen zu partizipieren.76 Inhaltlich gibt der Leitfaden ein 5-Stufen-Schemata zur Berichterstattung vor. Zu Beginn sollte eine Unternehmensstrategie und eine Unternehmensvision formuliert werden, die von der Geschäftsführung kommentiert wird.77 Darauf folgend sollte ein Profil erstellt werden, dass die Unternehmung charakterisiert und den Berichtsaufbau beschreibt.78 Also sollte der Bericht sowohl zu der Branche passen als auch zu dem Image, das sich die Unternehmung aufgebaut hat.79 Ein weiterer Schritt liegt in der genauen Festlegung, welche Strukturen innerhalb der Organisation vorliegen, welche Verantwortlichkeiten zugeordnet und welche Managementsysteme implementiert sind.80 Außerdem sollte eine Übersicht erstellt werden, die dem Leser ermöglicht, festzustellen, welche Informationen in dem Bericht wo zu finden sind, um Übersichtlichkeit beizubehalten.81 Im Anschluss sollten dann die Leistungsindikatoren mit den entsprechenden Kennzahlen zusammengefasst und in den Bericht integriert werden.82 Grundsätzlich gibt es vier Phasen der Erstellung eines Berichtes. Zu Beginn widmet man sich der Konzeption der Botschaft und der wichtigsten Themenfelder, wobei der Fokus auf den strategischen Zielen der Unternehmung liegen sollte. In der Planungsphase werden Struktur, Inhalt, Zeitplan und Umsetzung festgelegt. Man sollte identifizieren, welche Informationen benötigt werden und woher man sie bekommt. Danach wird der Bericht durchgeführt und nach erfolgreicher Verteilung bewertet. Sowohl interne als auch externe Berichte sollten auf ihre Zielerreichung geprüft werden, um mögliche Fehlbotschaften und ungewollte Interpretationen aufzudecken.83 Die Form des Berichtes kann unterschiedlicher Natur sein. Nach §264(1) HGB sind Kapitalgesellschaften dazu verpflichtet, neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) auch einen Lagebericht zu veröffentlichen.84 Bilanz, GuV, Lagebericht und Anhang können auch zu einem Geschäftsbericht zusammengefasst werden, der neben den vorgeschriebenen, freiwillige zusätzliche Angaben enthalten kann.85 Diese Geschäftberichte bieten gute Chancen zur eigenen Selbstdarstellung und werden häufig von Externen als Informationsquelle genutzt.86 Je nach Fokus der Unternehmung kann die Berichterstattung unter einer selbst gewählten strategischen Ausrichtung aufgestellt werden. Die GRI empfiehlt eine Integration der Umwelt- und Sozialberichte in den Finanzbericht der Unternehmung, um durch die Vereinigung der einzelnen Teilberichte eine Verbesserung der gesamten Berichterstattung zu erzielen.87 So soll von der strengen Trennung der drei Komponenten Umwelt, Ökonomie und Soziales eine Wende hin zu einer Verschmelzung aller Aktivitäten der Unternehmung erfolgen, um den Einfluss aller Bereiche auf die Entwicklung der Firma besser ganzheitlich verfolgen zu können.88

2.4 Rechtlicher Rahmen zur Umsetzung von CSR

Es gibt keine grundlegenden Gesetze für Corporate Social Responsibility. Einige Aktivitäten und freiwillige Maßnahmen wurden schon in neue Gesetze übernommen, so dass diese in Deutschland gerade in den Bereichen Arbeitsrecht und Umweltschutz nach der vorliegenden CSR-Definition nicht mehr in diesen Bereich fallen. In anderen Ländern gibt es abweichende Gesetze, was dazu führen kann, dass in diesen Ländern freiwillige Maßnahmen der Unternehmung anders bewertet werden. Demzufolge ist CSR nicht länderübergreifend vergleichbar. Das ist besonders problematisch, wenn Unternehmen in Deutschland ansässig, aber grenzübergreifend tätig sind. Im Folgenden liegt die Konzentration auf deutschen Unternehmen, die landesintern operieren. Zu den, für die Umsetzung von CSR, wichtigsten Standardisierungsinstitutionen gehören die International Organization for Standarization (ISO) und für das CSR- Reporting die GRI.89 Auch weitere Standardisierungsinstitutionen sollen erwähnt werden. Wenn auch das Augenmerk auf Deutschland gerichtet ist, so gehören sowohl die Vorgaben und Empfehlungen der EU als auch die deutscher Gremien mit in den zu berücksichtigenden Kreis der Beachtung.

2.4.1 International Organization for Standardization (ISO)

Die ISO ist eine NGO (Not Governmental Organization), mit Vertretern aus 149 Ländern.90 Sie ist eine der weltweit wichtigsten Organisationen, die sich der Erarbeitung und der Verbreitung von Nachhaltigkeit und nachhaltiger Entwicklung widmet.91 Für die Umsetzung von CSR können zwei reine ISO-Normen herangezogen werden, die ISO 9000 für Qualitätsmanagement und die ISO 14000 für Umweltmanagement.92 Die ISO-Norm 9000 enthält die Grundprinzipien der Kundenzufriedenheit, der Führung, der Einbeziehung der Mitarbeiter, einen prozessorientierten Ansatz, einen systemorientierten Managementansatz, eine ständige und stetige Verbesserung der Unternehmung, einen sachlichen Ansatz zur Entscheidungsfindung und gute Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen.93 Die ISO-Norm 14000 resultiert aus dem gestiegenen Umweltbewusstsein der Unternehmen.94 Sie bietet einige positive Vorteile. So ermöglicht sie eine Regulierungsvereinheitlichung, da sie unterschiedliche nationale Standards ersetzt und so Transparenz fördert und Kosten senkt.95 Außerdem bietet eine einheitliche Zertifizierung einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern, da man seine freiwilligen Bemühungen kontrollieren lassen kann und somit hohe Ziele suggeriert.96 Eine allgemein bessere Bewertung kann für die Unternehmen zu einer gesteigerten Kreditwürdigkeit und zu einer Risikominimierung führen.97 Da sich in den letzten Jahren ein steigendes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zeigt, lassen sich mit ISO 14000 Absatzvorteile gegenüber Kunden erzielen.98 Sie honorieren den freiwilligen hohen Einsatz der Unternehmen. Das zu erzielende positive Kosten- und Leistungsverhältnis spricht für diese Norm.99 Während die ISO-Normen 9000 und 14000 Teilbereiche von CSR abdecken, widmet sich die ISO-Norm 26000 dem vollständigen Gebiet des CSR. Die ISO-Norm 26000 soll als Leitlinie oder Anleitung für das freiwillige Engagement im Bereich CSR dienen.100 Sie richtet sich an alle Formen der Organisationen und ihre Einhaltung ist freiwillig.101 Die ISO 26000 orientiert sich an den aktuellen CSR Entwicklungen und ist die erste „Guideline for Social Responsibility“ im Rahmen der ISO.102 Sie ist als einzige in der Standardreihe, und damit anders als die beiden vorherigen, nicht zertifizierbar.103 Es werden bereits bestehende internationale Vereinbarungen herangezogen, beispielsweise die Charta der Menschenrechte, die OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen oder die Vereinbarung von Rio.104 Weiterführend werden diese internationalen Abkommen mit der Verpflichtung zur Einhaltung der lokalen Gesetze ergänzt.105 Aufgrund der oben angesprochenen Differenzen in der nationalen Gesetzgebung ist das auch notwendig. Die ISO-Norm 26000 ist das Resultat einer erfolgreichen Zusammenarbeit von ISO und GRI und hat damit einen dualen Charakter.

2.4.2 Die Global Reporting Initiative (GRI)

Die Initiative bietet Leitlinien für die Standardisierung von Berichten, die von Unternehmen gern für ihre Berichterstattung aufgegriffen werden.106 Sie nehmen eine relativ hohe praktische Relevanz im Bereich des CSR- Reportings ein.107 In die GRI Richtlinien108 werden sowohl ökonomische, Umwelt- als auch soziale Dimensionen einbezogen.109 Unternehmen haben die Möglichkeit, sich an den GRI Richtlinien zu orientieren und in ihr Social-Reporting mit einzubeziehen.110 GRI empfiehlt jedoch, die Geschäftsberichte im Einklang mit den Richtlinien auszustellen, was einer Art Qualitätssiegel der Berichterstattung entspricht.111 Die Verwendung dieses Qualitätssiegels setzt die Umsetzung einer bestimmten Anzahl von CSR-Aktivitäten voraus.112 Die Berichte können von GRI zertifiziert werden, so dass eine missbräuchliche Verwendung ausgeschlossen werden kann.113 Allerdings gibt es keine öffentliche, unabhängige Stelle, die etwa nach GRI zertifizieren würde und dementsprechende Audits durchführt.114 Der Mehrwert des Unternehmens ist unbestimmt.115

2.4.3 Global Compact

Der Global Compact will die Strategien und das Verhalten der Unternehmen, insbesondere der global agierenden Konzerne, beeinflussen und durch z.B. die Förderung der Menschenrechte sowie der Verbesserung der Arbeits- und der Umweltbedingungen schwerpunktmäßig in den Entwicklungsländern und Schwellenländern, eine positive Veränderung erreichen.116 Das ist besonders für deutsche Unternehmen relevant, die einen Teil ihrer Produktion in Länder der Dritten Welt verlegt haben. Der Global Compact ist aufgrund seiner klaren Struktur und seiner hohen Legitimität attraktiv, er stößt weltweit auf große Resonanz bei Unternehmen, NGOs und Nationalstaaten.117 Den teilnehmenden Unternehmen dient er als Lern- und Kommunikationsplattform sowie zum Austausch mit anderen Unternehmen als Benchmarkinstrument.118 In Deutschland hat er bis heute keine allzu breite Basis gefunden.119 Der Global Compact folgt zehn Prinzipien, die sich in vier Bereiche teilen lassen.120 Der Bereich Menschenrechte, der Bereich Arbeitnehmerrechte, der Bereich Umweltschutz und der Bereich der Antikorruption.121 Die zehn Prinzipien vertiefen die jeweiligen Gebiete und definieren klare Vorgaben.

2.4.4 WBCSD

Das World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) verbindet den Business Council for Sustainable Development und den World Industry Council for the Environment.122 Das WBCSD versteht sich als Vorreiter und Unterstützer der nachhaltigen Entwicklung.123 Es will die Situation von Ökoeffizienz, Innovation und gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung verbessern und knüpft damit an die Ergebnisse der Konferenz von Rio und der Agenda 21 an.124 Im Mittelpunkt der Arbeit des WBCSD stehen, neben den genannten Themen, auch die Berücksichtigung des Klimas, die Energie- und Ressourcenentwicklung und die Diskussionen um CSR.125 Das WBCSD ist die, auf internationaler Ebene, älteste und politisch einflussreichste Allianz von Großunternehmen, die sich dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung verschrieben hat.126

2.4.5 EMAS

EMAS ist die Abkürzung für das Europäische Umwelt-Audit-System.127 Das Ziel bei EMAS ist es, Unternehmen und Organisationen Unterstützung für die kontinuierliche Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes zu bieten, die über die gesetzlichen Vorschriften hinaus geht und diese dann auch zu dokumentieren.128 Es handelt sich um konkrete Maßnahmen, deren Umsetzung und Auswirkungen in jährlichen Reviews überprüft werden können.129 Die Veröffentlichung einer Umwelterklärung ist im Falle des EMAS verpflichtend.130

2.4.6 Corporate Governance Kodizes

Ein weiteres grundlegendes Instrument im Bereich CSR sind die länderspezifischen Corporate Governance Kodizes, die ebenfalls nicht verpflichtend sind.131 Sie beruhen im Kern auf vier thematischen Säulen.132 Die erste Säule beinhaltet die Beziehung zu den Shareholdern.133 Die zweite thematisiert die Qualifikation des Managements der Unternehmung, die dritte beinhaltet das Reporting und die vierte Säule beschäftigt sich mit verschiedenen Faktoren, darin unter anderem das Gehalt der Manager.134

2.4.7 OECD-Leitsätze

Die Leitsätze der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) sind der derzeit einzige umfassende Verhaltenskodex für weltweit tätige Unternehmen, zu deren Förderung sich die teilnehmenden Regierungen verpflichtet haben.135 Sie bilden einen Rahmen für sozial verantwortliches unternehmerisches Verhalten, das von den Unternehmen freiwillig adaptiert wird.136 Ziel ist es, positive Beiträge zum Gemeinwohl und eine vertrauensvolle Atmosphäre zwischen Unternehmen, Angestellten, Regierungen und der Gesellschaft als Ganzes zu schaffen.137 Diese Maxime sind weltweit gültig.138 Sie erfassen multinationale Unternehmen, die in einem der Mitgliedsländer ansässig sind, unabhängig davon, wo sie ihre geschäftlichen Tätigkeiten ausüben.139 Die Leitsätze selbst umfassen neun Bereiche, die allgemeinen Grundsätze, die Offenlegung von Informationen, die Arbeitsbeziehungen, die Bekämpfung von Korruption, den Umweltschutz, die Berücksichtigung von Verbraucherinteressen, den Umgang mit Wissenschaft und Technologie, den Umgang mit Wettbewerb und die relevante Besteuerung.140

3. Maßnahmen zur Umsetzung von CSR

Die EU Kommission hat in dem Grünbuch aus dem Jahre 2001 eine Unterteilung aller CSR-Bestandteile vorgenommen, abhängig von der Wirkungsrichtung wird zwischen interner und externer Dimension unterschieden.141 Je nach gewähltem Adressat werden CSR-Aktivitäten aus dem jeweiligen Wirkungskreis angesprochen.142

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1.: Quelle: Eigene Darstellung.

[...]


1 Vgl. Pinter, Anja (2008): S. 194.

2 Vgl. In Anlehnung an : Mohn, L. (2006): S. 1.

3 Vgl. Meffert, Heribert (2006): S. 9.

4 Vgl. Müller, Martin und Hübscher, Marc (2008): S. 143.

5 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 41.

6 Vgl. Ungericht, Bernhard und Raith, Dirk et.al (2008): S. 61.

7 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 7.

8 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 147.

9 Vgl. Banzhaf, Jürgen (2006): S. 259.

10 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 148.

11 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 148.

12 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 148.

13 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 148.

14 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 11.

15 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 7.

16 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 148.

17 Vgl. Schick, Siegfried (2010): S. 1.

18 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 148.

19 Vgl. Schick, Siegfried (2010): S. 1.

20 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 49.

21 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 148.

22 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 8.

23 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 8.

24 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 34.

25 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 152.

26 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 11.

27 Vgl. Schmidt, Siegfried J. (2004): S. 152.

28 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 8.

29 Vgl. Mast, Claudia (2006): S. 16.

30 Vgl. Banzhaf, Jürgen (2005): S. 282. Vgl. Bruhn, Manfred (2009): S. 554.

31 Vgl. Baumgartner, Rupert J. (2010): S. 18f.

32 Vgl. Schwalbach, Joachim et. al (2008): S. 78.

33 Europäische Kommission (2001): Rahmenbedingungen, S. 7.

34 Vgl. Baumgartner, Rupert J. (2010): S. 19.

35 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 7.

36 Vgl. Aumayr, Christina (2008): S. 414.

37 Vgl. Aumayr, Christina (2008): S. 416.

38 Vgl. Heuskel, Dieter (2008): S. 521.

39 Vgl. Schwalbach, Joachim et. al (2008): S. 80.

40 Vgl. Beyer, Jürgen et.al (2007): S. 3.

41 Vgl. Schwalbach, Joachim et. al (2008): S. 80.

42 Vgl. Schwalbach, Joachim et. al (2008): S. 81.

43 Vgl. Schwalbach, Joachim et. al (2008): S. 81.

44 Vgl. Müller, Martin und Schaltegger, Stefan (2008): S. 18.

45 gl. Carroll (1979): S. 500.

46 Vgl. Weber, Manuela (2008): S. 40.

47 Vgl. Weber, Manuela (2008): S. 40.

48 Vgl. Weber, Manuela (2008): S. 40.

49 Vgl. Weber, Manuela (2008): S. 40.

50 Vgl. Weber, Manuela (2008): S. 40.

51 Vgl. Weber, Manuela (2008): S. 41.

52 Vgl. Matten, D. (2006): S. 23.

53 Vgl. Matten, D. (2006): S. 25.

54 Vgl. Matten, D. (2006): S. 26.

55 Vgl. Matten, D. (2006): S. 25.

56 Vgl. Matten, D. (2006): S. 27.

57 Vgl. Matten, D. (2006): S. 28.

58 Vgl. Heuskel, Dieter (2008): S. 520.

59 Vgl. Meffert, Heribert (2006): S. 10.

60 Vgl. Aumayr, Christina (2008): S. 415.

61 Vgl. Baumgartner, Rupert J. (2010): S. 187.

62 Vgl. Gazdar, Kaevan (2008): S. 192.

63 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

64 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

65 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

66 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

67 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

68 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

69 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

70 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 61.

71 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 62f.

72 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 62f.

73 Vgl. Schiebel, Walter Prof. und Konrad, Astrid et.al (oJ): S. 62f.

74 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

75 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

76 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

77 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

78 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

79 Vgl. Gazdar, Kaevan (2008): S. 192.

80 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

81 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

82 Vgl. Zell, Helmut (2005): S. 42.

83 Vgl. Gazdar, Kaevan (2008): S. 196.

84 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 54.

85 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 54f.

86 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 55.

87 Wühle, Matthias (2007): S. 55.

88 Wühle, Matthias (2007): S. 55.

89 Wühle, Matthias (2007): S. 49.

90 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 50.

91 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 50.

92 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 50.

93 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 50.

94 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 51.

95 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 51.

96 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 51.

97 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 51.

98 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 51.

99 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 51.

100 Vgl. Jastram, Sarah (2009): S. 5.

101 Vgl. Jastram, Sarah (2009): S. 5.

102 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 50.

103 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 460.

104 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 460.

105 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 460.

106 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 52.

107 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 457.

108 Eine explizite Darstellung kann im Anhang nachgelesen werden.

109 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 52.

110 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 52.

111 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 52.

112 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 52.

113 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 52.

114 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 457.

115 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 457.

116 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 440.

117 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 441.

118 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 441.

119 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 441.

120 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 457f.

121 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 457f.

122 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 441.

123 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 441.

124 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 441.

125 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 442.

126 Vgl. Kopp, Reinhold (2008): S. 442.

127 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 451.

128 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 451.

129 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 451.

130 Vgl. Baumgartner, Rupert J. (2010): S. 187.

131 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 451.

132 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 451.

133 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 451.

134 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 451.

135 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 453.

136 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 453.

137 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 453.

138 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 453.

139 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 453.

140 Vgl. Neureiter, Martin und Palz, Doris (2008): S. 453ff.

141 Vgl. Wühle, Matthias (2007): S. 7.

142 Vgl. Schiebel, Walter Prof. Dr. et.al (oJ): S. 46.

143 Vgl. Schwalbach, Joachim et. al (2008): S. 80.

Details

Seiten
85
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783668380066
ISBN (Buch)
9783668380073
Dateigröße
884 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v351399
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster – Institut für Genossenschaftswesen
Note
2,3
Schlagworte
CSR Kooperationen Volkswirtschaft Genossenschaftswesen

Autor

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Titel: CSR-Reporting von Kooperationen. Eine Analyse der Risiken und Instrumente zur Compliance