Lade Inhalt...

Vom Handwerker zum Künstler. Der Wandel des Benito Guerrero in "Das wirkliche Blau. Eine Geschichte aus Mexiko" von Anna Seghers

Bachelorarbeit 2015 36 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

EINLEITUNG

1. KAPITEL: Einführung in die Künstlerproblematik
1.1 Begriff des Künstlers
1.1.1 Künstler - Definition
1.1.2 Entwicklung des Begriffs
1.1.3 Der Künstler und die Gesellschaft
1.1.4 Der Künstler der Moderne
1.2 Das Motiv des Künstlers in der deutschen und polnischen Literatur
1.3 Anna Seghers - Leben, Werk und Kunstauffassung
1.4 Das Wirkliche Blau von Anna Seghers - kurze Zusammenfassung

2. KAPITEL: Analyse des Künstlermotivs in der Erzählung Das wirkliche Blau
2.1 Die Künstlerproblematik in Anna Seghers‘ Das wirkliche Blau
2.2 Der blaue Farbstoff in den Augen der Kundschaft und Benitos Einstellung zu dem Blau
2.3 Benitos Guerrero - Entwicklung des Künstlers
2.3.1 Anfang der Reise - innere Motivation
2.3.2 Die Träume und ihre Bedeutung
2.3.2.1 Der blaue Farbstoff und die „Blaue Blume“
2.3.3 Ambivalente Gefühle
2.3.4 Benitos Verhältnis zur Gesellschaft
2.3.4.1 Instrumentalisierung der Einwohner
2.3.4.2 Benitos Misstrauen
2.3.4.3 Der Wunsch nach Individualität
2.3.5 Reale Züge des „wirklichen Blaus“
2.3.5.1 Benitos Kunstauffassung

3. KAPITEL: Schlussfolgerungen

LITERATURVERZEICHNIS

ZUSAMMENFASSUNG IN DER POLNISCHEN SPRACHE

EINLEITUNG

Es ist unumstritten, dass Anna Seghers zu den wichtigsten deutschen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts gehört. In ihren weltbekannten Werken setzt sie sich mit den Themen auseinander, die die Menschen betreffen - Kriege, Ungerechtigkeit und das Leben der einfachen Arbeiter finden Platz in ihrer Prosa. Neben ihren bekanntesten Werken, wie Das siebte Kreuz tauchen auch solche auf, die weniger bekannt sind. Dazu gehört Das wirkliche Blau - eine Geschichte aus Mexiko, die im Exil verfasst wurde und deren Held, Töpfer Benito Guerrero, auf der Suche nach dem wunderbaren blauen Farbstoff, den er zur handwerklichen Arbeit braucht, in die Welt aufbricht. Der Held lässt sich als talentierter Mensch definieren.

In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, Benito Guerreros Wandel als Künstler aufzuzeigen. Damit ist seine innere und äußerliche Verwandlung von einem einfachen, wortkargen Handwerker zum selbständigen Künstler gemeint.

Die vorliegende Diplomarbeit besteht aus drei Kapiteln. Der erste Teil widmet sich der theoretischen Klärung des Künstlerbegriffs anhand der Wörterbuchdefinitionen. Dazu gehören solche Aspekte, wie die Entwicklung des Begriffs und gesellschaftliche Rolle der Künstler früher und heute.

Danach soll die Präsenz des Künstlerbegriffs in der deutschen und polnischen Literatur geschildert werden. Am Beispiel verschiedener Charaktertypen wird gezeigt, dass die Künstler mehrmals komplizierte, unterschiedliche Persönlichkeiten aufweisen und dass bei der Analyse mehrere Faktoren berücksichtigt werden sollen.

Daraufhin folgt die Beschreibung des Lebens und Werkes von Anna Seghers. Der Schwerpunkt wird auf ihre Kunstauffassung gelegt und auf die Rolle, die die Kunst in ihrem Leben gespielt hat. Anschließend erfolgt eine kurze Zusammenfassung von Das wirkliche Blau.

Der zweite Teil bildet die Analyse von Das wirkliche Blau. Sie beschränkt sich auf die komplizierte Persönlichkeit des Töpfers, der eine sehr lange und abenteuerliche Reise zu seinem Neffen Ruben zu machen hat. Im zweiten Kapitel wird außerdem die besondere Bedeutung des blauen Farbstoffes gezeigt, um danach die Entwicklung des Künstlers zu präsentieren. Es wird auch seine Kunstauffassung dargestellt.

Im dritten Teil werden alle Thesen der vorliegenden Bachelorarbeit zusammengefasst.

Am Ende wird auch die gesamte Primär- und Sekundärliteratur aufgelistet. Den letzten Teil bildet die Zusammenfassung in der polnischen Sprache.

1. KAPITEL: Einführung in die Künstlerproblematik

1.1 Begriff des Künstlers

Obwohl die Person des Künstlers schon seit Jahrhunderten im Focus der Betrachtungen steht, finden immer noch einige Aspekte, die ihn betreffen, großes Interesse. Offensichtlich gibt es keine ausreichenden Hinweise, wie wir ihn beurteilen sollen und keine Skala, die uns diese Figur eindeutig einordnen lässt.

Obgleich sich das Leben des Künstlers auf einigen Ebenen von der Existenz eines durchschnittlichen Bürgers deutlich unterscheidet, sollte es nicht übersehen werden, dass er einer von uns ist, d.h. er befindet sich in derselben Realität und unterliegt dengleichen psychologischen und sozialen bzw. wirtschaftlichen Prozessen.2 Mehrmals macht er große Karriere und wird zu einem bewunderten Star in der Gesellschaft und missverstandenen „Außenseiter“ gleichermaßen. Seine Lebensweise, Werke und Ansichten sind eine Inspirationsquelle für eine große Anzahl der Schriftsteller.

Die sogenannten „Künstlerfiguren“ sind charakteristisch auch für die deutsche Literatur. Besonders im 20. Jahrhundert lässt sich viel von ihnen hören. Es war oft der Fall, dass die Kunst für die Autoren interessant war, da sie in der Opposition zum Alltag stand: Kultur und künstlerische Ideen gegenüber dem zivilisatorischen Fortschritt und der Technik.

Der Künstler soll in einer solchen von der Technik bedrohten Welt die Aufbewahrung von einer geistigen Lebensform, Tradition repräsentieren. Diese Problematik haben solche Autoren, wie zum Beispiel: R.M. Rilke in Dichter oder Arno Holz in Phantasus deutlich geschildert.

1.1.1 Künstler - Definition

Die Frage, was man unter dem Begriff „Künstler“ eigentlich verstehen soll, taucht immer wieder auf. Zurzeit gibt es keine eindeutige Definition. Im allgemeinen Sprachgebrauch fungiert Künstler als eine begabte Person, die unterschiedliche Werke schafft oder wiedergibt. Auf diese Art und Weise wird er von Duden definiert.3

In seiner ganz allgemeinen und umfassenden Definition weist Duden darauf hin, dass der Künstler „Werke hervorbringt oder darstellend, aufführend interpretiert“4 und zugleich „auf einem konkreten Gebiet über besondere Fähigkeiten verfügt“5 Wenn wir diese Erklärung unter die Lupe nehmen, können wir feststellen, dass der Künstler als ein kreativ Tätiger dargestellt wird.

Die Definition von Meyers steht im Kontrast zu dieser von Duden. Ihr kann man entnehmen, dass mit diesem Begriff „die Vertreter der anderen Künste“6 versehen werden können, d.h. Dichter, Komponisten, Bildhauer - einfach die Personen, die über ganz unterschiedliche individuelle Fähigkeiten, Talente verfügen.

In diesem Punkt kommt zum Vorschein die Frage, wie wir den wahren, richtigen Künstler von den anderen Leuten, die üblichen Tätigkeiten nachgehen, unterscheiden sollen. Es gibt Menschen, die viele Jahre lang ihre Werke schaffen. Dazu gehören Schuh-, oder Uhrmacher, deren Arbeitsergebnisse hervorragend, außergewöhnlich sein können. Problematisch bleibt in diesem Kontext die Frage, ob wir in diesem Fall mit Talent oder mit einer Kunstfertigkeit zu tun haben. Diese zwei Begriffe werden oft synonymisch gebraucht, obwohl sie im allgemeinen Sprachgebrauch nicht dasselbe ausdrücken.

1.1.2 Entwicklung des Begriffs

Es soll im Folgenden veranschaulicht werden, wie sich der Begriff „Künstler“ im Laufe der Zeit entwickelt hat. Etymologisch gesehen stammt diese Bezeichnung aus dem 15. Jahrhundert, nachgewiesen ist sie zum ersten Mal im 16. Jahrhundert. Es ist nicht zu übersehen, dass in dieser Bedeutung, die uns bekannt ist, sie seit dem 18. Jahrhundert im sprachlichen Gebrauch vorhanden ist.7 Der Terminus selbst stammt aus dem mittelalterlichen Latein, wo er einen Studenten der schönen Künste8 bezeichnete.

Im Laufe der Zeit hat sich die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes erheblich verändert: damals, d.h. im Mittelalter, wurde es mit dem Experimentieren, mit der Ausübung der Fertigkeiten identifiziert. Zu dieser Zeit wurde also der Künstler eher mit einem Handwerker, als mit einem Dichter, Maler oder Schauspieler gleichgesetzt.

Selbst im 16. Jahrhundert stoßen wir auf das Verb „künsteln“, das mit der Bedeutung im Sinne der schöpferischen Tätigkeit kaum zu tun hat. Ganz im Gegenteil: es geht hier um Experimentieren und Ausübung konkreter Fertigkeiten.9 Es lässt sich also in diesem Punkt auf die Tatsache hinweisen, dass jahrhundertelang berufliche Tätigkeit und Kunst nicht in einer Opposition zueinander standen.

In der Renaissance haben wir mit der Geburt des Künstlers zu tun. Die Bedeutung des Künstlers in der Öffentlichkeit steigt. Er ist selbstbewusst, weltoffen. Man kann auch bemerken, dass er sich von dem Schulwissen abwendet und einem „experimentellen Geist“ den Vorrang gibt.10 Seit dieser Zeit wird man immer wieder von der Außergewöhnlichkeit des Schöpfers überzeugt. Schon Leonardo da Vinci war der Meinung, der Künstler ähnele Gott, da er auch zahlreiche, umwerfende Meisterwerke hervorbringe.11 Meister der Renaissance „brennen vor Ehrgeiz, dursten nach Wissen“12, sind sich ihrer Stärken bewusst. Sie betrachten sich nicht als Kunsthandwerker wie ihre Vorgänger im Mittelalter, sondern als wahre Künstler, d.h. solche, die ihr Talent Gott verdanken.

1.1.3 Der Künstler und die Gesellschaft

Die Gesellschaft selbst hatte immer Respekt vor einem Schöpfer und hat ihn ihm gezeigt. Künstler wurden allmählich zu bewunderten Stars. Auch in anderen literarischen Epochen wird auf diese Gruppe Nachdruck gelegt. In der Romantik glaubte man auch an prometheische Mission des Künstlers. Man dachte, dass die Schöpfer visionäre Gaben hätten und dass sie neue Lebensideal verkünden würden. Das waren von Gott inspirierte Persönlichkeiten, die das ganze Leben poetisieren wollen, da sie Leben mit Kunst gleichsetzen.

Es muss auch berücksichtigt werden, welche Funktion die Künstler in der Gesellschaft haben können. Im Mittelalter hat man angenommen, dass sie Gott, dem Herrscher und der Bevölkerung dienen müssen, indem sie ihre Werke mit Leidenschaft schaffen.

Damals blieben sie auch anonym, ihre Identität ist niemandem bekannt geworden. Das veränderte sich im Laufe der Zeit. Das Gefühl des Selbstbewusstseins kam ans Licht und schon in der Renaissance war jedem klar, wer der Autor eines Werkes ist.

In dieser Zeit sind viele Künstler von der Kirche bzw. von einflussreichen Menschen beauftragt worden. Sie wurden finanziell unterstützt und mussten einen Teil der Autonomie einbüßen. Für die Kirche spielte immer die Kunst eine besondere Rolle. So wurde beispielweise Michelangelo von Papst Julius II. beauftragt, die Decke der Sixtinischen Kapelle zu bemalen.13 In diesem Zusammenhang taucht eine wiederkehrende Frage auf: Konnte sich der Künstler überhaupt selbständig machen, oder war er immer auf die Mächtigen wie Mäzene und Könige angewiesen? Dürfen wir denn überhaupt von einer sog. freien Kunst sprechen, wenn selbst die hergestellten Werke von der Kundschaft beeinflusst werden?

1.1.4 Der Künstler der Moderne

Das 20. Jahrhundert zeigt die Person des Künstlers aus einer anderen Perspektive.

Einerseits erfreuen sich berühmte Schöpfer immer größerer Popularität, andererseits werden sie wie Menschen betrachtet, die einer üblichen Arbeit nachgehen. In diesem Fall haben wir mit zwei Tendenzen zu tun: die erste hebt die Einzigartigkeit der Kunst hervor und die andere behandelt den Schöpfer als einen durchschnittlichen Menschen. Das ist aber kein Novum des 20. Jahrhunderts. Obwohl wir heutzutage den Künstler wahrscheinlich mit einen romantischen Dichter identifizieren, ähnelt dieser eher einem Geschäftsmann, der seinen Lebensunterhalt verdienen muss.

Heute bezieht sich das Wort „Künstler“ auf eine ziemlich zahlreiche Personengruppe, in der fast alle über ähnliche bzw. gleiche Begabungen verfügen. Sie sind schon nicht so außergewöhnlich und scheinen dem Empfänger unattraktiv zu sein. Im 21. Jahrhundert ist es auch schwieriger, einen „wahren“ Künstler zu finden, da sich so viele Menschen mit diesem Begriff bezeichnen, dass wir mehrmals nicht imstande sind zu erkennen, wer der richtige und wer der fingierte artifex ist.

1.2 Das Motiv des Künstlers in der deutschen und polnischen Literatur

Das Motiv des Künstlers hat immer wieder literarische Beachtung gefunden.14 Im Laufe der Zeit hat sich ein breites Spektrum der Konzeptionen der Künstlerfiguren entwickelt. So haben wir sowohl mit dem göttlich inspirierten Sänger und Musiker wie der mythologische Orpheus, als auch mit dem Techniker, „der mit mathematischer Präzision seine Werke ausarbeitet“,15 was auf Dädalus zurückführen kann16 oder mit dem Betrüger bzw. kriminellen Außenseiter, zu tun.

Um die komplizierte Person des Künstlers ausführlich darzustellen, muss man verschiedene Faktoren seines Lebens in Betracht ziehen, da dieses Thema einen weiten Bereich ambivalenter Bedeutungsgehalte umfasst17. Vor allem sind hier individualpsychologische Aspekte seiner Persönlichkeit gemeint. Es sollte in diesem Punkt veranschaulicht werden, welche Rolle für den Künstler sein Talent spielt. Wir sollen uns darüber Gedanken machen, ob er seine Begabung als Berufung, Inspiration oder vielleicht als Fluch oder Wahnsinn betrachtet.

In E.T.A Hoffmanns Erzählung Fräulein von Scuderi taucht der wahnsinnige Schöpfer Cardillac auf, der das alles verkörpert, was einen außergewöhnlichen talentierten Menschen charakterisiert: Er ist ein anerkannter Handwerker - der beste Goldschmied seiner Zeit - und zugleich Meister für seine Lehrlinge. Rene ist in ganz Paris bekannt, außerdem ist er nach landläufiger Meinung auch ein hilfsbereiter und guter Mensch. In der Wirklichkeit führt er zwei Existenzen. In der Nacht verwandelt er sich in einen Mörder, der aus seiner Vorliebe für Goldstücke die Besitzer seines verkauften Schmuckes töten muss. Er wird zu einem wahnsinnigen Verbrecher.

Cardillac benimmt sich wie ein besserer Mensch, wie Gott, der dem anderen das Leben nehmen kann. Das führt zu einem anderen Aspekt, und zwar: zu einem Geheimnis der Veranlagung. Viele Autoren haben sich diese Frage gestellt, ob der Künstler seine Gabe von Gott bekommen hat oder ob er dank seiner harten Arbeit zum Meister in seinem Fach geworden ist. Diese Frage betrifft auch Hendrik Höfgen, die Hauptfigur des Romans Mephisto von Klaus Mann. Der begabte Schauspieler arbeitet sehr hart, entwickelt seine darstellerischen Fähigkeiten, da er seinen Traum verwirklichen möchte, nämlich den Ruhm zu erlangen. Dieser Mensch fühlt sich den anderen Bühnenkünstlern überlegen, außerdem hat er nur seine Laufbahn vor den Augen, die Vorrang vor anderen Dingen besitzt. Da er karrieresüchtig ist, geht er einen Pakt mit dem Regime ein. Seine wetterwendische Haltung führt dazu, dass er seine künstlerische Individualität verliert. Am Beispiel Höfgens sieht man, wie wichtig für den Künstler ein gutes Verhältnis zwischen ihm und der Gesellschaft ist. Zwischen diesen beiden Elementen besteht seit Ewigkeit ein Konflikt. Die Kluft zwischen ihnen scheint mehrmals unüberbrückbar zu sein.18

Wenn Künstler durch seine hochgespannten Forderungen auf den Widerstand der Gesellschaft stößt, sieht man, das seine Auffassung des Lebens sich stark von dieser unterscheidet, die die Gesellschaft repräsentiert. Goethes Tasso hat es am eigenen Leibe erlebt. Dieser junge Mann will „in der Gesellschaft Gleichberechtigung, Liebe und Glückseligkeit finden“19, aber plötzlich wird er von den Menschen in seiner Umgebung enttäuscht. Die Umwelt versteht ihn nicht und die Gesellschaft scheint zu konventionell zu denken.

Ein weiterer Aspekt betrifft die gesellschaftliche Verantwortung eines Schöpfers dafür, was er schafft. Es gibt sogar selbstbewusste Künstler, die eigenes Talent missbrauchen, um die Anderen zu erschrecken oder in Erstaunen zu versetzen. In dieses Bild passt sich der Zauberer Cipolla ein, Thomas Manns Held aus der Erzählung Mario und der Zauberer. Er vermittelt den Eindruck von Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein. Dieser grässliche Scharlatan manipuliert das Publikum und nimmt dazu keine Rücksicht auf die Gefühle der Anderen. Seine Opfer zwingt er dazu, demütigende Befehle auszufüllen, über die sich die Zuschauer lustig machen. Daraus ergibt sich die Tatsache, dass die missbrauchte Kunst gefährlich sein kann und mehrmals zu Manipulationen führt.

In der Literatur haben wir auch mit solchen Helden zu tun, die uns auf einen wichtigen Künstlertypus aufmerksam machen: den missverstandenen und unerfüllten Artifex.

[...]


2 Gołaszewska, Maria: Kim jest artysta? Warszawa: Wydawnictwo Szkolne i Pedagogiczne 1986, S. 5

3 Vgl. das Wort „Künstler“ in: Duden - Das Bedeutungswörterbuch. Hrsg. und bearb. von Wolfgang Müller. Mannheim 1985, S. 401.

4 Vgl. das Wort „Künstler“ in: Duden - Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. Band 4: Hex-Lef. Hrsg. und bearb. vom Wissenschaftlichen Rat und den Mitarbeiten der Dudenredaktion. Mannheim 1994, S. 2027.

5 E bd.

6 Vgl. das Wort „Künstler“ in: Meyers Großes Taschenlexikon in 24 Bändern. Bibliographisches Institut. Mannheim 1995, S. 244.

7 Ebd.

8 Ebd.

9 Vgl. das Wort „Künstler“ in: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. Erarbeitet unter der Leitung von Wolfgang Pfeifer. München 2005, S. 745.

10 Haus der Kunst. Künstlerische Auftragsarbeit. Internet: http://www.hausderkunst.de/agenda/detail/der-oeffentlichkeit-von-den-freunden-haus-der-kunst/ (Zugriff: 25.10.2014)

11 Vgl. Michael Sontheimer: Der Universalmensch. In: Spiegel Geschichte 5/2009. S. 44.

12 Kwerx - die Kunstwerke. Portal gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Geburt des Künstlers. Internet: http://www.kwerx.de/wiki/renaissance-die-geburt-des-kuenstlers-seite-2.html (Zugriff: 26.10.2014)

13 Geburt des Künstlers (wie Anm. 12)

14 Vgl. Horst S. Ingrid G. Daemmrich: Themen und Motive in der Literatur 2., überarb. und erw. Aufl. Francke Verlag. Tubingen und Basel 1995, S. 231.

15 Horst S. Ingrid G. Daemmrich (wie Anm. 14), S.232.

16 Vgl. Drabarek B., Falkowski J., Rowińska J.: Szkolny s á ownik motyw ó w literackich. KRAM. Warszawa 1998, S. 7.

17 Vgl. Horst S. Ingrid G. Daemmrich: (wie Anm. 14), S. 231.

18 Vgl. Horst S. Ingrid G. Daemmrich: (wie Anm. 14), S. 231.

19 Ebd.

Details

Seiten
36
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668395305
ISBN (Buch)
9783668395312
Dateigröße
733 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v351386
Institution / Hochschule
Uniwersytet Śląski w Katowicach (Schlesische Universität Katowice) – Philologische Fakultät
Note
1.0
Schlagworte
Anna Seghers Das wirkliche Blau Künstler blau Töpfer Mexiko Benito Guerrero eine Geschichte aus Mexiko

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Vom Handwerker zum Künstler. Der Wandel des Benito Guerrero in "Das wirkliche Blau. Eine Geschichte aus Mexiko" von Anna Seghers