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Magersucht. Welche Anzeichen verweisen auf eine Magersucht und mit welchen Ursachen und Folgen geht diese einher?

Facharbeit (Schule) 2015 19 Seiten

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff „Magersucht“
2.1 Formen und typische Anzeichen der Magersucht

3. Die Ursachen der Magersucht
3.1 Gesellschaftliche Faktoren
3.2 Psychologische Faktoren und Persönlichkeitsmerkmale
3.3 Familiäre Faktoren (Essgewohnheiten in der Familie)

4. Folgen einer Magersucht
4.1 Physische Folgen einer Magersucht
4.2 Psychische Folgen einer Magersucht

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

1. Einleitung

Die Kernthematik meiner Facharbeit, welche ich im Fach Biologie schreibe, bezieht sich auf die typischen Anzeichen sowie Ursachen und Folgen einer Magersucht. Ich habe dieses Thema gewählt, da diese Krankheit weit verbreitet ist. Viele junge Menschen unterliegen immer mehr dem Druck, der Perfektion der Gesellschaft standhalten zu müssen. Sie werden geprägt von Schönheitsidealen, Models und Stars, die jede Woche eine neue Diät ausprobieren, um noch schlanker zu werden. Aufgrund dessen machen es sich viele Jugendliche zum Ziel, es ihren Vorbildern gleich zu tun. In manchen Fällen jedoch endet es in einer Essstörung. Aber auch psychische Gründe oder emotionaler Stress können Auslöser einer solchen Erkrankung sein.

Am Anfang werde ich genauer auf den Begriff „Magersucht“ eingehen und diesen näher erläutern. Dabei werde ich ebenfalls die verschiedenen Formen und die für eine solche Erkrankung typischen Anzeichen aufzeigen. Dies ist erforderlich, um das Thema der Facharbeit in seiner ganzen Breite darstellen zu können. Des Weiteren gehe ich auf die Ursachen einer Magersucht ein. Hierzu möchte ich veranschaulichen, welche Rolle gesellschaftliche, individuelle und familiäre Faktoren bei einer solchen Erkrankung spielen.

Danach stelle ich ausführlich die Folgen einer Magersucht dar. Hier erläutere ich, welche Schädigung der Körper erleidet und was diese Erkrankung mit der Psyche der Betroffenen anstellt.

Abschließend werde ich mittels eines Fazits die gesamte Thematik noch einmal kurz zusammenfassen, um die Gesamtdarstellung abzurunden. Hierzu entnehme ich meine Informationen aus speziell für diese Thematik gewählten Fachbüchern. Des Weiteren generiere ich weitere Informationen aus entsprechenden Internetseiten.

Im Anhang befinden sich Bilder, welche zur Veranschaulichung dieser Arbeit dienen sollen. Diese sind jeweils mit dem Text verknüpft und dementsprechend gekennzeichnet

2. Der Begriff „Magersucht“

„Magersucht (Anorexia Nervosa griech./lat.: nervlich bedingte Appetitlosigkeit) ist die am längsten bekannte Ess-Störung“ (Gerlinghoff/Backmund 2007, S.13).

Sie ist eine meistens in der Pubertät oder Adoleszenz beginnende primäre psychische Essstörung. Bei dieser nimmt die betroffene Person zwischen 15 und 25 % des Idealgewichtes ab, wiegt also nur noch zwischen 75 und 85% des Normalgewichts (vgl. Feiereis (Hrsg) u.a, 1989, S.16).

Unter den erkrankten Personen findet man häufig Menschen mit einem suchtartigen Charakter.

So fehlt zum Beispiel die Einsicht zur Erkrankung oder diese wird verleugnet. Die in den meisten Fällen selbst herbeigeführte Gewichtsabnahme beruht auf dem unbezwingbaren Wunsch abzunehmen, egal wie und mit welchen Mitteln auch immer (vgl. a.a.O.).

Magersucht ist viel mehr als der Wunsch, schlank zu sein. Es ist ein Wahn. Und die Zahl der Betroffenen nimmt drastisch zu (vgl. George, C. 2015, S.23). Ein typisches Anzeichen für diese Erkrankung ist, dass die Betroffenen ein gestörtes Selbstbild haben. Sie empfinden sich selbst als viel zu dick und haben große Angst vor der Gewichtszunahme. Um diese zu verhindern, meiden sie jegliche Art von dickmachenden Speisen oder erzwingen die Gewichtsabnahme und -erhaltung durch selbstinduziertes Erbrechen, die Einnahme von Appetitzüglern, Abführ- oder harntreibenden Mitteln oder treiben extensiv Sport.

(vgl. Hautzinger/Thies 2009, S.110f). Zudem wird die Krankheit über lange Zeit verleugnet oder minimalisiert, die betroffene Person ist uninteressiert an einer Behandlung oder lehnt diese komplett ab. Selbst die kleinste Gewichtssteigerung kann zu panikartigem Verhalten führen.

Trotz ihrer stark abgemagerten Figur geben die Betroffenen an, eine normale Figur zu haben oder empfinden sich sogar als zu dick. Körpersignale, wie zum Beispiel Hunger, werden ignoriert, fehlinterpretiert oder geleugnet. So führt die kleinste Nahrungsaufnahme schon zu einem extremen Sättigungsgefühl. Betroffene reagieren zudem empfindlich gegenüber Kälte. Kennzeichnend ist auch, dass die Erkrankten sich exzessiv mit dem Thema „Essen“ beschäftigen. Sie lesen stundenlang Rezeptbücher, lernen diese auswendig und bereiten umfangreiche Speisen für andere zu (vgl. Reinecker 1998, S. 418f.). Laut dem Bundesfachverband für Essstörungen erkranken vermehrt Jugendliche und Frauen zwischen 30 und 50 Jahren an Magersucht. Erschreckenderweise sprechen bereits schon Zwölfjährige von ihren „Problemzonen“ (vgl. George, C. S.23). Aktuell ist oder war etwa eine von 100 Personen im Laufe ihres bisherigen Lebens an Magersucht erkrankt, das sind ungefähr 0,3 – 1,2% (siehe Abbildung 1 im Anhand, Seite 17).

Bei zusätzlich zwei bis drei Personen, das sind 2,4%, tritt eine sogenannten atypische Magersucht auf. Bei dieser werde diagnostische Kriterien nicht vollends erfüllt (vgl. www.psychnet.de, 19.10.2015).

2.1 Formen und typische Anzeichen der Magersucht

Unterschieden wird von Experten zwischen zwei Formen der Magersucht:

1) Restriktive Anorexia nervosa: Bei dieser Form versuchen die Betroffene auf unterschiedliche Art und Weise abzunehmen. Sie hungern, treiben exzessiv Sport oder unterwerfen sich strengen Diäten, bis sie lebensbedrohlich dünn geworden sind. Sie meiden kalorienreiche Lebensmittel, ziehen sich absichtlich wenig an, damit sie durch Frieren noch mehr Energie verbrennen oder sie rauchen, um den Stoffwechsel anzuregen.

2) Purging-Typ (oder auch bulimische Form der Magersucht): Betroffene aus dieser Gruppe versuchen zusätzlich zu den oben genannten Punkten, aktiv ihr Gewicht zu reduzieren. Dies geschieht durch den Missbrauch von Abführmitteln oder selbstinduziertes Erbrechen. (z.B nach Heißhungerattacken mit Essanfällen)

Der Begriff "Purging-Typ" wird von Medizinern von dem englischen Wort "to purge" = „abführen“ abgeleitet und auch die bulimische Form der Anorexie genannt. Patienten aus dieser Gruppe haben ausgeprägtere negative körperliche Folgen der Krankheit zu befürchten. Die Prognose ist bei dieser Gruppe etwas schlechter als bei der ersten (vgl. www.apotheken-umschau.de, 19.10.2015) .

Folgende Anzeichen können auf eine Erkrankung hinweisen:

- Verzerrtes Selbstbild:

An Magersucht erkrankte Personen glauben trotz ihres extremen Untergewichts noch immer, sie seien zu dick. Sie nehmen ihren Körper verzerrt wahr (siehe dazu bitte im Anhang, Seite 18 Bild 2). Als großen Kritikpunkt empfinden die Betroffenen besonders die Oberschenkel, den Bauch, aber auch die Hüften und Arme. Die Betroffenen sehen dort weiterhin störende Fettpolster, wo längst keine mehr sind.

- Angst vor der Gewichtszunahme:

Betroffene haben panische Angst vor der Gewichtssteigerung. Sie kontrollieren ihr Gewicht oft mehrmals am Tag und wiegen jedes Lebensmittel genau ab, sie studieren stundenlang die Nährwerttabellen und kennen zahlreiche davon auswendig, ebenso zählen sie akribisch Kalorien.

- Auffällige Essrituale:

Besonders auffällig ist, dass an Magersucht erkrankte Personen sehr langsam essen.

Sie "stochern" im Essen herum, trinken sehr viel Wasser, um den Magen zu füllen oder folgen selbsterdachten Essritualen. Viele Erkrankte essen nur noch ungern in Gegenwart anderer oder bekochen Freunde und Familienangehörige ohne selbst zuzugreifen.

- Alle Gedanken drehen sich nur noch um das Gewicht und Essen:

Leben und die Gedanken der an Magersucht erkrankten Personen werden beherrscht von "Gewicht", "Kalorien" und "Essen". Viele ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück , entfernen sich von Freunden und vernachlässigen andere Interessen. (vgl. a.a.o.).

- Zu niedriges Körpergewicht:

Der BMI beträgt 17,5 oder weniger

- Ausbleiben der Monatsblutung (vgl. Gerlinghoff/Backmund 2007, S.13)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ihr Ziel ist es, den perfekten Körper zu erlangen. Gut oder großartig reicht ihnen keinesfalls aus. Betroffene leugnen, gefährlich dünn zu sein.

Sie beschrieben sich aufgrund ihrer gestörten Selbstwahrnehmung immer noch als normalgewichtig oder gar als zu dick. Verstärkt wird das Ganze durch die extreme Angst, an Gewicht zuzulegen. Jedes Gramm löst eine Katastrophe aus. Betroffene beschäftigen sich ausgiebig mit dem Thema Essen und registrieren jede Kleinigkeit, die sie zu sich nehmen. Ihr Leben wird bestimmt von „Essen“ und unterschiedlichsten Diäten. An Magersucht erkrankte Personen kontrollieren exzessiv ihr Gewicht. So wiegen sie sich beispielsweise mehrmals täglich, markierten Gürtel oder Maßbänder, probieren fabrikneue Hosen in bestimmten Größen in Bekleidungsgeschäften an, ohne diese jemals zu kaufen oder waschen ihre Kleidung, mit der sie ihr Gewicht kontrollieren, kalt oder nie, um so eine Größenänderung durch das Waschen zu vermeiden. Sie treiben übermäßig viel Sport, um ihr Gewicht zu halten oder noch mehr zu reduzieren. Dies tun sie auch, wenn sie verletzt, erschöpft oder krank sind. Physische Anzeichen verdeutlichen die durch die Mangelernährung verlangsamte Körperfunktion. So setzt bei Frauen die Regelblutung aus und Männer werden diesbezüglich impotent. Mit dem Sinken der Körpertemperatur, werden auch Haare und Nägel zunehmend brüchiger und die Haut beginnt auszutrocknen. In der Anfangsphase dieser Erkrankung ist es für Außenstehende schwer, diese als eine ernstzunehmende Essstörung zu erkennen. Einem medizinischen Maßstab zufolge kann eine Person mit einem Body-Mass-Index (BMI) von weniger als 17,5 bereits als magersüchtig eingestuft werden (vgl. www.magersucht-online.de, 19.10.2015).

3. Die Ursachen der Magersucht

Bei der Entstehung einer Magersucht, die oft in der Pubertät in Erscheinung tritt, spielen psychische Ursachen eine große Rolle. Jedoch können auch die Essgewohnheiten in der Familie sowie individuelle und gesellschaftliche Faktoren ausschlaggebend für die Entstehung einer solchen Erkrankung sein.

Diesbezüglich äußern sich die „Apotheken-Umschau“, Hautzinger, Thies und Clasen („onmeda“) folgendermaßen zu den oben genannten Faktoren:

3.1 Gesellschaftliche Faktoren

„Die Idealfigur der Frau wurde in den letzten 50 Jahren immer dünner“ (Hautzinger/Thies 2009, S.114). Oftmals sind gesellschaftliche Faktoren schuld daran, dass immer mehr junge Mädchen und Frauen an Magersucht erkranken. Sie werden geprägt von Models, welche die Idole vieler Menschen sind. Diese wiegen deutlich weniger als der Durchschnitt gleichaltriger junger Frauen. Bevor die Bilder solcher Models jedoch in Zeitschriften oder auf Plakaten erscheinen, werden sie am Computer noch schlanker und langbeiniger gemacht (vgl. www.apotheken-umschau.de, 19.10.2015) . Der Gesellschaft wird durch Werbung und Medien der Eindruck vermittelt, dass man nur erfolgreich und attraktiv sein kann, wenn man extrem schlank ist. Jugendliche werden von diesen Einflüssen geprägt und beginnen immer mehr darauf zu achten, was und wie viel sie essen.

Sie kontrollieren ihren Speiseplan und verlieren allmählich das Gespür für ein natürliches Essverhalten, Hunger und Sättigkeitsgefühl. Zudem unterstützen diverse Sportarten und Berufe die Entstehung einer solche Erkrankung. Besonders solche wie Ballett, Eiskunstlauf oder Skispringen verlangen nach einen niedrigen Körpergewicht. Die Model-Berufe stehen nicht wenig überraschend an oberster Stelle der Traumberufe junger Mädchen. Es besteht ein großes Risiko, in eine Magersucht zu rutschen (vgl. a.a.O.). Zwar ist das Durchschnittsgewicht der Gesellschaft durch das Übermaß an unterschiedlichen Nahrungsangeboten, Schnellrestaurants und dem Vorhandensein eines relativen Wohlstands angestiegen, jedoch hat sich gleichzeitig das Schönheitsideal seit Anfang der 1960er Jahre immer weiter in Richtung eines sehr schlanken, fast dürren Körpers entwickelt. Aufgrund dessen hat besonders Übergewicht eine negative Ausstrahlung auf die Gesellschaft. Gerade junge Frauen, die erst ein Gefühl für ihren sich in der Pubertät verändernden Körper entwickeln müssen, können durch dieses Schlankheitsideal stark verunsichert werden. Ebenso spielen psychologische Faktoren und Persönlichkeitsmerkmale eine große Rolle ( vgl. www.onmeda.de , 23. April 2015).

3.2 Psychologische Faktoren und Persönlichkeitsmerkmale

Dass Magersucht häufig schon in der Pubertät beginnt, ist inzwischen weithin bekannt. Diese kann ein deutliches Anzeichen dafür sein, dass Betroffene sich den Anforderungen der Lebensphase, in welcher sie sich gerade befinden, nicht gewachsen fühlen. Ebenso fördert der höhere Energie-verbrauch und Körperfettanteil bei Frauen den Einstieg in Diäten und damit den Ausbruch einer Essstörung. Psychoanalytische Theorien sehen in der Magersucht den unbewussten Wunsch, eine Kindesgestalt beizubehalten. Dabei werden sexuelle Wünsche unterdrückt, um die Entwicklung vom Kind zum Erwachsen zu bremsen. Jedoch kann auch die eigene Familie ein Grund für die Entwicklung einer Magersucht sein. Die Betroffenen werden teilweise sehr stark von ihren Eltern behütet, dabei werden Konflikte gemieden, da ein großes Harmoniebedürfnis besteht. Gleichzeitig setzen die Eltern jedoch sehr hohe Erwartungen in ihren Nachwuchs und bringen diesen damit unter Druck. An Magersucht erkrankte Personen legen oft ein angepasstes, introvertiertes Verhalten an den Tag und neigen zum Perfektionismus. Viele habe auch Schwierigkeiten damit zu spüren, wie es ihrem Körper geht. So merken sie zum Beispiel nicht, dass sie müde sind, ebenso können sie keinen Schmerz verspüren. Oftmals sind schwere Traumata, wie zum Beispiel sexueller Missbrauch ein weiterer Grund für den Ausbruch einer solchen Krankheit (vgl. www.onmeda.de, 19.10.2015). Ebenso können familiäre Faktoren, wie zum Beispiel ein bestimmtes Essverhalten in der Familie ein weiterer ausschlaggebender Punkt für die Entwicklung dieser Erkrankung sein.

3.3 Familiäre Faktoren (Essgewohnheiten in der Familie)

Häufig finden sich in den Familien von Magersüchtigen bestimmte Verhaltensmuster wieder. Die betroffenen Mädchen werden von ihren Eltern oft so stark behütet, dass in der Familie auch keine angemessene Reaktion auf die Entwicklung des Kindes zur Frau existiert (vgl. www.onmeda.de, 19.10.2015). Ebenso kann die Einstellung zu bestimmten Nahrungsmitteln und Essgewohnheiten der Familie ein weiterer wichtiger Punkt sein. Eltern, sowie Geschwister und Verwandte, können als ein Modell dafür dienen, wie mit Lebensmitteln umgegangen wird. Beispielsweise werden tatsächliche oder vermeintlich "dickmachende" Lebensmittel gemieden. So wird der Verzehr von Obst und Gemüse besonders groß geschrieben und der Verzehr von Fleisch, Wurst oder Butter strikt abgelehnt oder weitgehend vermieden. Ungeachtet dessen ist jedoch gerade eine ausgewogene Ernährung mit entsprechendem und ausreichend hohen Fett- und Proteinanteil besonders wichtig für die gesunde Entwicklung im Kindes- und Jugendalter. Viele werden auch von dem geprägt, wie die Familie zur körperlichen Fitness steht. Steht die gesunde Ernährung, das Gewicht oder eine hohe sportliche Aktivität im Vordergrund, so spielt das eine große Rolle in der Entwicklung der eigenen Überzeugung von dem, was schön und attraktiv ist (vgl. a.a.O.). Abschließend kann man jedoch sagen, dass es keinesfalls die typische "anorektische" Familie gibt. Es müssen viele Faktoren zusammen kommen. So kann zum Beispiel die Tochter oder der Sohn eines Arztes genauso an Magersucht erkranken wie das Kind eines einfachen Maurers. Wird die Magersucht zu spät erkannt, verleugnet oder durch eine Therapie nicht rechtzeitig behandelt, können mit der Zeit schwerwiegende Folgen einhergehen. Dabei können die Betroffenen psychische sowie physische Schäden davontragen.

4. Folgen einer Magersucht

Eine Essstörung kann erhebliche Folgen mit sich führen. Dabei leidet die betroffene Person nicht nur unter physischen, sondern auch unter psychischen Schädigungen (Komorbiditäten). Wird die Krankheit zu spät erkannt und behandelt oder gar verleugnet, führt diese im Zusammenschluss dieser Faktoren zur völligen Isolation dieser Person. Im Langzeitverlauf endet diese Krankheit für bis zu zehn Prozent der Betroffenen tödlich, sei es durch medizinische Komplikationen oder durch Suizid (vgl. George, C. 2015 S. 23). (Siehe bitte Seite 17, Abbildung 1b)

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Details

Seiten
19
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668355774
ISBN (Buch)
9783668355781
Dateigröße
949 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v345459
Note
1,2
Schlagworte
Magersucht Essstörung Diät Jugendliche Schönheitsideale

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