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Ausgrenzung durch Religion? Christen in der Früh- und Spätantike

Essay 2015 8 Seiten

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe

Essay zum Thema: Ausgrenzung durch Religion? Christen in der Früh- und Spätantike

Für uns Menschen in der heutigen Zeit ist Nordafrika weitgehend muslimisch. Jedoch liegen dort die ersten Prägungen des Christentums. (vgl. Elliger, Winfried: Karthago. Stadt der Punier, Römer, Christen, Kohlhammer, Berlin 1990, S. 167.). Laut Elliger würde es den abendländischen Katholizismus ohne Tertullian, Cyprian und Augustin, nicht geben. Dies waren drei Theologen, welche in Karthago in der Spätantike lehrten und wirkten, sodass sich Karthago in einen christlichen Vorort entwickelte. In Nordafrika gab es zur Zeit der Spätantike viele verschiedene Religionen, wie beispielsweise das Judentum oder viel wichtiger die römische Staatsreligion. Auf welchem Wege kam das Christentum aber nach Nordafrika, vor allem nach Karthago, und wie hat sich diese neue Religion dort entwickelt? Gab es eine Ausgrenzung der Christen oder wurden sie auf Anhieb akzeptiert?

In diesem Essay wird die Frage diskutiert, ob die Christen zur Zeit der Früh- und Spätantike in Nordafrika, aufgrund ihrer Religion ausgrenzt wurden. Dazu wird zunächst auf die Geschichte der Entstehung des Christentums eingegangen. Hauptaugenmerk wird die Stadt Karthago sein, um auf die wichtigen Aspekte der Entwicklung der Religion eingehen zu können, damit im nächsten Punkt durch Argumente deutlich gemacht werden kann, ob die Christen ausgegrenzt wurden oder nicht. Im Schlussteil werden erneut die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse pointiert zusammengefasst und daraus eine Schlussfolgerung aus den vorgebrachten Argumenten gezogen. Aufgrund der äußerlichen Formalien kann leider nicht tiefer auf die Ereignisse eingegangen werden.

Das Christentum begann mit dem Wirken, der Botschaft, der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus. Jedoch war sie damals noch keine eigenständige Religion und entstand erst aus einem längerem Prozess heraus. Jesus hatte nicht vor eine neue Religion zu gründen, sondern wollte er mit seiner Botschaft die Juden zu einer Neuorientierung motivieren. Die meisten von ihnen lebten am Anfang in Palästina. Es folgte ungefähr in den Jahren 66 bis 70 n. Chr. ein erster großer Aufstand der Juden gegen die römische Vorherrschaft in Judäa. Die Beziehung zwischen ihnen war lange schon angespannt und als die Juden weigerten, weitere Steuern an Rom zu zahlen, drohte der römische Statthalter an, das Geld aus dem Tempelschatz zu entnehmen, was letztendlich auch geschah. Dieses Phänomen zeigt, dass das Imperium Romanum mit der Entstehung und der frühen Entwicklung des Christentums eng im Zusammenhang stand.

Wann das Christentum jedoch genau nach Afrika kam, ist unklar. Die erste vertrauenswürdige Nachricht stamme aus dem Jahre 180. In dieser Nachricht geht es um einen sehr berühmten Märtyrerakt. Am 17. Juli wurden zwölf Frauen und Männer aus Scilli, einem noch nicht lokalisierten Dorf in der Africa proconsularis, hingerichtet, als sie sich weigerten, ihren Glauben zu leugnen. Das bedeutet also als Folgerung, dass es Christen schon vor dem Jahre 180 in Afrika geben musste, da sich die Religion so gefestigt und so geprägt haben musste, dass Menschen sogar ihr Leben dafür gaben. Jedoch gibt es keine genauen Angaben über die Anzahl der Christen um das Jahr 200. Laut dem Autor Tertullian, seien es „unschätzbare und unübersehbare Mengen“. (Apologeticum 1,7.) Die Quellen über die Verbreitung des Christenrums sind jedoch zu gegensätzlich und wenig Aussagekräftig. Ein Punkt sei aber sicher: Die Zahl der Christen sei in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich. In den Städten gäbe es viel mehr Anhänger als auf dem Land und im griechischen Osten sei die Anzahl der Christen viel höher als im lateinischen Westen gewesen. Im dritten Jahrhundert sei bereits die Mehrheit der Bevölkerung zum Christentum übergetreten.

Bei der Ausbreitung des Christentums kam es jedoch zu großen Schwierigkeiten, denn es gab viele Vorurteile gegenüber diesen. Hieraus resultieren Verfolgungen und Auseinandersetzungen gegen die Christen von Seiten des Staates und des Volkes. (vgl. Elliger (1990), S. 167-168.)

Das Volk machte sich zunächst keine Sorgen über die Minderheit der neuen Religion, jedoch wurden sie unruhig, als sie das rasante Wachstum dieser Minderheit mitansehen. Sie machten sie sich über die unverstandene Religion in aller Öffentlichkeit lustig. (Eliiger (1990), S.169-170.) Aufgrund dessen, dass die Christen sich nicht an den paganen Kulten des Staates beteiligten und die Göttlichkeit der heidnischen Götter leugneten, wurden sie als Atheisten angesehen. Zusätzlich entstand massive Kritik dadurch, dass die Christen ihre Religion nicht in der Öffentlichkeit lebten, da es noch keine „religio Iicta“ war, also keine vom Staat „erlaubte Religion“. Aufgrund dessen, dass die Heiden kaum etwas über die christliche Religion wussten, spekulierten sie, dass Christen politische Verschwörer seien, welche einen Umsturz planten. Auch dachten sie, dass es zu den christlichen Praktiken gehört, Zauberei zu praktizieren, sogar Menschen zu töten und deren Fleisch zu verzehren, und einen Eselskopf anzubeten. Viele gebildete Heiden warfen den Christen vor, einer irrationalen Lehre anzuhängen und die traditionelle Bildung zu missachten. Laut diesen Heiden, würden allein ungebildete Personen sich vom Christentum angesprochen fühlen. Die großen Unterschiede zwischen dem christlichen Glauben führten zu dem feindseligem Verhalten der Nichtchristen und die Ausgrenzung der Christen gegenüber den Anderen. Ein sehr wichtiger Punkt war hierbei, dass die Christen zwar für den Kaiser Gebete ausüben, aber materielle Opfer ablehnen. Somit gingen sie gegen den Kaiserkult vor. Für die Christen ist der Kaiser nur ein Mensch gewesen und kam an zweiter Stelle, denn er stehe Gott nach. (Elliger (1990), S.173.) „Es ist das Recht des Menschen und gehört zu seiner natürlichen Freiheit, dass jeder das verehrt, woran er glaubt, und die Religionsausübung des einen Bringt dem anderen weder Schaden noch Nutzen. Es ist nicht die Sache der Religion, zur Religion zu zwingen; sie muss freiwillig angenommen werden, nicht unter Zwang, da auch Opfer nur von einer freiwilligen Einstellung verlangt werden.“ (2,2) Dieses Zitat von Tertullian zeigt den deutlichen Widerspruch zwischen dem freien christlichen Glauben und der festgesetzten römischen Staatsreligion. So wurden sie durch ihre Haltung und Religion zum Staatsgegner und grenzten sich selbst vom Staat ab.

Viele Christen fühlten sich dazu bereit, ihre Religion aufzuklären und ihre Gemeinde durch neue Mitglieder zu vergrößern. Anhand Predigten gelang es auch viele Menschen für sich zu gewinnen und taufen zu lassen. Daraus resultierte dann die Bildung christlicher Gemeinden. Danach übernahmen die Presbyter, Bischöfe und Diakone die Missionsfunktion. Das Hauptaugenmerk war das Erzählen über die Wunder Jesu und die Vermittlung der christlichen Lehre aus den Grundelementen der Erlösungsbotschaft. Sehr viele Arme und Kranke fanden dort in großem Maße Unterstützung in der paganen Umwelt.

Die nordafrikanische Kirche muss seit ihren Anfängen als eine „Kirche der Märtyrer“ gesehen werden. Ihre Mitglieder verdanken den Großteil ihrer Identität diesem Umstand. Für sie ist diese Kirche ist eine völlig heilige, geheiligt im Blut so vieler Glaubenszeugen für Christus. Wie einige wenige Beispiele sind hier der heilige Cyprian von Karthago, die Märtyrer von Scilli, und Perpetua und Felizitas, zu nennen. Trotz dessen standen nordafrikanische Christen vollkommen im Bannkreis dieser christlichen Heroen. Sie wurden in hohem Maße verehrt und aus diesem Grund war die Überzeugung vorhanden, dass nur die Märtyrer wahre Christen seien. (vgl. Brown: Augustinus, 191)

Zur Zeit der Spätantike wurde in der patristischen Literatur eine äußere und innere Differenzierung der Christen in zwei Wegen beschrieben: Zunächst wurde versucht, zwischen der katholischen Kirche und den als häretisch eingeschätzten Gruppen eine Trennlinie herzustellen. In dem zweiten Punkt wurde das Verhältnis zu den „Pagani“ beschrieben. Als Pagani wurden diejenigen beschrieben, welche Anhänger von verschiedenen paganen Kulten waren und sich nicht dem Christentum annäherten. Hierbei ging es um die Frage: Wer gehört überhaupt der Kirche an? In diesem Kontext wurde eine Grenze nach außen gezogen, aber auch im inneren der Kirche wurde über deren Kirchenmitglieder nachgedacht.

Das Hauptmerkmal der Christen ist, dass Christus der Ursprung der Christen ist und, dass sie sich von ihm herleiten. Aus diesem Grund haben sie sich auch nach ihm benannt und glauben an ihn. Diejenigen, die nicht glauben, können laut Christen, als Feinde Gottes definiert werden. Oft wurden Christen negativ aufgrund ihrer Abgrenzung von den Anhängern anderer Religionen beschrieben. Sie wären weder „Paganus“ noch „Indaeus“. Der Glaube hat für die Christen eine maßgebliche Bedeutung. Dieser ist aus dem Grund nötig, da die christliche Botschaft Verheißungen birgt, die sich sinnlicher Wahrnehmung entziehen. Christen sollten sich von den sichtbaren Annehmlichkeiten des Lebens fernhalten und Christus nachfolgen. Das bedeutet, dass die Gemeinschaft der Christen an dem Leiden Christus teilhaben und für ihren Glauben auch bereit sein sollen, zu leiden. In den Schriften wird die Beziehung von Christen und Heiden oftmals in innerchristlichen Themen zum Ausdruck gebracht. Meistens geht es dort um die Missionierung von Nichtchristen. Die Frage, ob Christen mit Heiden Kontakt haben sollten, wird oft thematisiert, denn dies kann dazu führen, dass „Pagani“ dazu beeinflusst werden können zu konvertieren. Jedoch gibt es auch Autoren, die der, Meinung sind, dass Christen sich von Heiden fernhalten sollten, um nicht selbst von den Heiden beeinflusst zu werden. Ein weiteres sehr wichtiges Thema war auch die Unterscheidung zwischen Guten (boni) und schlechten (mali) Christen. Also die innere Differenzierung ihrer Mitglieder. Boni waren diejenigen, die sich um den christlichen Glauben bemühten und gleichzeitig bestrebt waren im christlichen Sinne zu leben. Mali waren diejenigen, welche sich ersteres an nichtchristliche Wertvorstellungen ausrichteten. Jedoch können mit diesen Begriffen verschiedene Gruppen bezeichnet werden. Definiert werden gute Christen oft in Abgrenzung zu Juden, Häretikern und schlechten Christen. Dies wird aus dem Grund getan, um zu zeigen, in welchem Verhältnis die anderen Gruppen zu den guten Christen stehen und zusätzlich als Feind zu betrachten sind. Als Gefahr werden vier Gruppierungen genannt: Heiden, Juden, Häreiker und schlechte Christen. Die Mali Christiani werden hierbei als die größten Gegner angesehen und beschreiben die katholischen Gemeinden. Dadurch, dass deren Lebensführung, aus der christlichen Sicht schlechter sei, als die vieler Pagani, können sie als „nutzlose Zweige“ (sarmenta inutilia) angesehen werden. Dies wird dadurch begründet, dass sie trotz der Teilhabe an den Sakramenten und Partizipation am Gemeindeleben, schlecht leben würden. Vorrangig seien diese bestrebt, ihr irdisches Vermögen zu vermehren und zu bewahren. Auch Straftaten würden sie begehen und nach weltlichen Ämtern streben. Dies wird als schädlicher beurteilt, als diejenigen, die zwar Pagani oder Jüdisch sind, aber sich dennoch gut verhalten. In den Schriften wird ausdrücklich dazu verwiesen, dass diese Mali nur mit den Christen verbunden sind, da sie mit ihnen in der Kirche zusammenkommen. In ihrem Verhalten unterschieden sie sich jedoch maßgeblich. (Piepenbrink, Karen: Christliche Identität und Assimilation in der Spätantike. Probleme des Christseins in der Reflexion der Zeitgenossen, Verlag Antike e.K., Berlin 2009, S.125-134.)

Zur Zeit Cyprians (+ 258) konnte vielleicht noch angenommen werden, dass die Kirche sich in der Hand der Heiligen befinde. Jedoch wurde das Christentum nach Cyprian, mehr als alle staatlichen Maßnahmen gegenüber den Christen, durch seine inneren Streitigkeiten gefährdet. Der Auslöser für die inneren Streitigkeiten waren, die vom Kaiser Diolektian eingeleiteten Verfolgungen. Die Erneuerung des Imperium Romanum war für ihn nur möglich, wenn alle zum alten Glauben zurückkehrten. Auch notfalls mit Gewalt. Jedoch blieben viele, von ihm eingeführten Edikte, erfolglos. Aber viele Christen konnten dem Staatsdruck keinen Widerstand leisten. Nach dem Toleranzedikt des Galerius vom 30.4.311 war die Gefahr vorüber und es folgten die Streitigkeiten der Kirche. Hierbei war der Auslöser die Neuwahl des karthagischen Bischofs. Es wurde Caecillian gewählt, welcher jedoch ein bestrittener Mann war. Er hätte die Versorgung von inhaftierten Glaubensgenossen verhindert. Zudem hätten die drei Bischöfe, die ihn geweiht hatten, Bücher ausgeliefert. Auf einem Gegenkonzil wurde dann der Lektor Maiorinus zum Bischof von Karthago gewählt.(Brown) Sein Nachfolger wurde im Jahre 313 wurde Donatus, ein numidischer Bischof. Er bestimmte über 40 Jahre das kirchliche Geschehen in Nordafrika und gab der Bewegung „Donatismus“ seinen Namen. Jedoch gab kaum einen Unterscheid zwischen Katholiken und Donatisten. Das, was die beiden Konfessionen voneinander unterschied, war, dass die Donatisten eine reine und heilige Kirche wollten. Laut den Donatisten konnte diese Kirche nur bestehen, wenn unwürdige Bischöfe, die nicht diesem Heiligkeitsideal entsprachen, ausgeschlossen werden würden. Unwürdige Bischöfe waren jene, die beispielsweise Bücher an den Staat auslieferten. Deren Gebete und all ihre Weihehandlungen hätten bei Gott, laut Donatisten, keine Wirkungen erzielen könnten. Aus diesem Grund mussten sich donatistische Bischöfe neu taufen lassen, um als rein zu gelten. (vgl. Elliger (1990), S. )

Diese Phänomene zeigen die deutliche Uneinigkeit innerhalb der Kirche. Hier kann also von einer Ausgrenzung untereinander gesprochen werden, da sich die Donatisten „heiliger“ als die Katholiken ansahen. Allein die Tatsache, dass Bischöfe sich bei den Donatisten neu taufen lassen mussten, um ihr Amt auszuführen, zeigt deutlich die Abgrenzung der Donatisten gegenüber den Katholiken. Konstantin I. greift im Donatistenstreit ein und beendet diesen, indem er die Kirchen der Donatisten beschlagnahmt, und damit gehen Ausschreitungen in Karthago einher. Christen verfolgen diesmal Christen und Donatus wird verbannt und stirbt im Jahre 355 im Exil.

Ab dem vierten Jahrhundert wird das Christentum schließlich zur staatlich tolerierten Religion erklärt und zudem unter die vom Staat geförderten Kulte aufgenommen. Das heißt, in den ersten drei Jahrhunderten wird die neue und unbekannte Religion nicht angenommen und wie vieles fremdes nicht toleriert oder abgestoßen. Aber mit den Jahren gewöhnt sich auch das römische Reich an diese neue Religion und nimmt sie sogar in ihre Kulte auf. Das heißt die Bedingungen für die Christen und die Kirche entwickelten sich enorm weiter und wandelten sich. (vgl. Piepenbrink, Karen: Antike und Christentum, Darmstadt 2007, Vorwort)

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Christen zunächst wirklich durch den Staat ausgegrenzt wurden. Es war eine neue und fremde Religion. Die Christen wurden nicht verstanden, nicht akzeptiert und es wurde sich lustig über die unverstandene Religion gemacht. Viele Heiden stellten Vermutungen auf, weil sie nicht wussten, wie die Christen ihre Religion praktizierten. Jedoch konnten die Christen zu der Zeit auch ihre Religion nicht öffentlich ausleben, da sie noch keine staatlich erlaubt Religion war. Aus diesem Grund, kann gesagt werden, dass vieles durch die Unwissenheit gegenüber der neuen und fremden Religion geschah. Jedoch konnte im 4. Jhd. beobachtet werden, dass das Christentum doch zu einer akzeptieren Religion wurde und die Ausgrenzung verminderte sich, aber wurde nicht beendet ,wie es die Christenverfolgungen, welche nicht aufhörten, zeigten.

Im Gegensatz zur äußeren Ausgrenzung durch den Staat und das Volk, hatten sich die Christen auch selbst ausgegrenzt, indem sie sich nicht integrieren wollten und dem „Wohl des Staates“ also dem Imperium Romanum dadurch schadeten. Auch wurden die Nichtgläubigen als Feinde Gottes definiert. So verwandelten sie den Staat auf natürlicher Art und Weise zu ihrem Gegner, indem sie beispielsweise keine Steuern zahlen wollten und dem Kaiser nur Gebete schenkten, anstatt materielle Dinge.

Zusätzlich konnte beobachtet werden, dass die Christen sich untereinander ausgrenzten, wie der innere Streit zwischen den Donatisten und Katholiken zeigte. Es herrschte eine gewisse Uneinigkeit der Haltung der Kirche gegenüber der Welt. Auch wurde zwischen guten und schlechten Christen unterschieden und somit fand wiederum eine innere Ausgrenzung statt.

Im Großen und Ganzen kann also gesagt werden, dass Christen durch ihren Glauben sich selbst und durch Nichtchristen und den Staat ausgegrenzt worden sind.

Literaturverzeichnis

1. Apologeticum 1,7.

2. Elliger, Winfried: Karthago. Stadt der Punier, Römer, Christen, Kohlhammer, Berlin.

3. Brown: Augustinus, S. 191.

4. Piepenbrink, Karen: Christliche Identität und Assimilation in der Spätantike. Probleme des Christseins in der Reflexion der Zeitgenossen, Verlag Antike e.K., Berlin 2009.

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Details

Seiten
8
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668354760
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v345402
Institution / Hochschule
Universität Hamburg
Note
2
Schlagworte
ausgrenzung religion christen früh- spätantike

Autor

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