Lade Inhalt...

Exchange Traded Funds. Konstruktion und Anwendung bei der Vermögensanlage

Seminararbeit 2014 40 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Marktüberblick und Produkttrends bei Exchange Traded Funds (ETFs)
2.1 Historie und Anbieter von ETFs
2.2 Verwaltetes Anlagevermögen in ETFs
2.3 Produkttrends bei ETFs

3. Konstruktion und Produkteigenschaften von ETFs
3.1 Konstruktionsmethoden von ETFs
3.1.1 Vollständige Replikationsmethode
3.1.2 Synthetische Replikationsmethode (Swap)
3.1.3 Optimized Sampling - Methode
3.2 Wesentliche Produkteigenschaften von ETFs
3.2.1 Diversifikation
3.2.2 Handelbarkeit/ Liquidität
3.2.3 Transparenz
3.2.4 Kosten

4. Anwendung von ETFs in der Vermögensanlage
4.1 Vorteile von ETFs in der Vermögensanlage
4.2 Nachteile von ETFs in der Vermögensanlage
4.3 Investmentstrategien mit ETFs
4.3.1 Strategische Asset Allocation
4.3.2 Risikobasierte Asset Allocation
4.3.3 Core-Satellite-Strategie

5. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 2-1: Die fünf größten Anbieter von ETPs in Europa [in % am Marktanteil]

Abb. 2-2: ETF Markt (AuM und Anzahl)

Abb. 2-3: Vermögen in europäischen ETFs nach Anlageklassen

Abb. 2-4: Die zehn größten und umsatzstärksten ETFs auf XETRA

Abb. 2-5: Übersicht von ETF-Produktformen

Abb. 3-1: Physische ETFs engagiert in Wertpapierleihe am eur. Markt

Abb. 3-2: Vereinfachte Darstellung der Funktionsweise synthetischer ETFs

Abb. 3-3: Optimized Sampling - Tracking Error und Transaktionskosten

Abb. 3-4: Die Volatilität eines Aktien-Musterportfolios

Abb. 3-5: Handelsmechanismen bei ETFs

Abb. 3-6: Zusammensetzung "Market Impact"

Abb. 4-1: Performancetreiber in einem Anlageportfolio

Abb. 4-2: Strategische Asset Allocation: Erreichen des Tangentialportfolios

Abb. 4-3: Risikobasierte Asset Allocation – Erreichen des MVPFs

Abb. 4-4: Indexvergleich - MSCI Europe Minimum Volatility vs. MSCI Europe

Abb. 4-5: Exemplarische Darstellung von Kern- und Satelliteninvestments

Abb. 4-6: Exemplarische Darstellung einer Core-Satellite-Strategie

Tabellenverzeichnis

Tab. 3-1: Methoden der Indexnachbildung

Tab. 3-2: XLM Liquiditätsmaße ausgewählter ETFs

Tab. 3-3: TER ausgewählter ETFs

1. Einleitung

Exchange Traded Funds (ETFs) sind gemäß Übersetzung aus dem Englischen börsengehandelte Investmentfonds. Aus dem Sprachgebrauch heraus verbindet man ETFs jedoch mit börsengehandelten passiven Indexfonds. Ursprüngliches Ziel eines ETFs ist die möglichst exakte Abbildung des zugrundeliegenden Index. Man nennt dieses Bestreben auch „Tracking“.[1] Ziel einer passiven Anlagestrategie ist es, ein vorgegebenes Referenzportfolio am Markt („Benchmark“) möglichst genau abzubilden.[2]

Die Wertentwicklung von aktiv verwalteten Investmentfonds / Portfolios sowie die Fähigkeit von Vermögensverwaltern, den Markt mit aktiven Ansätzen in einem längeren Zeitraum zu übertreffen, wird grundsätzlich angezweifelt und ist von namhaften Ökonomen widerlegt. Es gilt als erwiesen, dass aktiv verwaltete Portfolios im längerfristigen Durchschnitt keine bessere Rendite als vergleichbare Marktindizes oder passiv verwaltete Indexfonds generieren.[3]

Die Anwendung der relativ jungen Produktgattung Exchange Traded Funds als passive Investmentmöglichkeit erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei institutionellen und privaten Anlegern. Zu Recht, da die wesentlichen Produkteigenschaften von ETFs überwiegend Vorteile in der Vermögensanlage mit sich bringen. Vor allem portfolioindividuelle Investmentstrategien lassen sich mit ETFs geschickt umsetzen.

Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der Konstruktionsmethoden von ETFs sowie das Aufzeigen der Anwendung von ETFs in der Vermögensanlage zur Steigerung der Rendite und/oder Reduzierung des Risikos im Anlageportfolio. Anhand von drei Investmentstrategien werden die positiven Aspekte von ETFs in der Vermögensanlage auch schematisch aufgezeigt. Das Augenmerk liegt insbesondere auf neuartigen ETFs, welche Indizes mit verringertem Risiko abbilden („Minimum Volatility ETFs“).

Abschließend wird ein Resümee zur Arbeit gezogen und ein Ausblick gegeben.

2. Marktüberblick und Produkttrends bei Exchange Traded Funds (ETFs)

Im nachfolgenden Abschnitt soll ein kurzer Überblick über die Historie und die Anbieter von ETFs, verwaltetes Anlagevermögen von ETFs in Europa und zu aktuellen Produkttrends von ETFs gegeben werden.

2.1 Historie und Anbieter von ETFs

Den ersten kommerziell erfolgreichen ETF entwickelte State Street Global Advisors mit dem Namen SPDR (Standard & Poor’s Depositary Receipt) im Jahr 1993. Im Jahr 2000 begann der Börsenhandel mit ETFs in Deutschland, Großbritannien, Israel, Schweden und der Schweiz.[4]

Anfang 2007 konsolidiert der Markt für ETFs mit dem Zusammenschluss der Anbieter iShares und Indexchange in Deutschland, die nach erneuter Übernahme unter dem Firmendach der BlackRock Inc. als führender Anbieter für ETFs mit dem Namen iShares in Europa auftreten.

Insgesamt gibt es in Europa (Stand: März 2014) 46 Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs).[5] Der Anbieter iShares gilt gemessen am Marktanteil als Nummer eins in Europa (48%), gefolgt von db x-trackers und Lyxor (jeweils ca. 11%), sowie UBS (5%) und Amundi (4%). Nachfolgende Abbildung (Abb 2-1) verdeutlicht dies:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2-1: Die fünf größten Anbieter von ETPs in Europa [in % am Marktanteil][6]

2.2 Verwaltetes Anlagevermögen in ETFs

Der europäische ETF-Markt wird nun neben der Entwicklung des verwalteten Anlagevermögens (AuM) und der Anzahl der Produkte auch hinsichtlich des aktuellen Anlagevermögens der drei bedeutendsten Anlageklassen (Aktien, Renten, und Rohstoffe) betrachtet. Zudem soll ein Überblick über die zehn größten und umsatzstärksten ETFs, welche auf XETRA gehandelt werden, gegeben werden.

Auf europäischer Ebene steigt das verwaltete Vermögen (engl.: Assets under Management = AuM) in ETFs kontinuierlich an. Im Jahr 2000 gibt es in Europa sechs ETFs mit einem Volumen von insgesamt 700 Millionen Dollar.[7] Ende April 2014 stehen Anlegern europaweit 1394 ETFs mit einem Anlagevolumen von 291 Milliarden Euro zur Verfügung.[8] Abb. 2-2 zeigt deutlich den Erfolgsverlauf und ebenso die aktuelle Höchstmarke hinsichtlich Anzahl und AuM zum Stichtag April 2014 auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2-2: ETF Markt (AuM und Anzahl)[9]

Betrachtet man das Vermögen in europäischen ETFs nach den Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe (Abb. 2-3) zum Stichtag 31.12.2013, ist vor allem ein markantes, absolutes Wachstum in Aktienprodukte in den Jahren 2008 bis 2013 sichtbar (+146 Mrd. Euro), gefolgt von einer stetigen Zunahme des Anleihen-ETF - Volumens (+31 Mrd. Euro) sowie der Rohstoffprodukte (+11 Mrd. Euro).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2-3: Vermögen in europäischen ETFs nach Anlageklassen[10]

Am elektronischen Handelssystem XETRA ist zum Stichtag 31.01.2014 eine Auswertung der zehn größten und umsatzstärksten ETFs gemacht worden (siehe Abb. 2-4). Mit deutlichem Abstand ist der ETF iShares DAX® (DE) sowohl umsatzstärkster (durchschnittlicher Monatsumsatz: 988,2 Mio. Euro) als auch größter gehandelter ETF (Fondsvolumen: 16,21 Mrd. Euro) auf XETRA. Aktien-ETFs mit den Anlageregionen Deutschland, Europa, Welt und Nordamerika bilden insgesamt den Schwerpunkt bei Fondsvolumen und Monatsumsatz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2-4: Die zehn größten und umsatzstärksten ETFs auf XETRA[11]

2.3 Produkttrends bei ETFs

Die Auswahl an verschiedenen ETF-Produkten ist mittlerweile vielfältig (siehe Abb. 2-5). Nachfolgend wird auf Aktien-, Renten-, und Strategie-ETFs eingegangen, insbesondere aber auf Minimum-Volatility-ETFs (Strategie-ETFs).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2-5: Übersicht von ETF-Produktformen[12]

Von Anlegern werden überwiegend exakt abgebildete Länder-, Regionen-, und Sektor-Indizes in den Assetklassen Aktien und Renten als ETF-Produkte nachgefragt. Dementsprechend hoch ist das Fondsvolumen bzw. der Monatsumsatz derartiger ETFs (siehe Abb. 2-4). Als kurzfristige bzw. konservative Anlagealternative eignen sich Geldmarkt- und Pfandbrief-ETFs. Mit diesen genannten Produkten verfolgen Anleger größtenteils eine Long- bzw. Hold-Strategie, d.h. es wird auf steigende bzw. gleichbleibende Kurse gesetzt. Alternativ kann mit Short-ETFs auch auf fallende Kurse, mit Leverage-ETFs auf steigende bzw. fallende Kurse mit Hebelwirkung gesetzt werden.

Strategie-Indexfonds erfreuen sich bei Anlegern zunehmender Beliebtheit. Strategie-ETFs können beispielsweise Indizes auf Investment-Stile (Substanz/Wachstum), fundamentale oder ethisch-konforme, aber auch Dividenden-Strategien abbilden (siehe Abb. 2-5). Insgesamt liegt das verwaltete Anlagevermögen gehandelter Strategie-ETFs auf XETRA bei 8,72 Mrd. Euro.[13]

Neuartige Strategie-Indexfonds, auch „Smart-Beta-ETFs“ genannt, die ein verbessertes Rendite-Risiko-Profil aufweisen, sind insbesondere für risikoaverse Anleger interessant. Hierbei werden Wertpapiere eines Index aufgrund alternativer (risikobasierter) Kriterien gewichtet und durch ETFs dargestellt. Speziell Minimum-Volatility-ETFs werden von Anlegern favorisiert. Am elektronischen Handelssystem XETRA werden derzeit neun solcher Minimum-Volatility-ETFs der Anbieter iShares, State Street (SPDR) und Ossiam gehandelt.[14]

3. Konstruktion und Produkteigenschaften von ETFs

Die möglichst exakte Abbildung eines Index („Tracking“) ist das Hauptziel eines ETFs.[15] Als Kennzahl zur Messung der Indexnachbildung dient der Tracking Error.[16] Dieser sollte weder positiv noch negativ vom Index in einem bestimmten Zeitraum abweichen. Je kleiner der Tracking Error eines ETFs, umso weniger weicht dieser vom zugrundeliegenden Index ab.

Mit zunehmender Anzahl der Wertpapiere im zugrundeliegenden Index sowie aufgrund von Transaktions-, Dokumentations-, und Informationskosten kann der Tracking Error theoretisch nicht auf null minimiert werden.[17]

Ausgehend von einem Überblick aller theoretischen Indexnachbildungsmethoden werden in diesem Kapitel die drei gängigsten Konstruktionsmethoden von ETFs, also die vollständige, synthetische und Optimized Sampling-Methode dargestellt. Anschließend werden die wesentlichen Produkteigenschaften von ETFs erläutert.

3.1 Konstruktionsmethoden von ETFs

Es gibt verschiedene Replikationsmethoden zur passiven Abbildung eines Index. Zunächst lassen sich zwei wesentliche Typen unterscheiden: physische und synthetische Replikationsmethoden (siehe Tab. 3-1). Bei den physischen Replikationsmethoden wird in einzelne bzw. in alle Titel des zugrundeliegenden Index vom ETF-Management investiert. Im Gegensatz dazu nimmt man derivative Instrumente bei der synthetischen Replikationsmethode, um einen Index nachzubilden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab.3-1: Methoden der Indexnachbildung[18]

Die physische Abbildungsmethode kann weiter in vollständige Nachbildung (Full Replication) und approximative Nachbildung (Sampling) zerlegt werden. Die Sampling Methode enthält aktive Elemente bezüglich Titelselektion und Gewichtung der einzelnen Titel. Denn der Index wird nicht mit allen enthaltenen Titeln abgebildet, sondern die Titelauswahl erfolgt durch Zufall (Naives Sampling) oder selektiv anhand der strukturierten Methode (Strukturiertes Sampling). Kriterien zur selektiven Titelauswahl können quantitative Verfahren (Optimized Sampling) oder Gewichtungskriterien wie Marktkapitalisierung (Statified Sampling) sein.[19]

3.1.1 Vollständige Replikationsmethode

ETFs, die einen Index nach der Methode der vollständigen Replikation abbilden, enthalten 1:1 mit entsprechender Gewichtung die Einzelwerte des nachgebildeten Index. Für das ETF-Management besteht die tägliche Aufgabe der Prüfung, Überwachung und Neuanpassung der Wertpapierkörbe. Das heißt, bei entsprechender Gewichtungsveränderung einzelner Titel im Index muss auch der börsengehandelte Indexfonds angepasst werden. Anfallende Dividenden bzw. Zinsen können - je nach Fondstyp - als „Ordentliche Erträge“ ausgeschüttet bzw. reinvestiert werden. Zudem können sogenannte „Zusatzerträge“ bei vollreplizierenden ETFs generiert werden.

Bildet ein in Deutschland aufgelegter vollständig replizierender ETF einen internationalen Index wie z.B. den EURO STOXX 50® Index nach, wird aufgrund der Berechnungslogik des Index bei anfallenden Erträgen der maximale Steuerbetrag des jeweiligen Landes abgezogen. Das ETF-Management kann einem nach deutschem Recht aufgelegten ETF aufgrund des Doppelbesteuerungsabkommens zu viel bezahlte Steuern im Ausland zurückfordern und als Zusatzertrag zuführen.

Ein weiterer Zusatzertrag kann mittels „Wertpapierleihe“ generiert werden. Nach § 54 InvG können die im Sondervermögen des ETF vorhandenen Vermögensgegenstände gegen marktgerechtes Entgelt auf bestimmte oder unbestimmte Zeit an Dritte übertragen und somit ausgeliehen werden.[20] Hierbei entsteht ein sogenanntes Kontrahentenrisiko, welches jedoch mit einer Sicherungsleistung de facto eliminiert wird.

Ende 2011 haben 148 ETFs (45% der am europäischen Markt zugelassenen vollständig replizierenden ETFs) von der Wertpapierleihe Gebrauch gemacht.[21] Wie die Abb. 3-1 verdeutlicht, haben 76% der Aktien-ETFs und 24% der Renten-ETFs Wertpapierleihe betrieben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.3-1: Physische ETFs engagiert in Wertpapierleihe am eur. Markt 2011[22]

3.1.2 Synthetische Replikationsmethode (Swap)

Die physische Replikation stößt in manchen Fällen an ihre gesetzlichen oder wirtschaftlichen Grenzen. Aufgrund der hohen Anzahl von Einzelwerten in einigen Indizes (z.B. dem MSCI World-Index), kann die Anpassung der Wertpapierkörbe kostenintensiv sein. Weiter lassen sich z.B. Rohstoff- oder Short-Indizes nicht mit der vollständigen Replikationsmethode abbilden. Bei Indizes mit Einzelwerten von über 35% wird eine physisch replizierende Nachbildung sogar durch rechtliche Vorschriften (UCITS IV) verhindert.[23]

Um auch diese Indizes bzw. Assetklassen wirtschaftlich und rechtlich als ETF darstellen zu können, wird auf die synthetische Replikation zurückgegriffen. Dazu werden derivative Instrumente, sogenannte „Swaps“ eingesetzt, welche die Indexbewegungen exakt darstellen.

Ein „Swap“ (engl. Tausch) ist eine Vereinbarung zwischen mindestens zwei Parteien, zu festgelegten Zeitpunkten Zahlungen auszutauschen. Diese bindende Vereinbarung wird auch bei einer negativen Auswirkung für eine der Parteien erfüllt.[24] Gemäß OGAW-Richtlinie 85/611/EWG Artikel 22 bzw. § 22 DerivateV darf ein ETF maximal 10 Prozent des Sondervermögens in derivative Instrumente (Swaps) investieren.

Das ETF-Management erstellt somit ein Wertpapierportfolio zu mind. 90% des Sondervermögens eines ETFs, welcher unabhängig vom abzubildenden Index sein kann, aber dennoch den Regeln des Investmentgesetzes (§ 60 InvG) unterliegt. Der Swap sichert zu jedem Zeitpunkt die exakte Indexperformance des ETF ab. Die Vertragspartner verpflichten sich zu einer Ausgleichszahlung, sollten Differenzen in der Wertentwicklung zwischen dem abzubildenden Index und dem Wertpapierkorb auftreten.[25]

In Abbildung 3-2 wird exemplarisch ein synthetisch replizierender ETF auf den MSCI World dargestellt. Das ETF-Management verwaltet einen Wertpapierkorb in Höhe von 100 Mio. EUR und generiert eine Performance von -1%. Der Swap-Partner liefert aus seinem MSCI World - Wertpapierportfolio die Performance-differenz. Dem ETF-Management wird eine Ausgleichszahlung in Höhe von 2 Mio. EUR überwiesen. Durch das Tauschgeschäft wird dem ETF die Performance des abzubildenden Index garantiert.

[...]


[1] Vgl. Etterer, A. et al. (2004), S. 63ff.

[2] Vgl. Paulus, H./ Sauer, A. (2001).

[3] Vgl. Blake, C. et al. (1993), Gruber M. (1996), Malkiel B. (1995).

[4] Vgl. Etterer, A. et al. (2004), S. 63ff.

[5] Vgl. Kittsley, D./ Raj S. (2014), S. 20.

[6] Eigene Darstellung in Anlehnung an Kittsley, D./ Raj S. (2014), S. 20.

[7] Vgl. Fuhr, D. (2011), S. 51.

[8] Vgl. Fehrenbach, A. (2014), S. 6.

[9] Eigene Darstellung in Anlehnung an Fehrenbach, A. (2014), S. 6.

[10] Eigene Darstellung in Anlehnung an o.V. (2014), S. 43.

[11] Eigene Darstellung in Anlehnung an o.V. (2014), S. 43.

[12] Eigene Darstellung in Anlehnung an o.V. (2014), S. 44-54.

[13] Eigene Berechnung in Anlehnung an o.V. (2014), S. 44-54.

[14] Vgl. o.V. (2014), S. 51.

[15] Vgl. Etterer, A. et al. (2004), S. 66ff.

[16] Vgl. Lang, S./ Röder, K. (2008), S. 301-302.

[17] Vgl. Bruns, C./ Meyer-Bullerdiek, F. (2013), S. 186.

[18] Eigene Darstellung in Anlehnung an Graf, S. (2001), S. 6.

[19] Vgl. Graf, S. (2001), S. 3ff.

[20] Maximal dürfen 10 Prozent des Sondervermögens an einen Darlehensnehmer verliehen werden. Verleiht man Wertpapiere an ein organisiertes Wertpapierdarlehenssystem gemäß § 56 InvG, so können bis zu 100 Prozent des Sondervermögens verliehen werden. Dies ist mit Hilfe zusätzlicher Garantien möglich. Es ist zudem vertraglich festzulegen, dass nach Beendigung der Darlehenslaufzeit dem Sondervermögen Vermögensgegenstände gleicher Art, Güte und Menge zurückübertragen werden. Voraussetzung für die Wertpapierleihe ist die Gewährung von ausreichenden Sicherheitsleistungen. Diese Sicherheitsleistung setzt sich aus dem Sicherungswert (Kurswert der ausgeliehenen Wertpapiere plus Erträge) sowie einem marktüblichen und von der Bonität des Darlehensnehmers abhängigen Risikoaufschlag zusammen.

[21] Vgl. Rose, G. (2012).

[22] Eigene Darstellung in Anlehnung an Rose, G. (2012).

[23] Vgl. Borse, A.-M. et al. (2014), S. 14-16, Fehrenbach, A. (2014a), S. 17-18.

[24] Vgl. Albrecht, P./ Maurer, R. (2008), S. 42-46.

[25] Vgl. Bioy, H. (2010).

Details

Seiten
40
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668353527
ISBN (Buch)
9783668353534
Dateigröße
997 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v345244
Institution / Hochschule
Universität Regensburg – Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzdienstleistungen
Note
1,3
Schlagworte
ETF Minimum Volatility Smart Beta CAPM Tracking Vermögensanlage Geldanlage Assets under Mangement Optimized Sampling Replikationsmethode Produkttrends Strategische Asset Allocation Risikobasierte Asset Allocation Core-Satellite-Strategie Investmentfonds Anlagestrategien Null-Zins-Politik Honorarberatung kostengünstig flexibel Transparenz Niedrigzinsumfeld Kleinanleger Sparpläne Anlageberatung ETFs Kapitalanlagegesellschaft Investmentstrategien Aktien Renten Fonds Anleihen Swaps

Autor

Zurück

Titel: Exchange Traded Funds. Konstruktion und Anwendung bei der Vermögensanlage