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Preis- und Produktwettbewerb bei Investmentfonds

Bachelorarbeit 2016 44 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wettbewerb zwischen Fondsgesellschaften
2.1 Allgemeine Beschreibung des „5 Kräfte“ Modells von Porter
2.2 Betrachtung des Investmentfondmarktes anhand des „5 Kräfte“-Modells von Porter
2.2.1 Eintritt eines neuen Unternehmens
2.2.2 Gefahr eines Substitutes
2.2.3 Verhandlungsmacht der Käufer
2.2.4 Verhandlungsmacht der Zulieferer
2.2.5 Intensität innerhalb der Fondsindustrie

3. Preiswettbewerb
3.1 Kosten
3.2 Effektivität des Preiswettbewerbs

4. Produktwettbewerb
4.1 Performance
4.2 Morningstar Rating
4.3 Risiko
4.4 Eigenschaften von Fondsfamilien

5. Konsequenzen
5.1 Neue Fonds
5.2 Alte Fonds
5.3 Fondsgesellschaften
5.4 Fondsinvestoren

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Competitive Strategy-techniques for analyzing industries and competitors

Abbildung 2: Investorgebühren und jährliche Betriebskosten eines Fonds

Abbildung 3: relative Kosten und Gebühren und Wachstum

Abbildung 4: relative Performance und Wachstum

Abbildung 5: Verteilung des Morningstar Ratings

Abbildung 6: Durchschnittlicher, über sieben Monate kumulierter außergewöhnlicher Kapitalfluss bei Änderung des Morningstar Ratings

Abbildung 7: relatives Risiko und Wachstum

Abbildung 8: Anzahl der eintretenden und austretenden Fonds

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

In den letzten Jahrzehnten ist die Größe des Kapitals, das in Investmentfonds angelegt wird, massiv gestiegen. Während im Jahr 1960 ca. 18 Milliarden Dollar in Investmentfonds investiert wurden, sind es heute ca. 15,7 Billionen Dollar.[1] Aufgrund der Abhängigkeit von Managementgebühren und Fondsvermögen steigt der Gewinn für Fondsgesellschaften durch Managementgebühren bei steigendem Fondsvermögen. Dieser Gewinn führt zu Neueintritten von Fondsgesellschaften bzw. Fonds. Die gestiegene Anzahl an Fonds und Fondsfamilien wurde empirisch bestätigt.[2] Zudem sind 80% der Investmentfonds Mitglieder in einer Fondsfamilie, was die Bedeutung von Fondsfamilien unterstreicht.[3] Interessant ist zudem, dass sich entlang dieses Trends die Marktanteile der Fondsfamilie stark verändert haben. So stieg der Marktanteil von Fidelity, einer Fondsfamilie, von weniger als 6 % im Jahr 1976 auf ca. 12 % im Jahr 2009. Ein ähnlicher Anstieg beim Marktanteil ist bei Vanguard zu verzeichnen.[4] Dem gegenüber stehen Dreyfus und Putnam, zwei andere Fondsfamilien, die im Jahr 1976 einen ähnlichen Marktanteil wie Fidelity und Vanguard vorzeigen konnten, im Jahr 2009 allerdings nur noch einen Marktanteil von weniger als 2,5 % und 1 % besitzen.[5] Dieser Umstand weist auf einen hohen Wettbewerb zwischen Fonds und Fondsfamilien hin, obwohl Kritiker der Fondsindustrie einen funktionierenden Wettbewerb absprechen.[6]

Der Wettbewerb in der Investmentfondsindustrie soll in dieser Arbeit analysiert und in Hinsicht auf seine Funktionsweise beurteilt werden. Dabei werden ausschließlich aktiv gemanagte Investmentfonds betrachtet. Zur Analyse wird das Modell von Porter benutzt, das einen Einblick in die Struktur der Investmentfondsindustrie gibt. Da der Preis in jeder Industrie eine große Rolle spielt, werden die Art der Kosten und ihre Relevanz genauer im Kapitel Preispolitik analysiert. Zudem wird erörtert, ob es sinnvoll ist, nur anhand der Kosten auf eine Funktionalität des Wettbewerbs zu schließen. Die Produktpolitik nimmt ebenfalls eine wichtige Stellung ein, da Investoren nicht nur auf die Kosten und Gebühren eines Investmentfonds achten, sondern auch im Besonderen auf die vergangene Performance sowie weiteren Kriterien wie z.B. das Morningstar Rating oder der Umfang der angebotenen Dienstleistungen. Dabei wird geklärt, wie relevant die einzelnen Kriterien für Investoren sind und welche Auswirkungen sie auf Investitionsentscheidungen haben können. Außerdem werden Strategien aufgezeigt, welche Fondsfamilien nutzen, um bestimmte Eigenschaften ihrer Fonds wie die vergangene Performance oder das Morningstar Rating für ihre Zwecke zu verbessern. Zuletzt werden die Konsequenzen der Struktur der Fondsindustrie, des Wettbewerbs sowie der Strategien aufgezeigt. Des Weiteren werden Empfehlungen für Fondsinvestoren und Fondsgesellschaften ausgesprochen, um entsprechend ihrer Anreize optimal zu handeln.

2. Wettbewerb zwischen Fondsgesellschaften

2.1 Allgemeine Beschreibung des „5 Kräfte“ Modells von Porter

Michael E. Porter beschreibt in seinem weltweit bekannten Buch „Competitive Strategy-techniques for analyzing industries and competitors“, erschienen im Jahr 1980, fünf Kräfte, die ausschlaggebend für die Intensität des Wettbewerbs in einer bestimmten Industrie sind.[7] Die gesamte nachfolgende Beschreibung wurde dem genannten Buch von Porter entnommen. Der wichtigste Aspekt im Umfeld eines Unternehmens ist laut Porter die Industrie, in der das Unternehmen konkurriert, da äußere Einflüsse gewöhnlich alle Unternehmen in der Industrie beeinflussen.[8] Das Modell soll zudem dazu dienen, die grundlegenden Eigenschaften einer Industrie im Hinblick auf Ökonomie und Technologie zu identifizieren.[9] Die Abbildung 1 stellt alle fünf Kräfte dar. Diese Kräfte sind die Gefahr des Eintritts neuer Unternehmen in die Industrie, die Gefahr von Substituten, die Verhandlungsmacht der Käufer, die Verhandlungsmacht der Zulieferer und die Rivalität innerhalb der bereits vorhandenen Wettbewerber.[10] Porter (1980) gibt an, dass die Kraft, die am stärksten ist, entscheidend für das Gewinnpotential ist.[11] Die Gefahr des Eintritts neuer Unternehmen ist deshalb relevant, da neue Unternehmen zusätzliche Kapazitäten erzeugen und einen Anteil am Markt sowie bedeutende Ressourcen erlangen möchten. Daraus können Preissenkungen oder Kostensteigerungen resultieren, die sich negativ auf die Profitabilität der Unternehmen auswirken können.[12] Die Gefahr des Neueintritts hängt von den Eintrittshürden sowie der Reaktion der bereits bestehenden Unternehmen ab. Porter (1980) gibt an, dass die Gefahr des Neueintritts gering ist, wenn die Eintrittshürden groß sind und/oder das neu eintretende Unternehmen eine starke Gegenwehr erwarten kann.[13]

Abbildung 1 : Competitive Strategy-techniques for analyzing industries and competitors[14]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Eintrittshürden sind u.a. Kostenersparnisse durch Massenproduktion, auch „economies of scale“ genannt, Produktdifferenzierung und Kapitalanforderungen,.[15] Die Gefahr von Substituten ist aus dem folgenden Grund wichtig. Ein vorhandenes Substitut begrenzt die potentielle Rendite einer Industrie, da es eine Obergrenze für den Preis setzt. Porter (1980) beschreibt ein Substitut als ein anderes Produkt, das die gleiche Funktion wie das Produkt der Industrie erfüllen kann.[16] Die Verhandlungsmacht der Käufer kann ebenfalls eine bedeutende Kraft darstellen. Käufer können Preise drücken, höhere Qualität oder mehr Serviceleistungen verlangen und Unternehmen gegeneinander ausspielen.[17] Dies kann dazu führen, dass die Profitabilität in der Industrie sinkt. Eine Gruppe von Käufern besitzt große Macht, wenn einige Eigenschaften gegeben sind. Dazu gehört, dass die gekaufte Menge der Gruppe groß ist verglichen mit der Absatzmenge des Verkäufers. Des Weiteren sind die von dieser Industrie gekauften Produkte standardisiert oder undifferenziert, d.h. Käufer sind in der Lage, relativ einfach Alternativen zu finden. Zudem sind die Kosten beim Produktwechsel gering.[18] Zudem spielt die Preissensibilität der Käufer eine Rolle. Die Verhandlungsmacht der Zulieferer ist in etwa das Gegenstück zu der Verhandlungsmacht der Käufer. Zulieferer können ihre Preise erhöhen oder die Qualität ihres Produkts verringern.[19] Dies kann sich negativ auf die Profitabilität der Industrie auswirken. Auch die Eigenschaften für eine große Verhandlungsmacht der Zulieferer sind gegensätzlich zu denen der Käufer. Eine hohe Konzentration der Zulieferer sorgt für einen größeren Einfluss der Zulieferer. Zudem erhöhen Differenzierung des Produkts und Kosten beim Produktwechsel die Sicherheit, dass die einzelnen Zulieferer nicht gegeneinander ausgespielt werden.[20] Außerdem sollte die Industrie kein wichtiger Käufer der Zulieferer sein, sodass diese vorziehen, ihre Verhandlungsmacht auszuspielen. Die Intensität des Wettbewerbs zwischen existierenden Unternehmen kann viele Formen annehmen.[21] Beispiele sind Preiswettbewerbe, aggressive Werbung, Produkteinführungen und erhöhter Kundenservice oder erhöhte Garantien. Als Grund nennt Porter (1980) den Druck oder die wahrgenommene Möglichkeit, die eigene Position zu verbessern.[22] Zudem sind einige Faktoren für die Höhe der Intensität entscheidend. Diese Faktoren sind die Anzahl und/oder Gleichartigkeit der Unternehmen, geringes Industriewachstum, hohe Fixkosten, das Fehlen von Differenzierungsmöglichkeiten oder Kosten beim Produktwechsel von einem Unternehmen zu einem Konkurrenten, hohe strategische Ziele oder hohe Austrittshürden.

Der extremste Fall einer Industrie im Wettbewerb ist der Fall des „perfekten Wettbewerbs“ der Volkswirte. Dabei können Unternehmen jederzeit in die Industrie eintreten. Zudem besitzen die Unternehmen keine Verhandlungsmacht gegenüber den Käufern und Zulieferern und der Wettbewerb ist unendlich groß, da die Unternehmen und Produkte alle gleich sind (Porter 1980).[23]

2.2 Betrachtung des Investmentfondmarktes anhand des „5 Kräfte“-Modells von Porter

Im Abschnitt 2.1 wurde das „5 Kräfte“-Modell von Porter (1980) vorgestellt. Im Anschluss soll der Preis- und Produktwettbewerb bei Investmentfonds mit dem „5 Kräfte“-Modell analysiert werden. Porter (1980) geht bei seinem Modell davon aus, dass es sich auf sämtliche Industrien bezieht, also nicht nur auf Produkte, sondern auch auf Dienstleistungen.[24] Da Investmentfonds bzw. Fondsgesellschaften eine Dienstleistung anbieten, die Verwaltung von Kapital, sollte folglich das Modell von Porter anwendbar sein. Im Folgenden wird das Modell von Porter auf die Investmentfondsindustrie bezogen.

2.2.1 Eintritt eines neuen Unternehmens

Mit dem Eintritt eines neuen Unternehmens ist in der Investmentfondsindustrie die Auflage eines neuen Fonds oder das Gründen einer neuen Fondsgesellschaft gemeint. Wie bereits erwähnt, hängt die Gefahr eines Neueintritts von den Eintrittshürden ab. Ausgehend von 1960 stieg die Zahl der Investmentfonds von 160 auf 9520 im Jahr 2015.[25] Entsprechend stark erhöhte sich auch die Summe der Fondswerte von 18 Milliarden Dollar auf 15,7 Billionen Dollar im Jahr 2015.[26] Zudem hat sich die Anzahl der Fondsgesellschaften in den U.S.A. von 1985 mit 192 Fondsgesellschaften auf 9520 im Jahr 2015 erhöht.[27] Coates und Hubbard (2007) und Khorana und Serveas (2012) kommen zu der Feststellung, dass die Konzentration der Fondsgesellschaften gesunken ist.[28] Der Umfang der Expansion ist an der Anzahl von Fonds innerhalb der Fondsgesellschaften festzustellen.[29] Während die Anzahl der Fondsgesellschaften mit einem oder zwei bis fünf Fonds im Zeitraum von 1985 bis 2004 sank, stieg die Anzahl der Fondsgesellschaften, die mehr als sechs Fonds anbieten, im selben Zeitraum.[30] Diese Entwicklung, die von Coates und Hubbard (2007) beschrieben wird, deutet darauf hin, dass die Eintrittshürden gering sind. Schonfeld und Kerwin (1993) gehen davon aus, dass 250 000 bis etwa 400 000 Dollar als Startkapital nötig sind, um einen Fonds zu gründen.[31] Des Weiteren erwähnen Coates und Hubbard (2007), dass „economies of scale“, obwohl sie Beweise für die Existenz von „economies of scale“ finden, keine entscheidende Rolle bei Investmentfonds spielen, da es keinen generellen Trend zu einer bestimmten Fondsgröße gibt.[32] Kleine Fonds und Fondsfamilien scheinen andere Kostenvorteile aufgrund ihrer kleinen Größe zu haben. Somit entfällt auch „economies of scale“ als Hürde. Anhand der beschriebenen Informationen ist die Gefahr des Eintritts eines neuen Unternehmens hoch und spricht damit für einen hohen Wettbewerb in der Investmentfondsindustrie.

2.2.2 Gefahr eines Substitutes

Substitute für Wertpapiere können Immobilien, Versicherungen oder Geldmarktfonds sein.[33] Zudem gibt die SEC unter Verweis auf andere Internetquellen an, dass die Entwicklung des Internets andere Alternativen geschaffen hat, da Investoren aufgrund niedriger Gebühren „on-line“ handeln können und somit ihr eigenes Portfolio zusammenstellen können.[34] Außerdem können individuelle Konten mithilfe von technischen Fortschritten stärker verwaltet werden.[35] Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten für eine Geldanlage, von denen einige genannt wurden, ist die Gefahr von Substituten jederzeit gegeben. Auch dieses Ergebnis lässt auf einen hohen Wettbewerb in der Investmentfondsindustrie schließen.

2.2.3 Verhandlungsmacht der Käufer

Die Verwaltung des Kapitals ist u.a. die Dienstleistung, die die Fondsinvestoren in Anspruch nehmen. Die Maximierung der erwarteten risiko-adjustierten Rendite ist ein wesentlicher Aspekt bei der Verwaltung des Kapitals.[36] Hierbei gibt es ein Agency-Problem zwischen Investoren und Fonds. Im Gegensatz zu Investoren sind Fonds daran interessiert, ihr zu verwaltendes Fondsvermögen zu vergrößern.[37] Durch diese unterschiedlichen Interessen können Situationen auftreten, in der die Maximierung der erwarteten risiko-adjustierten Rendite im Widerspruch zu der Maximierung der Gewinne der Investmentfondsgesellschaften steht.[38] Im extremsten Fall verbessern bestimmte Fonds innerhalb einer Fondsfamilie ihre Performance auf Kosten anderer Fonds der Fondsfamilie.[39] Des Weiteren gibt es eine sehr große Anzahl an Käufern. In den U.S.A. besitzen im Jahr 2015 ca. 90 Millionen Menschen Investmentfondsanteile.[40] Demzufolge ist die gekaufte Menge an Fondsanteilen einer individuellen Person oder einer Gruppe von Personen sehr gering verglichen mit der Absatzmenge der Fonds. Allerdings nennen Coates und Hubbard (2007) eine Eigenschaft von offenen Investmentfonds, die Ausgabe von rückgabeberechtigten Fondsanteilen.[41] Aufgrund der Tatsache, dass Käufer ihre Anteile jederzeit zurückgeben können, können Käufer dem Fonds „kündigen“ und in einen anderen Fonds investieren.[42] Demzufolge sind die Kosten beim Produktwechsel relevant, da sie zu der Entscheidung der „Kündigung eines Fonds“ beitragen. Coates und Hubbard (2007) sagen aus, dass die Kosten bei diesem Wechsel durch die Fondsindustrie so weit wie möglich reduziert wurden.[43] Kosten beim Produktwechsel können auf drei Weisen entstehen. Die erste Möglichkeit resultiert aus der Anzahl an Investmentfonds. Die große Anzahl verursacht Kosten in Form von Geld oder Zeit für Investoren, einen geeigneten Fonds zu finden, die sogenannten Recherchekosten.[44] Wie schon in Abschnitt 2.1 erwähnt, ist die Verhandlungsmacht der Käufer groß, wenn sie relativ einfach in der Lage sind, Alternativen zu finden. Zwar unterscheiden sich die Fonds in gewissen Aspekten, stellen aber dennoch Substitutionsmöglichkeiten neben anderen Geldanlagemöglichkeiten dar. Alternativen können also gefunden werden, allerdings nur mit dem Verlust von Zeit und/ oder Geld. Sirri und Tufano (1998) unterstreichen die Wichtigkeit der Recherchekosten durch ihre Behauptung, dass die Reduzierung der Recherchekosten einen starken Einfluss auf Investitionsentscheidungen hat.[45] Die anderen beiden Möglichkeiten, wie Kosten beim Produktwechsel entstehen können, sind Gebühren, die explizit vom Fonds oder eines Dritten verlangt werden, und die steuerliche Behandlung von realisierten Gewinnen.[46] Die Tatsache, dass Investmentfondsanteile im Wert von 13 Billionen Dollar während des letzten Abschwungs des Marktes zurückgegeben wurden, unterstützt die Vermutung, dass die Kosten beim Produktwechsel niedrig sind, sodass Investoren die Möglichkeit haben, auf Alternativen umzusteigen.[47] Coates und Hubbard (2007) äußern zudem die Überlegung, dass Investoren die Kosten beim Produktwechsel umgehen können, indem sie neues Kapital in andere Fonds investieren und das alte Investment halten.[48] Der letzte Aspekt ist die Preissensitivität der Käufer. Eine hohe Preissensitivität führt dazu, dass die Investoren versuchen, die Kosten möglichst gering zu halten.[49] Coates und Hubbard (2007) untersuchten das Verhältnis von der Änderung des prozentualen Kostenanteils zu der Fondsgröße.[50] Sie kommen zu dem Schluss, dass Investoren ihr Geld von teuren Fonds zu billigeren Fonds verschieben, da eine 10 % Erhöhung des Kostenanteils zu einer Verringerung des Fonds um 23 % bis 28 % bei einzelnen Fonds und um 15 % bis 19 % bei Fondsfamilien führt. Dies ist ein Hinweis, dass die Käufer recht preissensitiv sind. Somit deutet die Preissensitivität der Käufer und die Möglichkeit, jederzeit Investmentfondsanteile zu verkaufen, auf eine Verhandlungsmacht der Käufer hin, während die große Anzahl der Käufer und das Agency-Problem den Käufern eine Verhandlungsmacht absprechen.

2.2.4 Verhandlungsmacht der Zulieferer

Die Verhandlungsmacht der Zulieferer ist wie die der Käufer komplex aufgrund der Struktur der Fondsindustrie. Grund dafür ist ein weiteres Agency-Problem. Zunächst muss darauf hingewiesen werden, dass „Arbeit“ das Produkt einer Zuliefererindustrie sein kann.[51] Mit Zulieferern sind im Fall der Fondsindustrie die Fondsgesellschaften gemeint, die Fondsmanager und weiteres Personal für die Verwaltung und Leitung von Fonds stellen. Obwohl Investmentfonds generell als Fondsgesellschaft oder als Vermögensverwaltung organisiert sind, werden sie gewöhnlich nicht von ihren eigenen Mitarbeitern geleitet.[52] Die SEC führt aus, dass üblicherweise ein Investmentfonds von einem separaten Unternehmen verwaltet und geleitet wird, das somit als Investmentverwalter tätig ist.[53] Generell organisieren Fondsgesellschaften ihre Fonds selbst und bestimmen die jeweiligen Fondsmanager. Das Agency-Problem hierbei ist, dass die Fondsmanager den Anreiz haben, die höchstmögliche Gebühr für ihre Dienstleistungen zu verlangen, während der Fonds und seine Investoren die kleinstmögliche Gebühr zahlen wollen, da die Gebühr die Rendite der Investition reduziert.[54] Da die Gebühr ein prozentualer Anteil vom Wert des Fonds ist, ist der Lohn der Fondsmanager von dem Fondswert und dem Prozentsatz abhängig.[55] Diese Abhängigkeit kann aufgrund der Nichtlinearität von Kapitalfluss und Performance, auf welche später noch eingegangen wird, dazu führen, dass im Fall einer Fondsfamilie ein Fondsmanager für die Gewinnmaximierung der Fondsfamilie die Interessen seines Fonds und damit seiner Investoren opfern muss.[56] Coates und Hubbard (2007) gehen deshalb davon aus, dass Fondsmanager nicht miteinander konkurrieren, um einen Fonds zu leiten, sondern um die Investoren, die ihr Geld in einem Fonds anlegen möchten.[57] Dies ist logisch, da Investoren durch ihr investiertes Kapital das Einkommen von Fondsmanagern bestimmen.[58] Somit kann festgestellt werden, dass die Zuliefererindustrie, also die Fondsgesellschaften, die die Fondsmanager stellen, mit der Fondsindustrie verwoben ist. Der Wettbewerb zwischen den Zulieferer, den Managern, wird daher indirekt im Wettbewerb um neue Investoren ausgetragen. Unter Anbetracht der Beziehung zwischen Fonds und Fondsmanager als Zulieferer des Inputs „Arbeit“ kann geschlossen werden, dass die Fondsmanager den Wettbewerb zwischen Fonds fördern, da sie selbst von diesem Wettbewerb betroffen sind.

2.2.5 Intensität innerhalb der Fondsindustrie

Der Wettbewerb innerhalb der Fondsindustrie ist das zentrale Thema dieser Arbeit und wird deshalb ausführlich betrachtet. Aufgrund der Komplexität dieses Aspektes wird sich die Betrachtung und Analyse des Wettbewerbes innerhalb der Fondsindustrie über die nächsten zwei Kapitel, Preis- und Produktwettbewerb, erstrecken. Sirri und Tufano (1998) sagen aus, dass Investoren nur Informationen über die vergangene bereinigte Performance haben, die die Rendite, das Risiko und die verlangten Gebühren widerspiegelt.[59] Damit nennen sie drei der wichtigsten Punkte, die Investoren bei ihren Investitionsentscheidungen beachten, welche im Folgenden genauer analysiert werden. Zudem äußern Coates und Hubbard (2007), dass Fonds auf Basis des Preises konkurrieren, da sie auf Basis der Rendite konkurrieren, welche den Preis beinhaltet.[60] Die Autoren schließen daraus, dass es unmöglich ist, auf Basis der Rendite zu konkurrieren, ohne gleichzeitig auf Basis der Gebühren zu konkurrieren.[61]

3. Preiswettbewerb

3.1 Kosten

Der Abschnitt 3.1 behandelt die unterschiedlichen Kostenarten, aus denen sich schlussendlich die Gebühren zusammensetzen, mögliche Auswirkungen und Beziehungen zwischen ihnen und die Kostenstruktur insgesamt. Wie schon zuvor erwähnt, sind die Verwaltung des Geldes der Investoren und die damit verbundenen Aufgaben Dienstleistungen. Coates und Hubbard (2007) erwähnen einige dieser Aufgaben unter dem Aspekt, dass sie zusätzliche Kosten verursachen können.[62] Sie benennen die Kommunikation mit Investoren durch Websites, Telefon und Fondsberichte, Berichte an staatliche Behörden, Maklergebühren und Zuschlagskosten für Management-, Rechts- und Bilanzierungstätigkeiten. Diese Dienstleistungen beinhalten einen Preis, den der Investor zahlen muss, die Kosten und Gebühren des Fonds.

Abbildung 2 : Investorgebühren und jährliche Betriebskosten eines Fonds[63]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In einem Bericht der SEC aus dem Jahr 2014 werden einige Kosten aufgelistet, die ein Investor gewöhnlich bei Kauf und Besitz von Investmentfondsanteilen bezahlen muss, und näher erklärt.[64] Der folgende Abschnitt bezieht sich, sofern nicht anders gekennzeichnet, auf den genannten Bericht. Auf der linken Seite unter der Überschrift „Shareholder Fees“ sind einige Kosten aufgelistet, die einmalig anfallen. Kauf- oder Verkaufsgebühren, sogenannte „sales loads“, sind Gebühren, die der Fonds erhebt, um den Makler zu entlohnen.[65] Sie können als Provision für den Makler angesehen werden und entweder beim Kauf oder beim Verkauf der Investmentfondsanteile anfallen. Rücknahmegebühren (engl. „redemption fee“) treten bei dem Verkauf, also bei der Rückgabe von Investmentfondsanteilen, auf. Im Gegensatz zu den Verkaufsgebühren dienen die Rücknahmegebühren dazu, durch die Rücknahme angefallene Kosten des Fonds zu decken. Tausch- bzw. Transfergebühren (engl. „exchange fee“) können anfallen, wenn ein Investor Investmentfondsanteile eines Fonds mit denen eines anderen Fonds innerhalb einer Fondsfamilie tauscht. Eine Kontogebühr (engl. „account fee“) kann von Fonds für die Aufrechterhaltung des Investorenkontos verlangt werden. Die letzte Gebühr ist ebenfalls eine Kaufgebühr, unterscheidet sich aber von der erstgenannten Kaufgebühr darin, dass diese Gebühr dazu dient, anfallende Kosten des Fonds bei dem Kauf von Fondsanteilen durch einen Investor zu decken. Auf der rechten Seite sind einige der Kosten abgebildet, die üblicherweise jährlich anfallen. Sirri und Tufano (1998) z.B. verweisen darauf, dass Managementgebühren eine Funktion der Fondsgröße sind.[66] Die SEC gibt in ihrem Bericht an, dass diese Managementgebühren für das Leiten des Fonds und für administrative Tätigkeiten sowie für andere Aktivitäten gezahlt werden. Chevalier und Ellison (1997) geben an, dass administrative Kosten und Transaktionskosten eher proportional zum Fondsvermögen steigen, während Forschungs- und Recherchekosten eine fixe Komponente darstellen.[67] Eine einheitliche Definition, welche Kosten Managementgebühren abdecken, ist nicht möglich, da verschiedene Fonds diesen Begriff enger oder weiter interpretieren.[68] 12b-1 Gebühren dienen zur Deckung von Marketing- und Vertriebskosten.[69] Darunter fallen Kosten für z.B. das Drucken von Prospekten oder für Werbung. Andere Kosten können Kosten für bestimmte Dienstleistungen für Investoren, Rechtstätigkeiten, Bilanzierungstätigkeiten oder andere Dienstleistungen sein. Die gesamten jährlichen Betriebskosten werden von der SEC in diesem Bericht nicht näher erklärt. Aus der Abbildung geht allerdings hervor, dass die gesamten jährlichen Betriebskosten die Managementgebühren, die Marketing- und Vertriebsgebühren (12b-1 Gebühren) und andere Kosten beinhalten. In einem anderen Bericht der SEC „report on mutual funds“ aus dem Jahr 2000 definiert die SEC als jährlichen Betriebskostensatz des Fonds (engl. „fund´s operating expense ratio“) die gesamten Kosten abzüglich der 12b-1 Gebühren geteilt durch das durchschnittliche Nettofondsvermögen.[70] Auch hier wird deutlich, dass eine genaue Zuordnung bzw. Einteilung der Kosten nicht einheitlich gegeben ist. Für die weiteren Zwecke wird die Defnition der SEC aus dem Bericht „report on mutual funds“ genutzt. Zudem gibt die SEC selbst an, dass es schwer ist, Gebühren und Kosten von Fonds zu vergleichen, da der Umfang und die Art der Dienstleistungen und die Art, wie die Fonds für die Dienstleistungen bezahlen, variieren.[71] Dabei können die Kosten aller Dienstleistungen im Kostensatz des Fonds integriert sein oder aber gewisse Kosten wie die für Marketing ausgenommen sein, die dann direkt von den Investoren bezahlt werden. Schon im Hinblick auf die Managementgebühren ist unklar, welche Kosten genau damit gedeckt werden, wie schon oben beschrieben. Ein wichtiger Aspekt bei der Betrachtung der Kosten ist zudem der gestaffelte Kostenplan (engl. „staggered fee schedule“). Khorana und Servaes (1999) benutzen diesen Begriff bei der Erklärung, wieso eine sehr hohe Performance zu niedrigeren Gebühren führen kann.[72] Sie geben an, dass eine gestaffelte Kostenstruktur bei Managementgebühren mit mehreren Knickpunkten üblich in der Investmentfondsindustrie ist. Dabei reduziert sich der Prozentsatz der Gebühr für die Fondsgesellschaften, die ein prozentualer Anteil am Fondsvermögen ist, bei steigendem Fondsvermögen. Somit sinkt der Anreiz durch hohe Performance, zusätzliches Kapital von Investoren anzuziehen. Die SEC hat in ihrem Bericht aus dem Jahr 2000 „report on mutual funds“ diese Kostenstruktur bei der Untersuchung der Portfoliomanagementkosten näher betrachtet. Sie findet heraus, dass viele Investmentfondsmanagementverträge diese Gebührenknickpunkte beinhalten. Dabei handelt es sich um eine Vereinbarung, dass der Prozentsatz der Managementgebühr sinkt, wenn das gesamte Fondsvermögen bestimmte Größen übersteigt, sofern entsprechend vereinbart. Bei näherer Untersuchung stellt die SEC fest, dass nicht alle Managementverträge diese Vereinbarung beinhalten und die, die sie beinhalten, unterschiedlich bei dieser Vereinbarung gestaltet sind. Die SEC formuliert fünf Arten von Vereinbarungen: Fondsknickpunkte, Fondsknickpunkte-plus Performance Gebühr, Fondsfamilienknickpunkte, Einzelgebühr und Kostenvereinbarungen. Für jede Vereinbarung hat die SEC untersucht, wie viele der 100 Fonds diese Art der Vereinbarung nutzen, sowie die Anzahl der Fonds, dessen Gebühren oberhalb des letzten Knickpunktes liegen, den Wert dieser Fonds und die Anzahl der Kickpunkte. Bei Vereinbarungen mit Fondsknickpunkten, Fondsknickpunkten-plus und Fondsfamilienknickpunkten läuft die Reduktion des Prozentsatzes der Managementgebühren in bestimmten Intervallen ab, wobei der Median der Anzahl an Knickpunkten bei Fondsfamilien weit größer ist. In allen Fällen sinkt der Median der Höhe der Managementgebühren vom ersten Knickpunkt zum letzten Knickpunkt um ca. 15-30 Basispunkte. Der Effekt ist bei Fondsfamilienknickpunkten am stärksten. Bei den letzten beiden Varianten gibt es keine Knickpunkte. Anhand dieser Beobachtungen lässt sich feststellen, dass eine gestaffelte Kostenstruktur existiert, allerdings nur im Fall der Managementgebühren.

Bei der Untersuchung des Betriebskostensatzes eines Fonds haben die Verfasser des Berichts “report on mutual funds” von der SEC im Jahr 2000 festgestellt, dass die 12b-1 Gebühren die Varianz der gesamten Kosten gut erklären und dass die anderen Faktoren einen Teil der Varianz der gesamten Kosten, die aus Unterschieden in den Betriebskosten resultiert, erklären. Die SEC benennt folgende Größen als Faktoren, die wichtig zur Erklärung der Varianz sind: Fondsvermögen, Fondsfamilienvermögen, Fondskategorie, Kauf-oder Verkaufsgebühren, 12b-1 Gebühren, Umschlagshäufigkeit, Portfoliobestände und das Alter des Fonds. Coates und Hubbard (2007) nennen zudem auch die vergangene Fondsrendite als Einflussgröße auf Kosten.[73] Bei der Untersuchung dieser Faktoren stellt die SEC folgendes fest: Bei einer Steigerung des Fondsvermögens oder Fondsfamilienvermögen sinkt der Betriebskostensatz. Steigt die Anzahl der Fonds in einer Fondsfamilie, sinkt der Betriebskostensatz in der Fondsfamilie. Fonds mit Kaufgebühren haben einen niedrigeren Betriebskostensatz als Fonds ohne Kauf- oder Verkaufsgebühren, da diese 12b-1 Gebühren nutzen. Bei einer Steigerung der Umschlagshäufigkeit steigt auch der Betriebskostensatz. Zudem steigt der Betriebskostensatz, wenn die Anzahl der Portfoliobestände steigt. Außerdem besitzen ältere Fonds einen höheren Betriebskostensatz als jüngere Fonds. Ein weiterer Aspekt, der in diesem Kapitel zu betrachten ist, ist die Entwicklung des durchschnittlichen Kostensatzes über die Zeit. Zahlreiche Studien wurden hinsichtlich der Fragestellung, wie sich der durchschnittliche Kostensatz im Laufe der Jahre verändert hat, durchgeführt. Problematisch ist allerdings, dass die Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, da die Kosten bzw. ihre Unterteilung unterschiedlich berücksichtig wurden, die Zusammensetzung der Fonds sich über die Zeit ändert und es Änderung in den Vertriebswegen gibt.[74] Beispielsweise geben Coates und Hubbard (2007) an, dass die Entwicklung zu internationalen und spezialisierten Fonds mit höherem Kostensatz sowie der Umschwung von Kauf- und Verkaufsgebühren zu 12b-1 Gebühren zu einem höheren durchschnittlichen Kostensatz führen können.[75] Barber, Odean und Zheng (2005) geben an, dass die gestiegenen Ausgaben für Marketing nicht vollständig den Trend der gestiegenen Betriebskosten erklären können.[76]

[...]


[1] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.151, Vgl. Investment Company Institute Fact Book (2016) S.29.

[2] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.1, Vgl. Investment Company Institute Fact Book (2016) S.22.

[3] Vgl. Nanda, Wang und Zheng (2004) S.667.

[4] Vgl. Khorana und Servaes (2012) S.1.

[5] Vgl. Khorana und Serveas (2012) S.81.

[6] Vgl. Coates und Hubbard (2007)

[7] Porter (1980) S.5 benutzt „the group of firms producing products that are close substitutes for each other“ als Definition für eine Industrie. Er geht von bereits vorhandenen Industrieabgrenzungen aus.

[8] Vgl. Porter (1980) S.3.

[9] Vgl. Porter (1980) S.6.

[10] Vgl. Porter (1980) S.6.

[11] Vgl. Porter (1980) S.6.

[12] Vgl. Porter (1980) S.7.

[13] Vgl. Porter (1980) S.7.

[14] Vgl. Porter (1980) S.4.

[15] Vgl. Porter (1980) S.7ff.

[16] Vgl. Porter (1980) S.23.

[17] Vgl. Porter (1980) S.24.

[18] Vgl. Porter (1980) S.25.

[19] Vgl. Porter (1980) S.27.

[20] Vgl. Porter (1980) S.28.

[21] Vgl. Porter (1980) S.17.

[22] Vgl. Porter (1980) S.17.

[23] Vgl. Porter (1980) S.6.

[24] Vgl. Porter (1980) S.5.

[25] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.1, Vgl. Investment Company Institute Mutual Fund Fact Book (2016) S.22.

[26] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.151, Vgl. Investment Company Institute Mutual Fund Fact Book 2016 S.

[27] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.164f, Vgl. Investment Company Institute Mutual Fund Fact Book 2016 S.22.

[28] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.165, Vgl. Khorana und Serveas (2012) S.81.

[29] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.168f.

[30] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.169.

[31] Vgl. Schonfeld und Kervin (1993) S.108.

[32] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.188ff.

[33] Vgl. Porter (1980) S.23.

[34] Vgl. SEC (2000), zit. bei Janet Novack (2000) und bei S.F. Chron (2000).

[35] Vgl. SEC (2000).

[36] Vgl. Chevalier und Ellison (1997) S.1168.

[37] Vgl. Chevalier und Ellison (1997) S.1168, 1182.

[38] Vgl. Chevalier und Ellison (1997) S.1168.

[39] Vgl. Gaspar, Massa und Matos (2006) S.74.

[40] Vgl. Investment Company Institute Mutual Fund Fact Book (2016) S.113.

[41] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.208.

[42] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.198.

[43] Vgl. Coates und Hubbard (2007 S.198.

[44] Vgl. Coates und Hubbard (2007 S.198.

[45] Vgl. Sirri und Tufano (1998) S.1591.

[46] Vgl. Coates und Hubbard (2007 S.198.

[47] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.199, Vgl. Investment Company Institute Mutual Fund Fact Book (2006) S.72.

[48] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.200.

[49] Vgl. Porter (1980) S.26.

[50] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.180.

[51] Vgl. Porter (1980) S.28.

[52] Vgl. SEC (2000).

[53] Vgl. SEC (2000).

[54] Vgl. SEC (2000).

[55] Vgl. Sirri und Tufano (1998) S.1600.

[56] Vgl. Gaspar, Massa und Matos (2006) S.74, Vgl. Chevalier und Ellison (1997) S.1182.

[57] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.208.

[58] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.212.

[59] Vgl. Sirri und Tufano (1998) S.1591.

[60] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.158.

[61] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.158 zit. bei Baumot et al. (1990)

[62] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.192.

[63] Vgl. SEC (2014).

[64] Vgl. SEC (2014).

[65] Vgl. SEC (2000), Vgl. Sirri und Tufano (1998) S.1612.

[66] Vgl. Sirri und Tufano (1998) S.1600.

[67] Vgl. Chevalier und Ellison (1997) S.1183.

[68] Vgl SEC (2000).

[69] Vgl. Sirri und Tufano (1998) S.1608.

[70] Vgl. SEC (2000).

[71] Vgl. SEC (2000).

[72] Vgl. Khorana und Serveas (1999) S.1047.

[73] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.192.

[74] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.175ff.

[75] Vgl. Coates und Hubbard (2007) S.177.

[76] Vgl. Barber, Odean und Zheng (2005) S.2110.

Details

Seiten
44
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668416789
ISBN (Buch)
9783668416796
Dateigröße
777 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v344708
Institution / Hochschule
Universität zu Köln
Note
2.3
Schlagworte
preis- produktwettbewerb investmentfonds

Autor

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Titel: Preis- und Produktwettbewerb bei Investmentfonds