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Geschichte der spanischen Sprache von den Anfängen bis zum Ende des Mittelalters

Zusammenfassung 2014 19 Seiten

Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde

Leseprobe

Inhalt

1. Vom Vulgärlatein zu den romanischen Sprachen

2. Das Vulgärlatein

3. Einflüsse des Arabischen

4. Die Entwicklung vom mittelalterlichem zum modernen Spanisch (Dietrich/Geckeler S. 168-171)

5. „Auto de los reyes magos“

6. Historische Grammatiken (n. Penny, Lloyd, Lathrop)

7. Alfonso X el Sabio y el „castellano drecho“ Regierungszeit (1252-1284)

8. Literatur

1. Vom Vulgärlatein zu den romanischen Sprachen

Sprachfamilien:

- es gibt wenig Dokumente aus dem 18.Jh
- Verwandtschaftsbeziehungen sind aufgrund der heutigen Sprachen festgestellt worden (Vergleich von Wortschatz, Grammatik, etc.)
- Cavalli-Sforza versuchte Parallelen zwischen der sprachlichen und genetischen Verwandtschaft festzustellen - Ergebnis: es gibt Übereinstimmungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Indo-europäische/Indo-germanische Sprachfamilie:

- 18. Jh.: Feststellung der Ähnlichkeit verschiedener Sprachen im Wortschatz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- man muss viele Formen betrachten um Ähnlichkeiten festzustellen und Zufälle auszuschließen

- dazu notwendig: Vergleich des Grundwortschatzes unter Kenntnis der Lautwandelprozesse

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.:Hock/Joseph (1996)

- August Schleicher (19.Jh.) forschte nach einer Ursprache: Vermutung nicht bestätigt
- viele Sprachen/Dialekte sind heute vom Aussterben bedroht
- parallel entstehen neue Sprachen
- die Sprachen differenzieren sich mit der Zeit (> langsame Veränderung)
- laut Schleicher: keine Entstehung neuer Sprachen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- zur Karte: Verteilung der indo-europäischen Sprache 1000 v. Chr.
--> Latein und Keltisch keine große Verbreitung
--> Germanisch gewinnt an Bedeutung

Die Romanisierung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vgl. Encyclopedia Britanica Inc. 1996

- 3./4. Jh: Aufstieg des römischen Reiches
- frühe Romanisierung der iberischen Halbinsel
- ROMANIA SUBMERSA (England, Teile Deutschlands, Balkan, Rumänisch)
- Gebiete, die zu bestimmter Zeit romanisiert waren, aber durch Migrationsbedingungen, politische Veränderungen etc. untergingen

Aufstieg des Lateinischen:

- Archäologische Funde zeigen: Einwanderung nach Italien, später Zuwanderung der Etrusker
- Griechenland stieg als politische Macht auf
- 750 v.Chr. Gründung Roms
- Expansion Roms begann in Italien
--> Konflikte der Römer mit den Kelten
- 400 v. Chr. Ansiedlung der Kelten in Po-Ebene
- 387 v. Chr.: Niederlage Römer gegen Kelten
--> Eroberung Mittel- und Süditalien
--> Konflikt Rom und Karthago (Punische Kriege)um Vorherrschaft im Mittelmeer
--> Sieg der Römer über alle Kriege, allerdings mit großen Verlusten
- 2./3. Jh. Romanisierung von Teilen Italiens
- 168 Entstehung Dalmatisch
- 3. Punischer Krieg endet mit Zerstörung Karthagos
- das restliche Gallien wird erobert
- 29-19 v. Chr.: Rom gegen Karthager
- 19 v.Chr.: Eroberung Süd- und Nordspanien
- Schlacht im Teuteburger Wald endet in Varusschlacht
- Eroberung Britannien: Romania submersa (Latein verschwand)

(Vgl. Dietrich & Geckeler, 2007)

Periodisierung des Lateinischen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Epoche des Vulgärlatein sehr lang, aber wenig schriftliche Zeugnisse
- Epoche des klassischen Latein sehr kurz, aber sehr viele schriftliche Zeugnisse
- Grenzlinie Vulgärlatein und romanische Sprachen:
- keine zeitliche Grenze
- Sprachwandel
- Grenze aufgrund der Metasprache
- wenn man sich nicht mehr versteht

[...]

Details

Seiten
19
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668427051
ISBN (Buch)
9783668427068
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v344671
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Fakultät für Philologie
Note
Schlagworte
geschichte sprache anfängen ende mittelalters

Autor

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Titel: Geschichte der spanischen Sprache von den Anfängen bis zum Ende des Mittelalters