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Häusliche Gewalt an Männern in heterosexuellen Paarbeziehungen

Seminararbeit 2016 13 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriffsbestimmung

2. Hell- vs. Dunkelfeld

3. Hürden für männliche Opfer
3.1 Soziale Repräsentationen
3.2 Psychologische Faktoren

4. Hilfesystem
4.1 Prävention
4.2 Intervention

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

In einer glücklichen Paarbeziehung sollten sich zwei Menschen eigentlich sicher und geborgen fühlen. Dennoch kommt es in Partnerschaften immer wieder zu Grenzüber-schreitungen und Übergriffen, die die Integrität des/der PartnersIn verletzen oder gefährden. Man spricht in diesem Zusammenhang von häuslicher Gewalt. Häusliche Gewalt ist kein neuartiges Phänomen. Betrachtet man die gesellschaftliche Entwicklung, so stellt man fest, dass es das Problem häuslicher Gewalt schon immer gab. Lange Zeit galt Gewalt im sozialen Nahraum jedoch als selbstverständlich oder zählte zu den privaten Angelegenheiten, über die man nicht sprach. Erst mit der Frauenbewegung in den 1970ern wurde häusliche Gewalt öffentlich thematisiert (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung, 2008). Der Fokus der Aufmerksamkeit lag dabei vorwiegend auf den weiblichen Opfern häuslicher Gewalt (vgl. ebd.). Auch heutzutage noch wird das Thema 'Häusliche Gewalt' meist im Kontext weiblicher Opfererfahrung diskutiert. Männliche Opfer von häuslicher Gewalt bleiben sowohl im gesellschaftlichen, als auch im politischen und wissenschaftlichen Diskurs weitgehend unberücksichtigt. Wird männliche Opfererfahrung behandelt, dann meist in Verbindung mit der strittigen Frage, ob es in Bezug auf das Vorkommen häuslicher Gewalt eine Gender-Symmetrie oder -Asymmetrie gibt. In der wissenschaftlichen Literatur lassen sich beide Thesen oftmals in Extrempositionen wiederfinden. So gibt es einige Autoren, die ein Patriarchatsmodell propagieren, bei dem männliche Opfererfahrung übersehen wird, während andere Autoren sich so sehr über die Verharmlosung männlicher Gewalterfahrung empören, dass sie weibliche Opfererfahrung bagatellisieren (vgl. Jungnitz et al., 2007).

Die vorliegende Arbeit versucht sich von der emotional hoch aufgeladenen Geschlechter-debatte zu distanzieren und häusliche Gewalt an Männern möglichst neutral zu thematisieren. Zu Beginn der Arbeit wird erst einmal erläutert was unter häuslicher Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen verstanden wird. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viele Männer in Deutschland von häuslicher Gewalt durch ihre Partnerin betroffen sind, werden anschließend Hell- und Dunkelfeldstudien vorgestellt, die sich mit männlicher Opfererfahrung beschäftigen. Danach werden Hürden aufgezeigt, mit denen männliche Opfer von Gewalt zu kämpfen haben. Zu guter Letzt wird das Hilfesystem in Deutschland näher beleuchtet und auch kritisch reflektiert. Die Ergebnisse der Arbeit werden zum Schluss noch kurz und bündig in einem Fazit zusammengefasst.

1. Begriffsbestimmung

Der Gewaltbegriff wird seit Jahrzehnten in der Literatur diskutiert (vgl. Lamnek et al., 2012). Dennoch besteht Uneinigkeit darüber, was genau unter Gewalt verstanden werden kann (vgl. ebd.). Zwar gibt es eine Vielzahl von Autoren, die sich daran versucht haben den mehrdeutigen Gewaltbegriff zu konkretisieren, eine einheitliche Definition gibt es bislang jedoch nicht, da die getroffenen Definitionen in Abhängigkeit vom jeweiligen Erkenntnis-interesse und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stark variieren (vgl. Godenzi, 1996). So gibt es einige Autoren, die unter häuslicher Gewalt lediglich direkte verletzende Handlungen, also physische Gewalt, verstehen (vgl. Gelles, 2002). Definitionen, denen ein enger Gewaltbegriff zugrunde liegt, greifen jedoch zu kurz, da subtilere Gewaltformen außer Acht gelassen werden. Weil es gerade subtilere Gewaltformen sind, die von Betroffenen häufig als schwerwiegender empfunden werden (vgl. ebd.), wurde für die vorliegende Arbeit eine weite Definition häuslicher Gewalt gewählt:

„Häusliche Gewalt liegt vor, wenn eine Person in einer bestehenden oder einer aufgelösten familiären oder partnerschaftlichen Beziehung in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität verletzt oder gefährdet wird“ (Schwander, 2006, S. 13).

Unter häuslicher Gewalt wird also personale Gewalt verstanden, die sich gegen eine Person richtet, zu der die/der Gewaltausübende eine emotionale Bindung hat. Häusliche Gewalt bezeichnet demnach nicht nur Gewalt in Partnerschaften, sondern generell innerfamiliäre Gewalt (also auch Gewalt gegen Kinder, Gewalt gegen Eltern usw.) (vgl. Gelles, 2002). Die Gewalthandlungen finden dabei meist im privaten Raum, also unter Ausschluss der Öffentlichkeit, statt (vgl. ebd.). Kennzeichnend für häusliche Gewalt ist, dass die emotionale Bindung, welche zwischen der gewaltausübenden und der gewalterleidenden Person besteht, zeitstabil ist und auch nach einer Trennung noch fortbestehen kann (vgl. ebd.). Wie die Definition von Schwander schon suggeriert, umfasst häusliche Gewalt mehrere Gewaltformen. Einer Person kann sowohl körperlich, als auch psychisch und sexuell Schaden zugefügt werden.

Thema der öffentlichen Diskussion ist meist nur die körperliche Gewalt, da sie am leichtesten identifiziert werden kann (vgl. ebd.). Auch wenn das Spektrum körperlicher Gewalthandlungen unermesslich ist, sollen hier einige Beispiele zur Verdeutlichung genannt werden: Schubsen, Schlagen, Treten, Ohrfeigen, Würgen, Beißen, Nahrungsmittelentzug, Angriffe mit Gegenständen und Waffen (vgl. ebd.). Die Opfer von physischer Gewalt tragen häufig Hämatome oder andere Wunden davon (vgl. ebd.). Körperliche Gewalt kann demnach nach außen sichtbar sein, ganz im Gegensatz zur psychischen und sexuellen Gewalt (vgl. ebd.).

Auch die psychischen Gewalthandlungen sind sehr umfangreich. Zu psychischer Gewalt zählen: verbale Erniedrigung, Drohungen, Nötigung, Erpressung, Stalking, Bevormundung und ständige Kontrollen (vgl. ebd.). Unter psychischer Gewalt werden entsprechend Handlungen und Worte verstanden, die das Selbstwertgefühl und die psychische Gesundheit einer Person gefährden (vgl. ebd.).

Ebenso wie die körperliche und psychische Integrität, kann auch die sexuelle Integrität im Kontext häuslicher Gewalt verletzt oder gefährdet werden. Sexuelle Gewalt äußert sich hierbei nicht nur in sexuellen Handlungen, die ohne Einwilligung des Opfers geschehen, sondern auch in sexuellen Anspielungen und unangenehmen Kommentaren, die vom Opfer als nötigend, erniedrigend oder verletzend empfunden werden (vgl. ebd.).

In der Realität kann man die Formen häuslicher Gewalt häufig nicht trennen, da die einzelnen Formen oftmals ineinander übergehen und auch mehrere Formen häuslicher Gewalt gleichzeitig auftreten können. Daher wird in der vorliegenden Ausarbeitung jegliche Art von Gewaltanwendung, unabhängig von der Form, als problematisch betrachtet.

Die folgende Arbeit bezieht sich ausschließlich auf heterosexuelle Paarbeziehungen, genauer gesagt auf Männer, die durch ihre Partnerin oder aber durch ihre Ex-Partnerin, Gewalt erleiden. Wenngleich der Fokus dieser Arbeit auf männlicher Opfererfahrung liegt, so soll weibliche Opfererfahrung und auch häusliche Gewalt in homosexuellen Partnerschaften keineswegs bagatellisiert werden. Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen kann im Rahmen dieser Arbeit allerdings nicht erfolgen.

2. Hell- vs. Dunkelfeld

Betrachtet man die bundesweite polizeiliche Kriminalstatistik, so fällt auf, dass mit ihr zwar die Gewaltkriminalität in Deutschland erfasst wird, jedoch nicht der Bezugsrahmen, in dem die Gewaltdelikte stattgefunden haben (vgl. Bundeskriminalamt, 2013). Entsprechend können mit der bundesweiten polizeilichen Kriminalstatistik keine Aussagen zur häuslichen Gewalt getroffen werden. Um Zahlen zur häuslichen Gewalt zu erhalten, lohnt es sich daher die polizeilichen Kriminalstatistiken einzelner Bundesländer heranzuziehen. So beinhaltet die polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeslands Berlin seit 2006 Informationen zur Gewalt im sozialen Nahraum (vgl. Landeskriminalamt Berlin, 2015). Bei den erfassten Delikten häuslicher Gewalt wurden sowohl Opfer, als auch Tatverdächtige, jeweils nach Geschlecht aufgeschlüsselt (vgl. ebd.). Im Jahr 2014 gab es demnach insgesamt 12.790 Opfer von häuslicher Gewalt: 25% davon waren männlich und 75% weiblich (vgl. ebd.). Entsprechend scheinen Frauen drei mal häufiger von häuslicher Gewalt betroffen zu sein als Männer. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass in der polizeilichen Kriminalstatistik nur die strafrechtlichen Sachverhalte aufgenommen werden, die der Polizei tatsächlich bekannt geworden sind (vgl. ebd.). Da es jedoch auch eine Vielzahl an Taten gibt, die dem Blick der Strafverfolgungsbehörden entzogen sind, macht es Sinn sich zusätzlich noch mit Dunkelfeldstudien auseinanderzusetzen.

Eine Dunkelfeldstudie, die sich mit männlicher Opfererfahrung beschäftigt, ist die Studie 'Gewalt gegen Männer in Partnerschaften', die im Jahr 2007 von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durchgeführt wurde (vgl. Lamnek et al., 2012). Auch bei dieser Untersuchung wurde nicht bundesweit, sondern lediglich landesweit (Bayern) erhoben (vgl. ebd.). Zwar gibt es auch eine bundesweite Pilotstudie mit der die Gewalt gegen Männer erfasst wurde, allerdings liegt dieser Studie lediglich eine Stichprobe von 190 Männern zugrunde, wodurch die Repräsentativität dieser Untersuchung immer wieder in Frage gestellt wird (vgl. ebd.). Die Forschungsarbeit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt besitzt eine wesentlich größere Datenbasis. An der landesweiten Befragung in Bayern nahmen fast 1.000 Männer teil (vgl. ebd.). Eine Besonderheit dieser Studie ist der weitgefasste Gewaltbegriff. So wurden nicht nur körperliche Übergriffe als häusliche Gewalt gewertet, sondern ebenso psychische Gewalt und verbale Grenzüberschreitungen (vgl. ebd.). Die Studie fand heraus, dass der Anteil gewalterfahrener Männer in Bayern relativ hoch ist. So gaben 83,8% der Männer an, in ihrer derzeitigen bzw. in der letzten Partnerschaft mindestens einmal Opfer von Gewalt geworden zu sein (vgl. ebd.). 21% der Männer lebten sogar in einer stark gewaltbelasteten Beziehung (vgl. ebd.). Zudem wurde anhand der Studie festgestellt, dass Männer weniger Opfer physischer, sondern vielmehr Opfer psychischer und verbaler Gewalt werden (vgl. ebd.).

Eine Dunkelfeldstudie aus dem Jahr 2009, an der 1.470 Männer und 970 Frauen teilnahmen, kommt wiederum zu einem anderen Ergebnis: demnach haben nur 19,8% der Männer und 20,9% der Frauen Gewalt durch ihre/n PartnerIn erlebt (vgl. Döge, 2011). Nichtsdestotrotz konnte auch in dieser Studie nachgewiesen werden, dass Männer vermehrt Opfer von psychischer und verbaler Gewalt werden (vgl. ebd.).

Insgesamt kann gesagt werden, dass es nur wenige Forschungsarbeiten gibt, die sich mit häuslicher Gewalt an Männern befassen. Die vorhandenen Studien wurden meist nur landesweit durchgeführt und lassen nur wenig Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit zu. Die Datenlage ist somit denkbar ungünstig. Erschwerend kommt hinzu, dass die vorhandenen Studien aufgrund von unterschiedlichen methodischen Vorgehensweisen nur schwer zu vergleichen sind. Die Diskrepanz zwischen den genannten Dunkelfeldstudien könnte entsprechend auf verschiedene Methoden der Datenerhebung zurückzuführen sein. So mussten sich Döges StudienteilnehmerInnen einem Face to Face Interview in Form einer CAPI-Befragung unterziehen (vgl. ebd.), während die Studienteilnehmer der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mittels einer Telefonbefragung interviewt wurden (vgl. Lamnek et al., 2012).

Auch wenn nach wie vor noch unklar ist wie viele Männer genau von häuslicher Gewalt betroffen sind, kann festgehalten werden, dass auch Männer Opfer von häuslicher Gewalt durch ihre Partnerin werden. Männliche Opfererfahrung sollte entsprechend gesellschaftliche, wissenschaftliche und politische Beachtung finden.

3. Hürden für männliche Opfer

Erleiden Männer durch ihre Partnerin Gewalt, fällt es ihnen häufig sehr schwer sich Hilfe zu suchen und offen mit ihren Opfererfahrungen umzugehen (vgl. Lenz, 1996). Dies ist einigen Mechanismen geschuldet, die im Folgenden näher erläutert werden sollen.

3.1 Soziale Repräsentationen

Eine besondere Schwierigkeit stellt das fehlende gesellschaftliche Problembewusstsein dar (vgl. Jungnitz et al., 2007). Zwar wird dem Thema häusliche Gewalt zunehmend mehr Aufmerksamkeit in den Medien gewidmet, aber männliche Opfererfahrung wird dabei weitgehendst ausgeklammert (vgl. ebd.). Männliche Opfer stehen sozusagen im Schatten weiblicher Opfer (vgl. ebd.). Vielen ist dadurch gar nicht bewusst, dass auch Männer von häuslicher Gewalt betroffen sein können (vgl. ebd.). Dies führt wiederum dazu, dass männliche Opfer seltener wahrgenommen werden und viele betroffene Männer glauben sie seien der einzige, dem so etwas passiert (vgl. ebd.). Das Gefühl keine Leidensgenossen zu haben kann ein Grund sein, der Männer daran hindert sich jemandem anzuvertrauen (vgl. ebd.).

Außerdem scheint es für einige Männer ganz normal zu sein Gewalt durch ihre Partnerin zu erfahren (vgl. ebd.). Sie empfinden dies nicht als unrecht und nehmen das Problem entsprechend selbst nicht wahr (vgl. ebd.).

Auch Geschlechterstereotype stellen eine Hürde für männliche Opfer dar (vgl. Lenz, 1996). Bei Geschlechterstereotypen handelt es sich um: „kognitive Strukturen, die sozial geteiltes Wissen über die charakteristischen Merkmale von Frauen und Männern enthalten“ (Eckes, 2010, S.178). Bereits Kleinkinder werden mit den ''charakteristischen'' Merkmalen von Frauen und Männern konfrontiert und internalisieren diese im Laufe ihrer Entwicklung (vgl. ebd.). Das Resultat: Ein jeder von uns ist mit den gängigen Geschlechtsstereotypen unseres Kulturkreises vertraut und verbindet mit Personen eines bestimmten Geschlechts bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen. Weil Männern nachgesagt wird das starke Geschlecht zu sein, wird ihnen in der geschlechtsspezifischen Sozialisation häufig nicht erlaubt Schwäche und Schmerzen zu zeigen (vgl. Lenz, 1996). Auch wird gesellschaftlich erwartet, dass es Jungen und Männern gelingt selbstständig mit Problemen fertig zu werden (vgl. ebd.). Viele Männer haben daher nie gelernt sich Hilfe zu holen und tun dies entsprechend auch nicht, wenn sie Opfer von häuslicher Gewalt werden (vgl. ebd.). Ferner steht das Bild eines starken, unabhängigen Mannes in enormen Widerspruch zum Opfersein (vgl. ebd.). Einigen Männern fällt es schwer über das Erlebte zu sprechen, da sie sich schämen und sich davor fürchten in ihrer Männlichkeit angezweifelt oder gar ausgegrenzt zu werden (vgl. ebd.). Das in unserer Gesellschaft weitverbreitete Frauenbild, nachdem Frauen als sensibel und fürsorglich gelten, wirkt hierbei unterstützend, da es nicht mit der weiblichen Täterrolle korrespondiert (vgl. ebd.). Das Geschlechterstereotyp 'Täterschaft ist männlich und Opferschaft ist weiblich' ist tief in unserem System verankert (vgl. ebd.). Dies zeigt sich vor allem, wenn in Fällen häuslicher Gewalt in homosexuellen Partnerschaften die männlicher aussehende Person als TäterIn behandelt wird (vgl. Ohms, 2004). Viele männliche Opfer haben daher Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird oder sie selbst zum Täter gemacht werden (vgl. Lenz, 1996).

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Details

Seiten
13
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668343979
ISBN (Buch)
9783668343986
Dateigröße
483 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v344652
Institution / Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1,3
Schlagworte
Häusliche Gewalt Männer Diversity Management Männliche Opfer Gewalt Paarbeziehungen Gewalt im sozialen Nahraum Innerfamiliäre Gewalt Gewalt in Ehe und Partnerschaft Häusliche Gewalt an Männern Gender

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Titel: Häusliche Gewalt an Männern in heterosexuellen Paarbeziehungen