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Gold als Metall wirtschaftlicher Krisen? Eine Analyse zur Eignung von Gold als Absicherung eines Aktienportfolios

Bachelorarbeit 2016 58 Seiten

VWL - Finanzwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Formelverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen des Portfoliomanagments
2.1 Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz
2.2 Verknüpfung von Risiko und Rendite
2.2.1 Systematisches vs. Unsystematisches Risiko
2.3 Bedeutung der Korrelation innerhalb eines Portfolios
2.4 Das optimale Portfolio
2.5 Bestandteile eines Portfolios
2.5.1 Aktien und Anleihen
2.5.2 Derivative Finanzmarktinstrumente

3. Gold als Anlagealternative
3.1 Der Goldstandard
3.2 Das Abkommen von Bretton Woods
3.3 Investmentkategorien von Gold
3.3.1 Physische Anlagemöglichkeiten
3.3.2 Nicht-Physische Anlagemöglichkeiten
3.4 Kursentwicklung in den vergangenen 20 Jahren
3.4.1 Physische Anlagemöglichkeiten
3.4.2 Nicht-Physische Anlagemöglichkeiten

4. Prüfung von Gold als „Metall wirtschaftlicher Krisen“
4.1 Erklärung des Methodischen Prozessschemas
4.1.1 Definition einer wirtschaftlichen Krise im Rahmen dieser Arbeit
4.1.2 Risikoadjustierte Kennzahlen zur Analyse der Portfolioperformance
4.2 Durchführung der qualitativen Analyse
4.2.1 Ausgewählte Krisen zur Überprüfung der These
4.2.2 Qualitative Ermittlung der risikoadjustierten Kennzahlen
4.2.3 Herleitung des Portfolios bestehend aus DAX, MSCI und Goldfaktoren

5. Beurteilung von Gold als „Metall wirtschaftlicher Krisen“
5.1 Auswirkung von Gold auf das Portfolio
5.2 Kritische Würdigung der Ergebnisse

6. Zusammenfassung

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Investment Opportunity Set - Quelle: Eigene Darstellung

Abbildung 2 - Risikodiversifikationseffekt im Zwei-Wertpapier-Portfolio - Quelle: Schmidt-von Rhein, Die moderne Portfoliotheorie im praktischen Wertpapiermanagement: eine theoretische und empirische Analyse aus Sicht privater Kapitalanleger S. 235

Abbildung 3 - Kapitalmarktlinie in Anlehnung an Günther u. a., Portfolio Management S. 59

Abbildung 4 - Wertpapiermarktlinie in Anlehnung an Günther u. a., Portfolio Management S. 69

Abbildung 5 - OTC-Handel im Vergleich zum Börsenhandel - Quelle: Bösch; Derivate, S. 11

Abbildung 6 - Goldpreisentwicklung 1996 bis dato – Quelle: Thomson Reuters Datastream

Abbildung 7 - Kursentwicklung der Barrick Gold Corp. 1996 bis dato – Quelle: Thomson Reuters Datastream

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - Kriterien zur Unterscheidung von Zertifikaten - Quelle: Bank-Verlag GmbH, S. 43

Tabelle 2 - – Physische und Nicht-physische Goldgeschäfte - Quelle: H.G. Fuchs- Gold: Rohstoff - Hortungsobjekt - Währungsmetall; S. 87

Tabelle 3 - Daten zur Berechnung der risikoadjustierten Kennzahlen während der Dotcom-Krise – Quelle: Bloomberg

Tabelle 4 - Sharpe-Ratio vs. Treynor-Ratio während der Dotcom-Krise – Quelle: Eigene Berechnungen

Tabelle 5 - Daten zur Berechnung der risikoadjustierten Kennzahlen während der Lehman-Krise – Quelle: Bloomberg

Tabelle 6 - Sharpe-Ratio vs. Treynor-Ratio während der Lehman-Krise – Quelle: Eigene Berechnungen

Tabelle 7 - Daten zur Berechnung der risikoadjustierten Kennzahlen während der Euro-Krise – Quelle: Bloomberg

Tabelle 8 - Sharpe-Ratio vs. Treynor-Ratio während der Euro-Krise – Quelle: Eigene Berechnungen

Tabelle 9 - Ausgangsdaten zur Berechnung von Treynor-Ratio während der Dotcom-Krise - Quelle: Eigenen Berechnungen

Tabelle 10 - Treynor-Ratio während der Dotcom-Krise – Quelle: Eigene Berechnungen

Tabelle 11 - Ausgangsdaten zur Berechnung von Treynor-Ratio während der Lehman-Krise - Quelle: Eigenen Berechnungen

Tabelle 12 - Treynor-Ratio während der Lehman-Krise – Quelle: Eigene Berechnungen

Tabelle 13 - Ausgangsdaten zur Berechnung von Treynor-Ratio während der Euro-Krise - Quelle: Eigenen Berechnun-gen

Tabelle 14 - Treynor-Ratio während der Euro-Krise – Quelle: Eigene Berechnungen

Tabelle 15 - Berechnung der Treynor-Ratio von Portfolios mit ausschließlich physischem Goldanteil - Quelle: Eigene Berechnungen

Formelverzeichnis

Formel 1 - Ermittlung der Sharpe-Ratio – Quelle: Günther u.a., Portfoliomangement; S. 397

Formel 2 - Ermittlung der Treynor-Ratio - Quelle Günther u.a., Portfoliomanagement; S. 454

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

In den letzten 50 Jahren hat die Bedeutung von Kapitalmärkten in der Wirtschaft sowie auch in der Gesellschaft stark zugenommen. Die Bedeutung der Kreditinstitute als Finanzintermediär hingegen hat abgenommen. Gründe für die zunehmende Zahl von Aktienanlegern in Deutschland sind gesellschaftliche Trends, wie z.B. die demographische Entwicklung und die daraus resultierende Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge. Somit dürfte sich der Trend zur Delegation von Aktienentscheidungen, mit zunehmender Bedeutung der Aktie als Altersvorsorgeinstrument, weiter fortsetzen.[1]

Auch mehrere Banken und Online-Broker, wie z.B. Onvista.de oder die Consorsbank, berichteten schon 2013 von einem zunehmenden Interesse an Aktien. Nicht ohne Grund sprach Klaus Schmidt, Geschäftsführer der Firma Adeus, die Aktienregister vieler Konzerne führt, auf der DIRK-Jahreskonferenz von einer wachsenden Bedeutung der Privatanleger in Deutschland.[2]

Dies aus dem Grund, dass meisten Anleger wissen, dass Aktien aufgrund ihrer Dividendenzahlungen und Kurssteigerungen höhere Erträge bringen können als z.B. Festgeldanlagen. Dennoch haben viele der Privatanleger eine Anlageblockade, denn sie haben die Hoffnung der „richtige“ Anlangezeitpunkt käme noch und warten somit ständig auf diesen Zeitpunkt.[3]

Auch aus diesem Grund gibt es kaum eine Branche, in welcher sich die Wettbewerber so stark über ihr Wissen von der Konkurrenz differenzieren wollen wie in dieser. In keiner anderen Brachen können Fehlentscheidungen in einem kurzen Zeitraum so viel Geld kosten wie beim Aktienhandel.[4]

Menschen sind risikoavers und daher nur dann bereit risikoreiche Investitionen und Geschäfte zu tätigen, wenn das Risiko durch eine dementsprechend hohe Risikoprämie kompensiert wird. Als Folge dessen müssen Anlagen mit hohem Risiko auch eine höhere Rendite in Aussicht stellen, um Käufer zu finden. Aus diesem Grund besteht ein genereller Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite am Kapitalmarkt.[5]

Im Grunde wird das Risiko eines Portfolios nach Ungewissheit und Unsicherheit unterschieden. Ungewissheit beschreibt die nicht vorhersehbaren Ausprägungen der Rendite. Die Unsicherheit hingegen kann anhand von Wahrscheinlichkeiten des Eintretens einer zukünftigen Renditeausprägung, ermittelt werden. Eine der zentralen Aussagen der Kapitalmarkttheorie besagt, dass zwischen der Rendite und dem Risiko einer Anlage eine positive Korrelation erwartet werden kann. Dennoch versuchen Anleger bei der Zielformulierung ihres Portfolios oftmals eine maximale Rendite bei minimalem Risiko zu erwirtschaften.[6]

1.2 Zielsetzung

Wie schon im vorherigen Kapitel deutlich geworden ist, versuchen sich immer mehr, gerade auch jüngere Leute im Bereich des Aktienhandels. Daher ist das Ziel dieser Arbeit zu erläutern, auf welche Faktoren und Indikatoren in der modernen Portfoliotheorie geachtet werden muss und wie sich ein gutes Portfolio zusammensetzt.

Kern der Arbeit wird allerdings ein anderer sein, denn es soll geprüft werden, ob Gold ein Wertpapierportfolio in Zeiten wirtschaftlicher Krisen absichern kann und damit als „Metall wirtschaftlicher Krisen“ bezeichnet werden darf.

Aufgrund meiner Vorkenntnisse im Bereich des Portfoliomanagements und der Vorkenntnisse über Gold stelle ich die Hypothese auf, dass Gold als „Metall wirtschaftlicher Krisen“ geeignet ist und somit ein Wertpapierportfolio in diesen Zeiten absichern kann. Diese Hypothese begründe ich mit der Flucht in Wertgüter, welche vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Krisen sehr hoch ist.

1.3 Aufbau der Arbeit

Zu Beginn meiner Arbeit möchte ich die Grundlagen der modernen Portfoliotheorie nach Markowitz erläutern, weiterhin werde ich auf die Verknüpfung von Risiko und Rendite eingehen. Im gleichen Kapitel werde ich zudem den Unterschied zwischen dem systematischen und unsystematischen Risiko erklären. Dies ist sehr entscheidend für die spätere Analyse.

Nachdem auf das systematische sowie unsystematische Risiko eingegangen wurde, wird die Bedeutung der Korrelation innerhalb eines Wertpapierportfolios erläutert, da auch diese in der späteren Analyse berücksichtigt werden muss.

Weiterhin wird die Ermittlung eines optimalen Portfolios erklärt, da dies gerade für Einsteiger in die Finanzwelt von großer Bedeutung sein sollte. Um das Verständnis für diverse Anlagealternativen zu schaffen, wird nach der Herleitung eines optimalen Portfolios erläutert, aus welchen Bestandteilen ein Portfolio bestehen kann. Dafür wird auf die klassischen Bestandteile der Aktien, Anleihen und auch auf derivative Finanzmarktinstrumente eingegangen.

Das darauffolgende Kapitel steht unter der Überschrift „Gold als Anlagealternative“. Hier wird im Detail erklärt, was ein Anleger über Gold wissen sollte.

Begonnen wird mit dem Goldstandard und dem daraus entstandenen Abkommen von Bretton Woods.

Wichtiger für Investoren als diese historischen Erklärungen werden die Investmentkategorien von Gold sein, welche im darauffolgenden Kapitel erläutert werden. Hier wird auf physische und auch nicht-physische Anlagemöglichkeiten eingegangen. Um einen groben Überblick zu bekommen, wie sich der Wert von Gold innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte entwickelte werden die Kursentwicklungen der physischen wie auch nicht-physischen Anlagemöglichkeiten anhand jeweils eines Beispiels aufgezeigt.

Das vierte Kapitel bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit, hier wird die Analyse zur Eignung von Gold als „Metall wirtschaftlicher Krisen“ durchgeführt.

Zunächst wird das methodische Prozessschema erläutert und definiert, was im Rahmen dieser Arbeit unter einer wirtschaftlichen Krise verstanden wird und mit welchen risikoadjustierten Kennzahlen diese analysiert werden. Im nächsten Schritt wird kurz erklärt, was in den ausgewählten Krisen geschehen ist und durch was diese ausgelöst wurden um dann die Kennzahlen innerhalb dieser Krise zu ermitteln.

Die im Kapitel vier gewonnen Ergebnisse werden im fünften Kapitel genau betrachtet, um festzustellen welche Auswirkung Gold auf ein Wertpapierportfolio hat und ob es auch zur Absicherung eines solchen geeignet ist.

Abschließend wird die Arbeit kurz auf wenigen Seiten noch einmal zusammengefasst.

2. Grundlagen des Portfoliomanagments

2.1 Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz

Bis zur Veröffentlichung der Portfolio Selection Theorie nach Markowitz, Mitte des 20. Jahrhunderts befassten sich Investoren bei der Auswahl ihrer Anlagemöglichkeiten hauptsächlich mit der einzelnen Betrachtung von Erträgen eines Wertpapiers. Es wurden diejenigen Investments bevorzugt, welche die höchste Rendite im Vergleich zu allen anderen Investments versprachen.[7]

Mit der Veröffentlichung 1952 revolutionierte Markowitz mit seiner Theorie diesen Ansatz, so dass sein Werk auch heute noch großen Einfluss auf das praktische Portfoliomanagement hat. Das heutige Grundgerüst der modernen Portfoliotheorie entstand, nachdem die Portfolio Selection Theorie durch weitere Arbeiten von William F. Sharp und James Tobin ergänzt wurden.[8]

Doch Markowitz erkannte als wesentlichen Bestandteil seiner Theorie, dass nicht nur der Ertrag eines Investments, sondern auch das Risiko, welches dieses Investment mit sich bringt berücksichtigt werden muss.[9]

Die Begründung dafür war, dass Investoren stets eine möglichst hohe Rendite suchen, diese erwarteten Rendite aber nicht sicher vorausgesagt werden können. Diese Abweichung von der erwarteten Rendite wird durch das Risiko quantifiziert, somit ist der Investor darauf aus eine möglichst hohe Rendite bei einem vergleichbar geringen Risiko innerhalb eines Investments wahrzunehmen. Somit muss bei der Auswahl eines Investments nicht ausschließlich die Rendite, sondern auch das Risiko, welches dieses Investment mit sich bringt, berücksichtigt werden.[10]

Es wird davon ausgegangen, dass durch die Mischung mehrerer Investments das Risiko eines Portfolios gesenkt wird, während die Rendite desselben konstant bleibt, wenn nicht sogar gesteigert werden kann.[11]

Dies ist nur der Fall, wenn Investments innerhalb eines Portfolios entgegengesetzte Wertentwicklungen aufweisen und somit der Verlust des einen durch den Gewinn des anderen ausgeglichen werden kann. Es müssen somit nicht nur Rendite und Risiko eines Investments berücksichtigt werden, sondern auch die Korrelation innerhalb eines Portfolios spielt eine enorm wichtige Rolle.[12] Um den Diversifikationseffekt so effektiv wie möglich ausnutzen zu können werden nun Wertpapiere im Hinblick auf deren Wirkung auf das Gesamtportfolio betrachtet.[13]

Markowitz benannte in seiner Ausarbeitung der Portfolio Selection Theorie drei maßgebliche Faktoren, welche beschreiben, welchen Anteil ein Investment zum erwarteten Ergebnis eines Portfolios betragen kann.[14] Diese waren zum einen die erwartete Rendite des Investments, sowie die Standardabweichung der erwarteten Rendite und somit gleichzeitig das Risiko, aber auch die Korrelation im Hinblick auf weitere Investments innerhalb des Portfolios. Mit Hilfe dieser drei Faktoren wollte Markowitz das Gesamtergebnis eines Portfolios und dessen Zusammensetzung revolutionieren um eine optimale Diversifikation zu gewährleisten.[15]

Um nun das optimale Portfolio für einen Investor zu erarbeiten, müssen drei Schritte durchlaufen werden. Zuerst bildet man die Menge aller in Frage kommenden Portfoliokombinationen. Des Weiteren ermitteln wir die Anzahl aller effizienten Portfolios aus den zuvor gebildeten Portfoliokombinationen. Der letzte Schritt ist individuell auf den Investor abgestimmt, denn nun muss das Portfolio gewählt werden, welches dem individuellen Risiko-Rendite-Profil des Investors entspricht.[16]

Die Portfolio Selection Theorie ist ein ökonomisches Modell, daher müssen wir für die folgenden Beobachtungen diverse Annahmen festlegen. Zu diesen Annahmen gehört, dass von einem rationalen Investor auszugehen ist, dessen Entscheidungsfindung ausschließlich auf finanziellen Aspekten beruht und persönliche Vorlieben ausblendet.[17]

Weiterhin gehen wir davon aus, dass ein effizienter Markt vorliegt, bei dem alle Individuen jederzeit perfekt informiert sind. Unter der Annahme, dass alle Anlagealternativen beliebig aufteilbar sind und deren Renditen nominalverteilt sind, existieren weder Steuern noch Transaktionskosten beim Handel mit Wertpapieren oder alternativen Anlagemöglichkeiten.[18]

Für den empirischen Teil dieser Arbeit müssen im folgenden weitere Restriktionen festgelegt werden. Unter anderem muss der zur Verfügung stehende Anlagebetrag vollständig investiert werden und die Summer aller Wertpapieranteile in unserem Portfolio somit immer eins ergeben.[19]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Durch die Möglichkeit eines sogenannten Leerverkaufs ist es allerdings auch möglich, dass der Anteil eines Wertpapiers in unserem Portfolio einen negativen Wert annimmt.[20]

Da die Berücksichtigung solcher Leerverkäufe aber den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, werden diese in den noch folgenden Berechnungen nicht berücksichtigt.

2.2 Verknüpfung von Risiko und Rendite

Im Folgenden möchte ich die rationalen Entscheidungen eines Investors in Markowitz´s Portfolio Selection Theorie näher erläutern, welche ausschließlich im Bezug auf das erwartete Risiko sowie die erwartete Rendite stützen.[21]

Aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklungen der Rendite und des Risikos einer Investitionsmöglichkeit werden diese als normalverteilte Zufallsgrößen definiert. Diese werden anhand von historischen Verläufen errechnet. Auf Basis dieser historischen Daten werden Prognosen über die zukünftigen Verläufe getroffen.[22]

Die Rendite eines Portfolios lässt sich aus den gewichteten Renditen des Wertpapierbestandes ermitteln,[23] aus diesen Annahmen lässt sich die erwartete Portfoliorendite wie folgt ableiten: [24]

Die zweite Komponente, das Risiko, wird durch die Standardabweichung definiert. Diese kann nicht, wie die Portfoliorendite, aus dem gewichteten Durchschnitt berechnet werden.[25]

Aus diesem Grund benötigen wir nicht nur die Standardabweichungen der einzelnen Wertpapiere innerhalb des Portfolios, sondern ebenfalls den Korrelationskoeffizienten. Der Korrelationskoeffizient beschreibt das Ausmaß, indem die Renditen zweier Wertpapiere den gleichen Verlauf vorweisen.[26]

Das zukünftige Risiko wird weiterhin aus den vergangenen Renditen ermittelt, indem die Standardabweichung der vergangenen Renditen als Risikomaß definiert werden, zugleich werden konstante Korrelationen zwischen den Wertpapieren angenommen.

Die allgemeine Formel zur Ermittlung der Portfoliovarianz wird definiert als:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die erwartete Standardabweichung des Portfolios lässt sich nun aus der Quadratwurzel der Portfoliovarianz bestimmen.[27] Somit ergibt sich für die Berechnung der Standardabweichung eines Wertpapiers die folgende Formel:

Werden nun schwach miteinander korrelierte Anlagen kombiniert, so können verschiedene Portfoliokonstellationen gebildet werden, welche trotz gleicher Renditen eine geringe Wertschwankung haben, d.h. ein geringeres oder höhere Risiko aufweisen als die jeweiligen Grundwerte des Portfolios.[28]

Das Risiko-Rendite-Profil eines Portfolios, bestehend aus zwei Anlagemöglichkeiten, kann aufgrund der verschiedenen Gewichtungen der beiden Wertpapiere graphisch dargestellt werden. Eiese Darstellung wird auch Investment Opportunity Set genannt.[29] (siehe Abbildung 1)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jeder Punkt auf dieser Kurve beschreibt das Verhältnis der Zusammensetzung von Asset A zu Asset B in Bezug auf Rendite und Risiko. Somit führen unterschiedliche Gewichtungen der Wertpapiere zu unterschiedlichen Risiko-Rendite-Kombinationen. Werden weitere Wertpapiere ergänzt, so werden diese unterhalb der obigen Kurve notiert und von der Kurve sozusagen umrandet.[30] Eine detailliertere Darstellung dieses Sachverhaltes würde den Rahmen dieser Arbeit überschreiten, daher wird hierauf verzichtet.

2.2.1 Systematisches vs. Unsystematisches Risiko

Das Portfoliorisiko kann in zwei unterschiedliche Kategorien eingeteilt werden, das systematische und das unsystematische Risiko. Das unsystematische Risiko wird durch den gewichteten Durchschnitt der Standardabweichung der jeweiligen Wertpapiere ausgedrückt. Das unsystematische Risiko beziffert lediglich wertpapierbezogene Risiken,[31] dies ist der Teil des Risikos, welcher aus unternehmensindividuellen Quellen hervorgerufen wird, zum Beispiel neuer Produkteinführung oder ähnlichen. Dieser Teil wird durch die Bildung eines Portfolios vermindert, da sich nicht alle Veränderungen in den Unternehmen in dieselbe Richtung bewegen. Somit entsteht eine natürliche Risikodämpfung, auf welche ein Investor verzichtet, welcher kein Portfolio bildet. [32]

Durch die Mischung der Wertpapiere kann somit das unsystematische Portfoliorisiko auf ein Minimum reduziert werden, sodass lediglich das systematische Risiko des Portfolios verbleibt.[33]

Das gerade erwähnte systematische Risiko beschreibt die zweite Kategorie des Portfoliorisikos. Die Ausprägung des systematischen Risikos, oder auch Marktrisiko genannt, hängt davon ab, wie stark ein Wertpapier durch makroökonomische Größen beeinflusst wird, wie zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Kapitalmarktzinsen oder aber auch Währungsschwankungen. Diese Größen haben bei diversen Anlagealternativen unterschiedlich starke Wirkung. Diese Wirkung auf das systematische Risiko wird durch den Betafaktor quantifiziert.[34]

2.3 Bedeutung der Korrelation innerhalb eines Portfolios

Die Diversifikation innerhalb eines Portfolios fällt für jeden Fall unterschiedlich aus, immer abhängig davon, wie stark der Gleichlauf der zugrundeliegenden Anlagen ist. Quantifiziert wird dieser Gleichlauf durch die Korrelation zweier Portfoliobestandteile.[35]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Abbildung 2 visualisiert das Risiko-Rendite Profil aller möglichen Portfolios, die sich im Zwei-Wertpapier-Portfolio zusammensetzen lassen, abhängig von der Korrelation. Jede mögliche Kombination lässt sich innerhalb oder auf diesem Dreieck wiederfinden. Verlaufen die Renditen der zwei Wertpapiere gleich, so befindet sich das Portfolio, je nach Gewichtung der Assets, auf der Geraden . In diesem Fall wäre keine Diversifikation durch die Mischung der Wertpapiere möglich. Bei unterschiedlichen Verläufen, abnehmender Korrelation, bewegt sich das Portfolio zwischen und . Erreichen sie eine Korrelation von -1 verhalten sich die Renditen der Wertpapiere exakt antiproportional, somit würde die Standardabweichung völlig diversifiziert.[36]

2.4 Das optimale Portfolio

Um das optimale Portfolio, gemäß der Portfoliotheorie, auswählen zu können, muss zunächst die individuelle Risikonutzenfunktion des Anlegers identifiziert werden. Dieses Problem kann unter der Berücksichtigung umgangen werden, dass zu einem risikolosen Zinssatz beliebig viel Kapital aufgenommen und auch angelegt werden kann.

Wird nun die risikolose Anlage zum Portfolio hinzugenommen und eine Gerade zwischen dem optimalen Risikoportfolio und der risikolosen Anlage gezogen, so entsteht eine Effizienzgerade, welche alle weiteren Möglichkeiten im Hinblick auf die Risiko-Rendite-Effizienz dominiert.

Stimmen alle Einschätzungen im Hinblick auf Erträge und Risiken der Marktteilnehmer überein, wählen rationale Investoren einen Punkt auf der Effizienzgerade und entscheiden sich hiermit für eine Mischung aus risikoloser Anlage und dem Tangential-Portfolio. Das Tangential-Portfolio, ist das Portfolio welches am Schnittpunkt der Efficient Frontier und der Effizienzgerade liegt. Somit ist die Zusammensetzung von P in diesem Fall unabhängig von der individuellen Risikoeinstellung des Investors.

Gehen wir nun davon aus, dass alle Marktteilnehmer in das gleiche Portfolio investieren, dann kann der Markt nur geräumt sein, wenn alle risikobehaften Anlagen in diesem einen Portfolio enthalten sind. Entsprechen dann die Anteile der Risikoanlagen am Markt, den selben wie im Portfolio, so haben wir es mit dem Marktportfolio zutun. Nehmen wir nun, wie im Beispiel zuvor den risikofreien Zins hinzu und bilden eine Gerade zwischen diesen beiden Punkten, so erhalten wir die Kapitalmarktlinie (Abbildung 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Kapitalmarktlinie visualisiert die Anzahl aller effizienten Portfolios in einem Marktgleichgewicht bei homogenen Erwartungshaltungen der Investoren. .[37]

Die der Berechnung zugrundeliegende Formel zur Ermittlung der Risikoprämie des Portfolios lautet wie folgt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten [38]

Das Modell der Wertpapiermarktlinie, oder auch Capital Asset Pricing Model (CAPM) genannt, bestimmt hingegen den Preis einzelner Anlagen im Marktportfolio, weil jedes Wertpapier Teil des Marktportfolios ist und somit in Relation zu diesem ausgedrückt werden kann. In Folge dessen kann das CAPM mit folgender Gleichung beschrieben werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten [39]

Wenn das CAPM als gültig angesehen wird, müssen sich alle Wertpapiere und Wertpapierportfolios auf dieser WML befinden. Abweichungen von dieser sind nur in Zeiten des Übergangs von einem zum anderen Gleichgewichtszustand möglich. Eine Unausgewogenheit würde automatisch durch das Prinzip von Angebot und Nachfrage am Kapitalmarkt zu einem erneuten Gleichgewicht führen. Aufgrund dessen, dass das CAPM ein statisches Modell ist werden diese Zustände des Ungleichgewichts nicht abgebildet.

Im Zuge dieser Erläuterung möchte ich noch kurz auf den Betafaktor eingehen, denn dieser beschreibt ein relatives Risikomaß. Dieses Risikomaß wird auf Basis der durchschnittlichen Kovarianz des Wertpapiers ermittelt, welche ins Verhältnis zur durchschnittlichen Varianz des Gesamtmarktes gesetzt wird. Somit entspricht der Betafaktor des Marktportfolios gleich eins . Nachfolgend habe ich diesen Prozess noch einmal anschaulicher verdeutlicht:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Entspricht Beta somit größer eins, liegt das systematische Risiko einer Anlage über dem Durchschnitt aller Kapitalanlagen. Fällt Beta hingegen niedriger aus als eins, so liegt das systematische Risiko unterhalb dem Durchschnitt aller Kapitalanlagen. Dieser Sachverhalt kann dementsprechend auch auf Wertpapierportfolios übertragen werden. Hierbei entspricht das Beta des Portfolios dem gewichteten Durchschnitt aller Wertpapierbetas.[40]

Grafisch kann die zuvor beschriebene Theorie der Wertpapiermarktlinie wie in Abbildung 3 dargestellt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.5 Bestandteile eines Portfolios

2.5.1 Aktien und Anleihen

Die Emittierung von Aktien ist eine Form der Eigenkapitalfinanzierung, im Gegensatz dazu ist die Ausgabe von Anleihen eine Form der Fremdkapitalfinanzierung. Um Investitionen tätigen zu können hat ein Unternehmen die Möglichkeit, sowohl durch Eigenkapitalfinanzierung, als auch durch Fremdkapitalfinanzierung, finanzielle Mittel zu beschaffen. Hier liegt der größte Unterschied zwischen einer Aktie und einer Anleihe.[41]

Als Inhaber einer Aktie wird man auch als Aktionär bezeichnet. Dieser hat, im Gegensatz zum Gläubiger einer Anleihe, Eigentum am Unternehmen erworben und ist somit Miteigentümer der Aktiengesellschaft. Dies bedeutet, er wird sowohl am Gewinn der Gesellschaft sowie am Risiko beteiligt, dieses allerdings nur beschränkt auf die Höhe seiner erworbenen Anteile. Die Gewinnbeteiligung wird in Form von Dividenden ausgezahlt.[42]

Mit dem Erwerb von Anteilen an einer Aktiengesellschaft gehen aber noch mehr Rechte für den Käufer einher. Wie schon erwähnt hat ein Anteilseigner selbstverständlich Anspruch auf Dividendenzahlungen, ebenso hat er das Recht auf Teilnahme an der Hauptversammlung dieser Gesellschaft, sowie ein Stimmrecht in der selbigen. Des Weiteren besitzt dieser Antrags-, Auskunfts- und Anfechtungsrechte, das Recht auf anteiligen Erlös bei einer Liquidation des Unternehmens und Anspruch auf das Bezugsrecht von neu emittierten Aktien.[43]

Grundsätzlich lassen Aktien sich aufgrund von drei verschiedenen Merkmalen unterteilen. Zum einen nach dem Umfang der Rechte, welche dem Inhaber zu Gute kommen, zum anderen nach Übertragbarkeit, da nicht jede Aktie ohne weiteres übertragbar ist. Als letzter Unterscheidungspunkt liegt die Zerlegung des Grundkapitals zu Grunde.[44]

Zunächst soll auf die Unterscheidung nach Umfang der Rechte eingegangen und der Unterschied zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien verdeutlicht werden.

Die Stammaktien sind die Grundform von Aktien. Sie sind die am meisten gehandelten Aktien auf dem deutschen Markt. Der Aktionär hat hierbei alle ihm zugesprochenen, zuvor erwähnten Rechte gegenüber der Aktiengesellschaft. Jeder Stammaktie wird in der Hauptversammlung ein Stimmrecht zugesprochen.[45]

Vorzugsaktien hingegen haben kein Stimmrecht in der Hauptversammlung. Dieser Ausschluss tritt aber außer Kraft, wenn die Gesellschaft mit der Auszahlung der Dividende im Verzug ist. In der Regel werden Vorzugsaktien bei der Dividendenverteilung bevorzugt. Hier bestehen mehrere Möglichkeiten, zum einen eine höhere Dividendenzahlung, welche üblicherweise ca. 2% über der Dividende der Stammaktie liegt, oder aber es werden keine Gewinne ausgezahlt, bevor nicht die Vorzugsaktien bedient wurden.

Vorzugsaktien sind primär im deutschsprachigen Raum verbreitet und werden von internationalen Anlegern nicht immer verstanden und meist kritisch betrachtet, daher haben einige Gesellschaften ihre Vorzugsaktien bereits abgeschafft.[46]

Im Hinblick auf die Übertragbarkeit der Aktien unterscheiden wir drei verschiedene Arten von Aktien, die Inhaberaktie, die Namensaktie und die vinkulierte Namensaktie.[47]

Dabei ist die Inhaberaktie die am häufigsten vertretene Form der Aktie. Diese ist nicht auf einen vordefinierten Namen ausgestellt, sondern kann ohne Wissen der Aktiengesellschaft übertragen werden. Aktiengesellschaften geben vorwiegend Inhaberaktien aus, aber gerade bei großen Unternehmen ist ein Trend zur Ausgabe von Namensaktien zu erkennen.[48]

Die Namensaktie unterscheidet sich insofern von der Inhaberaktie, dass bei Verkauf dieser Aktien der neue Inhaber in das Aktienregister der Gesellschaft eingetragen werden muss. Somit erhält die Gesellschaft viele Informationen über deren Aktionäre. Dies kann für verschiedene Situationen von Vorteil sein: Zum Einen kann eine bessere und persönlichere Bindung zum Investor aufgebaut werden, des Weiteren können diese Informationen als Frühwarnsystem für feindliche Unternehmensübernahmen dienen. Eine besondere Form der Namensaktie ist die vinkulierte Namensaktie. Bei dieser ist die Zustimmung der Gesellschaft erforderlich um die Aktie zu veräußern.[49]

Die letzte zu betrachtende Unterscheidung ist der Unterschied zwischen Nennwert- und Stückaktien. Generell unterscheidet sich diese Form nur formal. Bei einer Nennwertaktie erwirbt der Käufer der Aktie diese mit einem festgelegten Nennwert. Dieser Nennwert muss einen Euro betragen oder ein Vielfaches dessen. Es können gleichzeitig Aktien mit unterschiedlichen Nennwerten derselben Gesellschaft ausgegeben werden. Es muss lediglich die Summe aller Nennwerte dem Grundkapital der Aktiengesellschaft entsprechen.[50]

Stückaktien hingegen werden nicht über einen Nennwert definiert, sondern anhand ihres Anteils am Grundkapital, dieses muss dafür zunächst festgesetzt werden. Wie auch bei der Nennwertaktie darf der Anteil am Grundkapital der Gesellschaft einen Euro nicht unterschreiten, muss allerdings kein Vielfaches von eins betragen.[51]

Der wesentliche Unterschied zwischen Aktien und Anleihen ist, wie schon zuvor erwähnt, dass die Ausgabe von Anleihen im Gegensatz zur Ausgabe von Aktien eine Form der Fremdkapitalfinanzierung ist. Bei der Ausgabe von Anleihen möchte eine Gesellschaft einen hohen Kredit aufnehmen und verteilt diesen in mehrere kleine Beträge. Diese Beträge können Investoren dem Unternehmen zur Verfügung stellen, indem diese Anleihen des Unternehmens erwerben. Der Herausgeber verpflichtet sich dazu, diesen zur Verfügung gestellten Betrag, nach einer festgelegten Laufzeit, zum Fälligkeitszeitpunkt zurückzuzahlen. Dieser Vorgang wird als Tilgung der Anleihe definiert. Während der Laufzeit zahlen die Gesellschaften einen festgelegten Zins auf den Wert der Anleihe an den Inhaber dieser Anleihe.[52]

Die Verzinsung solcher Anleihen kann unterschiedlich gestaltet werden, so gibt es Anleihen mit festem Zinssatz, welcher zuvor festgelegt wurde, aber auch mit variablen Zinssatz, welcher alle drei, sechs oder zwölf Monate angepasst wird.[53]

2.5.2 Derivative Finanzmarktinstrumente

Derivate sind Finanzprodukte, die meist an Börsen gelistet sind. Jeder Anleger kann diese Produkte börsentäglich handeln, ähnlich wie zum Beispiel Anleihen oder Aktien. Deutschlandweit gibt es, Stand 2007, mehr als 150.000 von diesen Wertpapieren, mit welchen die Investitionen und der Handel an der Börse mit einem wesentlich geringeren Kapitalaufwand verbunden ist als über ein Direktgeschäft.

Derivate sind rechtlich gesehen Inhaberschuldverschreibungen. Diese werden von Finanzinstituten auf den Markt gebracht. Ihr Wert ist abhängig von einem so genannten Basiswert. Der Basiswert ist beispielsweise eine Aktie, von welcher das Derivat abhängig ist. Mit dem gekauften Derivat wird nun auf den zukünftigen Verlauf dieses Basiswertes spekuliert. Dieser Basiswert wird auch Underlying genannt.[54]

Vereinfacht kann man ein Derivat mit einer Art Wette vergleichen. Setzt man auf den richtigen Verlauf in der Zukunft, so gewinnt man, setzt man auf den falschen Verlauf in der Zukunft, so verliert man.

Derivate sind sehr vielfältig und es gibt unzählige Arten von Derivaten. Im Nachfolgenden sollen die vier wichtigsten und bekanntesten Arten etwas näher erläutert werden.

Das wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Derivat, ist die Option. Eine Option kann auch als ein ein Vertrag zwischen zwei Parteien beschrieben werden, bei welchem der Inhaber dieser Option (Käufer) ein bestimmtes Wahlrecht erhält. Diesen Vorteil wird er immer dann wahrnehmen, wenn sie sich das Underlying der Option zu seinen Gunsten verhält. Um den Vorteil wahrnehmen zu können muss er die Option „ausüben“.[55]

Eine Option muss nicht zwingend ausgeübt werden. Wird diese aber ausgeübt, so ist der Stillhalter, der Verkäufer dieser Option, dazu verpflichtet den zuvor geschlossenen Vertrag zu erfüllen. Eine Option kann stets nur einmal ausgeübt werden, somit erlischt das in ihr enthaltene Recht. Dieses erlischt aber spätestens, wenn die Option bis zu ihrem, zuvor festgelegten, Fälligkeitstermin nicht ausgeübt worden ist.[56]

Optionen können nach dem von ihnen enthaltenen Rechten in zwei verschiedene Arten unterteilt werden: Der Kaufoption, auch Calls genannt und der Verkaufsoption, auch Put genannt.[57]

Diese zwei verschiedenen Arten können nun wiederum in jeweils zwei Geschäftsarten unterteilt werden, den vier Grundgeschäftsarten beim Handel mit Optionen.

Die erste Geschäftsart ist der Long-Call, dieser beschreibt die Handelsposition, welche bei dem Kauf einer Kaufoption entsteht. Der Short-Call hingegen ist die Position, welche durch den Verkauf einer Kaufoption entsteht.

Auch die Puts können jeweils in eine Short und eine Long Position unterteilt werden. Äquivalent zu Call Optionen, beschreibt die Short Variante des Put´s ebenfalls den Verkauf und die Long Variante den Kauf einer Option, hierbei handelt es sich allerdings um den Kauf bzw. Verkauf einer Verkaufsoption.[58]

Durch diese enorme Vielfalt bieten Optionen sowohl dem Konservativen, wie auch dem spekulativen Anleger interessante Möglichkeiten. Die verschiedenen Optionsstrategien reichen von der völligen Absicherung bis hin zur Risikoübernahme mit nahezu unbegrenztem Verlustpotential. Durch die Kombination mehrerer Optionen kann somit jedes gewünschte Risikopotential zwischen den Alternativen der völligen Absicherung und dem unbegrenzten Risiko angenommen werden.[59]

Weitere sehr bekannte Arten der Derivate sind Forwards sowie Futures.

Forward-Geschäfte sind die Vorgänger sogenannter Future-Märkte. Sie haben zum Ziel, eine sichere Planungsmöglichkeit sicher zu stellen und die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Preisschwankungen zu eliminieren. Somit bildet sich eine sichere Kalkulationsgrundlage für das Geschäftsvorhaben.

Ein kurzes Beispiel hierfür ist ein Landwirt, welcher mit dem Zeitpunkt der Saat schon sicher weiß, zu welchem Preis er sein Getreide nach der Ente verkaufen kann. Daher ist er in der Lage sehr gut abschätzen zu können, wie hoch seine Investitionstätigkeit ausfallen darf, um dennoch einen Gewinn erwirtschaften zu können.

Durch die Fixierung eines festen Preises, zu welchem er sein Getreide nach der Ernte verkaufen kann, verpflichtet er sich dazu eine gewisse vorher vereinbarte Menge und Art seines angebauten Getreides zum Zeitpunkt der Fälligkeit zu liefern. Die Gegenpartei dieses Forward-Geschäfts hingegen verpflichtet sich dazu diese Menge und Art zu dem vorher definierten Preis zum Zeitpunkt der Fälligkeit abzunehmen.

Aus dem Grund, dass Forward-Geschäfte unter die Over-The-Counter-Geschäfte fallen, müssen individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien eines Forward-Geschäftes getroffen werden, dies ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität. Wenn Forwards jedoch standardisiert werden und mit Hilfe einer Clearing-Stelle an einer Spezialbörse gehandelt werden, nennt man sie Future.[60]

Future-Geschäfte können in zwei Arten unterteilt werden, den Financial Futures und den Commodity Futures. Financial Futures beziehen sich auf Finanztitel, wie zum Beispiel Wertpapiere, Anleihen oder auch Aktienindizes und Währungen, während sich Commodity Futures auf realwirtschaftliche Objekte beziehen, wie zum Beispiel Rohstoffe oder Nahrungsmittel.

Bei den Futures und Forwards werden zudem, gleich wie bei den Optionsgeschäften, die Long- und Short-Positionen unterschieden. Die Long-Position eines solchen Geschäfts verpflichtet sich dazu, den vereinbarten Preis zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Vertrages zu zahlen und das vereinbarte Gut abzunehmen. Die gegenüberstehende Short-Position verpflichtet sich demnach zur Lieferung des vereinbarten Gutes gegen Erbringung des vereinbarten Preises.[61]

Der grundliegende Unterschied zwischen Optionen, Futures und Forwards besteht darin, dass bei einer Option, nur der Stillhalter eine Verpflichtung eingeht, welche er nur zu erfüllen hat, wenn der Inhaber der Short-Position diese ausübt. Bei Futures und Forwards hingegen gehen beide Positionen eine Verpflichtung ein und der geschlossene Vertrag muss ausgeführt werden.

Die dritte beschriebene Art der Derivate sind die Zertifikate. Zertifikate sind nicht gleich Zertifikate, denn unter diesem Begriff werden zahlreiche unterschiedliche Produkte an den internationalen Börsen gehandelt.

„Die Anfänge des Zertifikate-Marktes waren weitgehend unspektakulär und bescheiden. Im Jahr 1990 gab die Dresdener Bank die Initialzündung und bot ihren Kunden sogenannte Partizipationsscheine auf den DAX-Index an. Die Idee dahinter: In der Wissenschaft ist es schon lange kein Geheimnis mehr, dass Anleger ihr Vermögen auf langfristige Sicht erfolgreicher vermehren können, wenn sie ganz einfach in einen öffentlichen publizierten Aktienindex investieren statt auf aktive gemanagte Fonds zu setzen. Doch wie sollte das funktionieren? Ein Index ist schließlich kein Wertpapier, das über die Börse handelbar wäre. Und für einen Privatanleger mit begrenzter Kapitalausstattung ist es kaum möglich, einen Index durch den Kauf der einzelnen Aktienpositionen mit der entsprechenden Gewichtung selbst nachzubilden.

Um also zum Beispiel den DAX zu kaufen, musste ein derivatives (abgeleitetes) Instrument ins Leben gerufen werden, dessen Wertentwicklung den Verlauf eines zugrunde liegenden Index abbildet. Die Lösung war der Partizipationsschein, dessen Bezeichnung später dem Begriff „Zertifikat“ weichen sollte.“[62]

Je nach Emittent können Zertifikate trotz vergleichbarer Ausstattung unterschiedliche Name führen. Ebenso kann es vorkommen, dass unterschiedlich ausgestaltet Zertifikate gleiche oder ähnliche Produktbezeichnungen tragen. Einige Zertifikate gleichen in ihrer Funktionsweise den Optionsscheinen oder den strukturierten Anleihen. [...] Eine abschließende Darstellung oder Aufzählung der im Markt angebotenen Produkte, Produktkombinationen und Produktbezeichnungen ist weder beabsichtigt noch möglich. [...]

Die grundlegenden Wesensmerkmale eines Zertifikats sind nicht immer einfach und eindeutig aus dem Produktnamen abzulesen oder herzuleiten. Anleger sollten sich über die Funktionsweise informieren. Die Bandbreite bei Zertifikaten reicht von eher risikoarmen Strukturen, die auch bei für den Basiswert ungünstigen Marktentwicklungen (noch) zu einem Ertrag führen können, bis zu spekulativen Ausgestaltungen, die durch einen Hebel das Zertifikat überproportional an Marktbewegungen partizipieren lässt.“[63]

Die Definition von Zertifikaten ist aufgrund der Bandbreite wirklich sehr schwer, dennoch schafft es Frau Dr. Cordula Heldt eine wirklich gute Definition im „Gabler Wirtschaftslexikon“ zu veröffentlichen. Sie beschreibt Zertifikate als „[...] Schuldverschreibungen eines Emittenten (i.d.R. einer Bank). Im Gegensatz zu Anleihen oder Festgeldern erhält der Anleger bei Zertifikaten i.d.R. keinen festen Zinssatz. Vielmehr richtet sich die Rückzahlung nach der Wertentwicklung bestimmter Basiswerte wie Aktien, Indizes oder anderen Vermögenswerte.“[64]

In der Regel lassen sich Zertifikate nach sieben verschiedenen Kriterien unterscheiden. Diese werden in der unten aufgeführten Tabelle aufgeführt.

[...]


[1] Vgl. Stefan Günther u. a., Hrsg., Portfolio-Management: Theorie und Anwendung, 5., überarb. Aufl, Kompendium bankbetrieblicher Anwendungsfelder (Frankfurt am Main: Frankfurt School Verlag, 2012). S.13

[2] Vgl. Blechner, Notker, „Kehren die Privatanleger an die Börse zurück? - Steigende Depotzahlen“ (n.a.: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD), 6. Dezember 2013), http://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/kehren-die-privatanleger-an-die-boerse-zurueck100.html.

[3] Vgl. Mussler, Hanno, „Nicht mit dem Aktienkauf warten“, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ-Online), 2. November 2016, http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/was-muss-ich-beim-einstieg-in-den-aktienhandel-beachten-14062887.html.

[4] Vgl. Günther u. a., Portfolio-Management. S. 13

[5] Vgl. Klaus Spremann, Portfoliomanagement, 3., überarb. und erg. Aufl, International Management and Finance (München: Oldenbourg, 2006). S. 15

[6] Vgl. Christoph Bruns und Frieder Meyer-Bullerdiek, Professionelles Portfoliomanagement: Aufbau, Umsetzung und Erfolgskontrolle strukturierter Anlagestrategien, 2., überarb. und erw. Aufl (Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2000). S. 7f

[7] Vgl. Dietmar Ernst und Marc Schurer, Portfolio Management: Theorie und Praxis mit Excel und Matlab, UTB Betriebswirtschaftslehre 8562 (Konstanz: UVK-Verl.-Ges. [u.a.], 2015). S. 181

[8] Vgl. Klaus Spremann, Portfoliomanagement, 4., überarb. Aufl, IMF, International management and finance (München: Oldenbourg, 2008). S. 59

[9] Vgl. Norbert Preuß u. a., Real Estate und Facility Management: aus Sicht der Consultingpraxis, 4. Auflage (Berlin Heidelberg: Springer Vieweg, 2016). S. 440-444

[10] Vgl. William F. Sharpe, Gordon J. Alexander, und Jeffery V. Bailey, Investments, 5th ed (Englewood Cliffs, N.J: Prentice Hall, 1995). S. 139f

[11] Vgl. Markowitz, H.M., „Portfolio Selection“, Journal of Finance, Nr. 7. Jg. (1952): S.77–91.

[12] Vgl. Ernst und Schurer, Portfolio Management. S. 214

[13] Vgl. Rubinstein, Mark, „Markowitz’s ‚Portfolio Selection‘: A Fifty-Year Retrospective“, The Journal of Finance 57, Nr. 3 (2002). S. 1042f

[14] Vgl. Ernst und Schurer, Portfolio Management. S. 208

[15] Vgl. Thomas Wolke, Risikomanagement, 3., vollständig überarbeitete, erweiterte und aktualisierte Auflage (Berlin Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2016). S. 83

[16] Vgl. Carmen Frey, Rohstoffe als Beitrag zur Portfoliooptimierung. (S.l.: Grin Verlag, 2007). S. 18f

[17] Vgl. Spremann, Portfoliomanagement, 2008. S. 59

[18] Vgl. Thorsten Poddig, Ulf Brinkmann, und Katharina Seiler, Portfoliomanagement: Konzepte und Strategien: Theorie und praxisorientierte Anwendungen mit Excel, 2., überarb. Aufl (Bad Soden/Ts: Uhlenbruch, 2009). S. 4

[19] Wolfgang Breuer, Marc Gürtler, und Frank Schuhmacher, Portfoliomanagement: theoretische Grundlagen und praktische Anwendungen, Gabler-Lehrbuch (Wiesbaden: Gabler, 1999). S. 6

[20] Vgl. Ebd. S. 6

[21] Vgl. Spremann, Portfoliomanagement, 2008. S. 59

[22] Vgl. Ernst und Schurer, Portfolio Management. S. 208

[23] Vgl. Markowitz, H.M., „Portfolio Selection“. S. 77ff

[24] Vgl. Bruns und Meyer-Bullerdiek, Professionelles Portfoliomanagement, 2000. S. 63

[25] Vgl. Spremann, Portfoliomanagement, 2008. S. 99ff

[26] Dirk Söhnholz, Sascha Rieken, und Dieter G. Kaiser, Asset Allocation, Risiko-Overlay und Manager-Selektion: das Diversifikationsbuch, 1. Aufl (Wiesbaden: Gabler, 2010). S. 74f

[27] Vgl. Bruns und Meyer-Bullerdiek, Professionelles Portfoliomanagement, 2000. S. 64

[28] Vgl. Ebd. S. 66

[29] Vgl. Christoph Bruns und Frieder Meyer-Bullerdiek, Professionelles Portfoliomanagement: Aufbau, Umsetzung und Erfolgskontrolle strukturierter Anlagestrategien, 5., überarbeitete und erweiterte Auflage, Handelsblatt (Stuttgart: Schäffer-Poeschel Verlag, 2013). S. 79ff

[30] Helmut Kaiser, Hrsg., Strategische Anlageberatung: Assetklassen und Portfoliomanagement, 1. Aufl (Wiesbaden: Gabler, 2002). S. 7

[31] Vgl. Ernst und Schurer, Portfolio Management. S. 214ff

[32] Vgl. Gunnar Stark, Grundsätze zur Privatfinanz, Lehr- und Handbücher zu Geld, Börse, Bank und Versicherung (München: Oldenbourg, 2005). S. 103

[33] Kaiser, Strategische Anlageberatung. S. 48

[34] Vgl. Stark, Grundsätze zur Privatfinanz. S. 107

[35] Vgl. Manfred Steiner, Christoph Bruns, und Stefan Stöckl, Wertpapiermanagement: professionelle Wertpapieranalyse und Portfoliostrukturierung, 10., überarb. Aufl, Handelsblatt (Stuttgart: Schäffer-Poeschel, 2012). S. 10ff

[36] Andreas Schmidt- von Rhein, Die moderne Portfoliotheorie im praktischen Wertpapiermanagement: eine theoretische und empirische Analyse aus Sicht privater Kapitalanleger, Reihe: Portfoliomanagement 4 (Bad Soden/Ts: Uhlenbruch, 1996). S. 235

[37] Vgl. Günther u. a., Portfolio-Management. S. 59

[38] Vgl. Ebd. S. 60

[39] Vgl. Rudolf Kreis, Integriertes Finanzmanagement: Finanzinnovationen und Kapitaltheorie (München: Oldenbourg, 1994). S. 150

[40] Vgl. Günther u. a., Portfolio-Management. S. 69f

[41] Vgl. Thomas Schuster und Margarita Uskova, Finanzierung: Anleihen, Aktien, Optionen, Studienwissen kompakt (Berlin Heidelberg: Springer Gabler, 2015). S. 36

[42] Vgl. Ebd. S. 36

[43] Vgl. Klaus Schredelseker, Grundlagen der Finanzwirtschaft: ein informationsökonomischer Zugang, 2. Auflage (München: Oldenbourg Verlag, 2013). S. 60

[44] Vgl. Schuster und Uskova, Finanzierung. S. 40ff

[45] Vgl. Ebd. S. 40

[46] Vgl. Schredelseker, Grundlagen der Finanzwirtschaft. S. 61

[47] Vgl Schuster und Uskova, Finanzierung.S. 41f

[48] Vgl. Ebd. S. 41

[49] Vgl. Schredelseker, Grundlagen der Finanzwirtschaft. S. 60

[50] Vgl. Michael Bitz und Gunnar Stark, Finanzdienstleistungen: Darstellung, Analyse, Kritik, 9., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage (Berlin: DE GRUYTER OLDENBOURG, 2015). S. 163

[51] Vgl. Ebd. S. 164f

[52] Vgl. Moritz Adelmeyer und Elke Warmuth, Finanzmathematik für Einsteiger: von Anleihen über Aktien zu Optionen, 2., durchges. Aufl., Nachdr, Studium (Wiesbaden: Vieweg + Teubner, 2009). S. 1

[53] Vgl. Schuster und Uskova, Finanzierung. S. 6f

[54] Vgl. Richard Pfadenhauer, Alles, was Sie über Derivate wissen müssen, Simplified (München: FinanzBuch-Verl, 2007).

[55] Vgl. Martin Bösch, Derivate: verstehen, anwenden und bewerten, 3., vollst. überarb. Aufl, Vahlens Kurzlehrbücher (München: Vahlen, 2014). S. 32

[56] Vgl. Igor Uszczapowski, Optionen und Futures verstehen: Grundlagen und neuere Entwicklungen, Orig.-Ausg., 5., aktualisierte Aufl, Dtv Beck-Wirtschaftsberater im dtv 5808 (München: Dt. Taschenbuch-Verl, 2005). S. 46

[57] Vgl. Ebd. S. 46

[58] Vgl „Börsenführerschein des BVH“, (Präsentation und darauf bezogene Handouts, Dezember 2015).

[59] Vgl. Uszczapowski, Optionen und Futures verstehen. S. 43

[60] Vgl. Ebd. S. 209f

[61] Ebd. S. 211

[62] Schmidt, Sebastian, Handbuch der Zertifikate, 1. Auflage (Concept Verlag Berlin, 2005). S. 12f

[63] Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen Grundlagen, wirtschaftliche Zusammenhänge, Chancen und Risiken (Köln: Bank-Verl., 2012). S. 43

[64] Heldt, Dr. Cordula, „Zertifikate“, Gabler Wirtschaftslexikon - Das Wissen der Experten, zugegriffen 26. Januar 2016, http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/16194/zertifikat-v11.html.

Details

Seiten
58
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668343566
ISBN (Buch)
9783668343573
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v344428
Institution / Hochschule
Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn
Note
76 GP
Schlagworte
Gold Portfolio Markowitz Portfoliotheorie Anlagealternativen

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Titel: Gold als Metall wirtschaftlicher Krisen? Eine Analyse zur Eignung von Gold als Absicherung eines Aktienportfolios