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"Der Hauptmann von Köpenick". Materialien zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung der Mittleren Reife im Fach Deutsch

Ausarbeitung möglicher Aufgabenstellungen 2017

Klausur 2016 41 Seiten

Didaktik - Deutsch - Erörterungen und Aufsätze

Leseprobe

Inhalt

Inhaltsangabe zu „Der Hauptmann von Köpenick“
Akt 1
Akt 2
Akt 3

Aufgabe I: Verfassen Sie eines Inneren Monolog Wilhelm Voigts
Lösung: Innerer Monolog Wilhelm Voigts

Aufgabe II: Entwerfen Sie Fragen für ein Interview mit Wilhelm Voigt und mögliche Antworten
Lösung: Interview mit Wilhelm Voigt

Aufgabe III: Verfassen Sie ein Gnadengesuch für Wilhelm Voigt
Lösung: Gnadengesuch Wilhelm Voigts

Aufgabe IV: Interpretieren Sie Szene 14, (S.96-S.102) von Carl Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“

Der Hauptmann von Köpenick als Satire

Legende

Inhaltsangabe zu „Der Hauptmann von Köpenick“

Akt 1

Szene 1

Ort: Wormsers Uniformladen in Potsdam

A. Wormser, Kgl. Preuss. Hoflieferant

Zeit: Um die Jahrhundertwende, also ca. um 1900

Hauptmann von Schlettow hat sich eine neue Uniform schneidern lassen. Er lässt sie nochmal auftrennen, weil die Gesäßknöpfe einen halben Zentimeter zu weit voneinander angenäht sind. Bis Montag wird die geänderte Uniform fertig sein.

Wormser ist Jude. Bei seinem Sohn Willy sind die als typisch jüdisch wahrgenommenen Merkmale stärker ausgeprägt. Wilhelm Voigt, von Schlettow als Leiche auf Urlaub bezeichnet, hat im Gefängnis eine Ausbildung zum Sattler gemacht, sucht Arbeit, wird aber, bevor er sein Anliegen vortragen kann, vor die Tür gesetzt. Man hält ihn für einen Bettler.

Szene 2

Ort Polizeirevier in Potsdam

Voigt wartet eine halbe Stunde, bis er an der Reihe ist. Um 12 Uhr erklärt der Oberwachtmeister, es sei geschlossen. Voigt fragt nach seiner beantragten Aufenthaltserlaubnis. Aus den Akten entnimmt der Oberwachtmeister, dass Voigt im Alter von achtzehn Jahren zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Er beging Posturkundenfälschung und betrog die Reichspost um 300 Reichsmark. Danach arbeitete er in Böhmen und Bukarest bei einem Juden namens Wronkowitz.

Heimweh trieb ihn zurück in die Heimat. Hier verurteilte man ihn zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten wegen Melde- und Passvergehens und versuchter Urkundenfälschung.

Voigt bekommt keine Aufenthaltsgenehmigung, weil er stellungsloser Zuchthäusler ist. Er bittet um einen Pass mit Grenzvisum. Für den Pass ist die Heimatbehörde zuständig. Dort war er auch schon und musste erfahren, dass man ihn aus dem Register gestrichen hat. Der Oberwachtmeister erklärt, er sei fürs Passausstellen nicht zuständig. Voigts Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung leitet er weiter, befürwortet ihn aber nicht. Daraufhin macht Voigt den Vorschlag, man solle ihn direkt ins Gefängnis Plötzensee zurückbringen.

Er wird aus dem Polizeirevier rausgeworfen.

Szene 3

Ort: Café National in der Friedrichstraße, darin, Billard-Klub ‚Bonne Queue‘

Zeit: Sonntagmorgen

Kalle (Paul Kallenberg) spendiert Wilhelm Voigt einen Kognac. Voigt trinkt lieber Kaffee. Kalle plant, ein großes Ding zu drehen, also Einbruch mit Diebstahl, um an Geld zu kommen. Wilhelm Voigt will da nicht mitmachen. Er möchte lieber in einer Schuhfabrik arbeiten. Plörösenmieze will sich zu Schlettow und dem Assistenzarzt Dr. Jellinek an den Tisch setzen. Sie wird abgewiesen. Jellinek und Schlettow spielten zuvor Billard. Plörösenmieze setzt sich zu Kalle und Voigt. Da die beiden insgesamt nur 2,55 Mark besitzen, lässt sie sich nicht auf einen Handel ein. Sie verlangt für ihre Liebesdienste pro Person mindestens 5 Mark. Plörösenmieze setzt sich auf den Schoß eines betrunkenen Grenadiers. Der verkündet, solvent zu sein, nächsten Tags aus dem Heer entlassen zu werden. Der Grenadier und Kalle streiten ums Vorrecht, die Plörösenmieze als Tischdame mit ihren Diensten, beanspruchen zu dürfen. Es kommt zur handgreiflichen Auseinandersetzung. Schlettow schreitet ein, da er die Ehre des Heeres besudelt sieht. Schlettow, der als Soldat nicht in diesem Kaffeehaus sein dürfte, er ist in Zivil hier, befiehlt dem Grenadier, die Lokalität zu verlassen. Er verweist darauf, dass er Hauptmann sei. Der Soldat weigert sich, da er sich von einem Zivilisten nichts befehlen lassen muss. Ein von Plörösenmieze herbeigerufener Polizist führt beide ab auf die Polizeiwache.

Szene 4

Ort: Büro der Schuhfabrik Axolotl

Voigt, der sich um einen Arbeitsplatz in der Fabrik bewirbt, wird abgewiesen. Begründung: Ohne Pass, polizeiliche Anmeldung, ohne ordentliche Papiere kann man ihn nicht einstellen.

Szene 5

Ort: Schlettows Zimmer in Potsdam

Wormser lässt Schlettow die neue Uniform bringen. Die Gesäßknöpfe wurden geändert. Schlettow probiert sie an. Sie passt genau. Schlettow zieht die Uniform trotzdem wieder aus und gibt sie Wabschke zurück. Wormser soll sie weiterverkaufen, wenn das möglich ist. Schlettow erklärt sich bereit, für alle Unkosten aufzukommen. Er wird zukünftig Landwirt sein. Wabschke erhält 5 Mark. Zu Abschied erklärt er noch, das Militär sei nicht alles auf der Welt. Diese Aussage kommentiert Schlettow mit „pfui“.

Szene 6

Ort: Obdachlosenheim ‚Zur Heimat‘

Ein Teil der Insassen spielt Skat. Andere diffamieren sich gegenseitig verbal. Die Ängste des Deserteurs Gebweiler der will, dass das Licht ausgeschaltet wird, werden nicht beachtet, was zur Folge hat, dass die Patrouille nach der Sperrstunde im Obdachlosenheim kontrolliert, Stichproben macht. Der Gefreite, der zusammen mit seinem Feldwebel unterwegs ist, entdeckt den Deserteur. Der Gefreite identifiziert Louis Gebweiler als den Mann, der steckbrieflich gesucht wird. Er hat ihn schon oft auf dem Kasernenhof gesehen. Der Deserteur wird abgeführt, kommt für mindestens fünf Jahr ins Gefängnis.

Szene 7

Ort: Wormsers Uniformladen

Zuschneider Wabschke hängt die Uniform, die Schlettow in Kommission gab, dorthin, wo er die aus der Mode gekommene Litewka, eine blusenartige Uniformjacke, wegräumte. Willy, Wormsers Sohn, liest Zeitung. Der entnimmt Wormser, dass ins Potsdamer Polizeirevier eingebrochen wurde. Zwei ehemalige Häftlinge seien überwältigt und verhaftet worden, als sie dort die Kasse ausrauben wollten. Obermüller, derzeit noch Stadtmagistrat mit Ambitionen Bürgermeister von Köpenick zu werden, ist zum Leutnant der Reserve ernannt worden. Er braucht dringend und schnell eine neue Uniform. Er soll die eigentlich für Schlettow angefertigte bekommen. Sie muss nur erst noch geändert werden, da Obermüller an der Hüfte zu stark ist.

Akt 2

Szene 8

Ort: Gefängniskapelle der Strafanstalt Sonnenburg

Zeit: 40. Jahrestag des Sieges der Deutschen bei Sedam

Am nächsten Tag wird Voigt entlassen. Er wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt, da er mit Kalle ins Potsdamer Polizeirevier einbrach und dabei erwischt wurde.

Die 30 Gefängnisinsassen müssen die Erstürmung der Anhöhe 101 nachspielen. Voigt wird wegen seiner Kenntnisse über die militärischen Einheiten wie z. B. darüber, was eine Kavalleriedivision ist, gelobt. Im Militärspiel darf er das 2. Reserveregiment kommandieren. Seine Entscheidung, dieses ausschwärmen zu lassen und dann zur Feldküche marschieren zu lassen, findet den Beifall des Gefängnisdirektors.

Szene 9

Ort: Wohnstube der Familie Hoprecht in Rixdorf

Zeit: 1 Tag vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis feiert man den 40. Jahrestag des Sieges bei Sedan. Die Schlacht von Sedan fand am 2. September 1870 statt. Zeit also: Anfang September 1910. Voigt war 11,5 Jahre im Gefängnis. Davon 1,5 Jahre in Moabit, der Strafvollzugsanstalt in Berlin.

Voigt besucht seine Schwester Marie, will aber gleich weiter. Sowohl Marie als auch ihr Mann Friedrich nötigen ihn erstmal bei ihnen zu wohnen, bis er Arbeit gefunden hat. Voigt will ihnen nicht zur Last fallen. Er soll auf dem Sofa im Wohnzimmer schlafen, da im Hofzimmer ein krankes 17-jähriges Mädchen liegt. Das hat Tuberkulose, kann nicht mehr arbeiten, ist mittellos und Waise. Voigt soll Marie beim Seifenverkauf helfen, bis er was anderes gefunden hat. Friedrich erwartet, nach dem Manöver am nächsten Tag zum Vizefeldwebel der Reserve ernannt zu werden. Er und Voigt trinken einen Schnaps. Friedrich verhält sich in Bezug auf Voigts Vergangenheit sehr menschenfreundlich. Er glaubt an einen Neubeginn. Da Friedrich in der Verwaltungsbehörde arbeitet, bittet Voigt seinen Schwager, sich dafür einzusetzen, dass er eine Aufenthaltserlaubnis bekommt. Friedrich wird das nicht tun. Er glaubt das ginge auch ohne Vitamin B.

Szene 10

Ort: Schlafzimmer von Herrn und Frau Obermüller, Köpenick

Zeit: Tag des Kaisermanövers, nachts um halb vier Uhr

Wormser hat Bürgermeister Obermüller versprochen um Mitternacht die geänderte Uniform, einst gehörte diese Schlettow, zu liefern. Als um 3 Uhr Wabschke noch nicht mit der Uniform erschienen ist, versucht Frau Mathilde Obermüller Wormser in Potsdam telefonisch zu erreichen. Das gelingt nicht. Obermüller muss seine alte Uniform anprobieren. Aber er hat zugenommen. Die alte Uniform passt nicht mehr. Obermüller ist verzweifelt. Um halb vier kommt Wabschke mit der neuen Uniform. Obermüller fährt mit dem Auto zum Kaisermanöver. Die alte Uniform nimmt Wabschke mit. Er meint, sie tauge nur noch für einen Maskenballkostüm.

Szene 11

Ort: Polizeirevier Rixdorf

Voigt wird wie andere auch hier nicht vorgelassen. Voigt steht unter Polizeiaufsicht. Auf dem Hauptrevier hat man ihm gesagt, in Rixdorf gäbe es keine Polizeiaufsicht, er werde ausgewiesen, die Ausweisung sei wohl schon im Gange. Voigt, der bei seinem Schwager wohnt, hat davor Angst, ausgewiesen zu werden. Einem Getränkeverkäufer namens Klawonn macht man wohl wegen seiner linken Gesinnung, er liest täglich den ‚Vorwärts‘, Schwierigkeiten mit der Konzession. Auch er wird nicht vorgelassen. Ein Leutnant kommt und befiehlt die behördliche Stelle wegen Einquartierung für heute zu schließen. Voigt belauscht durchs Schlüsselloch eine Auseinandersetzung hinter der geschlossenen Tür. Er hört: Befehl ist Befehl.

Szene 12

Ort: Wohnung von Friedrich und Marie Hoprecht, Kammer mit Fenster zum Hof.

Auf der Straße singen Hofsänger. Das kranke Mädchen lässt ihnen als Dank für ihren Gesang von Voigt einen Groschen auf die Straße hinunterwerfen. Voigt, erzählt dem kranken Waisenkind vom Riesengebirge, um es aufzumuntern. Dann liest er aus dem Märchen ‚die Bremer Stadtmusikanten‘ vor.

Aus dem Stehgreif hält er eine kleine Rede, so wie die Hofsänger eine Rede halten, wenn sie um Geld für ihren Gesang bitten. Voigt wird von einem Boten in einem Kuvert mit Amtssiegel ein Ausweisungsbefehl ausgehändigt. Er muss diesem zufolge binnen achtundvierzig Stunden die Bezirke Rixdorf, Reinickendorf, Großlichterfelde und Neuköln verlassen haben. Ansonsten droht ihm neuerlich Verhaftung.

Szene 13

Ort: Ehrenloge im Festsaal des Restaurants Dressel in Berlin

Auguste Wormser singt in der Uniform eines Hauptmanns der Potsdamer Gardegrenadiere mit Offiziersmütze angezogen ein selbstkomponiertes Lied. Sie trinkt sehr viel Sekt. Und trank schon vor ihrem Auftritt eine halbe Flasche Schnaps. Man tanzt. Rittmeister von Schleinitz hält für das Offizierskorps eine wirre Rede. Auguste macht sich an von Schleinitz ran. Wormser stellt seinen Sohn dem Rittmeister vor. Willy soll diesem Obst reichen, das leere Glas füllen, die Zigarette anzünden. Um eine Zigarette anzuzünden, steht Willy zu abrupt vom Tisch auf, reißt dabei Sektflaschen, Blumenvasen, Kompottschalen und Gläser vom Tisch. Frau Kesslers Kleid und Augustes Uniform werden besudelt. Letztere taugt nur noch für den Trödler.

Szene 14

Ort Wohnstube von Friedrich und Marie Hoprecht

Zeit: 4 Uhr nachmittags.

Friedrich Hoprecht kommt von einer Reserveübung nach Hause. Er wurde wegen Ausgabensperre nicht wie erhofft, befördert.

Voigt, der dabei war, als das kranke Mädchen Liese starb, er wich während der letzten Stunden nicht von ihrer Seite, war auf der Beerdigung. Dabei hat ihm seine innere Stimme gesagt, er müsse, mehr als Fußmatten geknüpft zu haben, vorweisen, wenn er dereinst vor Gott, seinem Herrn, stünde und ins Paradies eingelassen werden wolle.

Zwischen Voigt und Friedrich Hoprecht kommt es zu einem Streitgespräch. Hoprecht hält - er – widerspricht sich dabei selbst – die Gesellschaftsordnung im damaligen Deutschland für gerecht. Man müsse sich nur unterordnen können, das aber wolle Voigt nicht. Voigt widerspricht – und seine vielfachen vergeblichen Versuche, im System Fuß zu fassen, geben ihm Recht – mit dem Argument, die Ordnung sei für den Menschen da, nicht umgekehrt.

Voigt verlässt die Wohnung der Hoprechts.

Akt 3

Szene 15

Ort: Krakauers Kleiderladen

Voigt kauft sich dort eine Hauptmannsuniform mit Säbel und Mütze. Die Uniform hat Champagnerflecken. Das lässt darauf schließen, dass sie einst von Auguste getragen wurde, als sie ihr selbstkomponiertes Lied vortrug. Fleckenkugeln, um die Uniform sauber zu bekommen, erhält Voigt gratis. Alles zusammen kostet achtzehn Mark. Krakauer wird als Ghettojude bezeichnet. Er hat einen ausgeprägten Sinn fürs Geschäfte machen.

Szene 16

Ort: Park von Sanssouci

Voigt sitzt auf einer Bank und sieht den Leuten zu, die vorbeikommen.

Drei Offiziere schauen zwei Kindermädchen nach. Die Kindermädchen erröten, denn die Offiziere haben sie beeindruckt. Das eine Kindermädchen findet den blonden Offizier attraktiv, weil schneidig. Das andere Kindermädchen findet den zweiten Offizier interessant, der blass aussieht und eine Narbe hat.

Die beiden Knaben des einen Kindermädchens stecken, obwohl noch klein schon in Uniformen. Walthari ist als Hussar gekleidet, der andere als Kurassier. Walthari bombadiert Voigt mit Kastanien. Die beiden Knaben gehen den Kavalleristen hinterher. Die Kameraden vom Militär unterhalten sich darüber, ob es Krieg gibt oder nicht.

Voigt steht von der Bank auf, macht zwei Damen Platz, die sich hinsetzen wollen.

Szene 17

Ort: Berlin, Schlesischer Bahnhof. Zeit, 5 Uhr morgens.

Zwei Bahnbeamte, einer will dem anderen erklären, dass 5 neue Blockstellen eingerichtet werden müssen, dass die Arbeitszeit der Bahnbeamten verringert werden muss, dass die Anzahl der Stellen erhöht werden sollte. Der zweite Bahnbeamte muss dringend aufs WC. Er rüttelt an der Tür des WCs, hinter der Voigt sich die Hauptmannsuniform angezogen hat. Als die Tür geöffnet wird, erschrickt der Bahnbeamte, steht stramm. Voigt fragt ihn, ob er gedient habe und verschafft sich mit dieser Frage Respekt. Einem Dienstmann befiehlt Voigt die Schachtel mit den alten Kleidungsstücken zur Gepäckaufbewahrungsstelle zu bringen.

Szene 18

Voigt als Hauptmann verkleidet, besetzt mit 10 Soldaten, die er auf der Straße rekrutierte, das Rathaus von Köpenick. Er befiehlt dem Stadtpolizisten Kilian, ihn zum Zimmer des Bürgermeisters zu führen. Kilian folgt Voigts Anweisung, obwohl er zuvor zu einem Bauern sagte, Führungen im Rathaus gehörten nicht zu seinen Aufgaben.

Kilian hat auch eine Wäscherin, die wie Voigt keinen Pass und keine Aufenthaltsgenehmigung hat, aus dem Rathaus rausgeworfen. Einen Pass könne man nur auf dem Landratsamt beantragen, nicht auf dem Rathaus, dies sei eine städtische Behörde.

Szene 19

Ort: Rathaus von Köpenick

Voigt, der eigentlich nur einen Pass will, lässt den Bürgermeister Obermüller verhaften. Er hat für Obermüller eine Kutsche requiriert. Obermüller soll wegen Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung auf die neue Wache in Berlin gebracht werden. Oskar Obermüllers Frau darf ihren Mann begleiten, muss aber vor der Hauptwache in Berlin aussteigen. Voigt befiehlt dem Stadtkämmerer Rosenkrantz einen Kassenabschluss zu machen. Danach fehlen 40 Pfennige. Frau Obermüller erlaubt Voigt die für den Abend eingeladene Gesellschaft telefonisch auszuladen. Frau Obermüller zweifelt an Voigts Legitimität. Deswegen will sie das Kreisamt in Teltow anrufen. Soldaten verhindern den Anruf. Sie zücken das Bajonett.

Szene 20

Aischingers Bierquelle in der neuen Friedrichstraße

Voigt liegt auf einer Wandbank und schläft. Ein Kellner versucht Voigt zu wecken. Ein Bollefahrer singt Voigt an. Will ihn mit einem Bier wecken. Voigt bestellt Kaffee. In der Zeitung wird von Voigts Rathausepisode berichtet. Es gibt schon einen Steckbrief vom falschen Hauptmann von Köpenick.

[...]

Details

Seiten
41
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668336667
ISBN (Buch)
9783668336674
Dateigröße
623 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v343550
Note
Schlagworte
Prüfung Mittlere Reife Deutsch 2017 Hauptmann von Köpenick mögliche Prüfungsaufgaben ausgeführt

Autor

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Titel: "Der Hauptmann von Köpenick". Materialien zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung der Mittleren Reife im Fach Deutsch