Lade Inhalt...

Gleitende Durchschnitte und Bollinger Bänder. Performance von ausgewählten Handelsstrategien auf Basis der Technischen Analyse

Masterarbeit 2015 56 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

II. Tabellenverzeichnis

1. Technische Analyse - objektive Handelssignale mit Anwendbarkeit auf jeden Markt

2. Grundlagen und -begriffe der Technischen Analyse
2.1 Die Grundsätze der Technischen Analyse
2.2 Eigenheiten der Technischen und der Fundamentalen Analyse und wie sich die beiden Ansätze ergänzen können
2.3 Charttechnik als bekanntester Ausschnitt der Technischen Analyse ..

3. Handelsstrategien auf Basis von gleitenden Durchschnitten
3.1 Einfache gleitende Durchschnitte
3.2 Verwendung zweier gleitender Durchschnitte - Double Crossover Method
3.3 Verwendung dreier gleitender Durchschnitte - Triple Crossover Method

4. Handelsstrategien auf Basis von Bollinger Bändern

5. Oszillatoren und deren Kombinationsmöglichkeiten mit gleitenden Durchschnitten und Bollinger Bändern
5.1 Die Rate of Change (ROC) als klassischer Oszillator
5.2 Die Standardabweichung als Gradmaß für die Stärke des Trends

6. Theoretische Grundlagen zum Backtesting und der Vorgehensweise beim Benchmarking
6.1 Wichtige Gütekriterien für das Backtesting
6.2 Die Wahl einer geeigneten Benchmark

7. Datengrundlage des Performancetests, Beschreibung der Benchmark und Annahmen für die Berechnung

8. Performance von ausgewählten Handelsstrategien auf Basis der gleitenden Durchschnitte und der Bollinger Bänder

9. Die Technische Analyse als Möglichkeit die Fundamentalen Analyse zu bereichern

10. Anhang

11. Literaturverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verwendung von gleitenden Durchschnitten - Schlusskurs und 20- Tage-Durchschnittslinie des Dax vom 16.10.2014 bis zum 15.12.2014 (eigene Darstellung)

Abbildung 2: Verwendung von gleitenden Durchschnitten - Schlusskurs, 5-Tage- und 20-Tage-Durchschnitt des Dax vom 16.10.2014 bis zum 15.12.2014 (eigene Darstellung)

Abbildung 3: Double Crossover Method - Schlusskurs, 10-Tage- und 50-Tage- Durchschnitt des Dax vom 01.11.2012 bis zum 28.02.2013 (eigene Darstellung) .

Abbildung 4: Triple Crossover Method - Schlusskurs, 5-Tage-, 10-Tage- und 50- Tage-Durchschnitt des Dax vom 01.02.2015 bis zum 31.03.2015 (eigene Darstellung)

Abbildung 5: Bollinger Bänder und gleitender 20-Tage-Durchschnitt - Daxkurse 01.04.2014 - 30.09.2013 (eigene Darstellung)

Abbildung 6: Einfacher gleitender Durchschnitt - Daxkurse 01.12.2013 - 31.01.2014 (eigene Darstellung)

Abbildung 7: Rate of Change (ROC) - Daxkurse 01.12.2013 - 31.01.2014 (eigene Darstellung)

Abbildung 8: Einfacher gleitender Durchschnitt mit Standardabweichung - Daxkurse 01.08.2014 - 30.09.2014 (eigene Darstellung)

II. Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Ergebnisse des Backtests für die Kategorie Aktien

Tabelle 2: Ergebnisse des Backtests für die Kategorie Indizes

Tabelle 3: Ergebnisse des Backtests für die Kategorie Edelmetalle

Tabelle 4: Ergebnisse des Backtests auf Ebene von Einzelaktien (Teil I)

Tabelle 5: Ergebnisse des Backtests auf Ebene von Einzelaktien (Teil II)

Abstrakt

In der vorliegenden Arbeit werden ausgewählte Modelle der Technischen Ana- lyse auf ihren Anlageerfolg hin getestet. Im Fokus stehen dabei verschiedene Varianten des gleitenden Durchschnitts und der Bollinger Bänder. Konkret wer- den vom gleitenden Durchschnitt Varianten des einfachen gleitenden Durch- schnitts, der Double Crossover Method und der Triple Crossover Method getes- tet. Für die Bollinger Bänder werden Variationen mit der 1,5-fachen und der 2- fachen Standardabweichung getestet. Diese werden in einem weiteren Schritt mit verschiedenen Oszillatoren kombiniert, welche das Anlageergebnis weiter optimieren sollen. Die Performancetests werden für Dax-Aktien und verschie- dene Indizes durchgeführt. Anschließend werden die Ergebnisse mit einer Benchmark, einer klassischen Buy & Hold Strategie, verglichen. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass nur vereinzelte Variationen der Technischen Ana- lyse besser als die Benchmark abschneiden. Ein Großteil der untersuchten Vari- ationen liefert zum Teil weitaus geringere Renditen als die Buy & Hold Strategie. Auch die Kombination der untersuchten Technischen Signale mit den Oszillato- ren, führt nicht wie erwartet zu optimierten Anlageergebnissen, sondern verrin- gert die Rendite sogar teilweise. Die Kombination des einfachen gleitenden Durchschnitts mit dem ROC-Oszillator erweist jedoch in der Hinsicht als sinnvoll, als dass sie bei fast identischen Renditen die Verluste einzelner Bestandteile des Portfolios, im Vergleich zur Benchmark und der singulär betrachteten Methode des einfachen gleitenden Durchschnitts, begrenzt. Diese Ergebnisse lassen ver- muten, dass sich die hier untersuchten Methoden nicht als einziges Argument für den Kauf und Verkauf von Aktien eigenen. Einige der hier untersuchten Metho- den eignen sich jedoch als zusätzliches Instrument um das Timing bestehender Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu optimieren.

1. Technische Analyse - objektive Handelssignale mit Anwendbarkeit auf jeden Markt

Mit der immer besseren Verfügbarkeit von Kursdaten aus der Vergangenheit und Programmen, die den Anleger bei deren Auswertung unterstützen, erfreut sich die Technische Analyse unter Privatanlegern immer größerer Beliebtheit. Ver- schiedene Börsenzeitschriften, wie beispielsweise Der Aktionär, stützen ihre Kaufs- und Verkaufsempfehlungen teilweise gänzlich auf die Signalwirkungen der Technischen Analyse. Für Privatanleger werden diese Empfehlungen nun immer besser nachvollziehbar. Privatanleger, die sich für die Technische Aktien- analyse interessieren, müssen historische Kurse nicht mehr aus Tageszeitungen zusammentragen, wie dies noch vor einigen Jahrzenten aufgrund mangelnder digitaler Verfügbarkeit üblich war. Auch das Zeichnen von Kurscharts übernimmt für den Privatanleger mittlerweile eine Vielzahl von kostenlosen Chartsoftwares. Geblieben sind jedoch die Kritiker aus dem Fundamentalen Lager, deren Ansatz dem der Technischen Analyse diametral entgegensteht. Die Technische Analyse wird von ihnen oft als Wahrsagerei, Kaffeesatzleserei oder Pseudowissenschaft abgetan.1

Zwar lassen sich die Instrumente der Technischen Analyse für die Vergangenheit sehr gut nachkonstruieren, die Empfehlungen der Fundamentalen Analysten sind rückwirkend jedoch weitaus schwieriger nachzustellen. Dies macht einen direk- ten Vergleich der beiden Methoden sehr schwierig. Eine Gruppe von israelischen Wissenschaftlern hat diesen Vergleich mit einer Studie im Betrachtungszeitraum von 2011 bis 2014 dennoch durchgeführt und dabei zum Teil vernichtende Er- gebnisse für die Fundamentale Analyse und sehr viel bessere für die Technische Analyse erhalten.2

Im ersten Teil der Arbeit wird mit den gleitenden Durchschnitten und den Bollinger Bändern eine Auswahl der wichtigsten Indikatoren der Technischen Analyse vor- gestellt. In Kapitel 2 werden zunächst die wichtigsten Grundbegriffe der Techni- schen Analyse erklärt. Außerdem wird der theoretische Hintergrund auf dem die Technische Analyse basiert näher beleuchtet. Im Anschluss daran wird in den Kapiteln 3 und 4 die Funktionsweise der Technischen Indikatoren der gleitenden Durchschnitte und der Bollinger Bänder erklärt. In Kapitel 5 wird erklärt, wie diese beiden Modelle zusätzlich um sogenannte Oszillatoren erweitert werden können. Ziel der Oszillatoren ist es, das Bestehen sowie die Richtung und die Stärke von bestehenden Trends anzuzeigen. Mit der Kombination aus den Technischen In- dikatoren und den Oszillatoren sollen die Anlageergebnisse optimiert werden. Ob diese Maßnahme den gewünschten Erfolg erzielt wird in Kapitel 8 erörtert.

Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Performance der zuvor erklär- ten Technischen Indikatoren. Hier wird mit Hilfe eines Backtests untersucht wel- che Rendite mit einer Handelsstrategie, die sich ausschließlich an den Techni- schen Signalen orientiert, erzielt werden kann. Die zuvor vorgestellten Methoden werden dabei einzeln und in Kombination mit den Oszillatoren auf ihren Anlage- erfolg getestet. In Kapitel 6 werden zunächst die Theoretischen Grundlagen zum Backtesting und zur Performancemessung erklärt. Das Kapitel 7 beschäftigt sich mit den Daten, die für den Performancetest verwendet wurden und erklärt, wel- che zusätzlichen Annahmen für den Backtest getroffen wurden. Außerdem wird in diesem Kapitel die Benchmark, mit der die Rendite der Technischen Analyse verglichen werden soll, erläutert. In Kapitel 8 werden die Ergebnisse des Perfor- mancetests dargestellt und interpretiert. Dabei wird herausgearbeitet, inwieweit sich die untersuchten Methoden anhand der Analyseergebnisse für den Einsatz in der Praxis eignen.

2. Grundlagen und -begriffe der Technischen Analyse

Ziel der Technischen Aktienanalyse ist es, aus den Kursinformationen der jüngs- ten Vergangenheit die zukünftige Entwicklung des Kurses einer Aktie abzuleiten. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass für die Technische Analyse die histori- schen Kurse tatsächlich das einzige Argument für einen Einstieg in den bzw. ei- nen Ausstieg aus dem jeweils betrachteten Markt, die Aktie oder den Rohstoff sind. Alle anderen Faktoren, die eine Kauf- bzw. Verkaufsentscheidung beein- flussen, werden bewusst ausgeblendet.3 Im ersten Teil werden zunächst die drei wichtigsten Grundsätze der Technischen Analyse erläutert. Im Anschluss daran werden die wichtigsten Charttypen, die in der Technischen Analyse Verwendung finden, vorgestellt.

2.1 Die Grundsätze der Technischen Analyse

Der erste Grundsatz der Technischen Analyse lautet: „Die Marktbewegung dis- kontiert alles“.4 Gemäß diesem Grundsatz sind zu jeder Zeit alle kursbeeinflus- senden Faktoren im momentanen Kurs eingepreist. Zu diesen Faktoren gehören zum einen die klassischen Elemente der Fundamentalen Analyse wie die mo- mentane wirtschaftliche Situation eines Unternehmens und deren Zukunftsaus- blick, die gesamtwirtschaftliche Lage sowie das aktuelle Zinsniveau. Zum ande- ren gehören auch politische Faktoren, wie zum Beispiel anstehende Wahlen, dazu. Auch psychologische Faktoren wie Angst, Gier, das Vertrauen auf soge- nannte Meinungsmacher oder der Herdentrieb sind unter den bereits eingepreis- ten Faktoren zu verstehen. Eine abschließende Liste der Faktoren, welche im aktuellen Kurs eingepreist sind, gibt es nicht. Wichtig ist nur die Botschaft, dass laut den Grundsätzen der Technischen Analyse alle erdenklichen Faktoren im aktuellen Marktpreis enthalten sind. Dabei interessiert sich die Technische Ana- lyse weniger für die Gründe der Kursbewegung. Vielmehr versucht sie die sich im Markt durch Angebot und Nachfrage ergebende Verfassung einer Aktie zu analysieren und daraus die zukünftige Kursentwicklung abzuleiten.5

Weiterhin gehen die Technischen Analysten davon aus, dass sich Kurse in Trends bewegen. Sie versuchen daher, Trends anhand von Signalen, die sich aus historischen Kursen ergeben, möglichst früh zu erkennen und anschließend möglichst früh in Richtung des ermittelten Trends zu investieren. Der Technische Trader bleibt nach dem Kauf bzw. Leerverkauf der Aktie dann so lange investiert, bis ihm wiederum ein Technisches Signal einen Abschwung oder sogar eine Um- kehr des vorherigen Trends ankündigt.6 Entgegen der weitläufigen Meinung, die Technische Analyse eigne sich nur für kurz- oder maximal für mittelfristige Spe- kulationen, kann sie ebenso gut auch zur Ermittlung von langfristigen Trends an- gewendet werden.7 So gibt es innerhalb der Technischen Analyse für die Ermitt- lung von kurz-, mittel- und langfristigen Trends jeweils unterschiedliche Instru- mente. Technische und Fundamentale Signale müssen sich dabei nicht unbe- dingt entsprechen. Gerade zu Beginn eines neuen Trends zeigen die Signale oftmals in unterschiedliche Richtungen. So kann es zum Beispiel nach einem langen Aufwärtstrend und einem darauffolgenden Kursrückschlag dazu kommen, dass die Technischen Signale eine Trendumkehr in Richtung eines fallenden Marktes anzeigen, während die Fundamentalen Daten noch eindeutig für weiter steigende Kurse sprechen. Wenn Trends jedoch bereits einige Zeit etabliert sind, entsprechen sich Technische und Fundamentale Indikatoren meist. In diesen Fällen kann auch die Fundamentale Analyse für einen technisch ausgerichteten Trader als zusätzliche Bestätigung seiner Analyse dienen. Analog könnten auch Fundamental orientierte Trader die Technische Analyse heranziehen, um das Ti- ming ihrer Trades zu optimieren.8

Eine weitere grundsätzliche Annahme, auf der die Technische Analyse basiert, besagt, dass sich die Geschichte wiederholt. Da die menschliche Psyche an sich nicht dazu neigt, sich in ihrer grundliegenden Funktionsweise zu verändern, geht die Technische Analyse davon aus, dass neue Kursinformationen in der Zukunft auf die gleiche Art und Weise aufgenommen werden, wie sie es in der Vergangenheit wurden.9 Demnach werden neue Informationen auch auf die gleiche Weise eingepreist wie in der Vergangenheit, wodurch sich wiederholende Kursmuster entstehen. Ziel der Technischen Analysten ist es deshalb, diese Kursmuster bei deren Auftreten möglichst früh zu erkennen und bei einem möglichst großen Anteil der Kursbewegung im Markt zu sein.10

2.2 Eigenheiten der Technischen und der Fundamentalen Analyse und wie sich die beiden Ansätze ergänzen können

Die Technische Analyse kann einem Trader darüber hinaus eine Unterstützung sein, um mehr Disziplin in sein Handeln zu bringen und die emotionale Kompo- nente damit komplett auszuschalten. Für einen Fundamental orientierten Anleger ist es oft schwer, bei einer hinsichtlich der zukünftigen Kursentwicklungen eines Marktes bzw. einer Aktie bestehenden Meinung einen passenden Ein- und Aus- stiegszeitpunkt für die Position zu finden. Diese Entscheidung wird von vielen Anlegern oft aus einer Laune heraus getroffen. Zieht man nun zusätzlich die Technische Aktienanalyse zu Rate, so können die Ein- und Ausstiegszeitpunkte weitaus besser getimt werden. Eine Vielzahl der vorhandenen Technischen In- strumente geben dem Trader nicht nur die Richtung eines Trends, sondern auch entsprechend eindeutige Ein- bzw. Ausstiegssignale an.11 Um sich zusätzlich vor falschen Signalen und vor zu frühem Handeln zu schützen, ist es für einen Tech- nischen Trader sinnvoll, mehrere Technische Indikatoren gleichzeitig zu berück- sichtigen. Ein Trader könnte sich um sich selbst zu disziplinieren z.B. an die Re- gel halten, eine Position erst dann zu eröffnen, wenn mindestens zwei der Tech- nischen Indikatoren aus seinem verwendeten Pool von Technischen Instrumen- ten einen Trend in dieselbe Richtung anzeigen. Selbiges gilt natürlich genauso beim Schließen einer Position. Handelt man hingegen rein nach Fundamentalen Indikatoren, ist es hingegen mangels eindeutiger Signale oft sehr viel schwieri- ger, sich vergleichbar starre Regeln aufzuerlegen und sein Handeln zu diszipli- nieren.

Auch wenn die Technischen Signale eine Trendumkehr bzw. einen neuen Trend oft früher anzeigen, als es bei Fundamentalen Signalen der Fall ist, lässt sich nicht leugnen, dass auch bei striktem Handeln nach Technischen Signalen immer ein Teil des Trends verpasst wird. Das Auftreten dieses Phänomens liegt dabei allerdings in der Natur der Sache und ist leicht zu erklären: alle Technischen Sig- nale orientieren sich ausschließlich an den Kursen der Vergangenheit und die Indikation eines Trends setzt eine Kursbewegung in die jeweilige Richtung vo- raus. Zwar gibt es auch Technische Signale, die eine Verlangsamung des voran- gegangenen Trends anzeigen, diese Signale sind jedoch oft nicht so stark aus- geprägt, als dass sie das Schließen der vorangegangenen Position oder gar den Einstieg in die entgegengesetzte Richtung rechtfertigen würden. Zeigen nun die Technischen Signale einen neuen Trend an, so basieren diese Signale auf den kurz zuvor aufgetreten Kursbewegungen in die jeweilige Richtung. Steigt der Tra- der erst nach dem Auftreten der Signale ein, hat er schon einen gewissen Teil der Kursbewegung verpasst. Ebenso verhält es sich mit dem Ausstieg aus der eingegangenen Position. Um keine Kursbewegungen in Richtung des eingegan- gen Trends zu verpassen, wird der Technische Trader seine Position meist nicht direkt nach dem Auftreten eines Signals, welches eine Entschleunigung des Trends anzeigt, schließen, da sich die Kurse trotz der nun geringeren Geschwin- digkeit immer noch in die eingegangene Richtung bewegen können. Der Trader wird also in der Regel auf ein eindeutiges Umkehrsignal des vorherrschenden Trends warten. Auch dieses Umkehrsignal basiert wiederum auf einer Kursbe- wegung in die dem vorherigen Trend entgegengesetzte Richtung. Steigt der Tra- der erst nach Auftreten des Umkehrsignals aus, hat er somit nicht nur beim Ein- stieg einen Teil der Kursbewegung verpasst, sondern hat auch vor dem Schlie- ßen seiner Position wieder einen Teil der möglichen Gewinne eingebüßt.12

Handelt ein Trader rein nach Fundamentalen Kriterien, muss er sich umfassend über die jeweiligen Besonderheiten des Marktes, dessen momentane Situation, die den speziellen Sektor betreffende Nachrichten und viele weitere Faktoren, die den zukünftigen Kurs beeinflussen könnten, informieren. Da es kaum möglich ist, sich in allen Märkten gleichzeitig ein derart umfassendes Wissen anzueignen, spezialisieren sich Fundamental orientierte Trader daher oft auf eine begrenzte Anzahl von Märkten. Die Technische Analyse lässt sich hingegen sehr einfach auf verschiedenste Märkte anwenden. Zwar bewegen sich die Trends, z.B. in Rohstoff- und Aktienmärkten, durchaus in unterschiedlichen Ausprägungen und Abständen, was dann eine Anpassung der Methoden erfordern kann, grundsätz- lich jedoch ist das Fachwissen eines Technischen Analysten eher genereller Na- tur und damit sehr viel einfacher auf andere Märkte übertragbar als das eher spezifische Wissen eines Fundamental orientierten Anlegers.13

2.3 Charttechnik als bekanntester Ausschnitt der Technischen Ana- lyse

Der unter privaten Anlegern wohl bekannteste Teil der Technischen Analyse ist die Charttechnik. Nur wenigen ist dabei bekannt, dass die Technische Analyse und die Charttechnik nicht zwei separate Ansätze sind, sondern die Charttechnik vielmehr nur einen Teilbereich der Technischen Analyse ausmacht.14 Ziel der Charttechnik ist es, aus der visuellen Darstellung der historischen Kursinformationen wiederkehrende Muster herauszulesen, um die zukünftige Kursentwicklung anhand dieser Muster besser einschätzen zu können.

Bei allen gängigen Methoden der Charttechnik werden in einem Kurschart die historischen Kurse auf der Y-Achse und die verwendete Zeitspanne auf der X- Achse abgetragen. Je nach Charttyp werden entweder nur die Schlusskurse der entsprechenden Periode oder die Eröffnungs- und Schlusskurse abgebildet. Teil- weise befindet sich unter dem Kurschart auch ein weiteres Diagramm, in wel- chem die Umsätze der jeweiligen Periode abgetragen werden.15 In der Techni- schen Analyse finden viele verschiedene Charttypen Verwendung. Die geläufigs- ten Charttypen sind die Liniencharts und die Balkencharts. Auch die Point- & Fi- gure-Charts werden aufgrund ihrer übersichtlichen Darstellungsform häufig ver- wendet.16 Im asiatischen Raum spielt außerdem das Kerzen-Chart, das seinen Ursprung in Japan hat, eine herausragende Rolle.17 Alle Charttypen können für verschiedenste Zeitspannen genutzt werden. Die geläufigste Zeiteinheit bildet dabei der sogenannte Tageschart, bei dem jedes Intervall auf der X-Achse die Kursbewegung eines Tages anzeigt. In der Praxis häufig verwendete Varianten sind aber auch die Wochen-, Monats- und Jahrescharts, welche sich besonders zur Analyse von langfristigen Trends eignen. Kurzfristig orientierte Trader ver- wenden auch Charts mit weitaus kürzeren Zeitspannen, wie z.B. Stunden- oder auch Minuten Charts.18 Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird sich die Auswahl der Charttypen auf verschiedene Liniencharts mit Tagesintervallen beschränken.

Die Chartanalyse als solche lässt dem Trader einiges an Spielraum für Interpre- tationen. Zwar gibt es eine ganze Reihe von Charttechnischen Signalen, die dem Trader eindeutige Handlungsempfehlungen geben, aus den historischen Kurs- verläufen lassen sich die Signale jedoch häufig nicht so eindeutig herauslesen, wie es in den idealisierten Beispielen aus Lehrbüchern der Fall ist. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass bestimmte Kursformationen nicht komplettiert werden und die Stärke und Gültigkeit des Signals so vom Charttechniker je nach Situation entsprechend differenziert beurteilt werden muss. Ebenso kann es in der Praxis auch vorkommen, dass innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrere Charttechnische Signale gebildet werden, die jedoch Kursentwicklungen in un- terschiedliche Richtungen signalisieren. Auch hier bleibt es der Interpretation des Charttechnikers überlassen, welchem der Signale nun gefolgt werden soll. Da im weiteren Verlauf der Arbeit die Wirksamkeit verschiedener Technischer Signale getestet werden soll und diese Tests einen möglichst objektiven und allgemein- gültigen Charakter haben sollen, werden Charttechnische Signale aufgrund des relativ großen Interpretationsspielraums nicht weiter berücksichtigt. Die im Fol- genden behandelten Indikatoren bedienen sich zwar allesamt auch der Charts, um die Signale übersichtlicher darzustellen, sie basieren jedoch alle auf statisti- schen Methoden, um Trendsignale zu erkennen. Diese statistischen Modelle bil- den neben der Charttechnik den zweiten großen Teilbereich der Technischen Analyse.19 Mit den gleitenden Durchschnitten und den Bollinger Bändern werden in den folgenden Kapiteln zwei der in der Praxis am häufigsten verwendeten sta- tistischen Methoden genauer untersucht.

3. Handelsstrategien auf Basis von gleitenden Durchschnitten

Innerhalb der Methoden der Technischen Analyse bilden die Handelsstrategien mit gleitenden Durchschnitten eine der am leichtesten verständlichen Indikato- ren. Von der Methode der gleitenden Durchschnitte gibt es unzählige Variationen und Abwandlungen. In diesem Kapitel wird das Konzept der gleitenden Durch- schnitte zunächst grundsätzlich erklärt. Anschließend werden mit der Methode des einfachen gleitenden Durchschnitts, der Double Crossover Methode und der Triple Crossover Methode die drei gängigsten Varianten vorgestellt.

Das Prinzip der gleitenden Durchschnitte, auch Moving Average genannt, folgt der in Kapitel 2 vorgestellten Idee, dass sich Kurse in Trends bewegen. Primäres Ziel dieser Methode ist es, neue Trends möglichst früh und zielsicher zu erken- nen. Die Methode des gleitenden Durchschnitts wird meist mit Hilfe eines Li- niencharts visualisiert. Eine der beiden auf dem Chart enthaltenen Linien, ent- steht durch das punktuelle Abtragen der Schlusskurse der jeweiligen Periode, welche anschließend mit einer Linie verbunden werden. Auf einer zweiten Linie wird horizontal auf Höhe jedes Schlusskurseintrags der Durchschnittskurs der vergangenen x Tage abgetragen. Statistisch korrekt müssten die Durchschnitts- kurse genau in der Mitte der Zeitperiode, welche die Datengrundlage bildet, ge- zeichnet werden. Diese Vorgehensweise würde die Trendsignale jedoch erst sehr viel später generieren als die zuvor beschriebene Methode.20 Als gleitend wird der Durchschnittswert deshalb bezeichnet, weil beim Sprung auf der X- Achse um eine Einheit nach rechts, also zum Beispiel um einen Tag, der letzte Tag aus der Berechnung des gleitenden Durchschnitts nicht mehr berücksichtigt wird und der damit neu hinzukommende aktuelle Tag stattdessen mit in die Be- rechnung einfließt. Sei bei der Berechnung für einen n-Tage-Durchschnitt die Anzahl der Tage, die zur Berechnung des Durchschnitts mit einfließen und ‹ der Kurs des jeweiligen Tages, so lässt sich dessen Berechnung mathematisch wie folgt ausdrücken:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eine der wichtigsten Fragen, die sich bei der Verwendung von gleitenden Durch- schnitten aufwirft, ist die Frage, welcher Zeithorizont als Grundlage verwendet werden sollte. In der Praxis wird von langfristigen Tradern am häufigsten auf die 200-Tage-Durchschnittslinie zurückgegriffen. Mittelfristig orientierte Trader ver- wenden meist die 40- bzw. 50-Tage-Linie. Kurzfristige Trader orientieren sich in den meisten Fällen an der 10- bzw. 20-Tage-Durchschnittslinie. Zur Berechnung der gleitenden Durchschnitte werden dabei nicht die Kalendertage, sondern die Börsentage berücksichtigt. Das heißt Samstage, Sonntag und Feiertage werden nicht miteinbezogen. Da ein Monat durchschnittlich zwischen 20 und 21 Handels- tage hat, ist der 20-Tage-Durchschnitt auch gleichzeitig ein Ein-Monats-Durch- schnitt. Genauso gut können gleitende Durchschnitte aber auch auf Basis von Minuten-, Stunden-, Wochen- oder sogar Jahreskursdaten gebildet werden, wo- bei in der Praxis gerade für längerfristige Analysen häufig auf Wochendurch- schnittskurse zurückgegriffen wird. Die Basis für die Berechnung der Durch- schnittskurse bildet meist der Schlusskurs, da diesem generell der größte Stel- lenwert beigemessen wird.21 Einige Analysten greifen jedoch auch auf Durch- schnitts- oder Eröffnungskurse zurück. Auf die Frage welcher Durchschnitt die genauesten Prognosen liefert, gibt es keine eindeutige Antwort. Dies hängt sehr stark von der jeweiligen Situation und dem betrachteten Markt ab. Es gibt jedoch einige Konzepte, welche die Verwendung von bestimmten Zeithorizonten emp- fehlen und dies auch mit entsprechenden Theorien untermauern. Eine Auswahl der gängigsten Theorien soll im Folgenden näher beleuchtet werden.

Eines dieser Konzepte orientiert sich an den im Markt vorherrschenden Zyklen. Da sich die Kursbewegungen eines jeden Marktes in verschieden großen Zyklen bewegen, gibt es für jeden Markt entsprechend seines Zyklus auch einen am besten geeigneten gleitenden Durchschnitt. Außerdem bewegen sich Zyklen mit dem Faktor zwei harmonisch zu ihrem nächst kürzeren bzw. längeren, also einem genau halb so langen bzw. doppelt so langen Zyklus. Das erklärt auch die Abstu- fungen der gängigen Zeithorizonte, die mit dem 5-, 10- und 20-Tage-Durchschnitt oder dem 50-, 100-und 200-Tage-Durchschnitt immer mit dem Faktor zwei mitei- nander in Verbindung stehen. Die Auswahl des Zyklus für den gleitenden Durch- schnitt erfolgt nach diesem Konzept also immer in Anlehnung an den im Markt vorherrschenden Zyklus.22

Ein weiteres Konzept für die Auswahl des Zeithorizonts von gleitenden Durch- schnitten orientiert sich an der sogenannten Fibonacci-Zahlenreihe. Als Aus- schnitt aus dieser Zahlenreihe werden für die gleitenden Durchschnitte Zeithori- zonte von 13, 21, 34, und 55 Tagen herangezogen. Die Fibonacci-Zahl wird je- doch nicht nur für Tagesdurchschnitte, sondern auch für Wochen-Durchschnitte verwendet. So hat sich der 13-Wochen-Durchschnitt sowohl in Aktien als auch in Rohstoffmärkten besonders etabliert.23 Ihre Hauptverwendung innerhalb der Technischen Analyse findet die Fibonacci-Zahlenreihe jedoch in den sog. Fibo- nacci-Ratios und den Fibonacci-Retraitments. Bei beiden geht es darum, mit Hilfe der Fibonacci-Zahlen Kursziele anhand von bestimmten Kursformationen zu er- mitteln.24

Interessant ist in diesem Zusammen auch die Methode des Adaptive Moving Average, der sich an die jeweils im Markt auftretende Volatilität anpasst. Damit wird der gleitende Durchschnitt in eher trendlosen Phasen weniger sensibel, als in Phasen mit höherer Volatilität an denen die Kurse einem eindeutigen Trend folgen.25

Unzählige Variationen von gleitenden Durchschnitten gibt es nicht nur hinsichtlich des gewählten Zeitintervalls. Die verschiedenen Zeitintervalle können zusätzlich auf verschiedenste Weise miteinander kombiniert werden. Auch hinsichtlich der Interpretation der Schnittpunkte gibt es zahlreiche Variationen. In den folgenden Unterpunkten dieses Kapitels werden jeweils die bekanntesten dieser Variatio- nen vorgestellt.

Kritiker des einfachen gleitenden Durchschnitts sind der Meinung, dass die aktu- ellen Kurse bei dieser Variante zu wenig berücksichtigt werden, da jeder Tag nur mit dem Anteil 1/n und somit jeder Tag mit derselben Gewichtung in die Berech- nung einfließt.26 Die gängigste Methode, um diesem Problem Abhilfe zu verschaf- fen, ist die des linear gewichteten gleitenden Durchschnitts. Hierbei wird der Schlusskurs jedes einfließenden Tages mit seiner Position multipliziert. Das be- deutet, der erste Tag bzw. der am weitesten zurückliegende Tag wird mit der 1 und der aktuellste Tag mit der Anzahl der Tage, die in diesem gleitenden Durch- schnitt berücksichtigt werden, multipliziert. Bei einem 20-Tage-Durchschnitt wird der aktuellste Kurs demnach mit dem Faktor 20 multipliziert. Die Summe der mit der jeweiligen Position multiplizierten Durchschnitte wird anschließend durch die Summe aller Positionen, also die Summe aller im Dividenden vorkommenden Multiplikatoren, dividiert.27 Mathematisch lässt sich die Berechnung dieser For- mel wie folgt ausdrücken:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dabei beschreibt die Anzahl der Tage, die in den Durchschnitt einfließen und ‹ den Schlusskurs des entsprechenden Tages und der Index ‹ den jeweiligen Tag bzw. dessen Position.

3.1 Einfache gleitende Durchschnitte

Wie es der Name schon vermuten lässt, ist die Methode des einfachen gleitenden Durchschnitts die simpelste Variante der gleitenden Durchschnitte. Es gibt in der Praxis durchaus einige Trader, die nur einen einzigen Durchschnitt verwenden, um Ein- und Ausstiegssignale zu generieren.28 Für eine variable Interpretation der Kauf- und Verkaufssignale bieten die Handelsstrategien auf Basis des einfa- chen gleitenden Durchschnitts jedoch nur einen vergleichsweise geringen Spiel- raum. So werden Kauf- und Verkaufssignale bei dieser Variante ausschließlich wie folgt generiert:

Durchkreuzt der aktuelle Kurs die gleitende Durchschnittslinie von unten nach oben, so bildet diese Formation ein eindeutiges Kaufsignal. Wird der Durch- schnittskurs vom aktuellen Kurs hingegen von oben nach unten durchkreuzt, so wird von dieser Konstellation ein Verkaufssignal generiert. Das Durchkreuzen der Durchschnittslinie von oben nach unten generiert zusätzlich das Signal zum Leer- verkauf des jeweiligen Underlyings. Das heißt bei einem Durchkreuzen der Durchschnittslinie von oben nach unten wird die zuvor gehaltene Aktienposition nicht nur verkauft, sondern es wird an diesem Schnittpunkt zusätzlich eine Short Position aufgebaut. Infolge dessen bildet das Durchkreuzen der Durchschnittsli- nie von unten nach oben nicht nur ein Kaufsignal, sondern die zuvor leerverkaufte Position muss an diesem Punkt zusätzlich noch zurückgekauft werden.29

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Verwendung von gleitenden Durchschnitten - Schlusskurs und 20-Tage- Durchschnittslinie des Dax vom 16.10.2014 bis zum 15.12.2014 (eigene Darstellung)

Im obigen Datenbeispiel der Daxkurse vom 16.10.2014 bis zum 15.12.2014 sind insgesamt zwei Kauf- und zwei Verkaufssignale zu erkennen. Auf der hellblauen Linie, welche deutlich größeren Schwankungen unterliegt, werden die jeweiligen Tagesschlusskurse dargestellt. Auf der dunkelblauen und weitaus trägeren Linie wurden die jeweiligen 20-Tage-Durchschnittswerte abgetragen. Am 28.10. wird durch das Kreuzen der 20-Tage-Durchschnittslinie von unten nach oben ein Kaufsignal generiert. Der Schlusskurs des Dax notierte also am 27.10. noch un- terhalb der 20-Tage-Durchschnittslinie, während er am 28.10 oberhalb der dun- kelblauen Linie schloss.

[...]


1 Vgl. Drescher, 2009.

2 Vgl. Kuls, 2015.

3 Vgl. Murphy, 2014, S. 21.

4 Murphy, 2014, S. 22.

5 Vgl. Geyer, Uttner, 2007, S. 237.

6 Vgl. Tvede, 1991, S. 238 - 242.

7 Vgl. Geyer, Uttner, 2007, S. 244 f.

8 Vgl. Murphy, 2014, S. 25.

9 Vgl. Edwards, Magee, 1991, S. 389 - 391.

10 Vgl. Eller, Dreesbach, 1997, S. 20 ff.

11 Vgl. Schwager, 2001, S. 644.

12 Vgl. Molzahn, 2009, S. 175 - 177.

13 Vgl. Murphy, 2014, S. 26 f.

14 Vgl. Murphy, 2014, S. 29.

15 Vgl. Kahn, 2001, S. 33.

16 Vgl. Daeubner, 2005, S.17.

17 Vgl. Nison, 2015, S. 9.

18 Vgl. Molzahn. 2009, S. 56.

19 Vgl. Murphy, 2014, S. 29.

20 Vgl. Murphy, 2014, S. 216.

21 Vgl. Murphy, 2014, S. 203.

22 Vgl. Jobman, 2008, S. 146.

23 Vgl. Murphy, 2014, S. 217.

24 Vgl. Murphy, 2014, S. 328 f.

25 Vgl. Kaufman, 1995, S. 138 - 142.

26 Vgl. Molzahn, 2009, S. 170.

27 Vgl. Jobman, 2008, S. 142.

28 Vgl. Murphy, 2014, S. 205.

29 Vgl. Jobman, 2008, S. 145 f.

Details

Seiten
56
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668312661
Dateigröße
959 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v341451
Institution / Hochschule
Technische Hochschule Ingolstadt
Note
1,7
Schlagworte
gleitende durchschnitte bollinger bänder performance handelsstrategien basis technischen analyse

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Gleitende Durchschnitte und Bollinger Bänder. Performance von ausgewählten Handelsstrategien auf Basis der Technischen Analyse