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Carl Zuckmayer und der Erste Weltkrieg

"Und über Nacht ward aus dem Lausejungen ein junger Held, mit Eichenlaub umschlungen."

Hausarbeit 2013 12 Seiten

Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Vor Kriegsausbruch

3 Kriegsausbruch
3.1 Zuckmayers Eindrücke der Heimreise
3.2 Zuckmayers Eindrücke in Mainz

4 An der Front

5 Briefwechsel mit Kurt Grell

6 Schlussbetrachtung

7 Verzeichnis der Quellen und verwendeten Literatur

1 Einleitung

„Seine Majestät der Kaiser und König hat die Mobilmachung von Heer und Flotte angeordnet. Erster Mobilmachungstag ist der zweite August.“[1], hieß es auf den Plakaten, die am ersten August 1914 in Mainz angeschlagen wurden. Weit verbreitete Begeisterung und Kriegseuphorie waren die Reaktion. Diese ging wie eine Welle nicht nur durch Mainz, sondern auch durch ganz Deutschland und Europa. Sie war allgemein als das „Augusterlebnis“ oder der „Geist von 1914“ bekannt. In vielen Darstellungen wird dieser Begriff der nationalen Erhebung als die klassenübergreifende Kriegsakzeptanz und Begeisterung des Sommers 1914 definiert.[2] Gerade Jugendliche waren Träger jenes Patriotismus und Heldenmutes, der alle sozialen Gruppen des deutschen Volkes zu verbinden schien. Auch der Mainzer Abiturient und spätere Schriftsteller und Dramatiker Carl Zuckmayer (1896-1977)[3] schien von der allgemeinen Hochstimmung mitgerissen und dichtete über sich selbst: „Nun aber brach in diesem Augenblick - Der Weltkrieg aus mit Militärmusik - Und über Nacht ward aus dem Lausejungen - Ein junger Held, mit Eichenlaub umschlungen.“[4]

Wie sah Zuckmayers Haltung zum ersten Weltkrieg wirklich aus und wie entwickelte sie sich zwischen 1914 und 1918? Hielt die Kriegsbegeisterung an der Front an? Waren alle sozialen Schichten in Mainz so vom Kriegsausbruch mitgerissen wie Zuckmayer? Die vorliegende Hausarbeit untersucht diese Fragen.

Anhand von Carl Zuckmayers Gedichten und seiner Autobiographie wird seine Ansicht vom Krieg vor Kriegsausbruch, zu Kriegsbeginn und während des Krieges erarbeitet und die Entwicklung seiner Haltung untersucht. Außerdem wird anhand der damaligen Medien die Situation und die Stimmung in Mainz am 2. August 1914 herausgearbeitet und in Relation zu allgemeinen Vorstellungen des „Augusterlebnisses“ gesetzt.

Die Arbeit stützt sich in erster Linie auf Werke Carl Zuckmayers in Form von Gedichten und seiner Autobiographie „Als wär’s ein Stück von mir“[5]. Zudem werden die Ausführungen von Susanne Buchinger[6] und Thomas Ayck[7] hinzugezogen. Zum Thema des Mainzer „Augusterlebnisses“ werden insbesondere die Studien von Wolfgang Stumme[8] und Helga Wittkopf[9], sowie Zeitungsausschnitte des Jahres 1914 verwendet.

2 Vor Kriegsausbruch

Carl Zuckmayer, Dramatiker und Dichter, wurde 1896 in Nackenheim bei Mainz als Sohn eines Fabrikanten für Weinflaschenkapseln geboren. Als die Familie 1900 nach Mainz zog, betrieb sein Vater die kleine Fabrik weiter, die sein Sohn einmal übernehmen sollte.[10]

Zuckmayer interessierte sich sehr für die Literatur der Moderne, was ihn zu eigenen frühen schriftstellerischen Versuchen veranlasste. Es handelte sich hierbei um Gedichte, hauptsächlich über die Natur[11], die er zum Veröffentlichen an verschiedene Zeitungen schickte, die sie jedoch immer zurückwiesen.[12]

Den Sommer 1914, der von politischen Krisen und Eilmeldungen geprägt war, verbrachte die Familie fernab von den Ereignissen und Stimmungen Deutschlands in Holland. Dennoch spürten Zuckmayer und sein älterer Bruder den nahen Krieg[13], empfanden aber „nichts als Grauen und Abscheu vor dem Unbegreiflichen, dem sinnlos Motorischen dieses Abgleitens der vernünftigen Welt ins Wahnwitzige.“[14] In Holland entwickelte Zuckmayer eine ablehnende Haltung zum Krieg und schrieb mehrere pazifistische Gedichte, unter anderem das Gedicht Einmal, in dem deutlich wird, dass der junge Abiturient noch nicht von der nationalen Kriegseuphorie überwältigt war.[15] In dem Werk beschrieb er die dunklen Seiten des Krieges, wenn „Mütter weinen und Bräute klagen“[16] und die permanenten Folgen, die das Volk danach zu tragen hat.

Als die Familie am 31. Juli wegen erhöhter Kriegsgefahr nach Deutschland einreisen musste, beteuerte der 17-jährige Zuckmayer beim Abschied gegenüber der Hotelbesitzerin, dass er sich eher einsperren ließe als in den Krieg zu gehen, um auf Menschen zu schießen[17], was eine pazifistische, kriegsablehnende Haltung beweist.

3 Kriegsausbruch

Am 1. August 1914 verkündete der Gouverneur Hugo von Kanthen die Mobilmachung in Mainz. Doch von einer Reaktion der allumfassenden Kriegsbegeisterung der Bevölkerung konnte nicht die Rede sein.[18] Die Menschen der ländlicheren Regionen fürchteten den Krieg und den damit verbundenen Verlust männlicher Arbeitskräfte bei der Ernte.[19] Auch wurde in dem Mainzer Vorort Bretzenheim von weinenden Menschen und vielen vergossenen Tränen der Frauen nach den Gottesdiensten berichtet.[20] Die sozialdemokratische Volkszeitung sprach sich eindeutig gegen den ungewollten Krieg aus,[21] während das bürgerlich-liberale Mainzer Journal jedoch Begeisterung über das Ereignis ausdrückte: „Überall die gleiche patriotische Begeisterung, die, was uns wackere Veteranen von 1870 versichern, die damalige Begeisterung noch bei weitem übertraf! Ein gutes Omen! Auch unsere Jugend war sofort von dem gleichen Feuer beseelt.“[22] Diese Divergenz in Politik und Presse stützt Mommsens Aussage, der „Geist von 1914“ sei vor allem ein Phänomen der bürgerlichen Mittelschichten und der Intellektuellen.[23] Ein paar Verse eines Gedichtes im Mainzer Tagblatt: „Doch wenn man uns frevelnd den Frieden stört- Dann erwacht der Zorn der Teutonen“[24] lassen darauf schließen, dass die Kriegseuphorie eng mit dem Glauben an einen deutschen Verteidigungskrieg verknüpft war.[25]

3.1 Zuckmayers Eindrücke der Heimreise

Da seine Familie die letzten Friedenswochen nicht in Deutschland verbracht hatte und mit den Ereignissen nicht direkt in Berührung gekommen war, erlebte Zuckmayer die allgemeine Kriegserregung und Euphorie als plötzlichen emotionalen Schlag.[26]

Sie reisten mit dem letzten Zug, der die Grenze vor ihrer Schließung passieren durfte, nach Deutschland ein. Mit ihnen reisten auch viele bedrückte Deutsche, die ihre schlechten Erfahrungen, in Form von Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten gegenüber Deutschen, aus England teilten.[27] So wurden Zuckmayer erste Englandfeindbilder vermittelt.

Sobald die Grenze passiert war, und die Reisenden von den Zöllnern herzlich begrüßt wurden, als „seien [sie] persönliche Verwandte, die sie lang nicht gesehen hatten“[28], änderte sich die Stimmung im Zug. Die zugestiegenen Deutschen verströmten Stolz, Zuversicht und Freude und vertrieben jegliche Nachdenklichkeit oder Betrübnis.[29]

Beim Umsteigen am Kölner Bahnhof, der erfüllt war von Militärmusik und Gesängen[30], berührte eine Abschiedsszene zwischen einem Soldat und seiner Frau den jungen Zuckmayer tief, denn er „hätte auch sofort mit ihm tauschen mögen, oder neben ihm sein, an seiner Seite gehn“ wollen.[31]

Er beschrieb seine Ansteckung an der Kriegseuphorie so: „Mit jedem Kilometer, den wir durch deutsches Land fuhren, ging etwas in mich ein […] eine trancehafte Lust, fast Wollust des Mit-Erlebens, Mit-Dabeiseins.“[32] Er fühlte Kameradschaft[33], denn der Krieg betraf alle Deutsche und da er nicht alleine kämpfte, empfand er den Krieg als nicht schlimm.[34]

Auch Zuckmayers Vorstellung vom Soldatenleben hatte sich in wenigen Stunden vom negativen Bild, einer „peinlichen, bedrohlichen Vorstellung“ des „Verlust[s] aller Freiheit“ in ein positives, der „Befreiung von bürgerlicher Enge und Kleinlichkeit“, verändert.[35]

3.2 Zuckmayers Eindrücke in Mainz

Angekommen in Mainz, konnte Zuckmayer von einer Empfindung gegen den Krieg „nicht mehr de[n] leisesten Rest“ spüren.[36] Er war vollständig vom „Geist von 1914“ erfasst. Seine pazifistischen Gedichte, wie das eingeschickte Einmal, das aufgrund der allgemeinen Kriegseuphorie von den Zeitungen zurückgewiesen wurde, waren ihm „über Nacht fremd geworden“[37].

Als am ersten August der Krieg erklärt wurde und die Mobilmachung angeordnet wurde, und sich die Mainzer Bevölkerung bei Gesang und Militärmusik auf dem Schillerplatz zusammenfand, beschrieb Zuckmayer die Stimmung nicht nur als euphorisch und ausgelassen, sondern auch als entschlossen und zielorientiert.[38]

Für romantisch-emotional im Rausch auf den Krieg reagierende Jugendliche, wie Zuckmayer und seine Mitschüler, war es selbstverständlich in den Krieg zu ziehen, ganz ohne Druck und „innere Nötigung“[39] zu empfinden.[40] Sie bemitleideten diejenigen, die sich aufgrund von Beruf oder körperlicher Umstände nicht freiwillig melden konnten.[41] Die einzige Angst der Jugend war, so Zuckmayer, dass der Krieg zu Ende sein könnte, bevor sie dabei gewesen waren.[42] Sie spürten nichts von dem starken psychischen Druck der Medien und der Lehrer, den Mommsen in seinen allgemeinen Ausführungen zum „Augusterlebnis“ beschreibt.[43]

Auch der Auszug der aktiven Armee von Mainz, die weder Freude noch Euphorie ausstrahlte, sondern nur den Ernst und die Tragik der Situation widerspiegelte, konnte Zuckmayers Begeisterung nicht trüben.[44]

Am nächsten Tag meldete er sich freiwillig und wurde bei der Kavallerie im Feldartillerie-Regiment Nr.27 in Gonsenheim bei Mainz aufgenommen.[45]

In der zweiten Augustwoche absolvierte Zuckmayer, dem wegen schlechtem Benehmen und Aufsässigkeit der Schulverweis drohte, das Notabitur, das so konzipiert war, dass die Kriegsfreiwilligen nicht durchfallen konnten.[46] Der Ausspruch des Rektors an Zuckmayers Mutter Wochen zuvor: „Ihr Sohn ist ein Verlorener!“ wandelte sich mit dem Kriegsausbruch in: „Ihr Sohn ist ein Held!“[47]

Zuckmayer glaubte fest an ein Aufblühen Deutschlands durch den Krieg[48] und lobte im Gedicht Das Große, seiner ersten Veröffentlichung überhaupt, die „schön[e] und grausam[e]“ Empfindung während des Kriegsausbruchs, die „alle […] überwältigt“ hat.[49]

Er sah ein erneuertes Deutschland vor sich, in Form einer konstitutionellen Monarchie auf demokratischer Basis.[50]

4 An der Front

Zuckmayer, oder der „lesende Leutnant“, wie er von den Frontsoldaten aufgrund seines großen Konsums an Büchern, die er sich für sein Soldatengehalt aus Deutschland schicken ließ, genannt wurde, verbrachte 1213 Tage[51] an der Westfront Deutschlands.[52] Dort erfuhr seine Haltung zum Krieg einen erneuten Wandel.

Zuckmayer wurde wie viele andere junge bürgerliche Söhne, die freiwillig an der Front waren, von den älteren, unfreiwilligen Soldaten, den Arbeitern und Handwerkern, wegen seiner Kriegsbegeisterung und seines Leichtsinns verspottet und verachtet.[53] Die älteren waren nicht nur geschickter bei praktischen und für das Frontleben notwendigen Handgriffen wie dem Holzhacken, sondern setzten auch ihr Leben nicht leichtfertig aufs Spiel und hatten daher höhere Überlebenschancen, als die von Heldentaten träumenden Freiwilligen.[54]

Carl Zuckmayer empfand den Alltag an der Front als mechanisch, anonym und langweilig, wie Fabrikarbeit[55], eine Art der Arbeit wie er sie auch schon in der Kapselfabrik seines Vaters verabscheut hatte.[56]

Angesichts der ständigen Gefahr und Lebensbedrohung an der Front wich die patriotische Hochstimmung, die er aus der Heimat mitgebracht hatte schnell der Ernüchterung[57], die Zuckmayer neben dem Verlust des Heroismus und der Opferbereitschaft in Versen wie: „Und die Jüngsten schreien „Mama, Mama“ – Nachdem sie das „Hurra“ vergaßen“[58] und „Denn wir haben kein Blut mehr, hinzugeben. Man stahl uns die Süße des Selbst-Sich-Gebens“[59] darstellte und verarbeitete.

Zuckmayer begann, eine Doppelexistenz zu führen. Einerseits ging er als Soldat vorbildlich all seinen Pflichten nach, während er sich andererseits für den Frieden engagierte.[60] Sozialistische linksradikale Zeitschriften, wie die „Weißen Blätter“ oder die „Aktion“, für die er selbst auch Prosa und Artikel schrieb[61], zählten zu seiner regelmäßigen Lektüre.[62] In dem Gedichtzyklus Passion, der vom Werden und Vergehen handelt und an dessen Ende die Auferstehung steht[63] versuchte Zuckmayer für den Tod und das Leid des Krieges einen Sinn zu finden.[64] Er hielt nach wie vor an seiner romantischen, idealistischen Idee von Frieden nach dem Krieg[65] und einer erneuernden, geistigen Revolution, einer Auferstehung Deutschlands fest.

5 Briefwechsel mit Kurt Grell

Die Zweifel, die Zuckmayer anfangs gegen den Krieg zu hegen begann, konnte er nur mit dem Hamburger Unteroffizier Kurt Grell (1893-1949)[66] teilen, den er 1915 kennenlernte, dem „einzigen Frontsoldat“ mit dem ihn „eine geistige Beziehung verband“[67]. Ihm teilte er in Briefen seine innersten Gedanken über den Krieg mit und stellte eigene Gedichte und Dramenentwürfe vor.[68]

Am 13. Juni 1916 schrieb Zuckmayer Grell, dass seine Zweifel am Krieg überwunden seien.[69] Er verabscheute den Krieg weiterhin, erachtete ihn aber für notwendig, um eine bessere, hellere Zukunft für ein gebildetes und aufgeklärtes Deutschland zu erreichen: „Ich glaube fest daran, daß es kommen muß und daß nach all dieser Not die Überlebenden doch noch Aufbauende sein können, kämpfend eintreten in eine neue, aufgehende Zeit neuen Menschentums, neugeformter, ewigkeitsalter Menschheitssehnsucht, aufwärts schreitender Entwicklung.“[70]

6 Schlussbetrachtung

Es gab in Mainz ein Augusterlebnis, aber es umfasste nicht alle sozialen Schichten, wie es auch der Fall in ganz Deutschland gewesen ist.[71] Vor allem die Menschen auf dem Land und die Arbeiter empfanden den Krieg als großes Unglück. Große Kriegseuphorie und begeisterte Zustimmung herrschte eher bei den Intellektuellen und der bürgerlichen Mittelschicht[72], zu der auch Carl Zuckmayer zählte.

Dessen Haltung zum Weltkrieg machte in den Jahren 1914 bis 1918 eine enorme Entwicklung durch. Vor dem Krieg vertrat der Abiturient eine streng pazifistische Einstellung[73] zum Krieg, die sich innerhalb weniger Stunden bei Kriegsausbruch in flammende Kriegsbegeisterung und Euphorie wandelte. Maßgeblich hierfür waren die Eindrücke auf der Heimreise und in Mainz, die Stimmung der feiernden Massen in Mainz, die ihn mitrissen.[74]

An der Front konnte diese Kriegseuphorie aufgrund des harten Alltags jedoch nicht lange bestehen. Zuckmayer kam in Kontakt mit Soldaten, die den Krieg nicht gewollt hatten und begann Zweifel zu hegen und mit Grell zu teilen. Letztendlich distanzierte er sich vom Krieg und sah ihn nur noch als Chance oder Mittel um Deutschland zu verändern und zu verbessern.[75]

7 Verzeichnis der Quellen und verwendeten Literatur

Quellen

Mainzer Journal. Mainz 1914.

Mainzer Tagblatt. Mainz 1914.

Zuckmayer, Carl: Als wär’s ein Stück von mir. Horen der Freundschaft. Frankfurt am Main 1966.

Zuckmayer, Carl: Briefe an Kurt Grell. In: Einmal, wenn alles vorüber ist. Briefe an Kurt Grell, Gedichte, Dramen, Prosa aus den Jahren 1914-1920. Frankfurt am Main 1981.

Zuckmayer, Carl: Gedichte. Frankfurt am Main 1977.

Zuckmayer, Carl: Geist und Praxis des Humanismus. Festrede zum vierhundertjährigen Bestehen des Humanistischen Gymnasiums in Mainz, gehalten am 27.Mai 1962. In: Blätter der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft Heft 4 Carl Zuckmayer: „Dieser Stadt gehört meine Liebe“. Zwei Mainzer Reden. 1981, S.191-210.

Literatur

Ayck, Thomas: Carl Zuckmayer in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek bei Hamburg 1977.

Bopp, Ursula/Stauder, Frieder: Carl Zuckmayer und Nackenheim. Nackenheim 1996 (Nackenheimer heimatkundliche Schriftenreihe Heft 17).

Buchinger, Susanne: Als wär’s ein Stück von mir. Carl Zuckmayer und seine Haltung zu Krieg und Revolution. In: Mainz und der Erste Weltkrieg. Mainz 2008 (Mainzer Geschichtsblätter, Heft 14).

Mommsen, Wolgang J.: Kriegsalltag und Kriegserlebnis im Ersten Weltkrieg. In: Der Erste Weltkrieg. Anfang vom Ende des bürgerlichen Zeitalters, Bonn 2004.

Nickel Gunther/Weiß, Ulrike: Carl Zuckmayer 1896-1977. „Ich wollte nur Theater machen“. Stuttgart 1996.

Stumme, Wolfgang: Kriegsbeginn und „Augusterlebnis“ im Spiegel der Mainzer Presse. In: Mainz und der Erste Weltkrieg, Mainz 2008 (Mainzer Geschichtsblätter, Heft14).

Wietschorke, Jens: Der Weltkrieg als "soziale Arbeitsgemeinschaft". Eine Innenansicht bildungsbürgerlicher Kriegsdeutungen 1914-1918. In: Geschichte und Gesellschaft Bd.34 H2 (2008).

Wittkopf, Helga: Die großherzogliche Gemeinde Bretzenheim im Ersten Weltkrieg. In: Mainz und der Erste Weltkrieg, Mainz 2008 (Mainzer Geschichtsblätter, Heft 14).

Internetressourcen

Buchinger, Susanne: Biografie. In: Carl Zuckmayer Gesellschaft e.V. Mainz. URL: http://carl-zuckmayer.de/carl-zuckmayer/biografie.html (Aufruf am 05.03.2014).

Egenolf, Steffi/Thielen, Katharina: Carl Zuckmayer. In: regionalgeschichte.net (2013). URL: http://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/texte/biographien/zuckmayer-carl-neu.html (Aufruf am 05.03.2014).

Thielen, Katharina: Mainz im Ersten Weltkrieg. Mainz zwischen Kriegsbegeisterung und Friedenswille. In: regionalgeschichte.net (2013). URL:

http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=14380 (Aufruf am 05.03.2014).

[...]


[1] Zuckmayer, Carl: Als wär’s ein Stück von mir. Horen der Freundschaft, Frankfurt am Main 1966, S.195.

[2] Wietschorke, Jens: Der Weltkrieg als "soziale Arbeitsgemeinschaft". Eine Innenansicht bildungsbürgerlicher Kriegsdeutungen 1914-1918. In: Geschichte und Gesellschaft Bd.34 H2 (2008), S.225-251, siehe auch Mommsen Wolfang J.: Kriegsalltag und Kriegserlebnis im Ersten Weltkrieg. In: Der Erste Weltkrieg. Anfang vom Ende des bürgerlichen Zeitalters, Bonn 2004, S.137-138.

[3] Buchinger, Susanne: Biografie. http://carl-zuckmayer.de/carl-zuckmayer/biografie.html [Zugriff 05.03.2014].

[4] Zuckmayer Carl: Gedichte. Frankfurt am Main 1977, S.147.

[5] Der Titel seiner Autobiographie, sowie der Titel des Kapitels über die Jahre 1914-1918 ist die letzte Zeile der zweiten Strophe von Der gute Kamerad, Ludwig Uhlands Lied. Zuckmayer nimmt bei der Beschreibung des 1. Augusts 1914 in Mainz auf darauf Bezug: „Zum Abschluß spielte die Militärkapelle, im langsamen Takt, das Lied vom Guten Kameraden, und wir sangen mit, ohne noch die Bedeutung dieser Strophe zu ahnen: ,Es hat ihn weggerissen – Er liegt zu meinen Füßen – Als wär’s ein Stück von mir.‘“ Zitiert nach: Zuckmayer, Carl: Als wär’s ein Stück von mir. Horen der Freundschaft, Frankfurt am Main 1966, S.196.

[6] Buchinger, Susanne: Als wär’s ein Stück von mir. Carl Zuckmayer und seine Haltung zu Krieg und Revolution, Mainz 2008 (Mainzer Geschichtsblätter, Heft 14).

[7] Ayck, Thomas: Carl Zuckmayer in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, Reinbek bei Hamburg 1977.

[8] Stumme, Wolfgang: Kriegsbeginn und „Augusterlebnis“ im Spiegel der Mainzer Presse.

[9] Wittkopf, Helga: Die großherzogliche Gemeinde Bretzenheim im Ersten Weltkrieg. Mainz 2008 (Mainzer Geschichtsblätter, Heft 14).

[10] Bopp, Ursula; Stauder, Friedrich: Carl Zuckmayer und Nackenheim, Nackenheim 1996 (Nackenheimer heimatkundliche Schriftenreihe Heft 17), S.11-13.

[11] Carl Zuckmayer. 1896-1977. „Ich wollte nur Theater machen“. Eine Ausstellung des Deutschen Literaturarchivs in Verbindung mit der Stadt Mainz und dem Land Rheinland-Pfalz im Schiller-Nationalmuseum und im Rathaus der Stadt Mainz. Ausstellung und Katalog: Nickel, Gunther; Weiß, Ulrike. Stuttgart 1996, S.26-27.

[12] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.194.

[13] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.165-166.

[14] Zuckmayer, Als wärs ein Stück von mir (wie Anm.1), S.190.

[15] Egenolf, Steffi/Thielen, Katharina: Carl Zuckmayer. http://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/texte/biographien/zuckmayer-carl-neu.html [Zugriff 05.03.2014].

[16] Zuckmayer, Gedichte (wie Anm.4), S.146.

[17] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.192.

[18] Thielen, Katharina: Mainz im Ersten Weltkrieg. Mainz zwischen Kriegsbegeisterung und Friedenswille. http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=14380 [Zugriff 05.03.2014].

[19] Mommsen, Wolgang J.: Kriegsalltag und Kriegserlebnis im Ersten Weltkrieg, Bonn 2004, S. 138.

[20] Wittkopf, Die großherzogliche Gemeinde Bretzenheim (wie Anm.9), S.95.

[21] Stumme, Kriegsbeginn und „Augusterlebnis“ (wie Anm.8), S.51.

[22] Mainzer Journal: Lokales und Vermischtes. Kriegszustand. (Mainz, 1.08.1914).

[23] Mommsen, Kriegsalltag und Kriegserlebnis (wie Anm.19), S.138.

[24] Mainzer Tagblatt (Mainz, 1.08.1914).

[25] Thielen, Mainz im Ersten Weltkrieg (wie Anm.18).

[26] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.186.

[27] Ebd., S.192.

[28] Ebd., S.192.

[29] Ebd., S.192.

[30] Die Mobilmachung war noch nicht offiziell, es wurde nur von strategischen Truppenverschiebungen gesprochen.

[31] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.193-194, siehe auch Mommsen, Kriegsalltag und Kriegserlebnis (wie Anm.18), S. 138.

[32] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.193-194.

[33] Ebd., S.194.

[34] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.168.

[35] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.199.

[36] Ebd., S.196.

[37] Ebd., S.194-195.

[38] Ebd., S.195.

[39] Ebd., S.195.

[40] Ayck, Carl Zuckmayer (wie Anm.7), S.33.

[41] Zuckmayer, Carl: Geist und Praxis des Humanismus. Festrede zum vierhundertjährigen Bestehen des Humanistischen Gymnasiums in Mainz, gehalten am 27.Mai 1962. In: Blätter der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft Heft 4 1981, S.191-210.

[42] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.198.

[43] Mommsen, Kriegsalltag und Kriegserlebnis (wie Anm.19), S. 139.

[44] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.197-198.

[45] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.168.

[46] Ebd., S.168, siehe auch Zuckmayer, Gedichte (wie Anm.4), S.147.

[47] Nickel; Weiß, Carl Zuckmayer (wie Anm.11), S.30.

[48] Zuckmayer, Als wär’s ein stück von mir (wie Anm.1), S.198.

[49] Nickel; Weiß, Carl Zuckmayer (wie Anm.11), S.32.

[50] Ayck, Carl Zuckmayer (wie Anm.7), S.33.

[51] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.171.

[52] Ebd., S.173.

[53] Ayck, Carl Zuckmayer (wie Anm.7), S.34, siehe auch Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.169.

[54] Ayck, Carl Zuckmayer (wie Anm.7), S.34, siehe auch Mommsen, Kriegsalltag und Kriegserlebnis (wie Anm.19), S.141.

[55] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.170.

[56] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.187.

[57] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.169, siehe auch Mommsen, Kriegsalltag und Kriegserlebnis (wie Anm.19), S.140.

[58] Zuckmayer, Gedichte (wie Anm.4), S.148.

[59] Ebd., S.150.

[60] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.246.

[61] Buchinger, Biografie (wie Anm.3).

[62] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.174.

[63] Nickel; Weiß, Carl Zuckmayer (wie Anm.11), S.34.

[64] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S. 172.

[65] Ayck, Carl Zuckmayer (wie Anm.7), S.36.

[66] Nickel; Weiß, Carl Zuckmayer (wie Anm.11), S.33.

[67] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S.248.

[68] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.172.

[69] Zuckmayer, Carl : Briefe an Kurt Grell. In: Einmal, wenn alles vorüber ist. Briefe an Kurt Grell, Gedichte, Dramen, Prosa aus den Jahren 1914-1920, Frankfurt am Main 1981, S.30.

[70] Ebd., S.24.

[71] Stumme, Kriegsbeginn und „Augusterlebnis“ (wie Anm.8), S.45.

[72] Mommsen, Kriegsalltag und Kriegserleben (wie Anm.19), S. 138.

[73] Buchinger, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.6), S.166.

[74] Zuckmayer, Als wär’s ein Stück von mir (wie Anm.1), S. 193-194.

[75] Zuckmayer: Briefe (wie Anm.69), S.30.

Details

Seiten
12
Jahr
2013
ISBN (Buch)
9783668309920
Dateigröße
895 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v341329
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,0
Schlagworte
Carl Zuckmayer Augusterlebnis Erster Weltkrieg Mainz

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