Lade Inhalt...

Die Fischer-Kontroverse. Deutschlands Verantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs

Seminararbeit 2016 14 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Thesen Fritz Fischers

3. Die Reaktionen
3.1 Fischers Antwort auf die Reaktionen

4. SchlussbetrachtungDie Bedeutung der Fischer-Kontroverse

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Nicht nur die geschichtswissenschaftliche Forschung, sondern Forschung jeglicher Art und Fachrichtung wird von Kontroversen angetrieben. Es gilt dabei für den Historiker, die genauen Ursachen, die Motive, das Vorgehen diverser Akteure und die Auswirkungen dessen auf die damalige und darauf folgende bis heute andauernde Zeit zu analysieren, erklären und anhand von Quellen zu prüfen. An Kontroversen mangelt es in der Neueren und Neusten Geschichte nicht. Die Themen der Kaiserreichsgeschichte faszinierten viele Historiker. Meinungsunterschiede finden sich in Themengebieten wie der Bismarckschen Reichsgründung, dem Rückversicherungsvertrag 1890 zwischen dem Deutschen Reich und Russland, dem von Helmut Böhme in den 1860er Jahren geprägten Begriff „Innere Reichsgründung“ oder bezüglich des Ersten Weltkriegs. Es existieren zu viele Kontroversen zur Geschichte des Deutschen Kaiserreiches, als dass man sie alle aufzählen könnte. Eine Kontroverse jedoch hinterließ einen bleibenden Eindruck in der Geschichtswissenschaft: die Fischer-Kontroverse. Es gibt kaum ein Thema, dass es an „Materialreichtum, Komplexität und Emotionalität mit der Fischer-Kontroverse aufnehmen“[1]kann.

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Fischer-Kontroverse und dessen Bedeutung für die Geschichtswissenschaft. Analysiert werden der Standpunkt des Historikers Fritz Fischer, die Reaktionen auf Fischers Thesen und Fischers Antwort auf die Kritik. Abschließend wird Bezug auf die Bedeutung der Fischer-Kontroverse für die heutige Zeit genommen. Die Kriegsschuldfrage wurde schon vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges berücksichtigt, was Friedensdemonstrationen in Frankreich und Deutschland im Jahre 1914 belegen. Diese Diskussion verschärfte sich jedoch mit der Ratifizierung des Versailler Vertrages nach dem Weltkrieg. Artikel 231 des Versailler Vertrages schreibt die alleinige Kriegsschuld Deutschlands fest, was juristisch gesehen eine Absicherung der deutschen Reparationsverpflichtung bedeutete. Besonders in Frankreich und Deutschland wurde dieser Paragraph als „Feststellung politischer und moralischer Schuld verstanden“[2]. Diese Rezeption veranlasste den Staat dazu, die deutsche Kriegsforschung mit einem Untersuchungsausschuss zu unterstützen, welcher bis 1932 bestand. Dass sich eine Einheit gegen den Kriegsschuldparagraphen bildete, bedeutete jedoch nicht, dass man sich in der Forschung einig wurde, welche Nation oder Nationen den Ersten Weltkrieg zu verantworten haben. Nicht nur die Forschung in Deutschland beteiligte sich an der Diskussion, sondern auch diejenige der anderen am Krieg beteiligten Nationen. Deren Forschung wies zwar strukturelle Ähnlichkeiten auf, jedoch wurde der Fokus anders gesetzt, wie in Frankreich die Rolle des Staatspräsidenten Poincare in der Julikrise genaustens untersucht wurde. Die Forschung scheidet sich dennoch an der Kriegsschuldfrage. Der deutsche Historiker Stig Förster findet dazu passende Worte: „[Es ist der] Forschung trotz aller Bemühung bis heute nicht gelungen […], allgemein befriedigende Antworten zu Schlüsselfragen zu geben“[3]. Quellen aus dieser Zeit überliefern die amtlichen Akten zum Ersten Weltkrieg, welche Ende der 1950er Jahre zugänglich waren. Fritz Fischer bediente sich für sein Werk „Griff nach der Weltmacht“ in folgenden Archiven: Deutsches Zentralarchiv Potsdam, Deutsches Zentralarchiv II Merseburg, Österreichisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Wien, Auswärtiges Amt Bonn, Bundesarchiv Koblenz, Geheimes Staatsarchiv München, Hauptstaatsarchiv Stuttgart und Generallandesarchiv Karlsruhe. Er verwendet aus diesen Archiven auch Zeitzeugnisse, zum Beispiel von Kurt Riezler. Um den Quellenwert der Riezler-Tagebücher entflammt immer wieder ein Streit unter Historikern. Nach der Veröffentlichung von „Griff nach der Weltmacht“ und während der andauernden Kriegsschulddiskussion wurden massenhaft neue Dokumente aus den Archiven ans Licht gebracht, welche neue Details mit sich brachten, so dass man selbst die neuesten Ergebnisse ständig weiter erforschen musste. Bei deren Auswertung gilt es, sie aufgrund des Problems der Zeitdimension einer kritisch distanzierten Untersuchung zu unterziehen.

Die Seminararbeit beginnt mit den Thesen des Historikers Fritz Fischer. Es ist wichtig diese zu erläutern, da die Thesen das Fundament für das Verständnis der darauf folgenden Kapitel ergeben. Darauf folgt eine Präsentation der heftigen Reaktionen auf die Thesen Fischers. Dieses Kapitel stellt den Mittelpunkt meiner Seminararbeit dar, da die Reaktionen diverser Kontrahenten die Thesen Fischers in einem komplett anderen Licht erscheinen lassen, als er es beabsichtigte. In einem Unterpunkt wird eine Erwiderung Fischers auf die Reaktionen dargestellt, um herauszufiltern, was Fischers Motivation und die Intention seiner Werke war, und um offensichtlich falsche Interpretationsansätze zu korrigieren. Im Fazit wird Bezug auf die Bedeutung der Fischer-Kontroverse für die heutige Zeit in Deutschland genommen.

2. Die Thesen Fritz Fischers

Nachdem die staatlich unterstützte Forschung nach Ende des Ersten Weltkriegs ein wenig zur Ruhe kam, fühlten die Deutschen sich mit dem Konsens der Forschung gerecht behandelt. Deutschland verlor die Last der Kriegsschuld. Die Deutschen glaubten ohnehin schon, dass das Deutsche Reich keine Verantwortung trüge. Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs sei das Versagen des damaligen Bündnissystems. Diese neue Orthodoxie wurde vom ehemaligen britischen Premierminister David Lloyd George treffend beschrieben: „Europe slithered over the brink into the boiling cauldron of war.“[4]Die Ruhe um die Kriegsschulddiskussion hielt bis Anfang der 1960er Jahre an. Für einen erneuten Ausbruch der Kriegsschulddebatte war der deutsche Historiker Fritz Fischer mit seinen bahnbrechenden Forschungsergebnissen, welche er in seinem Werk „Griff nach der Weltmacht“ (1961) präsentierte, verantwortlich. Fischer behauptet, dass Deutschland den Krieg geplant habe und dass im Vorfeld schon genaue politische Ziele formuliert wurden, um die hegemoniale Stellung des Deutschen Reiches in Europa zu sichern. Das Attentat von Sarajevo war ein willkommener Anlass für Deutschland Krieg zu führen, um die politisch ausformulierten Ziele zu verwirklichenGerne wurde der Krieg Verteidigungskrieg genannt. Das Septemberprogramm 1914 von Bethmann Hollweg war für Fischer der essentiellste Bestandteil der Kriegspolitik. Das Septemberprogramm sei –so Fischer„Grundlage der gesamten deutschen Kriegszielpolitik bis zum Ende des Krieges, wenn [sich] auch je nach der Gesamtlage einzelne Modifikationen ergaben.“[5]Diese Kriegspolitik sollte eine Sicherung des Deutschen Reiches im Westen und Osten auf erdenklich lange Zeit bedeuten. Ferner strebte Bethmann Hollweg ein mittelafrikanisches Kolonialreich an. Darüber hinaus repräsentierten diese Kriegsziele nicht nur die Ansicht des Kanzlers, sondern auch diejenige des Militärs und der führenden Schicht der Wirtschaft.

Fischers zweites Buch „Krieg der Illusionen“ (1969) präsentiert zum Teil neues Quellenmaterial, welches die Thesen von den Jahren zu vor stützen. Unteranderem stellte er bis lang ungekannte Dokumente dar, welche auf einen Kriegsrat im Jahre 1912 hinweisen. In dem 58-seitigen Kapitel „Der vertagte Krieg“[6]stellte er eine Reihe von neuen Dokumenten vor, die evident für seine These, dass der Krieg schon im Jahre 1912 geplant und vertagt worden sei, sein sollten. Die politische Devise im Falle einer Annäherung von England und Deutschland hieß geduldiges Umwerben. Kaiser Wilhelm II. erwartete eine Neutralitätsvereinbarung oder hoffte zumindest, dass es zu einem Abkommen zwischen England und dem Deutschen Reich kam. Eine Nachricht von Haldane an Lichnowsky aus England zerstörte jedoch seine Gelassenheit. Haldane erklärt, „dass Großbritannien bei einem Einmarsch Österreich-Ungarns in Serbien wohl kaum der stille Zuschauer bleiben könne.“[7]Der Kaiser war über die Nachricht so aufgebracht, dass er am selben Tag noch einen Kriegsrat einberiefden Kriegsrat vom 8. Dezember 1912. Man war sich sicher, dass die politische Strategie von Bethmann Hollweg nicht mehr fortgesetzt werden würde. Der Kaiser verlor nach dieser Nachricht die Geduld zu werben. „[Er] plädierte für den sofortigen Krieg gegen Russland und Frankreich“. Ferner seien „Schritte in diese[r] Richtung […] eingeleitet und müssten planmäßig fortgeführt werden.“[8]Bestärkt wurde der Kaiser durch Generalstabchef v. Moltke. „Je eher, desto besser“[9]so Moltke unglücklich über die deutsche Ansicht zur Balkankrise. Trotz zahlreicher Zustimmung am Kriegsrat fiel die Entscheidung, einen Krieg zu beginnen, anders als erwartet aus. Einen Krieg während der Balkankrise auszulösen wäre von politischem und militärischem Nachteil für das Deutsche Reich gewesen, da dieses nicht vorbereitet war.

Der allgemeine Konsens nach Ende des Ersten Weltkrieges war wie am Anfang des Krieges, einen Verteidigungskrieg geführt zu haben. Dass man als Verlierer hervorgegangen war und die Reparationslast trug, war schlimm genug. Dass Fischer mit seinen Forschungsergebnissen eine erneut emotionale Diskussion auslöst, war zu erwarten und nicht zu vermeiden. Lange kämpfte die deutsche Forschung gegen die deutsche Kriegsschuld. Wie erwartet, traf Fritz Fischer auf heftige Reaktionen, welche Begleiter eines langjährigen Historikerstreits wurden.

3. Die Reaktionen

Um zu verstehen, wie es zu einem so emotionalen Historikerstreit kommen konnte, muss man sich vorab mit den Gegebenheiten der 1960er Jahre beschäftigen. Die Situation in Deutschland zur Zeit des Erscheinens der Monographie Fischers war schwierig. Es waren kaum fünfzehn Jahre vergangen, seit der Zweite Weltkrieg sein Ende fand. Das Volk kämpfte immer noch mit den Lasten und Konsequenzen der NS-Zeit. Man musste den Genozid, der von deutscher Hand bewusst ausgeführt wurde, anerkennen. Sicher kann man behaupten, dass das ganze Volk sich in einem Schockzustand befand. Der Mauerbau 1961, als weiteres Ergebnis des Zweiten Weltkrieges, vertiefte die innere Zerrissenheit des machtlosen Volks noch zusätzlich. Den Deutschen wurde das schreckliche Ausmaß der NS-Verbrechen auf unangenehme Art und Weise immer bewusster. Durch zahlreiche Prozesse und Gerichtsverhandlungen wurde die Vergangenheit immer mehr vergegenwärtigt. Das Ausmaß spiegelt sich auch im Geschichtsverständnis der Bürger wider. Dieses Verständnis, welches durch national-konservative Historiker vermittelt wurde, lässt sich gut anhand der Vergangenheitsbewältigung erkennen. Man sah den Zweiten Weltkrieg als einmaligen Ausrutscher. Die Wilhelminische Regierungszeit blieb hingegen als gute alte Zeit im Gedächtnis. Dass bei einem solchen Geschichtsbild die Thesen Fischers eine hitzige Diskussion auslösen, war nur konsequent. Wolfang Jäger, Politikwissenschaftler, untersucht die empfindliche Reaktion der Öffentlichkeit und der Historikern auf die Thesen Fischers. Er führt diese Reaktion auf tief verwurzelten Nationalismus und grundsätzlichen Konservatismus der Denkweise der Deutschen zurück.[10]Gerhard Ritter war einer der deutschen Historikern, die Fischer sehr kritisch gegenüber standen. Ritter sieht es als Pflicht die Thesen Fischers richtig zu stellen. Er attackiert Fischers „Griff nach der Weltmacht“ und konzentriert sich auf das zweite Kapitel. Darüber hinaus interpretiert er Fischers Arbeit als neue Auflage zur Klärung der Kriegsschuldfrage. In seinem Buch Staatskunst und Kriegshandwerk: das Problem des „Militarismus“ (1954) untersucht er Fischers Quellenauswahl und kommt bei genauerer Prüfung zum Ergebnis, dass die Quellen weithin „tendenziös“ seien.[11]Er kritisiert sehr stark die Methode der Forschungsanalyse Fischers. Fischer holt sich aus Denkschriften und Kommissionsprotokollen „unbedenklich alles heraus, was er zur Stützung seiner Grundthese [braucht]“[12], insbesondere bei der Betrachtung der Politik des Kanzlers Bethmann Hollweg Fischer behauptet, es ginge ihm nicht um die Politik des Kanzlers als Individuum, sondern um die Politik des kaiserlichen Deutschlands. „Wie er das voneinander trennen will“ –erwidert Ritter, „bleibt sein Geheimnis“[13]Damit stellt Ritter fest, dass auf klare Unterscheidungen bei der Analyse wenig Wert gelegt wurde. Ferner wurden auch klare Unterscheidungen zwischen Erwägungen und Entschließungen vernachlässigt. Denn im Gegenteil zu Fischer war Ritter der Überzeugung, dass Bethmann Hollweg keine wichtigen Entscheidungen getroffen habe, ohne sich Rat von Experten einzuholen. Fischer untersucht beim Septemberprogramm auch nicht, ob es sich hier um Erwägungen handeln könne, sondern interpretiert dieses Programm als feste Zielsetzung der Führungsschicht. Zur Auswertung der Quellen, die evident für eine feste Kriegszielpolitik sein sollen, sagt Fischers Kontrahent: „[Die] Tagebücher Riezlers zeigen nach meiner Kenntnis keineswegs, dass Bethmann Hollweg 1914 kriegswillig war. Sondern nur, dass er bereit war, das Risiko eines großen Krieges zu laufen, wenn es durchaus kein anderes Mittel gab, das Prestige der Mittelmächte zu retten“[14]Diese Tagebücher des ehemaligen Sekretärs des Kanzlers spielen eine wichtige Rolle, da Bethmann Hollweg keine Dokumente hinterlassen hat. Aber gerade diese Tatsache stieß auf Skepsis unter den Historikern im Hinblick auf die Auswertung dieser Quellen. Das Problem an Fischers Methode sei, dass er alle Quellen gleich bewertet, was in der Wissenschaft ein sehr bedenkliches Verfahren darstellen kann. Das Buch ist weiterhin mit unterschiedlicher Schärfe behandelt worden. Der Historiker Egmont Zechlin, auch Soldat im Ersten Weltkrieg, übte ebenso heftige Kritik an Fischers Werk. In seiner Kritik lässt sich heraus lesen, dass er das komplette Gegenteil von Fischers Ansicht verfolgt. Zechlin bezeichnet in seiner Studie (Friedensbestrebungen und Revolutionierungsversuche: Deutsche Bemühungen zur Ausschaltung Russlands im 1. Weltkriege), welche im Jahre 1961 veröffentlicht wurde, den Kanzler Bethmann Hollweg als einen Friedenpolitiker ohne Erfolg. Ferner scheiterte der Kanzler nur an der Wiederherstellung des Friedens.[15]Wie es sich hier offensichtlich zeigt, verzeichnet Fischer den Kanzler als Machtpolitiker vollkommen. Denn nach Zechlin verfolgte Bethmann Hollweg keine festen Kriegsziele sondern nur Hegemoniale Ziele.[16]Der Marburger Historiker Ludwig Dehio zweifelt an dieser Stelle an der Fischers Interpretation der Riezler Tagebücher.[17]Diese formulierten Kriegsziele waren zu Zeiten des Krieges nicht veröffentlich worden, was ein Indiz für erwägte und keine festen Kriegsziele sein könnten. Fischer war es der diese Dokumente zum ersten Mal publik machte. Kritiker möchten behaupten, dass er die Quellen auf gefährliche Art vereinfacht darstelle.

[...]


[1]Frie,E.: Das Deutsche Kaiserreich, S.93.

[2]Ebd., S.82.

[3]Förster,S.: Im Reich des Absurden. Die Ursachen des Ersten Weltkrieges, S.211-252.

[4]George, D.: War Memoirs, S.32.

[5]Fischer, F.: Griff nach der Weltmacht, S.95.

[6]Fischer,F.: Krieg der Illusionen, S.231.

[7]Ebd.

[8]Ebd., S.233.

[9]Ebd.

[10]Jäger,W.: Historische Forschung, S.132-157.

[11]Ritter,G.: Zur Fischer-Kontroverse, S.783.

[12]Ebd.,S.784.

[13]Ebd., S.784.

[14]Ritter,G.: Zur Fischer-Kontroverse,S.784.

[15]DER SPIEGEL 34/1963

[16]Ebd.

[17]Ebd.

Details

Seiten
14
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668305403
ISBN (Buch)
9783668305410
Dateigröße
402 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v341022
Institution / Hochschule
Universität Trier
Note
2,0
Schlagworte
Fischer Kontroverse Erster Weltkrieg Verantwortung Deutschland Kriegsschulddebatte

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die Fischer-Kontroverse. Deutschlands Verantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs