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Hitler und die Hitlerjugend von 1933 bis 1944

von Nicole Budzinski Christin Remmers

Hausarbeit 2004 34 Seiten

Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Adolf Hitler – Biographie
2.1 Familienverhältnisse, Figur seines Vaters, seine frühen Ambitionen und schulische Erfahrungen
2.2 Geschichtlicher Hintergrund
2.3 Hitlers politische Laufbahn

3. Gesetzgebung im Nationalsozialismus – ein wichtiger Schritt im Prozess der Machtergreifung Hitlers
3.1 Die Notverordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat
3.2 Das Ermächtigungsgesetz
3.3 Die Zerschlagung der Gewerkschaften
3.4 Verbot der Sozialdemokratischen Partei
3.5 Gesetz gegen die Neubildung von Parteien
3.6 Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat
3.7 Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches
3.8 Die Nürnberger Gesetze
3.9 Gesetz über die Hitlerjugend

4. Die Hitlerjugend (HJ)
4.1 Allgemeines über die Hitlerjugend
4.2 Der Dienst in der Hitlerjugend
4.2.1 Heimabende
4.3 Die Jugend im Krieg
4.3.1 Führer- und Führerinnenschulen
4.4 Die demographische Entwicklung der Hitlerjugend von 1932 bis 1939

5. Nationalsozialistische Jugendverbände
5.1 Nationalsozialistischer Studentenbund
5.2 Nationalsozialistischer Schülerbund
5.3 Nationalsozialistische Berufsschulorganisation
5.4 Nationalsozialistische Pfadfinderschaft

6. Schule und Bildung im Nationalsozialismus
6.1 Bericht: Der Weg einer Schule im NS-Regime von 1933 bis 1944
6.2 Adolf-Hitler-Schulen (AHS)

7. Schlusswort

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Quelle: Internet. In: ingeb.org/Lieder/hortihrd.html)

Ich habe mich in meiner Hausarbeit für das Thema „Die Hitlerjugend von 1933 bis 1944“ entschieden. Auch wenn das Dritte Reich längst der Vergangenheit angehört, ist dieses Thema doch immer wieder aktuell und im Alltag von solcher Präsenz, dass es sich durchaus lohnt, sich damit näher zu befassen. Uns hat hierbei besonders der Stand der Kinder und Jugendlichen zu der Zeit interessiert. Leitfragen sind für mich: „Wie verliefen Bildung und Erziehung im Dritten Reich?“ „Was machte die Organisation der Hitlerjugend für die Kinder so interessant (oder auch uninteressant)?“ Auf diese und ähnliche Fragen will ich in meiner Hausarbeit eine Antwort finden. Ich habe es auch für wichtig gehalten, die Hintergründe dieser ungewöhnlichen Situation zu behandeln und näher zu betrachten. Demnach gehe ich zunächst auf die Person Adolf Hitler ein, explizit auf den gesetzlichen Prozess seiner Machtergreifung. Im Anschluss stelle ich noch einige weitere nationalsozialistische Jugendverbände vor, die über kurze oder längere Zeit neben der Hitlerjugend bestanden haben. Auch auf die wohl noch immer unbeantwortete Frage „Wie konnte das passieren?“ werde ich zum Teil versuchen einzugehen.

2. Adolf Hitler - Biographie

2.1 Familienverhältnisse - Figur seines Vaters - seine frühen Ambitionen und schulische Erfahrungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Adolf Hitler wird am 20.4.1889 in Braunau am Inn geboren und er entstammt der dritten Ehe seines Vaters mit Klara Pölzl, die 23 Jahre jünger ist als dieser. In der Familie leben noch drei Halbgeschwister.

Der Vater ist Staatsbeamter im Zollamt Steyr, diese Tatsache soll Hitler nachhaltig prägen. Er tritt oft gewalttätig in der Familie auf. Das Kind Hitler kann keine positive Beziehung aufbauen. Das Verhältnis zu seiner Mutter hingegen ist gut.

Der Vater zeigt sich kirchenfeindlich und nimmt nur an hohen Feiertagen in Uniform am Gottesdienst teil. Die Mutter dagegen ist eine sehr fromme und religiöse Frau.

Im Jahre 1898 siedelt die Familie nach Leonding über. Hitlers Eltern kaufen ein Haus, das später als "Ehrenstätte des Deutschen Volkes" bezeichnet wird. In der Zeit, als Hitler die Volksschule Leonding besucht, erlebt er eine unbeschwerte Zeit.

Aber schon hier kann nicht mehr von "normalen" Streichen die Rede sein. Zeitzeugen, wie der Abt von Wilhering, erinnern sich im Zusammenhang mit Hitler an Kriegsspiele und bewaffnete Rattenjagd auf dem Friedhof. Auch Hitler selbst betrachtet seine Vergangenheit nüchtern:

"Ich war eben schon als Junge kein ‚Pazifist’, und alle erzieherischen Versuche in dieser Richtung wurden zu Nieten." ( Hitler, S. 173)

1900 kommt es zum Burenkrieg zwischen den Holländern und den Briten. Dieser Krieg wird von der Allgemeinheit mit großem Interesse verfolgt. Die Deutschnationalen ergreifen Partei für die Buren. Hitler ist von diesem Krieg in der Ferne maßlos fasziniert. Er greift als damals Elfjähriger alles auf, was er über das Thema erfahren kann.

Wie bereits erwähnt, ist die Beziehung zum Vater von großen Problemen geprägt. Aussagen Hitlers zu Folge, hasst er seinen Vater ganz offensichtlich. Er betont immer wieder, nicht wie sein Vater werden zu wollen. Aber auch hier wird die Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Verklärung in seinem Buch deutlich:

"Ich hatte den Vater verehrt, die Mutter jedoch geliebt." (Hitler, S. 17)

Hitlers Abneigung dem Vater gegenüber wird durch die Tatsache verschärft, dass der Vater aus Hitler um jeden Preis einen Beamten machen will. Hitler wird von seinem Vater "...in das Linzer Hauptzollamt geschleppt, in dem die alten Herren aufeinander- gehockt gesessen seien, so dicht wie die Affen. [So sei ihm letztendlich]... Beamtenlaufbahn verekelt worden." (Hamann, S. 22)

Die Auseinandersetzung zwischen Hitler und seinem Vater führt schließlich auch dazu, dass Hitler in der Linzer Realschule nicht lernt, um nicht die Beamtenlaufbahn einschlagen zu müssen. Nicht nur in der Benotung, sondern auch im Verhalten entspricht Hitler nicht den Erwartungen. Jedes Jahr bekommt er Tadel in Betragen und Fleiß.

Aufgrund der schlechten schulischen Leistungen eskaliert die Beziehung zum Vater schließlich. Der Vater sieht sein Vorhaben gefährdet, aus Hitler einen Staatsdiener machen zu können und Hitler zeigt keinerlei Ansätze an der derzeitigen Situation etwas ändern zu wollen.

In dieser Zeit ist das Tschechenproblem in der Öffentlichkeit ein zentrales Thema. Auch in der Linzer Realschule herrscht eine große Konkurrenz zwischen den freisinnig Liberalen Deutschnationalen und den Klerikalhabsburgtreuen. Diese Konkurrenz wird als Konfrontation "Germanen gegen Slawen" ausgetragen.

Diese Problematik scheint in der Schule künstlich geschürt worden zu sein:

95 % aller Schüler sind deutschsprachig. Hitler trägt jedoch nicht unerheblich zum Verfestigen dieser Auseinandersetzung bei. Nach Berichten soll er am Schultor nach Germane und Nicht-Germane, nach Arier und Nichtarier, eingeteilt, und demnach den Weg in die Schule zugeteilt haben.

Hitlers Geschichtslehrer Dr. Leopold Pötsch nimmt in seiner Schullaufbahn den wichtigsten Platz ein. Er gehört der DVP (Deutschen Volkspartei) an und hält gleichzeitig Lichtbildvorträge zum Thema "Bilder zur Deutschen Geschichte". Eine Überbetonung des Germanentums ist kaum zu übersehen. Pötsch wird in "Mein Kampf" hochgelobt. Hitlers Verehrung gipfelt schließlich in einem Staatsbegräbnis für den verstorbenen Pötsch.

Alles in allem herrscht an Hitlers Schule eine revolutionäre Stimmung. Durch die Unzufriedenheit mit dem Vielvölkerstaat wird Deutschnationalismus immer mehr gefördert. Aber auch hier muss man den Eindruck haben, als würden diese Probleme in der Realität nicht bestehen. Nur 17 von 350 Schülern sind jüdische Schüler, die zu dieser Zeit keinerlei Probleme haben.

1904 verlässt Hitler die Realschule in Linz aufgrund seiner andauernden Misserfolge. Er wechselt in die Realschule Steyr, wo man sich eine Besserung der Situation erhofft. In diese Zeit fällt der russisch-japanische Krieg: Auch hier teilen sich die Schüler wieder in zwei Lager. Die "Slawen" halten zu den Russen, die "Germanen" fühlen sich den Japanern verpflichtet. Nach der Nachricht vom Sieg der Japaner sollen die tschechischen Knaben geweint haben, während die deutschen jubeln.

Aber auch in Steyr ändert sich nichts an Hitlers schulischen Leistungen.

Als Hitler dreizehn Jahre alt ist, stirbt sein Vater an einem Schlaganfall. Die Mutter fühlt sich im Gedenken an ihren Gatten verpflichtet, den Sohn zum Beamten zu machen. Die Mutter verwöhnt Hitler in dieser Zeit enorm. Er fixiert sich auf seine Leidenschaft, die Malerei und macht ausgiebige Spaziergänge. Schließlich bezeichnet Hitler diese zwei Jahre als die glücklichsten seines Lebens.

Generell ist die Hitlersche Schulerfahrung eine des Scheiterns, die er mit dem Vorsatz kompensiert, nicht Beamter werden zu wollen. Diese Erfahrung des Scheiterns setzt sich in der Nichtaufnahme an der Kunstakademie am Schillerplatz in Wien fort. Spätestens hier wird Hitler jedoch von seinen schulischen Misserfolgen eingeholt. Ohne den Abschluss der Realschule ist es nicht möglich, ein Architekturstudium zu absolvieren.

2.2 Geschichtlicher Hintergrund

Um den Prozess der Machtergreifung Hitlers besser verstehen zu können, ist es notwendig, ein wenig weiter in die Vergangenheit zu blicken und die politischen Voraussetzungen zu beleuchten, die Hitler die Machtergreifung zum Teil ermöglichten. Das Jahr 1914 kennzeichnet in der Geschichte ein turbulentes Jahr. Zu dieser Zeit herrschen Spannungen in ganz Europa. Österreich und Serbien haben territoriale Auseinandersetzungen, bei denen sie sich nicht einigen können. Als am 28. Juni 1914 der österreichische Thronfolger durch ein Attentat ums Leben kommt, spitzt sich die Lage zu. England versucht vergeblich zu vermitteln, denn am 28. Juli 1914 erklärt Österreich Serbien den Krieg. Russland ist in Begriff, Serbien zu unterstützen und trifft deshalb erste Kriegsvorbereitungen. Das deutsche Reich stellt Russland und Frankreich ein Ultimatum. Russland soll die Kriegsvorbereitungen einschränken und Frankreich soll sich neutral verhalten. Beide Ultima verstreichen ungeachtet und am 1. August 1914 erklärt das Deutsche Reich zunächst Russland den Krieg, am 3. August 1914 schließlich auch Frankreich. England tritt am 4. August 1914 an der Seite von Frankreich und Russland in das Kriegsgeschehen ein. Das ist der Beginn des ersten Weltkrieges, aus dem die USA, England, Frankreich und Italien im Jahre 1918 als Siegermächte hervorgehen. In diesem Jahr liegt geschichtlich auch der Beginn der Weimarer Republik. Der sogenannte Rat der Vier (mit je einem Vertreter der vier Siegermächte) trifft die wesentlichen Entscheidungen und legt am 7. Mai 1919 den Versailler Friedensvertrag vor, der am 28. Juni 1919 vom deutschen Außenminister Müller unterzeichnet wird. Dieses Vertragswerk ist als Kontrolle für Deutschland vorgesehen und bringt einschneidende Veränderungen mit sich. Das Deutsche Reich muss einige Gebiete (z.B. Oberschlesien, Elsass-Lothringen, Westpreußen etc.) abtreten und sich militärisch einschränken (Reduzierung des Heeres und Verbot der allgemeinen Wehrpflicht). Diese Verordnung führt zu Massenentlassungen von Berufssoldaten und Offizieren und somit zu einer stark ansteigenden Arbeitslosigkeit. Durch die hohen Reparationen, zu denen Deutschland verpflichtet wird, verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage des Reiches. Durch die fortschreitende Inflation kommt es im November 1922 zu einer Währungsreform, wodurch sich die Wirtschaft und der Staat kurzfristig neu stabilisieren. Die Zeit zwischen 1923 und 1929 ist auch bekannt geworden unter dem Begriff „Goldene Zwanziger“, da die Industrie in vielen Zweigen wieder eine Spitzenposition erworben hat und es kulturell in allen Bereichen zu einem enormen Aufschwung kommt. Dieser Zustand endet jedoch abrupt mit der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929. Am 25. Oktober 1929 fallen die Börsenkurse in New York drastisch ab. Der so genannte „Schwarze Freitag“ ist der Auslöser für den Untergang der Weimarer Republik. Das Volk verliert seinen Glauben in die Regierung, hohe Arbeitslosigkeit und Armut machen den Menschen zu schaffen. Hindenburg fühlt sich als Reichskanzler mit seiner Aufgabe überfordert und übergibt sein Amt dem einzigen Mann, dem er es zutraut, die wirtschaftliche und politische Lage wieder in den Griff zu bekommen: Adolf Hitler. Mit diesem Schritt ist Hitler der Weg eröffnet worden, seinen Prozess der Machtergreifung zu beginnen.

(vgl.: Matthiessen, Wilhelm: Geschichte Pocket Teacher Abi, S. 88 ff.)

2.3 Hitlers politische Laufbahn

1919 wird Hitler Mitglied in der “Deutschen Arbeiterpartei“ und entdeckt dort seine stärkste Begabung: die politische Ansprache ohne Diskussion. Ehemalige existenzlose Soldaten werden seine ersten Anhänger. Als Hitler 1920 aus der “Deutschen Arbeiterpartei“ die NSDAP gegründet hat, erkennt er seine Chance und bildet die Sturm-Abteilung (SA) für eben diese ehemaligen Soldaten. So beginnen die ersten Aufmärsche unter der Hakenkreuzfahne.

In der schweren Wirtschaftslage 1923 verbreitert Hitler die politische Basis der NSDAP und es finden sich immer mehr Anhänger, unter anderem durch die hohe Arbeitslosigkeit. Er versucht einen Putsch gegen die bestehende Regierung (SPD), der jedoch scheitert, da die Regierung zu diesem Zeitpunkt noch sehr stark ist und das Volk noch an sie glaubt. Die Folge ist, dass Hitler für ein Jahr ins Gefängnis muss, wo auch sein Buch „Mein Kampf“ schreibt. Die NSDAP wächst unaufhaltsam und Hitler versteht es blendend, seine Propaganda an die Menschen zu bringen. Dadurch ist die Partei Hitlers 1930 die zweitstärkste Partei Deutschlands, gleich hinter der SPD.

1933 wird Hitler schließlich von Paul von Hindenburg zum neuen Reichskanzler ernannt. In diesem Jahr kommt es zu den ersten Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte, Ärzte, und Anwälte im gesamten Reichsgebiet. So kommt es auch zur ersten großen Auswanderungswelle aus Deutschland.

1934 stirbt Hindenburg, so dass veranlasst wird, dass Hitler Reichskanzler und

Reichspräsident in einer Person vereinigt. Auch die Reichswehr leistet einen neuen Treueid, jedoch nicht auf den Staat oder die Verfassung, sondern auf Hitler als Führer und oberster Befehlshaber. Das unmittelbare Ziel Hitlers ist es, dass der Einzelne in der Masse verschwindet und sich völlig dem Willen des Führers unterordnet. Besonders wichtig ist ihm, die Jugend zu gewinnen. Arbeitsdienst wird Pflicht. Die Frauen werden in der NS–Frauenschaft und dem “Bund Deutscher Mädel“ (BDM) erfasst. In diesem Jahr treten zum ersten Mal auch die ersten Konzentrationslager (KZ) auf.

1936 marschiert Hitler in das Rheinland ein und bricht damit den Versailler Vertrag.

Nach mehreren Abkommen und Verträgen mit anderen Ländern werden 1939 die Kriegsvorbereitungen im Deutschen Reich immer offensichtlicher betrieben.

Am 25.8.1939 schließt Deutschland mit Russland einen Nichtangriffs- und Freundschaftspakt.

Am 1.9.1939 um 4.45 Uhr fällt die deutsche Wehrmacht in Polen ein. Ein Angriff, von dem die Welt erst erfährt, nachdem die Truppen bereits einige Kilometer in Polen eingedrungen sind.

Das war der Beginn des zweiten Weltkrieges, in den Frankreich und England am 3.9.1939 offiziell eintreten.

Der „totale Krieg“ fordert bis 1945 mehrere Millionen Opfer und zerstört viele bedeutende Städte.

Am 30.04.1945 begeht Hitler in Berlin vermutlich Selbstmord. Noch wenige Tage vorher verkündet er jedoch den Endsieg.

(vgl.: Hitler, Adolf: Mein Kampf. München 1940 und

vgl.: Hamann, Brigitte: Hitlers Wien - Lehrjahre eines Diktators.München1996 und

vgl.: Leiser , Erwin: Mein Kampf. Frankfurt am Main und Hamburg 1961)

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Details

Seiten
34
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638343145
Dateigröße
913 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v33974
Institution / Hochschule
Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta-Diepholz-Oldenburg; Abt. Vechta
Note
2,5
Schlagworte
Hitler Hitlerjugend

Autoren

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Titel: Hitler und die Hitlerjugend von 1933 bis 1944