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Die Idee der Legitimität Österreichs. Das Österreichbild von Joseph Roth im Roman „Die Kapuzinergruft“ und den politischen Feuilletons der 1930er Jahre

Hausarbeit 2011 24 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zu Joseph Roths Sprachethos

3. Joseph Roths politische Feuilletons der 1930er Jahre

4. Zur Funktionsweise des Romans „Die Kapuzinergruft“

5. Eine Welt von gestern – ein Mythos von heute: Joseph Roths Österreichbild
5.1 Übernationalität
5.2 Österreichische Tradition: Aristokratie, Militär, Beamtentum
5.3 Österreichische Beständigkeit vs. preußische Dynamik
5.4 Glaube und Monarchismus
5.5 Legitimismus

6. Charakteristika des Österreichbildes

7. Schluss

LITERATURVERZEICHNIS

1. Einleitung

„Wer begehrt Einlass?“

„Otto – ein sterblicher, sündiger Mensch!“

„So komme er herein!“

Am 16.07.2011 wurde Otto von Habsburg-Lothringen in der Kapuzinergruft zu Wien beigesetzt. Auch er, der älteste Sohn des letzten Kaisers von Österreich-Ungarn, Karl I., musste seine Titel und Würden, Ehrungen und Auszeichnungen am Tor der Kapuzinergruft zurücklassen. Denn nach christlicher Glaubensüberzeugung zählen vor Gott nur der Glaube und die aus dem Glauben erwachsenen guten Werke, die ein Mensch in seinem Leben vollbracht hat.

Dieses aktuelle Ereignis ruft den habsburgischen Mythos mit all seinen Assoziationen erneut ins Gedächtnis. Will man den Mythos um die österreich-ungarische Doppelmonarchie begreifen, ist die Literatur der österreichischen Schriftsteller, angefangen von den Komödiendichtern Ferdinand Raimund und Johann Nestroy über Franz Grillparzer, Adalbert Stifter, Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal bis zu Karl Kraus – um nur einige der wichtigsten zu nennen – unverzichtbar. Ein weiterer Autor, der um den ‚Weltschmerz’ des österreichischen Dichters wusste und es damit verstand, Österreichisches zu repräsentieren, ist Joseph Roth (1894-1939).[1]Was den Entwurf eines Österreichbildes angeht, ist diese Arbeit daher Roths Roman „Die Kapuzinergruft“ aus dem Jahr 1938 sowie seinen politischen Feuilletons der 1930er Jahre gewidmet. Dabei soll aufgezeigt werden, wie Roth in diesen Werken die Idee der Legitimität Österreichs gegen den Nationalsozialismus verteidigt.

Joseph Roth hatte sich selbst stets als JournalistundSchriftsteller definiert und sich im Rahmen beider Tätigkeiten bewiesen. Dementsprechend wehrte er sich gegen eine scharfe Grenzziehung zwischen Journalistik und Literatur, wie sie der Trennung zwischen Politik und Kunst entspricht und wie sie für den deutschsprachigen Raum seit der Romantik üblich ist. Wer deshalb Roths Romane im Kontext seiner publizistischen Arbeiten liest, kann feststellen, dass bei ihm die Fäden zwischen beiden Gattungen hin- und herlaufen: Man findet – wenn auch in unterschiedlicher Bearbeitung – dieselben Themen und Fragestellungen.[2]

An dieser Stelle seien die Vorgehensweise und das Ziel der Seminararbeit kurz erläutert. Roths literarisches Österreichbild kennzeichnet sich durch einige für ihn zentrale und voneinander abhängige Aspekte. Bei der Lektüre derKapuzinergruftund der politischen Feuilletons kristallisierten sich als wichtigste Aspekte die Übernationalität, der Traditionalismus, die Beständigkeit, der Glaube und die Dynastie heraus. Im Rahmen dieser Seminararbeit geht es insbesondere um die Frage, wie sich diese Aspekte in den Feuilletons und im Roman darstellen, um dann mögliche Übertragungen oder Brechungen von Roths Österreichidee auszumachen. Hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass die Komplexität eines literarischen Bildes und damit auch dessen Wirklichkeitsgehalt insbesondere an der Funktion und der Leistung der jeweiligen Gattung liegen. Zur Hinführung auf den Hauptteil werden neben der Darstellung von Roths Anspruch an die Sprache die Themen seiner politischen Feuilletons der 1930er Jahre zusammengefasst sowie einige grundlegende Informationen zurKapuzinergruftder eigentlichen Analyse des Österreichbildes vorangestellt.

2. Zu Joseph Roths Sprachethos

Die literarische Arbeit des Schriftstellers Roth ist von einem spezifischen Anspruch an das Wort bzw. an die Sprache geprägt. Die Garantie, in der Sprache die Wahrheit zu repräsentieren, ist bei Roth theologisch fundiert, weil das göttliche Wort die Wirklichkeit als strukturierte Ganzheit hervorgebracht hat.[3]Die Repräsentation der Wahrheit kann demnach nicht durch eine menschliche Konstruktion ersetzt werden. Roth plädierte in diesem Zusammenhang für den „Glauben an die immanente Kraft des wahren Worts, des ehrlichen, des sinnvollen, des einfachen, an jenes, das von Gott kommt und aus der Seele“.[4]

Die Rolle des Schriftstellers, der in seinen literarischen Fiktionen die Wahrheit sagt, ist somit eine prophetische.

Nachdem Roth erkannt hatte, dass es im Nationalsozialismus unter anderem darum ging, die Wahrheitsgarantie politisch-souverän zu machen, sah er es als die Pflicht eines Schriftstellers an, das Wort zu ergreifen. Nur dadurch könnten die Verdrehung der Sprache in der allgegenwärtigen Propaganda des Dritten Reiches aufgezeigt sowie die Untaten von dessen Machthaber sagbar gemacht werden.

3. Joseph Roths politische Feuilletons der 1930er Jahre

Joseph Roth befand sich aufgrund seiner jüdischen Herkunft seit 1933 im Pariser Exil. Da Roths politische Feuilletons einen großen Teil seiner im Exil verfassten Artikel ausmachen, kam ihm die Tatsache entgegen, dass sich Paris damals rasch zu einem Zentrum von Emigrantenzeitungen und -zeitschriften entwickelt hatte.[5]Die Themen seiner politischen Feuilletons sind dabei alle vor dem Hintergrund des Widerstands gegen den NS-Staat zu sehen. Die bemerkenswerte Hellsichtigkeit, mit der Roth dieses faschistische Regime durchschaut hat, macht seine Schriften der 1930er Jahre zu einzigartigen Zeitdokumenten. Dabei dokumentiert der Autor die Vorgänge im Dritten Reich teils unter Verwendung scharfer Polemik, teils im Stil der Satire oder – um die Phrasenhaftigkeit der faschistischen Ideologie zu enthüllen – mit dem Sprachduktus der offiziellen Verlautbarungen der nationalsozialistischen Machthaber. Da die Inhalte seiner politischen Feuilletons direkt aus der Zeit gewonnen wurden und gegen die Zeit auftraten, da sie aus dem Moment heraus entstanden und auf den Moment reagierten, geben Roths Feuilletons insgesamt ein ausgezeichnetes Beispiel dafür ab, welchen Prinzipien die GattungFeuilletonverpflichtet ist und was diese Gattung zu leisten vermag.[6]

Eines der vier dominierenden Themen, welches Roth von Anbeginn seines Exils bewegte, handelt von den Beeinträchtigungen der deutschen Literatur, die diese durch die Kulturpolitik des Dritten Reiches zu erleiden hatte. Während der emigrierte Schriftseller seine Heimat in der deutschen Sprache finden musste, verlor der im Dritten Reich verbliebene seine geistige Freiheit durch den Zwang, sich der offiziellen Produktion unterzuordnen. Sprache und Heimatlosigkeit ebenso wie Heimat und Sprachlosigkeit gehören damit zu den wesentlichen Aspekten jener Artikel, die Roth nach 1933 zur deutschen Literatur verfasste. In diesem Zusammenhang äußerte Roth erstmals seine Überzeugung, dass nur das politische und kulturelle Erbe der ehemaligen Donaumonarchie in der Lage sein könnte, die deutschsprachige Kulturtradition zu bewahren.[7]

Ein zweiter Themenkreis lässt sich zutreffend mit dem Titel eines der Feuilletons selbst überschreiben: „Europa ist nur ohne das Dritte Reich möglich“. (FH, 73-76) Hier kritisiert der Autor die Unschlüssigkeit und Widerstandsschwäche der europäischen Nationen gegenüber dem NS-Staat. Hinsichtlich Europa verwies Roth beständig auf die besondere Stellung Österreichs, indem er die Donaumonarchie alsdasBeispiel für Europa anführte. Nach der Annexion Österreichs kam es dann zur Bewahrheitung dessen, was Roth lange Zeit schon vorausgesehen hatte: Nämlich dass die Vereinnahmung Österreichs durch das Dritte Reich nur ein erster Schritt auf dem Weg zu der bereits geplanten Vereinnahmung ganz Europas war.[8]

In den Feuilletons „Emigration“ (W IV, 654-665) oder „Der fortdauernde Dynamismus“ (W IV, 698-701) ist Roths singuläre These in Bezug auf den Antisemitismus des 20. Jahrhunderts ablesbar; denn seiner Überzeugung nach war der Antisemitismus für den Nationalsozialismus insofern zentral, als er sich nicht nur gegen das Judentum, sondern in noch stärkerem Maße gegen das Christentum selbst richtete. Den Grund hierfür erkannte er in der Ideologie der Nationalsozialisten, nach der das Christentum nicht nur der Erfüllung des „wahren deutschen Wesens“, sondern vor allem auch der nationalsozialistischen Rassendoktrin entgegenstand. Dementsprechend wehrte sich Roth gegen den Missbrauch der germanischen Mythologie, die als neuheidnische Religion unter dem Hitler-Regime Einzug erhielt und deren pseudoreligiöse Züge in der Selbstdarstellung des Dritten Reichs allgegenwärtig waren. Dies wird insbesondere in den Artikeln „Ring der Nibelungen“ (W IV, 619-621) sowie „Der Mythos von der deutschen Seele“ (W IV, 667-671) zum Ausdruck gebracht.

Eine Reihe weiterer Feuilletons aus der Exilzeit lässt sich schließlich dem Thema eines legitimen Österreichs zuordnen. In diesen Schriften setzt sich Roth für die Wiedereinführung der österreich-ungarischen Monarchie ein, erschienen ihm doch das Haus Habsburg und die allumfassende katholische Kirche als die einzigen Kräfte, die dem Hitler-Regime Widerstand leisten konnten. Die Annäherung an Monarchismus und Legitimismus ging bei Roth also Hand in Hand mit der apokalyptischen Deutung der Zeit.[9]Bei Roths politischen Vorstellungen zu Österreich gilt es stets mitzudenken, dass es sich dabei um eineIdeehandelt, an der Roth festhielt, um dem Nationalsozialismus ein „Trotzdem“ entgegenzuhalten.

Für die Fragestellung dieser Seminararbeit ist es nun entscheidend, dass Joseph Roth das, was er in seinen journalistischen Arbeiten der 1930er Jahre thesenhaft formulierte, in derKapuzinergruftin ein literarisches Modell eingearbeitet hat. Diese Parallelaktion verschafft den Vorteil, dass man einerseits anhand der Feuilletons einen besseren Zugang zum Roman erhält; andererseits wird die Utopie der politischen Ideen, wie man sie in den Feuilletons antrifft, besonders deutlich in Anbetracht der im Roman mitunter vorgenommenen Brechungen der IdeeÖsterreich. Die beiden Gattungen tragen damit zu einem wechselseitigen Verständnis bei.

4. Zur Funktionsweise des Romans „Die Kapuzinergruft“

Bevor im fünften Abschnitt hinsichtlich des Österreichbildes eine Detailanalyse derKapuzinergrufterfolgt, soll an dieser Stelle zunächst die Funktionsweise des Romans erläutert werden.

Zusammenfassend ausgedrückt handelt es sich bei derKapuzinergruftum ein Werk, das die verzweifelte Beschreibung eines untergegangenen Landes zum Inhalt hat. Der Untergang der Donaumonarchie spiegelt sich hier im Schicksal der Menschen wider, die durch diesen Zusammenbruch nicht nur materiell, sondern auch seelisch zutiefst getroffen wurden.[10]DieKapuzinergrufterfüllt daher die Anforderungen an die Erzählweise eines gelungenen Gesellschaftsromans, nämlich „jene Erzählweise, die, ohne gewaltsame Verbindungen zwischen historischen Geschehnissen und psychologischem Erleben herstellen zu wollen, aus dem Innersten eines Einzelschicksals heraus die Physiognomie einer ganzen Zeit und einer ganzen politisch-sozialen Situation darstellt.“[11]Die Handlung wird aus der Sicht des Wiener Protagonisten Franz Ferdinand Trotta in der Ich-Form als eine Art Lebensbeichte wiedergegeben. Das religiöse Bewusstsein, über das der Ich-Erzähler zum Zeitpunkt des Erzählens verfügt, veranlasst ihn rückblickend dazu, insbesondere das eigene Fehlverhalten in einer religiösen Terminologie zu benennen.

DieKapuzinergruftzählt zu jenen Zeit- bzw. Gesellschaftsromanen, bei denen das Geschehen bis an die Gegenwart herangeführt wird. Die Handlung beginnt im Frühjahr 1913, durchläuft dann ein Vierteljahrhundert Zeitgeschichte und endet schließlich im März 1938 mit dem ‚Anschluss’ Österreichs an das Dritte Reich. Die Zeitstruktur des Werks ist darüber hinaus durch eine zunehmende Beschleunigung des Geschehens zum Romanende hin geprägt. Die Konsequenz, mit der dieKapuzinergruftauf ihr Ende zutreibt, führt bis zu einem kompletten Zeitsprung von vier Jahren zwischen den letzten beiden Kapiteln. Dieser Bruch in der Chronologie hängt wie das Anschluss-Thema als solches sicherlich mit der Tatsache zusammen, dass Roth bei der um die Jahreswende 1936/37 begonnenen Niederschrift seines Romans von den Ereignissen der Geschichte überholt worden ist. Der ‚Anschluss’ bildet damit das historisch notwendige Ziel einer Erzählung, die im Wesentlichen vor März 1938 beendet war.[12]

[...]


[1]Vgl. Auckenthaler, Karlheinz F.: Man hat den Doppeladler verjagt: und die Aasgeier sind gekommen. Joseph Roth und Österreich. In: Lauter Einzelfälle. Bekanntes und Unbekanntes zur neueren österreichischen Literatur. Hrsg. von Karlheinz F. Auckenthaler. Bern, Berlin, Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1996. S. 329. Auch Henri Plard weist in Bezug auf die Geschichte der österreichischen Literatur darauf hin, dass diese bei aller Heiterkeit stets von einer gewissen Melancholie und Skepsis geprägt sei. Das reiche vom bitteren Pessimismus Grillparzers: „Der Weg der neueren Geschichte führt von der Humanität über die Nationalität zur Bestialität“ bis zum Skeptizismus Nestroys: „Die beste Nation ist die Resignation“ und Schnitzlers „taedium vitae“. Vgl. Plard, Henri: Joseph Roth und das alte Österreich. In: Joseph Roth und die Tradition. Hrsg. u. eingeleitet von David Bronsen. Darmstadt: Agora 1975. S. 102f.

[2]Vgl. Ochse, Katharina: Joseph Roths Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus. Würzburg: Königshausen und Neumann 1999. S. 11 sowie Jürgen Heizmann: Symbolik und Raum in Joseph Roths Industriereportagen. In: Joseph Roth und die Reportage. Hrsg. von Thomas Eichler. Heidelberg: Mattes 2010. S. 152.

[3]Zu Roths ethischer Einschätzung von Sprache und Kunst vgl. Steinmann, Esther: Von der Würde des Unscheinbaren. Sinnerfahrung bei Joseph Roth. Tübingen: Niemeyer 1984. S. 7-21.

[4]Roth, Joseph: Am Ende ist das Wort. In: Ders. Werke vierter Band. Hrsg. u. eingeleitet von Hermann Kesten. Neue, erw. Aufl. Köln: Kiepenheuer und Witsch 1976. S. 320-323, hier S. 323. Die meisten Zitate aus Roths Feuilletons sind dem vierten Band dieser Werkausgabe entnommen. Sie werden im Folgenden unter der SigleW IVsowie unter Angabe der entsprechenden Seitenzahl angegeben. Die übrigen, in der Werkausgabe nicht enthaltenen Feuilletons werden Roths 2003 im Kiepenheuer und Witsch-Verlag erschienenen Band „Die Filiale der Hölle auf Erden. Schriften aus der Emigration“ nach unter der SigleFHwiedergegeben. Die jeweils zitierten Einzeltexte sind in der Bibliographie nicht noch einmal aufgeführt.

[5]„Das Neue Tage-Buch“, das „Pariser Tageblatt“, welches ab 1936 als „Pariser Tageszeitung“ fortgeführt wurde, sowie die katholisch-legitimistischen Zeitungen „Die Österreichische Post“ oder „Der Christliche Ständestaat“ stellten die für Roth wichtigsten Presseorgane dar. Vgl. Westermann, Klaus: Joseph Roth, Journalist. Eine Karriere 1915-1939. Bonn: Bouvier 1987. S. 80ff.

[6]Vgl. Prutsch, Ursula: „Prophetischer Pessimismus“. Joseph Roths Exilpublizistik. In: Rechts und links der Seine. Pariser Tageblatt und Pariser Tageszeitung 1933-1940. Hrsg. von Hélène Roussel und Lutz Winckler. Tübingen: Niemeyer 2002. S. 78. Einen detaillierten Beitrag zu Roths Umgang mit der GattungFeuilletonleistet Irmgard Wirtz. Vgl. Dies.: Joseph Roths Fiktionen des Faktischen: das Feuilleton der zwanziger Jahre und „Die Geschichte von der 1002. Nacht“ im historischen Kontext. Berlin: Erich Schmidt 1997. S. 19-23.

[7]Vgl. Roths Feuilleton „Der Tod der Deutschen Literatur“ (FH, 38-41) sowie „Dichter im Dritten Reich“ (W IV, 280-286), „Das Autodafé des Geistes“ (FH, 44-55), „Die vertriebene deutsche Literatur“ (FH, 91-95) sowie Westermann, K.: Joseph Roth, Journalist. S. 79-107.

[8]Vgl. „Huldigung an den Geist Österreichs“ (W IV, 733-735) sowie Auckenthaler, K. F.: Man hat den Doppeladler verjagt: und die Aasgeier sind gekommen. S. 327.

[9]Vgl. Kuschel, Karl-Josef: „Vielleicht hält Gott sich einige Dichter...“. Literarisch-theologische Porträts. Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag 1991. S. 194.

[10]Vgl. Kozłowska, Elżbieta: Bilder des Todes in derKapuzinergruftvon Joseph Roth. In: Studia Niemcoznawcze 29 (2005). S. 339.

[11]Magris, Claudio: Joseph Roth. In: Joseph Roth: Leben und Werk. Hrsg. von Daniel Keel u. Daniel Kampa. Zürich: Diogenes 2010. S. 301f.

[12]Vgl. Howes, Geoffrey C.: Joseph Roth’sKapuzinergruftas a Document of 1938. In: Austrian Writers and the Anschluss. Understanding the past, overcoming the past. Hrsg. von Donald G. Daviau. Riverside: Ariadne Press 1991. S. 163.

Details

Seiten
24
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783668290693
ISBN (Buch)
9783668290709
Dateigröße
575 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v339473
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Germanistik
Note
1,3
Schlagworte
joseph Roth Österreichild Politische Feuilletons Die Kapuzinergruft

Autor

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Titel: Die Idee der Legitimität Österreichs. Das Österreichbild von Joseph Roth im Roman „Die Kapuzinergruft“ und den politischen Feuilletons der 1930er Jahre