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Der Jihad in der Moderne. Welche Bedeutung hat das theologische Konzept des Jihad im Kontext der islamistischen Ideologie des 20. und 21. Jahrhunderts?

Hausarbeit 2015 21 Seiten

Theologie - Sonstiges

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Jihad
2.1. Begriffsbestimmung
2.2. Der Jihad bei Muhammad
2.3. Der Jihad im 21. Jahrhundert in islamistisch-terroristischer Ideologie
2.4. Jihad im nichtmilitärischen Sinne

3. Islamismus
3.1 Begriffsbestimmung – Islamismus
3.2 Formen des Islamismus
3.2.1 Die Muslimbruderschaft
3.2.2 Die Ḥamās
3.2.3 IS

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der moderne Jihadismus wird in der westlichen Welt als die Bedrohung des 21. Jahrhunderts wahrgenommen. Diese Annahme ist nach den verheerenden islamistischen Anschlägen der jüngeren Vergangenheit auch nicht gänzlich unbegründet. So wurde im Januar 2015 ein Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo mit zwölf Toten in Paris verübt und am 26. Juni 2015 kam es unter anderem zu einem Anschlag eines militanten Islamisten in Tunesien, bei dem 37 Touristen getötet wurden. Was jedoch in den Medienberichten zum Thema Islamismus und Jihad oft ausgespart wird, ist die Tatsache, dass es nicht DEN Islamismus und nicht nur EINE Jihad-Konzeption gibt.

In der vorliegenden Arbeit soll der Versuch unternommen werden, einen kleinen Einblick in unterschiedliche Konzepte des Jihad zu ermöglichen, um darzulegen, welche Bedeutung der Jihad für islamistische Organisationen im 21. Jahrhundert hat.

Einleitend wird eine allgemeine Definition des arabischen Begriffs Jihad erarbeitet, um darauf aufbauend aus drei sehr verschiedenen Blickwinkeln auf den Jihad zu schauen. Dieser Paradigmenwechsel scheint notwendig zu sein, um darzulegen, wie differenziert der Begriff des Jihad ist.

Im Anschluss daran wird untersucht, wie islamistische Strömungen und Organisationen mit dem Jihad umgehen und wie sie ihn deuten. Dazu wird ebenso eine Begriffsbestimmung des Islamismus vorgenommen, um auf diesem festen Fundament weiterarbeiten zu können. Es folgt die Untersuchungvon drei unterschiedlichen islamistischen Organisationen sowiedie Vorstellung deren Jihad-Konzeptionen.

Abgerundet wird die Arbeit mit einem zusammenfassenden Fazit.

An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass es sich, entgegen der Fülle der Thematik, ausdrücklich nur um einen sehr kleinen Einblick handeln kann, da eine umfassende Analyse den Rahmen dieser Arbeit überschreiten würde.

2. Jihad

Im Folgenden wird der für diese Arbeit elementare Begriff des Jihad näher beleuchtet. Dazu soll anfangs der Versuch unternommen werden, eine Begriffsbestimmung vorzunehmen, um daraufhin verschiedene Konzepte des Jihad darzustellen.

2.1. Begriffsbestimmung

Der Begriff des Jihad bzw. der oft synonym gebrauchte Ausdruck des Heiligen Krieges, ist spätestens seit den Terroranschlägen der Al-Qaida in aller Munde. In der sogenannten westlichen Welt glaubt jede*r zu wissen, was unter dem SchlagwortJihad zu verstehen ist. Doch was steckt wirklich dahinter?

Der arabische BegriffJihad bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie Bemühen, Anstrengung. „Der j ihad ist vor allem die innere Anstrengung, der innere Kampf gegen die Laster und das Böse: Er ist Askese (man beachte, dass im Griechischen askesis genau das ist, was im arabischen jihad bezeichnet).“[1] Es stellt demnach einen Irrglauben dar, wenn Jihad grundsätzlich mit Heiligem Krieg übersetzt wird. Vielmehr ist der Jihad „[…] im Islam der allumfassende Einsatz für die Sache Gottes (Allahs).“[2] Dabei ist zu beachten, dass die Art und Weise, wie sich für die Sache Allahs eingesetzt wird, nicht beschränkt ist.[3] Somit ist auch eine kriegerische Auseinandersetzung nicht ausgeschlossen. So heißt es im Koran: „Ziehet aus, leicht und schwer (gewaffnet) und streitet mit eurem Vermögen und eurer Person für den Pfad Gottes. Dies ist zu eurem Besten, wenn ihr es doch verstehen möchtet!“[4]

Tessore[5] unterscheidet zwischen den Begriffen Jihad und Qital. Dabei sieht er den Jihad eher als das, was seit dem 8. Jahrhundert, ausgehend vom Sufismus, als großer Jihad(Dschihad al-akhbar)[6] bekannt ist. Unter Qital versteht er die Tradition des kleinen Jihad (Dschihad as-saghir): „[…] der äußere Kampf gegen die Feinde des Glaubens und der islamischen Gemeinschaft: es ist der Heilige Krieg […]“.[7]

Demnach muss unterschieden werden zwischen dem großen und kleinen Jihad bzw. zwischen Jihad und Qital.

Wichtig scheint in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Jihad zwar eine Pflicht für alle Muslime darstellt, jedoch nicht zu den fünf Säulen des Islam[8] gehört. Das bedeutet, dass der Jihad nicht zu den Praktiken gezählt werden kann, auf denen der Islam beruht.

2.2. Der Jihad bei Muhammad

Bei der Bestimmung des Jihad beim Propheten Muhammad muss in zwei Phasen unterschieden werden. Zum einen die Phase vor 622n. Chr. und die Phase danach. Diese Unterscheidung kommt daher, dass Muhammad während der ersten, der mekkanischen Phase, als er und seine Anhänger*innen in Mekka eine religiöse Minderheit[9] darstellten, eine Haltung der Toleranz gegenüber Andersgläubigen vertrat.[10] Nachdem seine Frau Khadija, die erste Anhängerin seiner neuen Religion, im Jahr 619 n. Chr.gestorben war, beschloss Muhammad nach Medina auszuwandern.[11] Dort begann die zweite Phase, die Phase von Medina. In Medina entwickelte sich Muhammad langsam aber beständig zum Herrscher der Stadt.[12] Er konnte dort den von ihm favorisierten islamischen Staat gründen.[13] Dadurch, dass die Muslime in Medina die Majorität bildeten, entstand vermutlich auch ein anderes Verständnis darüber, wie mit Andersgläubigen umgegangen werden sollte. Ab dieser Phase des prophetischen Wirkens Muhammads steht die Verteidigung der islamischen Gemeinschaft, auch mit Waffengewalt, über der vorher gepredigten religiösen Toleranz.

Die unterschiedlichen Phasen spiegeln sich auch in der heiligen Schrift des Islam, dem Koran, wieder.

So lassen sich für die Phase in Mekka Textstellen finden, die zur friedlichen Koexistenz aufrufen. „44. Wir wissen wohl, was sie sagen, du aber bist nicht ihr Zwinger. 45. Ermahne durch den Koran den, der meine Androhung fürchtet.“[14]

Hier wird die nahezu friedfertige Botschaft der mekkanischen Suren überaus deutlich. Auch die oben beschriebene religiöse Toleranz findet sich im Koran wieder:

„1. Sprich: O ihr Ungläubigen! 2. Ich verehre nicht, was ihr verehret. 3. Und ihr seid nicht Verehrer dessen, was ich verehre. 4. Ich bin nicht Verehrer dessen, was ihr verehret. 5. Und ihr seid nicht Verehrer dessen, was ich verehre. 6. Euch eure Religion und mir meine Religion.“[15]

Viele der mekkanischen Suren haben einen ähnlichen Ductus. Doch auch die extrem entgegengesetzte Einstellung wird im Koran offenbart. So sprechen die medinischen Suren im Zusammenhang mit Heiden und Ungläubigen oftmals eine andere Sprache. Hier wird eine offensichtlich aggressive Haltung an den Tag gelegt. So heißt es beispielsweise:

„5. Sind die heiligen Monate vorüber, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie auch findet, fanget sie ein, belagert sie und stellet ihnen nach aus jedem Hinterhalt. Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und den Armenbeitrag entrichten, so lasset ihnen ihren Weg. Wahrlich, Gott ist allverzeihend und allbarmherzig.“[16]

Im Kanon der medinischen Suren lässt sich auch eine Steigerung der Forderungen nach Militanz feststellen. So steht anfangs noch die gewaltsame Verteidigung der islamischen Gemeinschaft im Vordergrund:

„39. Wahrlich, Gott verteidigt, die gläubig sind; ja, Gott liebt keinen ungläubigen Verräter. 40. Erlaubt ist es ihnen, jene zu bekämpfen, weil sie ungerecht behandelt wurden. Wahrlich, Gott ist ihrer Hilfe mächtig. 41. Die ohne Recht aus ihren Wohnstätten vertrieben wurden, nur weil sie gesagt: Unser Herr ist Gott. Und wenn Gott nicht die Menschen die einen durch die andren gehindert hätte, zerstört wären ganz gewiß Klöster und Kirchen, Synagogen und Moscheen, in denen so häufig genannt wird der Name Gottes. Ganz gewiß hilft Gott dem, der ihm hilft, denn wahrlich, Gott ist stark und gewaltig.“[17]

In späteren medinischen Suren wird die Gewalt nicht mehr nur auf die Verteidigung der islamischen Gemeinschaft beschränkt, sondern explizit auchauf den Krieg und das Töten von Ungläubigen, wie in oben zitierter Sure 9,5[18] belegt ist.

Hier tritt eine aggressiv-missionarische Haltung an den Tag, welche im extremen Gegensatz zu den mekkanischen Suren steht.

Für Außenstehende scheint dieser Widerspruch unüberbrückbar, doch für die Mehrheit der Muslime gibt es eine Antwort: „Gott. Gott im Frieden und Gott im Krieg, Gott über allen Dingen, Gott unergründlich in seinen Zeichen, Gott Anfang und Ende, Gott für den Eifer der Kämpfenden und Gott für den Frieden der Schauenden.“[19]

2.3. Der Jihad im 21. Jahrhundert in islamistisch-terroristischer Ideologie

Wie bereits aufgezeigt wurde, finden sich im Koran nicht nur Aufforderungen zum militärischen Kampf und militantem Missionieren, sondern auch Passagen, welche eine friedliche Koexistenz und religiöse Toleranz gegenüber Heiden und Andersgläubigen fordern. Demgegenüber berufen sich islamistische Terrorist*innen

„[…] ausschließlich auf die in Kreuzzügen und Heiligen Kriegen eskalierte Konfliktgeschichte von Islam und Christentum. Sie hält nach Meinung Bin Ladens noch immer an und macht den Heiligen Krieg gegen den christlichen Westen zur religiösen Pflicht.“[20]

Dabei beruht die Ideologie der terroristischen Dschihadist*innen zum Teil auf den Lehren des ehemaligen Vordenkers der ägyptischen Muslimbruderschaft SayyidQutb.[21] Kern von Qutbs Denken ist ein

„[…] Dualismusdes Göttlichen (der Islam) und des Barbarischen (der Westen), das in seinen Ausdrucksformen Materialismus und Sittenverfall durch die Verwestlichung der muslimischen Welt im Zuge immer neuer Kreuzzüge (Kolonialisierung, aber auch freiwillige Übernahme westlicher Denkmuster) die Muslime sich selbst und vom Glauben entfremdet habe.“[22]

Nach Qutb ist die Lösung für dieses Problem nur in der Beseitigung der weltlichen Macht in den islamisch geprägten Gebieten und die Bekämpfung des vermeintlichen Feindes im Westen zu finden. Eben diese Lösung sehen auch die islamistisch-terroristischen Organisationen, allen voran Al-Qaida, und führen einen, ihrem Verständnis nach, Heiligen Krieg gegen den Westen.[23]

Ganz im Sinne von SayyidQutb: „DieserKriegisteinReligionskriegzwischen Iman / Glauben und Kufr/Unglauben.“[24]

Doch auch im militant-islamistischen Spektrum lassen sich verschiedene Formen des Jihad ausmachen. So spricht Rosiny[25] von drei verschiedenen Formen:

1. Der Verteidigungs-Jihad: In dieser Form wehren sich die Muslime gegen einen Angriff bzw. eine Besatzung.

Auf diese Art des Jihad, in welchem sich auf die medinischen Suren des Koran berufen werden kann,[26] bezieht sich unter anderem auch Bin Laden in einem Aufruf von 1998:

„Folglich und entsprechend dem Befehl Gottes teilen wir allen Muslimen das folgende Urteil mit:

Die Amerikaner und ihre Verbündeten zu töten, ob Zivilisten oder Soldaten, ist eine Pflicht für jeden Muslim, der es tun kann, in jedem Land, wo er sich befindet, bis die al-Aqsa-Moschee und die große Moschee in Mekka von ihnen befreit sind, bis ihre Armeen alle muslimischen Gebiete verlassen, mit gelähmten Händen, gebrochenen Flügeln, unfähig, einen einzigen Muslim zu bedrohen, entsprechend Seinem Befehl, gelobt sei Er!“[27]

2. Der Anti-Regime-Jihad: Diese Form des Jihad richtet sich gegen eine als unislamisch empfundene Regierung. In diesem Fall sehen sich die islamistischen Akteure*innen ebenso wie im Verteidigungs-Jihad als Reagierende. In ihrem Verständnis wird von der Regierung (und unter Umständen auch von der Bevölkerung) ein Frevel am Islam begangen, indem sie in vorislamische Ignoranz zurückfallen (jahili). Daher haben die militanten Islamist*innen, in ihrer Wahrnehmung, die Pflicht sie als Ungläubige (kafir) zu verfolgen und zu vertreiben. Diese Form des modernen Jihad lässt sich unter anderem auf AbdessalamFaraij[28], zurückführen,

„[…] der in einer kleinen Schrift mit dem Titel al farida al gha’iba (»Die unterschlagene Pflicht« oder auch »Das verschleierte Gebot«) auf die Pflicht […] hinwies, jedem Machthaber, der den Islam nicht umsetzte (auch wenn er sich als Muslim bezeichnete), den Dschihad zu erklären.“[29]

2. Der militante-globalisierungs-Jihad: Hier dreht es sich um eine Form des Jihad, welche sich lange Zeit in der Mehrheit der Muslime nicht durchsetzen konnte.

Dieser expansionistische Jihad beruht auf der vonSayyidQutb entwickelten Zwei-Reiche-Lehre, wonach ein Krieg der islamischen Welt gegen die westliche Welt tobt. Am ehesten lässt sich dieser Jihad am relativ neuen Phänomen des IS beobachten, weshalb[30] noch davon ausging, dass sich diese Form keine Vertreter*innen oder Anhänger*innen hat.

2.4. Jihad im nichtmilitärischen Sinne

Während sich in den aktuellen Diskursen zu Islam und Islamismus vorwiegend auf ein militärisches Konzept des Jihad bezogen wird, sollten ebenso nichtmilitärische Konzepte, auch wenn sie umstritten sind und von der Mehrheit der Muslime nicht mitgetragen werden, betrachtet werden.

So bezieht sich beispielsweise der Jihad des Herzens auf den inneren Kampf gegen die eigenen sündhaften Neigungen. Es geht dabei also um die, im Sinne des Wortes Jihad, Bemühungen auf dem Weg Allahs. Ähnlich friedfertig verhält es sich mit dem Jihad der Zunge. Hierbei handelt es sich um den Weg, das Wort Gottes zu verbreiten. So wirdMuhammadfolgendeAussagezugeschrieben: „The best jihad is [speaking] a wordofjusticeto a tyrannicalruler.“[31] Es handelt sich bei diesen Formen bzw. diesen Auslegungen des Jihad um die Verbreitung der Botschaft des Islam auf rein friedlichem Weg. Auch islamistische Organisationen greifen zum Teil auf friedfertige Formen des Jihad zurück. So betrachtet„[d]ie ägyptische Muslimbruderschaft […] ihre religiöse Propaganda, ihr karitatives und Bildungsengagement als Form des jihad.“[32] Daraus lässt sich ableiten, dass es nicht nur kriegerische Jihad-Konzepte gibt, sondern auch zivilgesellschaftliches und karitatives Engagement mit dem Stempel desJihad versehen werden kann. So

„[…] werden etwa auch Kampagnen zur Alphabetisierung, der Kampf Präsident Bourguibas für wirtschaftliches Wachstum in Tunesien, ein Bauunternehmen der Hizb Allah im Libanon für die Instandsetzung kriegszerstörter Wohnhäuser und Infrastruktur (Jihad al-Bina') oder das Streben muslimischer Mystiker nach Selbstvervollkommnung und Gottesnähe (jihad an-nafs) als jihad bezeichnet.“[33]

Auch wenn diese Jihad-Konzepte alles andere als unumstritten sind, sollten sie wissenschaftlich näher untersucht werden, vor allem vor dem Hintergrund der langen Tradition der friedlichen Auslegungen des Jihad.[34]

3. Islamismus

In diesem Abschnitt der Arbeit wird der Komplex des Islamismus näher betrachtet. Dazu wird anfangs deutlicher herausgearbeitet, worum es sich beim Stichwort Islamismus handelt, und vor allem, worum es sich nicht handelt.

Im Anschluss daran werden verschiedene Formen des Islamismus vorgestellt und deren Konzepte des Jihad beleuchtet.

3.1 Begriffsbestimmung – Islamismus

Spätestens seit den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 ist der Begriff Islamismus in das Bewusstsein der Bevölkerungen der sogenannten westlichen Welt geraten. Was jedoch bedeutet der Begriff, der fast täglich in Zeitungen und Nachrichtensendungen genutzt wird?

Eine Antwort könnte lauten: Islamismus ist der islamische Fundamentalismus.[35] Daran schließt sich allerdings unweigerlich die Frage an, was unter islamischen Fundamentalismus zu verstehen ist.

Der Begriff des Fundamentalismus ist, auch wenn er in den heutigen Diskursen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Islam verwendet wird, vom Ursprung her ein christliches Phänomen.

[...]


[1] Tessore 2004, S. 91

[2] Emrich und Baer 2004, S. 151

[3] vgl. Emrich und Baer 2004, S. 151

[4] Muhammad 2002, Sure 9,41

[5] Tessore 2004, S. 91

[6] vgl. Emrich und Baer 2004, S. 152

[7] Tessore2004, S. 91; Auslassungen: K.R.

[8] Die fünf Säulen bilden die Grundlagen des Islam. Die Säulen umfassen: Shahada – das Bekenntnis, dass es keinen Gott außer Allah gibt; Salat – das fünfmal am Tag stattfindende rituelle Gebet; Zakat – Almosen, um Bedürftige zu unterstützen; Saum – das Fasten während des Ramadan; Hadsch – die obligatorische Pilgerreise nach Mekka.

[9] Muhammad konnte in dem heidnisch-polytheistisch geprägten Umfeld in Mekka nur wenige Anhänger*innen für seine neue monotheistische Religion gewinnen. vgl. Glasenapp 2001, S. 371

[10] vgl. Tessore 2004, S. 92

[11] vgl. Glasenapp 2001, S. 371

[12] vgl. Glasenapp 2001, S. 372

[13] vgl. Tessore 2004, S. 92

[14] Muhammad 2002, Sure 50, 44-45

[15] Muhammad 2002, Sure 109

[16] Muhammad 2002, Sure 9,5

[17] Muhammad 2002, Sure 22,39-41

[18] vgl. Muhammad 2002, Sure 9,5

[19] Tessore 2004, S. 95

[20] Urban 2006, S. 61; Auslassung: K.R.

[21] SayyidQutb (* 09. Oktober 1906 - † 29. August 1966) war ein ägyptischer Journalist und bedeutender Theoretiker des modernen Islamismus.

[22] Urban 2006, S. 61–62; Auslassung: K.R.

[23] vgl. Röhrich 2015, S. 25

[24] zitiert in: Röhrich 2015, S. 24

[25] Rosiny 2009, S. 236–238

[26] vgl. Muhammad 2002, Sure 22

[27] zitiert in:Kepel et al. 2006, S. 87–88

[28] MuḥammadʿAbdas-SalāmFaraǧ (*1952 bzw. 1954 - † 15. April 1982), war ein radikalislamistischer ägyptischer Theoretiker. Er war führendes Mitglied der ägyptischen Terrororganisation al-Dschihad und wurde wegen seiner Beteiligung am Mordanschlag auf den ägyptischen Präsidenten Sadat 1982 hingerichtet.

[29] Kepel 2004, S. 109; Auslassung: K.R.

[30] vgl.Rosiny 2009, S. 238

[31] zitiert in: Firestone 1999, S. 17

[32] Rosiny 2009, S. 226; Auslassungen / Einfügung: K.R.

[33] Rosiny 2009, S. 226; Auslassung: K.R.

[34] vgl. Emrich und Baer 2004, S. 152

[35] vgl. Emrich und Baer 2004, S. 290

Details

Seiten
21
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668284500
ISBN (Buch)
9783668284517
Dateigröße
846 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v338824
Institution / Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Schlagworte
Islam Islamismus Terror Terrorismus Jihad Koran Muhammad Muslimbruderschaft IS Islamischer Staat Hamas Religion

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