Lade Inhalt...

Politische Lyrik und deutscher Rap. Korrelationen zwischen Hip-Hop und politischem Lied

Seminararbeit 2015 16 Seiten

Germanistik - Gattungen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Merkmale politischer Lyrik
1.1 Aussage
1.2 Sprache
1.3 Form

2. Die Geschichte politischer Lyrik in Deutschland
2.1 Heinrich Heine und der Vormärz
2.2 Neue Sachlichkeit und Bertolt Brecht

3. Das politische Lied im 20. Jahrhundert
3.1 Die Entstehung des politisches Lieds
3.2 Wolf Biermann

4. Geschichte und Wurzeln des zeitgenössischen Raps
4.1 Rap als kulturtheoretischer Diskurs

Quellenverzeichnis

1. Merkmale politischer Lyrik

Robert Prutz weist bereits in seinem 1843 erschienen Werk Die politische Poesie der Deutschen auf den Umstand hin, dass Politik und Poesie zwei unvereinbare Gegensätzlichkeiten seien. Der Lyriker Hans Magnus Enzensberger erklärt diese beiden Termini nicht zu zwei kontroversen Sachgebieten, sondern benennt sie als historische Prozesse, wobei der eine das Medium der Sprache und der andere die Machtinszenierung bedient. Grundsätzlich bedeutet politische Lyrik jedoch einfach der sprachlich-poetische Ausdruck von behördlicher und gesellschaftlicher Prozesse.

Mitte der 1960er Jahre kam es zu einem erneuten Aufleben der politischen Dichtung, in der in einer neuen spielerischen Art und Weise Lyrik in Gruppen oder individuell präsentiert wurde.[1] Bereits hier können die ersten Parallelen zu der gut zehn Jahre später entstehenden Rap-Kultur gezogen werden.

1.1 Aussage

Politische Lyrik ist ein Phänomen, dass immer dann zutage tritt, wenn es im politischen oder gesellschaftlichen Konnex verlangt wird. Die private Natur der Poesie ergreift mithilfe ihrer Ästhetik Partei für eine öffentliche Sache und kann somit eine anerkennende oder kritische Meinung zu aktuellen Zuständen oder Geschehnissen äußern.[2]

Nur weil der Autor mit seinem Text politische Phänomene oder Richtungen beschreibt, hört dieser nicht auf Kunst zu sein. Die Formen derartig politologischer Dichtung nennt man Partei-, Tendenz- oder Agitationslyrik.

Schon früh war das Aufgreifen der Sprache bürgerlicher Literatur als Stilmittel üblich und äußert sich heute im Verfassen von Musiktexten im Dialekt, um eine weitestmögliche Authentizität zu vermitteln.[3] Vor allem in dieser Aussage ist ein Korrelat zwischen der politischen Lyrik vorangegangener Zeiten und den heutigen Texten der Rap-Musik spürbar.

Bedeutungsvoll ist, dass die kritische Dichtung auf eine Dekonstruktion gesellschaftlicher Normen und Zensurprägungen abzielt und sich somit gegen eine rechtsprechende Obrigkeit auflehnt.[4] Infolgedessen ist der historische und biographische Konnex zum Verständnis oft ausschlaggebend.[5]

1.2 Sprache

Da politische Gedichte aus folgendem Grund geschrieben werden, etwas zu bewegen, ist besonderes Augenmerk auf die appellative Funktion zu richten, die sich häufig in einer Aufforderung zum Handeln äußert. Des Weiteren werden Metaphern und Symbolik zur Verstärkung von Emotionen verwendet. Häufig finden sich auch Phrasen in politischer Lyrik, die mittels Spott und Satire einen Angriff auf den Adressaten vermitteln.

Die verschiedenen Instanzen, die an der Dichtung beteiligt sind – Sprecher, Adressat, Hörer/Leser sowie die Sprache selbst – sind stets in ihrem historischen Kontext zu betrachten.

Die Anrede findet meist in der Ich-, häufig in der Wir-Form oder als Rollengedicht statt.[6] Besonders interessant gestaltet sich der sprachliche Umstand gesellschaftspolitischer Dichtung, wenn die Formulierung der Ich-Position stellvertretend für zigtausend andere Personen genutzt wird.[7]

1.3 Form

Politische Lyrik kann seit seinen frühen Anfängen im 12. Jahrhundert gesungen oder gesprochen rezipiert werden. Während die Textform in vormaliger Zeit noch streng metrischen Regeln und Reimschemata folgte, wurden diese Vorgaben in der modernen Dichtung durch freie Versgestaltung und drastischere Sprache abgelöst.

2. Die Geschichte politischer Lyrik in Deutschland

Man kann die Form von Dichtung nicht betrachten, ohne sich seine im Laufe der Historie vollzogene Wandlung näher zu bringen. Bei der Untersuchung der Thematiken derselben kann auf erstaunlich ähnliche Merkmale wie im modernen Sprechgesang aufmerksam gemacht werden.

Selbstverständlich entstanden im Laufe der Zeit bestimmte Formen, welche von den Dichtern in Nachahmung und Variation immer wieder verwendet worden sind. Während beispielsweise Lobreden im 13. Jahrhundert noch vornehmlich gesungen wurden, tendierten die Autoren im 14. Jahrhundert dazu, diese als Rede vorzutragen. Zusätzlich etablierte sich zu jener Zeit das sogenannte Kampfgedicht, im Zuge dessen der Verfasser nicht nur eindeutig Partei ergreift, sondern auch eine Wappen-Allegorie (Bär, Löwe, Adler) erkennen lässt.[8]

Gleichzeitig mit den Kampfgedichten, wurden auch die Totenpreis-Rede, die in (gesungenen) Reimpaaren und besonders als allegorische Disziplin auftraten. Im Übrigen kristallisierten sich im Zuge dieser Kampfberichte auch Stilmittel wie die balladenhafte Darstellung und die Verwendung sarkastischer Äußerungen heraus.

Die politische Lyrik erlebte anschließend im 15. und 16. Jahrhundert eine Hochblüte, was beispielsweise die Sammlung Die historischen Volkslieder der Deutschen vom 13. bis 16. Jahrhundert von Rochus von Liliencron mit einer Gedichtanzahl von 412 zwischen 1500 und 1545 belegt.[9]

Im 18. Jahrhundert wird zum ersten Mal Sozialkritik und eine Auswandererthematik vernehmbar. Die Dichter bemängeln die vorhandenen Missstände jener Zeit häufig in satirisch-didaktischer Form, wobei an dieser Stelle endgültig der Dualismus von Politik und Moral überwunden wird und der Ethos sich zum Leitgedanken der politischen Kritik manifestiert.[10] Die beiden wichtigsten Elemente der politisierenden Lyrik sind somit als „Macht“ und „Öffentlichkeit“ zu benennen.[11]

Die federführende Beschaffenheit der politischen Lyrik in Deutschland, zwischen der bürgerlichen Revolution 1848 und Ära Bismarcks, ist widersprüchlich. Jedoch drückt dieser vorherrschende Charakter mehr als je zuvor die innenpolitischen Veränderungen aus, indem er sich von der üblichen skeptischen Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Umständen in eine beifällige Bekundung der Verhältnisse wandelt. Auf der anderen Seite ist das besprochene Zeitalter arm an formalen Neuheiten, wobei die Lyrik weiterhin im Ton der früheren stilistischen und metrischen Kunstgriffe vollzogen wird.[12]

Im Anschluss an den vorherrschenden Expressionismus von 1910 bis 1925, schürte die wachsende Bedrohung durch den Nationalsozialismus ab Mitte der 20er Jahre das literarisch-politische Engagement. Kritik wurde nun in Form von Satiren ausgedrückt, die sich in einer nüchternen und saloppen Sprache ergaben.[13]

Nach dem Zweiten Weltkrieg, genau genommen Ende der 1960er Jahre, erlebte die Lyrik eine funktionelle Neuerung. Der Anspruch auf makellose Ästhetik trat zurück und Strophenform, Metrik und Reim traten in den Hintergrund. Das Persönliche, der subjektive Anspruch an der Gesellschaftskritik, wurde immer gewichtiger und führte bezüglich des Untersuchungsgegenstandes zu einer Politisierung des Privaten.[14] Dieser Umstand wird vor allem in der ehemaligen, von Überwachung geprägten Deutschen Demokratischen Republik problematisch. Die inneren Widersprüche der DDR schlagen sich auch in einer Totalisierung des politischen Denkens nieder, gegen dessen Eindringen sich das Private auflehnt.[15]

Der Einheit Deutschlands 1989 steht schlussendlich keine Einigung der unterschiedlichen politisch-literarischen Kontexte sowie deren Adressatenbezug und poetische Verfahren gegenüber, womit wiederum erklärt wäre, dass ein historisch-biographische Kenntnis Voraussetzung für das Verständnis politischer Lyrik ist.[16]

2.1 Heinrich Heine und der Vormärz

Die literarische Epoche des von 1830 bis 1850 wird, im Bezug auf die gescheiterte Revolution 1848, als „Vormärz“ bezeichnet. Ihr Leitmotiv war die Enttäuschung über gescheiterten Illusionen und die Wiederkehr alter Machtverhältnisse, welche den den unstillbaren Wunsch nach Reformen begleitete.

Obwohl zur gleichen Zeit erschienen, stand die Literatur des Vormärz im Gegensatz zur konservativen und politisch resignierten Biedermeiers-Dichtkunst. Die Vertreter des Vormärz erklärten sich dahergehend nicht einverstanden mit der rückständigen Restaurationspolitik und forderten an deren Stelle Meinungsfreiheit sowie politische Aufklärung und soziale Loyalität.

Zu den wichtigen Stilformen der revolutionären Vormärz-Literatur zählt selbstverständlich das politische Gedicht, aber auch Reiseberichte und Briefschriften.[17]

Die Formation Junges Deutschland, dessen Veröffentlichungen 1835 durch den Frankfurter Bundestag verboten wurden, ist die vielleicht wichtigste Autorengruppe dieser Zeit. Die Zensur ihrer Werke schlossen auch die Schriftstücke Heinrichs Heine mit ein.[18] Die Vertreter dieser Strömung wollten das politische Bewusstsein des Bürgertums erreichen und forderten eine engagierte Literatur, die sich an der gesellschaftlichen Wirklichkeit orientierte.

Junges Deutschland ist die Bezeichnung für eine junge, literarische Bewegung in der Zeit des Vormärz, die sich aus aufgeklärten Dichtern mit liberaler Gesinnung zusammensetzte.[19] Sie wandten sich mit ihrer publizistischen Aktivität gegen die restaurative Herrschaft des Fürsten von Metternich und der des Deutschen Bundes. Sie forderten den Sieg über veraltete moralische Vorstellungen und den Feudalismus, wobei es der Dichtergruppe Junges Deutschland jedoch nicht primär auf einen politischen Umsturz, sondern auf die Entstehung einer neuartigen, liberalen Gesellschaft ankam.[20]

In stilistischer Hinsicht lehnten die Anhänger des Jungen Deutschlands die Überschwänglichkeit der Klassik und Romantik aufgrund ihrer Rückständigkeit und Realitätsferne ab.[21] Die neue liberale Literaturbewegung sollte keinen elitären Standards folgen, sondern vielmehr auf gesellschaftspolitische Unstimmigkeiten hinweisen und diente somit als Vorläufer der progressiven Ideen der Märzrevolution.[22]

1835 führten die freigeistigen Bemühungen der Autorengruppe zum Verbot derselben durch den Frankfurter Bundestag, durch dessen Zensur auch die Werke Heinrichs Heine unter Verschluss gerieten.

Heinrich Heine, der aufgrund seiner Gesinnung der Bewegung Junges Deutschland zugeordnet wird, teilte vor allem deren Drang hin zur politischen und gesellschaftlichen Veränderung, distanzierte sich aber mit seinem hohen ästhetischen Anspruch von den literarischen Maßstäben der „Jungdeutschen“. Allein dieser Umstand lässt bereits auf Heines zwiegespaltenes und widersprüchliches Verhältnis zu der vormärzlichen Bewegung einerseits und der romantischen Schule andererseits schließen.[23] Während Heine die Starrheit der Strukturen der deutschen Politik beklagt, übt er auf dahingegen Kritik an dem Radikalimus der Freiheitsbewegung.[24]

Dieser innere Konflikt ist auch in seinem Werkstil spürbar. So gilt Heinrich Heine beispielsweise als Schüler der Romantik, während er gleichzeitig deren Gegenwartsverlust kritisiert und sowie deren Tonalität und thematische Inhalte überwindet. Hierin liegt wiederum auch die Einzigartigkeit Heines politischer Werke: Die Vermischung von revolutionärem Idealismus und romantischer Ästhetik erklärt, weshalb sein Engagement nicht in einseitiger und banaler Polit-Prosa resultiert.[25]

Seine Lyrik ist zumeist mit Spott und Satire versehen und zielt auf seine Zeitgenossen und deren Gesinnung ab.[26] Heine polarisierte gerne und mied die Konfrontation mit seinen Mitmenschen nicht. Das Exempel hierfür gilt seine Auseinandersetzung mit dem Dichter August Graf von Platen, in dem dieser Heine für seine Angehörigkeit zum Judentum verhöhnte und Letzterer griff den Grafen wegen seiner Homosexualität an.[27] Parallelen zum heutigen Battle-Rap oder „Beef“ (Streitigkeiten) können bei diesem Vergleich kaum unbeachtet bleiben.

Aufgrund der rhythmische Sprache von Heinrich Heine wurden viele seiner Lieder vertont.[28]

2.2 Neue Sachlichkeit und Bertolt Brecht

Ungefähr ab 1925 lässt sich , basierend auf der Resignation im Anschluss an die gescheiterten Umstrukturierungsprozesse, eine bisher neuartige Stilistik in den Werken der zeitgenössischen Autoren wahrnehmen. Ihre Texte werden sachlich und drücken in klaren, unsentimentalen Worten ihre Kritik an einem moralischen Werteverfall und den Verlust der Totalität aus. Idealisten beklagen, in Form von Tatsachenberichten und Montagen, die Orientierung an falschen Leitsätzen.[29]

Die Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ lehnen den künstlerischen Geltungsbedarf mit seiner schwärmerischen Ausdrucksform ab und verbürgen sich einer schonungslosen Offenheit bezüglich der Realität. Der sachliche Autor unterwirft sich einem naturalistisch-wissenschaftlichen Schreibstil von ungeschönter Einfachheit.[30]

Die offiziellen, herrschenden Tendenzen der ›neuen Sachlichkeit‹, die als Richtung den absterbenden Expressionismus ablöste, sind inhaltlich und stilistisch durch eine solche Depressionsatmosphäre bestimmt. Müdigkeit, Unglaube, Verzicht auf Wirksamkeit in einer seelen- und sinnlosen Welt werden durch Ironie als geistige Überlegenheit ausgegeben.[31]

Einer, dessen Werke mit dieser „neuen Sachlichkeit“ unverkennbar verwachsen sind, ist Bertolt Brecht. Sein literarischer Fingerabdruck ist erkennbar an der drastischen, auch gerne singbaren Sprache,[32] und der unverfrorene Schlichtheit, mit der er dem Leser die Wahrheit präsentiert.[33]

In Bertolt Brechts Schrift zur neuen Sachlichkeit äußert er sich wie folgt:

Ich muß [sic!] Sie bitten, mir ohne weitere Sentimentalitäten zuzubilligen, daß [sic!] ich natürlich nicht für jene entsetzliche hilflose Unsachlichkeit bin, die das gegenwärtige bürgerliche Theater allein an Leben erhält. Über dieser Leute Unsachlichkeit lache ich, aber über Ihre Sachlichkeit bin ich erbittert. … Die Sachlichkeit wird kommen, und es wird gut sein, wenn sie kommt – ich wünsche es bei Lenin -, vorher kann man gar nichts weiter unternehmen; aber dieser unvermeidliche und absolut nötige Fortschritt wird eine reaktionäre Angelegenheit sein, das ist es, was ich behaupten möchte: Die Sachlichkeit ist reaktionär.[34]

[...]


[1] Vgl. Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland, S. 9

[2] Vgl. ebda.

[3] Vgl. http://www.thomasgransow.de

[4] Vgl. Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland, S. 9

[5] Vgl. ebda, S. 20

[6] Vgl. http://www.thomasgransow.de

[7] Vgl. Wolf Biermann. Loblieder und Haßgesänge, S. 35

[8] Vgl. Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland, S. 55

[9] Vgl. ebda., S. 65 ff.

[10] Vgl. ebda., S. 165

[11] Vgl. ebda., S. 127

[12] Vgl. ebda., S. 225

[13] Vgl. Deutsche Literatur in Epochen, S. 212

[14] Vgl. Deutsche Literatur in Epochen, S. 244

[15] Vgl. Komparatistik als Humanwissenschaft, S. 250

[16] Vgl. Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland, S. 330

[17] Vgl. Deutsche Literatur in Epochen, S. 147

[18] Vgl. Junges Deutschland, in: Lexikon zu Restauration und Vormärz

[19] Vgl. Junges Deutschland, in: Lexikon zu Restauration und Vormärz

[20] Vgl. Restauration, in: Lexikon zu Restauration und Vormärz

[21] Vgl. Junges Deutschland

[22] Vgl. Deutsche Literatur in Epochen, S. 147

[23] Vgl. Junges Deutschland

[24] Vgl. Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland, S. 228

[25] Vgl. www.wiko-greifswald.de

[26] Vgl. Deutsche Literatur in Epochen, S. 149

[27] Vgl. Die Literatur – das sind wir und unsere Feinde, S. 14

[28] Vgl. Deutsche Literatur in Epochen, S. 149

[29] Vgl. Deutsche Literatur in Epochen, S. 205

[30] Vgl. Neue Sachlichkeit als ethische Haltung

[31] Neue Sachlichkeit Band 1, S. 27

[32] Vgl. ebda., S. 248

[33] Vgl. Geschichte der politischen Lyrik in Deutschland, S. 340

[34] Neue Sachlichkeit Band 2, S. 280

Details

Seiten
16
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668277182
ISBN (Buch)
9783668277199
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v338141
Note
Schlagworte
Politische Lyrik Politisches Lied Heine Biermann Rap politischer Rap deutscher Rap Hip-Hop

Autor

Zurück

Titel: Politische Lyrik und deutscher Rap. Korrelationen zwischen Hip-Hop und politischem Lied