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Intertextuelle und intermediale Elemente in Carmen Martín Gaites "El cuarto de atrás"

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 31 Seiten

Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Intertextuelle Elemente in „El cuarto de atrás”
2.1 Zur Theorie der Intertextualität
2.2 Intertextualität in „El cuarto de atrás”
2.2.1 Verweise auf andere literarische Werke in “El cuarto de atrás“
2.2.2 Verweise auf eigene literarische Werke in „El cuarto de atrás“
2.2.3 „La novela rosa“ in „El cuarto de atrás”
2.2.4 Dramatische Elemente in “El cuarto de atrás”

3. Intermediale Elemente in „El cuarto de atrás”
3.1 Zur Theorie der Intermedialität
3.2 Intermedialität in „El cuarto de atrás”
3.2.1 Printmedien in “El cuarto de atrás”
3.2.2 Auditive Medien in „El cuarto de atrás”
3.2.3 Audiovisuelle Medien in „El cuarto de atrás”
3.2.4 Weitere intermediale Elemente in „El cuarto de atrás“

4. Resümee

5. Bibliographie
5.1 Primärliteratur
5.2 Sekundärliteratur

„En el fondo, todo es jugar, y el éxito depende de la capacidad de concen-tración, tengo que pensar eso, [...].” (El cuarto de atrás, 153)

1. Einführung

„Al comedor aquel también ellos lo llamaban “el cuarto de atrás”, así que las dos hemos tenido nuestro cuarto de atrás, me lo imagino también como un desván del cerebro, una especie de recinto secreto lleno de trastos borrosos, separado de las antesalas más limpias y ordenadas de la mente por una cortina que sólo se descorre de vez en cuando; los recuerdos que pueden darnos alguna sorpresa viven agazapados en el cuarto de atrás, siempre salen de allí, y sólo cuando quieren, no sirve hostigarlos.” (S.80f.)

In Carmen Martín Gaites Roman, für den sie 1978 den Premio Nacional de Literatura erhielt, treten zahlreiche Erinnerungen in einer einzigen Nacht aus dem „cuarto de atrás“, und der Leser wird Zeuge eines Versuchs „der völlig unvermittelten Darstellung des Erinnerungsprozesses“ (Paatz 1994, 67). Dabei handelt es sich um „a book on memory but definitely not a memoir“ (Castillo 1987, 814). Der Roman hat seine eigene Entstehung zum Gegenstand und kann deshalb als “Self-Referential Novel” (Spires 1983, 139) bezeichnet werden. Die Protagonistin Carmen erhält nach dem zu Bett gehen Besuch eines Mannes in Schwarz, der ihr die unterschiedlichsten Fragen stellt und sie unter anderem zu ihren aktuellen Projekten interviewt. Carmen gesteht, dass sie im vergangenen Januar Todorov versprochen hat, einen fantastischen Roman zu schreiben; erklärt aber auch, dass sie seit längerer Zeit Material für ein Buch über ihr eigenes Erleben und ihre Erinnerungen bezüglich des Franco-Regimes sammelt. Während des Gesprächs mit besagtem Mann kommt ihr die zündende Idee: „Se me acaba de ocurrir una idea. ¿Y si mezclara las dos promesas en una?” (S.112). Der Leser nimmt demnach nun in gewisser Weise teil an der Entstehung eines Werkes, das fast schon als groteske Mischung aus fiktional-fantastischen Elementen, metafiktionalen Bestandteilen, historischen Ereignissen und autobiographischen Gegebenheiten bezeichnet werden kann. Das Gespräch zwischen den beiden Protagonisten wird immer wieder durch „mental flashbacks“ (Spires 1983, 140), eben jene „recuerdos“, von Seiten Carmens unterbrochen. In diesen Erinnerungen liegt das hohe intertextuelle und intermediale Potential des Textes, denn sie sind geprägt durch unzählige Zitate aus klassischen Werken, Passagen aus trivialen Liebesromanen, Strophen aus berühmten Liedern, bekannte Filmdialoge, Tage- und Notizbuchauszüge, etc.

In der vorliegenden Arbeit soll das Werk auf diese intertextuellen und intermedialen Elemente hin untersucht werden. Den beiden Untersuchungen geht jeweils ein kurzer Theorieteil voraus, der sowohl als Einführung in das jeweilige Unterkapitel als auch als Zusammenfassung der wichtigsten literaturtheoretischen Erkenntnisse zu werten ist.

2. Intertextuelle Elemente in „El cuarto de atrás”

2.1 Zur Theorie der Intertextualität

- Dueño el hombre de su vida, lo es también de su muerte.
- ¿Se trata de una cita? – le pregunté.
- Seguramente. Ya no nos quedan más que citas. La

lengua es un sistema de citas.

(Borges 1975, 129; zit. in: Haßler 1997, 11)

Im Allgemeinen kann Intertextualität definiert werden als die Eigenschaft von insbesondere literarischen Texten, auf andere Texte bezogen zu sein (Nünning 1998, 241). Ein Text steht somit nicht in einem Vakuum, sondern ist immer in Koexistenz mit anderen Texten zu verstehen. Diese Erkenntnis war bereits der klassischen Rhetorik vertraut, denn schon zu diesem Zeitpunkt etablierten sich Termini wie Imitation oder Parodie (Nünning 1998, 241).

Wie nun könnte die Funktionalität von intertextuellen Bezügen in einem Text beschrieben werden? Hervorzuheben ist mit Sicherheit, dass das Bedeutungspotential eines literarischen Textes erhöht wird und dass sich Texte mit Verweisen auf andere Werke „auf eine bestimmte Art und Weise in die Gesamtheit des bestehenden kulturellen Fundus einfügen“ (Paatz 1994, 140). Gerda Haßler (1997, 12) manifestiert gar, dass es ohne Wiederholung keine Kultur gäbe, denn „alle Ausdrucksformen von Kultur setzen eine zeitliche Synthese voraus, eine Zeit, die über sich hinausweist, indem sie Ausdrucksformen in bereits Vorliegendem finden“. Wiederholungen stellen die Grundlage für das Funktionieren von Sprache dar, d.h. Morpheme, Lexeme und syntaktische Kombinationsmuster werden immer wieder neu kombiniert und strukturiert (Haßler 1997, ebd.), und dies ermöglicht uns die zwischenmenschliche Kommunikation. Allerdings kann an dieser Stelle noch nicht von Intertextualität bzw. von einem Text im Text gesprochen werden, sondern erst, „wenn das wiederholte Element selbst schon einmal Anteil an einer Sinngebung hatte, bei der mindestens Referenz und Prädikation vorgelegen haben müssen“ (Haßler 1997, 12), kann von einem intertextuellen Bezug die Rede sein.

Grundsätzlich können zwei Kategorien von Intertextualitätstheorien unterschieden werden: einerseits ist Intertextualität als „deskriptiver Oberbegriff für herkömmliche Bezugsformen von Texten“ (Nünning 1998, 241) zu verstehen. Hierbei handelt es sich um die Anspielung eines Autors auf ein anderes Werk, die als intentional und spezifisch charakterisiert werden könnte (Nünning 1998, ebd.). Die zweite Kategorie hingegen, ein eher ontologisch geprägter Begriff, umfasst die Bezugnahme auf sämtliche Arten von bedeutungstragenden Äußerungen. Letztere Auffassung ist demnach das radikalere Verständnis von Intertextualität und ging u.a. aus Michail Bachtins Theorie der Dialogizität hervor (vgl. Haßler 1997, 14). Bachtin stellt der de Saussure´schen Auffassung des binären Zeichens, bestehend aus signifiant und signifié, das dialogische Wort entgegen, das sich durch die Berührung mit dem „fremden“ Wort konstituiert (vgl. Haßler 1997, ebd.). Bachtin stellt damit die Abschließbarkeit des Zeichens (als feste Konstituente aus Zeichen und Bezeichnetem) in Frage und spricht stattdessen von der „Unabschließbarkeit des dialogischen Zeichenprozesses“ (Haßler 1997, ebd.). Basierend auf diesem Konzept der Dialogik bezeichnete Kristeva (1972, 348)[1], die sich dabei explizit auf Bachtin berief, einen Text als „Mosaik von Zitaten“, wobei „jeder Text [...] Absorption und Transformation eines anderen Textes“ ist. Nicht nur Kristeva, sondern auch andere Poststrukturalisten teilten somit die Auffassung, dass Intertextualität eine Eigenschaft aller Texte ist (Nünning 1998, 241). Kristeva postuliert, dass an die Stelle des Zeichens (signe) ein sogenanntes paragramme tritt, eine Art Doppelzeichen, „mit dem die doppelte Orientierung des Wortes auf sich selbst und auf das andere Wort erfaßt werden soll.“ (Haßler 1997, 15)

Compagnon (1974, 34) behauptet gar, dass jeder Entstehungsprozess eines Textes als eine Art Zitieren zu betrachten ist (Haßler 1997, 16), was aus linguistischer Sicht der bekannten Theorie gleichkommt, dass Sprache von endlichen Mitteln unendlichen Gebrauch machen kann.

Die zweite beschriebene und erkennbar extremere Auffassung des Terminus Intertextualität ist berechtigterweise auch Gegenstand der Kritik. Preisendanz (1982, 25; zit. in Haßler 1997, 20) weist auf die fatalen Folgen eines „überdehnten Intertextualitätsbegriffes“ hin:

Menschheit als Gespräch, Menschengeschichte als diachrones und synchrones Kontinuum von Dis-kussionen – das sind Vorstellungen, die anzeigen, wie verführerisch es sein kann, dem Begriff der Dialogi-zität den Charakter der Universalität zu geben, daß er mit ihm selbst schon reichlich universalisierten Begriff der Kommunikation zusammenfällt.

Haßler (1997, 21) spricht außerdem von einem nicht kontrollierbaren Eigenleben des Intertextualitätsbegriffes und befürwortet aus diesem Grund die Konzentration auf den rationalen „Kern der Intertextualitätsdiskussion [...], die bewußt als eingeschränkt [...] betrachtet werden darf.“ Auch wir müssen uns, soll diese Arbeit einen Sinn ergeben, von der Vorstellung lösen, dass „sämtliche Arten von bedeutungstragenden Äußerungen“ (Nünning 1998, 241; s.o.) als intertextuelle Elemente zu werten sind, da sonst die Untersuchung des Werkes von Carmen Martín Gaite auf eben diese Verweise sich als nicht realisierbar herausstellen würde.

Haßler behält (1997, 48) uneingeschränkt Recht, wenn sie äußert, dass das „Erkennen eines Texts im Text [...] unter bestimmten Bedingungen zur Voraussetzung dafür werden [kann], daß wir einer Äußerung überhaupt Sinn zuordnen können“. Zwar fand diese Behauptung unter linguistischer Perspektive statt, ist unserer Meinung nach jedoch auch auf die Literaturwissenschaft übertragbar. Sich an Compagnon (1972) orientierend, setzt Haßler (1997, 49) für die Wirkungsweise eines Textes im Text in Verstehensprozessen drei Vorgänge voraus: zunächst muss der intertextuelle Bezug (wieder)erkannt werden, anschließend folgt das Verstehen dieses Verweises und daraufhin die Interpretation der Anspielung bzw. des Zitats. Dabei ist für das allgemeine Verständnis des Textes die Realisierung bzw. das Bemerken eines intertextuellen Elements nicht unbedingt notwendig, schränkt jedoch die Wirkung des Werkes in seiner Gesamtheit und Kreativität - mehr oder weniger erheblich - ein.

Dass der Leser über ein gewisses Potential an „Belesenheit“ verfügen muss, um intertextuelle Referenzen zu erschließen, erscheint logisch. Zwar trifft diese Aussage vor allem auf implizite Verweise zu, doch auch explizite Bezüge (Zitate) ergeben wenig Sinn, wenn mir das entsprechende Werk nicht bekannt ist. Haßler (1997, 50) umschreibt diese Problematik treffend, wenn sie sagt:

Für den Textrezipienten und seine Möglichkeiten, den gegebenen Text und seine Teile zu referentialisieren, ist zweifellos seine textuelle Erfahrung maßgeblich, die einen „Intertextualitätshorizont“ eröffnet. (Haßler 1997 , 50)

Abschließend zur Intertextualitätstheorie bleibt eine wichtige Differenzierung zu erwähnen, die Gérard Genette (1982/83) vornimmt (Nünning 1998, 242). Genette unterscheidet in seiner Typologie fünf Untergruppen, er spricht von Intertextualität, Architextualität, Hypertextualität, Metatextualität und von Paratextualität (Piñeda Cachero in: Espéculo 2000/2001).

Der Begriff der Intertextualität, der auch als Oberbegriff für alle weiteren Untergruppen zu werten ist, meint vor allem das traditionelle Zitieren sowie das Plagiat und Anspielungen des Autors (Nünning 1998, 242). Unter Architextualität ist im Allgemeinen der Gattungsbezug zwischen Texten zu verstehen. Diese Gruppe ist als „abstrakteste und impliziteste der fünf Kategorien“ (Nünning 1998, ebd.) zu charakterisieren. Piñeda Cachero (2000/01) bezeichnet die Architextualität ebenfalls als Bezug “a distintos géneros literarios” und fügt hinzu: „La architextualidad supone las analogías formales o de contenido entre distintos textos o discursos.“ Haßler (1997, 15) spricht von einem “Kennzeichen der Textzugehörigkeit”. Der Terminus Hypertextualität steht für die Transformation eines Ausgangstextes (auch Prätext bzw. Hypotext) in die Struktur eines neuen Textes (Hypertext), der beispielsweise in Form einer Parodie oder auch einer Adaption auftritt (Nünning 1998, 242). Haßler (1997, 15) beschreibt Hypertextualität als „Beziehung zwischen einem Text A und einem Text B, wobei A B nicht einfach kommentierend verwendet“. Das Phänomen, dass ein Text einen anderen Text zum Thema hat (z.B. in Form einer Kritik oder eines Kommentars) wird als Metatextualität bezeichnet: „textos que hablan de otros textos, con la relación crítica como paradigma“ (Piñeda Cachero 2000/2001). Als weitere Untergruppe wäre die sogenannte Paratextualität zu erwähnen, die Beziehung eines Textes zu seinen Begleittexten (Haßler 1997, 15). Als Beispiele könnten Titel, Einleitung, Nachwort, Anmerkungen, Widmung, Kapitelüberschriften oder Epigraph angeführt werden (Nünning 1998, 242). Piñeda Cachero (2000/2001) metaphorisiert die Paratextualität sehr treffend mit einem Bilderrahmen: „El marco de un cuadro – que en ocasiones lo condiciona - o la portada de un libro son buenos ejemplos.“

Ausgehend von der beschriebenen Intertextualitätstheorie und den genannten Termini soll nun eine Untersuchung des Romans “El cuarto de atrás“ auf intertextuelle Elemente vorgenommen werden.

2.2 Intertextualität in „El cuarto de atrás”

Die intertextuellen Bezüge in Martín Gaites Werk erwiesen sich im Laufe der Lektüre als sehr zahlreich und eine Erfassung bzw. Erwähnung aller Verweise scheint im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich. Auf den Anspruch der Vollständigkeit der Darstellung der intertextuellen Elemente muss somit verzichtet werden bzw. diese kann nicht geleistet werden, da umfassende Kenntnisse nicht nur in der hispanistischen und lateinamerikanischen Literaturgeschichte und –wissenschaft notwendig sind, sondern der Roman auch ein umfangreiches Wissen bzw. beinahe Expertendasein in der Weltliteratur voraussetzt, über die wir an dieser Stelle nicht verfügen (können).

Zunächst erfolgt im Roman selbst eine Anspielung auf die sehr intensive Buchlektüre bei der Protagonistin Carmen, die ihre Belesenheit und Kenntnisse in der Literatur unterstreichen:

¡Qué aglomeración de letreros, de fotografías, de cachivaches, de libros ...!; libros que, para enredar más la cosa, guardan dentro fechas, papelitos, telegramas, dibujos, texto sobre texto: docenas de libros que podría abrir y volver a cerrar, y que luego quedarían descolocados, apilados unos sobre otros, proliferando como la mala yerba.” (S. 17)

Im Allgemeinen findet sich im Roman eine bunte Mischung von einerseits Verweisen auf die klassische kanonisierte Literatur und andererseits Bezügen zur Kinder- und Jugendliteratur oder auch zur Abenteuerliteratur. Darüber hinaus umfassen die intertextuellen Verweise auch triviale Genres wie Feuilletonromane oder die im Nachkriegsspanien sehr verbreitete „novela rosa“. Zum häufigen Bezug auf die „novela rosa“ in Martín Gaites Werk wurden unterschiedliche Interpretationsansätze gefunden, die einerseits davon ausgehen, dass damit die Vorbehalte der Erzählerin/Autorin gegenüber einem elitären Intellektualitätskonzept geltend gemacht werden sollen (Paatz 1994, 147); andererseits wird die häufige Erwähnung als Parodisierung der „cultura basura“ gewertet: „[...] imitación satírica: recoge el estilo del hipotexto[2] con intención crítica o ridiculizadora, [...]“ (Piñeda Cachero 2000/2001). Doch Paatz (1994, 147) hat mit Sicherheit Recht, wenn sie postuliert, dass in „der Kombination von Kinderliteratur und Populärkultur mit intellektuellem Bildungsgut [...] eine Besonderheit des Gesamtwerks begründet [liegt].“ (Paatz 1994, ebd.)

„El cuarto de atrás” wird außerdem als Self-Referential Novel bezeichnet (Spires 1993, 139), d.h. der Gegenstand des Romans ist sein eigener Entstehungsprozess:

Carmen Martín Gaite makes her own unique contribution to this self-referential mode , fusing fiction with literary theory in El cuarto de atrás (1978). The creative process explored in this novel transcends both the acts of writing and reading as the text seemingly emerges as the inevitable product of the network of other texts surrounding it. El cuarto de atrás foregrounds the phenomenon of intertextuality. (Spires 1993, 139)

[...]


[1] zit. in: Nünning 1998, 241f.

[2] Der Hypotext ist an dieser Stelle die „novela rosa“.

Details

Seiten
31
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638340229
ISBN (Buch)
9783656899068
Dateigröße
784 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v33578
Institution / Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,3
Schlagworte
Intertextuelle Intermediale Elemente Carmen Martín Gaites

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