Lade Inhalt...

Garbage: The world is not enough, Videoanalyse

Seminararbeit 2001 18 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsangabe

Einstellungsprotokoll

Analyse

Inhaltsangabe

Der Video-Clip zu dem Song „The world is not enough“ von der Band „Garbage“ erzählt den Hergang der Ereignisse bis zur Bombenexplosion in einem (mit wichtigen Persönlichkeiten) vollbesetzten Theater.

Einführend wird der Ort des Geschehens, das „New Globe Theater“, und das Plakat vom Star des Abends , einer Sängerin, gezeigt. Erläuternd erfährt der Zuschauer durch die Einblendung „Chicago 1964“ den genaueren Ort und die Zeit der Handlung. Anschließend sehen wir die Sängerin in ihrer Garderobe, wie sie sich für den Auftritt bereit macht. Zum Erstaunen des Zuschauers vervollständigt die Sängerin ihre Garderobe mit Ohrringen, die sie einer Frauenleiche von den Ohren abzieht. Diese Frauenleiche gleicht im Aussehen vollkommen der Sängerin.

Jetzt setzt die erste Rückblende ein, es wird ein Labor gezeigt und durch eine Einblendung erfährt der Zuschauer, dass dargestellt wird, was 2 Wochen vor dem Tag des Auftritts geschah. In dem Labor sieht der Zuschauer Forscher bei der Arbeit, er sieht wie nach und nach Körperteile eines Androiden zusammengesetzt werden. Der Androide, besser gesagt, die Androidin, hat das Aussehen der Sängerin.

Nachdem die „Monatagephase“ der Androidin abgeschlossen ist, wird ein erster Test mit ihr durchgeführt. Wir sehen sie in einem Untersuchungsraum, wo sie zunächst ihre Stärke demonstriert, indem sie das Sicherheitsglas in dem Untersuchungsraum mit der Faust zerschlägt. Daraufhin wird ein Mann in den Raum geführt. An ihm beweist die Androidin zunächst ihre menschliche „Echtheit“ und bezirzt den Mann mit ihrem weiblichen Charme. Danach stellt sie noch ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis: Sie tötet den Mann durch einen Kuss auf den Mund, bei dem giftiges Gas in ihn gelangt.

Die Forscher sind mit diesem Ergebnis zufrieden, sie schreiten nun zur Vollendung der Androidin. Sie setzen eine Bombe in sie ein und machen diese scharf.

Die Androidin kann nun ihren Auftrag wahrnehmen. Dafür fährt sie am Abend des Auftritts zum Theater und betritt die Garderobe der echten Sängerin. Diese ist sichtlich erschrocken als sie die Androidin, ihr Ebenbild, erblickt. Doch es hilft nichts mehr, die Androidin drückt der echten Sängerin ihren „Todeskuss“ auf die Lippen und diese stirbt. Nun macht sich anstelle der echten Sängerin die Androidin auftrittsbereit. Die Rückblende ist an diesem Punkt des Video-Clips beendet, es ist der Zeitpunkt erreicht, zu dem der Video-Clip auch eingesetzt hat.

Nun erfährt der Zuschauer, wie es weitergeht. Er erblickt eine Bühne, der Vorhang geht gerade auf. Ferner sieht er die vollbesetzten Ränge des Theaters. Ein älterer Mann im Publikum scheint besonders bedeutend zu sein, da er immer wieder gezeigt wird.

Der Auftritt der - wie wir wissen falschen - Sängerin fängt an. Sie meistert den Auftritt glänzend, das Publikum ist begeistert. Der krönende Abschluss des Auftritts ist die Explosion der Bombe, von der aber nur die Androidin und der Zuschauer etwas weiß. Am Ende des Auftritts sieht der Zuschauer die Androidin in triumphierender Pose, mit ausgebreiteten Armen, die der Vollendung ihrer Mission harrt. In letzter Einstellung sieht man den Zünder der Bombe, der sich gerade aktiviert.

1) 0:00 - 0:11

Einstellungsgröße: total

Kamerafahrt von oben nach unten

Ort der Handlung, „New Globe Theater“ wird gezeigt, Plakat von Shirley Manson (Sängerin von Garbage und Hauptdarstellerin des Clips), Einblendung „Chicago 1964“

Ton: beim Erscheinen der Einblendung Schreibmaschinentippen, ansonsten Stadtgeräusche mit Signalhorn im Vordergrund

Farben: blau und rot

2) 0:11 - 0:14

Schwenk über Schriftzug „New Globe Theater“, Kamerafahrt nach unten, Passanten vor dem Theatereingang, Beleuchtung des Theaters drängt sich auf: sie „blendet“ die Kamera Ton: Musik setzt ein

Farben: rot und blau

3) 0:14 - 0:16

Frontalansicht des Theaters und des Vorplatzes, Passanten Farben: blau und rot

4) 0:16 - 0:20

besonderer Schnitt: Ort der Handlung wird gewechselt, Überblendung von rechts nach links leichte Kamerafahrt nach hinten

Sängerin (Androidin) vom Plakat macht sich für den Auftritt bereit, auffällig: rotes Kleid, rote Tapete, überhaupt rote Gegenstände (z. B. Fächer an Wand); gelbliches Licht strahlt stark von hinten in die Kamera

Farbe: rot

5) 0:20 - 0:22 halbnah

Sängerin (Androidin) betrachtet sich vor dem Spiegel, Rückenansicht der Person, Beleuchtung des Raumes drängt sich auf (Lampen in dem Raum, vor allem die Beleuchtung des Garderobenspiegels) leichter Schwenk von rechts nach links zur Garderobe, wo die Leiche der echten Sängerin liegt Farbe: rot, etwas grün (die echte Sängerin)

6) 0:22 - 0:23

Hand zieht Ohrring vom Ohr der Leiche ab gelbliches Licht

Farben: rötlicher Hintergrund, grüne Kleidung der Leiche

7) 0:23 - 0:24

groß

Androidin richtet sich von der Leiche auf, sehr starke „natürliche“ Beleuchtung von hinten Farbe: rot (Wände und Lippen)

8) 0:24 - 0:25

Androidin steckt sich den Ohrring an, dasselbe Szenario wie in Einstellung 4), sehr starkes Licht von hinten rechts

Farbe: rot

9) 0:25 -0: 26 halbnah

wieder Rückenansicht der Androidin vor dem Spiegel, bis auf den Kameraschwenk alles genauso wie in Einstellung 5)

Farbe: rot

10) 0:26 - 0:27 groß

Gesicht der Androidin, Ohrringe sind angesteckt, sie dreht sich um (vom Spiegel weg, zur Tür hin) Farbe: rot

11) 0:27 - 0:28 halbnah

Androidin in rotem Kleid wird noch einmal im Umdrehen begriffen gezeigt, Zoom auf die Leiche der Sängerin,

Farben: rot, grün (Kleidung der Leiche, Blumenstraußrechts neben der Leiche)

12) 0:28 - 0:31

groß

Schwenk über den Oberkörper und Gesicht der Leiche Farben: grün (Kleidung, Augen), rot (Lippen)

13) 0:31 - 0:40

besonderer Schnitt: Ort und Zeit der Handlung werden gewechselt, Überblendung von links nach rechts, Einblendung „Two weeks earlier“

Zoom auf ein Labor in dem Forscher arbeiten, starke „natürliche“ Laborbeleuchtung Ton: Gesang setzt ein, Arbeitsgeräusche

Farbe: grün

14) 0:40 - 0:45 nah

Forscher beim Arbeiten, Einblendung „On a Pacific island“, Kameraschwenk von rechts nach links, starke „natürliche“ Laborbeleuchtung

Farbe: grün

15) 0:45 - 0:50

Detailaufnahme der Laborgeräte, Kamerafahrt von unten nach oben am Gerät entlang starke Laborbeleuchtung blendet Kamera

Farbe: grün

16) 0:50 - 0:51

nah (allerdings nur vom Mittelkörper der Forscher, ansonsten halbtotal in Bezug auf das Bein) Forscher beim Zusammensetzen eines Androidenbeines

Farben: grün, rot (Werkzeug links im Bild)

17) 0:51 - 0:53

Einstellungsgröße s. 16), hier in Bezug auf den Kopf

Forscher beim Zusammensetzen des Kopfes der Androidin, man sieht das Gesicht der Sängerin Farben: grün, rot (Kabel links im Bild)

18) 0:53 - 0:56

Forscher aktivieren „Gehirn“ der Androidin durch Umlegen eines Knopfes, Augen der Androidinöffnen sich (Ich fühle mich hier an „Der Sandmann“ von E. T. A. Hoffmann erinnert ...)

Ton: Klicken beim Betätigen des Knopfes

Farben: grün (zusätzlich zur sonstigen Laborausstattung blinkendes grünes Licht im Hintergrund), rot (Aktivierungsknopf)

19) 0:56 - 1:00

Nahaufnahme des Androidinnenkopfes, sie schaut und singt in die Kamera hinein, Zoom auf den Kopf zu

Farben: grün, rot (Kabel links, roter Knopf im Kopf)

20) 1:00 - 1:02

Beobachter der Vorgänge außerhalb des Labors (hinter Sicherheitsglas) scheint mit den Fortschritten zufrieden, Beleuchtung des Labors fällt wieder ins Auge, Zoom auf das Labor zu Farbe: grün

21) 1:02 -1:07

Großaufnahme einer Androidinnenhand, leichter Schwenk von links nach rechts, die Hand bewegt sich leicht

Farben: grün, rot (Kabel aus der Hand)

22) 1:07 - 1:10

Androidin wird gezeigt, Roboter arbeiten an ihr, ihr Brustbereich ist auch schon fertig gestellt, man sieht einen Motor als eine Art „Herz“; Zoom auf Androidin

Farbe: grün

23) 1:10 - 1:11 Detail

Es werden vor allem die Laborgeräte gezeigt, zunächst die im Vordergrund, dann werden die im Hintergrund fixiert, Kamera wird von der Laborbeleuchtung „geblendet“

Farbe: grün

24) 1:11 - 1:14 amerikanisch

Zoom auf die Androidin, diese ist jetzt bis zur Hüfte fertiggestellt Farbe: grün

25) 1:14 - 1:17 Detail

Androidin von hinten (verschwommen), Schwenk von links nach rechts zur Bombe, dies dann in Nahaufnahme

Farbe: silbergrün, rot (LED-Anzeige des Zeitzünders der Bombe)

26) 1:17 - 1:21

besonderer Schnitt: Zeit wird gewechselt, Überblendung von links nach rechts, fertige Androidin tritt vor einen Spiegel, starke Beleuchtung von hinten durch Licht im Raum Ton: Refrain setzt ein

Farbe: gelb-rötliches Licht, rot (Haare)

27) 1:21 - 1:25 halbtotal

Rückenansicht der Androidin im Untersuchungsraum, Kamerarückfahrt Farbe: gelb-rötliches Licht

28) 1:25 - 1:27

Androidin singt ins Sichtfenster, durch das sie beobachtet wird, hinein Farbe: gelbliches Licht

29) 1:27 - 1:28

Forscher in Nahaufnahme

Androidin holt aus, um das Sicherheitsglas des Sichtfensters zu zerschlagen

Farben: aus dem Untersuchungsraum dringt gelbliches Licht, Raum in dem die Forscher sind vorwiegend grün, auch Kleid der Androidin grün

30) 1:28 - 1:30

Androidin zerschlägt das Sichtfenster Farbe: gelbliches Licht

31) 1:30 - 1:32

Forscher in Nahaufnahme Farben: grün und blau

32) 1:32 - 1:33

Forscher drückt Knopf Farbe: grünliches Licht

33) 1:33 - 1:35

groß

Androidin dreht sich vom Glas weg (offensichtlich zu einer gegenüberliegenden Tür) Farben: gelb-rötliches Licht

34) 1:35 - 1:37

Forscher schauen erwartungsvoll Farben: grün-blau

35) 1:37 - 1:40 groß

singende Androidin

Farbe: gelb-rötliches Licht

36) 1:40 - 1:41

Ein Mann erscheint im Untersuchungsraum, steht der Androidin gegenüber

Farben: gelbliches Licht, Androidin hebt sich durch rote Haare und grünes Kleid besonders hervor

37) 1:41 - 1:45

[...]

Details

Seiten
18
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638336574
Dateigröße
389 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v33091
Institution / Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
keine (bestanden)
Schlagworte
Garbage Videoanalyse

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Garbage: The world is not enough, Videoanalyse