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Stress im Zusammenhang mit kleinen Handlungsspielräumen

Hausarbeit 2003 37 Seiten

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft

Leseprobe

0. Gliederung

1. Einleitung

2. Stress und seine Wirkungen
2.1. Definitorische Eingrenzung des Begriffes „Stress“
2.2. Belastungen und Stressoren am Arbeitsplatz
2.3. Die Auseinandersetzung der Person mit den Belastungen

3. Die Charakterisierung des Handlungsspielraums
3.1. Definitorische Eingrenzung des Begriffes „Handlungsspielraum“
3.2. Bestehende Konzepte zur Charakterisierung des Handlungsspielraums
3.3. Auswirkungen einer Handlungsspielraumerweiterung

4. Stress als Folgeerscheinung eines kleinen Handlungsspielraums
4.1. Kennzeichen eines kleinen Handlungsspielraums
4.2. Auswirkungen eines kleinen Handlungsspielraums auf die Arbeitstätigkeit
4.3. Belastende Faktoren einer Arbeitstätigkeit mit kleinem Handlungsspielraum
4.4. Die Ergebnisse von Untersuchungen zum Thema Stress und kleiner Handlungsspielraum
4.5. Der Zusammenhang zwischen Anforderungen der Arbeit und dem Handlungsspielraum nach Karasek

5. Vorstellung geeigneter Tests zur empirischen Untersuchung
5.1. Methodische Probleme bei der empirischen Untersuchung
5.2. Tests zur empirischen Untersuchung
5.2.1. Der Fragebogen zur Arbeitsanalyse (FAA) und das Arbeitswissen- schaftliche Erhebungsverfahren zur Tätigkeitsanalyse (AET)
5.2.2. Das Job Diagnostic Survey (JDS)
5.2.3. Das Verfahren zur Ermittlung von Regulationserfordernissen in der Arbeitstätigkeit (VERA)

6. Schlusswort

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

1. Einleitung

In der heutigen Gesellschaft klagen unzählige Menschen über Stress, wobei das Wort „Stress“ häufig missbräuchlich verwendet wird, da es im Zusammenhang mit den verschiedensten Bedeutungen gebracht wird. Im modernen Arbeits- leben ist der Stress sowohl durch die Persönlichkeitsstruktur als auch durch Arbeitssituationen, die sich für die Beschaffenheit des menschlichen Organismus als ungeeignet erweisen, bedingt. Die individuelle Lebens- situation, aber vor allem auch die Belastungsintensität der Anforderungen, die an den Einzelnen gestellt werden, wirken sich in ihrer Bedeutsamkeit unterschiedlich auf den jeweiligen Menschen aus. Belastungen oder Gefahrensituationen können die Prozesse des menschlichen Körpers in ihrem Zusammenwirken beeinträchtigen. Der menschliche Organismus hat die Fähigkeit auf belastende Situationen mit Abwehrmechanismen zu reagieren, die den Körper in einen angeregten Zustand versetzen, um mögliche Gefahren abwenden zu können. Diese Maßnahmen sind in vielen Fällen zweckmäßig, um den Organismus vor zu starker Beeinträchtigung zu schützen. Es stellt sich die Frage, inwiefern das Ausmaß des Handlungsspielraums einer Tätigkeit einen Einfluss auf das Empfinden oder die Verarbeitung von Stress hat. Im Zusammenhang mit Vorüberlegungen zur Arbeitsgestaltung erweist sich diese Fragestellung als ein wichtiger, zu klärender Punkt, da neben der Arbeitseffizienz auch die Arbeitszufriedenheit eine große Rolle spielt. In Hinblick auf die Fragestellung nach den Bedingungen einer persönlichkeits- förderlichen Arbeitsgestaltung nimmt die Diskussion um die Flexibilitäts- förderung durch Erweiterung der Handlungsspielräume eine Schlüsselstellung ein.

Die tayloristische Arbeitszerstückelung ist ein Beispiel für eine sich als belastend auf die Arbeiter auswirkende Arbeitsstrukturierung. Wird die Arbeit aufgrund einer einseitigen Inanspruchnahme als Belastung empfunden, so reagiert der Körper auf die Arbeitssituation, um sich zu schützen. Monotonie, Einseitigkeit, geringe Motivation und hohe Fremdbestimmung, die Kennzeichen einer Tätigkeit mit geringem Handlungsspielraum, begünstigen die Empfindung, sich einer belastenden Situation aussetzen zu müssen und somit die Entstehung von Stress.

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob nicht auch ein zu großer Handlungsspielraum die Entstehung von Stress positiv beeinflusst. So kann man annehmen, dass ein zu großer Handlungsspielraum für viele Menschen eine Stresssituation darstellt, da hierdurch nicht nur die Summe der Entscheidungsmöglichkeiten, sondern auch das Maß an Unsicherheit und Verantwortung steigt.

Die These, die in dieser Hausarbeit bearbeitet werden soll, lautet, dass es einen Zusammenhang zwischen kleinen Handlungsspielräumen und Stress gibt. Es wird also angenommen, dass eine Tätigkeit, die eine sehr hohe Fremdbestimmung und geringe Entscheidungs- sowie Entwicklungs- möglichkeiten aufweist, sich als eine Belastung erweist, und somit die Entstehung von Stress begünstigt. Da es sich hierbei nicht um eine empirische Untersuchung handelt, sondern um den Versuch der theoretischen Darstellung des Zusammenhangs zwischen Stress und einem kleinen Handlungsspielraum, werden am Ende der Hausarbeit einige Tests vorgestellt, die bei einer empirischen Untersuchung dienlich sein können.

Die Hausarbeit ist folgendermaßen aufgebaut: Zunächst erfolgt im zweiten Kapitel eine Auseinandersetzung mit dem Thema Stress, wobei vor allem Punkte hervorgehoben werden, die bei der späteren Klärung des Zusammenhangs hilfreich sein mögen. Das dritte Kapitel ist eine kurze Einführung in die Theorie des Handlungsspielraums. Im vierten Kapitel erfolgt die Darstellung des Zusammenhangs zwischen kleinen Handlungsspielräumen und Stress. Zum Abschluss der Hausarbeit werden noch einige Tests vorgestellt, die sich zur empirischen Untersuchung eignen.

2. Stress und seine Wirkungen

Wie bereits darauf hingewiesen wurde, sind die Stressreaktionen des Organismus vielfach zweckvoll und notwendig. Erst wenn die Reaktion zu stark, zu schwach oder fehlgerichtet ist, dann besteht die Gefahr der Beeinträchtigung der Gesundheit. Belastungen können unterschiedlicher Art sein und verschiedene Wirkungen mit sich bringen. Der schüchterne, unerfahrene Vertreter, zum Beispiel, wird seine schwierigen Kunden erst dann besuchen, nachdem er sich eingearbeitet hat.

So lernt er unter Umständen mit der Zeit und unter großer Belastung, seine Schüchternheit zu überwinden. Bei diesem Fall handelt es sich um eine Beanspruchung, die ähnlich wie ein Training, einen stimulierenden, motivierenden Effekt ausübt. Coper & Payne (1988, S. 18) verweisen auf die unterschiedliche Wirkung, die Stress auf die menschliche Befindlichkeit haben kann: „Work may, for exampel, have positive health benefits as well as negative ones. Unemployment and retirement from work are associated with excess risk of psychological dysfunction although the evidence that loss of a job leads to increased risk of cardiovaskular disease is, at best, equivocal.“

In dieser Hausarbeit soll jedoch hauptsächlich von Stress die Rede sein, der eine negative Wirkung aus den Körper ausübt, da davon ausgegangen wird, dass eine Arbeit, die sehr geringe Handlungsspielräume aufweist, einen negativen Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit ausübt.

Es ist ersichtlich, dass eine psychische Situationsbewertung, also die kognitiv – emotionale Auseinandersetzung mit der Umwelt, Stress hervorrufen kann. In der Weiterentwicklung des Stresskonzeptes lag der Schwerpunkt auf der Beschreibung der Stressreaktion oder des Allgemeinen Adaptationssyndroms (AAS). Karmaus (1984, S. 14f.) weist darauf hin, dass es zu klären galt, warum gleichartige Reize zu unterschiedlichen Stressreaktionen führen und inwiefern ein Zusammenhang zwischen den Bewältigungsversuchen und den Anpassungskrankheiten besteht. Zur Beschreibung der Qualität der Stressreaktion haben Cannon und Selye zwei unterschiedliche Mechanismen aufgezeigt. Cannon hat die alternative Entscheidung zwischen Kampf und Flucht hervorgehoben, die zu einer Erhöhung der sympathiko-adrenalen Aktivität führt. Selye hingegen hat die Aktivation des adrenokortikalen Systems unterstrichen und die zeitlichen Phasen des Allgemeinen Adaptationssyndroms folgendermaßen beschrieben:

1. Schockphase: das Stadium der Alarmreaktion
2. Das Stadium des Widerstades
3. Dekompensationsphase: Das Stadium der Erschöpfung.

Dieser medizinische Erklärungsversuch verdeutlicht, dass Stress sich in biochemischen Reaktionen des Körpers äußert und eine Schutzfunktion vor äußeren Bedrohungen bietet.

Lieberei (1995, S. 57) weist darauf hin, dass experimentelle Studien belegt haben, dass die Einwirkung von Stressoren zu unterschiedlichen kurz-, mittel-, oder langfristigen Beanspruchungsfolgen führt. Bronner & Levi (1973, S. 16-19) verdeutlichen die Folgen, die das Empfinden von Stress auf den Menschen haben kann: Das autonome Nervensystem, dessen zwei Teilsysteme, das sympathische und das parasympathische, zusammen die Körperfunktionen regeln, reagiert als Erstes auf Stress. Daraufhin wird die Synthese von Adrenalin aus dem Nebennierenmark, das wiederum mit dem sympathischen Nervensystem in Verbindung steht, erhöht. Aufgrund der gesteigerten Produktion von Adrenalin, gelangen Impulse zum Hypothalamus, wodurch eine erhöhte Hormonproduktion in der Hypophyse bewirkt wird. Durch die ausgesandten Hormone wird der Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Die Folgen dieser physiologischen Stressreaktion zeigen sich in einem unbehaglichen Gefühl, von dem verschiedene Körperregionen betroffen sein können. In manchen Fällen drückt sich Stress durch eine innere Anspannung, Einschlafschwierigkeiten, Stiche in der Herzgegend oder einem Spannungs- gefühl im Magen aus. Als langfristige Folgen von Stress können auch psychosomatische Erkrankungen entstehen. Aufgrund dieser negativen Wirkung von Stress ist es ersichtlich, dass ein Anliegen darin bestehen muss, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Stressreaktionen möglichst vermieden werden können. Insofern stellt die Darstellung des Zusammenhangs von kleinen Handlungsspielräumen und Stress eine wichtige Überlegung dar, deren Ergebnisse in die Arbeitsgestaltung miteinfließen sollten.

Es ist ersichtlich, dass Stress sich durch unterschiedliche Wirkungen im menschlichen Körper äußern kann und sogar auch eine positive Funktion hat. Im Folgenden soll der Begriff Stress näher erläutert und im Zusammenhang betrachtet werden, um dann im weiteren Verlauf der Hausarbeit einen Bezug zu kleinen Handlungsspielräumen herzustellen.

2.1. Definitorische Eingrenzung des Begriffes „Stress“

Angesichts der vielschichtigen und meist ungenauen Vorstellungen, die mit dem Begriff „Stress“ einhergehen, bestehen verschiedene Gesichtspunkte unter denen der Stressbegriff erklärt werden kann.

Besonders drei Klassen von Stresskonzepten müssen hervorgehoben werden: Die reizorientierten Modelle, die reaktionsorientierten Modelle und das transaktionale Modell.

Lazarus (1966, zit. n. Semmer, 1984, S. 19) hat Stress folgendermaßen charakterisiert: „The province of stress is most clearly demarcated when we are dealing with the extremes of disturbance of biological and physical functioning...“.

Er definiert Stress als ein relationales Phänomen, da dieser nur dann auftritt, wenn eine Person eine Anforderungskonstellation zwischen ihr und ihrer Umwelt so einschätzt, dass ihr Reaktions- und Leistungsvermögen überfordert und das Wohlergehen bedroht ist.

Selye hingegen, der den Begriff Stress in die Humanwissenschaften eingeführt hat, sieht darin die unspezifische Reaktion des Organismus auf jede Art von Anforderung, die an ihn gestellt wird. Sein Konzept zählt zu den reaktions- orientierten Modellen, da Stress als abhängige Variable, also als Stressreaktion gedeutet wird. In der „Life-Event“-Forschung wurde davon ausgegangen, dass es die vom Individuum geforderte Anpassungsleistung sei, die eine Anfälligkeit der Krankheit bewirkt. Man kann dieses Konzept zu den reizorientierten Modellen zählen, da Stress durch Belastungsfaktoren aus der Lebenssituation, die auf den arbeiteten Menschen einwirken, also als unabhängige Variable definiert wird Somit erscheint lediglich die Intensität der geforderten Anpassung als entscheidend und nicht ihre spezifische psychologische Bedeutung im Sinne negativer oder positiver Bewertung. Auffallend ist, dass sich empirische Belege, die sich mit der Wirkung positiver, negativer und neutraler Ereignisse auf Gesundheit und Wohlbefinden auseinandergesetzt haben, meist auf negative Ereignisse beziehen. So kann man zum Beispiel die Ergebnisse, die mit der Social Readjustment Rating Scale von Holmes & Rahe (1967) erzielt wurden, nur schwer interpretieren, da die Skala mehr negative als positive Ereignisse enthält (vgl. Semmer, 1984, S. 19f.; Weber, 1987, S. 16). Kognitiv-emotionale Stressdefinitionen beinhalten den Gedanken, dass psychische Situationsbewertungen, also eine kognitiv-emotionale Auseinandersetzung mit der Umwelt, entweder zu Stress führen oder ihn abschwächen. Besonders im Zusammenhang mit der Bewertung von Lärm konnten hierzu Ergebnisse erzielt werden.

Zudem kann Stress auch durch das transaktionale Modell beschrieben werden, das sowohl die Umwelt (Stimuli), als auch die Reaktion miteinbezieht (vgl. Semmer, 1984, S. 18, 21).

Nachdem nun die wichtigsten Konzepte zum Thema Stress kurz vorgestellt wurden, wird im nächsten Kapitel, auf wichtige Stresskonzepte am Arbeitsplatz eingegangen.

2.2. Belastung und Stress am Arbeitsplatz

Bevor die wichtigsten Konzepte vorgestellt werden, die sich mit Stress am Arbeitsplatz befassen, muss darauf hingewiesen werden, dass im arbeits- psychologischen Bereich vielfach mit dem Begriff Stressor gearbeitet wird, der jedoch aufgrund der unterschiedlichen Überlegungen und Erforschungen von den jeweiligen Autoren verschieden interpretiert wird.

Die Einflüsse, die von den Abwehrmaßnahmen auf den menschlichen Körper ausgehen, bezeichnet man als Stressoren. Unfälle, Krankheiten und eine zu intensive Einwirkung von Hitze oder Kälte zählen zu den Stressoren physischer Art und können den Organismus schaden, ganz abgesehen davon, welche psychischen Auswirkungen diese Einflüsse bewirken. Der Mensch reagiert jedoch nicht nur auf die unmittelbare Gefahr, sondern auch auf Bedrohung, Angst und Monotonie. Bei den Stressoren psychischer Art genügt der bloße Gedanke an eine gefährliche oder belastende Situation, um eine Stressreaktion im Körper hervorzurufen (vgl. Bronner & Levi, 1973, S. 15f.).

Beispiele für psychischen Stress sind eine unglückliche Ehe, ungenügender Kontakt zu den Mitmenschen, wirtschaftliche Unsicherheit oder eine bedrückende Arbeitssituation. Bezüglich der Modelle, die sich mit dem Thema Stress am Arbeitsplatz auseinandergesetzt haben, kann man zwischen zwei Hauptrichtungen unterscheiden. Das Konzept von Levi (1972), Frankenhaeuser & Gardell (1976) stellt vor allem die Dimensionen „overload“ und „underload“ in den Vordergrund und verpflichtet sich mehr dem Aktivierungskonzept. Die Ideen von Lazarus (1966) und McGrath (1979) zählen eher zu einer dem „Imbalance-Modell“ verpflichteten Richtung, in der neben den Anforderungen auch die Angebote zur Befriedigung von Bedürfnissen stark berücksichtigt werden (vgl. Semmer, 1984, S. 35).

Das Selektions-Modell von McGrath (1976) klassifiziert Stress in Organisationen in drei Bereiche, in denen Stressoren auftreten können. Diese Bereiche werden von ihm als die physikalisch-technologische Umgebung, die sozial-interpersonale Umgebung und das Person-System des Organi- sationsmitglieds benannt, wobei mit dem Letzteren die Merkmale der Person gemeint sind. Er vertritt die Ansicht, dass Stress in jedem dieser Bereiche entstehen kann und dass es gewisse Schnittstellen (das Behavior-Setting, die Organisationsaufgabe und die Organisationsrollen) gibt, die mit diesen Teilsystemen verbunden sind. Daraus folgert McGrath sechs potentielle Stressursachen, die im Folgenden vorgestellt werden:

1. Der aufgabengebundene Stress (Über- und Unterforderung)
2. Der rollenbedingte Stress (Konflikt, Ambiguität, Verantwortung)
3. Stress aus dem Behavior-Setting (Crowding)
4. Stress aus der physikalischen Umgebung (Lärm, Hitze, Kälte)
5. Stress aus der sozialen Umgebung (Führungsprobleme, Betriebsklima)
6. Stress aus den Merkmalen der Person (Angst, Schüchternheit)

(vlg. Semmer, 1984, S. 36f.).

In dieser umfassenden, systematischen Klassifikation von McGrath lässt sich praktisch jeder Stressor einfügen. Komplexe, festgelegte Produktionsprozesse, die einen kleinen Handlungsspielraum aufweisen, können zum Beispiel Überforderung und Angst, bei vorhandenen Merkmal der Person, bedeuten.

Diese Vorüberlegungen dienen zur Veranschaulichung der Vielfalt von Stressursachen, die aufgrund zu geringer Autonomie am Arbeitsplatz entstehen können.

2.3. Die Auseinandersetzung der Person mit den Belastungen

Ein wichtiger Punkt, den man berücksichtigen sollte, ist, dass die Empfindung von Stress personenabhängig ist. Das heißt, man kann nicht grundsätzlich sagen, dass eine Arbeitstätigkeit mit hoher Fremdkontrolle und geringer Autonomie bei dem Arbeitenden Stress verursacht. Die Empfindung von Stress basiert auf einer subjektiven Bewertung des Arbeitsprozesses und wird durch Coping-Prozesse verarbeitet. Es mag Personen geben, die sich selbst unter widrigen Arbeitsbedingungen als recht stressresistent erweisen.

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Details

Seiten
37
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638332699
ISBN (Buch)
9783638719612
Dateigröße
625 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v32591
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen – Institut für Arbeits- und Organisationspsychologie
Note
Schlagworte
Stress Zusammenhang Handlungsspielräumen

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Titel: Stress im Zusammenhang mit kleinen Handlungsspielräumen