Lade Inhalt...

Eine fiktive philosophische Diskussion zum Thema Vernunft oder Gefühle. Wodurch wird Moralität bestimmt?

Ausarbeitung 2016 10 Seiten

Philosophie - Sonstiges

Leseprobe

Begleittext

Im Folgenden habe ich mich für einen fiktiven Ausschnitt eines fiktiven Beitrages in der Fernsehsendung „SternTv“ entschieden. Es handelt sich um eine Diskussionsrunde, zu der fünf junge Leute, unter ihnen auch Hobbyphilosophen, eingeladen wurden, um im Allgemeinen über die Moral der heutigen Gesellschaft zu diskutieren. Anlass sind diverse, fiktive Überfälle auf Passanten in U-Bahnen, begangen durch Jugendliche. Dieses Thema dient eigentlich nur zur Hinführung. Die große Frage die sich nämlich stellt, ist inwiefern das Zusammenspiel von Vernunft, Gefühlen und Intellekt für unsere Handlungen verantwortlich ist und wie man dies bewerten könnte. Es soll auf Humes Kontroverse zwischen denen, die „alle moralischen Entscheidungen auf das Gefühl zurückführen wollen“, und denen, die behaupten, sie „werden durch den bloßen Verstand erkannt“ angespielt werden. In Anlehnung dessen behandelt der folgende Text die Frage, ob Moralität und die daraus folgende Handlung nun aus dem Verstand oder den Gefühlen folgt und dessen Kritik. Somit ist die Diskussion sehr philosophisch angehaucht, allerdings mit dem Zweck, es einem unwissenden Publikum verständlich zu vermitteln, so dass die fiktiven, möglichen Zuschauer, in unserem Fall die Leser, die Chance bekommen ein grobes Verständnis von Humes Moraltheorie zu entwickeln und dem Problem der Festlegung, ob Moral sich auf den Verstand oder das Gefühl gründet.

Der Bericht richtet sich an keine bestimmte Altersgruppe, sondern soll die Gesellschaft im Allgemeinen ansprechen, da die heutigen Probleme, besonders was Moral und Entscheidungen treffen angeht, sehr kritisch gesehen werden.

Diese Aspekte aus der philosophischen Sicht näher zu betrachten, bzw. Humes Theorien und Gedanken diesbezüglich näher zu durchleuchten, scheint mir ein interessanter Weg zu sein, um über Krisen, Handlungen und ihre Beweggründe, für Laien verständlich, zu diskutieren und zu hinterfragen. Die einzelnen Personen nehmen hierzu Stellung zur Humes moralischer Handlungstheorie, wobei sich die anderen als Gegner dessen entpuppen, bzw. Kritik an dieser Theorie ausüben und für dem Leser das Problem an Humes Moralphilosophie klar wird. Das heißt, dass seine Theorie ebenfalls auf Rationalität angewiesen sein könnte.

Die Länge des Textes ergibt sich zum einen aus der Textform mit diversen Absätzen, als auch aus der Diskussionsfreudigkeit der Teilnehmer, die für einen authentischen Übergang, zu diesem speziellen, philosophischen Thema sorgen soll und vor allem als Hinführung dient, um den Kern des Themas (Humes Kontroverse) für die Zuschauer/ Leser verständlich zu machen. Es ist zu beachten, dass ein derartiges philosophisches Thema noch weitaus umfangreicher behandelt werden könnte, doch im Rahmen eines fachvermittelnden Textes, der Umfang eingegrenzt werden musste.

Quellenangabe

Primärliteratur:

Streminger, Gerhard (Hrsg.) (1984): David Hume - Untersuchung der Prinzipien der Moral. Stuttgart: Philipp Reclam jun. GmbH & Co.KG. [S. 7 – 10, 194- 204]

[...]

Details

Seiten
10
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668230156
ISBN (Buch)
9783668230163
Dateigröße
645 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v323672
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Schlagworte
Fachvermittelnder Text Didaktik Philosphie Hume Vernunft Moral Ethik

Teilen

Zurück

Titel: Eine fiktive philosophische Diskussion zum Thema Vernunft oder Gefühle. Wodurch wird Moralität bestimmt?