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Praktikumsbericht für eine Kindertagesstätte mit Grundschulhort. Institution, Konzept und individuelle Beobachtungen

von Martha Baum (Autor)

Praktikumsbericht / -arbeit 2015 11 Seiten

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe

Inhalt:

1. Institutionsdarstellung
1.1 Hort x
1.2 Personal / Dienstzeiten
1.3 Räumlichkeiten
1.4 Spezifische Ausprägung des Hortes x
1.5 Prägnante konzeptionelle Zielrichtungen

2. Was habe ich konkret erlebt, beobachtet und was ist mir aufgefallen
2.1 Im Tagesablauf / Alltag mit den Kindern
2.2 Im Tagesablauf / Alltag mit den pädagogischen Kräften

3. Idividuelle Fragestellung
3.1. Was konnte ich erforschen bezüglich meiner individuellen Fragestellung „Wie gestaltet sich die pädagogische Arbeit in Bezug auf Partizipation und welchen Stellenwert nimmt sie ein? Welche Rolle übernehmen die Fachkräfte und die Kinder?“

4. Welche Erkenntnisse ziehe ich daraus für meine konkrete Praxis und für meine Rolle als Erzieherin
4.1 Partizipation ist ein Thema für jede Generation
4.2 Fazit

1. Institutionsdarstellung

1.1 Hort x

Die Kindertagesstätte x ist eine Einrichtung der Stadt x und liegt im Stadtteil x. Dieser Teil zählt zu keinem sozialen Brennpunkt. An die Kita, die aus einem Kindergarten und einem Mini-Bereich besteht, gliedert sich der Grundschulhort an. Er bietet bis zu 20 Plätze an und nimmt Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren auf.

Während der Schulzeit ist der Hort montags bis freitags von 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet und in den Ferien montags bis freitags von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr.

1.2 Personal / Dienstzeiten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Dienstzeiten wechseln wochenweise unterhalb der Mitarbeiterinnen. Jeden Dienstag findet von 16:00 Uhr bis 18.00 Uhr eine Dienstbesprechung statt und mittwochs jeweils von 10:30 bis 12:00 eine wöchentliche Vorbereitungszeit.

1.3 Räumlichkeiten

Die Abbildungen der Räumlichkeiten wurden für eine Veröffentlichung aus Datenschutzgründen entfernt.

Die Abbildungen der Räumlichkeiten wurden für eine Veröffentlichung aus Datenschutzgründen entfernt.

1.4. Spezifische Ausprägung des Hortes x

Dem Kind soll ein Rückzugsraum nach der Schule für Entspannung und Selbstverwirklichung geboten werden. Der Aufenthalt soll den Kindern Spaß machen und schon gar nicht mit Zwängen behaftet sein. Neben einem festen Rahmen, wie das gemeinsame Mittagsessen und die anschließende Hausaufgabenbetreuung, soll das Kind selbst über die anschließende Zeit im Hort entscheiden. Die Bildungsprozesse im Hort werden somit von und mit den Kindern gestaltet und von den Mitarbeitern begleitet.

Im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit soll das Kind in seiner Ganzheitlichkeit stehen. Es soll sich zu einem selbstständigen, eigenverantwortlichen und selbstbewussten Menschen entwickeln. Der Hort x möchte die Kinder in dem Prozess unterstützen und ihnen damit ein Hineinwachsen in eine vielfältige und soziale Umwelt ermöglichen.

1.5 Prägnante konzeptionelle Zielrichtungen

- Partizipation:

Das Ziel der pädagogischen Arbeit besteht darin, die Heranwachsenden in betreffenden Entscheidungsprozessen mit einzubeziehen. Wichtig sind dem Hort an dieser Stelle eine demokratische Erziehung im alltäglichen Umgang und ein Aushandlungsprozess auf Augenhöhe. Das Hortleben bietet vielfältige Möglichkeiten zur Mitbestimmung und Mitgestaltung für die Kinder.

Eine wöchentliche Hortbesprechung bietet hierzu Gelegenheit. Hier werden Themen besprochen, die die Kinder mit einbringen können oder alltägliche Dinge, die die Kinder beschäftigen. Wenn besondere Aktivitäten oder Anlässe bestehen, fließen diese ebenfalls mit ein.

- Elternarbeit

Ein unverzichtbarer Bestandteil der pädagogischen Hortarbeit im x ist die Kooperation mit den Eltern. Diese bilden, zusammen mit den pädagogischen Fachkräften, eine Erziehungspartnerschaft. Die Arbeit wird als unterstützend und familienergänzend angesehen. Wichtig ist dabei eine positive Form der Kommunikation und gegenseitige Offenheit. Hier findet der Hort entsprechende Unterstützung durch den Elternbeirat. Dieser hat den Auftrag, die Erziehungspartnerschaft zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen der Horteinrichtung und den Eltern zu fördern.

- Hausaufgabenbetreuung

Von Montag bis Freitag findet ab 13:00 Uhr eine Hausaufgabenbetreuung mit einer festen Honorarkraft statt. Der Betreuungszeitraum richtet sich nach den Bedürfnissen der einzelnen Kinder. Diese gehen nach dem Mittagessen in einen Hausaufgabenraum und haben dort die Möglichkeit, ihre schriftlichen Hausaufgaben in Begleitung zu erledigen. Die Hausaufgabenbetreuung kann somit individuell gestaltet werden und gezielt fördern. Der monatliche Beitrag der Honorarkraft wird von den Eltern entrichtet.

- Beobachtung und Dokumentation

Beobachtung und anschließende Dokumentation bilden die Grundlage der pädagogischen Arbeit mit den Kindern im Hort. Es werden die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes erkannt. Im Mittelpunkt steht dabei, seine individuelle Entwicklung wahrzunehmen, sowie Ressourcen zu erkennen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Elterngespräche, sowie für die Reflexion und den Austausch im Team.

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Details

Seiten
11
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668229372
ISBN (Buch)
9783668229389
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v322965
Institution / Hochschule
Fachakdemie für Sozialpädagogik und Heilpädagogik
Note
1,4
Schlagworte
Praktikumsbericht Hort Reflexion Erzieher Ausbildung pädagogische Frage

Autor

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    Martha Baum (Autor)

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Titel: Praktikumsbericht für eine Kindertagesstätte mit Grundschulhort. Institution, Konzept und individuelle Beobachtungen