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Jahresabschlussanalyse, Controlling, Kostenrechnung

Einsendeaufgabe 2016 19 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Jahresabschlussanalyse
1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse
1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite)
1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse
1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen)
1.2 Wirtschaftliche Entwicklung
1.2.1 Eigenkapitalquote
1.2.2 Fremdkapitalquote
1.2.3 Verschuldungsgrad
1.2.4 Kapitalumschlagshäufigkeit
1.2.5 Liquidität 1. Grades
1.2.6 Cash-flow
1.2.7 Eigenkapitalrentabilität
1.2.8 Umsatzrentabilität

2 Controlling
2.1 Entwicklung eines Kennzahlensystems
2.2 Entwicklung eines Controllingsystems
2.3 Interpretation Controllingsystem
2.3.1 Forderungen:
2.3.2 Liquide Mittel
2.3.3 Vorräte
2.3.4 Umlaufvermögen
2.3.5 Anlagevermögen
2.3.6 Gesamtkapital
2.3.7 Fremdkapitalzinsen
2.3.8 Umsatz
2.3.9 Gesamtkapitalrentabilität

3 Kostenrechnung
3.1 Zuschlagskalkulation
3.2 Deckungsbeitragsrechnung
3.3 Interpretation einer Deckungsbeitragssituation

4 Literaturverzeichnis

5 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
5.1 Abbildungsverzeichnis
5.2 Tabellenverzeichnis

1 Jahresabschlussanalyse

1.1 Teilanalysen der Jahresabschlussanalyse

1.1.1 Vertikale Strukturanalyse (Passivseite)

Tabelle 1: Eigenkapitalquote

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Fremdkapitalquote

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Verschuldungsgrad

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Kapitalumschlagshäufigkeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.2 Kurzfristige Finanzanalyse

Tabelle 5: Liquidität 1. Grades

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6: Fremdkapitalzinsen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 7: Gesamtkapitalrentabilität

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 8: Cash-flow

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 9: Working capital

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.3 Erfolgsanalyse (Rentabilitätskennzahlen)

Tabelle 10: Gewinnänderungsrate

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 11: Eigenkapitalrentabilität

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 12: Umsatzrentabilität

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Wirtschaftliche Entwicklung

1.2.1 Eigenkapitalquote

Das Eigenkapital ist der Anteil des Kapitals, der den Anteilseignern gehört (Heesen, Gruber, 2011). Die Eigenkapitalquote drückt den Grad der wirtschaftlichen Selbständigkeit aus. Je höher die Eigenkapitalquote, desto unabhängiger ist ein Unternehmen von Fremdkapitalgebern. Die Eigenkapitalquote ist das Maß der Sicherheit und Unabhängigkeit (Brecht, 2012, S.177). Aufgrund der Tatsache, dass in Abgrenzung zum Fremdkapital keine Zinsen gezahlt werden müssen weshalb, 20 Prozent als akzeptabel gelten (Heesen und Gruber, 2011, S. 138).

In dem vorliegenden Fall findet bei dem Unternehmen eine Erhöhung der Eigenkapitalquote von 52,27 auf 57,27 Prozent statt, was als sehr ordentlicher Wert einzustufen ist.

1.2.2 Fremdkapitalquote

Fremdkapital sind Verbindlichkeiten, die nach einer bestimmten Zeit zurückgezahlt werden müssen. Zu eigentlichen Summe beispielsweise eines Kredites können zusätzlich auch Zinsen anfallen (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.115).

Die Fremdkapitalquote ist das Pendant zur Eigenkapitalquote. Sie sollte möglichst niedrig gehalten werden, da eine hohe Quote auch das Insolvenzrisiko eines Unternehmens erhöht (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S. 85). Das vorliegende Unternehmen konnte ihre Quote um 5,4 Prozent senken, was auf gutes Wirtschaften im Unternehmen hindeutet. Der von Schuster & Collenberg empfohlene Wert von 70 Prozent (2015, S. 85) wird mit 42,33 Prozent aus dem Jahr 2014 mehr als deutlich unterschritten, was damit auf eine sehr gute wirtschaftliche Lage schließen lässt.

1.2.3 Verschuldungsgrad

Um den finanziellen Status des Unternehmens zu klären muss zuerst die Verschuldungsfrage geklärt werden. Dafür wird das Fremdkapital zum Eigenkapital in Beziehung gesetzt (vgl. Antoine, 1958, S.38).

Aus dem Verschuldungsgrad wird zudem ersichtlich, welche Bedeutung die einzelnen eigenkapitalähnlichen Mittel für die Eigenkapitalausstattung besitzen (vgl. Botsis et al., 2015, S. 125). Niedrige Werte deuten auf eine gesunde Entwicklung des Unternehmens hin. Das Unternehmen XY ist mit einem verzeichneten Rückgang von 17,91 Prozent also auf dem richtigen Weg. Der Wert von 73,39 Prozent aus dem Jahr 2014 prognostiziert eine gesicherte Finanzierung.

1.2.4 Kapitalumschlagshäufigkeit

Der Kapitalumschlag multipliziert mit der Umsatzgewinnrate setzt den ROI zusammen (Amann & Petzold, 2014, S. 161). Es geht also um die Relation von Umsatz zu investiertem Kapital in dem dargestellt wird, wie oft während eines Geschäftsjahres das Kapital durch den Umsatzprozess umgeschlagen wird (vgl. Brecht, 2012, S. 181). Brecht definiert sie genauer als das Maß der Nutzung der Vermögensgegenstände (2012, S. 181). Hat die Berechnung des Kapitalumschlags eine „1“ als Ergebnis, so hat sich das Kapital genau einmal reproduziert. Eine größere Zahl bedeutet auch eine höhere Produktivität. Der vorliegende Quotiente des Unternehmens XY in Höhe von 1,5 liegt in einem „ausreichenden“ bis „guten“ Bereich (vgl. Heesen, Gruber 2011, S. 117).

1.2.5 Liquidität 1. Grades

Hierbei geht es kurz gesagt um die Sicherung der Liquidität (vgl. Brecht, 2012, S. 185). Diese Kennzahl verrät, zu wie viel Prozent ein Unternehmen kurzfristige Verbindlichkeiten durch zur Verfügung stehende Zahlungsmittel, wie Bargeld und Bankguthaben, begleichen kann (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.89). Nach Schuster & Collenberg sollte diese Zahl für etablierte Unternehmen rund 20% betragen (2015, S.89). Die zugrunde liegende Bilanz des Unternehmens XY liegt mit den in der Entwicklung steigenden Werten deutlich über dem Richtwert. Lag der Wert 2013 noch bei 49,87 Prozent, so stieg er 2014 bereits auf 75,25 Prozent an. Die Zukunft des Unternehmens kann in diesem Wert demnach als positiv prognostiziert werden. Ein Wert von 100 Prozent würde bedeuten allen anfallenden Zahlungsverpflichtungen mit eigenen liquiden Mitteln nachkommen zu können. Kurzfristigen Verbindlichkeiten könnten allerdings auch durch Forderungen und Vorräte gedeckt werden, sollte der Wert niedriger sein. Ist der Wert zu niedrig, droht die Zahlungsunfähigkeit. Eine hohe Liquidität 1. Grades bedeutet hingegen, dass diese Mittel nicht in langfristige Anlagen investiert sind, die sehr rentabel sein können, und somit einem Unternehmen hohe Zinseinnahmen verwehrt bleiben (Schuster & Collenberg, 2015, S.89). Bei höherer Unsicherheit, wie etwa bei Start-up-Unternehmen, sollte die Liquidität 1. Grades zwischen 30 und 50 Prozent liegen. Im Vergleich zu den zwei anderen Liquiditätsgraden sollte dieser insgesamt niedriger sein (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.89).

1.2.6 Cash-flow

Hier wird die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens zum Ausdruck gebracht, indem angezeigt wird in welcher Höhe dem Unternehmen finanzielle Mittel infolge der Geschäftstätigkeit netto zugeflossen sind (vgl. Brecht, 2012, S. 181). Ermittelt wird er meist über den Jahresüberschuss. Da er nicht zahlungswirksam ist kann der Cash Flow als Finanzmittelzufluss zur Tilgung von Schulden, Dividendenzahlungen und zur Aufstockung der Liquidität verwendet werden. Diese Tatsache macht den Cash Flow zu einer der wichtigsten Kennzahlen des Controllings (vgl. Brecht, 2012, S. 181). Auch bei dieser Kennzahl ist eine Steigerung von 252,07 tausend Euro auf 363,98 tausend Euro auszumachen, was einmal mehr Zeugnis guten wirtschaftlichen Handelns ist.

1.2.7 Eigenkapitalrentabilität

Hier wird der Gewinn eines Unternehmens mit dem Eigenkapital ins Verhältnis gesetzt (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.95). Sie wird bestimmt durch die Gesamtkapitalrentabilität und die Kapitalstruktur des Unternehmens (Brecht, 2012, S. 187). Es ist die wichtigste Kennzahl für die Eigenkapitalinhaber, die über einen erhofften Gewinn eine Kapitalmehrung erzielen wollen, die über dem sicheren Bankzins liegt, allerdings mit dem Risiko ihr eingesetztes Geld im schlimmsten Fall auch komplett verlieren zu können (vgl. Schuster & Collenberg, 2015, S.95). Mit dem Wert von 18,73 Prozent liegt das Unternehmen XY jedoch überdurchschnittlich gut. Eine solche hohe Rentabilität schafft Anreize für Investoren und lässt somit den Aktienkurs steigen (vgl. Brecht, 2012, S. 187).

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Details

Seiten
19
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668264373
ISBN (Buch)
9783668264380
Dateigröße
928 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v322519
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,8
Schlagworte
Jahresabschlussanalyse Controlling Kostenrechnung Deckungsbeitragssituation Zuschlagskalkulation Anlagevermögen Umlaufvermögen Liquide Mittel Gesamtkapitalrentabilität Fremdkapitalzinsen Kennzahlensystems Controllingsystem Umsatzrentabilität Cash-flow Verschuldungsgrad Fremdkapitalquote Eigenkapitalquote Rentabilitätskennzahlen Finanzanalyse Vertikale Strukturanalyse Teilanalyse

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Titel: Jahresabschlussanalyse, Controlling, Kostenrechnung