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Rechtsextremismus im Jugendalter. Erklärungsansätze und Präventionsmöglichkeiten der Pädagogik

Hausarbeit 2016 21 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtsextremismus als politische Orientierung

3. Ursachen rechtsextremer Einstellungen
3.1 Risiko- und Resilienzfaktoren
3.2 Sozialisationsinstanzen
3.2.1 Familie
3.2.2 Schule
3.2.3 Peer Group
3.2.4 Medien

4. Interventionsstrategien in der außerschulischen Jugendbildung
4.1 Intention und Umsetzung der außerschulischen Jugendbildung
4.2 Erfolge in Intervention und Prävention

5. Kritik an der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen
5.1 Gefahren und Grenzen
5.2 Anforderungen

6. Fazit

1. Einleitung

Seit 2015 ist in Europa die Rede von einer Flüchtlingskrise. Aktuell sind etwa 1.200.000 Flüchtlinge in Deutschland. ,,Das Portal gegen Neonazis'' verzeichnet im Jahr 2016 nach nur drei Monaten bereits 271 Angriffe auf deren Unterkünfte sowie 73 tätliche Übergriffe.1 AsylbewerberInnen werden zunehmend als KonkurrentInnen wahrgenommen., was zu einer wachsenden Attraktivität minderheitenfeindlicher und rechtsextremistischer Orientierungen und einer Zuspitzung nationalistischer und antidemokratischer Tendenzen zu führen scheint. Betroffene leiden häufig unter Relativierung und Nivellierung ihrer Erfahrungen, da rechte Tendenzen lange verharmlost oder verschwiegen werden. In einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderten repräsentativen Studie stimmten bereits 2006 teilweise über 40% der deutschen Bevölkerung fremdenfeindlichen Aussagen zu. Der Rechtsextremismus ist keine Randerscheinung mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Parolen von Parteien wie der NPD sind fest verankert, was sich unter anderem in einem ausgeprägten Alltagsrassismus widerspiegelt. Die Problematik rund um den Rechtsextremismus wurde lange verharmlost, ist jedoch durch den steigenden Ausländeranteil in der Bevölkerung präsenter denn je. Die Shell-Jugendstudie von 2015 wies nach, dass die heutige Jugend wieder politischer wird. Deshalb stellt sich die Frage, an welchem Punkt im Leben und durch welche Instanzen Menschen politisch sozialisiert werden und wann Prävention einsetzen kann und muss. Jugendliche gelten im öffentlichen Bewusstsein als zentrale Problemgruppe. Somit wird insbesondere der Pädagogik die Zuständigkeit für die Auseinandersetzung zugewiesen, auch wenn verschiedene Untersuchungen ein differenzierteres Bild zeigen. Die folgende Arbeit widmet sich daher der Fragestellung, welchen Beitrag PädagogInnen in Form sinnvoller Handlungsstrategien zur Prävention und Intervention gegen die Affinität zu Rechtsextremismus bei Jugendlichen leisten können. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Auftrag der Rechtsextremismusbekämpfung unter anderem der außerschulischen Jugendbildung obliegt. Nach einigen Definitionen und der Darstellung der aktuellen Situation in der Bundesrepublik Deutschland erfolgt deshalb ein Exkurs in die Sozialisationstheorien, anhand derer versucht wird, Inszenierungen der jungen Menschen zu analysieren und in Bezug zu ihrer jeweiligen Lebenssituation zu setzen. Der Schwerpunkt wird auf den für die politische Sozialisation relevanten Faktoren liegen, es soll lediglich untersucht werden, wie es dazu kommen kann, dass Jugendliche Minderheiten oder andere Kulturen ausgrenzen und abwerten, während andere hierfür weniger empfänglich scheinen. Anschließend wird der Ansatz der außerschulischen Jugendbildung in der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen vorgestellt, wobei der Fokus auf der akzeptierenden Jugendarbeit liegen wird. Im letzten Teil wird die Kritik an dieser Arbeit sowie mögliche Grenzen und der Entwicklungsbedarf in diesem Handlungsfeld dargestellt, woraufhin ein abschließendes Fazit folgt.

2. Rechtsextremismus als politische Orientierung

Rechtsextremismus wird charakterisiert ,,durch aggressiven Nationalismus und Chauvinismus; durch Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus; durch Ablehnung aller Andersdenkenden, Anderslebenden und Andersaussehenden; durch patriarchalischen Sexismus; durch völkische Verharmlosung, Relativierung und Leugnung der Verbrechen des Nationalsozialismus; durch Streben nach einer autoritären politischen Ordnung; durch Überbetonung militaristischer Werte''2. Somit handelt es sich um einen Oberbegriff verschiedener Elemente in der Weltanschauung. Hardtmann definiert Radikalität zudem als ,,Überzeugungen und Einstellungen, die rücksichtslose und gewaltsame gesellschaftspolitische Handlungen rechtfertigen''3 sowie Extremismus als ,,äußerste Positionen, gemessen am durchschnittlichen politischen Spektrum und an einem allgemein üblichen relativierenden Demokratieverständnis''.4 Diese Definitionen liegen den in der Arbeit folgenden Aussagen zugrunde. Wichtig zu erwähnen ist, dass es nicht die eine verbindliche Definition gibt, ebenso wenig wie das eine greifende Konzept zur Arbeit gegen extreme politische Tendenzen. Rechtsradikalen Gruppierungen gemeinsam ist der Aufbau von Feindbildern, die Betonung hierarchischer Strukturen, Rassismus und Nationalismus, eine generelle Gewaltbereitschaft und eine Gewalt akzeptierende Ideologie, der Angriff auf die Gleichheit von Menschen, das Propagieren eines antipluralistischen Gesellschaftsverständnisses, fehlende Dialog- und Kompromissbereitschaft sowie Intoleranz gegenüber Menschen, die nicht zu ihrer Gruppe gehören. Die rechtsextremistische Zielsetzung ist zwar meist klar erkennbar, für strafrechtliche Verfolgung bietet sie jedoch nicht ausreichend Angriffsfläche. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die erneute dreitägige Verhandlung Anfang März 2016 über das Verbot der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands wegen Verfassungswidrigkeit, die sich trotz offensichtlich manifest rechten Weltbildes als nicht erfolgreich erwies. Die Justiz kann erst einschreiten, wenn Taten begangen worden sind.

AsylbewerberInnen sind in Deutschland in einer rechtlichen Sonderposition. Medial werden oft wirtschaftliche Wanderungsmotive hervorgehoben. Der Fokus liegt auf der Überforderung der Kommunen und den hohen Kosten für Staat und Steuerzahler. Dies führt zu einem verstärkten Konkurrenzdenken, der Verbreitung von Vorurteilen und ausgrenzenden Einstellungen gegenüber Flüchtlingen. ImmigrantInnen werden taxiert, worauf später erneut eingegangen wird.

3. Ursachen rechtsextremer Einstellungen

Warum machen sich Jugendliche eine rechtsextreme Einstellung zu eigen? Woher kommt der Hass auf alles Fremde und Abweichende? Wovon ist die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Jugendkultur abhängig? Welche Rolle spielen eigene Viktimisierungserfahrungen? Als Erklärungsansätze auf diese Fragen soll im Folgenden auf die verschiedenen Einflüsse im Erwachsenwerden eingegangen werden. Zudem soll untersucht werden, in welchem Zusammenhang politische Handlungs- und Deutungsweisen mit der eigenen Lebenssituation stehen. Dies zielt darauf ab, die Ursachendimensionen in ihrem Entstehungs- und Wirkungsprozess zu verstehen.

3.1 Risiko- und Resilienzfaktoren

Reiner Becker sieht die Wege in den Rechtsextremismus begründet auf der Individualebene, worunter er Familie, soziales Umfeld und Peergroup fasst, der gesellschaftlichen Makroebene, mit der er Desintegration und relative Deprivation meint, sowie auf Ebene der politischen Kultur, womit er auf gesellschaftliche Wertevorstellungen und aktuelle sowie tradierte politische Einstellungen anspielt.5 Jugendliche müssen sich der Verantwortung für ihr eigenes Leben und Handeln stellen. Sie brauchen in dieser Zeit ein stabiles Gerüst, klare Grenzen und Regeln. Rechtsextremismus enthält einen hohen Provokationswert. Die jungen Menschen wissen, dass sie eine Grenze überschreiten und ihr Umfeld so zu einer Reaktion zwingen. In der Phase der Jugend manifestieren sich gesellschaftliche Verhältnisse. Auch wenn der Fokus auf die Jugend Gefahr läuft, die Bedeutung der gesellschaftlichen Basis von Rechtsextremismus zu marginalisieren, sind gerade die jungen Menschen ein wichtiger Motor für Veränderungen.

In der entwicklungspsychologischen Perspektive ist der Eintritt in die Jugendphase gekennzeichnet durch eine unabdingbare Neuprogrammierung von Verhaltensmustern aufgrund der körperlichen Veränderungen in der Pubertät. Dies führt zu einer normativen Neuorientierung in der Wertebildung, Autonomie, dem Aufbau eigener Lebensentwürfe und damit einhergehend zu individuellen Herausforderungen durch Wandlungsprozesse und Identitätsbildung. Die soziologische Perspektive bezieht sich außerdem auf die Weiterentwicklung von sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen, aber auch von Anforderungen, Pflichten und sozialen Vorgaben. Es erfolgt eine Integration in die Erwachsenengesellschaft, deren Verlauf und Ausgang nicht absehbar ist. Somit kann es nach Hurrelmann zu einer Identitätskrise, Orientierungsproblemen, Anomieerfahrungen und Konfliktpotenzial in Anerkennungs-, Wertschätzungs- und Selbstachtungsformen kommen.6 Rechten Tendenzen liegt oft der Wunsch aufzufallen zugrunde, anerkannt und wahrgenommen zu werden und etwas bewegen zu können. Jugendliche sind auf der Suche nach einer Gemeinschaft, die sie so akzeptiert wie sie sind, und in der sie ein Zugehörigkeitsgefühl und Anerkennung erfahren. Ihre Intoleranz richtet sich dann gegen diejenigen, die nicht zu ihrer Gruppe gehören, sie identifizieren sich mit dem Kollektiv. Ausländer werden entpersonifiziert, eigene Taten und Handlungen durch die Gruppe gerechtfertigt. Der Einstieg in die Szene ist meist nicht intentional und selten ein rationaler Entscheid. Es wird davon ausgegangen, dass die Gruppe austauschbar ist und man sich lediglich an etwas Abstrakten ereifert, um zum homogenen Kollektiv zu werden. Die Ideologie, hinter der die Gruppe steht, wird alternativlos als die absolute Wahrheit begriffen, was die Arbeit mit diesen Jugendlichen erschwert wie man im weiteren Verlauf der Arbeit sehen wird. Die Identifikation mit der Gruppe für zu einem Reflexionsstopp, die Jugendlichen fühlen sich aufgenommen und angenommen wie in einer großen Familie, durch das kollektive Handeln werden die Individuen zunächst entlastet. Sie betonen ihr Erwachsensein und setzen sich in eine hierarchisch höhere Position durch die Diskriminierung von vermeintlichen Minderheiten. Gemeinsame Ziele wie das Parteiprogramm verbinden und lenken das Handeln der Gruppe.7

Zum Geschlechteraspekt lässt sich festhalten, dass 95% rechtsextremer StraftäterInnen sowie 90% der Mitglieder rechtsextremer Parteien und 66% der Wählerschaft männlich sind, was auf eine deutliche negative männliche Dominanz hinweist.8 Trotzdem sollte die Beteiligung von jungen Frauen nicht bagatellisiert werden.

Die sozioökonomische und ökonomische Situation gilt als wesentlicher Bestandteil der politischen Struktur von Regionen. Als förderlich für rechtes Gedankengut haben sich vor allem Arbeitslosigkeit, Armut, eine strukturschwache Kommune sowie eine schwierige oder aussichtslose familiäre Situation erwiesen.9 Personifizierten Bedrohungen beispielsweise des Arbeitsplatzes durch Asylsuchende wird mit dem Rekurs auf Traditionen und der Präferenz des Statischen begegnet. Ein hoher formaler Bildungsabschluss korrespondiert tendenziell mit geringer Zustimmung zu rechtsextremen Aussagen. Des Weiteren können das Einkommensniveau, soziale Desintegration der TäterInnen, der Ausländeranteil in der Bevölkerung wie auch die konfessionelle Zugehörigkeit eine Rolle spielen.10 Rechtsextremismus ist weder eine soziale Frage noch altersabhängig. Auf diese Punkte wird hier jedoch nicht näher eingegangen, da der Schwerpunkt auf der politischen Sozialisation liegen soll.

3.2 Sozialisationsinstanzen

Auch wenn es nach wie vor nicht die eine Sozialisationstheorie gibt, die empirisch belegt ist, gibt es eine Vielzahl von Ansätzen, die Teilbereiche des komplexen Sozialisationssystems analysieren. Sozialisation ist zu begreifen als lebenslanger Prozess, der nicht nur intentionale Erziehungsansätze meint, sondern auch die Pluralität ungeplanter Abläufe und Einflüsse. Bildungs- und Sozialisationsprozesse können dabei informell, non-formell und formell ablaufen. Die besonderen Entwicklungsaufgaben der Jugend als Übergang zwischen Kindheit und Erwachsenenalter unterliegen verschiedenen Einflüssen. Generell befassen sich Sozialisationstheorien mit der Frage, ,,wie sich der Mensch zu einem handlungsfähigen Subjekt bildet''11. Ursachen dafür sind in verschiedenen Bereichen zu suchen, wovon die wichtigsten im Folgenden vorgestellt werden.

3.2.1 Familie

In diesem Unterkapitel wird die Bedeutung der Familienstruktur für die politische Sozialisation untersucht. Was als Familie betitelt und wie Familienleben gestaltet wird, unterscheidet sich interkulturell wie auch intrakulturell sehr stark. Im ,,Wörterbuch Erziehungswissenschaft'' wird Familie definiert als „das nicht berufsförmige Zusammenleben von über Ehe bzw. Partnerschaft und Verwandtschaft bzw. Nachkommenschaft verbundenen Personen, also eine private Lebensform von Eltern und ihren Kindern“12. Reiner Becker bezeichnet Familie als ,,dynamisches Gebilde zwischen Traditionalen Anforderungen und den Folgen von Modernisierungs- und Individualisierungsprozessen''13 und Sozialisation als ,,zeitliche[n] Prozess mit je unterschiedlichen Aufgaben in der Entwicklung der Persönlichkeit''14. Als familiäre Anforderungen beschreibt er unter anderem die Vermittlung und Internalisierung von gesellschaftlichen Normen und Rollen mit dem Ziel der gesellschaftlichen Integration. In der Herausbildung rechtsextremer Einstellungen sieht er unterschiedliche Akzentuierungen wie die Übertragung von autoritätem Denken und Handeln oder Fremdenfeindlichkeit der Eltern sowie Einflüsse durch Bildungs- und Beziehungsqualität, Erziehungspraktiken und Gewalterfahrungen der Kinder. Gertrud Hartmann beschreibt in ihrer Literatur eine Krise der Männlichkeit, die sie vor allem auf fehlende Väter und mangelnde Vorbilder in der Familie zurückführt. So seien die Väter männlicher rechtsextremer Jugendlicher häufig abwesend oder mit sich selbst beschäftigt, beispielweise durch Arbeitslosigkeit, Alkoholabhängigkeit oder Depressionen. In Claudia Hempels Publikation spielen Väter kaum eine Rolle und sind nicht präsent. Laut professioneller BeraterInnen suchen meist Mütter Hilfe.15 Bei einem Großteil der an verschiedenen Studien teilnehmenden Kinder und Jugendliche handelt es sich um Trennungskinder. Vernachlässigung durch die Eltern kann zu Minderwertigkeitsgefühlen und der ständigen Suche nach Anerkennung führen und eine Traumatisierung mit sich bringen. Geschwister konkurrieren um die Aufmerksamkeit der Eltern, sie grenzen sich voneinander ab und suchen Nischen, in denen sie einzigartig sind, um eine eigene Identität zu entwickeln. Rechtsextreme Tendenzen und Verhaltensweisen lösen häufig Loyalitätskonflikte bei den Eltern aus, sofern keine Ähnlichkeiten, sondern eine Opposition hinsichtlich der politischen Orientierung besteht.

Frühe Bedingungen für die Entwicklung rechtsextremer Muster können auch Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie physische und psychische Gewalt in den Familie sein. Auffällig ist, dass in der Selbstdarstellung rechtsextremer junger Erwachsener die eigene biographische Situation häufig idealisiert wird und eine Inszenierung einer harmonischen Familie erfolgt, um diese aus dem Kreuzfeuer der Kritik zu nehmen und sich möglicherweise Vorurteilen gegenüber rechtsextremer Szeneverhältnisse zur Wehr zu setzen.

[...]


1 Vgl. Mut gegen rechte Gewalt 2016

2 Frindte / Preiser 2007

3 Hardtmann 2007, S. 14

4 Ebd. S. 16

5 Vgl. Becker in: Becker / Palloks, 2013, S. 13ff

6 Hurrelmann, Quenzel 2013, S. 52ff

7 Vgl. Vogel Campanello 2015, S. 182ff

8 Vgl. Möller in: Kammerer 2013, S. 112

9 Vogel Campanello 2015, S. 99ff

10 Brähler, Decker, Kiess 2013, S. 110ff

11 Hurrelmann 1998, S. 51

12 Kramer, in: Krüger / Grunert, 2006, S. 202

13 Becker in: Becker / Palloks, 2013, S. 15

14 Ebd.

15 Hempel, 2008, S. 156

Details

Seiten
21
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668242548
ISBN (Buch)
9783668242555
Dateigröße
544 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v320631
Institution / Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,0
Schlagworte
rechtsextremismus jugendalter erklärungsansätze präventionsmöglichkeiten pädagogik

Autor

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Titel: Rechtsextremismus im Jugendalter. Erklärungsansätze und Präventionsmöglichkeiten der Pädagogik