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Online- versus Offline-Darstellung von täglichen Nachrichten

Forschungsarbeit 2012 24 Seiten

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Enleitung

2 Forschungsstand
2.1 Konkurenzverhältnis von Tageszeitungen und Nachrichtensites
2.2 Qallität von Nachrichten
2.3 Medienwirkundsworschung
2.4 Parallelnutzung von Online- und Offline-Nachrichten

3 Empirischer Teil
3.1 Forschungsfragen und Hypothesen
3.2 Forschungsmethode
3.2.1 Verzerrungs-Effekte
3.3 Ergebnisse

4 Schluss

5 Literaturverzeichnis

6 Tabellenverzeichnis

7 Anhang:

1 Enleitung

In dieser Forschungsarbeit versuche ich die unterschiedliche Möglichkeiten von Darstellung täglicher Nachrichten zu erforschen. Mit der Entwicklung der Welt sind die Telekommunikationen ein großer Teil des Alltags geworden. Mir interessierte genau dieses Phänomen der schnellen Verbreitung der Möglichkeiten für Informationsaustausch.

Ausgehend von der Geschichte lassen sich drei Hauptperiode der Informationsverbreitungsweise unterscheiden. Am Anfang, die einzige Möglichkeit um Nachrichten der ganzen Öffentlichkeit zu verbreiten, war die Sprache. Sprache diente damals als einzigen Mittel zur menschlichen Existierung beziehungsweise Sicherung des Informationsaustausches. Später wurden Schrift und Druck entdeckt, womit auch die Printnachrichten ins menschichen Lebens gekommen sind.

Printnachrichten erweiterten sich mit der Zeit. Die Entstehung des Printjournalismus war nur eine logische Erweiterung der menschlichen Kommunikation. Printjournalismus ist eine Art Journalismus, wobei alle Nachrichten auf Papier im Druckform erstellt sind und werden in dieser Form in der Öffentlichkeit verbreitet. Erste periodische Blätter sind in Straßburg und Wolfenbüttel im Jahr 1609 erfunden. Erste Tageszeitung datiert aus dem Jahre 1630. (Vgl. Duchkowitsch, 2009: 21),

Von bisher geschriebene, lässt sich gleich merken, das jede Kommunikationsmethode durch die nächste ersetzt wurde. Die unterschiedlichen Kommunikationsmethoden entwickelten sich mit der Zeit und jede neue Erfindung setzte sich als Haputmethode des Kommunikationsaustausches.

Nach der kurz zusammengefasste Geschichte der Medien und wegen der Grund, dass ich meine Forschung in heutiger Zeit durchführen werde kann ich mir nicht leisten ein globales Phänomen aus der menschlichen Kommunikation nicht zu erwähnen: Internet. Internet ist in den letzten Jahren einen untrennbaren Teil unseres Alltags geworden. Im heutigen „Markt“ der Tageszeitung ist die Konkurenz nicht nur einfach auf Textuelle,- und Finanzebene, sondern bezieht sich auch auf dem besseren Internetauftritt, höheren Bekanntheitsgrad, und so weiter.

Der Grund, dass ich genau dieses Thema für meine Forschungsarbeit gewählt habe ist die folgende Tatsache, das zu erkennen ist, wenn man durch die Geschichte geht und die Entwicklung der Kommunikation verfolgt: Jede neue Erfindung in der Kommunikation bzw. im Journalismusbereich verbreitet sich sehr schnell und stellt die bisher benutzte Methode in den Schatten. In der Arbeit werde ich erforschen ob die relativ neue Kommunikationsmethode Internet, das alte Methode Druck ersetzen wird. Internet stell die Möglichkeit Zeitungen zu lesen, wie sie in Papierform sind. Es wäre für mich interessant herauszufinden was die Menschen mehr benutzen und warum.

Um die bis hier erwähnten Probleme und Fragen aus heutiger Aussicht zu erforschen werde ich eine Befragung durchführen, wobei ich mich an den beiden Typen von Nachrichten konzentrieren werde: Online – Nachrichten und Offline – Nachrichten. Mit der Unterscheidung beider journalistischen Formen von Herrstellung der Tagesnachrichten werde ich Ergebnisse ausziehen, die beweisen sollen, dass die Nachrichten die Aufgabe haben die Meinung der Öffentlicheit zu lenken. Weiters wird gezeigt welche von den beiden Nachrichtenformen mehr Auswirkung hat, welche Form wird mehr beliebt von den Lesern und wie unterscheiden sich die Zielgruppen beider Typen Journalismus. Andere Frage, dass ich erforschen werde ist, ob in der heutigen Zeit eine Paralellnutzung von Online,- und Offlinemedien existiert. Ob es wahr ist, dass trotz die der fast vollen Überlappung beider Formen, eine Paralellnutzung be vorzugt ist.

Da mich als Hauptinteresse die menschliche Meinung und Wünsche ineressiert, werde ich eine Befragung durchführen. Nach Kapittel wird meine Arbeit folgenderweise aufgeteilt. Im ersten Kapittel erkläre ich die Unterschiede beider Herrstellungsmöglichkeiten (Online und Offline), wobei ich die Vor- und Nachteile besprechen werde. Diese werden auch im Fragebogen erwähnt. Weiters werden die unterschiedliche Studien dargestellt, die zu meinem Thema gut passen würden. Nach dem erklärten Forschungsstand der Arbeit, folgt die Empirie, wo ich meine Forschungsfragen und dazu passenden Hypothesen darstellen werde. Die Forschungsmethode zu meiner Arbeit wird in diesem Kapittel erklärt und die Gründe warum ich genau diese Methode benutze. Im letzten Kapittel mache ich kurze Zusammenfassung der Ergebnisse und die eventuelle Entwicklung des erforschten Phänomens in der Zukunft. Im Anhang stelle ich die benutzte Zeitungen und Fragebogen.

2 Forschungsstand

Um zu prüfen ob die Tageszeitungen wirklich weniger benutzt werden als Onlinenachrichten, werde ich mich an einpaar Studienergebnissen wenden.

2.1 Konkurenzverhältnis von Tageszeitungen und Nachrichtensites

Erste Studie, an die ich mich wenden wäre ist von dem wissenschaftlichen Journal „Medien- und Kommunikationswissenschaft“ veröffentlicht und ist zum Thema: „Eine Zeitreihenanalyse zum Konkurrenzverhältnis von Tageszeitungen und Nachrichtensites“.[1] Die Erforscher Castulus Kolo und Robin Meyer-Lucht haben folgende Beschreibung Ihrer Analyse gemacht: „Auf der Basis von Sekundäranalysen der Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA) und der Computer- und Technik-Analyse (ACTA) wird hier für den Lesermarkt in Deutschland erstmals die zeitliche Abfolge der Veränderungen in den verschiedenen Nutzungsdimensionen der Zeitung gegenüber der Nutzung von Nachrichtensites herausgearbeitet und damit einer Interpretation zugänglich gemacht. Die Analyse zeigt eine schleichende Erosion der Intensivleserschaft von regionalen wie überregionalen Tageszeitungen, was angesichts der gegenläufigen Entwicklung online als Nettoeffekt zu einer heute schon dokumentierbaren Substitution von Print- durch Onlineangebote führt.“ (Kolo / Meyer-Lucht, 2007: 513). Die Leitfaden dieser Studie orientieren sich zuerst in Veränderung der Intensivität der Benutzung im Zeitverlauf, dann sind die Faktoren untersucht, die auf die Nutzungsintensivität wirken. Bei dieser Untersuchung sind auch die Komplementarität oder Substitutivität der Nutzung beider Mediengattungen erforscht. Die ausgewertete Studie der ACTA zeigt, dass Nachrichtenseiten zwischen 2001 und 2006 ihre gesamte Nutzerzahl um jährlich 16,0 Prozent (überregionale) beziehungsweise 13,9 Prozent (regionale) ausgeweitet haben. Zugleich schrumpften die in den Studien der AWA von 2001 bis 2006 untersuchten gesamten Leserkreise für überregionale bzw. regionale Abotageszeitungen mit durchschnittlich -0,6 bzw. -1,4 Prozent pro Jahr.[2]

2.2 Qallität von Nachrichten

Weiters zum Themenbereich der Quallität beider Nachrichtenformen wüdre ich die Studie von Prof. Dr. Christoph Neuberger aus der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem Deutschen Fachjournalisten-Verband (DFJV) Anfang 2011 auf Rücksicht nehmen.[3] Die Studie ist in Form einer Befragung gemacht. Die Befragung fand zwischen Januar und März 2011 statt. Die Teilnehmer des Online-Panels wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht und Bildungsgrad entsprechend der Verteilung in der Gesamtheit der Internetnutzer ausgewählt. Zentrale journalistische Standards wie Glaubwürdigkeit, Themenkompetenz, Sachlichkeit und Unabhängigkeit sind für die meisten Internetnutzer besonders wichtig[4]. Zusammenfassend von der Fazit dieser Studie lässt sich merken, dass Journalismus auch im Internet Orientierung hat. „Zusätzlich sollte er hier in noch stärkerem Maße als Moderator und Navigator fungieren“[5], wobei 45 Prozent der Befragten glauben, dass er öffentliche Diskussionen anstößt und moderiert, weil niemand anderes diese Aufgabe erfüllen könnte. 28 Prozent finden es schwierug im Internet, die Qualität von Informationen richtig einzuschätzen. Für die aktive Suche nach Informationen und die Interaktion werden eher andere Anbieter genutzt wie Tageszeitungen und Zeitschriften. Zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass auch im Internet professionelle Journalisten tätig sind. Vielfältigktit, kostenlose Verfügbarkeit und Austausch-Moglichkeit führen jedoch zu einer schwachen Bindung an bestimmte Angebote und zu einer geringen Zahlungsbereitschaft. 61 Prozent der Befragten sind nicht bereit, für Journalismus im Internet zu bezahlen, weil kostenlose die Alternativangebote existieren.

Die geringere Kontrolle bei Onlinejournalismus und die Kontrolle bei der Nachrichtenherstellung als Ganzem ist ein sehr diskutiertes Thema. Die Copy-Paste Systematik bei Onlinenachrichten ist e ein sehr berühmtes Phänomen. Manchmal passiert es, dass ein Text zu einem Ereignis in sich in unterschiedlichen, unabhängigen voneinander, Nachrichtensiten wiederholt. Das nervt die Leser. Sie wollen zum Beispiel mehr über ein bestimmtes Ereignis erfahren und suchen Informationen in verschiedenen Seiten, wobei sie aber den selben Text finden. Webseiten von Medien vermischen häufig redaktionellen Inhalt und Werbung in unzulässiger Weise. Hier vermischen sich die Punkte Zufriedenheit der Rezipienten und Quallität der Onlinejournalismus zusammen.

2.3 Medienwirkundsworschung

„Vielfach wird dafür plädiert, [6] zwischen verschiedenen Wirkungsphänomenen zu unterscheiden, anstatt eine allgemeingültige Definition anzustreben. So kann man etwa Wirkungsbereiche differenzieren (z. B. Wirkungen auf das Verhalten, auf das Wissen, auf Meinungen und Einstellungen, auf Emotionen), aber auch Wirkungsphasen, nämlich: Wirkungen vor, während und nach Empfang einer Aussage oder Wirkungen im Zeitverlauf (kurzfristig und langfristig)“[7]. In der Zeitschrift Medien Impulse, spricht Prof. Roland Burkart über di Wirkungsforschung. Dort unterscheidet er drei Modellvarianten der kognitiven Effekte, mit denen die Medien auf den Rezipienten wirken. Ersten Modell – das Awareness- (Aufmerksamkeits)-Modell beweist, das die Leser bzw. Zuschauer Ihre aufmerksamkeit auf auf solche Themen werfen, über denen es einfach berichtet wird. Das heißt, die Medien bestimmen die Themen, die die Menschen besprechen. Das Salience-(Hervorhebungs-)Modell zeigt, dass die Wichtigkeit der Nachrichtenthemen von den Rezipienten festgesetzt wird und durch ihre Gewichtung in der Berichterstattung bestimmt ist. „Das Prioritäten-(Rangfolge-)Modell, das diese Annahme radikalisiert und unterstellt, die Themenrangfolge der Medienagenda schlage sich spiegelbildlich in einer dementsprechenden Publikumsagenda nieder.“[8].

2.4 Parallelnutzung von Online- und Offline-Nachrichten

Unter Parallelnutzung von Online- und Offlinenachrichten versteht man „die gleichzeitige Nutzung von Medien mindestens zweier verschiedener Mediengattungen, d.h. die gleichzeitige Nutzung zweier Medien und die Nutzung eines Mediums als Begleit- oder Hintergrundmedium“.[9] Eine Langezeitstudie zum Thema Massenkommunikation „ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation“ von Media Perspektiven Zeitschrift[10] beschäftigt sich mit der Parallelnutzung von 4 Medien: Radio, Fernseher, Tageszeitung und Internet.

Es wird Rücksicht auf die Ergebnisse und Unterschiede zwischen Anzahl Rezipienten genommen, die Internet und Tageszeitung benutzen. Die Studie, die durch 1802 Teilnehmer in 4 Tagen geführt ist, hat beredsame Ergebnisse gezeigt. (siehe Tabelle 1 unten) Von den 1802 Teilnehmer, Onliner sind 23,1% im unterschied zu den nur 6,5 Tageszeitungleser. Das heißt 616 der Befragten sind Offliner und 1186 davon sind Onliner. Restlichen Prozentangaben sind: 37,5% Radiozuhörer und 32,9% Fernseher. Diese Studie ist aber in 2008 durchgrfürt. Gemäß heutiger Situation wären diese Ergebnisse noch beredsamer, da die Onlinejournalismus-Entwicklung sich am starksten in den letzten 2 - 3 Jahren eskalliert.

[...]


[1] Siehe: Kolo, Castulus / Meyer-Lucht, Robin (2007): Erosion der Intensivleserschaft. Eine Zeitreihenanalyse zum Konkurrenzverhältnis von Tageszeitungen und Nachrichtensites. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, 55. Jg., S. 513-533.

[2] Vgl. Kolo, Castulus / Meyer-Lucht, Robin, 2007: S. 517

[3] Mehr Information unter: Identität und Qualität des Journalismus im Internet aus Nutzersicht. In: http://www.presseportal.de/pm/50854/2073321/aktuelle-studie-identitaet-und-qualitaet-des-journalismus-im-internet-aus-nutzersicht

[4] Vgl. Lars von Hugo, 2007

[5] Lars von Hugo, 2007

[6] Vgl. Burkart, 2003, mehr zu lesen: In http://www.eduhi.at/dl/46_Burkart.pdf

[7] Burkart, 2003, S.6

[8] Burkart, 2003, S.7

[9] Deffinition aus http://www.medialine.de/deutsch/wissen/medialexikon.php?snr=7390, [zuletzt überarbeitet am 02.05.2011]

[10] Öhmichen, Ekkehardt / Schröter, Christian: Medienübergreifende Nutzungsmuster:Struktur- und Funktionsverschiebunge. Eine Analyse auf Basis der ARD/ZDF-Onlinestudien 2008 und 2003. In: Media Perspektiven, k.A. Jg, Heft 8, 2008. S. 395

Details

Seiten
24
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783668207646
ISBN (Buch)
9783668207653
Dateigröße
1.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v320616
Institution / Hochschule
Universität Wien – Publizistik und Kommunikationswissenschaft
Note
1
Schlagworte
online online Nachrichten offline Nachrichten online vs offline Facebook

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Titel: Online- versus Offline-Darstellung von täglichen Nachrichten