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Faszination Let's Play: Warum Blogger auf YouTube so erfolgreich sind

Let's Player im deutschsprachigen Raum

Bachelorarbeit 2015 104 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Methodik
1.3 Gliederung

2 Stand der Wissenschaft
2.1 Die Bedeutung von Blogs
2.1.1 Blogs aus medialer Sicht
2.1.2 Blogs aus wirtschaftlicher Sicht
2.2 Let’s Plays
2.2.1 Was macht einen guten Let’s Player aus?
2.2.2 Die erfolgreichsten deutschen Let’s Player
2.3 Die Zielgruppe
2.3.1 Die Faszination Let’s Play
2.3.2 Ein Blick in die Psychologie
2.4 Die „Stars von morgen“ und ihr Einfluss
2.4.1 Der Star-Hype
2.4.2 Vom Blogger zum Influencer
2.4.3 Die Macht hinter den Kulissen: YouTube-Netzwerke

3 Forschung
3.1 Hypothesen
3.2 Erhebungsmethode
3.3 Durchführung der Erhebung
3.4 Ergebnisse und Analyse
3.4.1 Gesamtergebnisse
3.4.2 Mann vs. Frau
3.4.3 Die Altersgruppen
3.4.4 Vergleiche zu bestehenden Studien
3.5 Belegte Hypothesen
3.6 Ein Blick in die Zukunft

4 Zusammenfassung

5 Glossar

6 Literaturverzeichnis

7 Anlagen
7.1 Fragebogen der Onlinebefragung, erstellt durch die Verfasserin
7.2 Gesamtergebnisse der Onlinebefragung der Autorin

Abstract (Deutsch)

Zweck dieser Bachelorarbeit ist es herauszufinden, welche Faktoren für den Erfolg eines Videobloggers auf YouTube, gemessen an den Abonnentenzahlen, wesentlich sind. Dies wird am Beispiel der deutschen Let’s Play Szene mithilfe einer Zuschauerbefragung unter 1.465 Teilnehmern untersucht. Im ersten Teil der Arbeit gibt die Autorin einen Überblick über die Ausgangsituation. Es werden zunächst Blogs generell, dann speziell Let’s Plays, darauffolgend die Zielgruppe mit psychologischen Ansätzen und schlussendlich das Unternehmen YouTube sowie die Netzwerke vorgestellt. Danach folgt die empirische Forschung der Bachelorandin, welche hier Hypothesen und Fragen aufstellt, um die Faszination des Formats zu erklären. Die geführte Erhebung bestätigt, dass die Persönlichkeit des Bloggers eine wesentliche Rolle für seinen Erfolg spielt, wobei insbesondere Humor, Moderation-Skills und Charme wertgeschätzt werden. Zudem bietet das Format einen zusätzlichen Mehrwert für den Zuschauer, den er beim eigenen Spielen nicht erlebt. Ferner deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Let’s Plays die Kaufentscheidung des Publikums erheblich beeinflussen, was den Befragten allerdings durchaus bewusst ist.

Abstract (English)

The purpose of this thesis is to determine what factors are important for the success of video bloggers on YouTube, measured by the number of subscribers. To this end, the author uses the example of German let’s players and conducts a survey with 1,465 participants. In the first part of this thesis, the author gives an overview of the basic concepts touched upon: how blogs are defined in this work, in particular the special case of let’s plays, who the target group is and what psychological aspects account for their fascination for let’s plays. Finally, the author introduces the concept of YouTube and describes the function of multi-channel networks. Then follows the empirical research of the author, where hypotheses explaining the fascination for the format are formulated. The results of the survey confirm that the blogger’s personality is very important for his success, especially the characteristics humour, presentation skills and charm. Moreover, watching these videos offers additional value to the audience compared to playing the games themselves. Furthermore, the results indicate that let’s plays do have an influencing effect on the purchase decisions of their target group. However, the target group members are very much aware of this effect.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Entwicklung des Let’s Play Formats auf YouTube

Abbildung 2: Entwicklung der Abo-Zahlen der Let’s Player

Abbildung 3: Teilergebnisse der Umfrage von Heike Stephan, Prozentuierung vorgenommen von der Autorin dieser Arbeit

Abbildung 4: Visuelle Darstellung der Hypothesen von Ko und Kuo

Abbildung 5: Einige YouTube-Netzwerke und die Firmen, die dahinter stehen

Abbildung 6: Altersverteilung der Gesamtteilnehmer

Abbildung 7: Abonnierte Let’s Play Kanäle der Gesamtteilnehmer

Abbildung 8:Durchschnittlicher Konsum des Let’s Play Formats der Gesamtteilnehmer

Abbildung 9: Die Gründe der Gesamtteilnehmer, warum Let’s Plays geschaut werden

Abbildung 10: Die Gründe der Gesamtteilnehmer ein Spiel „passiv“ zu erleben

Abbildung 11: Die wichtigsten Eigenschaften eines Let’s Players nach Auffassung der Gesamtteilnehmer

Abbildung 12: Die Gründe, weshalb noch nie im Let’s Play vorgestellte Spiele gekauft wurden

Abbildung 13: Altersunterschiede bei den abonnierten LP-Kanälen

Abbildung 14: Altersunterschiede bei der Vorbildfunktion des Let’s Players

1 Einleitung

Am 23. April 2005 wurde das Videoportal YouTube eröffnet, damals noch „ein Start-Up aus Silicon Valley und der Wegbereiter einer Videorevolution nie gekannten Ausmaßes.“1 YouTube wurde im Oktober 2006 von Google aufgekauft.2 „Zehn Jahre später ist das Videoportal weltbekannt, vielgenutzt und aus dem Internet nicht mehr wegzudenken.“3 Das zeigt sich auch an den Zahlen, die YouTube inzwischen vorweisen kann: Seiner Statistik nach hat das Unternehmen inzwischen mehr als eine Milliarde Nutzer, was ungefähr einem Drittel aller Internetnutzer entspricht.4 Die Tendenz ist steigend, denn ständig kommt neues Videomaterial auf YouTube hinzu. So wurden allein im Jahr 2014 angeblich 300 Stunden neues Videomaterial pro Minute auf dem Videoportal hochgeladen (im Vorjahr sollen es noch 100 Stunden pro Minute gewesen sein).5 Folglich kann das Portal YouTube als sehr erfolgreich angesehen werden. Die erwähnten Zahlen weisen ferner darauf hin, dass YouTube dem Fernsehen Konkurrenz macht:

„Es wird viel spekuliert, ob das Fernsehen nicht irgendwann ganz durch YouTube ersetzt wird. Zwar wird in Deutschland viel ferngesehen, aber das durchschnittliche Zuschaueralter liegt mittlerweile bei vielen Sendern bei über 60 Jahren. Natürlich gibt es in Deutschland generell viel mehr ältere Menschen, aber es kommt auch kein neues jüngeres Fernsehpublikum nach.“6

Diese Aussage wird auch vom Forschungsinstitut Goldmedia Research unterstützt. Im Februar 2015 hat es die Ergebnisse seiner Onlinebefragung zur Nutzung von Online-Videos unter deutschen Internetnutzern veröffentlicht. Dabei hat das Institut herausgefunden: YouTube wird zum Alltagsmedium.7

„YouTube gehört für junge Zielgruppen längst zu den attraktivsten Medienangeboten. Bereits 40 Prozent der 18- bis 29-jährigen deutschen Onliner benutzen YouTube täglich. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 16 Prozent und bei den über 50-Jährigen acht Prozent. [...] Mehr als die Hälfte der 6- bis 12-Jährigen nutzen YouTube.“8

Befragt wurden 1.120 Internetnutzer zwischen 18 und 69 Jahren sowie 400 Eltern mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren.9 YouTube erfreut sich immer größerer Beliebtheit, besonders bei jüngeren Zielgruppen. „Inzwischen werden junge Leute auf YouTube sogar zu Stars. [...] Oft sind die neuen Medienstars selbst kaum älter als ihr Publikum und haben Millionen Fans.“10 Zu jedem Fachbereich lassen sich unzählige Blogger und Videos finden. So gibt es zum Beispiel Beauty-Blogger, Videospiel-Blogger, Comedy-Blogger, Musikblogger und viele mehr.

Die YouTuber, die sich mit Videospielen beschäftigen, sind sogenannte „Let’s Player“. Das Format ihrer Let’s Play Videos, bei denen sie sich während des Spielens beobachten lassen und den Spielverlauf ohne Skript kommentieren, wird zunehmend beliebter.11 Ein Paradebeispiel dürfte der deutsche Blogger unter dem Künstlernamen „Gronkh“ sein. Seinen YouTube-Kanal haben inzwischen mehr als 3.900.000 Nutzer abonniert.12 Mit dieser Anzahl an Abonnenten ist Gronkh nicht nur Deutschlands erfolgreichster Let’s Player, sondern auch der erfolgreichste deutsche YouTuber.13 Diese Tatsache belegt anschaulich, welche Ausmaße das Let’s Play Format im deutschsprachigen Raum angenommen hat. „In Deutschland kommen die beliebtesten Kanäle auf YouTube.com aus der Games Branche.“14

1.1 Zielsetzung der Arbeit

Die vorliegende Arbeit möchte folgende zentrale Frage beantworten, die sich auch im Titel wiederfindet:

- Warum sind die Blogger auf YouTube, insbesondere Let’s Player, so erfolgreich?

Der Erfolg wird in dieser Arbeit an der Anzahl der Abonnenten15 gemessen.

Die Verfasserin konzentriert sich bei ihrer Forschung beispielhaft auf das Let’s Play Format im deutschsprachigen Raum. Um die zentrale Frage der Arbeit verlässlicher zu erforschen, müssen zunächst Teilfragen geklärt werden, die sich näher auf die Zielgruppe beziehen:

- Wer gehört zur Zielgruppe solcher Let’s Play Videos?
- Wie viel Zeit verbringt die Zielgruppe damit, Videos der Let’s Player anzuschauen?
- Welchen Mehrwert verspricht sich die Zielgruppe von Let’s Plays, bzw. was macht für sie die Faszination dieses Formats aus?
- Was ist der Zielgruppe bei einem Let’s Play besonders wichtig?
- Haben Let’s Player bewusst oder unbewusst Einfluss auf ihre Zielgruppe und deren Kaufentscheidung auf dem Gaming-Markt?
- Wird die Zielgruppe auch künftig dem Let’s Play Format treu bleiben?

Diese Fragen werden zunächst mit Hilfe einer vollstandardisierten Befragung erforscht. Anschließend wird eine begleitende, theoretische Analyse durchgeführt. Dabei können Erkenntnisse über die Zielgruppe gewonnen werden, die zum einen für all jene interessant sind, die sich beruflich oder in der Freizeit mit Let’s Plays beschäftigen. Zum anderen kann die Arbeit auch aufschlussreich für die Unternehmen der Gaming-Industrie sein.

1.2 Methodik

Die vorgenannten Fragen werden mittels einer vollstandardisierten Befragung untersucht, das heißt „Fragen, Reihenfolge und Antwortmöglichkeiten sind bis auf wenige offene Fragen vorgegeben“.16 Die Befragung wurde im Zeitraum von zehn Tagen in schriftlicher Form im Internet durchgeführt. Sie wurde auf den Social Media Portalen Facebook, Twitter, Google+ und Reddit sowie YouTube gestreut. Auf diesen Portalen und in ausgewählten Gaming-Foren wurden gezielt potenzielle Teilnehmer angesprochen, die mit dem Let’s Play Format vertraut sind und aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Auf YouTube hat die Verfasserin direkten Kontakt zu den Fangemeinden einiger deutscher Let’s Player aufgenommen. Aus diesem Grund ist die Umfrage auf den deutschsprachigen Raum und die betreffende Zielgruppe beschränkt. Auf die Vorgehensweise, Entwicklung und das Ergebnis der Befragung geht die Verfasserin im Folgenden noch detailliert ein. Der verwendete Fragebogen ist im Anhang dieser Arbeit zu finden.

1.3 Gliederung

Zu Beginn dieser Bachelorarbeit führt die Verfasserin durch den bereits bestehenden Stand der Wissenschaft: Im Unterkapitel „2.1 Die Bedeutung von Blogs“ geht die Verfasserin auf die mediale und wirtschaftliche Bedeutung von Blogs ein. Hier werden die Vor- und Nachteile der Blogs für die dazugehörige Zielgruppe erläutert und es wird erklärt, unter welchen Umständen Blogs für Wirtschaftsunternehmen interessant werden können.

Das Unterkapitel „2.2 Let’s Plays“ bezieht sich komplett auf gleichnamiges Format. Hier findet der Leser die Begriffsdefinition, Herkunft des Formats sowie vermeintliche Erfolgskriterien eines guten Let’s Players nach Expertenmeinungen. Es werden zudem einige Let’s Player vorgestellt, an deren Beispiel in dieser Arbeit geforscht wird.

Im Unterkapitel „2.3 Die Zielgruppe“ wird dargestellt, wie sich die Zielgruppe zusammensetzt, welches die Eigenschaften der Zielgruppe sind und welchen Mehrwert diese sich von dem Let’s Play Format verspricht. Zudem werden in diesem Unterkapitel die psychologischen Aspekte der „Selbstoffenbarung des Bloggers“ und der „Interpassivität“ beleuchtet, welche die Faszination von Let’s Plays noch tiefer ergründen werden.

Im Unterkapitel „2.4 Die Stars von morgen und ihr Einfluss“ werden der in der YouTube-Szene existierende „Star-Hype“, der Einfluss der Blogger auf ihre Zielgruppe und das Zustandekommen der Entwicklung von Bloggern als Influencer und Werbegesicht beschrieben. Um den Einfluss und die Größe von YouTube zu verdeutlichen, wird die Verfasserin versuchen, das Netzwerk hinter dem Portal zu erklären, denn dem normalen Internetnutzer bleibt das riesige Geschäft, zu dem YouTube inzwischen geworden ist, in der Regel verborgen.

Im dritten Kapitel der Arbeit folgt die tatsächliche Forschung der Autorin. Hier werden zunächst die Hypothesen der Verfasserin vorgestellt. Danach wird die Herangehensweise der Forschung detailliert erläutert. Im Weiteren wird die Entwicklung der Forschung dokumentiert und schließlich die Ergebnisse der Erhebung vorgestellt und analysiert. Auf Basis der Ergebnisse werden dann die Hypothesen bestätigt oder widerlegt. Das dritte Kapitel endet mit einer Zukunftsprognose.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse fasst das letzte Kapitel dieser Arbeit.

2 Stand der Wissenschaft

Der Stand der Wissenschaft wird helfen, die aktuelle Situation um YouTube, seine Blogger und deren Publikum besser nachvollziehen zu können. Mittels Begriffsdefinitionen, Expertenmeinungen, Reportagen, Studien und Zahlenmaterial bestehender Statistiken wird der Leser in die Thematik der Arbeit und der verschiedenen Schwerpunkte eingeführt. Der Leser wird folglich die Ergebnisse der Forschung besser nachvollziehen und der Thematik zuordnen können.

2.1 Die Bedeutung von Blogs

Der Begriff „Blog“ wird wie folgt definiert:

„Das Wort Weblog (so lautet eigentlich der Name des weithin als „Blog” gefassten Online-Produkts) entstand als Zusammenschluss aus den englischen Begriffen „World Wide Web” und „Log” für Logbuch.”17

„Ein Blog ist ein elektronisches Tagebuch im Internet. Typische Anwendung des Web 2.0. Im Gegensatz zu einer persönlichen Homepage, die eine Art Visitenkarte des Betreibers darstellt, handelt es sich bei einem Blog um ständig aktualisierte und kommentierte Tagebucheinträge, die [...] abonniert werden können.“18

Auch videobasierte Weblogs, wie YouTube Videos, gehören dazu.19 „Blogs sind oft sehr persönlich verfasst und unterliegen meist nicht denselben journalistischen Ansprüchen wie ein Magazin oder eine Tageszeitung.“20 Genau dort liegt die entscheidende Differenz zwischen Blog und Online-Journalismus.

2.1.1 Blogs aus medialer Sicht

Blogger brauchen sich um die Grundregeln des Journalismus, die ethischen Fragen und die Pflichten eines Journalisten, was Sorgfalt und Wahrheitsgehalt betrifft, nicht zu kümmern.21 „Der Blog ist ein [...] eigenständiges Medium und gehorcht eigenen Regeln. [...] Das macht gerade seine Besonderheit, ja seinen Reiz aus. Im Einzelfall kann ein Post als Kommentar, Bericht, Rezension, Glosse, Interview, usw. daherkommen.“22 Die sogenannte „Blogosphäre“, die alle bestehenden Weblogs umfasst, wird sogar als weitere mediale Form der Nachrichtenberichterstattung und der Meinungsbildung bezeichnet, entstanden durch die „partizipativen Möglichkeiten“ des Internets.23

„In Deutschland war die Entwicklung zäh und langsam, aber sie kommt tatsächlich in Schwung. Für eine parallele Öffentlichkeit sorgen zum Beispiel lokale Blogs und Portale, Twitterer [...] und Videoblogger auf YouTube. Themenkarrieren verlaufen jetzt unabhängig von den Regeln [...] etablierter Redaktionen. Fach-, Interessens- und lokale Gruppen setzen Themen jenseits der Schlagzeilen. Sie agieren komplementär zum Mainstream-Journalismus.“24

„Da keine Qualifizierung oder Ausbildung nötig ist, um einen Blog zu erstellen, kann die Qualität, Berichterstattung und Glaubwürdigkeit von Blogs stark variieren.“25 Deshalb seien laut dem Redakteur Micheal Meyer die allermeisten Blogs in Deutschland publizistisch kaum relevant, da die Professionalität beim Erstellen von Bloginhalten in den meisten Fällen nicht gegeben sei.26 Blogs können gewollt oder ungewollt unzuverlässige Informationsquellen sein sowie Behauptungen aufgrund subjektiver Empfindungen aufstellen. Besonders prekär würden sich diese negativen Aspekte des Bloggens auswirken, wenn der Blog eine mittlere bis hohe Reichweite innerhalb seiner Zielgruppe erreicht und die Zielgruppe solchen Falschaussagen Glauben schenkt. Desweiteren könnte es zu Kettenreaktionen kommen, wenn andere Blogger diese Behauptungen für ihren Blog aufgreifen oder die Leser des Blogs die Behauptungen in sozialen Netzwerken weiterverbreiteten.

„Blogger [...] sind neue massenmediale Akteure, die an Einfluss gewinnen. Nicht ausschließlich Journalisten übernehmen die mediale Deutung gesellschaftlicher Entwicklungen. In der neuen digitalen Öffentlichkeit entfalten so zum Beispiel Skandale eine Virulenz, die Reaktionen dringend erfordere und jedes Aussitzen ausschließe, sagt der Hamburger Medienforscher Steffen Burghard.“27

Durch ihre Unabhängigkeit und Authentizität verfügen Blogger mit einer hohen Reichweite über eine enorme Überzeugungskraft bei ihrer Zielgruppe und können daher Trends mitentwickeln und das Meinungsgefüge im Internet mitbestimmen.28 Dieses sind natürlich Vorteile für den Blogger, aber welchen Mehrwert haben Menschen, die Bloggern folgen, eigentlich von den Blogs?

Wie schon von den Autoren Christian Stiegler, Patrick Breitenbach und Thomas Zorbach erwähnt, braucht es keine Qualifizierung oder Ausbildung, um einen Blog zu erstellen.29 Das bedeutet, dass Jeder ein Autor sein kann. Ein wesentlicher Reiz des eigenen Bloggens und der einem Blog zu folgen besteht also darin, selbst seine Meinung bzw. seine eigenen Gedanken mit anderen Menschen derselben Interessensgruppe zu teilen. Es können Informationen, Ansichten, Meinungen oder Ratschläge untereinander ausgetauscht werden. „Zum einen ist man durch das Internet mit vielen Menschen vernetzt, zum anderen verbreiten sich Nachrichten und Meinungen sehr schnell.“30 Dadurch kommen rasch Dialoge und Diskussionen in den Kommentarfunktionen der Blogs zustande, entweder zwischen dem Blogger und seinem Publikum oder innerhalb des Publikums. Oft regen Blogger sogar zur Diskussion in den Kommentaren an wie der Videoblogger „LeFloid“. Er betreibt Blogs mehrerer Formate. Sein wohl bekanntester Blog ist der gleichnamige Nachrichten-Kanal auf YouTube. Er schreibt: „Es passiert viel in der Welt! Egal ob lustig, furchtbar, zum Schreien, oder einfach Unfassbares... Lasst uns drüber sprechen!“31

Desweiteren entsteht beim Austausch mit Gleichgesinnten ein Gemeinschaftsgefühl. Deshalb wird das Stammpublikum eines Bloggers auch als Community (zu deutsch „Gesellschaft“) bezeichnet. Ein weiterer Aspekt warum Bloggern viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist die Authentizität.

„Die Sprache des Internets ist heutzutage persönlich und subjektiv. Somit wird der Eindruck von Authentizität vermittelt und Vertrauen aufgebaut. Wer einem Blog folgt [...], weiß dass [...] der Blogger uns oft (scheinbar) vertrauter ist als die eigenen Nachbarn. Genau aus diesem Grund sind die virtuellen Meinungsführer so überzeugend und einflussreich.“32

„Die großen Kanäle und ihre Nutzer, die dahinter stehen, vermitteln ihren Zuschauern das Gefühl, ein Teil ihres Lebens zu sein, hautnah dabei sein zu dürfen. Sie übertragen das Gefühl einer wahren Freundschaft.“33

Durch diese scheinbare Freundschaft begegnet der Blogger seinem Publikum auf Augenhöhe. Das bedeutet auch, dass auf der freundschaftlichen Ebene der Community eine subjektive Meinungsäußerungen zu publikumsrelevanten Themen gewünscht ist wie zum Beispiel Produkt-Empfehlungen.

Dass viele Verbraucher im Netz Blogger für Produkt-Empfehlungen aufsuchen, belegt auch der „Digital Influence Report 2013“ von TechnoratiMedia. TechnoratiMedia, angeblich eine der größten Monitoring-Seiten für Blogs, hat eine Studie durchgeführt, an der 6.000 Influencer, 1.200 Verbraucher und 150 Vermarkter teilgenommen haben.34 45 Prozent der befragten Verbraucher gaben an, sich via Blog über Produkte zu informieren.35 Über Marken-Webseiten informieren sich lediglich 19 Prozent der Befragten.36 Online-Shops als Informationsquelle liegen aber mit 50 Prozent immer noch vor den Blogs.37 Am häufigsten werden YouTube (80 Prozent) und Facebook (74 Prozent) zur Informationsgewinnung genutzt.38 Das bedeutet auch, dass Videoblogger öfter für Produktinformationen und Empfehlungen aufgesucht werden als klassische Textblogger.

2.1.2 Blogs aus wirtschaftlicher Sicht

Dennoch sind Blogs für die wirtschaftliche Agenda der breiteren Öffentlichkeit von eher geringer Bedeutung.39 Erst wenn ein Blog Gewinn für den Betreiber abwirft, wird dieser wirtschaftlich relevant. Der eigens ernannte Marktplatz für Blogmarketing und Blogvermarktung „Rankseller“ hat 2013 eine Umfrage unter 2.344 Bloggern durchgeführt. Dieser Umfrage zufolge haben 71 Prozent der Blogger Geld mit ihren Blog verdient.40 Allerdings läge bei 63,5 Prozent der Blogger das monatliche Einkommen unter 300 Euro, während nur 13 Prozent der Blogger angaben, über 1.000 Euro im Monat zu verdienen.41 „Folglich interessieren sich auch fast alle Blogger (91,4 Prozent) für Kooperationen mit Unternehmen.“42 Aber beruht dieses Interesse auf Gegenseitigkeit? Das dürfte wohl von verschiedenen Eigenschaften des Bloggers abhängen. Genauer gefragt: Welche Zielgruppe erreicht der Blogger? Wie groß ist seine Reichweite? Kann er als glaubwürdiger Influencer43 auf die Zielgruppe einwirken? Ist seine Zielgruppe kaufkräftig und -willig?

Nur Blogger, die mit hoher Professionalität und gutem Geschäftssinn arbeiten, erfüllen diese Voraussetzungen und sind für Wirtschaftsunternehmen interessant. Wenn bedacht wird, dass dies nur auf einen kleinen Teil der deutschen Blogsphäre zutrifft, verwundert es auch nicht, dass die Unternehmen bislang keinen großen Budgetrahmen für solche Kooperationen bzw. Werbemaßnahmen durch Influencer Marketing44 einplanen.

Diese Erkenntnis ist auch dem „Digital Influence Report 2013“ von TechnoratiMedia zu entnehmen. Der Studie zufolge planen Marken-Unternehmen von ihrem digitalen Budget nur 10 Prozent für Werbung über Social Media ein.45 Von diesen 10 Prozent, als Gesamtbudget gesehen, werden wiederrum nur 6 Prozent für Influencer Marketing ausgegeben und 5 Prozent für Werbung, die auf Blogs geschaltet wird.46 Immerhin sind von diesem Gesamtbudget 13 Prozent für Werbeanzeigen auf YouTube eingeplant47, was für diese Bachelorarbeit von Interesse ist, da YouTube hier eine größere Rolle spielt. Einen Teil der Werbeeinnahmen der Plattform dürfen Videoblogger dafür einbehalten, dass sie Werbung vor, nach oder während ihrer Videos platzieren. Dennoch: Das Budget, das Marken-Unternehmen für die Zusammenarbeit mit Bloggern in jeglicher Form einplanen, ist gering.

Die Ergebnisse des „Digital Influence Report“ zeigten aber auch, dass es eine hohe Diskrepanz zwischen der Budgetverteilung der Unternehmen und den Präferenzen der Konsumenten bei ihren Kaufentscheidungen gibt.48 Bei der Konsumenten-Befragung der Studie meinten 31,1 Prozent von 1.200 Teilnehmern, dass Blogs ihre Kaufentscheidungen beeinflussen.49 Damit liegen Blogs, was den Einfluss auf die Kaufentscheidung betrifft, sogar noch vor Facebook (30,8 Prozent).50 Allerdings orientiert sich die Mehrheit der Befragten in Bezug auf ihre Kaufentscheidung an Online Shops (56 Prozent) und den entsprechenden Marken-Webseiten (34 Prozent).51

2.2 Let’s Plays

Wie schon im Kapitel “1.1 Zielsetzung der Arbeit” erwähnt, konzentriert sich die Autorin im weiteren Verlauf ihrer Bachelorarbeit auf Videoblogger, die auf der Plattform YouTube populär geworden sind, hier im Besonderen die Let’s Player. Im folgenden Kapitel werden Fakten zum Format erklärt, Expertenmeinungen und Pressestimmen beleuchtet und Vertreter der deutschen Let’s Play Szene vorgestellt. Zunächst jedoch wird eine wesentliche Frage beantwortet: Was sind eigentlich Let’s Plays?

„Let’s Plays (Engl. für „lasst uns spielen“) sind kommentierte Gameplayvideos. Das heißt: Spieler filmen ihren Bildschirm beim Spielen während sie live kommentieren. Es gibt auch Let’s Play Videos, in denen man außerdem das reale Gesicht des Spielers sieht. Bei Let’s Play Together Videos spielen mehrere Spieler kooperativ und konfrontativ. Let’s Play Videos werden oft von Komplettlösungsvideos oder Spieltests unterschieden. Bei Let’s Plays steht eher die Unterhaltung im Vordergrund, nicht die Information.“52

Dieser Definition muss noch die wichtige Information hinzugefügt werden, dass Let’s Player den Spielverlauf spontan und ohne Skript kommentieren.53 Der Trend der Let’s Play Videos kommt ursprünglich aus Amerika. Der Begriff „Let’s Play“ tauchte erstmalig im Forum der Webseite „Something Awful“ im Jahr 2006 auf.54 Allerdings wurde dort der Spielverlauf noch per Text und Screenshots dokumentiert.55 Der erste User56, der seinen kommentierten Spielverlauf zum Videospiel „The Immortal“57 in Form eines Videos veröffentlichte, nannte sich „Slowbeef“ und wird somit als Gründer des Let’s Plays gesehen.58

„Diese Videos erfreuten sich in dem Forum großer Beliebtheit, woraufhin 2007 sogar das Let’s Play Archiv gegründet wurde, in dem sich bis heute noch viele Let’s Plays aus dem „Something Awful“ Forum finden lassen.“59

Der erste deutsche Let’s Player soll „Valdis348“ gewesen sein, der am 22.10.2008 das erste Let’s Play Video zu dem Spiel „Overlord“60 veröffentlicht haben soll.61 Da das ursprüngliche Video jedoch gelöscht wurde, ist nur der Re-Upload62 vom 02.03.2010 zu finden.63 Welche Meilensteine das Let’s Play Format seit seiner Entstehung bereits erklommen hat, zeigt Abbildung 1 am Beispiel der Entwicklung einiger bestimmter Let’s Play Kanäle. In dieser Abbildung wird auch PewDiePie, der weltweit meist abonnierte YouTuber überhaupt, erwähnt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Entwicklung des Let’s Play Formats auf YouTube64

Gerade in den ersten Jahren, in denen Let’s Plays aufkamen, hatten die Moderatoren oft mit Urheberrechtsproblemen zu kämpfen. Denn die Videospiele mit ihren Inhalten, Dialogen und Geschichten als Gesamtwerk gehören rechtlich gesehen den Entwicklern und Publishern65. Im Jahr 2013 gab es seitens YouTube sogar eine große Abmahnungswelle, die sehr viele Let’s Player betraf.66

Dann passierte etwas, womit die Betreiber von YouTube nicht gerechnet hatten: Die Videospielhersteller schlugen sich blitzschnell auf die Seite der Moderatoren und nahmen sie in Schutz.67

„Die großen Spielehersteller Blizzard, Ubisoft, Capcom oder Deep Silver beeilten sich, die Videoproduzenten mit aufmunternden Stellungnahmen zu beruhigen. Alle vier forderten die „Let’s Play“ Spieler auf, ihre Videos bitte nicht zu löschen und die Abmahnungen an die Spielehersteller weiterzuleiten. Sie versprachen unisono, das Problem mit YouTube schnell zu klären – „hoffentlich noch am selben Tag“, schrieb Ubisoft sogar.“68

Der Grund für diese eindeutige Reaktion: Die Spielehersteller freuten sich über die kostenlose Werbung und tolerierten Let’s Play Videos als „Fan-Art69 “.70 Auch die Spieleschmieden Electronic Arts, Nintendo und Rockstar Games haben sich bereits positiv dazu ausgesprochen.71 Daedalic Entertainment gestand sogar einen Anstieg der Verkaufszahlen durch die kostenlose Werbung der Let’s Plays ein.72 Durch das Befürworten der Spielehersteller ist YouTube mit seinen Abmahnungen jedenfalls wieder zurückgerudert. Inzwischen sind Let’s Play Videos auch für YouTube äußerst attraktiv geworden, wie Philipp Steuer, ein einst für Google Deutschland arbeitender Marketer und Influencer, wissen will. Ihm zufolge bevorzuge die Plattform inzwischen sogar Let’s Play Videos, indem sie dieses Format in Suchergebnissen und Empfehlungen höher rankt als andere.73

„Das Hauptziel der Plattform ist es, den Zuschauer so lange wie möglich bei sich zu halten. Je mehr Minuten er auf YouTube verbringt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er mehr Videos anklickt und so eben auch mehr Werbung sieht. Das Werbegeschäft lohnt sich für die Google-Tochter YouTube extrem, im deutschen Raum streicht man alleine 45 Prozent aller Werbeeinnahmen ein. So verwundert es nicht, dass Let’s Plays mit einer durchschnittlichen Videolänge von +10 Minuten dadurch gegenüber Comedy-Videos im Vorteil sind und dementsprechend eher von YouTube vorgeschlagen werden. Zudem haben Let’s Plays den Vorteil für die Videomacher, diese relativ „schnell“ produzieren zu können. Aus einer Stunde Gaming kann man im Idealfall drei Folgen schneiden.“74

2.2.1 Was macht einen guten Let’s Player aus?

„Da keine Qualifizierung oder Ausbildung nötig ist, um einen Blog zu erstellen, können Qualität, Berichterstattung und Glaubwürdigkeit stark variieren.“75 Dieses Zitat aus dem Kapitel „2.1.1 Blogs aus medialer Sicht“ nochmals aufzugreifen, ist für das bessere Verständnis dieser Untersuchung wichtig, weil es natürlich auch für Videoblogger und die betreffenden Let’s Play Kanäle gilt.

„Ein Grund für die Zunahme von Let’s Play Videos ist sicherlich auch, dass ein gutes Videobearbeitungsprogramm heute für jedermann erschwinglich ist. Auch ohne viel technisches Wissen können die internetaffinen Jugendlichen am heimischen PC relativ einfach solche Let’s Play Videos erstellen und innerhalb von Minuten auf der bekannten Videoplattform hochladen.“76

Woran lässt sich dann ein guter Let’s Play Kanal erkennen? Gibt es eventuell Erfolgskriterien, die alle erfolgreichen Let’s Player gemein haben? Viele Journalisten und Blogger haben sich bereits mit diesen Fragen beschäftigt, um einen „Masterplan“ für einen erfolgreichen Let’s Play Kanal zu erstellen. Diese Pläne ähneln sich sogar, auch wenn die Autoren unabhängig voneinander gearbeitet haben.

Eine umfangreiche Auflistung der vermeintlichen Erfolgskriterien veröffentlichte zum Beispiel auch Peer Wandiger, selbstständiger Webentwickler und Blogger. Um die Faktoren des Erfolgs darzustellen, wird seine Auflistung in dieser Arbeit als Beispiel verwendet. Er nennt folgende Faktoren:

- Startzeitpunkt

Es sei von Vorteil, Videos zu veröffentlichen, die es zum Startzeitpunkt des eigenen Kanals so noch nicht gäbe oder die noch nicht so im Trend lägen. Namentlich erwähnt er hier Gronkh, der seinen Kanal im April 2010 gründete und somit zu den ersten deutschen Let’s Playern gehört.77

- Ausdauer

Durchhaltevermögen sei wichtig, meint Peer Wandiger. Es wäre unrealistisch zu glauben, über Nacht erfolgreich zu werden. Es könne Jahre dauern, bis ein Let’s Player über eine stabile Fanbasis verfüge und der Blog Gewinn abwerfe, wenn es überhaupt jemals dazu käme. Als Beispiel nennt er wieder Gronkh, der vier Jahre gebraucht hat, bis er von seinem Blog leben konnte.78

- Person

Bei einem guten Let’s Play käme es auch wesentlich auf die Selbstpräsentation des Moderators an. Nicht jeder hätte das Zeug zu einem guten Präsentator. Humor, Schlagfertigkeit, Kreativität und ähnliche Eigenschaften würden wesentlich zur Beliebtheit beim Publikum beitragen. Auch müsse ein beliebter Blogger mit der Aufmerksamkeit, die er auf sich zieht, lernen umzugehen.79

[...]


1 Klimeš, 2015, 1

2 Banner, 2014, 1

3 Klimeš, 2015, 2

4 YouTube (Hrsg.), o.J.

5 Banner, 2014, 2

6 Theile, 2014, 1

7 Goldmedia (Hrsg.), 2015, 1

8 Goldmedia (Hrsg.), 2015, 2

9 Goldmedia (Hrsg.), 2015, 3

10 o.V., 2015, a, 1

11 vgl. Theile, 2014, 2

12 YouTube-Kanal von Gronkh, 2006, 1

13 vgl. Scheuß, 2015, 1

14 comScore (Hrsg.), 2012

15 Als „Abonnenten“ werden auf YouTube die Follower der Videoblogger bezeichnet. Abonnements auf YouTube sind kostenlos.

16 Andreß, 1999, 1

17 Basic, o.J., 1

18 Prof. Dr. Kollmann, o.J.

19 vgl. Stiegler/Breitenbach/Zorbach, 2015, S.115, 1

20 Basic, o.J., 2

21 vgl. Könneker, 2009, 1

22 Könneker, 2009, 2

23 vgl. Stiegler/Breitenbach/Zorbach, 2015, S.115, 2

24 Matzen/Rosenberg, 2015, 1

25 Stiegler/Breitenbach/Zorbach, 2015, S.115, 3

26 vgl. Meyer, 2015

27 Matzen/Rosenberg, 2015, 2

28 vgl. Bimboese, 2014, 1

29 Stiegler/Breitenbach/Zorbach, 2015, S.115, 4

30 Schober, 2014, 1

31 YouTube-Kanal von LeFloid, 2007

32 Schober, 2014, 2

33 Noschka, 2015, 1

34 vgl. Bimboese, 2014, 2

35 vgl. TechnoratiMedia (Hrsg.), 2013, 1

36 vgl. ebd., 2013, 2

37 vgl. ebd., 2013, 3

38 vgl. ebd., 2013, 4

39 vgl. Semle, 2011

40 vgl. Rankseller (Hrsg.), 2013, 1

41 vgl. Rankseller (Hrsg.), 2013, 2

42 ebd., 2013, 3

43 Influencer (Engl. für „Meinungsführer“) können Trends und Hypes im Internet auslösen und beeinflussen, weshalb sie von Unternehmen und Agenturen als Multiplikatoren für Werbebotschaften eingesetzt werden. (Quelle: Mai, 2012)

44 Influencer Marketing ist eine Marketingdisziplin, die gezielt Meinungsmacher in die Kommunikation einbindet. Quelle: Eicher, 2015

45 vgl. TechnoratiMedia (Hrsg.), 2013, 5

46 vgl. ebd., 2013, 6

47 vgl. ebd., 2013, 7

48 vgl. Bimboese, 2014, 3

49 vgl. TechnoratiMedia (Hrsg.), 2013, 8

50 vgl. ebd., 2013, 9

51 vgl. ebd., 2013, 10

52 Tausend, o.J.

53 vgl. Theile, 2014, 3

54 vgl. Menzel, 2014, 1

55 vgl. Menzel, 2014, 2

56 Ein User (Engl. für „Anwender“) ist jemand, der einen Computer benutzt.

57 „The Immortal“ ist ein Computerspiel von 1990.

58 vgl. Menzel, 2014, 3

59 Menzel, 2014, 4

60 „Overlord“ ist eine Videospielreihe, deren erster Teil im Jahr 2007 rauskam.

61 vgl. Menzel, 2014, 5

62 Re-Uploads (Engl. für „erneut hochladen“) bezeichnen im Kontext dieser Arbeit Videos auf YouTube, die erneut hochgeladen werden mussten, weil die vorherige Version gelöscht wurde oder nicht mehr funktioniert.

63 vgl. Menzel, 2014, 6

64 Menzel, 2014, 7

65 Als Publisher (Engl. für „Verleger“) werden in dieser Arbeit Unternehmen bezeichnet, die Videospiele veröffentlichten bzw. vertreiben.

66 vgl. Kaiser, 2013, 1

67 vgl. Kaiser, 2013, 2

68 Kaiser, 2013, 3

69 Als „Fan-Art“ werden in dieser Arbeit künstlerische Werke bezeichnet, die von Fangruppen angefertigt werden und in denen Inhalte, Charaktere und anderes Gedankengut von bestehenden Filmen, Serien, Videospielen, Comics oder ähnlichem verwendet werden.

70 vgl. Ludwig, 2013

71 vgl. Böhm, 2012

72 vgl. Schnitzler, 2015

73 vgl. Steuer, 2015, 1

74 Steuer, 2015, 2

75 Stiegler/Breitenbach/Zorbach, 2015, S.115, 5

76 Lommen, 2015

77 vgl. Wandiger, 2013, 1

78 vgl. Wandiger, 2013, 2

79 vgl. ebd., 2013, 3

Details

Seiten
104
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668206618
ISBN (Buch)
9783946458593
Dateigröße
4.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v320009
Institution / Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
1,0
Schlagworte
Let's Play Umfrage zu Let's Plays YouTube Blogger Erfolg von Bloggern Faszination Let's Play YouTube Stars

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Titel: Faszination Let's Play: Warum Blogger auf YouTube so erfolgreich sind