Lade Inhalt...

Transzendierte Freiheit in Franz Kafkas "Ein Hungerkünstler" und Rainer Maria Rilkes "Der Panther" im Vergleich

Hausarbeit (Hauptseminar) 2015 24 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. RilkesDer Pantherals Inbegriff der Unfreiheit?
2.1 Der Panther: eine Annährung

3. KafkasHungerkünstler– aktive Negation der Freiheit?
3.1 Hungern nach Freiheit
3.2 Schein-barer Glanz, scheinbare Freiheit
3.3 Zwischen Mensch und Tier
3.4 Das Bild des Panthers: der Kreis schließt sich

4. Frei im Tod
4.1 Der Vergleich
4.2 Transzendierte Freiheit

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Franz Kafkas Ein Hungerkünstler aus dem gleichnamigen Sammelband wurde mitunter die größte Aufmerksamkeit der Forschung zu Kafkas Spätwerk zuteil. Dementsprechend breitgefächert erweisen sich die verschiedenen Interpretationsansätze, mit denen man versucht hat, sich an das Rätselhafte und Bizarre der Erzählung heranzutasten. Und bei einem Herantasten ist es auch geblieben, die Deutungen suchen einen Sinn, wo keiner gefunden werden will – gerade diese Unantastbarkeit macht den Reiz der Werke Kafkas aus. Jede hermeneutische Interpretation Kafkas ist demnach anmaßend, hat sie letztendlich das Ziel, einen endgültigen Sinn der jeweiligen Komposition zu erschließen. Daher stellt die folgende Arbeit bewusst keinen Versuch einer Deutung, sondern die Bemühung um einen Vergleich dar: Ein Vergleich, der Kafkas späten Text Ein Hungerkünstle r gerade auf jenen Aspekt hin untersuchen soll, der in jeder verabsolutierenden Interpretation automatisch getilgt wird – den der Freiheit. Während hermeneutische Sinngebungen dem Text die Freiheit auf Mehrdeutigkeit nehmen, wird im Hungerkünstler – so meine These – das Thema Freiheit zu einem ominösen Fluchtpunkt, den sich der Protagonist buchstäblich erst „erhungern“ muss. Um diese Prämisse zu unterfüttern, wird eine Parallele zu Rilkes berühmten Gedicht Der Panther gezogen, denn sowohl der Hungerkünstler in seinem Käfig als auch sein tierischer Vorgänger stellen ein Paradebeispiel für die Vielschichtigkeit von individueller Freiheitsauffassung dar. In der vorliegenden Untersuchung soll der Reichtum dieser Mehrdeutigkeit gegen die buchstäbliche Einkerkerung der Sinngebung ausgespielt werden.

2. Rilkes Der Panther als Inbegriff der Unfreiheit?

Rilkes Der Panther zählt zu den wohl ausdruckstärksten und vollendetsten Gedichten deutscher Lyrik des 20. Jahrhunderts. Knapp zwanzig Jahre vor Kafkas Hungerkünstler entstanden, lassen die Parallelen zu der Künstlernovelle geradezu mimetisch anmuten. Der bisherigen Forschung scheinen diese jedoch nicht ins Auge gefallen zu sein: Die einzige, in mehreren Studien konstatierte Verbindung, stellt der Panther, das Tier, das am Ende der Erzählung den Käfig des Hungerkünstlers in vermeintlich neuem Glanz erstrahlen lässt, dar. Bevor auf die weniger offensichtliche, aber umso einschlägigere Korrelation der beiden Texte eingegangen wird, soll eine Lyrikanalyse zu Rilkes Der Panther den Weg zu diesem Vorhaben ebnen.

2.1 Der Panther: eine Annährung

Rainer Maria Rilkes Der Panther stellt das früheste Opus der Neuen Gedichte dar. Die im Dezember 1907 erschienene Gedichtsammlung stammt überwiegend aus Rilkes Pariser Zeit und leitet eine neue Schaffensphase in seinem Werk ein: Unter dem Einfluss des Bildhauers Rodin, für welchen er in dieser Zeit als Sekretär tätig war, und der Begegnung mit dessen Plastiken, entstehen Rilkes Neue Gedichte unter dem Vorsatz vor der Natur zu arbeiten, nachbildend, eben wie ein Maler oder Bildhauer es zu tun vermag.[1] Es ging Rilke demnach darum, „das hier Betrachtete dichtend so anzusprechen, daß es sein Wesen aus sich heraus enthüllt.“[2] Dieses poetische Verfahren, das aus Distanz das Innere des anvisierten Gegenstandes preisgeben soll, kulminiert im Panther auf besonders eindringliche Weise. Nicht umsonst gilt das vermutlich im Winter 1902/1903 entstandene Gedicht als das wohl vollendetste Dinggedicht[3] Rilkes.[4] In der folgenden Analyse soll insbesondere auf die Perfektion der Form sowie deren lexikalische und semantische Untermauerung eingegangen werden, um so einen ersten Eindruck von der im Gedicht porträtierten Freiheitsauffassung zu gewinnen.

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille – und hört im Herzen auf zu sein.[5]

Rilkes Der Panther ist an sprachlicher und metaphorischer Dichte wohl kaum zu übertreffen, als demensprechend komplex erweist sich die Annäherung an das Gedicht. Als rudimentärer Einstieg in das Verständnis bietet sich die äußere Form des Panthers an. Der Titel antizipiert das vermeintliche Subjekt, um welches sich die drei folgenden Strophen schnüren und seinen Subjektstatus zunehmend ersticken. Die Tatsache, dass der Panther nur im Titel als solcher benannt wird, im Gedicht selbst aber lediglich pronominal von ihm gesprochen wird, ist bereits ein erstes Zeugnis seiner völligen Identitätslosigkeit. Der Untertitel „Im Jardin des Plantes, Paris“ verweist auf den Ort, an dem Rilke den angedichteten Panther gesehen hat. Das Faktum, dass Rilke zwar eine exakte Angabe zur Topografie macht – den Aspekt des Raumes also akzentuiert – jedoch jedes zeitliche Moment ausspart[6], wird an späterer Stelle noch eine wichtige Rolle spielen.

Das Gedicht besteht aus insgesamt drei Strophen zu je vier Versen, die einen in Gefangenschaft eines Pariser Zoos lebenden Panther porträtieren, eine Gefangenschaft die durch den prägnanten Kreuzreim auch klanglich untermauert wird. Der Kreuzreim spiegelt demnach die Unüberwindbarkeit der Stäbe des Käfigs wider – nur einer der zahlreichen Belege dafür, mit welcher Genialität Rilke in Der Panther Form und Inhalt korrespondieren lässt. Dabei tritt gleich im ersten Vers jene markante perspektivische Verschiebung hervor, welche für die gesamten Neuen Gedichte konstitutiv ist[7]: Im „Vorübergehn der Stäbe“ manifestiert sich auf Anhieb die implizite Perspektive des Raubtiers. Nicht der Betrachtende spricht, das Tier kehrt sein Empfinden selbst nach außen, dementsprechend vollzieht sich hier ein „Sprechen aus dem Gegenstand heraus[8] – „so daß nicht der Blick des Tieres an den Stäben, sondern diese an seinem Blick vorübergehen.“[9] Im ersten Vierzeiler liegt der primäre Fokus folglich auf dem Blick des Raubtieres, der nicht über seinen persönlichen Grenzwall, den Stäben, hinauszureichen vermag. Gerade durch die Metapher der Stäbe, die durch die Wiederholung des Vokals „ä“ sowie den prägnanten Schlagreim ins Unendliche gezogen wird, wird bereits in der ersten Strophe ein erdrückendes Bild auswegloser Gefangenschaft gezeichnet. Indem dieses Porträt gerade durch einen Schlagreim generiert wird, lässt der Panther eher von einem geprügelten Nutztier als von einem stolzen Raubtier anmuten. Die völlige Kontaktlosigkeit des Tieres wird dabei durch die Metrik der ersten Strophe untermauert: Der triste Rhythmus der fünfhebigen Jamben, der gleichförmige Wechsel männlicher und weiblicher Kadenzen, die gedehnten ä-Laute, der Binnenreim „Stäbe gäbe“ sowie die starke Betonung des Wortes „Stäbe“ vermitteln klanglich die Isolation des gefangenen Panthers, für den die Welt außerhalb seines Käfigs aufgehört hat zu existieren.[10] Der müde Blick kann keinen Eindruck mehr halten – jegliche Verbindung nach außen ist abgeschnitten. Dabei wird das Motiv des Panthers seit jeher mit dem Gott des Rausches – Dionysos respektive Bacchus – in Verbindung gebracht, zu dessen Gefolge der Panther motivgeschichtlich gehört. Von der Mythologie abgeleitet, bestimmen Eigenschaften wie Herrschaft, Ungestüm, Wildheit, Kraft und Rausch das Wesen des Panthers.[11]

Genauso wie die erste Strophe mit einem Verweis auf das Äußere des Panthers einsetzt, beginnt auch die zweite Strophe mit einem äußeren Merkmal, nämlich der Spezifik seines Ganges. Der Stolz und die Anmut der Großkatze, die in der Kombination aus „weiche[m] Gang und „geschmeidig starker Schritte“ zum Ausdruck kommen, werden im Fortgang der Strophe zusehends zertrümmert. Das Bild des großen, starken Tieres wird der Bewegung „im allerkleinsten Kreise“ entgegengesetzt, was sich insbesondere in der Opposition aus „groß“ und „allerkleinst“ demonstriert. Die kraftvolle Leiblichkeit des Panthers wird somit auf ein Minimum reduziert.[12] Die Strophe kulminiert schließlich im betäubten Willen des Raubtiers, die sein Wesen bestimmenden Eigenschaften – Herrschaft, Ungestüm, Wildheit und Kraft – sind nun endgültig in ihr Gegenteil verkehrt. Der große Wille des mächtigen Raubtiers, der in freier Wildbahn seine Freiheit markiert, bildet hier die Mitte der durchaus als Totentanz zu verstehenden Bewegung: Die Vorstellung des starken, eleganten und freiheitsliebenden Raubtiers zerfällt in eine apathische Kreatur, deren Wille nur noch ein exzentrischer ist und demnach nicht mehr ihrem Wesen angehhört.

In der dritten und letzten Strophe wird der müde Blick aus der ersten Strophe wieder aufgenommen, wodurch auch inhaltlich der Kreis geschlossen wird und somit jede potentielle Chance auf einen Ausbruch aus der Gefangenschaft zerschlagen wird. Wie drastisch die Natur des Raubtieres bereits gebrochen ist, wird durch den Ausdruck des „Vorhang[s] der Pupille“ deutlich: Statt aktiv über sein Sehen zu verfügen, dringen äußere Eindrücke schematisch in ihn ein, ohne jedoch vollends zu ihm vorzudringen. Die Verdinglichung, die im „Vorhang der Pupille“ vonstattengeht, spricht ihm endgültig seinen Subjektstatus ab, er ist nichts weiter als ein Ding, das es zu begaffen gilt. Als bezeichnend erweist sich an dieser Stelle die typografische Untermalung des Geschehens:

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille – und hört im Herzen auf zu sein.

(Rilke, Kommentierte Ausgabe in vier Bänden. Bd. 1: Gedichte 1895-1910,: Insel 1996, S. 469) Der Vorhang schiebt sich lautlos auf, der darauf folgende Gedankenstrich wirkt wie ein Auseinanderhalten der Stäbe des Käfigs. Markant ist insbesondere die Setzung eines Punktes, ein Satzzeichen, das eigentlich einen Aussagesatz abschließt, hier aber auf einen Gedankenstrick folgt. In dieser eigenwilligen Typografie lässt sich ein Innehalten vermuten, um das darauf folgende Eindringen des Bildes noch drastischer wirken zu lassen. Die Zäsur, die dieses Eindringen im Gedicht, aber auch im Leben des Panthers darstellt, wird durch das Wort „dann“ explizit, welches sowohl beide Sätze miteinander verbindet als auch einen neuen Sinnabschnitt inmitten des zweiten Verses der letzten Strophe einleitet.[13] Nun befindet sich das Bild im Inneren des Käfigs, ja im Inneren des Tieres – die Stäbe werden mittels Gedankenstrich wieder geschlossen und machen den Käfig zu einem absolut hermetischen Raum. Die letzten beiden Verse präfigurieren den physischen Tod des Panthers. Das besagte Bild lässt den Körper ein letztes Mal aufzucken, durch den Ausdruck der „angespannten Stille“ kommt ein akustisches Moment hinzu, das für den letzten Vers von unsagbarer Bedeutung ist: Die Stille wird durch den abfallenden, zusammenbrechenden Rhythmus des letzten Verses durchbrochen, der wiederum den bereits auf vier Schläge verkürzten Herzschlag des Panthers impliziert. Das Ausbleiben des Herzschlags nimmt den körperlichen Tod des Raubtiers vorweg, das Bild bleibt jenem Ort verhaftet, der das irdische Leben gewährleistet. Die angetäuschte Verbindung zwischen Innen und Außen, zwischen dem Exoten und der Außenwelt, desillusioniert und entlarvt den Panther endgültig als ein Lebewesen, das nicht zum selbst Schauen, sondern lediglich zum angeschaut werden, existiert.

Die Analyse hat Rilkes Panther als eine Kreatur enthüllt, der die Freiheit zugunsten der öffentlichen Zurschaustellung in jenem Sinnbild für Freiheitsentzug schlechthin – dem Käfig – geraubt wird. Die Ineinanderverschränktheit der einzelnen Strophen und Verse sowie das spezifische Zusammenspiel aus Form, Lexik und Semantik lassen aus dem Gedicht einen einzigen großen Käfig entstehen, in welchem der Panther von Vers zu Vers das Zentrum seiner Natur – seinen Freiheitstrieb – einbüßt. Der Panther wird somit zum Inbegriff einer forcierten Gefangenschaft, er büßt seinen Subjektstatus durch sein exotisches Wesens ein. Der um eine Hebung verkürzte letzte Vers weist auf sein physisches Ableben hin, ein Ableben – die weitere Untersuchung wird es zeigen – das kein die Freiheit endgültig negierendes, sondern diese erst generierendes Moment darstellt.

Nachdem Rilkes Panther zunächst ein ziemlich ernüchterndes Freiheitsbild offenbart, gilt es in einem zweiten Schritt Kafkas Hungerkünstler näher zu beleuchten, der seinen Objektstatus auf den ersten Blick selbst gewählt zu haben scheint. Inwiefern der Protagonist aus Kafkas Erzählung tatsächlich aus freiem Willen handelt und welche Art von Freiheit sowohl für Rilkes Panther als auch für Kafkas Hungerkünstler lebbar ist, wird die vorliegende Arbeit eingehend untersuchen.

3. Kafkas Hungerkünstler – aktive Negation der Freiheit?

Die Untersuchung der Freiheitsthematik in Franz Kafkas Der Hungerkünstler drängt sich aufgrund der Motivwahl sowie dem gesamten Setting der Erzählung geradezu offensiv auf. Allein das Bild eines in einem Käfig lebenden Individuums sowie dessen öffentliche Zurschaustellung werfen die Frage nach dem im Text verhandelten Freiheitsbegriff in den Raum. Umso erstaunlicher ist es, dass die bisherige Forschung das Thema der Freiheit im Hungerkünstler so gut wie nie zu ihrem Untersuchungsgegenstand erhoben hat.[14] Steiner weitet diesen Befund sogar auf das gesamte Werk Kafkas aus: „Curiously, as far as I know, this issue has never been researched before, although it is most apparent throughout his writings“[15] Die vorliegende Arbeit versucht diesen Tatbestand zumindest im Hinblick auf den Hungerkünstler zu revidieren.

[...]


[1] Vgl. Back, Manfred: „Das Anschauen ist eine so wunderbare Sache…“. Rilkes Panther nach dem Sprung ins Dinggedicht, in: Wintermeyer, Ingo (Hg.): Kleine Lauben, Arcadien und Schnabelewopski. Festschrift für Klaus Jeziorkowski. Würzburg: Königshausen & Neumann 1995, S. 123-131, hier S. 127.

[2] Ebd.

[3] Zum Typus des Dinggedichts vgl. Oppert, Kurt: Das Dinggedicht. Eine Kunstform bei Mörike, Meyer und Rilke, in: DVjs 4 (1926), S. 747-783.

[4] Vgl. Kügler, Hans: „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke, in: Hotz, Karl (Hg.): Gedichte aus sieben Jahrhunderten. Interpretationen. Bamberg: Buchner 1987, S. 210-212, hier S. 210.

[5] Rilke, Rainer Maria: Der Panther, in Ders.: Werke. Kommentierte Ausgabe in vier Bänden. Bd. 1: Gedichte 1895-1910, hg. v. Engel, Manfred/ Fülleborn, Ulrich. Frankfurt a.M./Leipzig: Insel 1996, S. 469. Die in der folgenden Arbeit angeführten Stellen aus Rilkes Der Panther beziehen sich auf die hier zitierte kommentierte Werkausgabe.

[6] Vgl.: Horn, Anette/ Horn, Peter: „Ich lerne sehen.“ Zu Rilkes Lyrik. Oberhausen: Athena 2010, S. 43.

[7] Vgl. Müller, Wolfgang: Rainer Maria Rilkes „Neue Gedichte“. Vielfältigkeit eines Gedichttypus, in: Flemming, Willi/ Wagner, Kurt (Hg.): Deutsche Studien. Bd. 13. Meisenheim am Glan 1971, S. 63.

[8] Ebd.

[9] Leppmann, Wolfgang: Des Schrecklichen Ende, in: Reich-Ranicki, Marcel (Hg.): Rainer Maria Rilke. Und ist ein Fest geworden. 33 Gedichte mit Interpretationen. Frankfurt a.M./Leipzig: Insel 1997, S. 54-56, hier 54.

[10] Vgl. Back: „Das Anschauen ist eine so wunderbare Sache“, S. 129-130.

[11] Zur Motivtradition des Panthers vgl. Unglaub, Erich: Panther und Aschanti. Rilke-Gedichte in kulturwissenschaftlicher Sicht. Frankfurt a.M.: Peter Lang 2005, S. 65-79.

[12] Vgl.: Horn: „Ich lerne sehen.“, S. 52.

[13] Auch Horn kommt zu einem ähnlichen Schluss vgl. Horn: „Ich lerne sehen.“, S. 47.

[14] Eine Ausnahme bildet hier Greß, Felix: Die gefährdete Freiheit. Franz Kafkas späte Texte. Würzburg: Königshausen & Neumann 1994.

[15] Steiner, Jacob: Kafka’s Concept of Freedom, in: Polheim, Karl Konrad (Hg.): Sinn und Symbol. Festschrift für Joseph P. Strelka zum 60. Geburtstag. Bern: Peter Lang 1987, S. 301-312, hier S. 304.

Details

Seiten
24
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668183087
ISBN (Buch)
9783668183094
Dateigröße
840 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v319166
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München – Deutsche Philologie
Note
1,7
Schlagworte
Kafka Rilke Hungerkünstler Freiheit Panther Käfig Unfreiheit Hungern

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Transzendierte Freiheit in Franz Kafkas "Ein Hungerkünstler" und Rainer Maria Rilkes "Der Panther" im Vergleich