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Das Coase-Theorem. Externe Effekte und Transaktionskosten. Eine institutionenökonomische Betrachtung

Examensarbeit 2014 66 Seiten

VWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Klärung des Begriffs der externen Effekte

3 Die Kritik von Coase an Pigou

4 Das Beispiel von Coase
4.1 Nichtexistenz von Transaktionskosten
4.1.1 Das Preissystem mit und ohne Schadenshaftung
4.1.2 Veranschaulichung der Ergebnisse anhand verschiedener Beispiele
4.2 Existenz von Transaktionskosten
4.3 Gültigkeit des Coase-Theorems aus agrarökonomischer Sicht
4.4 Kritik an dem Coase-Theorem

5 Mathematische Darstellung negativer externer Effekte anhand des Beispiels von Coase

6 Betrachtung des Coase-Theorems aus der Perspektive anderer Wissenschaftler
6.1 Furubotn und Richter
6.1.1 Transaktionskosten nach Furubotn und Richter
6.1.2 Eigentumslehre nach Furubotn und Richter
6.1.3 Internalisierung externer Effekte nach Furubotn und Richter
6.2 Richard Posner
6.2.1 Posners Verständnis über die ökonomische Analyse des Rechts
6.2.2 Posners Verständnis über Transaktionskosten
6.2.3 Eigentumslehre nach Posner

7 Schlussbetrachtung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: „Pollution and the social optimum“;

Abbildung 2: „Übersicht: Der Ansatz von Pigou zur Internalisierung externer Effekte“;

Abbildung 3: „Zahlenbeispiel von Coase“;

Abbildung 4: „Internalisierung externer Kosten durch Verhandlungen bei Schadenshaftung des Schädigers in der Ausgangssituation“;

Abbildung 5: „Internalisierung externer Effekte durch Verhandlungen ohne Schadenshaftung des Verursachers in der Ausgangssituation“;

Abbildung 6: „Übersicht: Das Coase-Theorem“;

Abbildung 7: „Übersicht: Eigentumstheorie und Transaktionskosten nach Furubotn und Richter“;

Abbildung 8: „Übersicht: Eigentumstheorie und Transaktionskosten nach Posner“;

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Der von Ronald H. Coase 1960 verfasste und im Journal of Political Economy erschienene Aufsatz „The Problem of Social Cost“1, für den er u. a.2 den Nobelpreis im Jahre 1991 erhielt, sorgte damals für einen Durchbruch, indem er behauptete, dass externe Effekte, auf die in Kapitel 2 dieser Arbeit genauer eingegangen wird, unter bestimmten Voraussetzungen dezentral internalisiert werden können.3 Diese Auszeichnung resultierte zum einen aus dem Aufsatz „The Nature of the Firm“ aus dem Jahre 1937, zum anderen aus dem Aufsatz „The Problem of Social Cost“, der in der vorliegenden Arbeit thematisiert wird.

Der Aufsatz „The Problem of Social Cost“ wurde nach der Meinung von Coase nicht immer richtig interpretiert.

"[…] I am hopeful that this introductory essay, which deals with some of the main points raised by commentators and restates my argument, will help to make my position more understandable. But I do not believe that a failure of exposition is the main reason why economists have found my argument so difficult to assimilate.“4

Aus diesem Grund ist es Ziel dieser Arbeit u. a., die zentralen Thesen von Coase so darzustellen, dass die fundamentalen Gedanken seiner Argumentation verdeutlicht werden.

Die Behauptung von Coase bezüglich der externen Effekte löste das bis dahin vorherrschende von Arthur C. Pigou5 interventionistisch begründete Verständnis über Prozesspolitik aus dem Jahre 1920 ab.6 Gemäß Pigou rechtfertigen externe Effekte Markteingriffe, die den Verursachern negativer externer Effekte die sogenannte „Pigou-Steuer“ auferlegen, welche dem verursachten Schaden zu entsprechen hat.7 In seinem Aufsatz „The Problem of Social Cost“ geht Coase in mehreren Kapiteln auf Pigous Lehrmeinung ein und übt Kritik daran.

Die Ideen des Coaseschen Aufsatzes waren nicht gänzlich neu, da er bereits in dem 1959 von ihm erschienen Artikel „The Federal Communications Commission“8 implizit einige Fragestellungen bezüglich der Internalisierung9 externer Effekte diskutiert. Aufgrund diverser Stellungnahmen behandelt er dies aber nun in aller Ausführlichkeit in dem Aufsatz „The Problem of Social Cost“.10 Die vorliegende Arbeit fokussiert neben der ökonomischen Perspektive des Coase-Theorems11 insbesondere dessen Auswirkungen auf die Wissenschaft und die Neue Institutionenökonomik. In diesem Zusammenhang spricht man auch von der institutionenökonomischen Analyse des Rechts. Diese baut grundsätzlich auf der ökonomischen Analyse des Rechts auf und fragt nach den Auswirkungen, die eine Rechtsstruktur auf das Ziel der Allokationseffizienz hat sowie nach der Art Beschaffenheit zur Gewährleistung der Zielerreichung.12 Gemäß Coase haben sich viele Juristen mit den ökonomischen Implikationen und Auswirkungen ihrer rechtlichen Entscheidungen auseinandergesetzt, jedoch ohne die Instruktion durch eine ausgeformte, konsistente (ökonomische) Theorie.13

Die Behauptung von Coase wurde vielfach in den unterschiedlichsten Disziplinen, neben den Wirtschaftswissenschaften in den Politik- und Rechtswissenschaften sowie auch in der Soziologie, diskutiert und u. a. von den Wissenschaftlern Furubotn, Richter, und Posner genauer analysiert, z. T. erweitert und teilweise auch von anderen Prämissen ausgegangen.14 Auf das Verständnis und die Einstellung dieser drei Wissenschaftler in Bezug auf das Coase-Theorem wird in dieser Arbeit eingegangen, um so deren Relevanz näher zu bringen, aber auch um verschiedene Perspektiven zu integrieren und damit eventuell entdeckte Defizite des Coase-Theorems aufzuzeigen. Da der Fokus jedoch auf dem Aufsatz von Ronald H. Coase liegt, wird seine Veranschaulichung und Analyse einen größeren Teil der vorliegenden Arbeit einnehmen als die jeweiligen Perspektiven der drei anderen Wirtschaftswissenschaftler.

Zunächst ist der Begriff der externen Effekte zu erläutern, da diese in dem Theorem von Coase eine zentrale Rolle spielen und deren Erklärung und Bedeutung notwendig ist, um das Theorem zu verstehen. Um zu verdeutlichen, warum Coase sich mit dem Problem der sozialen Kosten auseinandergesetzt hat, wird in Kapitel 3 auf die in seinem Aufsatz auftretende ausführliche Kritik an Pigou eingegangen. Hierzu wird Pigous Modell in seinen Grundzügen bezüglich seiner Idee über die Internalisierung externer Effekte erläutert.

Im vierten Kapitel steht die Auseinandersetzung mit dem Aufsatz von Ronald H. Coase „The Problem of Social Cost“ im Vordergrund. Zudem wird eine Analyse seines Modells vorgenommen, d. h. die Prämissen und Gesetzesmäßigkeiten, die er im Laufe seines Aufsatzes entwickelt, herausgestellt. Hierbei wird eine Unterscheidung zwischen der Existenz von Transaktionskosten im Unterkapitel 4.1 und der Nichtexistenz von Transaktionskosten im Unterkapitel 4.2 vorgenommen. Bezüglich des ersten Falls unterscheidet Coase zwischen einem Preissystem mit und ohne Schadenshaftung. Auf diese unterschiedlichen Fälle wird in dem Kapitel 4.1.1 eingegangen, um darzulegen, ob es zu einer Divergenz zwischen den Ergebnissen kommt. Anschließend werden in Kapitel 4.1.2 verschiedene Beispiele aufgezeigt, die Coase selbst anführt, um deutlich zu machen, wie das Coase-Theorem auf reale Fälle anzuwenden ist. Auf die Gültigkeit des Coase-Theorems aus agrarökonomischer Sicht wird in Kapitel 4.3 eingegangen. Hier wird sich mit der kurzfristigen und langfristigen Gültigkeit des Theorems auseinandergesetzt. Im Anschluss werden Vor- und Nachteile des Theorems in Kapitel 4.3 aufgezeigt und eine kritische Reflexion des Theorems vorgenommen.

Da eine fehlende Implementierung eines präzise dargelegten mathematischen Modells vonseiten vieler Wissenschaftler bemängelt wird, ist jenes in dieser Arbeit mit Hilfe des Standardwerkes „Grundzüge der Mikroökonomik“15 von Hal R. Varian mit einbezogen. Dieses grundlegende mathematische Modell der externen Kosten und ihrer ökonomischen Auswirkungen wird in Kapitel 5 dargestellt, um so das vorliegende Problem zu unterstreichen, übersichtlicher zu gestalten und auf einer weiteren wissenschaftlichen Ebene zu beleuchten.

Im sechsten Kapitel werden Anwendungen und kritische Betrachtungen von drei Wissenschaftlern herangezogen, um das Theorem aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und dessen Relevanz und Auswirkungen auf die Weiterentwicklung des Theorems im Laufe der Zeit aufzuzeigen. Während die Ansicht von Posner separat näher gebracht wird, wird das Verständnis über das Coase-Theorem der beiden Wirtschaftswissenschaftler Furubotn und Richter in einem Unterkapitel gemeinsam beleuchtet, da das Werk „Neue Institutionenökonomik: Eine Einführung und kritische Würdigung“16 von beiden gemeinsam verfasst wurde. Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zum Coase-Theorem sollen hier herausgestellt werden. Synopsen sollen hierbei einen schnellen Überblick über die grundlegenden Modellvorstellungen, aber auch Prämissen, Vorteile und Defizite geben. Abschließend wird im siebten Kapitel, in der Schlussbetrachtung; die Arbeit rückblickend reflektiert und u. a. die Frage behandelt welchen Stellenwert das Coase-Theorem heute noch inne hat.

2 Klärung des Begriffs der externen Effekte

Um auf das Problem der sozialen Kosten eingehen zu können, ist es notwendig, zunächst den Begriff der externen Effekte zu klären. Hierbei wiederum ist es von erheblicher Relevanz auf die wohlfahrtsökonomisch geprägte Ordnung einzugehen, da auf Grundlage dieser, vorhandene Allokationsprobleme aufgezeigt werden können.17 Diese angesprochene Ordnung basiert auf dem Gedanken eines wohlfahrtsökonomischen Optimums und lässt sich auf die Bereiche der Allokations-, Konsums-, und Verteilungsprobleme bezüglich Güter- und Faktormärkte, sowie auch auf Externalitäten anwenden.18 Problematisch ist jedoch, dass die Individuen heterogene und individuelle Präferenzen innehaben und somit nicht die gesellschaftlichen Nutzenvorstellungen verfolgen. Treten Allokationsprobleme auf, so ist es das Ziel eine pareto-optimale Situation anzustreben.19 Bezogen auf den Bereich der Verteilungsproblematik ist die paretianische Regel20 in der Praxis nicht einfach anzuwenden, da verschiedenste verteilungspolitische Wertungen möglich sind und damit keine präzise Abgrenzung zwischen gut und schlecht vorgenommen werden kann.21 Die Bedeutung der Wohlfahrtsökonomik ist somit vor allem theoretischer Natur und nur partiell oder auch gar nicht auf wirtschaftspolitische Probleme anwendbar.22 Als Begründer der Wohlfahrtsökonomik wird in der Literatur meist Pigou angesehen, wobei manche Autoren sogar bei der Suche nach den Wurzeln dieser Ökonomierichtung bis zu dem Wissenschaftler Adam Smith23 zurückgehen. Letzterer ging von einer unsichtbaren Hand aus, die bestrebt durch das Eigeninteresse von Anbietern und Nachfragern, bei vollständiger Konkurrenz ohne staatliche Interventionen zu einer optimalen Ressourcenallokation führen sollte.24 Der Staat hat lediglich die Aufgabe, für eine funktionsfähige Wirtschaftsverfassung Sorge zu tragen. Zudem darf es nicht zu einem Marktversagen kommen. Eine Form des Marktversagens ist das Auftreten externer Effekte. Auf diese wird nun im Folgenden eingegangen.

Pigou implementierte das Konzept der externen Effekte 25 in seiner Idee über die Wohlfahrtsökonomik und ging zunächst von einer Differenz zwischen dem sozialen und dem privaten Wertgrenzprodukt während einer Vertragsbeziehung aus. Ein Beispiel hierfür könnte die Minderung der Bodenqualität zum Ende der Vertragsbeziehung eines verpachteten Stückes Land sein, da der Pächter zunehmend weniger in das Land investiert. Unter dem sozialen Wertgrenzprodukt versteht Pigou das

"[…] total net product of physical things or objective services due to the marginal increment of resources in any given use or place, no matter to whom any part of this product may accrue“.26

Das soziale Wertgrenzprodukt definiert Pigou somit, als die dem Produzenten zustehenden und mit dem Produktpreis bewerteten Erträge der letzten eingesetzten Faktoreinheit, die aus dem eingesetzten Produktionsfaktor hervorgehen (privates Wertgrenzprodukt).

Den Begriff des privaten Wertgrenzprodukts determiniert er wie folgt:

"[…] that part of the total net product of physical things or objective services due to the marginal increment of resources in any given use or place which accrues in the first instance – i.e. prior to sale - to the person responsible for investing resources there“.27

Die Gleichheit des privaten Wertgrenzproduktes, nicht jedoch des sozialen Wertgrenzproduktes, wird gemäß Pigou bei einem unbeeinflussten Marktmechanismus garantiert. Sobald das private vom sozialen Wertgrenzprodukt abweicht, ist eine effiziente Allokation nicht gewährleistet und die so bewirkte Differenz wird heute als externer Effekt bezeichnet. Zur Internalisierung dieses externen Effektes sind laut Pigou staatliche Interventionen notwendig, um das Gleichgewicht der beiden Wertgrenzprodukte wiederherzustellen. Pigou spricht von incidental uncompensated services 28, also von positiven externen Effekten, wenn das soziale Wertgrenzprodukt das private Wertgrenzprodukt übersteigt. Ein Beispiel hierfür sind die durch Fabriken verursachten Abgase, die die Einwohner einer Stadt gesundheitlich schädigen können und somit den Nutzen der Anwohner senken. Die Anwohner können aber auch andererseits durch die schöne Bepflanzung diverser Gartenanlagen eine Nutzensteigerung erfahren (positiver externer Effekt).

In dem Aufsatz von Coase werde lediglich auf die negativen Produktionsexternalitäten eingegangen, da diese einzig relevant in Bezug auf das Coase-Theorem sind. Somit wird im Folgenden nur auf o. g. Externalitäten Bezug genommen. Den Begriff des externen Effektes verwendet Coase, wie schon zuvor Pigou, nie explizit, sondern spricht von harmful effects 29. Ein Beispiel zur Verdeutlichung eines negativen externen Effektes wäre etwa das Abwässer, welche von einer Firma (nehmen wir eine Papierfabrik an) die in einen Fluss abgelassen würden, und Firmen flussabwärts beeinträchtigten, da auf diese Weise die Umwelt geschädigt würde. Die Firma flussabwärts ist jedoch auf sauberes Wasser angewiesen. Coase selbst hat anhand eines ausführlichen Beispiels sein Verständnis bezüglich externer Effekte in seinem Aufsatz „The Problem of Social Cost“ detailliert erklärt. Auf dieses Beispiel wird in Kapitel 4 genau eingegangen.

Bezug nehmend auf das obige Beispiel, in dem Abwässer von einer Papierfabrik in einen Fluss geleitet werden, und dadurch die sich weiter unten an dem Fluss befindenden Unternehmen beeinträchtigt werden, so stellt man fest, würde man die Kosten für die Gesellschaft, die sich durch die Verunreinigung durch die Papierfabrik beziffern lassen, die Kosten der Fabrik bei weitem übersteigen. Für jede produzierte Einheit an Papier beinhalten die sozialen Kosten die privaten Kosten des Papierproduzenten sowie den durch die Verunreinigung verursachten Umweltschaden.30

Betrachtet man Abbildung 1, so sieht man, dass die Kurve der sozialen Kosten über der Angebotskurve liegt, weil hier die externen Kosten, die der Gesellschaft auferlegt wurden, mit einbezogen wurden. Die Differenz zwischen den beiden Kurven stellt die Kosten der verursachten Umweltverschmutzung dar. Die Gleichgewichtsmenge von XMarkt übersteigt das soziale Optimum XOptimum, da das Marktgleichgewicht lediglich die privaten Kosten der Produktion widerspiegelt. Im Markgleichgewicht bewertet der Konsument Papier geringer als die sozialen Kosten, dieses zu produzieren. Somit liegt die Angebotskurve unterhalb der Kurve der sozialen Kosten. Wird das Papierangebot und die -nachfrage so weit reduziert, dass es unterhalb des Marktgleichgewichtes liegt, so erhöht sich das ökonomische Wohlbefinden.31 Der Steuersatz entspricht im Pigouschen Idealfall jeweils genau der Differenz zwischen den privaten und den sozialen Grenzkosten.32 Der Schadensverursacher wird dadurch veranlasst seine Aktivitäten solange einzuschränken, bis die Grenzvermeidungskosten diesem Steuersatz entsprechen.33 Nachfolgend geht es um Theorien bzw. Methoden, die diese externen Effekte internalisieren. Dass es hier sehr verschiedene Lösungen für dieses Problem gibt, wird bereits im kommenden Kapitel deutlich.

Abbildung 1 34 Pollution and the social optimum (N. Gregory Mankiw)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Die Kritik von Coase an Pigou

Um die Sichtweise und den Argumentationsstrang von Coase zu verstehen ist es von großer Bedeutung, auf die Kritik von Coase an Pigous Verständnis zur Internalisierung externer Effekte einzugehen. Dies geschieht in diesem Unterkapitel detailliert, denn die kritische Reflexion von Pigous' Wohlfahrtsökonomik nimmt einen großen Teil seines Aufsatzes ein und ist laut Coase selbst "The fountainhead for the modern economic analysis of the problem[…]“35, also die Quelle für das von ihm in diesem Aufsatz analysierte Problem. So ist es das Ziel von Coase, einen besseren Ansatz als jenen von Pigou zu entwickeln.

Im zweiten Teil seines Werkes „Economies of Welfare“36 setzt sich Pigou mit den Abweichungen zwischen sozialen und privaten Erträgen auseinander. Diese existierten nämlich, da durch die Ausführung einer Dienstleistung einer Person A an eine Person B, für die sie bezahlt wird, gleichzeitig Vor- oder Nachteile an Dritten ausgeübt werden.37 Unter diesen Vor- und Nachteilen versteht Pigou, dass der Begünstigte die bereits erhaltene Dienstleistung entweder nicht bezahlen muss oder eine Entschädigung für einen Geschädigten nicht eingetrieben werden kann.38 Ziel von Pigou war es herauszufinden, inwieweit das Eigeninteresse in einem bestehenden Rechtssystem eine Ressourcenallokation derart herbeiführen kann, sodass eine große nationale Dividende optimal erwirtschaftet wird.39 Des Weiteren untersucht Pigou in welchem Maß staatliche Interventionen das natürliche Handeln, auf das zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Abschnitt eingegangen wird, verbessern können.

In seinem Artikel „The Problem of Social Cost“ erklärt Coase anhand zahlreicher Kritikpunkte, wie sich sein Vorgehen und seine Denkweise von Pigous Vorgehensweise unterscheidet. Dabei räumt Coase ein, dass ihm die Interpretation von Pigous Erörterungen nicht leicht fiel und das behandelte Problem schwer fassbar sei.40 Zudem bekennt er, dass er sich nicht sicher sein kann, ob er Pigou richtig verstanden hat.41 Dies liege aber wahrscheinlich daran, dass Pigou seine Haltung nicht bis zum Schluss durchdacht habe.42 Pigous' Lösungsansatz habe zudem eine rein eindimensionale Betrachtungsweise und beschäftige sich nur mit dem Aspekt, gewisse Missstände und Ursachen aufzudecken und zu bekämpfen, jedoch werde die Gesamtwirkung alternativer sozialer Arrangements, die bei Coase eine wichtige Stellung einnehmen, außer Acht gelassen.43 Coase kritisiert diese Denkweise und findet die zur Verfügung stehenden Alternativen unangemessen, da sie nicht zu wünschenswerten Ergebnissen führten. Dieser traditionelle Ansatz habe lediglich darauf abgezielt, den Charakter der zu fällenden Entscheidung zu verschleiern. Das eigentliche Problem an Pigous Vorgehensweise sieht Coase darin, dass Pigou nicht etwa eine falsche Analyse vornimmt, sondern aus dieser eine besondere Schlussfolgerung zieht.44 In seinem Aufsatz übt Coase Kritik an Pigous Sichtweise, die seiner Meinung nach nicht zu einem optimalen ökonomischen Ergebnis führen kann. Pigous Position bezeichnet er in seinem Aufsatz gar als unzulänglich 45 und fehlerhaft entwickelt.46 Coase beanstandet in diesem Zusammenhang nicht ausschließlich Pigou, sondern die grundlegende Arbeitsweise aller Wohlfahrtökonomen und insbesondere deren Interpretation des Verursacherprinzips.47 Die fundamentale Kritik von Coase an den Auffassungen der Wohlfahrtsökonomen manifestiert sich vor dem Hintergrund, wenn man weiß, dass Coase ein wichtiger Vertreter der Chicago School48 war, in der neoliberale Ansichten vertreten wurden. Im Vordergrund stand vor allem, dass Marktmechanismen gegenüber Staatseingriffen überlegen waren. Demgegenüber steht Pigou, der als Mitglied der Cambridge Schule49 fungierte, deren Hauptvertreter Mitbegründer der neoklassischen Lehre waren und u. a. wichtige Beiträge zur Wohlfahrtsökonomik lieferten. Der Begriff der Wohlfahrtsökonomie fällt nicht einmal in dem vorliegenden Aufsatz „The Problem of Social Cost“. Dies untermauert, dass Coase dieser Denkrichtung ablehnend gegenüberstand. Absicht von Pigou scheint es gemäß Auffassung von Coase zu sein, mögliche Verbesserungen bestehender Arrangements, die den Ressourcengebrauch festlegen, ausfindig zu machen.50

Coase kritisiert, dass Pigou gegenwärtige mit natürlichen Tendenzen gleichsetzt und somit staatliche Eingriffe zur Verbesserung der natürlichen Tendenzen führen. Weiterhin rechtfertige er eine Maximierung des Produktionswertes.51 Zahlreiche Hindernisse führen laut Pigou dazu, dass sich eine effiziente Ressourcenallokation nicht durchsetzen kann und dadurch staatliche Interventionen gebraucht werden, um diesen Hindernissen entgegenzuwirken bzw. diese zu eliminieren. Das System funktioniert gemäß Pigou summa summarum also nur so gut, weil es staatliche Eingriffe gibt, die Fehlallokationen, welche durch eine Abweichung zwischen privaten und sozialen Kosten entstehen, beseitigen.52 Pigous Analyse, die von der Abweichung zwischen privaten und sozialen Kosten ausgeht, lenke von der Aufmerksamkeit von jenen anderen Systemänderungen weg, die zwangsläufig mit der Korrekturmaßnahme verbunden sind.53 Diese Änderungen sind laut Coase evtl. von einem größeren Übel als die Unzulänglichkeit zu Beginn.54

In seiner Analyse gehe Pigou von einer besseren Welt aus, als jene, die vorhanden ist.55 Das eigentliche Problem, dass sich mit der optimalen Behebung von Missständen praktischer Arrangements beschäftigt bliebe Pigou verschlossen. Optimal bedeutet hier, dass Missstände, die in einem Teil des Systems behoben werden, Missstände nicht in einem anderen Teil des Systems verschlimmern dürfen.56 Zudem sei es ein gravierender Denkfehler, nur eine Seite des Problems zu betrachten, wodurch Pigou die explizite reziproke Wirkung unzugänglich geblieben sei. Denn Pigou gehe lediglich davon aus, dass der Geschädigte dem Schädigenden eine Prämie zur Einleitung den Schaden vermeidender Maßnahmen, zahlen soll.57 Als Kritik führt Coase des Weiteren an, dass Pigou nicht zwischen Vor- und Nachteilen abwägt.58

Durch eine Steuer, die dem Verursacher auferlegt werden sollte, könnte man, so Pigou, externe Effekte lenken. Hierbei entspricht der sogenannte pigousche Steuersatz den externen Grenzkosten im sozialen Optimum und somit muss der Staat die Höhe der externen Grenzkosten in jedem Fall kennen.59

Den Erfolg der Pigouschen Theorie erklärt sich Coase dadurch, dass sie „die notwendige Klarheit vermissen lässt“60, aber auch nicht offensichtlich falsch ist.61 Dies belegt Coase insbesondere durch Pigous Beispiel des Boulston Falls. In dieser Angelegenheit ging es darum, dass ein Gutsherr auf seinem Grundstück Kaninchen hielt, die sich schnell vermehrten und auf dem Grundstück des benachbarten Pächters das Getreide vernichteten.62 Der Geschädigte zeigte den Gutsherrn an. Das Gericht entschied 1597 zugunsten des Gutsherrn, der die Kaninchen hielt, da sich diese in seinem Eigentum befinden würden und die Kaninchen zum Abschuss freigegeben werden könnten.63 Dieses Urteil galt als Präjudiz, also als ein besonders wegweisendes, bindendes Urteil, das ein Richter selbst ein Jahr vor Erscheinen von Pigous „Economics of Welfare“64 als noch vorhanden bewertete. Somit hat Pigou zu seiner Zeit in dieser Problematik die Sachlage richtig eingeschätzt. Jedoch wurde dieser Fall zunehmend als rechtliche Kuriosität eingestuft, da die Kaninchen und nicht der Gutsherr verantwortlich gemacht werden. Der Kläger hätte sich die Kaninchen, die von sich aus auf das Gelände des Klägers überwechselten, bei Überschreiten seines Geländes aneignen und gewinnbringend verarbeiten können.65 Diesem Urteil nach kann der Kaninchenhalter nie zum Schadensausgleich angehalten werden. Immerhin würde Pigou eine Abweichung zwischen dem privaten und dem sozialen Produkt nicht abstreiten.66 Grundsätzlich kritisiert Coase also Pigous Ansicht, dass regulatorische Eingriffe seitens des Staates externe Effekte internalisierten, wobei Coase Staatseingriffe nicht gänzlich ablehnt. Staatseingriffe seien sogar bei der Existenz von Transaktionskosten durchaus sinnvoll. Auf diesen Aspekt wird in Kapitel 4.2 genauer eingegangen.

Die Unklarheit aus Pigous Ansatz ergibt sich zudem aus dem Grund, dass Pigous Analyse in Form eines Vergleichs zwischen einem Laissez-faire Zustand und irgendeiner Form eines nicht von Pigou definierten Idealzustandes vorgenommen wird.67 Grundsätzlich komme es nach Coase nicht darauf an, externe Effekte unter allen Umständen zu internalisieren. Es sei risikobehaftet, jegliche Risiken oder Schädigungen zu unterbinden. "Nothing could be more „anti-social“ than to oppose any action with causes any harm to anyone.“68 Im nachfolgenden Kapitel wird von daher betrachtet wie die Coasesche Lösung des Transaktionskosten- und Eigentumsproblems aussieht.

Abbildung 2: Übersicht: Der Ansatz von Pigou zur Internalisierung externer Effekte

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 82 83

4 Das Beispiel von Coase

Im Folgenden wird auf das Beispiel von Coase sowohl mit als auch ohne Schadenshaftung eingegangen.

4.1 Nichtexistenz von Transaktionskosten

Das Coasesche Modell beruht auf der Konstruktion einer imaginären Welt ohne Transaktionskosten. Hierbei unterscheidet er zwischen zwei Varianten, der mit und der ohne Schadenshaftung, auf die im kommenden Kapitel eingegangen wird.

4.1.1 Das Preissystem mit und ohne Schadenshaftung

Der Aufsatz von Ronald H. Coase beschäftigt sich mit den Aktivitäten eines Unternehmens, durch welche es einen negativen Effekt auf ein anderes Unternehmen ausübt. Die Diskussion über dieses Problem war zu der damaligen Zeit nicht neu. Jedoch ging Coase das Problem anders als die übrigen Ökonomen an. Bis zur Veröffentlichung des Coaseschen Aufsatzes war das Standardbeispiel in diesem Zusammenhang, dass der Rauch einer Fabrik einen schädigenden Einfluss auf benachbarte Unternehmen ausübt.85 Zudem ging man davon aus, dass die Lösung dieses Problems darin bestünde, zu überlegen, wie das den Schaden verursachende Unternehmen darin gehindert werden könne, negative externe Effekte hervorzurufen. Das Beispiel von Coase beschäftigt sich mit einer frei umherlaufenden Herde eines Viehzüchters, die den Anbau des benachbarten Farmers zerstört. Das hier auftretende Problem bezeichnet Coase folgendermaßen: "The nature of the choice is clear: meat or crops.“86 Es ist somit eine Entscheidung zu fällen, welcher Konsum auf dem Markt über Preise höher zu bewerten ist. Gilt hier die sog. Verursacherregel87, so muss der Viehzüchter den Schadensersatz leisten.88 Um den Viehzüchter zur Schadensbegleichung heranziehen zu können, muss jedoch das Eigentumsrecht des Farmers präzise definiert und durchsetzbar sein. Durch die Zuweisung von Eigentumsrechten lässt sich bestimmen, wer bei Schäden, bedingt durch negative Externalitäten, eine Kompensation zu tragen hat.89 Grundsätzlich wird eine Unterscheidung zwischen dem Haftungsprinzip und der sog. Laissez-faire-Regel vorgenommen. Während nach der Haftungsregel der Geschädigte eine Unterlassung einfordern kann, ist es bei der Laissez-faire-Regel genau umgekehrt.90 Bezogen auf das Haftungsprinzip geht Coase bezüglich seines Beispiels von folgenden Prämissen aus: Zum einen nimmt er an, dass das den Schaden verursachende Unternehmen bzw. der Viehzüchter den gesamten entstandenen Schaden zu bezahlen hat und zum anderen, dass das Preissystem zu funktionieren hat.91 Transaktionskosten liegen zudem nicht vor.92 Wegen der starken Betonung der wirtschaftlichen Funktion der Eigentumsrechte wird der Ansatz von Ronald H. Coase auch als Property-Rights-Ansatz bezeichnet.93 Aber auch die Prämisse über das Vorliegen eines vollkommenen Marktes94 spielt bei Coase eine wesentliche Rolle.

[...]


1 Coase, R. H.; Problem; 1960.

2 Coase erhielt den Nobelpreis " for his discovery and clarification of the significance of transaction costs and property rights for the institutional structure and functioning of the economy".

3 Vgl. The Ronald Coase Institute; Ronald; http://www.coase.org/aboutronaldcoase.htm; Online-Abfrage am 28.01.14 um 16:40 Uhr.

4 Coase, R. H.; Firm, 1988, p. 1.

5 Arthur C. Pigou, der von 1877 - 1959 lebte, war ein englischer Ökonom und Vertreter der Cambridger Schule. Er widmete sich insbesondere den Themen der Beschäftigungs- und Wohlfahrtstheorie. Zudem beschäftigte er sich mit Totalanalysen, also mit der gesamtgesellschaftlichen Wohlfahrt. (vgl. Söllner, Fritz; Geschichte; S. 101).

6 Vgl. Endres, R.; Umweltökonomie; 2007; S. 755.

7 Vgl. Söllner, F.; Geschichte; 2. Auflage; 2001; S. 254.

8 Coase, R. H.; Journal of Laws and Economics; Volume 2; 1959; pp. 1 - 40.

9 Unter Internalisierung wird die Integration sozialer Zusatzkosten/-nutzen in das Wirtschaftskalkül des Schädigers verstanden, die aus externen Effekten hervorgehen können.

10 Vgl. Assmann u.a.; Analyse; 1993; S. 131.

11 Der Begriff des „Coase-Theorems“ wurde nicht etwa von Coase selbst geprägt, sondern erstmals von George Joseph Stigler im Jahre 1966 in der dritten Auflage seines Werks „The Theory of Price“ (auf Seite 113) verwendet.

12 Moßdorf, B.; Gesellschaftsrecht; 2010; S. 37 f.

13 Vgl. Assmann u. a.; Analyse; 1993; S. 129.

14 Vgl. Assmann u. a.; Analyse; 1993; S. 130.

15 Varian, Hal R.; Grundzüge; 2011.

16 Furubotn, E. G.; Richter, R.; Institutionenökonomik; 1996.

17 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 52.

18 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 52.

19 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 52.

20 Ein Zustand ist dann pareto-optimal, wenn kein Individuum mehr besser gestellt werden kann, ohne die Nutzenposition eines anderen Individuums zu verschlechtern. (vgl. Varian, H. R.; Grundzüge; 2011; S. 343)

21 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 52.

22 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 52.

23 Adam Smith, der von 1723 bis 1790 lebte, war Professor für Moralpsychologie an der Universität Glasgow. Sein Werk „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ zählt zu einem der bekanntesten ökonomischen Bücher, welches insbesondere durch seine analytischen Beiträge, aber auch durch die Konsolidierung bereits vorhandener Erkenntnisse, große Bedeutung erlangte.

24 Vgl. Felderer, B. u. a.; Makroökonomik ; 2005; S. 23 - 24.

25 Pigou selbst verwendete den Begriff der externen Effekte nicht explizit.

26 Pigou, A. C.; Economics; 1932; p. 134.

27 Vgl. Pigou, A. C.; Economics; 1932; p. 134 f.

28 Vgl. Pigou, A. C.; Economics; 1932; p. 158.

29 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 1.

30 Vgl. Mankiw, N. G.; principles; 2009; p.197 f .

31 Vgl. Mankiw, N. G.; principles; 2009; p. 197 f.

32 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 357.

33 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 357.

34 Mankiw, N. G.; principles, 2009; p. 198; leicht modifiziert.

35 Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 28.

36 Auch in seinem Werk „Wealth and Welfare“ geht Pigou auf das hier diskutierte Thema ein, jedoch greift Coase in dem Aufsatz „The Problem of Social Cost“ ausschließlich auf das Werk „Economies of Welfare“ zurück.

37 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 28.

38 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 28.

39 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 28.

40 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 39.

41 Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 39.

42 Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 39.

43 Vgl. Assmann, H. u. a.; Analyse; 1993; S. 129.

44 Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 34.

45 Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 29.

46 Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 39

47 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 42.

48 Hauptvertreter der Chicago School waren Milton Friedman und George Joseph Stigler.

49 Neben Arthur C. Pigou zählten auch die renommierten Wissenschaftler Alfred Marshall, D. H. Robertson, John Maynard Keynes, Ralph G. Hawtrey und Frederick Levington zur Cambridger Schule.

50 Coase, R. H; Problem ; 1960; p. 28.

51 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 28 f.

52 Vgl. Bertram; R. u. a.; Umweltökonomik; 2007; S. 26.

53 Vgl. Coase, R. H.; Problem ; 1960; p. 43.

54 Vgl. Coase, R. H.; Problem ; 1960; p. 43.

55 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 34.

56 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 34.

57 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 34 f.

58 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 35.

59 Vgl. Bertram, R. u. a.; Umweltökonomik; 2007; S. 26.

60 Coase , R. H.; Problem; 1960; p. 39.

61 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 39.

62 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 36.

63 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 36.

64 Das Werk "Economies of Welfare" wurde im Jahre 1920 veröffentlicht.

65 Coase, R. H.; Problem, 1960; p. 37.

66 Vgl. Coase, R. H.; Problem, 1960; p. 38.

67 Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 43.

68 Vgl. Coase, R. H.; Problem, 1960; p. 35.

69 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

70 Varian, H. R.; Grundzüge; 2011; S. 732.

71 Vgl. Fritsch, M.; Wein, T.; Ewers, H. J.; Marktversagen; 1993; S. 77.

72 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

73 Vgl. Fritsch, M.; Wein, T., Ewers; H. J.; Marktversagen; 1993; S. 109.

74 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

75 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

76 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

77 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

78 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

79 Vgl. Fritsch, M.; Wein, T.; Ewers, H. J.; Marktversagen; 1993; S. 109.

80 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

81 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

82 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

83 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 358.

84 Vgl. Fritsch, M.; Wein, T.; Ewers, H. J.; Marktversagen; 1993; S. 77.

85 Vgl. Coase, R. H.; problem, 1960, p. 1.

86 Vgl. Coase, R. H.; Problem, 1960, p. 2.

87 Nach der sog. Verursacherregel besitzt der Geschädigte das Eigentumsrecht an einer Umweltressource.

88 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 351.

89 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 351.

90 Vgl. Anderegg, R.; Grundzüge; 1999; S. 351.

91 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 2.

92 Vgl. Coase, R. H.; Problem; 1960; p. 15.

93 Vgl. Güida, J. J.; Mikroökonomie; 2009; S. 179.

94 Ein vollkommener Markt zeichnet sich u. a. durch gegebene Ressourcenausstattungen, Homogenität der Güter, vollständige Markttransparenz, unbegrenzte Mobilität, unendliche Reaktionsgeschwindigkeit und freiwillige Austauschbeziehungen aus.

Details

Seiten
66
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668182080
ISBN (Buch)
9783668182097
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v318633
Institution / Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,0
Schlagworte
coase-theorem externe effekte transaktionskosten eine betrachtung

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Titel: Das Coase-Theorem. Externe Effekte und Transaktionskosten. Eine institutionenökonomische Betrachtung