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Fußball und Social Media. Die Facebook-Fanpage vom BVB

Hausarbeit 2014 12 Seiten

Gesundheit - Sport - Medien und Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. CRM und Social CRM

2. Die Wichtigkeit von Facebook

3. Borussia Dortmund und Social Media

4. Die Facebook-Fanpage des BVB
4.1. Fans
4.2. Aktivität
4.3. Content

Quellenverzeichnis

1. CRM und Social CRM

„Der Kunde ist König“ ist ein bekanntes Credo vieler Unternehmen. Daher erscheint es wenig verwunderlich, dass dem Kundenbeziehungsmanagement oder Customer Relationship Management heute eine enorme Bedeutung zugesprochen wird um den „König“ zufrieden zu stellen. Bruhn leitet in seiner „Erfolgskette der Kundenorientierung im Beziehungsmarketing“ direkt einen Zusammenhang zwischen Kundenorientierung und ökonomischen Erfolg ab1 und unterstreicht damit die Wichtigkeit den Kundendialog zu vertiefen um deren Bedürfnisse schnellstmöglich zu analysieren und zu befriedigen.

Die wohl modernste Erscheinungsform von CRM ist das Social CRM, das von Paul Greenberg wie folgt definiert wird: „Social CRM ist eine Philosophie und Geschäftsstrategie, unterstützt durch eine technische Plattform, Geschäftsregeln, Prozesse und soziale Eigenschaften, entwickelt für das Engagement von Kunden in einer kollektiven Konversation, um gemeinsam Nutzwert in einer vertrauensvollen und transparenten Geschäftssituation zu schaffen. Es ist die Antwort von Firmen auf die Kontrolle des Kunden über die Konversation.“2 Soziale Medien ermöglichen den Unternehmen somit mit ihren Kunden auf die gleiche lockere Art und Weise zu kommunizieren, wie diese es mit ihren Freunden und Familien gewohnt sind.3 Setzen Unternehmen die richtigen sozialen Plattformen geschickt ein, wird die Kommunikation mit dem Kunden erleichtert, die Kontakthäufigkeit erhöht und ein ganz neuer Rahmen geschaffen Inhalte zu generieren und zu teilen - auch für den Kunden!

2. Die Wichtigkeit von Facebook

Die weitverbreitetste Social Media Plattform in Deutschland ist Facebook mit 27,38 Mio. aktiven Nutzern im Januar 2014.4 Will man als Unternehmen möglichst vieler seiner Kunden, potentiellen Kunden oder sonstiger Stakeholder frequentiert erreichen, führt im Social Media wohl kaum ein Weg an Facebook vorbei. Besonders deutlich wird das, wenn man bedenkt das Xing, Twitter und Co. nach Besucherzahlen deutlich abgeschlagen hinter Facebook zurück bleiben.5 Aber nicht nur die schlichte Größe von Facebook erleichtert Unternehmen den Zugang zu ihren Kunden, sondern auch die Qualität des Kundenkontaktes wird auf einen neues Level gehoben. Wo die firmeneigene Homepages noch Produkte und Marken in den Vordergrund stellen, da schaffen Unternehmen es auf Facebook den Fokus weg von sich und hin zum Kunden zu richten. Das Hauptaugenmerk scheint nunmehr nicht auf dem Verkaufen zu liegen, sondern auf dem Aufbau und der Pflege von Beziehungen.6 Unternehmen werden auf Facebook zu Freuden ihrer Kunden, die wiederum im Gegenzug zu Botschaftern der Unternehmen werden. Der vielleicht größte Vorteil liegt genau hierin begründet. Im Gegensatz zu klassischer Werbung sind Empfehlungen von Freunden auf Facebook beides; öffentlich und persönlich.

3. Borussia Dortmund und Social Media

Borussia Dortmund ist in vielerlei Hinsicht als Fußballverein nicht direkt mit einem Unternehmen zu vergleichen. Unter anderem wird kein Kundendialog gesucht um am Ende des Tages mit zufriedenen Käufern die unternehmensinternen Absatz- und Umsatzziele zu erreichen. Dennoch steht schon lange bei Bundesligavereinen nicht mehr nur der sportlich Erfolg im Vordergrund. Wirtschaftliche Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit, finanzielle Unabhängigkeit, etc. werden immer wichtiger. Als Aktiengesellschaft muss Borussia Dortmund besonders behutsam die eigene Marke pflegen und das Image glaubwürdig und authentisch zu präsentieren.

Facebook bietet für den BVB fantastische Möglichkeiten mit Fans zu kommunizieren und gibt diesen eine Möglichkeit ihre Verbundenheit zum Verein öffentlich zu machen. Weil der Fußball ein so emotionaler Bereich im Leben vieler Menschen ist, haben es Vereine vergleichsweise einfach stärken (im Gegensatz zu vielen Unternehmen) in den sozialen Netzwerken Aufmerksamkeit zu generieren, den Dialog zu finden und die eigene Marke zu.

[...]


1 vgl. Bock (2012), S.87

2 Greenberg in Bock (2012), S.88

3 vgl. Lacy et al. (2013), S.16

4 vgl. http://de.statista.com[...]nutzer-von-facebook-in-deutschland-seit-2009/

5 vgl. http://de.statista.com[...]besucherzahlen-sozialer-netzwerke-in-deutschland/

6 vgl. Holzapfel (2010), S.27

Details

Seiten
12
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668175532
ISBN (Buch)
9783668175549
Dateigröße
453 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v318382
Note
Schlagworte
Facebook Social Media CRM Social CRM
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Titel: Fußball und Social Media. Die Facebook-Fanpage vom BVB