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Schattenmotive in der Romantik. "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" von Adelbert von Chamisso und "Der Schatten" von Hans Christian Andersen im Vergleich

Hausarbeit 2002 22 Seiten

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe

Inhalt

I. Einleitung

II. Der Schatten. Wandel einer Metapher in der europäischen Literatur
Schatten in den prä-antiken Kulturen
Schatten in der Antike
Schatten im Mittelalter
Schatten in der Neuzeit (Renaissance – Barock – Aufklärung)

III. Schatten in der Romantik

IV. Anmerkung: Die Romantik als Epoche

V. Exkurs: Märchen oder Kunstmärchen? Die Gattungsfrage von Peter Schlemihls wundersame Geschichte und Der Schatten.

VI. Peter Schlemihls wundersame Geschichte
1. Inhalt
2. Definition, Darstellung und Bedeutung von Schatten in Peter Schlemihls wundersame Geschichte
3. Das teuflische Element in Peter Schlemihls wundersame Geschichte
4. Zusammenfassung

VII. Der Schatten
1. Inhalt
2. Darstellung und Bedeutung von Schatten in Der Schatten
3. Das teuflische Element in Der Schatten
4. Zusammenfassung

VIII. Der Vergleich der Verwendung von Schatten in Peter Schlemihls wundersame Geschichte und Der Schatten

IX. Resümee

X. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Die meisten Beschreibungen des Schattens zeigen, was der Schatten nicht ist (z. B. Fehlen von Licht). Was aber ist ein Schatten?

Ein modernes Nachschlagewerk gibt folgende Definition des Begriffs:

„Der nicht oder weniger beleuchtete Raum hinter einem reflektierenden oder stark absorbierenden bzw. lichtundurchlässigen Körper (Schlagschatten), samt dem unbeleuchteten Teil der Körperoberfläche (Eigenschatten des Körpers).“[1]

Doch wie beschreiben die Texte Peter Schlemihls wundersame Geschichte[2] von Adalbert von Chamisso und Der Schatten[3] von Hans Christian Andersen das Motiv?[4] Welche semantischen und metaphorischen Facetten gewinnt der Schatten in der literarischen Funktion?

Diese Arbeit wird nicht die Frage beantworten was Schatten ist oder nicht ist, sondern seine literarischen Auswüchse am Beispiel zeigen.

Bevor jedoch ein Vergleich der oben genannten Texte stattfinden kann, muss einführend ein Abriss über die Geschichte des Schattenmotivs gegeben werden, um dessen Wandlung durch die Epochen darzustellen. Speziell wird dann noch darauf eingegangen, wie sich das Motiv in der Romantik verändert und die Romantik selbst kurz skizziert. Zur Klärung der Gattungsfrage wird es außerdem einen Exkurs geben, in dem das Kunstmärchen in der Romantik beschrieben wird.

Vor diesem Hintergrund wird dann der Vergleich der Schattenmotive in Peter Schlemihls wundersame Geschichte und Der Schatten stattfinden. Ein besonderes Augenmerk wird außerdem auf die Verknüpfung von Schatten- und Teufelsmotiv gerichtet und die wichtigsten Aspekte herausgestellt.

Das Doppelgängermotiv wird nur insofern erwähnt, wie es für das vorliegende Thema notwendig ist, da eine ausführliche Auseinandersetzung damit, den Rahmen dieser -ohnehin schon sehr ausführlichen- Proseminararbeit sprengen würde.[5] Das gleiche gilt außerdem für die damit verbundene Auseinandersetzung mit der Psychologie. Für eine ausführliche Thematisierung des „psychologischen Schattens“ wird auf Der Schatten und das Böse im Märchen von Marie-Louise von Franz verwiesen, die sich dort mit C.G. Jung auseinandersetzt und den „unterbewussten Schatten“ beleuchtet.[6] [7]

II. Der Schatten. Wandel einer Metapher in der europäischen Literatur

Peter Jackob beschreibt das Schattenmotiv durch die Epochen Antike, Mittelalter, Neuzeit, Aufklärung und vor allem Romantik. In seiner Arbeit prägt er den Begriff „Selbstbetrachtungsmetapher“ und meint damit einen „neutralen Oberbegriff für die Bezeichnung der literarischen Varianten des Schattens als Ausdruck der Ich-Betrachtung“[8].

Der Begriff Schatten hat für ihn eine Denotate und eine Konnotate. Die Denotate ist physikalisch, sie beschreibt die „Nichtstofflichkeit, Zweidimensionalität, Flüchtigkeit, Dependenz des Schattens (Abbild) von Körper (Urbild); Licht; Projektionsfläche“[9] eines Schattens.

Der für diese Arbeit interessante Teil ist die metaphorische Konnotate, die sich durch die Epochen erweitert und verändert hat. Die Schlagworte, auf die im folgenden noch eingegangen wird, sind Beseelung, Belebung, Ich-Koppelung, Christianisierung, Säkularisierung, Individualisierung und Autonomisierung.[10] Speziell der Begriff „Autonomisierung“ des Schattens spielt in den hier behandelten Texten eine wichtige Rolle.

Schatten in den prä-antiken Kulturen

In den prä-antiken Kulturen beginnt Schatten eine literarische Geltung zu bekommen. Es entsteht die Vorstellung, dass der Schatten ein Teil des menschlichen Körpers und damit auch des Menschen selbst ist. Schatten fängt also an, belebt zu werden. Eine weitere Veränderung der Bedeutung von Schatten tritt mit der Beseelung auf: Zunehmend verbreitet sich die Vorstellung, dass Schatten ein Symbol der Totenseele ist.

Die ersten prägenden Schlagworte zur Beschreibung von Schatten sind also Belebung und Beseelung.[11]

Schatten in der Antike

In der Antike gewinnt der Schatten sichtbarer an Bedeutung. Der Begriff Ich-Koppelung[12] ist hier das vorherrschende Schlagwort. Schatten wird hier zum Selbstbetrachtungsbild oder „Selbstbetrachtungsmetapher“ wie Peter Jakob neu festlegt.[13]

„Mit dem Schatten als Selbstbetrachtungsmetapher ist die erste Entwicklungsphase (vom Körperteil zur Ich-Symbolik) abgeschlossen, Neuerungen vollziehen sich nun nicht mehr durch Modifikationen des Schattenbildes, sondern durch thematische Koppelungen.“[14]

Neben dem Schattenbild beschäftigen sich die Vertreter der Antike wie Vergil, Platon und Homer noch mit Traum-, Spiegel- und Scheinbild. In seinem Höhlengleichnis gebraucht Platon den Schatten als Symbol des Scheins im Gegensatz zum Sein.

Zusammenfassend für die Schattenmetapher in der Antike stellt Jackob fest:

„Zum einen ist die Verwendung des Schattenbildes im Laufe der Antike durch einen sich stetig vergrößernden Variantenreichtum gekennzeichnet (man vergleiche Hesiod mit Sophokles oder Ovid), und zum anderen werden die Selbstbetrachtungsmetaphern mit immer ausführlicheren Erklärungen verbunden.“[15]

Schatten im Mittelalter

Das Mittelalter ist stark geprägt durch die Christianisierung und das ist auch das Schlagwort, das die Metapher des Schattens in diesem Zeitraum beschreibt: Sie wird mit christlicher Heilslehre und christlichen Vorstellungen verbunden. „Dem Schatten wird also eine moralische, negative Qualität zugewiesen.“[16]

Das bedeutet, dass Gegensätze festgelegt werden: Gut gegen Böse, Gott gegen Teufel und Licht gegen Schatten. Der Schatten wird also zunehmend mit negativ –also als Gegensatz zu Gott und dem Guten- behafteten Begriffen wie Böse und Teufel assoziiert. Als ein bekanntes Beispiel aus der Literatur sei hier die Divina Commedia von Dante Alighieri genannt.

Schatten in der Neuzeit (Renaissance – Barock – Aufklärung)

In den neuzeitlichen Epochen „wird der Schatten zunehmend mit Weltlichem assoziiert.“[17]

Es beginnt also der Prozess der Säkularisierung der Schattenmetapher. Schatten ist nicht mehr so radikal negativ behaftet wie noch im Mittelalter, er wird mit Inhalten wie „Liebe, Vanitas, christlicher Heilslehre oder Memento mori“ gekoppelt.[18]

Neben dem Prozess der Säkularisierung findet eine Individualisierung der Metapher Schatten statt. Sie wird „Ausdruck individuellen Lebensgefühls.“[19] In der „romantischen Episode“[20] um 1600 verwenden Shakespeare und Cervantes „den Schatten als Metapher der Ich-Betrachtung in modernem Sinne: Sie setzen den Schatten zur Beschreibung von Charakter oder Gefühl einer Figur ein, welche jedoch nicht mehr im Sinne einer theologischen, philosophischen oder ethischen Lehre handelt.“[21]

„Der Topos der Abwendung von der äußeren Wirklichkeit bildet einen wesentlichen Anknüpfungspunkt an die romantische Literatur.“[22]

III. Schatten in der Romantik

Die Romantik ist die bedeutendste Epoche des Schattenmotivs. Es wandelt sich hier gleich in dreifacher Weise, denn es steht einerseits im Kontext von Teufelspakt, Mystik und Märchen, andererseits siedelt es sich in der Nähe von Themen wie Ich-Auflösung und Realitätsflucht an und drittens wird das Schattenmotiv erstmals in Erzählwerken als Hauptmotiv verwendet.[23]

Peter Schlemihls wundersame Geschichte war das erste Werk, das den Schatten als Hauptmotiv verwendete und Der Schatten ist eines der Nachahmerwerke des Schlemihl.

In den (genannten) Werken dieser Epoche löst sich der Schatten von seinem Urbild ab und existiert unabhängig von ihm. Es findet also eine Autonomisierung des Schattens statt. Diese Loslösung und Unabhängigkeit kann auf unterschiedliche Weise passieren. So wird der Schatten in Peter Schlemihls wundersame Geschichte zwar vom schattenwerfenden Körper gelöst, aber er führt nicht im eigentlichen Sinn ein eigenes Leben, sondern ist passiv. Er kann nicht selbst agieren, sondern er ist ein Gegenstand, der bewegt wird. Wohingegen in Der Schatten dieser selbst aktiv wird und sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt, als er nur die Gelegenheit dazu hat. Darauf wird natürlich später noch intensiver eingegangen.

„Der Schatten symbolisiert zwar nach wie vor die Scheinhaftigkeit, doch verlagert sich der Ort der Wahrheit, sprich der Lichtquelle, von der ‚Außen’- in die Innenwelt.“[24]

„Es lässt sich also eine deutlich stärker durch die Wahrnehmung und Befindlichkeit des Betrachters beeinflusste Beschreibung des Schattens erkennen, welche auf eine gesteigerte Selbstwahrnehmung zurückgeht.“[25]

„Im Vergleich zum antiken Schatten als Selbstbetrachtungsmetapher wird der romantische stärker psychologisiert gebraucht, denn er symbolisiert die Ich-Schwäche des Menschen sowohl gegenüber der Außenwelt (Täuschung der Wahrnehmung) als auch gegenüber der Innenwelt (Verfolgungswahn, Doppelgängerangst, Ich-Auflösung).“[26]

Um diesen Wandel der Schattenmetapher in der Romantik nachvollziehen zu können, wird eine Anmerkung über die Romantik selbst angeschlossen.

IV. Anmerkung: Die Romantik als Epoche

Die Romantik war hauptsächlich eine literaturgeschichtliche Epoche zwischen 1790 und 1850, aber sie prägte auch Lebensstil und Einstellung ihrer Zeitgenossen.

„Die Identität ist nach frühromantischer Vorstellung nicht logisch erfassbar, denn sie ist –wie Frank es formuliert- analytisch unspaltbar.“[27]

Die Romantiker stellten sich gegen die einsetzende Industrialisierung und konzentrierten sich daher mehr auf das häusliche. Hausmusik und Lesestuben kamen in Mode, man diskutierte im kleinen Kreis die Geschehnisse des Alltags.

Es reizte das Mythische, so entstanden Textsammlungen wie E.T.A. Hoffmanns Nachtstücke und ähnliches.

Eine ausreichende Beschreibung des komplexen Themas Romantik kann hier nicht gegeben werden, deshalb sei auf das Romantik-Handbuch von Helmut Schanze[28] verwiesen, wo alle Phänomene der Epoche ausführlich erörtert werden.

V. Exkurs: Märchen oder Kunstmärchen? Die Gattungsfrage vonPeter Schlemihls wundersame Geschichte und Der Schatten.

Thomas Mann bezeichnet Peter Schlemihls wundersame Geschichte als „phantastische Novelle“, Benno von Wiese als „Novellen-Märchen“[29] oder Gero von Wilpert als „artifizielles Novellenmärchen“[30]. Fortunati Glückssäckel und Siebenmeilenstiefel sind durchaus märchenhafte Elemente, aber kann man den Text deswegen als Märchen bezeichnen? Tismar schreibt dazu:

„In aller Form wendet sich diese Erzählung vom Märchen ab und richtet sich darauf, reale Sachverhalte zu notieren. Darin steckt auch eine Kritik am Konzept romantischer Kunstmärchen. Während Tieck und E.T.A. Hoffmann die Wirklichkeit im Märchen integrieren, hebt Chamisso das Märchen im novellistischen Erzählen am Ende auf.“[31]

Die Definition von Kunstmärchen lautet bei Tismar:

„Nach älterer Auffassung ist unter Kunstmärchen eine Gattung von Märchenerzählungen zu verstehen, die im Unterschied zu Volksmärchen nicht in mündlicher Überlieferung anonym tradiert, sondern als individuelle Erfindung eines bestimmten, namentlich bekannten Autors meist schriftlich festgehalten und verbreitet werden. Während ein Volksmärchen als Allgemeinbesitz angesehen wird, der nicht ein für allemal und in jeder Formulierung fixiert ist, sondern mit der Zeit z.B. zerredet werden darf, gilt ein Kunstmärchen als Eigentum seines Verfassers, dessen Rechte zu achten sind, z.B. indem man sich hütet, ein Plagiat zu begehen.“[32]

Nach dieser Definition können beide Texte als Kunstmärchen gelten, denn es sind beides schriftlich fixierte Märchen, deren Autoren bekannt sind.

Zu Andersens Märchen sagt Tismar:

„Das traurige Ende vieler Andersenmärchen, das konventioneller Glücks- oder Versöhnungserwartung widerspricht, befördert nachdrücklich die moralisierende Botschaft an den Leser, selber Schlüsse zu ziehen, und formuliert zugleich eine grundsätzliche Skepsis gegenüber der ‚naiven Moral’ (Jolles) oder ‚naiven Ästhetik’ (Klotz) des Volksmärchens.“[33]

Da die Gattungsfrage nicht eindeutig geklärt werden kann, wird bei beiden Texten im Folgenden von (Kunst)Märchen gesprochen.

VI. Peter Schlemihls wundersame Geschichte

1. Inhalt

Der eigentliche Text Peter Schlemihls wundersame Geschichte wird umrahmt von 5 Briefen und 1 Vorrede von A. v. Chamisso, E. Hitzig und F. Fouque, wobei man im Ungewissen gelassen wird, ob es diese Briefe in Wirklichkeit gegeben hat oder ob sie zur Fiktion gehören. Jedenfalls entsteht so der Eindruck, als ob es auch Peter Schlemihl gegeben hätte, denn Adalbert von Chamisso, Julius Eduard Hitzig und Friedrich de la Motte Fouque waren real existierende, einander bekannte Persönlichkeiten.

Peter Schlemihl ist ein armer Mann, der auf das Gartenfest des reichen Kaufmanns Thomas John eingeladen wird und dort auf einen Mann aufmerksam wird, den er der Graue nennt und der alles Mögliche vom Pflaster bis hin zu Pferden aus seiner Rocktasche hervorholt. Schlemihl ist der Einzige, dem das verwunderlich vorkommt.

Als er die Gesellschaft verlässt, folgt ihm der Mann und fragt, ob er nicht seinen Schatten haben könne. Er bietet Schlemihl dafür ein Fortunati Glückssäckel an. Dieser wundert sich zwar noch, wie er seinen Schatten abgeben könne, meint aber, er bräuchte ihn nicht. Der graue Mann rollt Schlemihls Schatten auf und trägt ihn fort.

Schlemihl ist glücklich über seinen entstehenden Reichtum durch den Glückssäckel, aber jeder, der seine Schattenlosigkeit bemerkt, meidet ihn, so dass er ein Außenseiter wird und sich nicht mehr in die Öffentlichkeit traut. Sein Diener Bendel ist der Einzige, der ihm treu bleibt. Schlemihl versucht auf verschiedenen Wegen, sich einen neuen Schatten zu beschaffen, weil er sich ohne diesen in der Außenseiterrolle unglücklich fühlt. Zum Beispiel will er sich einen Schatten malen lassen oder einen „herrenlosen“ Schatten einfangen.

Schlemihl flieht in ein anderes Dorf und wird dort auf Grund seines Reichtums für einen Grafen gehalten. Dort verliebt er sich in die Förstertochter Mina, doch bevor er sie heiraten kann, lässt sein Diener Rascal seine Schattenlosigkeit auffliegen und ehelicht sie selbst. In dem Dorf taucht auch der graue Mann wieder auf und bietet Schlemihl seinen Schatten an, allerdings im Tausch gegen seine Seele. Auf diesen Handel geht Schlemihl aber nicht ein, wirft den Glückssäckel fort und beschwört den Grauen bei Gott zu verschwinden. Schlemihl ist jetzt allein und zieht durch die Lande. Als er sich neue Stiefel kauft, stellt sich heraus, dass es Siebenmeilenstiefel sind und er nun überall auf der Welt seine Tätigkeit als Naturforscher ausüben kann.

[...]


[1] Meyers großes Taschenlexikon in 24 Bänden. Band 19. Hrsg. von der Lexikonredaktion des Bibliographischen Instituts Mannheim. Aktualisierte Neuausgabe 1983. S. 191.

[2] Chamisso, Adalbert von: Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Anmerkungen von Dagmar Walach. Um Anmerkungen ergänzte Ausgabe 1993. Ditzingen: Reclam 1999. (= Universal-Bibliothek Nr. 93). Im Folgenden abgekürzt: PS.

[3] Andersen, Hans Christian: Der Schatten. In: Märchen von Hans Christian Andersen. Mit 100 Bildern von Ruth Koser-Michaels. o. O. [Berlin]: Droemer Knaur o. J. [ca. 1976]. S. 281-299. Im Folgenden abgekürzt: SCH.

[4] Motiv wird hier verstanden als „Gegenstand einer künstlichen Darstellung“ in der Literaturwissenschaft (Duden Fremdwörterbuch).

[5] vgl. dazu: Hildenbrock, Aglaja: Das andere Ich. Künstlicher Mensch und Doppelgänger in der deutsch- und englischsprachigen Literatur. Tübingen: Stauffenburg Verlag 1986. (= Colloquium Band 3).

[6] Franz, Marie-Louise von: Der Schatten und das Böse im Märchen. München: 1985.

[7] In Anlehnung an Jackob, Peter: Der Schatten. Wandel einer Metapher in der europäischen Literatur. Sulzbach: Konrad Kirsch Verlag 2001. Dieser Text dient als Grundlage für die hier gegebene epochengeschichtliche Zusammenfassung der Schattenmetapher.

[8] Ebd. 4f.

[9] Ebd. 43.

[10] Ebd. 43f.

[11] vgl. Jackob 41.

[12] vgl. Ebd.

[13] vgl. Anmerkung 8.

[14] Ebd. 41.

[15] Ebd. 101.

[16] Jackob 41.

[17] Ebd. 42.

[18] Ebd.

[19] Ebd.

[20] Ebd. 127.

[21] Ebd. 145f.

[22] Ebd. 129.

[23] vgl. Jackob 42.

[24] Ebd. 178.

[25] Ebd. 185.

[26] Ebd. 203.

[27] Jackob 171.

[28] Romantik-Handbuch. Hrsg. von Helmut Schanze. Stuttgart: Alfred Kröner Verlag 1994.

[29] Erläuterungen und Dokumente. Adalbert von Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Bibliographisch ergänzte Ausgabe 1994. Ditzingen: Reclam 1999. (= Universal-Bibliothek Nr. 8158). S. 71 u. 73.

[30] Wilpert, Gero von: Der verlorene Schatten: Variationen eines literarischen Motivs. Stuttgart: Alfred Kröner Verlag 1978. S. 21.

[31] Tismar, Jens: Kunstmärchen. 2., durchgesehene und vermehrte Auflage. Stuttgart: J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung. (= Sammlung Metzler. Realien zur Literatur. Abt. E: Poetik. Band 155). S. 53.

[32] Tismar 1.

[33] Ebd. 75.

Details

Seiten
22
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783668170650
ISBN (Buch)
9783668170667
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v317836
Institution / Hochschule
Ruhr-Universität Bochum – Komparatistik
Note
2,0
Schlagworte
Teufel Schatten Chamisso Andersen Schlemihl Teufelsmotiv Schattenmotiv

Autor

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