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Musik im „Dritten Reich“ als Instrument der Nationalsozialisten? Eine Untersuchung anhand ausgewählter Liederbücher aus der NS-Zeit

Bachelorarbeit 2015 40 Seiten

Musik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lieder nach dem ersten Weltkrieg

3. Das Lied im Nationalsozialismus nach Alexander von Bormann

4. Übernommene Lieder / Eigene Lieder

5. Typologie des nationalsozialistischen Gemeinschaftsliedes
5.1 Systematischer Ansatz
5.2 Historischer Ansatz
5.2.1 Kampflied
5.2.1.1 Soldatenlied
5.2.1.2 Volkslied
5.2.1.3 Patriotisches Lied des 19. Jahrhunderts
5.2.2 Feier- und Bekenntnislied
5.2.2.1 „Vorwärts, vorwärts“
5.2.3 Soldatenlied
5.2.3.1 Kampf-, Marsch- und Soldatenlieder
5.2.3.2 Wehrmachtsschlager
5.2.3.3 Kriegs- und Truppenteillieder

6. Identifikationsschnittpunkte

7. Unerwünschte Lieder / Oppositionelle Lieder

8. Antisemitismus und Spottlieder

9. Horst-Wessel-Lied
9.1 Entstehung und Hintergründe
9.2 Text
9.3 Musik
9.4 Einfluss Joseph Goebbels‘
9.5 Liedbearbeitung auf Wessels Tod
9.6 Zusammenfassung

10. Fazit

1. Einleitung

Die Zeit des Nationalsozialismus1 ist die schwärzeste der gesamten deutschen Geschichte. Bis heute steht die Frage im Raum, wie Adolf Hitler und seine Gefolgsleute Millionen von Menschen für eine völlig abwegige Ideologie begeistern konnten, die letztendlich zum Tod von ca. sechs Millionen Juden führte.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern Musik ein Propagandamittel der Nationalsozialisten war. Aufgrund des großen Umfangs dieser Thematik können nur ei- nige Teilaspekte untersucht werden; der Fokus dieser Arbeit liegt primär auf dem natio- nalsozialistischen Massenlied, welches in den verschiedensten nationalsozialistischen Organisationen bzw. Einrichtungen gesungen wurde. Eingriffe der Nationalsozialisten in die Oper oder die Konzertmusik sowie die damit verbundene Verfolgung berühmter jü- discher Komponisten wie Gustav Mahler, Felix Mendelssohn-Bartholdy oder Arnold Schönberg können deshalb im Rahmen dieser Arbeit nicht weiter vertieft werden.

Die deutsche Singtradition geht über die Romantik und die Zeit der Reformation bis zum Minnesang im zwölften Jahrhundert zurück, daher kann nicht jeder Ursprung eines Liedes in diesem Rahmen untersucht werden. Diese Arbeit soll die Rolle der Musik bzw. des Singens ab ca. 1918, also nach dem ersten Weltkrieg, darstellen, um die Gegebenheiten und Umstände, die noch vor der Gründung der NSDAP herrschten, aufzuzeigen.

2. Lieder nach dem ersten Weltkrieg

Nach dem verlorenen Krieg ist die Stimmung innerhalb der deutschen Bevölkerung sehr niedergeschlagen, denn „der verlorene Krieg hatte nicht nur viele Menschenleben gefordert und zu wirtschaftlichem Chaos geführt, sondern vor allem auch einen bedeutsamen ideellen Schaden hinterlassen“2. Dies drückt sich auch in vielen Liedern aus, die zu dieser Zeit geschrieben werden, in denen beispielsweise die Unterdrückung Deutschlands angeklagt und das Volk zum Befreiungskampf aufgerufen wird.3

Exemplarisch lässt sich hier eine Zeile aus dem Lied „Wach auf, mein Volk“ von Robert Götz anführen, der Mitglied der Jugendbewegung „Wandervogel“ ist: „Wach auf, mein Volk, mit Trommelschlag im Zornerswetterschein, o wag‘s und wär‘s nur einen Tag ein freies Volk zu sein“4. Außerdem werden Revisionsforderungen oder auch die Verluste deutscher Gebiete im Osten werden beklagt (in sogenannten „Ostlandliedern“).5

Viele Lieder, die zu dieser Zeit die politische Lage kommentieren, stammen aus den Ju- gendbünden. Dies liegt vor allem daran, dass diese Generation im Krieg nicht aktiv mit- gewirkt hatte und nun mehr oder weniger unbeteiligt unter den Folgen der Niederlage leiden muss. Folglich ist der Wunsch und Wille nach Veränderung groß, woraus auch einige Lieder entstehen, die im Gegensatz zu den soeben aufgeführten Beispielen keine konkreten Ziele bzw. Forderungen beinhalten. Dies lässt sich am Lied „Und wenn wir marschieren“ erkennen, welches an späterer Stelle genauer untersucht wird.6

Zusammenfassend lässt sich an dieser Stelle bereits festhalten, dass die Niederlage im ersten Weltkrieg eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf den Aufstieg der NSDAP hat, da genau die eben beschriebene Generation, die nicht am ersten Weltkrieg teilnahm und unter der Niederlage leiden muss, ca. 20 Jahre später für Hitler in den Kampf ziehen wird. Wie die Nationalsozialisten so viele Menschen auf ihre Seite holen können, soll im Weiteren untersucht werden.

3. Das Lied im Nationalsozialismus nach Alexander von Bormann

Im Folgenden soll untersucht werden, welche Arten von Liedern es im Nationalsozialis- mus gab und welche Funktionen sie hatten (z.B. Volkslied, Kampflied, Feier- und Be- kenntnislied, Soldatenlied, Marschlied). Dabei ist zu prüfen, ob sich eine Veränderung der Lieder aufzeigen lässt, die mit der politischen Entwicklung korrespondiert.

Grundlage dieser Betrachtung ist der Aufsatz „Das nationalsozialistische Gemeinschafts- lied“ von Alexander von Bormann, der in seiner Einleitung behauptet, dass sich das nati- onalsozialistische Gemeinschaftslied „in besonders verführerischer Weise zum Belegen aller Vorurteile [eigne], die man gegen die nationalsozialistische Literatur haben [könne]: es [sei] ausreichend unliterarisch, unselbständig-epigonal, direkt politisch, irrational usw.“7. Ferner habe die große Anzahl solcher Lieder zu einer „traditionsgemäßen, objek- tiv massenfeindlichen Interpretation“8 herausgefordert, wodurch (typisch für den Faschis- mus) schlussendlich „eine von den entwurzelten Mittelschichten getragene Rebellionsbe- wegung“9 entstanden sei. Von Bormann sieht die „Förderung der Illusion von der harmo- nisierten Volksgemeinschaft“10 als die essenzielle Funktion der nationalsozialistischen Kultur- und Kunstproduktion; dies sei entscheidend, um die soeben angedeutete Bewe- gung im Volk zu entfachen.11

Im Folgenden bezieht sich Bormann auf Reinhard Opitz (deutscher Journalist, Privatgelehrter und Sozialwissenschaftler), der zwei Möglichkeiten zur Machtübernahme des Faschismus anführt: Durch einen Militärputsch (im Nationalsozialismus nicht der Fall), o- der durch ein „ausreichend falsifizierte[s] [also fremdbestimmtes] politische[s] Interessenbewußtsein [sic] der nichtmonopolistischen Schichten als Bedingung des formaldemokratischen Verfassungsstaates im Monokapitalismus“12.

Die genannte Fremdbestimmung, mit der eine Anpassung der Menschen „an die repres- sive, immanent widersprüchliche spätkapitalistische Gesellschaft“13 gemeint ist, sodass

„sie entgegen ihrer objektiven Interessenlage dieses Gesellschaftssystem erhalten“14, komme nach Bormann unter anderem durch die Kunst- und Kulturproduktionen (als Sozialisationsinstanzen), zustande, besonders durch das Gemeinschaftslied.15 Dessen Funktion sei primär, „emotionale Verständigungen gegen kognitive zu setzen“16.

Um eine Erklärung für dieses Phänomen zu geben, bezieht sich Bormann auf den deutschen Dichter, Theologen sowie Geschichts- und Kulturphilosophen Johann Gottfried Herder (1744-1803), der schon lange vor der Zeit des Nationalsozialismus über die Wirkung und Einflüsse von Volksliedern schreibt:

„Gesang liebt Menge, die Zusammenstimmung vieler: er fordert das Ohr des Hörers und Chorus der Stimmen und Gemüter.“17

Herder hebt zudem die Rolle der Dichter (bzw. der Liedtextschreiber) hervor, die als „Se- her und Künder des Volkes“18 mit „eine[r] höhere[n] Bewusstheit“19 gegenüber der rest- lichen Bevölkerung angesehen wurden. Sie konnten somit Verkünder von fundamentalen Gesetzen und Werten sein, die vor allem über Gefühle und Gedanken des lyrischen Ichs vermittelt wurden.20 Das Lied war also ein Sozialisationselement, welches ein Gruppen- gefühl und eine „Überzeugung, an einer überlegenen Wahrheit teilzuhaben“21, überlie- ferte. Genau diesem Element bedienen sich die Nationalsozialisten und erzeugen dadurch beim Volk ein „Gefühl für Opferbereitschaft und Verlust des Ich an das Totale, den Staat, die Rasse, das Immanente“22, wodurch ein „mythische[s] Kollektiv“23 geformt werde.

Ein repräsentatives Beispiel für die genannten Punkte ist das Kampflied „Die Welt gehört den Führenden“, komponiert von Herybert Menzel, seinerzeit Dichter und Schriftsteller:

„Die Welt gehört den Führenden,

Sie gehen der Sonne Lauf.

Und wir sind die Marschierenden,

Und keiner hält uns auf.

Das Alte wankt, das Morsche fällt,

Wir sind der junge Sturm.

Wir sind der Sieg!

Sprung auf, marsch, marsch!

Die Fahne auf den Turm!

Sprung auf, die Fahne auf den Turm!“ 24

Am Text lassen sich viele der Bormannschen und Herderschen Aspekte wiederfinden, wie z.B. das Heraufbeschwören eines Wir-Gefühls und vor allem die Vermittlung eines Weltbildes, welches einer Verkündung von Gesetzmäßigkeiten gleich kommt. Die Nati- onalsozialisten schreiben sich auf überzeugende Art und Weise in diesem Lied eine füh- rende Rolle zu, zu der es anscheinend keine Alternative gibt. Bormann formuliert die Wirkung des Textes folgendermaßen: „Die Richtung der Führenden wird als die der Natur ausgesagt, so wäre es unnatürlich, sich ihnen zu verweigern oder gar entgegenzustel- len“25. In weiteren Strophen heißt es:

„Der Kerl muß26 nicht geraten sein, den unser Lied nicht packt. Ein Kerl muß bei Soldaten sein, gleich schlägt sein Herz im Takt.

Holt alle hinterm Ofen vor, grad den, dem’s nicht gefällt! Und singt ihm unsre Strophen vor, bis er das Lied behält.“

Hier wird deutlich, dass es auch bezüglich der Partizipation für die Nationalsozialisten keine Alternative gibt, uneingeschränkte Unterordnung oder Ausschluss sind die einzigen Möglichkeiten; dabei wird die uneingeschränkte Zustimmung der Menschen forciert („bis er das Lied behält“27 ). Konkrete politische Absichten werden in diesem Lied nicht thematisiert; dies ist Bormann zufolge eine typische Eigenschaft des Gruppenliedes, denn „die bewegende Kraft des Liedes liegt in der Herstellung eines Wir-Gefühls, das nicht nach Ziel und Gründen fragt, sondern im Bezug auf die Gruppe eine Reihe von Gefühlen und Einstellungen exklusiv zusammenzieht“28.

4. Übernommene Lieder / Eigene Lieder

Bevor die Untersuchungen Bormanns weiter dargestellt werden, soll zunächst ein Überblick über die Entstehungsformen faschistischer deutscher Lieder gegeben werden.

Die Nationalsozialisten bedienen sich an verschiedensten „Quellen“, um ein umfangrei- ches Liedgut aufzubauen. Dabei werden u.a. „traditionelle Volkslieder, Soldatenlieder, patriotische Lieder des 19. Jahrhunderts, insbesondere die Kampf- und Freiheitslieder der antinapoleonischen Kriege, sowie die Lieder der Freikorps und nationalen Wehrver- bände“29 übernommen bzw. überarbeitet. Alfred Roth unterscheidet in seinem Werk „Das nationalsozialistische Massenlied“ bei dieser Thematik zwischen mehreren Typen:

Der Autor spricht von Adaption, wenn Lieder und ihre Texte (egal welchen Ursprungs, solange sie zum ideologischen Kurs passen) eins-zu-eins übernommen werden. Dies ist vorwiegend bei weit verbreiteten bzw. bekannten Liedern der Fall - auf diese Art und Weise können die Nationalsozialisten den Erfolg dieser Lieder ausnutzen.30

Neben der Adaption gibt es verschiedene Formen der Bearbeitung, zum einen die Kontrafaktur, wenn nur die Melodie und das metrische Schema eines Liedes übernom- men werden und der Text vollständig neu verfasst wird. Verbreiteter sind allerdings Bearbeitungsformen, bei denen u.a. einzelne Wörter, Wortgruppen, einzelne Verse oder eine oder mehrere Strophen ersetzt werden.31 Beispielhaft kann man an dieser Stelle das Lied „Auf, auf zum Kampf“ anführen, ein Soldatenlied aus dem ersten Weltkrieg, welches zunächst adaptiert wird. Der ursprüngliche Text der ersten Strophe lautet:

„Auf, auf zum Kampf, zum Kampf!

Zum Kampf sind wir geboren!

Auf, auf zum Kampf, zum Kampf,!

zum Kampf fürs Vaterland.!

|: Dem Kaiser Wilhelm haben wir's geschworen,!

Dem Kaiser Wilhelm reichen wir die Hand. :|!“ 32

Adolf Wagner, ein NSDAP-Gauleiter, ersetzt im Jahr 1930 nur „Kaiser Wilhelm“ durch „Adolf Hitler“, wodurch das gesamte Lied eine neue Bedeutung bekommt und für die Nationalsozialisten verwendbar wird:

„Auf, auf zum Kampf, zum Kampf!!

Zum Kampf sind wir geboren!!

Auf, auf zum Kampf, zum Kampf,!

zum Kampf fürs Vaterland.!

|: Dem Adolf Hitler haben wir's geschworen,!

Dem Adolf Hitler reichen wir die Hand. :|!“ 33

Auch hier machen sich die Nationalsozialisten zunutze, dass sie auf eine bekannte Melo- die und auch auf einen bekannten Text zurückgreifen, der dem Volk bereits bekannt ist.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass viele Lieder im Nationalsozialismus keine kompletten Neudichtungen- bzw. Kompositionen sind, sondern oftmals auf bereits beste- henden Liedern verschiedenster Ursprünge basieren. Vorteil ist vor allem, dass die Me- lodien den Menschen nicht fremd sind und somit auch schneller akzeptiert werden.

5. Typologie des nationalsozialistischen Gemeinschaftsliedes

Bormann betrachtet das nationalsozialistische Massenlied nach zwei verschiedenen Ansätzen; einem „systematischen“ und einem „historischen“34.

5.1 Systematischer Ansatz

Der systematische Ansatz sieht die Lieder als ein Mittel, um Gruppenidentität zu er- schaffen bzw. zu erhalten. Somit können diese Lieder als „Gemeinschafts-„ oder „Grup- penlieder“ bezeichnet werden. Typisch für den Faschismus ist es, dass die Gruppeniden- tität über Gefühle, Emotionen und Affekte hergestellt wird - und nicht wie in sozialisti- schen Gruppierungen über Reflexion oder die gesellschaftliche bzw. historische Ana- lyse.35 Das Gruppenlied vermittele nach Bormann „mit dem Gruppenbewußtsein [sic], dem Wir-Gefühl zugleich jene Überzeugung, an einer überlegenen Wahrheit teilzuhaben, für die einzutreten sich lohn[e]“36. Als Beispiel dient hier der Text des Volksliedes „Und wenn wir marschieren“, komponiert 1924 von Walter Gättke, der ein bekannter Liedschöpfer der Jugendbewegung ist:

„Und wenn wir marschieren, dann leuchtet ein Licht, daß Dunkel und Wolken

strahlend durchbricht.

Und wenn wir uns finden, beim Marsch durch das Land, dann glüht in uns allen

heiliger Brand.

Und wenn wir im Sturme dem Ziel uns genaht, dann ragt vor uns allen Neuland der Tat.

Du Volk aus der Tiefe, du Volk in der Nacht, vergiß nicht das Feuer,

bleib auf der Wacht!“ 37

Dieser Text lässt sich durchaus als Paradebeispiel für das Gruppenlied einordnen, da er ein Gefühl von Gemeinschaft, Entschlossenheit und Zielstrebigkeit suggeriert. Dabei ist auffällig, dass der Text kein konkretes Ziel beinhaltet und somit offen bleibt, gegen wen der angedeutete „Angriff“ geplant ist. Dies ist aber auch genau nicht die Absicht eines solchen Liedes, da hauptsächlich eine „Stimmung“ erzeugt werden soll.38 Dies hat den Vorteil, dass die Nationalsozialisten das Lied praktisch „universell“ einsetzen können - es wird zunächst in der bündischen Jugend und in kirchlichen Jugendbünden gesungen, später auch in der Hitlerjugend, Sturmabteilung, Schutzstaffel und Wehrmacht.39

5.2 Historischer Ansatz

Der historische Ansatz nach Bormann beschäftigt sich mit dem Versuch, Tendenzen des nationalsozialistischen Massenliedes an politischen Entwicklungen nachzuweisen. Dabei legt sich der Autor auf drei übergeordnete Zeitabschnitte fest: Der sogenannten Kampf- zeit zwischen der Novemberrevolution 1918 und der Machtübergabe 1933 weist er das „Sturm- und Kampflied“ zu, der Zeit nach der Machtergreifung bis ca. 1939 das „Feier- und Bekenntnislied“ und der Zeit der Kriegsvorbereitung bzw. während des Krieges das „Marsch- und Soldatenlied“ (1935-1945).40 Im Folgenden soll untersucht werden, welche Merkmale und Funktionen die genannten Liedarten auszeichnen. Dabei wird sich haupt- sächlich auf Veröffentlichungen von Alfred Roth sowie George Broderick und Andrea Klein bezogen.

[...]


1 Die Begriffe „Nationalsozialismus“, „Nationalsozialisten“ oder „nationalsozialistisch“ finden im Fol- genden Verwendung als Sammelbegriffe für den Faschismus spezifisch deutscher Abstammung und Aus- prägung. Im Text wird jedoch auf eine strikte terminologische Trennung zwischen „Nationalsozialismus“ und „Faschismus“, „nationalsozialistisch“ und „faschistisch“ verzichtet. Ferner kann auf die Geschichte nationalsozialistischer Strukturen wie SA, SS, HJ etc. im Rahmen dieser Arbeit nicht weiter eingegangen werden.

2 Giesecke, Hermann: Vom Wandervogel bis zur Hitlerjugend. Jugendarbeit zwischen Politik und Päda- gogik, S. 18

3 http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=4917&m=3455&open=4917 (Aufruf vom: 17.08.15)

4 Ebd.

5 Vgl. http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=4925&m=3455&open=4925 (Aufruf vom: 17.08.15)

6 Vgl. http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=4917&m=3455&open=4917 (Aufruf vom: 17.08.15)

7 von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 256

8 Ebd.

9 Ebd.

10 Ebd. S. 257

11 Vgl. Ebd. S. 256

12 Ebd. S. 257

13 Ebd. S. 259

14 von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 259

15 Vgl. Ebd. S. 258f.

16 Ebd. S. 259

17 Zitiert nach: Herder, Johann Gottfried: Sämtliche Werke. Hrsg. Von Bernhard Suphan. Bd. 25, S. 313 In: von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 259

18 Ebd. S. 268

19 Ebd. S. 268

20 Vgl. von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 268

21 Ebd.

22 Zitiert nach Benn, Gottfried: Der neue Staat und die Intellektuellen. Stuttgart 1933, S. 9f. In: von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 259

23 Ebd.

24 Menzel, Herybert: Die Welt gehört den Führenden. http://ingeb.org/Lieder/dieweltg.html (Aufruf vom: 17.08.15)

25 von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 260

26 Aus ästhetischen Gründen wird fortan bei direkter Übernahme von Liedtexten auf den Verweis zu heute nicht mehr gültigen Rechtschreibregeln verzichtet.

27 Vgl. von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 260f.

28 Ebd. S. 261

29 Roth, Alfred: Das nationalsozialistische Massenlied. Untersuchungen zur Genese, Ideologie und Funk- tion, S. 15

30 Vgl. Ebd. S. 16

31 Vgl. Roth, Alfred: Das nationalsozialistische Massenlied. Untersuchungen zur Genese, Ideologie und Funktion, S. 16

32 Komponist nicht bekannt: Auf, auf zum Kampf. Hakenkreuz-Liederbuch 1924, Nr. 27, S. 18f.

33 Wagner, Adolf: Auf, auf zum Kampf. http://ingeb.org/Lieder/aufaufzk.html (Aufruf vom: 17.08.15)

34 von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 267

35 Vgl. Ebd.

36 Ebd. S. 268

37 Gättke, Walter: „Und wenn wir marschieren“. In: Gollhardt, Walter (Hrsg.): Liederbuch deutscher Jugend, S. 360

38 Vgl. von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 268

39 http://www.jugend1918-1945.de/thema.aspx?s=4917&m=3455&open=4917 (Aufruf vom: 17.08.15)

40 von Bormann, Alexander: Das nationalsozialistische Gemeinschaftslied, in: Denkler, Horst / Prümm, Karl (Hrsg.): Die deutsche Literatur im Dritten Reich: Themen, Traditionen, Wirkungen, S. 269

Details

Seiten
40
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668152212
ISBN (Buch)
9783668152229
Dateigröße
696 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v315797
Institution / Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,7
Schlagworte
musik dritten reich instrument nationalsozialisten eine untersuchung liederbücher ns-zeit

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Titel: Musik im „Dritten Reich“ als Instrument der Nationalsozialisten? Eine Untersuchung anhand ausgewählter Liederbücher aus der NS-Zeit