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TOPSIM General Management, COPYFIX AG im Unternehmensplanspiel. Erarbeitung eines Berichts zur „Bilanzpressekonferenz“

Schwerpunktbereiche: Investition und Finanzierung, Liquidität, Rentabilität

von Christian König (Autor)

Hausarbeit 2015 27 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Investitionen in Fertigungskapazitäten und in die Produktentwicklung ... 2
1.1. Kapazitäten der Anlagen und der Fertigungsmitarbeiter ... 2
1.2. Kapazitätsauslastungen ... 3
1.3. Umweltindizes und Unternehmensimage ... 4
1.4. Investition in Produktentwicklung ... 5

2. Kosten und Finanzierung ... 6
2.1. Herstellkosten und Selbstkosten ... 7
2.2. Lagerbestandskosten ... 7
2.3. Fremdfinanzierung ... 8

3. Rentabilität ... 10
3.1. Deckungsbeitrag IV / Betriebsergebnis ... 10
3.2. Periodenüberschuss/Periodenfehlbetrag ... 11
3.3. Eigenkapital und Eigenkapitalrendite ... 11

4. Liquidität (Zahlungsfähigkeit) ... 13
4.1. Liquiditätsgrad I bis III ... 13
4.2. Goldene Bilanzregel ... 14
4.3. Cash – Flow ... 16

5. Vermögensstruktur ... 18

6. Shareholder Earnings (Dividenden und Aktienkurs) und Unternehmenswert ... 19

7. Schlusswort ... 21

Insolvenzbericht ... 22

Literaturverzeichnis ... 26

COPYFIX AG: Bericht zur Bilanzpressekonferenz (Periode 1 – 8)

Vorstand Finanzen: Oliver Kuntze

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße Sie zu unserer heutigen Bilanzpressekonferenz der COPYFIX AG. Wie Ihnen bekannt ist, haben meine Vorstandskollegen und ich die COPYFIX AG in der Periode 1 übernommen. Ich freue mich, Sie heute über die Entwicklung unseres Unternehmens seit der Übernahme informieren zu dürfen.

Als strategische Ziele haben wir die Technologieführerschaft sowie die Erhöhung der Marktanteile von 25 % auf 30 % festgelegt. Unser Wettbewerbskonzept zur Erreichung der Ziele war die Differenzierung von den Mitbewerbern.

Ich möchte Sie heute darüber informieren, welche Investitionen wir getätigt haben, wie unsere Finanzierung und unser Betriebsergebnis aussahen, wie rentabel wir gearbeitet haben und wie unsere Liquiditätssituation, der Cash Flow und unsere Vermögensstruktur beschaffen war. Weiterhin dürfte Sie insbesondere die Entwicklung der Shareholder Earnings (diese ergeben sich aus den kumulierten Dividenden und dem Aktienkurs) und der Unternehmenswert interessieren.

Zur Verdeutlichung des komplexen Zahlenmaterials habe ich für Sie Grafiken vorbereitet auf die ich jeweils erläuternd eingehen werde.

Im Anschluss werde ich noch kurz die Gründe der Insolvenz in der 6. Periode darstellen.

1. Investitionen in Fertigungskapazitäten und in die Produktentwicklung

Investitionen in neue Fertigungsanlagen verbessern den Umweltindex und den Umweltbelastungsindikator und somit das Unternehmensimage. Das hat wiederum positive Auswirkungen auf den Aktienkurs.[1] Die Investition in die Produktentwicklung (Forschung und Entwicklung der Produkte) ist wichtig, um am Markt konkurrenzfähig zu bleiben, was wiederum essentiell für den Unternehmensbestand ist. [2]

1.1. Kapazitäten der Anlagen und der Fertigungsmitarbeiter

In der Periode 1 haben wir zwei alte Fertigungsanlagen vom Typ A verschrottet und eine neue Fertigungsanlage vom Typ C gekauft. In Periode 3 haben wir eine weitere Fertigungsanlage vom Typ C erworben. Ab Periode 4 hatten wir dann vier Fertigungsanlagen von Typ C im Bestand. Die verfügbare Kapazität betrug 84.331 Stück.

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen werden nicht dargestellt.]

Die Anzahl der Fertigungsmitarbeiter haben wir der Kapazitätshöhe der Fertigungsanlagen angepasst. In der Periode 4 hatten wir mit 1.837 Mitarbeitern den höchsten Bestand zu verzeichnen.

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen werden nicht dargestellt.]

1.2. Kapazitätsauslastungen

Die Kapazitätsauslastung der Anlagen betrug in den Perioden 1 bis 4 fast 100 %.[3] In der 5. Periode haben wir nur ca. 60 % unserer Fertigungskapazitäten ausnutzen können. In der 6. Periode haben wir für den COPY I (neu) nur 60,2 % der Anlagenkapazität und 68,3 % der Fertigungsmitarbeiterkapazität und für den COPY II 9,1 % der Anlagekapazität und 13,1 % der Fertigungsmitarbeiterkapazität genutzt, so dass wir insgesamt eine Maschinenauslastung von 69,4 % und eine Auslastung der Fertigungsmitarbeiter von 81,4 % verzeichnen konnten. In der 7. Periode lag die gesamte Kapazitätsauslastung der Maschinen weiter nur bei 75 % und in der 8. Periode bei 64 %. Die Kapazitätsauslastung der einsetzbaren Fertigungsmitarbeiter hat sich[4] wieder etwas verbessert.

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen werden nicht dargestellt.]

1.3. Umweltindizes und Unternehmensimage

Der Umweltindex der Fertigungsanlagen war mit einem Indexwert von 113 und der Umweltbelastungsindikator mit einem Indexwert von 110 in den Perioden 4 und 5 am höchsten. In Periode 6 waren die Indizes (so wie in der Ausgangsperiode 0) am geringsten (99/100).

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen werden nicht dargestellt.]

Das Unternehmensimage hat sich von Periode 1 bis 5 sukzessive verbessert und in den Periode 5 (Index 112) den höchsten Wert erreicht. In der Periode 6 (Insolvenz) hatte das Unternehmen mit einem Index von 105 das schlechteste Unternehmensimage.

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen werden nicht dargestellt.]

1.4. Investition in Produktentwicklung

Der Personalbestand der Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung hat sich sukzessive von Periode 1 bis Periode 8 gesteigert. In der 3. Periode haben wir unsere Mitarbeiteranzahl auf 90 erhöht, um die Entwicklung des neuen Schwarz-Weiß-Kopierers COPY I (neu) voran zu treiben [5]. In der 4. Periode haben wir die Mitarbeiterzahl auf 130 erhöht (davon 100 Mitarbeiter für COPY II). In der 6. Periode wurden 150 Mitarbeiter für die Forschung und Entwicklung eingesetzt (130 für den COPY II), in der 7. Periode 170 Mitarbeiter (110 für COPY II) und in der 8. Periode 180 Mitarbeiter (90 für COPY II).

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen werden nicht dargestellt.]

In den Perioden 1 bis 4 haben wir den Schwarz-Weiß-Kopierer COPY I (alt) produziert, ab der 5. Periode den verbesserten Schwarz-Weiß-Kopierer COPY I (neu) gefertigt und ab der 6. Periode zusätzlich den Farbkopierer COPY II produziert. In den Perioden 7 und 8 haben wir die Eigenproduktion des COPY II reduziert und den COPY II größtenteils extern anfertigen lassen.

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen werden nicht dargestellt.]

2. Kosten und Finanzierung

Investitionen in die Kapazitäten des Unternehmens und die Produktion verursachen Kosten. Sind die Umsatzerlöse hoch genug, um die anfallenden Kosten zu decken, kann sich das Unternehmen aus eigener Ertragskraft finanzieren. Ist es dazu nicht in der Lage, kann es sich z.B. über die Aufnahme von Fremdkapital zusätzlich finanzieren.

[...]


[1] Vgl. Handbuch Teilnehmerhandbuch - Teil 1 Einführung: TOP-SIM – General Management, S. 25.

[2] Anm.: Die Bewertung der technologischen und ökologischen Qualität unserer Produkte erfolgte in dem Fachmagazin „Der Profi Kopierer“; vgl. Handbuch Teilnehmerhandbuch - Teil 1 Einführung: TOP-SIM – General Management, S. 6.

[3] Anm.: In der Periode 1 hatten wir noch zu wenig Fertigungspersonal eingestellt, so dass die Produktion nur mittels Überstundeneinsatz der 827 eingesetzten Fertigungsmitarbeiter bewältigt werden konnte (109 % Auslastung).

[4] Anm.: (u.a. auch wegen der Verringerung der Mitarbeiterzahl durch Entlassungen).

[5] Anm.: Da der COPY I (neu) erst im Markt eingeführt werden konnte wenn dieser höhere Technologie- Ökologie-und Wertanalyseindizes aufwies als der COPY I (alt), haben wir in die Indizes des COPY I neu investiert.

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    Christian König (Autor)

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