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Japanische Unternehmenskultur im Wandel?

Der Einfluss der Wirtschaftskrise in den 1990er Jahren auf japanische Großunternehmen

Bachelorarbeit 2014 59 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Begriffsdefinitionen

Einleitung

1. Die japanische Wirtschaft
1.1 Entwicklung der japanischen Wirtschaft
1.1.1 Entwicklung der japanischen Wirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg
1.1.2 Die wirtschaftliche Krise – Ölkrisen, Bubble economy und wirtschaftliche Stagnation
1.1.3 Die wirtschaftliche Situation Japans heute
1.2 Besonderheiten der japanischen Wirtschaft

2. Japanische Unternehmenskultur
2.1 Theoretische Grundlagen zur Unternehmenskultur
2.1.1 Abgrenzung des Begriffs Unternehmenskultur
2.1.2 Ebenen und Symbolik von Unternehmenskultur
2.1.3 Starke und schwache Kulturen
2.2 Merkmale Japanischer Unternehmenskultur
2.2.1 Die drei Säulen japanischer Unternehmenskultur
2.2.2 Aufgabenbereiche, Gruppenarbeit und Entscheidungsprozesse
2.2.3 Frauen in japanischen Großunternehmen
2.3 Japanische Kultur als Einflussfaktor auf japanische Unternehmenskultur

3. Empirischer Teil
3.1 Methodische Vorgehensweise
3.1.1 Auswahl der Experten
3.1.2 Aufbau und Inhalt der Leitfäden
3.1.3 Durchführung und Auswertung
3.2 Ergebnisse
3.2.1 Lebenslange Anstellung, das Senioritätsprinzip und Unternehmensidentifikation
3.2.2 Aufgabenbereiche, Gruppenarbeit und Rekrutierung
3.2.3 Bekundete Werte, Rituale und Zeremonien
3.2.4 Entscheidungsfindung und hierarchische Strukturen
3.2.5 Arbeitsklima, Karoshi und Kündigung
3.2.6 Die Rolle der Frauen in japanischen Großunternehmen
3.2.7 Veränderungen der japanischen Unternehmenskultur
3.3 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abstract

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Entwicklung japanischer Unternehmenskultur seit den 90er Jahren. Die Forschungsfrage, die dabei im Mittelpunkt steht, lautet: Wie hat sich Unternehmenskultur japanischer Großunternehmen im Zusammenhang mit der aufgetretenen Wirtschaftskrise seit den 90er Jahren entwickelt und wie wird sie sich voraussichtlich weiterentwickeln? Welche Tendenzen sind zu erkennen? Es soll dabei beleuchtet werden, ob sich traditionelle, in der Kultur verwurzelten Praktiken und Rituale der Unternehmenskultur noch heute weiterhin finden oder ob sich bestimmte Aspekte verändert haben. Anhand von teilstrukturierten Interviews mit Mitarbeitern japanischer Großunternehmen soll ein Einblick in die aktuelle Unternehmenskultur ihrer Firmen gegeben werden, um daraufhin Annahmen über den Einfluss der Wirtschaftskrise der 90er Jahre zu treffen. Die Aussagen der japanischen Mitarbeiter wurden in dieser Arbeit mit Hilfe eines Expertengesprächs durch die Meinung eines Wissenschaftlers, dessen Spezialgebiet die japanische Wirtschaft und japanische Unternehmen sind, erweitert. Viele Aspekte japanischer Unternehmenskultur konnten in der Unternehmenskultur der Befragten ausgemacht werden. Nach der Auswertung der Ergebnisse kann demnach tendenziell davon ausgegangen werden, dass die Unternehmenskultur japanischer Unternehmen stark ausgeprägt ist und die Wirtschaftskrise der 90er Jahre nur wenig Einfluss auf die Unternehmenskultur ausübte.

The aim of this paper is to take a closer look at Japanese corporate culture of large firms and its development since the economic crisis of the 90´s. The central research question of this paper is: How has corporate culture of Japanese large firms developed considering the economic crisis of the 90´s and which are probable tendencies for the future? Answering this question, the idea is to examine which traditional aspects of Japanese corporate culture can still be found in major enterprises today and which aspects have disappeared or changed due to the crisis of the 90´s. With the help of part-structured interviews with employees of large Japanese firms in Japan it turned out, that most of the traditional aspects of Japanese corporate culture can still be found in their companies today. After interpreting the results of the interviews it can be assumed, that the corporate culture of Japanese large firms is of great strength and that the economic crisis of the 90´s did not have a greater influence on it.

Begriffsdefinitionen

MITI Ministerium für Internationalen Handel und Industrie

Zaibatsu Japanischer Begriff für Holdinggesellschaften im Familienbesitz; wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst

Keiretsu Bezeichnet in Japan wirtschaftliche Verbundsgruppen

Kaisha Japanischer Begriff für Großunternehmen

Karoshi Japanischer Begriff für Tod durch Überarbeitung

Ringisho Bezeichnet in Japan ein Dokument, was bei der Entscheidungsfindung verwendet wird

Senpai Bezeichnet im Japanischen eine Person, die länger zu einer Organisation gehört, als man selbst; dies hat hierarchisch gesehen Vorrang vor dem Lebensalter

Einleitung

Während meiner Reise durch Japan im Jahr 2011 wurde mir erstmalig die Einzigartigkeit der japanischen Kultur vor Augen geführt. Ich war fasziniert von der Andersartigkeit des Alltags in Japan und der japanischen Kultur. Während ich auf der Reise Literatur zu Japans Geschichte und Gesellschaft las, stieß ich auf die Besonderheit japanischer Unternehmenskultur. Die Literatur stammte aus den 90er Jahren und ich fragte mich, ob sich in der Zwischenzeit diesbezüglich vielleicht schon einiges verändert hatte.

Alle Unternehmen haben eine Unternehmenskultur. Wobei manche eine stärker ausgeprägte Unternehmenskultur aufweisen als andere. Diese Kulturen innerhalb der Firmen können Individuen und ihre Leistung enorm beeinflussen. Vor allem durch die wettbewerbsintensiven Märkte, in denen Unternehmen heutzutage agieren müssen, kann Unternehmenskultur vielleicht sogar als weitaus wichtiger für Erfolg erachtet werden, als bisher angenommen.[1] Vor allem in den 80er Jahren bestand allgemein großes Interesse an der Untersuchung von Unternehmenskultur, speziell der von japanischen Unternehmen, da diese seinerzeit mit ihren Produkten die Weltmärkte überschwemmten und Japan mit seinen Unternehmen als Wirtschaftsmacht eine Herausforderung für alle anderen Industriestaaten und ihre Märkte darstellte.[2] Während Japan Ende des Zweiten Weltkrieges noch ein Entwicklungsland mit starker Ausprägung des Primärsektors war[3], entwickelte sich das Land in kurzer Zeit zu einer der führenden Wirtschaftsmächte und zählt bis heute zu den drei wichtigsten Wirtschaftsnationen weltweit.[4] Die Vermutung lag nahe, dass die stark ausgeprägte Unternehmenskultur japanischer Unternehmen einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg hat.[5] In den 90er Jahren erlitt die japanische Wirtschaft jedoch eine schwere Krise, die lange anhielt.

Die 90er Jahre wurden deswegen auch als „verlorenes Jahrzehnt“ bezeichnet.[6] Die schwere Krise der japanischen Wirtschaft führte allgemein zu weniger Popularität in der Untersuchung von Unternehmenskultur in Japan.[7] Insbesondere zu dem Thema der Entwicklung japanischer Unternehmenskultur lässt sich in der wissenschaftlichen Literatur nur wenig finden. Nennenswert an dieser Stelle sind jedoch die Bücher „Personalwirtschaftlicher Wandel in Japan“[8] und „Arbeitswelten in Japan“[9], die den Einfluss des gesellschaftlichen Wertewandels in Japan auf die japanische Unternehmenskultur untersuchen.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung japanischer Unternehmenskultur seit den 90er Jahren zu untersuchen. Die Forschungsfrage, die dabei im Mittelpunkt steht lautet: Wie hat sich die Unternehmenskultur japanischer Großunternehmen im Zusammenhang mit der langanhaltenden Wirtschaftskrise in den 90er Jahren entwickelt und wie wird sie sich weiterentwickeln? Dabei soll aufgezeigt werden, welche traditionellen Praktiken und Rituale der Unternehmenskultur noch heute zu finden sind und welche Aspekte sich aufgrund der Wirtschaftskrise in den 90er Jahren verändert haben.

Um den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Entwicklung in Japan und der Unternehmenskultur japanischer Großunternehmen herzustellen, soll im theoretischen Teil zunächst ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Wirtschaft in Japan seit dem Zweiten Weltkrieg gegeben und Besonderheiten der japanischen Wirtschaft herausgestellt werden. Im zweiten Teil werden allgemeine, theoretische Grundlagen zur Unternehmenskultur erarbeitet, um anschließend zentrale Merkmale der Unternehmenskultur japanischer Großunternehmen, wie sie in der Literatur vor und während der Krise genannt werden aufzuzeigen. Auf den theoretischen Teil aufbauend soll durch teilstrukturierte Expertengespräche mit japanischen Mitarbeitern von Großunternehmen in Japan und einem deutschen Wissenschaftler, der sich intensiv mit japanischer Wirtschaft und Unternehmen in Japan beschäftigt hat, untersucht werden, wie sich die Unternehmenskultur in den jeweiligen Unternehmen bis heute entwickelt hat.

Es soll herausgefunden werden, welche Merkmale der japanischen Unternehmenskultur immer noch relevant sind, welche Aspekte sich aufgrund der Wirtschaftskrise in den 90er Jahren verändert haben und vielleicht auch weiterhin verändern werden.

Durch eine qualitative Befragung der aktuellen Situation können erste Annahmen über mögliche Einflussfaktoren der Wirtschaftskrise in den 90er Jahren auf die japanische Unternehmenskultur getroffen werden. Mit dieser Methode ist es nicht möglich allgemeingültige Aussagen zu treffen. Vielmehr soll ein Einblick in die Entwicklung von Unternehmenskultur einzelner japanischer Großunternehmen gewährt werden. Bei der Auswertung der Ergebnisse werden Hypothesen für die weitere Forschung aufgestellt und mögliche Tendenzen für die zukünftige Entwicklung japanischer Unternehmenskultur aufgezeigt.

1. Die japanische Wirtschaft

1.1 Entwicklung der japanischen Wirtschaft

1.1.1 Entwicklung der japanischen Wirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg

Japan, ein aus hauptsächlich vier Hauptinseln bestehendes Archipel vor der Ostküste des asiatischen Kontinents, ist durch Rohstoffarmut gekennzeichnet und besitzt aufgrund der überwiegend gebirgigen Oberflächenstruktur verhältnismäßig wenig fruchtbare und bewohnbare Landfläche. Dies stellt unter anderem einen der Gründe für den aggressiven Expansionsversuch Japans während des Zweiten Weltkriegs dar.[10] Nach dem Sieg der Alliierten über Japan im Zweiten Weltkrieg befand sich das Land in schwierigen Verhältnissen und sollte von den Amerikanern wieder aufgebaut und im amerikanischen Stil demokratisiert werden. Die Intention der Amerikaner war dabei, dass Japan den Amerikanern im Kampf gegen den Kommunismus, ebenso wie Deutschland, als wichtiger, strategischer Standpunkt dienen sollte – räumlich wie auch wirtschaftlich. Wirtschaftlich entscheidend waren vor allem die Bodenreform, die das Ende des Großgrundbesitzes bedeutete, sowie neue Regelungen zum Arbeitgeber-Arbeitnehmer Verhältnis, die unter anderem ein Streik- und Koalitionsrecht beinhalteten und die Zerschlagung der Zaibatsu beabsichtigten.[11]

Zaibatsu, wörtlich „vermögender Klan“, bezeichnet japanische Konglomerate mit abhängigen und verflochtenen Beziehungen untereinander, die meist von nur einer Familie geführt wurden. Zu den vier größten und einflussreichsten Zaitbatsu zählten Mitsubishi, Mitsui, Yasuda und Sumitomo.[12] Die Zaibatsu wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von den Amerikanern durch ihre engen Beziehungen zu politischen Parteien vor und während des Krieges als Mitverantwortliche für den Krieg gesehen und standen aus ihrer Sicht einer freien Marktwirtschaft nach westlicher Vorstellung im Wege. Die Zerschlagung der Zaibatsu war jedoch wenig erfolgreich.

Zwar wurde ein Teil der Familien von Zaibatsu-Unternehmen enteignet, Managementpersonal entlassen und Unternehmensanteile verkauft, jedoch die weiterhin enge Zusammenarbeit einstiger Zaibatsu Mitglieder als lockere Unternehmensgruppen konnte nicht unterbunden werden.[13] Vielmehr führten diese Maßnahmen zur langfristigen Stärkung der staatlichen Einflussnahme auf wirtschaftliche Aktivitäten und verhinderten so den Aufbau einer freien Marktwirtschaft.[14] Der Wiederaufbau Japans fand somit unter Beibehaltung der alten Strukturen statt. Die wichtigsten Kriegsinstitutionen überlebten den Zweiten Weltkrieg fast vollständig.[15]

Bis heute sind es in der japanischen Wirtschaft einige wenige Großkonzerne die das wirtschaftliche Geschehen stark beeinflussen und eng miteinander vernetzt sind. Diese Konzerne besitzen einen Großteil an Aktienanteilen voneinander, gehören sich dementsprechend also gegenseitig und bilden durch gegenseitige Produktions- und Distributionsverbünde Horizontal- und Vertikalgruppen. Diese wirtschaftlichen Verbundgruppen werden im Japanischen als Keiretsu bezeichnet. Sie sind informell gesehen die Nachfolger der Zaibatsu und bis heute wesentliches und besonderes Merkmal der japanischen Wirtschaft. Die Manager dieser Verbundgruppen arbeiten eng zusammen, tauschen Personal zwischen den Unternehmen aus und betreiben Technologietransfer untereinander. Die größten Banken und Versicherungen Japans sind Teil dieser Verbundgruppen und gewähren den Unternehmen günstige Finanzierungsmöglichkeiten. Die Unternehmensmanager treffen sich regelmäßig um gemeinsame Strategien zu entwickeln, sich abzusprechen und gemeinsam in neue Projekte zu investieren.[16] Die jahrelange, intensive Zusammenarbeit dieser Unternehmen basiert auf lang aufgebautem Vertrauen und gegenseitiger Abhängigkeit.[17] Durch diese Art der Unternehmensvernetzung entstanden für die jeweiligen Firmen enorme Vorteile, die sie später auch im internationalen Wettbewerb für sich nutzten. Sie konnten langfristig planen, technische und finanzielle Ressourcen teilen, gemeinsam investieren und dadurch unternehmerisches Risiko streuen. Durch derartige Vernetzung der großen Unternehmen untereinander konnten Importe und Investitionen aus dem Ausland weitestgehend verhindert werden. Die gegenseitige Beteiligung wurde auf diese Weise als Schutzwall gegen ausländische Investoren genutzt. In einem solchen System besteht gegenseitige Abhängigkeit und Harmonie wird zur Notwendigkeit.[18]

Auch die bewusste Einflussnahme des Staates in das wirtschaftliche Vorgehen war besonders in den ersten Jahrzehnten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Charakteristikum der japanischen Wirtschaft. Hochgestellte Beamte, Politiker und Unternehmensmanager arbeiteten intensiv zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg griff der Staat über das MITI, das Ministerium für Internationalen Handel und Industrie, heute Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie, gezielt in wirtschaftliche Aktivitäten ein und steuerte den allgemeinen Wirtschaftsablauf.[19] Das MITI förderte vor allem den Aufbau der Schwerindustrie in den 50ern und den Import von Technologien. 1949 gründete das MITI die japanische Förderbank, die Unternehmen günstige Finanzierungsmöglichkeiten anbot und somit dem Land zum wirtschaftlichen Aufschwung verhalf.[20] Eine Vielzahl von Faktoren führte in den nächsten Jahrzehnten zu einem Wirtschaftswunder in Japan. Zunächst waren eine strikte Geldpolitik, ein einheitlich fester Wechselkurs des Yen, sowie eine sparsame Haushaltsführung wichtige Elemente zur Stabilisierung der Wirtschaft und dem darauffolgenden Aufschwung. Nach dem Ende der amerikanischen Besatzungszeit in Japan, begann 1950 der Korea-Krieg, der drei Jahre anhielt. Dies führte dazu, dass Japan enorme Produktionsaufträge von den USA erhielt. Ferner wurden 1947 globale Handelsabkommen geschlossen, die den internationalen Handel erleichtern sollten. Die globalen Handelsabkommen stellten für Japan eine wichtige Voraussetzung für den Export und die damit zusammenhängenden, wirtschaftlichen Erfolge dar. Hohe Investitionsraten, Risikobereitschaft und liquide Finanzmärkte waren weitere Aspekte, die zum wirtschaftlichen Aufschwung beitrugen. Während der 50er und 60er Jahre begann dadurch in Japan wirtschaftlich gesehen eine Hochwachstumsphase, die bis in die 70er Jahre anhalten sollte.[21]

In dieser Zeit entwickelte sich Japan zu einer der wichtigsten Wirtschaftsmächte weltweit und japanische Unternehmen wurden Marktführer in vielen Branchen.[22] Auch aus struktureller Perspektive begannen einige Veränderungen in der Wirtschaft Japans. Noch bis in die 50er Jahre war ein Großteil der Erwerbstätigen in Japan im Agrarsektor tätig. Etwa die Hälfte der japanischen Beschäftigten arbeitete in der Landwirtschaft. Dementsprechend war die japanische Wirtschaft zu dieser Zeit vor allem durch den Primärsektor geprägt. In den nächsten Jahren wandelte sich dies von überwiegender Urproduktion hin zu immer mehr Ausprägung im Bereich der produzierenden Industrie wie auch der Dienstleistungen.[23]

1.1.2 Die wirtschaftliche Krise – Ölkrisen, Bubble economy und wirtschaftliche Stagnation

In den 70er Jahren erlitt die japanische Wirtschaft im Zusammenhang mit der ersten und zweiten Ölkrise, wie auch der Yen-Aufwertung Mitte der 80er Jahre ihre ersten Krisen, die zu geringeren Wachstumsraten des Bruttoinlandprodukts führten. Im Vergleich zu den Wachstumsraten anderer, führender Wirtschaftsnationen war die durchschnittliche Wachstumsrate von 4 Prozent jedoch immer noch beachtlich.[24]

Um das Wirtschaftswachstum in Japan weiterhin aufrechterhalten zu können, versuchte die Regierung mit Hilfe von Deregulierung der Finanzmärkte und günstigen Krediten die Binnenwirtschaft anzuregen, da die Exportzahlen durch den starken Yen zurückgingen. Durch günstige Kredite wurde der Kauf von Aktien und Immobilien für viele Unternehmen interessant, die sich durch Immobilien eine sichere Wertanlage angesichts der aktuellen Krise erhofften. Die Immobilienwerte und Grundstückwerte stiegen in dieser Zeit kontinuierlich. Die Unternehmen, die weiterhin Immobilien und Grundstücke aufkauften, gewannen dadurch an immer mehr Unternehmenswert.[25]

1985 begann damit in Japan die Zeit der Bubble economy. Schlagzeilen wie, dass der Platz des Kaiserpalasts in Tokyo Ende der 80er Jahre wertvoller als ganz Frankreich geschätzt wurde, sorgten international für viel Furore. Der starke Yen bewirkte auch, dass es für japanische Unternehmen und Einzelpersonen äußerst günstig war ausländische Vermögensgegenstände aufzukaufen, was dann auch geschah.[26] Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung im Land wurden jedoch auch immer wieder Skandale aufgedeckt, die korrupte Verbindungen zwischen Politikern und großen Unternehmen offenlegten. Angesichts dessen verloren japanische Politiker und Unternehmen immer mehr an Vertrauen innerhalb der japanischen Gesellschaft. 1990 platzte dann die Blase. Aktienwerte sanken drastisch und Bodenpreise halbierten sich. Viele Unternehmen sahen sich gezwungen Insolvenz anzumelden.[27] In den folgenden Jahren kam es durch das rapide Sinken der Aktienwerte zum Zusammenbruch des Finanzsektors. Mehrere Großbanken, Kreditgenossenschaften und Hypothekenfinanzierer gingen Pleite. Es begann in Japan durch die Bankenkrise eine Wirtschaftskrise und anschließend eine lange Zeit der Deflation und Depression.[28] Die Zeit von 1992 bis 2002 wurde deswegen auch als „Verlorenes Jahrzehnt“ bezeichnet.[29]

Die anhaltende Stagnation in der Wirtschaft wirkte sich unter anderem auch auf den Arbeitsmarkt aus. In Japan wurde 2001 mit einer Quote von fünf Prozent der höchste Stand der Arbeitslosigkeit seit dem Zweiten Weltkrieg gemeldet.[30] Seit 1990 nehmen nicht-reguläre Beschäftigungsverhältnisse in Japan immer mehr zu.[31] Aufgrund der wirtschaftlichen Krise vermehrten sich Sorgen um den Arbeitsplatz und die Alterssicherung in der japanischen Bevölkerung.[32] Japan befindet sich seit der Bubble economy immer wieder in wirtschaftlichen Krisen.[33]

Die Untersuchung eines möglichen Einflusses der Wirtschaftskrise von 1990 auf die japanische Unternehmenskultur von Großunternehmen ist deswegen besonders interessant, weil sie nicht so schnell überwunden wurde wie vorherige Krisen und ihre Auswirkungen noch zehn Jahre lang in Japan zu spüren waren. Aufgrund dessen ist zu vermuten, dass die lange Dauer der Krise einen Wandel der Unternehmenskultur zur Folge hat.

1.1.3 Die wirtschaftliche Situation Japans heute

Um die Wirtschaft anzukurbeln, verschuldet sich der japanische Staat immens und druckt gleichzeitig eine Unsumme an Geld, um japanische Waren im Ausland wieder günstiger zu machen.[34] Heute zählt Japan mit einer Staatsverschuldung von 240 Prozent zu den meist verschuldeten Ländern weltweit. Jedoch liegen die Schuldscheine hauptsächlich bei den japanischen Sparern, wodurch Japan lediglich einen kleinen Zinssatz zu zahlen hat.[35]

Durch staatliches Gelddrucken und finanzielle Hilfspakete konnte sich die japanische Wirtschaft in den letzten Monaten erholen und die Exportindustrie erzielte wieder erste Gewinne. All dies geschieht, wie auch in der Nachkriegszeit, durch starkes Eingreifen der Regierung, obwohl sich die Unternehmen mehr Deregulierung wünschen. Ob sich die derzeitigen wirtschaftlichen Erfolge langfristig halten, wird sich jedoch noch zeigen.[36] Prognosen zufolge soll die japanische Bevölkerung bis zum Jahr 2060 wegen einer geringen Geburtenrate und gleichzeitiger Überalterung um ein Drittel schrumpfen. Die Folgen dieses demographischen Wandels wird die japanische Wirtschaft belasten und stellt Regierung und Unternehmen vor eine enorme Herausforderung.[37]

Bei der geschichtlichen Betrachtung der wirtschaftlichen Entwicklung in Japan seit dem Zweiten Weltkrieg lässt sich jedoch erkennen, dass Krisen immer wieder überwunden werden konnten. Japan hat seit den 50er Jahren ökonomisch gesehen enorme Strukturveränderungen durchlebt und dabei große Erfolge gezeigt. Dadurch wird deutlich, dass Japan eine hohe Anpassungsfähigkeit aufweist und die japanische Wirtschaft von einer hohen Dynamik geprägt ist.[38]

1.2 Besonderheiten der japanischen Wirtschaft

Die Wirtschaft in Japan hat eine Vielzahl von Charakteristiken, die sich von Volkswirtschaften anderer Industrienationen erheblich unterscheiden. Zunächst ist hier die ökonomische Ausgangslage des Landes zu erwähnen. Das von Rohstoffarmut gekennzeichnete Land Japan weist mit einer Fläche von 377 800 m² nahezu die gleiche Landfläche wie Deutschland auf.[39] Mit einer Einwohnerzahl von knapp 127 Mio. Menschen liegt Japan jedoch im Vergleich mit den bevölkerungsreichsten Länder der Welt auf Platz 10.[40] Aus diesem Grund birgt der japanische Binnenmarkt immenses Potenzial. Gleichzeitig führt die hohe Bevölkerungszahl zu einer ebenfalls hohen Zahl an Arbeitskräften[41], die sich in Japan vor allem durch einen sehr guten Bildungsstand auszeichnen.[42]

Einen weiteren wichtigen Bestandteil der japanischen Wirtschaft bilden die bereits erwähnten Unternehmensgruppen, die sogenannten Keiretsu. Sie gehören zusammen mit der Politik und den Wirtschaftsministerien zum „eisernen Dreieck“ der Wirtschaft Japans. Bis heute bündeln diese strategischen Verbundgruppen trotz der zahlreichen Wirtschaftskrisen entscheidungspolitische Macht, wodurch die japanische Wirtschaft Züge einer Planwirtschaft aufweist.[43] Die Keiretsu Unternehmen konnten durch ihre engen Verflechtungen und gegenseitigen Aktienbesitz den japanischen Markt über lange Zeit vor ausländischen Investoren schützen und wurden vom Ausland oft als Schutzwall empfunden.[44]

Einen weiteren, relevanten Aspekt, vor allem im Zusammenhang mit Unternehmenskultur, bilden die Sozialleistungen und die Wohlfahrt in Japan, die hauptsächlich intern von den Firmen übernommen werden. Vergleicht man die öffentlichen Sozialausgaben im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt verschiedener hochentwickelter Industrienationen, fällt auf, dass Japan mit seinen Sozialausgaben weit hinter Deutschland und anderen Industrienationen liegt.[45] Den meisten Angestellten von Großunternehmen in Japan werden über das Unternehmen Firmenwohnungen gestellt. Es gibt in vielen Unternehmen betriebseigene Krankenhäuser und Erholungsstätten, die nur von Angestellten genutzt werden können. In solch einem System werden jedoch alle anderen, die nicht in einem Großunternehmen arbeiten von derartigen Leistungen ausgeschlossen.[46] Dieses Konzept der betrieblichen Wohlfahrt entstand in Japan bereits Ende des 19. Jahrhunderts, da zu dieser Zeit im Rahmen der Industrialisierung der Bedarf an Fachkräften enorm anstieg. Die Firmen hatten die Intention mit Hilfe von betrieblichen Zusatzleistungen attraktive Arbeitgeber zu sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte in Japan erneut Fachkräftemangel, wodurch das System weiter beibehalten wurde und noch bis heute Gültigkeit besitzt.[47]

Ein weiteres zentrales Merkmal der japanischen Wirtschaft ist paradoxerweise die hohe Sparquote des Landes. Demnach machen die Ersparnisse Japans knapp ein Drittel der weltweiten Ersparnisse aus. Diese hohen Rücklagen beziehen sich auf die Sparquoten von Haushalten, Unternehmen und Ersparnisse des Staates.[48] Durch diese immensen Summen an verfügbarem Kapital besitzt Japan wie auch seine Unternehmen einen entscheidenden Faktor für wirtschaftlichen Erfolg, der es ferner ermöglicht Investitionen zu tätigen und somit für wirtschaftliches Wachstum zu sorgen.[49] Der Import von Technologien sollte bei der Betrachtung des japanischen Wirtschaftssystems ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Bereits ein Blick in die geschichtliche Entwicklung des Landes zeigt, dass das Aneignen von technologischen Kenntnissen und die Verwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse schon früh von Japanern praktiziert wurden.

[...]


[1] Vgl. KOTTER, John P; HESKETT, James L.: Corporate culture and performance. New York: The Free Press, 1992, S. 9.

[2] SCHULTZ, Frederi>

[3] Vgl. HEMMER, Martin; LÜTZELER, Ralph: Landeskunde und wirtschaftliche Entwicklung seit 1945 in Die Wirtschaft Japans, Strukturen zwischen Kontinuität und Wandel. Berlin: Springer Verlag, 1998, S. 13.

[4] Vgl. STOCKER, Frank: Rangliste der Wirtschaftsnationen sortiert sich neu. Die Welt online, 13. März 2012, Abgerufen am 10.1.2014.

[5] Vgl. RESZAT, Beate: Binnenwirtschaft, Industrie- und Wirtschaftsstruktur: Charakteristka und Problemfelder. In: Länderbericht Japan, Geographie, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur. MAYER, Hans-Jürgen; POHL, Manfred (Hrsg .), Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1995, S. 257.

[6] Vgl. BURGSCHWEIGER, Nadine: Wirtschaft, Rezession, Transformation und Konjunkturerholung in Japan – Land und Leute, Geographie und Geschichte, Politik und Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. HAASCH, Günther (Hrsg.), Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag, 2003, S. 103.

[7] Vgl. GOYDKE, Tim T (Hrsg.); et al..: Corporate Culture in China and Japan. Münster: MV Wissenschaft, 2010, S. 2f.

[8] DOROW, Wolfgang; GROENEWALD, Horst (Hrsg.): Personalwirtschaftlicher Wandel in Japan, Gesellschaftlicher Wertewandel und Folgen für die Unternehmungskultur und Mitarbeiterführung. Wiesbaden: Gabler Verlag, 2003.

[9] HAACK, Rene (Hrsg.): Arbeitswelten in Japan. Deutsches Institut für Japanstudien, München: Iudicium Verlag, 2006.

[10] Vgl. HEMMER, Martin; LÜTZELER, Ralph: Landeskunde und wirtschaftliche Entwicklung seit 1945. In: Die Wirtschaft Japans, Strukturen zwischen Kontinuität und Wandel. Deutsches Institut für Japanstudien (Hrsg.), Berlin: Springer Verlag, 1998, S. 2 f.

[11] Vgl. KEVENHÖRSTER, Paul; PASCHA, Werner; SHIRE, Karen A.: Japan, Wirtschaft-Gesellschaft-Politik. Opladen: Leske+Budrich, 2003, S. 41 f.

[12] Vgl. FLATH, David: The Japanese Economy. 2. Aufl. New York: Oxford University Press, 2005, S. 46.

[13] Vgl. FLATH, D. 2005, S. 75.

[14] Vgl. KEVENHÖRSTER, P.; PASCHA, W.; SHIRE, K.A. 2003, S. 42.

[15] Vgl. FINSTERBUSCH, Stephan: Historische Finanzkrisen: Japan 1990, Börsenkrach im Zeichen der orakelnden Kröte. Frankfurter Allgemeine online, 7. Juli 2008, http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/historische-finanzkrisen-japan-1990-boersenkrach-im-zeichen-der-orakelnden-kroete-1279852.html, Abgerufen am 10.1.2014.

[16] Vgl. ELI, Max: Die Bedeutung wirtschaftlicher Verbundgruppen: Netzwerkstruktur und Keiretsu-Effekt. In Länderbericht Japan – Geographie, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur. MAYER, Hans Jürgen; POHL, Manfred (Hrsg.), Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1995, S. 265 f.

[17] Vgl. BLACK, J. Stewart; MORRISON, Allen J.: Sunset in the Land of the rising Sung – Why Japanese multinational corporations will struggle in the global future. New York: Insead Business Press, 2010, S. 23.

[18] Vgl. ELI, M. 1995, S. 275 f.

[19] Vgl. ebd. 1995, S. 259 f.

[20] Vgl. BLACK, J.S.; MORRISON, A.J., 2010, S. 23.

[21] Vgl. KEVENHÖRSTER, P.; PASCHA, W.; SHIRE, K.A, 2003, S. 42 f.

[22] Vgl. HAASCH, Günther: Geschichte, Vom Korea-Krieg bis zum Platzen der Bubble economy. In: Japan-Land und Leute, Geographie und Geschichte, Politik und Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. HAASCH, Günther (Hrsg.), et al., Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag, 2011, S. 58.

[23] Vgl. HEMMERT, M; LÜTZELER, R., 1998, S. 13.

[24] Vgl. KEVENHÖRSTER, P.; PASCHA, W.; SHIRE, K.A. 2003, S. 45.

[25] Vgl. ebd. S. 47 f.

[26] Vgl. JOHNSTON, Eric: Japan´s bubble economy, Lessons from when the bubble burst in: The Japan Times, 6. Januar 2009, http://www.japantimes.co.jp/news/2009/01/06/ news/lessons-from-when-the-bubble-burst/#.UsBvU_TuK5I, Abgerufen am 21.10.2013.

[27] Vgl. KEVENHÖRSTER, P.; PASCHA, W.; SHIRE, K.A. 2003, S. 48 ff.

[28] Vgl. FINSTERBUSCH, Stephan: Historische Finanzkrisen: Japan 1990, Börsenkrach im Zeichen der orakelnden Kröte. Frankfurter Allgemeine online, 7. Juli 2008, http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/historische-finanzkrisen-japan-1990-boersenkrach-im-zeichen-der-orakelnden-kroete-1279852.html, Abgerufen am 10.1.2014.

[29] Vgl. BURGSCHWEIGER, N., 2011, S. 103.

[30] Vgl. Konjunktur, Arbeitslosigkeit in Japan auf Rekordhöhe. Frankfurter Allgemeine online, 28. August 2001, http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur-arbeitslosigkeit-in-japan-auf-rekordhoehe-131945.html Abgerufen am 10.1.2014.

[31] Vgl. BURGSCHEIGER, N., 2011, S. 103.

[32] Vgl. KEVENHÖRSTER, P.; PASCHA, W.; SHIRE, K.A. 2003, S. 53.

[33] Vgl. LILL, Felix: Staatsverschuldung, Japan steckt in der Deflatationsfalle. Zeit online, 13. November 2012, http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/japan-staatsschuld-rezession, Abgerufen am 6. Dezember 2013.

[34] Vgl. LILL, Felix: Staatsverschuldung, Japan steckt in der Deflatationsfalle. Zeit online, 13. November 2012, http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/japan-staatsschuld-rezession, Abgerufen am 6. Dezember 2013.

[35] Vgl. ZSCHÄPITZ, Holger: Japans Defizit erreicht unfassbare Dimensionen. Die Welt online, 9. August 2013, http://www.welt.de/finanzen/article118869119/Japans-Defizit-erreicht-unfassbare-Dimension.html, Abgerufen am 6. Dezember 2013.

[36] Vgl. GERMIS, Carsten: Export-Boom – Die Japan AG meldet sich zurück, Frankfurter Allgemeine Zeitung online, 28.9.2013, http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/export-boom-die-japan-ag-meldet-sich-zurueck-12594706.html, Abgerufen am 27.10.2013.

[37] Vgl. GILLERT, Sonja: Japans Bevölkerung stirbt langsam aus. Die Welt online, 24. Juni 2013, http://www.welt.de/politik/ausland/article117397916/Japans-Bevoelkerung-stirbt-langsam-aus.html, Abgerufen am 20.12.2013.

[38] Vgl. HEMMERT, M; LÜTZELER, R, 1998, S.16.

[39] Vgl. ebd. 1998, S. 2 f.

[40] Vgl. Japans Bevölkerung im Länder Lexikon online, http://www.laender-lexikon.de/Japan_(Bev%C3%B6lkerung), Abgerufen am 10.1.2014.

[41] Vgl. HEMMERT, M; LÜTZELER, R, 1998, S. 2 f.

[42] Vgl. RESZAT, B., 1995, S. 257 f.

[43] Vgl. ROTHACHER, Albrecht: Die Rückkehr der Samurai, Japans Wirtschaft nach der Krise. Berlin: Springer Verlag, 2007, S. 42.

[44] Vgl. ELI, M. 1995, S. 275 f.

[45] Vgl. TRÄNHARDT, Anna M.: Soziale Sicherung in Japan. In Länderbericht Japan, Geographie, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur. MAYER, Hans Jürgen; POHL, Manfred (Hrsg.), Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1995, S. 431 f.

[46] Vgl. OKUMURA, Hiroschi: Japan und seine Unternehmen, Einführung in gegenwärtige Strukturprobleme. München: Oldenbourg, 1998, S. 101.

[47] Vgl. TRÄNHARDT, A. 1995, S. 435 f.

[48] Vgl. ARGY, V.; STEIN L.: The Japanese Economy, London, 1997, zitiert nach Japan - Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, KEVENHÖRSTER, P.; PASCHA, W.; SHIRE, K.A., 2003, S. 61.

[49] Vgl. KEVENHÖRSTER, P.; PASCHA, W.; SHIRE, K.A. 2003, S. 60.

Details

Seiten
59
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668147751
ISBN (Buch)
9783946458135
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v313835
Institution / Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Note
1,3
Schlagworte
japanische unternehmenskultur wandel einfluss wirtschaftskrise jahren großunternehmen

Autor

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Titel: Japanische Unternehmenskultur im Wandel?