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Mobile Computing in der Kontraktlogistik. Wie beeinflussen mobile Endgeräte den Erfolg von Logistikdienstleistern?

Entwicklung eines Treiberbaums

Diplomarbeit 2013 107 Seiten

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung, Problemstellung und Vorgehen
1.1 Einleitung
1.2 Ziele
1.3 Forschungsfragen
1.4 Forschungsmethodik und -design
1.5 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Kontraktlogistik
2.1.1 Definition
2.1.2 Entwicklung
2.1.3 Kritische Erfolgsfaktoren
2.2 Innovationen in der Logistik
2.3 Mobile Computing
2.4 Typologisierung mobiler Endgeräte
2.4.1 Allgemeine mobile Endgeräte
2.4.2 Mobile Endgeräte für die Logistik

3 Marktanalyse mobiler Endgeräte für den Logistikeinsatz
3.1 Methodik und Vorgehen
3.2 Auswertung der Ergebnisse

4 Technologische Nutzenpotenziale mobiler Endgeräte
4.1 Interaktive Oberfläche
4.2 Bewegungssensor (zur Gestikeingabe)
4.3 Mobile Datenerfassung
4.4 Auto-ID-Techniken
4.4.1 Barcode
4.4.2 RFID
4.4.3 Spracherkennung
4.5 Sprachsteuerung
4.6 Schutzart
4.7 Prozessor-, Speicher- und Akkumulator-Leistung
4.8 Serviceorientierte Architektur (SOA)
4.9 Cloud Computing, Web 2.0 und Dezentralisierung

5 Anforderungen von Verladern zur Integration mobiler Endgeräte
5.1 Anforderungen an die Technologie
5.1.1 Technologieakzeptanz
5.1.2 Monitoring- & Reportingfunktion
5.1.3 Prozessautomatisierung und -beschleunigung
5.1.4 Standardisierte Schnittstellen
5.1.5 IT-Sicherheit
5.2 Anforderungen an die Dienstleistung
5.2.1 Ganzheitliche Dienstleistung
5.2.2 Kundenindividuelle Leistungserstellung
5.2.3 Kostenreduktion durch Outsourcing der Logistikdienstleistung
5.2.4 Innovationsfähigkeit
5.2.5 Anpassung des Vertrags innerhalb und nach der Laufzeit
5.2.6 Technologieunabhängigkeit vom Dienstleister
5.2.7 Sicherheit in der Supply Chain

6 Erfolgsfaktorenanalyse mobiler Endgeräte für Logistikdienstleister
6.1 Technologietreiberbäume ausgewählter Einsatzgebiete
6.1.1 Mobile Supply Chain Management
6.1.2 Mobile Customer Relationship Management
6.1.3 Mobile Procurement
6.1.4 Mobile Business Intelligence
6.2 Ganzheitliche Betrachtung, Synergien und Interdependenzen
6.3 Handlungsempfehlungen für Logistikdienstleister

7 Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
7.3 Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Forschungsdesign der Arbeit

Abbildung 2: Aufbauschema der Arbeit

Abbildung 3: Typologisierung mobiler Endgeräte - 3D-Matrix

Abbildung 4: Mobile Endgeräte für die Logistik

Abbildung 5: Venn-Diagramm der Stichprobenauswahl

Abbildung 6: Verteilung der Technologievorkommen

Abbildung 7: Verteilung der IP Schutzart

Abbildung 8: Verteilung der Akkumulator-Laufzeit

Abbildung 9: Verteilung der Prozessorleistung

Abbildung 10: Verteilung Arbeitsspeicher

Abbildung 11: Verteilung Betriebssysteme

Abbildung 12: Technology Acceptance Model (TAM)

Abbildung 13: Technologietreiberbaum mSCM

Abbildung 14: Technologietreiberbaum mCRM

Abbildung 15: Datentransfer über WebEDI

Abbildung 16: Technologietreiberbaum Mobile Procurement

Abbildung 17: Technologietreiberbaum Mobile Business Intelligence

Abbildung 18: Einsatzgebiete im Fokus kritischer Erfolgsfaktoren

Abbildung 19: Anzahl analysierter mobiler Endgeräte pro Hersteller

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: IP Schutzart nach DIN EN 60529

Tabelle 2: Phasen des Supply Chain Event Management

Tabelle 3: Datenerhebung mobiler Endgeräte 1 von 4

Tabelle 4: Datenerhebung mobiler Endgeräte 2 von 4

Tabelle 5: Datenerhebung mobiler Endgeräte 3 von 4

Tabelle 6: Datenerhebung mobiler Endgeräte 4 von 4

Tabelle 7: Verwendete Suchbegriffe in der strukturierten Literaturanalyse

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung, Problemstellung und Vorgehen

1.1 Einleitung

In den letzten Jahren ist ein progressiver Trend der Mobilität zu beobachten. Dabei handelt es sich nicht nur um die Mobilität im Sinne eines physischen Ortswechsels, sondern vermehrt auch um Mobilität von Informationen. Der Trend- und Zukunftsfor- scher Matthias Horx erklärt diesen Umstand wie folgt: „Wir müssen lernen, Mobilität nicht nur als körperliche Bewegung von A nach B zu begreifen. Mobilität in Zukunft ist Meta-Mobilität - es geht um geistige, emotionale, mentale, kommunikative und soziale Mobilität. Die Vehikel, die man dazu braucht, sind nur teilweise Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen.“1

Getrieben wird der Mobilitätstrend durch das verstärkte Angebot an günstigen mobilen Endgeräten mit einem immer breiter werdenden Funktionsumfang. Die neuen Techno- logien, wie Touchscreen, interaktive Applikationen und die Fähigkeit Breitband- Internet mobil zu nutzen, schaffen ein Umfeld, in dem Mobilität nicht nur möglich, sondern zum Teil auch notwendig wird. Daher wird der Austausch von Informationen in Echtzeit von immer mehr Menschen genutzt. Bereits 34 Prozent der Deutschen benutzten mobiles Internet vom Smartphone oder Tablet-PC. Das geht aus einer aktuellen BITKOM-Umfrage hervor.2 Neben dem Privatkundenbereich werden die neuen Technologien auch zunehmend im Geschäftskundenbereich verwendet.3

Vor diesem Hintergrund ist eine Untersuchung insbesondere in dem Bereich interessant, in dem Mobilität zentraler Bestandteil ist. Das ist die Logistik. Es liegt nah, gerade die Prozesse durch mobile Endgeräte zu unterstützen, in deren Umfeld Güter von A nach B transportiert werden.4 In der Logistik werden physische Waren bewegt. Diese Waren- bewegungen müssen datentechnisch begleitet werden. Demnach benötigt die mobile Logistik mobile Computer.5

Wie können Unternehmen im Bereich Logistik die neuen mobilen Endgeräte einsetzen? Können Prozesse im Hinblick auf Kosten, Qualität, Flexibilität und Zeit durch den Einsatz mobiler Endgeräte effizienter gestaltet werden? Welche Applikationen sind denkbar? Wie können diese aktiv als Front-End Wissensmanagement-Systeme unterstützen? Das sind Fragen mit denen sich die Logistik in Zukunft beschäftigen muss.

Die Prozesskettenoptimierung und die unternehmensübergreifende Integration von weltweiten Logistiknetzen wurden in der Vergangenheit insbesondere durch Technolo- gien im Bereich der Informations- und Kommunikationssysteme möglich.6 Dazu zählen vor allem Telefon, Fax und Internet. Heutige mobile Endgeräte haben die Fähigkeit innovative Auto-ID Techniken und interaktive Touchscreen-Oberflächen zu nutzen und haben zudem eine mobile Breitband-Datenanbindung. Dadurch können Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg bis zum Kunden verfolgt und aktiv kontrolliert werden. Insbesondere für Logistikdienstleister ergeben sich hierdurch Gestaltungsmöglichkeiten, die den Unternehmenserfolg sichern können. Inwiefern Logistikdienstleister sich dies zu Nutze machen und vom Einsatz mobiler Endgeräte profitieren, ist Gegenstand dieser Arbeit.

1.2 Ziele

Das Ziel dieser Arbeit ist eine Erfolgsfaktorenanalyse, die den Einfluss innovativer mobiler Endgeräte auf die kritischen Erfolgsfaktoren von Logistikdienstleistern untersucht. An deren Ende steht die Entwicklung eines Technologietreiberbaums, in dem die Wirkungsweisen einzelner Technologien mobiler Endgeräte auf die kritischen Erfolgsfaktoren dargestellt werden.

Es sollen zunächst die unterschiedlichen Technologien mobiler Endgeräte identifiziert werden, um anschließend herauszuarbeiten, inwiefern diese Technologien Nutzenpoten- ziale freisetzen und erfolgsversprechend in der Kontraktlogistik eingesetzt werden können.

Dazu sollen die Anforderungen von Verladern im Bereich Mobile Computing ermittelt werden, um beantworten zu können, wie die kritischen Erfolgsfaktoren Kosten, Qualität, Zeit und Flexibilität des Logistikdienstleisters beeinflusst werden. Nach einer ganzheitlichen Betrachtung sollen aus der Erfolgsfaktorenanalyse Handlungsempfeh- lungen abgeleitet werden.

1.3 Forschungsfragen

Aus dem oben genannten Ziel ergibt sich die folgende Forschungsfrage:
- Wie wirkt sich der Einsatz innovativer mobiler Endgeräte auf die kritischen Erfolgsfaktoren von Logistikdienstleistern aus?

Um die Forschungsfrage beantworten zu können, müssen folgende Teilfragen beantwortet werden:7

- Welche Technologien werden in heutigen mobilen Endgeräten verwendet? (Bearbeitung in Kapitel 3)
- Welche technologischen Nutzenpotenziale ergeben sich durch den Einsatz innovativer mobiler Endgeräte? (Bearbeitung in Kapitel 4)
- Welche Anforderungen zur Integration mobiler Endgeräte haben Verlader? (Bearbeitung in Kapitel 5)
- Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich für Logistikdienstleister im Bereich Mobile Computing? (Bearbeitung Kapitel 6)

1.4 Forschungsmethodik und -design

Im Folgenden wird die wissenschaftliche Methodik dieser Arbeit vorgestellt und epistemologisch eingeordnet. Anschließend wird das angestrebte Forschungsdesign erläutert.

In der Wissenschaftstheorie wird zwischen Formal- und Realwissenschaften unterschie- den.8 Zu den Formalwissenschaften zählen beispielsweise Gebiete der Logik, der Mathematik oder der theoretischen Informatik, die abstrakte und logische Zusammen- hänge beschreiben. Realwissenschaften hingegen lassen sich in Natur- und Sozialwis- senschaften aufteilen und setzen sich mit realen Phänomenen, d.h. der Beobachtung prinzipiell zugänglicher Erscheinungen, auseinander.9 Die Betriebswirtschaft ist ein Teilgebiet der Sozialwissenschaften und daher den Realwissenschaften zuzuordnen.10 Logistik und Mobile Computing als Teil der Informations- und Kommunikationswis- senschaften sind interdisziplinäre, anwendungsorientierte Wissenschaften und haben eine betriebswirtschaftliche Funktion. Folglich zählt das Forschungsvorhaben dieser Arbeit wissenschaftstheoretisch zum Teilgebiet der Realwissenschaften. Ziel der Realwissenschaften ist es, reale Sachverhalte zu beschreiben und zu erklären, um empirisch gehaltvolle Aussagesysteme (Theorien) abzuleiten und zu prüfen (Verifikati- on, Falsifikation).11

Aufgrund der offen formulierten Forschungsfrage wird ein explorativ-deskriptives Forschungsdesign gewählt, das nach dem Prozessschema in Abbildung 1 verläuft.

Abbildung 1: Forschungsdesign der Arbeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Becker, F. (2012), S. 1

Die Arbeit geht dabei induktiv vor, d.h. aus einzelnen Beobachtungen setzen sich die ersten kausalen Vermutungen zusammen, die dann durch weitere systematische Beobachtungen manifestiert werden. Es wird also aus einzelnen Ausschnitten der Realität auf allgemein gültige Gesetzmäßigkeiten geschlossen.12 Dabei wird vorwiegend auf qualitative Erhebungsmethoden zurückgegriffen, da die Arbeit insbesondere nach Erkenntnisgewinn (Theorien) und nicht nach Erkenntnisüberprüfung (Verifikation, Falsifikation) strebt. Qualitative Methoden eignen sich besonders, um auf relativ unerforschten Gebieten Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven genau zu betrachten.13 Zur Datenerhebung wird eine Marktanalyse durchgeführt, in der 100 mobile Endgeräte von insgesamt 12 verschiedenen Herstellern anhand von Spezifikati- onsdatenblättern untersucht werden.14 Zudem wird eine strukturierte Literaturanalyse durchgeführt, um die technologischen Nutzenpotenziale mobiler Endgeräte sowie die Anforderungen von Verladern zu ermitteln. Dazu werden einschlägige Datenbanken des EBSCO Information Service untersucht.15 Zur Literaturauswahl werden Suchbegriffe (strings) verwendet, die im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten, Logistikdienstleis- tung sowie Identifikations- und Kommunikationstechnologie stehen. Dabei werden bevorzugt aktuelle wissenschaftliche Fachzeitschriften (scholarly journals) ausgesucht. Einschlägige Schriften werden anhand des Titels ausgewählt, wenn dieser einen semantischen Bezug zum Thema aufweist. Diese werden nachfolgend inhaltlich auf Anforderungen von Verladern und technologische Nutzenpotenziale mobiler Endgeräte untersucht.16 Eine vollständige Tabelle der verwendeten Suchbegriffe und der Ergebnis- se befindet sich im Anhang dieser Arbeit. Die Begrifflichkeiten sind durch die struktu- rierte Literaturanalyse abgegrenzt. Eine weitere Literaturrecherche innerhalb und außerhalb der Datenbanken des EBSCO Information Service wird nur mithilfe der identifizierten Begrifflichkeiten aus der strukturierten Literaturanalyse durchgeführt.

Zudem werden viele Erfahrungen und Beobachtungen herangezogen, die im Rahmen der Arbeit bei einem Systemanbieter im Bereich Mobile Computing gemacht wurden. Dazu zählen weitestgehend offene, nicht standardisierte Befragungen, Werksbegehungen, Auswertungen grafischer und textueller Aufbau- und Prozessbeschreibungen sowie verschiedene technologische Testergebnisse mobiler Endgeräte.

Es sei an dieser Stelle zu bemerken, dass qualitatives Denken das induktive Vorgehen zwar explizit zulässt, allerdings sollte die aufgestellte Theorie auch quantitativ kontrol- liert und überprüft werden, um den wissenschaftlichen Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität zu genügen.17 Dies wäre das gegenteilige deduktive Verfah- ren. Es ist aufgrund der eingeschränkten Forschungsmittel jedoch nicht Gegenstand dieser Arbeit und ist eventuell im Rahmen weiterer Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet denkbar.

1.5 Aufbau der Arbeit

Der Aufbau der Arbeit orientiert sich an der Zielstellung und den Forschungsfragen aus Kapitel 1. Als Grundlage dienen die vorangegangene Forschungsmethodik und das Forschungsdesign.

In einem einleitenden Teil werden in Kapitel 2 die theoretischen Grundlagen für die Arbeit gesetzt. Dazu werden hauptsächlich Begrifflichkeiten definiert, die zum Gegenstand dieser Arbeit gehören. Zunächst wird die Kontraktlogistik beschrieben und identifiziert, was die kritischen Erfolgsfaktoren von Logistikdienstleistern sind. Nach einem kurzen Überblick über Innovationen in der Logistik folgt die Abgrenzung des Untersuchungsgebiets Mobil Computing zu verwandten Begriffen. Anschließend werden verschiedene mobile Endgeräte typologisiert und eingeordnet mit welcher Gruppe von mobilen Endgeräten sich die vorliegende Arbeit befasst.

In Kapitel 3 werden die Ergebnisse einer Marktanalyse von mobilen Endgeräten für den Logistikeinsatz präsentiert. Diese dient dazu, das Technologievorkommen der mobilen Endgeräte zu ermitteln. Dabei werden insbesondere Statistiken zur Verteilung der einzelnen Technologien dargelegt.

Das Kapitel 4 führt die Ergebnisse der Marktanalyse weiter. Demnach werden die Nutzenpotenziale identifiziert, die durch die Technologien mobile Endgeräte möglich werden - d.h. es wird die Frage beantwortet, was mobile Endgeräte leisten können. Dabei wird sehr spezifisch auf die einzelnen Kerntechnologien eingegangen.

Kapitel 5 beschäftigt sich mit den Anforderungen zur Integration mobiler Endgeräte, die speziell Verlader haben. Es wird präzisiert, was Unternehmen und ihre Kunden heute und in Zukunft technologisch benötigen, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu wirtschaften. Hierbei wird zwischen Anforderungen an die Technologie und Anforderungen an die Dienstleistung unterschieden.

Anhand der zuvor ermittelten technologischen Nutzenpotenziale sowie der Anforderun- gen der Verlader wird in Kapitel 6 eine Erfolgsfaktorenanalyse für mobile Endgeräte für Logistikdienstleister durchgeführt. In der theoretischen Analyse werden Einsatzge- biete, in denen mobile Endgeräte erfolgswirksam benutzt werden können, partiell betrachtet, da bestimmte Einsatzgebiete unterschiedliche Wirkungsweisen auf die kritischen Erfolgsfaktoren von Logistikdienstleistern haben. Die Einsatzgebiete ergeben sich aus den ermittelten Erkenntnissen der Datenerhebung. Demnach werden die Anforderungen der Verlader und die technologischen Nutzenpotenziale mobiler Endgeräte herangezogen und festgestellt, in welchen Einsatzgebieten welche Technolo- gien Einfluss auf die kritischen Erfolgsfaktoren von Logistikdienstleistern haben. Die kausalen Zusammenhänge werden in einzelnen Technologietreiberbäumen, die sich nach den Einsatzgebieten aufteilen, visuell dargestellt. Auf eine grafische Zusammen- führung zu einem Treiberbaum wird aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet. Aus den Ergebnissen werden zum Schluss Handlungsempfehlungen für Logistikdienstleister hergeleitet.

Das Kapitel 7 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen im Bereich Mobile Computing in der Logistik. Zudem wird auf weiteren Forschungsbedarf in diesem Untersuchungsgebiet hingewie- sen. Abschließend folgt ein Fazit, in dem die Ergebnisse der Arbeit kritisch reflektiert werden.

In der folgenden Abbildung 2 wird das Aufbauschema der Arbeit zur Verdeutlichung in die vier Prozessschritte Datenerhebung, Datenauswertung, Dateninterpretation und Umsetzungsberatung eingegliedert. Die Ellipsen bilden die einzelnen Vorgangsschritte ab, während die Pfeile als „Input“ zu interpretieren sind, d.h. die Ergebnisse einer vorangegangenen Erarbeitung dienen als Grundlage der nachfolgenden, wobei die dunklen Ellipsen die Forschungsmethodik und die hellen Ellipsen den thematischen Bezug darstellen.

Abbildung 2: Aufbauschema der Arbeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

2 Theoretische Grundlagen

Im folgenden Kapitel werden die theoretischen Grundlagen für die vorliegende Arbeit beschrieben und Begrifflichkeiten definiert.

2.1 Kontraktlogistik

Nachfolgend wird zunächst der Begriff der Kontraktlogistik, wie er in dieser Arbeit aufgefasst wird, definiert. Anschließend wird auf die Entwicklung der Kontraktlogistik eingegangen und erläutert, was die kritischen Erfolgsfaktoren der Kontraktlogistik sind.

2.1.1 Definition

In der Literatur gibt es keine eindeutige Definition des Begriffs Kontraktlogistik. Grundsätzlich beschreibt die Kontraktlogistik eine vertraglich geregelte Kooperation zwischen einem Logistikdienstleister und einem Verlader.18 Ein Verlader ist nach Definition des Bundesverbandes Werkverkehr und Verlader e.V. ein Auftraggeber für Logistikdienstleistungen. Die Abgrenzung einer Dienstleistung zu einer Sachleistung erfolgt in der wissenschaftlichen Diskussion häufig anhand folgender Merkmale: Immaterialität und Individualität der Leistung, das Zusammenfallen von Leistungser- stellung und Leistungsinanspruchnahme (Uno-Actu-Prinzip) und die damit einherge- hende Nicht-Lagerbarkeit der Leistung. Die Merkmale und ihre Ausprägungen werden jedoch kontrovers diskutiert. Ein allgemeiner Konsens hingegen besteht weitestgehend in der Charakterisierung der Dienstleistung als Integration eines externen Faktors in den Leistungserstellungsprozess.19 Demnach kann der externe Faktor im Falle der Logistik- dienstleistung eine Transport-, Lager-, Speditions- oder auch eine Value-Added- Dienstleistung für den Verlader sein. Das Kooperationsverhältnis ist im Regelfall spezifisch und längerfristig angelegt. Eine genaue Definition der Kontraktlogistik, wie sie in der vorliegenden Arbeit aufgefasst wird, erfolgt in Anlehnung an Borchert et al. und wird anhand der folgenden Merkmale festgelegt:20

- integrierte Leistungsbündel, die
- kundenspezifisch zusammengestellt werden und
- vertraglich, mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren, fixiert sind.

Die Leistungsbündel können auch Tätigkeiten umfassen, die einen indirekten Bezug zu klassischen Logistikdienstleistungen aufweisen. Beim Erstellen ganzheitlicher Logistiksysteme impliziert dies meist viele unterschiedliche Leistungen, die entweder vom Logistikdienstleister selbst erstellt oder zumindest von ihm beauftragt und koordiniert werden. Im Hinblick auf den Integrationsprozess mobiler Endgeräte kann demnach im Leistungsbündel unter anderem auch die kundenspezifische Entwicklung von Applikationen oder die Abwicklung von Reparaturen enthalten sein.

2.1.2 Entwicklung

Die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen steigt. Das umgesetzte Volumen auf dem Logistikmarkt hat sich in der Zeit von 1996 bis 2008 von 170 auf 205 Milliarden Euro erhöht.21 Das war nicht immer so. Die Rahmenbedingungen, in denen logistische Aufgaben bewältigt werden mussten, haben sich im Zeitverlauf verändert. Die Abwick- lung der Logistik wurde früher von vielen Unternehmen selbst übernommen. Demnach wurde sie in den 70er Jahren noch als abgegrenzte Funktion betrachtet. Zu den klassischen Aufgaben gehörte die Optimierung von Transport, Umschlag und Lage- rung.22 Die Anforderungen an Effizienz und Qualität der Prozessabwicklung stiegen jedoch im Zuge der zunehmenden Wettbewerbssituation und dem damit einsetzenden Kostendruck. Dieser wurde insbesondere durch die Globalisierung und die daraus folgende Übersättigung vieler Märkte getrieben.23 Damit stand die Logistik vor neuen Herausforderungen und gewann einen bemerkenswerten Bedeutungszuwachs. Die Bewältigung komplexerer Aufgaben wurde mitunter infolge der weltweiten Arbeits- und Standortteilung sowie einer parallel verlaufenden Steigerung der Variantenvielfalt nötig.24 Zudem führte ein rapide verlaufender Fortschritt in den Informations- und Kommunikationstechnologien dazu, dass sich neue Möglichkeiten der unternehmens- übergreifenden Koordination eröffneten. In der Folge verlief die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle schneller und Produktlebenszyklen verkürzten sich. Die Anforderun- gen an hohe Lieferzuverlässigkeit und kürzere Vorlaufzeiten stiegen.25

Vor diesem Hintergrund hat sich in vielen Unternehmen ein Trend zur Konzentration auf Kernkompetenzen entwickelt. Dieser hat einen direkten Einfluss auf „Make or Buy“-Entscheidungen, denen ein strategischer Charakter beigemessen wird, der den langfristigen Unternehmenserfolg sicherstellen kann.26 Der Trend zur Konzentration auf Kernkompetenzen führt dazu, dass Unternehmen ihre Logistikaktivitäten häufig outsourcen. Demnach werden bisher intern erbrachte Unternehmensleistungen dauerhaft an externe Dienstleister vergeben.27

Es entstehen weltweite Wertschöpfungsketten, die in globalen Netzwerken interagieren. Dabei übernehmen vermehrt sogenannte Fourth-Party-Logistics-Provider (4PL) die Auswahl, Koordination und Überwachung von Vertragspartnern in der Wertschöp- fungskette. Fuhrparks und Lager, wie man sie von Third-Party-Logistics-Providern (3PL) kennt, gehören im Regelfall nicht mehr zum Unternehmenseigentum eines 4PL. Es werden also in dem Sinne keine direkten Logistikaktivitäten in den eigenen Wertschöpfungsprozess eines 4PL aufgenommen. Vielmehr werden Leistungen aller Partner der Supply Chain verknüpft, gebündelt und im Bezug auf die Kundenlieferung optimiert.28 Baumgarten liefert dazu folgende Definition: „Der 4PL Provider übernimmt als Netzwerkintegrator die übergreifende Steuerung der im Netzwerk verteilten Ressourcen (…) und entwickelt Gesamtlösungen für das Management komplexer logistischer Netzwerke.“29

Innovationen im Bereich mobiler Endgeräte tragen dazu bei, dass sich eben diese Steuerung der im Netzwerk verteilten Ressourcen leichter gestalten lässt. Jedoch steigen in diesem Zusammenhang auch die Anforderungen an bestimmte Fähigkeiten und an die Wissenstiefe im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. Vor diesem Hintergrund ist eine Auseinandersetzung für die vorliegende Arbeit mit den kritischen Erfolgsfaktoren (im folgenden Abschnitt) und Innovationen in der Logistik (im Abschnitt 2.2) relevant.

2.1.3 Kritische Erfolgsfaktoren

Als kritische Erfolgsfaktoren (critical succes factor) werden Merkmale bezeichnet, die den Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflussen. Sie sind von zentraler Bedeutung für den Gesamterfolg. In der Literatur werden deshalb die Bezeichnungen strategischer Erfolgsfaktor oder Wettbewerbsfaktor oft synonym verwendet.30 Einigkeit besteht weitestgehen darüber, dass Kosten, Qualität und Zeit zu den kritischen Erfolgsfaktoren der Logistik zählen. Aufgrund der hohen Volatilität der heutigen Märkte wird immer häufiger auch der Faktor Flexibilität dieser Reihe hinzugefügt.31 Die strategische Fokussierung dieser Erfolgsfaktoren kann sich je nach Logistikdienstleister unterschei- den. Die Spezialisierung auf bestimmte Bereiche kann zur konkreten Marktpositionie- rung genutzt werden.32 Die Verteilung mit welcher Intensität welcher kritische Erfolgsfaktor verfolgt wird, kann sich demnach je nach Zielausrichtung unterscheiden. Allerdings können Kosten, Qualität, Zeit und Flexibilität bis zu einem gewissen Grad als wichtige Voraussetzungen für den Unternehmenserfolg eines Logistikdienstleisters gesehen werden. Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Wirkung der Einsatz mobiler Endgeräte auf die kritischen Erfolgsfaktoren von Logistikdienstleistern hat. Aus diesem Grund werden diese im Folgenden separat betrachtet.

2.1.3.1 Kosten

Der kritische Erfolgsfaktor Kosten ist für den Verkauf einer Logistikdienstleistung entscheidend. Unter der Annahme, dass der Verlader wirtschaftlich handelt, kann davon ausgegangen werden, dass die Leistung nur in Anspruch genommen wird, wenn der Mitteleinsatz den Nutzen der Leistung nicht übersteigt und auf dem Markt keine günstigere Konkurrenzleistung angeboten wird.33

2.1.3.2 Qualität

Die Qualität wird in gesättigten Märkten zunehmend zum Differenzierungsmerkmal für Kunden. Unzureichend vollbrachte Dienstleistungen können Folgefehler in der Wertschöpfungskette nach sich ziehen, die hohe Kosten verursachen. Diese Kosten sind meist nicht nur monetärer Art, sondern können auch weiteren Qualitätsverlust und Imageschäden verursachen.

2.1.3.3 Zeit

Zeitgrößen beschreiben, wie schnell ein Unternehmen eine Leistung erbringen kann. Die Geschwindigkeit, mit der eine Logistikdienstleistung durchgeführt wird, ist für den Unternehmenserfolg in jedem Fall wesentlich. Dies gilt insbesondere vor dem Hinter- grund, dass zunehmend bedarfsorientierte Auftragsabwicklungen (Pull-Prinzip) betrieben werden. Logistikkonzepte, wie beispielsweise Just-in-Time (JIT) oder Just-in- Sequenz (JIS), funktionieren allerdings nur bei zügigen Informations- und Materialflüs- sen.

2.1.3.4 Flexibilität

Die Flexibilität bezeichnet die Fähigkeit von Unternehmen, sich auf Marktveränderungen einzustellen. Die Rahmenbedingungen dafür haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Komplexere Marktstrukturen führen dazu, dass die Anforderungen im Bezug auf Flexibilität steigen. Flexibilität wird demzufolge zum kritischen Erfolgsfaktor.34 Um nachhaltig flexibel zu bleiben, müssen Logistikdienstleister innovieren und sich an die geänderten Marktbedingungen anpassen.

2.2 Innovationen in der Logistik

Der Begriff Innovation lässt sich auf verschiedene Arten klassifizieren. Eine Art der Klassifizierung lässt sich anhand der Unterscheidung zwischen Produkt- und Dienstleistungsinnovation vornehmen.35 In dieser Arbeit werden letztendlich beide Innovationstypen thematisiert. Zum einen werden die technologischen Produktinnovationen mobiler Endgeräte behandelt und zum anderen werden die durch selbige hervorgerufenen Dienstleistungsinnovationen betrachtet. Der Fokus von Logistikdienstleistern liegt somit auf der Gestaltung letzterer und Nutzung ersterer.

Innovation wird im wirtschaftlichen Bezug weithin als Treiber für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit identifiziert. Projekte in diesem Bereich werden unter anderem initiiert, um die Konkurrenzfähigkeit, den Absatz der Kerndienstleistung, die Kunden- zufriedenheit und das Unternehmensimage zu fördern.36 Zwar sind Logistikdienstleister generell mit der Umsetzung von betrieblichen Projekten vertraut (z.B. die Integration eines Data-Warehouse-Prozesses), allerdings sind die Anforderungen an das Manage- ment bei innovativen Projekten höher. So ist die Zielstellung zu Projektbeginn meist schwerer festzulegen und unklare Teilaufgaben können erst zum Projektende definiert werden. Zudem können in der Kooperation mit Kunden und Partnern Interessenskonflikte im Hinblick auf das geistige Eigentum (IP - intellectual property) auftreten. Innovationen erschließen demnach für Logistikdienstleister gesteigerte Gewinnpotenziale, aber auch höhere Risiken.37 Der Preis ist für Verlader nicht mehr einziges Kaufkriterium. Dieser wird weitestgehend als notwendige Bedingung bei der Vergabe von Logistikdienstleistungen ohne Differenzierungspotenzial eingesetzt. Die Ansprüche an die Innovationsfähigkeit nehmen hingegen zu.38

Demnach müssen Logistikdienstleister Innovationen fördern und vorantreiben, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Möglichkeiten Innovationen in der Logistikdienstleistung zu schaffen, sind vor allem im Bereich Mobile Computing gegeben.

2.3 Mobile Computing

Da der Begriff des Mobile Computing in der einschlägigen Literatur unterschiedlich verwendet wird und eine allgemeine Umschreibung für das Verständnis der Arbeit unumgänglich ist, wird im Anschluss das Forschungsfeld umschrieben, das im Zusammenhang mit Mobile Computing steht und eine Begriffsdefinition festgelegt. Der Begriff wird in der Arbeit ausschließlich unter der folgenden Definition benutzt.

Das Untersuchungsfeld Mobile Computing ist noch relativ jung, daher werden in der Wissenschaft zum Teil unterschiedliche Begriffe verwendet, die ähnliches meinen, jedoch verschiedene Gewichtungen aufweisen.39 In der Literatur tauchen in diesem Zusammenhang wiederkehrend die folgenden Begriffe auf:

- Ubiquitous Computing - das allgegenwärtige Computing
- Pervasive Computing - das alles durchdringende Computing
- Wearable Computing - das tragbare Computing
- Nomadic Computing - das umherziehende Computing

Mobile Computing umfasst also mehr als die Entwicklung von Programmen für mobile Endgeräte.40 Bei den ersten beiden Begriffen Ubiquitous Computing und Pervasive Computing geht es insbesondere um den Trend, der Mobilität ins tägliche Leben rückt und um die Möglichkeiten, die durch die neuen Technologien erst entstehen. Im Umfeld der Logistik bedeutet dies unter anderem, dass Supply Chain Management (SCM) in Echtzeit betrieben werden kann und Wertschöpfungsketten an Transparenz gewinnen.41 Die Idee ist eine allgegenwärtige Durchdringung in allen Bereichen des Lebens. Durch den hohen Grad der Vernetzung vieler kleiner, weitestgehend drahtloser Computer ist es möglich, jederzeit und beliebig auf Informationen und Dienste zuzugreifen.42 Ubiquitous Computing und Pervasive Computing beschäftigen sich also vornehmlich mit den Folgen und Änderungen in der Gesellschaft, die die Allgegenwertigkeit von Computern hervorruft. Ersteres behandelt dabei insbesondere strukturelle, theoretische Themen wie das „Internet der Dinge“43, während letzteres eher technikorientiert ist.

Unter Wearable Computing hingegen versteht man den Zusammenschluss von Computern und Kleidung. Bei vielen Tätigkeiten ist es nützlich, die Hände frei (hands- free) zu haben. Computer, die in die Kleidung integriert sind, können den Arbeitsablauf daher unterstützen ohne ihn gleichzeitig zu behindern.44 Beispielsweise stelle man sich in diesem Zusammenhang ein Logistikzentrum vor, in dem Werker verschiedene Pakete mit der Hand von einem Ort zum anderen transportieren. Gewöhnliche Barcodescanner, die der Identifikation der Pakete dienen, sind in diesem Fall für den Arbeitsprozess hinderlich, da sowohl Pakete als auch der Barcodescanner eine Interaktion der Hände verlangen. Wearable Computing beschäftigt sich mit tragbaren Computerlösungen, die den Arbeitsablauf nicht oder kaum stören. Demnach gehört ein Barcodescanner, der ohne die Unterstützung der Hände am Arm getragen werden kann, zum Untersuchungs- feld des Wearable Computing. Bei dem Begriff geht es also nicht nur um portable Endgeräte, sondern insbesondere um tragbare Computerlösungen, die zum Bestandteil der Kleidung gehören.45

Nomadic Computing beschreibt Systemgedanken, die im Hinblick auf mobile Techno- logien auftreten. Welche Systeme und Infrastrukturen können die Nutzer in und während ihrer Mobilität unterstützen? Wie müssen Organisationsstrukturen in einem System aufgebaut sein? Wer braucht welche Information, wo und wann? Wer darf welche Information haben? Im Fokus stehen Fragen, die sich mit der Aufteilung von Informationen im System beschäftigen. Ein System, das jedem Nutzer jederzeit alle Informationen bereitstellt, ist unter Umständen nicht das gewünschte Ziel.46 Nomadic Computing entwickelt demnach Systeme und Strukturen, in denen Informationen mobiler Prozesse geordnet werden.47

Das Untersuchungsgebiet Mobile Computing überschneidet sich stark mit den aufgeführten Begriffen und ist nicht klar abzugrenzen. Es ist weder eine besondere Form des Ubiquitous Computing, des Pervasive Computing oder des Wearable Computing, noch ist es ein Teilgebiet des Nomadic Computing. Mobile Computing beantwortet viel mehr die Frage, wie sich Ubiquitous-, Pervasive-, Wearable- und Nomadic-Computing realisieren lassen und welche Konzepte, Architekturen, Sprachen und Lösungen dazu nötig sind.48 Fuchss formulierte dazu folgende Definition:

„Das Ziel des Mobile Computing ist es, den Benutzer und dessen Anwendungen mit effektiven rechnergestützten Konzepten, Verfahren und Lösungen zu versorgen, die es ihm ermöglichen, in einem heterogenen Umfeld mit stets unsicherer Verbindungslage (private) Daten und Informationen zu lesen und zu bearbeiten, und dies unabhängig von Ort und Zeit.“49

Es geht also um die sinnvolle, nutzenstiftende Integration mobiler Endgeräte in allen Bereichen des Lebens. Die vorliegende Arbeit betrachtet Mobile Computing im speziellen Bereich der Logistik und erforscht Konzepte, Architekturen, Sprachen und Lösungen, die sich mit der Ubiquität, Allgegenwertigkeit und Durchdringung logistischer Prozesse beschäftigen.

2.4 Typologisierung mobiler Endgeräte

Da die Gesamtheit mobiler Endgeräte relativ groß ist und eine klare Abgrenzung nur schwer vollzogen werden kann, wird nachfolgend diskutiert, welche Geräte zu mobilen Endgeräten hinzugezählt werden können. Im Anschluss wird definiert, mit welchen Endgeräten sich die vorliegende Arbeit auseinandersetzt.

2.4.1 Allgemeine mobile Endgeräte

Als Endgerät bezeichnet man ein Gerät, das an einen Netzabschluss (Network Termination, NT) eines öffentlichen oder privaten Netzwerks angeschlossen ist. Der Datentransfer kann dabei elektrisch, optisch oder über Funk erfolgen. Zur Gruppe der mobilen Endgeräte (Mobile Devices) zählen alle technischen Endgeräte, die für den portablen Einsatz konzipiert sind.50 Die Geräte können nach unterschiedlichen Eigen- schaften, wie beispielsweise Umfang des Gehäuses, Größe des Displays oder funktiona- len Fähigkeiten, klassifiziert werden. Grundeigenschaft ist allerdings immer die mobile Datenkommunikation und die Möglichkeit, den physischen Ort zu wechseln.51 Gängige Gerätetypen, die in diese Kategorie fallen, sind Laptops, Notebooks, Handhelds, PDAs52, Organizer, Tablet-PCs und Smartphones.53 Der Grad der Mobilität lässt sich hinsichtlich Erreichbarkeit, Ortsunabhängigkeit und Lokalisierbarkeit unterscheiden. In der Abbildung 3 sind dementsprechend verschiedene Endgeräte eingeordnet. Je höher die Ausprägungen im Hinblick auf Erreichbarkeit, Ortsunabhängigkeit und Lokalisierbarkeit eines Endgerätes sind, desto eher kann man es als ein mobiles Endgerät bezeichnen.

Abbildung 3: Typologisierung mobiler Endgeräte - 3D-Matrix

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Tschersich, M. (2010), S. 1

Die Grenzen dieser Geräte verschwimmen zunehmend und eine klare Zuordnung wird in Zukunft immer schwieriger werden.54

2.4.2 Mobile Endgeräte für die Logistik

Speziellere Gerätetypen, wie sie in der Logistik zum Einsatz kommen, sind mobile Endgeräte mit interaktiver Oberfläche, Barcodescannern, RFID-Readern, Sensoren und Embedded Systems. Im Untersuchungsfeld dieser Arbeit liegen hauptsächlich diese Geräte. Wenn im Folgenden von mobilen Endgeräten gesprochen wird, sind im Regelfall solche Gerätetypen gemeint, die speziell für die Bewältigung logistischer Aufgaben konzipiert worden sind. In der Abbildung 4 sind exemplarisch mobile Endgeräte55 für den Einsatz im industriellen Logistikumfeld dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Mobile Endgeräte für die Logistik

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Die Geräte wiegen ca. 250-1800g und ermöglichen zum Teil mobiles Hands-Free- Computing. Beispielsweise kann ein Gerät mittels Klettverschluss und einer Neopren- manschette oberhalb des Handgelenks befestigt werden. Damit ist es Bestandteil der Kleidung und Arbeitsvorgänge mit den Händen werden kaum negativ beeinflusst.56 Per Kippgestensteuerung57 können Scan-Vorgänge ausgelöst werden, ohne das Gerät berühren zu müssen. Zudem ist die Verfolgung und Steuerung von Informationen über eine interaktive Oberfläche und die drahtlose Datenverbindung über WLAN, Bluetooth, GSM/GPRS/EDGE oder UMTS möglich. Sogar das satellitengestützte GPS kommt in manchen externen Logistikanwendungen zum Einsatz.58 Desweiteren sind die Geräte robuster und widerstandsfähiger (ruggedized) als gewöhnliche Produkte im Consumer- Bereich.59

Die Entwicklung vergleichbarer mobiler Endgeräte mit innovativen Technologien nimmt zu. Das Angebot wird größer und vielfältiger. Der Markt öffnet sich, da die Preise sinken und die Nachfrage steigt.60 Interessant ist es daher zu hinterfragen, welche innovativen Technologien sich durchsetzen werden und zu einer echten Steigerung der Effektivität und Effizienz beitragen. Im Folgenden werden deshalb zunächst die eingesetzten Technologien und Funktionsmöglichkeiten heutiger mobiler Endgeräte erhoben und im Anschluss ihr Nutzenpotenzial analysiert.

3 Marktanalyse mobiler Endgeräte für den Logistikeinsatz

Zur Identifikation der aktuell verwendeten Technologien von mobilen Endgeräten in der Logistik wurde eine Marktanalyse der derzeit angebotenen Produkte durchgeführt. Im Folgenden werden zunächst die Methodik und das Vorgehen beschrieben. Anschließend werden die Ergebnisse in schriftlicher und grafischer Form präsentiert.

3.1 Methodik und Vorgehen

Es wurde der Funktionsumfang von 100 Endgeräten von insgesamt 12 verschiedenen Herstellern analysiert. In die Stichprobe wurden willkürlich nur mobile Endgeräte einbezogen, die speziell für den Einsatz im Logistikumfeld konzipiert worden sind. Die Auswahl der mobilen Endgeräte (für den Logistikeinsatz) erfolgte nach einem randomi- sierten Verfahren.

Abbildung 5: Venn-Diagramm der Stichprobenauswahl

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

Als Grundlage der Datenerhebung dienten die Spezifikationsdatenblätter der mobilen Endgeräte. Eine vollständige Auflistung der erhobenen Daten befindet sich im Anhang in den Tabellen 3-6.

Es wurden insbesondere Schlüsseltechnologien wie interaktive Oberfläche, Bewegungs- sensor, Mobile Datenerfassung, Auto-ID-Techniken, Schutzart sowie Prozessor-, Speicher- und Akkumulatorleistung untersucht. Besonders spezifische Merkmale, wie beispielsweise die Unterscheidung zwischen verschiedenen Frequenzbereichen61 von RFID-Readern oder die Reichweite von Barcodescannern62, wurden hingegen nicht

Marktanalyse mobiler Endgeräte für den Logistikeinsatz

erhoben. Auch bestimmte Eigenschaften der interaktiven Oberfläche, wie Bildschirm- größe, Auflösung oder die Unterscheidung zwischen resistiven, kapazitiven, optischen oder induktiven Touch-Screens, fielen nicht in das Untersuchungsfeld. Desweiteren wurden keine Unterscheidungen zwischen speziellen WLAN-Standards63 oder bestimm- ten Bluetooth-Versionen64 getroffen. Die Erhebung und Analyse solch spezifischer Merkmale wurden nicht durchgeführt, da sie für die Beantwortung der Forschungsfrage nicht relevant sind. Zudem liefert ein so hoher Detailgrad keine bewertbaren Ergebnis- se.

Es wurde nicht nur untersucht, welche Technologien in mobilen Endgeräten verwendet werden, sondern auch, welche Häufigkeitsverteilungen diese Technologien aufwiesen. Die Ergebnisse der Häufigkeitsverteilungen sind trotz der kleinen Stichprobe von 100 mobilen Endgeräten repräsentativ, da die Grundgesamtheit65 der mobilen Endgeräte (für den Logistikeinsatz) die Stichprobe nicht um ein Vielfaches überschreiten dürfte.66

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wäre mit Sicherheit ein Preisvergleich der verschiedenen mobilen Endgeräte interessant gewesen. Da die Preise für solche Geräte allerdings meist verhandelt werden und es keine klassischen Listenpreise wie im Consumer-Bereich gibt, ist ein auswertbarer Vergleich nicht möglich.

3.2 Auswertung der Ergebnisse

Im Folgenden werden die Ergebnisse der Marktanalyse vorgestellt und ausgewertet. Anhand der Häufigkeitsverteilungen lassen sich Rückschlüsse auf das derzeitige Angebot an Schlüsseltechnologien mobiler Endgeräte ziehen. Über das Entwicklungs- potenzial dieser Technologien kann hingegen keine Aussage getroffen werden. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass die Verteilungen lediglich das Marktangebot repräsen- tieren und nicht angeben, in welchem Maße die Technologien in der Logistikdienstleis- tung zum Einsatz kommen. Die Teilforschungsfrage dieser Arbeit „Welche Technolo- gien werden in heutigen mobilen Endgeräten verwendet?“ bezieht sich auf die mobilen Endgeräte selbst und nicht auf deren Einsatz und kann demnach anhand der erhobenen Daten beantwortet werden.

Marktanalyse mobiler Endgeräte für den Logistikeinsatz

In der Abbildung 6 sind Technologien dargestellt, die im Untersuchungsrahmen kein Unterscheidungsmerkmal aufweisen. Es wurde lediglich identifiziert, ob eine Techno- logie im mobilen Endgerät vorhanden ist oder nicht.67 In den Abbildungen 7 bis 11 werden hingegen Technologien behandelt, die in jedem mobilen Endgerät zum Einsatz kommen, jedoch unterschiedliche Merkmalsausprägungen haben. So werden die Verteilungen unterschiedlicher Merkmalsausprägungen der IP Schutzart, der Akkumu- lator-Laufzeit, der Prozessorleistung, des Arbeitsspeichers und des Betriebssystems separat dargestellt.

Abbildung 6: Verteilung der Technologievorkommen68

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

Die interaktive Oberfläche findet in 75 Prozent der mobilen Endgeräte Verwendung, während der Bewegungssensor, der beispielsweise zum Drehen des Bildschirminhalts benutzt werden kann, kaum zum Einsatz kommt. Die drahtlose Datenanbindung via WLAN und Bluetooth ist mit nahezu allen mobilen Endgeräten möglich. Demnach kann die mobile Datenerfassung (MDE) in der Intralogistik mit den meisten Geräten durchgeführt werden. Für die Abwicklungen bestimmter Aufgaben in der Interlogistik müssen hingegen Gerätetypen ausgewählt werden, die GSM/GPRS/EDGE, UMTS oder GPS unterstützen. Insbesondere für Bereiche, in denen ein hoher Datentransfer nötig ist, stehen derzeit nur 13 Prozent der Geräte mit UMTS zur Verfügung. In der Abbildung 6 ist auch deutlich zu erkennen, dass der Barcode noch immer sehr verbreitet ist und mobile RFID-Reader den Markt noch lange nicht beherrschen. Scanner oder Imager zum Lesen von 1D-Barcodes kommen in 79 Prozent der mobilen Endgeräte zum Einsatz, während die Fähigkeit, RFID-Transponder zu lesen, gerade einmal bei 22 Prozent liegt. Manche Geräte haben sogar sowohl einen RFID-Reader als auch einen Scanner oder Imager eingebaut. Diese hybriden Geräte sind allerdings eher die Ausnahme als die Regel. In den meisten Fällen bieten die Hersteller verschiedene Optionen des Customizing an, bei denen zwischen Versionen mit RFID-Readern oder Scannern bzw. Imagern gewählt werden kann. Die Spracherkennung ist mit 81 Prozent der Endgeräte möglich, jedoch sind nur 8 Prozent für den Einsatz ohne Hände konzi- piert. Die Spracherkennung wird vor allem in Kombination mit „hands-free“ von manchen Herstellern als Innovation beworben. Das Bewerben als Innovation ist vor dem Hintergrund, dass 81 Prozent aller Endgeräte die Möglichkeit der Spracherkennung haben, allerdings eher fraglich.

In der Abbildung 7 ist die Verteilung der Schutzarten mobiler Endgeräte dargestellt. Die IP Schutzart ist eine Norm, die misst, wie robust ein Gerät ist.

Abbildung 7: Verteilung der IP Schutzart69

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

[...]


1 Horx, M. (2011), S. 43

2 Vgl. BITKOM (2012), S. 1 f.

3 Vgl. Tornack, C. et al. (2011), S. 13 ff.

4 Vgl. Piech, G. (2011), S. 21

5 Vgl. Piazza, H.-M. (2011), S. 3

6 Vgl. Straube, F. (2004), S. 2

7 Die Beantwortung der letzten Teilforschungsfrage ist im Gegensatz zu den drei vorangegangenen keine Voraussetzung zur Beantwortung der Hauptforschungsfrage, sondern eine Schlussfolge aus eben dieser. Sie ist somit Bestandteil und keine Bedingung der Hauptforschungsfrage.

8 Vgl. Chmielewicz, K. (1994), S. 33

9 Vgl. Kornmeier, M. (2007), S. 14

10 Vgl. Burschel, C. (2004), S. 194

11 Vgl. Kornmeier, M. (2007), S. 13 ff.

12 Vgl. Mayring, P. (2002), S. 36 ff.

13 Vgl. Bortz, J., Döring, N. (2007), S. 54 ff.

14 Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise findet sich im entsprechenden Kapitel 3.1.

15 Verwendete Datenbanken waren Business Source Premier und die eBook Collection (EBSCOhost).

16 Diese Anforderungen sind keine generellen Anforderungen an Verlader, sondern stehen immer im technologischen Bezug zu mobilen Endgeräten.

17 Vgl. Raithel, J. (2008), S. 21 ff., Mayring, P. (2002), S. 37

18 Vgl. Zimmermann, B. (2004), S. 33, Pfohl, H.-C. (2010), S. 290 f.

19 Vgl. Andersson, D., Norrman, A. (2002), S. 4, Borchert, M., Heuwing-Eckerland, J. (2011), S. 5 f., Klaus, P. (2009), S. 187 f., Schieck, A. (2008), S. 21, Stölzle, W. (2007), S. 38

20 Vgl. Borchert, M., Heuwing-Eckerland, J. (2011), S. 6

21 Vgl. Klaus, P. (2009), S. 186

22 Vgl. Baumgarten, H. (2008), S. 14

23 Vgl. Arnold, D. (2006), S. 61, Straube, F. (2004), S. 27 ff.

24 Vgl. Baumgarten, H. (2008), S. 13

25 Vgl. Bretzke, W.-R. (2008), S. 3 ff.

26 Vgl. Boutellier, R. (2003), S. 457 ff.

27 Vgl. Arnold, D. (2006), S. 61 ff.

28 Vgl. Straube, F. (2004), S. 209

29 Baumgarten, H. (2001), S. 36

30 In seltenen Fällen wird auch eine Unterscheidung zwischen strategischen und kritischen Erfolgsfaktoren vorgenommen, wobei kritische Erfolgsfaktoren für den Unternehmenserfolg als notwendige Bedingung erfüllt sein müssen und strategische Erfolgsfaktoren nur hinreichende Bedingungen darstellen. Vgl. dazu Schmelzer, H.J., Sesselmann, W. (2008), S. 99-98 ff., Huber, A. (2008), S. 156

31 Vgl. Straube, F. (2004), S. 4 f.

32 Vgl. Göpfert, I. (2009), S. 116 ff., Vgl. dazu auch Marktpositionierungsstrategien nach Porter, M.E. (1991), S. 108

33 Vgl. Bogaschewsky, R. (1998), S. 9

34 Vgl. Kaluza, B., Behrens, S. (2005), S. 3

35 Vgl. Gallouj, F. (2002), S. 137 ff.

36 Vgl. Pfohl, H.-C. et al. (2008), S. 96

37 Vgl. Wagner, S.M., Sutter, R. (2012), S. 946

38 Vgl. Pfohl, H.-C. et al. (2008), S. 96 f., Vgl. dazu auch Kapitel 5.2.4

39 Vgl. Fuchss, T. (2008), S. 13

40 Vgl. Fuchss, T. (2008), S. 13 ff.

41 Vgl. McCrea, B. (2012), S. 45

42 Vgl. Fuchss, T. (2008), S. 14

43 Der Begriff wurde erstmals 1999 von Kevin Ashton benutzt und meint die Verknüpfung physischer Objekte mit virtuellen Repräsentationen in einer internetähnlichen Struktur. Vgl. dazu Ashton, K. (2009),

S. 1 ff.

44 Vgl. Rhodes, B.J. (1997), S. 123

45 Vgl. Fuchss, T. (2008), S. 15 f.

46 Vgl. Kleinrock, L. (1995), S. 4

47 Vgl. Fuchss, T. (2008), S. 17

48 Vgl. Fuchss, T. (2008), S. 17 f.

49 Vgl. Fuchss, T. (2008), S. 17

50 Vgl. Turowski, K., Pousttchi, K. (2004), S. 2

51 Vgl. Tschersich, M. (2010), S. 1

52 Die Abkürzung PDA steht für Personal Digital Assistant. Es handelt sich um einen tragbaren Computer im Taschenformat, der insbesondere für die Kalender-, Adress- und Aufgabenverwaltung benutzt werden kann.

53 Vgl. Rupp, S., Siegmund, G. (2004), S. 138 ff.

54 Vgl. Jannasch, J. (2005), S. 27

55 Die Begrifflichkeiten für derartige Geräte sind vielfältig. An dieser Stelle sei erwähnt, dass im gängigen Sprachgebrauch oft auch die Bezeichnungen mobiler Computer, mobiles Terminal, Mobile Device, Scanner, Imager, Reader oder auch Hands-Free-Computing-Device verwendet werden.

56 Vgl. Kapitel 2.3

57 Vgl. Kapitel 4.2

58 Vgl. Piazza, H.-M. (2008), S. 55

59 Vgl. Hellström, J. (2012), S. 40 f.

60 Vgl. McCrea, B. (2012), S. 46 ff.

61 Zum Beispiel 865-869 MHz (UHF) oder 2,45 GHz und 5,8 GHz (SHF)

62 Dies gilt im Falle von 2D-Codes auch für Imager

63 Zum Beispiel WLAN 802.11g, WLAN 802.11n, WLAN 802.11ac oder WLAN 802.11ad

64 Die aktuelle Version ist Bluetooth 4.0 und ist abwärtskompatibel zu den Vorgängerversionen.

65 Die Grundgesamtheit bezieht sich hier auf die mobilen Endgeräte für den Logistikeinsatz und nicht auf die Grundgesamtheit mobiler Endgeräte allgemein, wie in Abbildung 5 dargestellt.

66 In diesem Fall handelt es sich um eine Annahme, die während der Datenerhebung getroffen wurde. Diese stützt sich darauf, dass kaum weitere mobile Endgeräte für den Logistikeinsatz gefunden wurden.

67 In den Tabellen 3-6 ist das Vorkommen einer Technologie durch ein „+“ und das Nicht-Vorkommen durch ein „-“ gekennzeichnet.

68 Die Datengrundlage für die Abbildung 6 liefern die Tabellen 3-6 im Anhang, S.85 ff.

69 Die Datengrundlage für die Abbildung 7 liefern die Tabellen 3-6 im Anhang, S. 85 ff.

Details

Seiten
107
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668120044
ISBN (Buch)
9783668120051
Dateigröße
2.9 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v313015
Institution / Hochschule
Technische Universität Berlin
Note
Schlagworte
mobile computing kontraktlogistik endgeräte erfolg logistikdienstleistern entwicklung treiberbaums

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Titel: Mobile Computing in der Kontraktlogistik. Wie beeinflussen mobile Endgeräte den Erfolg von Logistikdienstleistern?